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Persönliche Lese- tipps

Maria empfiehlt:

House of Salt and Sorrows

House of Salt and Sorrows von Erin A. Craig

Annaleigh used to be one of twelve sisters, now she’s one of eight. One girl fell off a ladder, one caught the plague, one drowned in the bathtub and one was found at the bottom of a cliff. Now rumors are starting, people are saying that Annaleigh’s family is cursed by the gods… Because why else would her sisters keep dying? Soon after the fourth sister’s death, Annaleigh begins seeing things - disturbing things - and starts questioning everything.

Is her family really cursed or could it be that some of the deaths weren't accidental?

I was incredibly pumped to read this book because it checks so many of my boxes - ghosts, mystery, a manor by the seaside, strange gods, waifish sisters and all of that packed into a fairy tale retelling. Yes! I really enjoyed most of this book and, seeing as this is Craig’s debut novel, I’m really excited to see what she writes next! "House of Salt and Sorrows" was incredibly gripping (seriously, I had trouble putting it down) and I was very intrigued by the mystery aspect.

But while I flew through this, it also had a few flaws in my opinion. As you can tell from my list of what intrigued me about this book, it’s pretty packed. Because of all that’s happening, there’s not really a lot of room for world or atmosphere building which I thought was a shame. I enjoyed most aspects of the story but I would have liked it to feel a little less rushed in places. The typical YA romance element also really caught me off guard. I mean I knew that this book was going to be a YA novel but because the rest of it was so imaginative, the cookie cutter “cute but mysterious stranger” thing had me a bit disappointed…

All in all though, this was a very enjoyable and at times truly creepy read!

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Ana empfiehlt:

Die Frau, die nicht lieben wollte

Die Frau, die nicht lieben wollte und andere wahre Geschichten über das Unbewusste von Stephen Grosz

"In den Merkwürdigkeiten unseres Verhaltens zeigt sich das Unbewusste."

Seit über 25 Jahren arbeitet Stephen Grosz als Psychoanalytiker in London und unterrichtet auch am University College.

'Die Frau, die nicht lieben wollte und andere wahre Geschichten über das Unbewusste' ist glaube ich die interessanteste Ansammlung von seinen geklärten Fällen aus der Psychoanalyse, die ich bis jetzt gelesen habe.



Er hat es geschafft Fälle, die über Monate oder Jahre hinweg dauerten, in 3-5 Seiten zu erklären und aufzuklären. Außerordentlich spannend und in keiner schweren Fachsprache schildert er uns seit wann und warum seine Klienten ihre ganz eigenen Ticks und Wahrnehmungsverzerrungen haben.
Ich habe das Buch an einem Tag fast durch gehabt und empfehle es in meinem Freundeskreis seither so oft, dass ich die Fälle schon fast auswendig wiedergeben kann.
Extrem empfehlenswert und ein Plädoyer dafür, dass es sich bei jedem Menschen lohnt, genauer hinter die Fassade zu schauen. Und wenn man das macht, lohnt es sich, nochmals zu überprüfen, ob sich dahinter nicht eine weitere Bühne befindet, auf der sich das grandiose Theater der psychischen Zwänge und Dränge abspielt.

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Elisabeth empfiehlt:

Untenrum frei

Untenrum frei von Margarete Stokowski

„Wir müssen hinterfragen und geschlossene Türen öffnen. Und jetzt ist ein guter Zeitpunkt.“ – mit diesem Zitat beginnt Kapitel 7 – das Margarethe Stokowski (Spiegel-online-Kolumnistin) mit „nur mit Liebe“ betitelt.
Die offenen Fragen nach Liebe, Sexualität, Beziehungen und Dinge, über die man besser nicht redet, werden offen diskutiert und jedem/er Leser/in präsentiert.


Es scheint, dass viele „festgefahrene“ Ideologien und manifestierte Rollenbilder kaum mehr zu ändern sind – sehr interessant, sich dieser seltenen und eher tabuisierten Fragen zu stellen.

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Klaudia empfiehlt:

Last Exit

Last Exit von Mirjam Mous

Was würdest du tun, wenn das Schlimmste eintreffen würde? Eine Bombe im Schulbus, eine raue Klasse und viele Jugendliche mit Motiv. Niemand darf den Bus verlassen oder betreten und mit jeder Minute, die verstreicht, spitzt sich die Situation mehr zu.

Mirjam Mous ist bekannt für ihre rasanten, spannenden Jugendbücher und auch 'Last Exit' hat mich schon lange angelächelt.

Der Klappentext lässt den Leser im Glauben, es handle sich um einen reißerischen Thriller, aber auch wenn das Buch sehr spannend ist, so fühlt es sich an als wäre es direkt aus dem Leben gegriffen. 'Last Exit' gehört neben Morton Rhue und Christiane F. eingereiht und eignet sich meiner Meinung nach ausgezeichnet als Schullektüre.

Mous greift wichtige Themen wie Vorurteile, Rassismus und Religion spielen eine wichtige Rolle, sobald die Jugendlichen der 8c beginnen, sich gegenseitig zu beschuldigen. Besonders Valentin, der in der Schule wegen seiner Intelligenz gemobbt wird, spielt sich immer mehr auf und bringt damit die ganze Klasse in Gefahr. Erschreckend, wie schnell der Junge seine Meinung wechselt und mit dem Finger zeigt.

Das einzige, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, war die Sprache, die mir ein wenig zu 'jugendlich' war, aber da ich nicht mehr ganz der Zielgruppe entspreche, ist das okay.

Last Exit wurde mit dem Leipziger Lesekompass 2018 ausgezeichnet.

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Maria empfiehlt:

Wassilissa, die Wunderschöne / Russische Märchen

Wassilissa, die Wunderschöne von

Klein und handlich, aber trotzdem ist alles drin!

In diesem Büchlein findet man die wichtigsten russischen Märchenklassiker - "Das Märchen von Iwan, dem Zarensohn", "Das Märchen vom herrlichen Falken", "Wassilissa, die Wunderschöne" und andere. Die Märchen sind allesamt wunderschön nacherzählt - sehr klassisch und in einer (zumindest meiner Meinung nach) für Märchen sehr typischen Erzählweise.

Ein besonderer Hingucker sind die detaillierten Illustrationen des Künstlers Ivan Bilibin.

Wer Baba Yaga und Koschtschei den Todlosen noch nicht kennt, sollte unbedingt mal reinschauen!

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Ana empfiehlt:

Das Feld

Das Feld von Robert Seethaler

Wem Robert Seethaler nichts sagt, der weiß nicht was er da verpasst! Seethaler ist für mich einer der wunderbarsten Schriftsteller der österreichischen Gegenwartsliteratur!

Zu seinen Büchern möchte man gar nicht viel sagen, lediglich den Leuten eines in die Hand drücken und sie bitten, es zu lesen.



Die Frage, worüber ein Toter sprechen würde, wenn er noch einmal etwas sagen könnte, geistert bereits seit Jahrhunderten unbeantwortet durch unser aller Welt.

In ‘Das Feld’ (damit ist ein Friedhof gemeint) lässt der Autor 29 Tote zu Wort kommen. In Form von kurz gehaltenen Monologen führt er uns durch die verschiedensten Erinnerungen. Sein Schreib- und Erzählstil ist nicht nur angenehm, sondern auch wunderschön gelungen. Und der Schluss lässt einen wünschen, Seethaler hätte den ganzen Friedhof noch ein letztes Mal zu Wort kommen lassen, nicht ‘nur' 29 Tote. Von der ersten Seite an ein gelungener Roman den ich noch sehr oft weiterempfehlen werde!

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Jennifer empfiehlt:

Das Land ManGlaubtEsKaum

Das Land ManGlaubtEsKaum von Norman Messenger

Während seiner Entdeckerreise stößt der Abenteurer Norman Messenger unerwartet auf eine eigenartige Insel, der gelegentlich Beine sprießen und deren Bewohner wunderlicher nicht sein könnten. Fasziniert macht Norman sich daran, das Land „ManGlaubtEsKaum“ zu kartografieren, seine Flora und Fauna zu erforschen und Skizzen anzufertigen.

Da gibt es zum Beispiel den Kohlmottenbaum, auf dessen schotenförmigen Zweigen Motten blühen, den uralten vielflügligen Papagei, der wie ein Regenbogenphönix durch die Lüfte gleitet, den Alphabetbaum, von dem man Buchstaben pflücken kann oder den Bücherberg, zu dessen Fuße ein verschlafenes Dorf und der Kugelbaumwald liegen. Nach Normans Erkundungstour verschwindet die Insel so plötzlich wie sie aufgetaucht ist. Die surrealen Erinnerungen und phantasmagorischen Mitbringsel sind aber in seinem Buch erhalten geblieben.

„Das Land ManGlaubtEsKaum“ ist ein fantastisches Sachbuch – im wahrsten Sinne des Wortes. Norman Messengers unglaubliche Berichte werden von wunderschönen Zeichnungen ergänzt. Die Beschreibungen der Bewohner und Orte der Insel ziehen in ihren magischen Bann und regen die Fantasie an. Man beginnt wie von selbst, sich wie ein Kind Geschichten auszudenken und wünscht sich, mehr über diese merkwürdige, wunderschöne Welt zu erfahren.

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Klaudia empfiehlt:

Das Lied der Krähen

Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo

Kaz Brekker ist der vermutlich jüngste Gauner der Stadt Ketterdam; gewiss jedoch der tödlichste und gewiefteste. Gemeinsam mit seiner Gruppe von Außenseitern, Dieben und Kriminellen macht er sich dazu auf, einen wertvollen Gefangenen aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien – dem Eistribunal.



Das Lied der Krähen erhob sich schnell in die luftigen Höhen meiner Lieblingsbücher! Intelligent geschrieben, sympathische Charaktere (wir sehen jetzt einfach mal davon ab, dass sie alle reuelose Diebe und Mörder sind) und eine Geschichte, die beim Lesen zu „nur noch ein Kapitel mehr“ anregt. Da ich nun das zweite und letzte Buch der Duologie – Das Gold der Krähen – so gut wie ausgelesen habe, kann ich mit Gewissheit sagen, dass es mindestens gleich gut, wenn nicht sogar besser als Das Lied der Krähen ist.

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Lisi empfiehlt:

Liebe ist die beste Therapie

Liebe ist die beste Therapie von John Jay Osborn

Steve und Charlotte haben von ihrer Ehe genug und wollen sich trennen. Aber ihren Kindern zuliebe möchten sie wieder zusammenzufinden und beginnen eine Paartherapie. Sandie, die Therapeutin mit bewegter Vergangenheit, begleitet beide in vielen Sitzungen. Im Therapieraum gibt es vier Stühle – einen für die Therapeutin, zwei für das Paar und einer bleibt leer – er steht für die Ehe: Und die Ehe kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1000 gerettet werden.


Wut, tiefe Verletzungen und dennoch Gefühle füreinander neu aufzubauen - die Geschichte liest sich wie ein Thriller. Der Leser kann sich in diesen Beziehungs-Verstrickungen wiederfinden und zum Glück findet alles ein gutes Ende.

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Ana empfiehlt:

Frauengeschichten

Frauengeschichten von Arthur Schnitzler

“Man kann die Bedeutung der einzelnen Dinge im Moment des Erlebens nicht abschätzen.” Das wird dem Ich-Erzähler erst bewusst, als er versucht sich an das Erlebte zu erinnern.

Wie immer bei Arthur Schnitzlers Werken sind auch hier ganze Schicksale zu entdecken. Jedoch werden diese nicht in der Sprache der Frauen selbst geschildert, sondern aus der Sicht und Wahrnehmung des Ich-Erzählers bzw.

des Autors selbst.

Die zehn Frauengeschichten sind Konstruktionen von Deutungen und Interpretationen aus vielen Begegnungen, die Schnitzler in seinem Leben, nicht nur privat sondern auch als Arzt, erfahren hat.

Die Frauen in diesen ausgewählten Erzählungen durchleiden einen Prozess des Erkennens, auf den die jeweiligen männlichen Figuren meist mit Unverständnis oder Fehldeutung reagieren.

Diese Geschichten sind – finde ich – nicht nur aus psychologischer Sicht extrem gut gelungen, sie lassen einen auch schmunzeln, wenn man bedenkt, dass für Schnitzler und Freud die Frau und ihr Verhalten im 20. Jahrhundert immer noch ein Rätsel war.

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