Kunden em pfehlungen
Rezensionen von effa:
Hummerjahre von Beatrix Gerstberger
Eine mehr als gelungene Fortsetzung
Hummerjahre - die mehr als gelungene Fortsetzung des Inselromans "Hummerfrauen" ist ein außen und innen wunderbares Buch über das Leben, die Liebe, den Tod und alles dazwischen.
Ein paar Jahre sind vergangen, seit Mina Maine verlassen hat, doch das Leben ging weiter. Ein Schicksalsschlag bringt sie und ihre Familie zurück auf die Insel ihrer unbeschwerten Jugend, die sie vor 37 Jahren Hals über Kopf verlassen und (zumindest ihre Eltern) nie wieder besucht haben.
Nun ist es an der Zeit, die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Die Autorin Beatrix Gerstberger zieht mich mit ihrem entspannten, gefühlvollen und bildstarken Schreibstil sofort in ihren Bann. Ab der ersten Seite kann ich das Meer richen, das Wasser spüren und den blauen Hummer, der uns bereits durch das erste Buch begleitet hat, vor mir sehen. Die von ihr erschaffenen Menschen sind einem sofort nah und vertraut, man kann in jeder und jedem von ihnen einen Teil von sich selbst erkennen.
Wer gerne Geschichten über das Leben an einem Ort weit weg vom eigenen liest, sich gerne treiben lässt und das Meer und Inseln mag, ist hier in diesem Buch genau richtig.
Auch wer den erste Teil nicht gelesen hat, kommt in diesem Buch gut zurecht, es gibt zwischendurch immer wieder kleine Zusammenfassungen, um den jetzigen Handlungsstrang zu erklären.
Klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Harakiri:
Haustausch von Stefan Ahnhem
Stand-Alone
Haustausch von Stefan Ahnhem ist ein Stand-Alone, kein Teil der Fabian Risk-Reihe.
Aber absolut lesenswert und atemberaubend.
Zwei Paare tauschen ihre Häuser: Carl und Helene Wester fliegen in die USA, Adam und Scarlett nach Schweden. Gleich bei der Ankunft erwartet beide Paare eine Überraschung und der Urlaub wird zur Zerreißprobe.
Mit seinem neuen Thriller legt der Autor eine Story vor, die zeigt, wie ein harmloses Ereignis zu einem Albtraum werden kann. Besonders gut gefällt mir die düstere Atmosphäre und dass jeder der Charaktere ein Geheimnis zu haben scheint. Dadurch bleibt die Handlung bis kurz vor dem Ende unvorhersehbar.
Ahnhems Schreibstil ist wie gewohnt mitreißend und lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel wechseln sich in den Charakteren ab, was für tolle Cliffhanger sorgt. Außerdem sorgen die Wendungen dafür, dass man immer wissen möchte, wie es denn weitergeht, und vor allem, wie sich alles auflösen wird. Wer ist gut und wer ist böse? Diese Frage beschäftigte mich das ganze Buch.
Teilweise wirken die Szenen ein wenig konstruiert und unglaubwürdig, aber das gehört zu einem Thriller manchmal eben dazu.
Fazit: Das Buch ist ein spannender Psychothriller, das sehr gut zu unterhalten weiß.
Rezensionen von Shilo:
Das Seebad am Nordseestrand von Regine Kölpin
Zwischen Ebbe und Aufbruch
Wangerooge im Jahr 1829 ist der Schauplatz dieser Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Bernhardine Westing und Beeke Tammen. Beide Frauen leben unter ganz unterschiedlichen Bedingungen und gehen trotzdem ein Stück ihres Weges gemeinsam.
Bernhardine weiß genau, was sie erreichen möchte. Sie will aus dem kleinen Seebad etwas Besonderes machen und nimmt dabei wenig Rücksicht darauf, ob alle Inselbewohner ihre Pläne gutheißen.
Beeke kommt aus einer ganz anderen Welt. Ihre Arbeit in Bernhardines Küche eröffnet ihr neue Möglichkeiten und verändert nach und nach auch ihren Blick auf das eigene Leben.
Beim Lesen habe ich die beiden Frauen gern begleitet. Gerade weil sie so verschieden sind, war es spannend zu sehen, wie sich ihr Verhältnis entwickelt. Nicht alles läuft glatt und manche Entscheidungen haben Folgen, mit denen beide umgehen müssen. Dadurch wirkte ihre Verbindung für mich nicht künstlich, sondern nachvollziehbar.
Auch das Leben auf Wangerooge hat seinen Platz in der Geschichte. Vieles ist noch einfach und das Seebad muss sich erst entwickeln. Bernhardine hat dabei klare Vorstellungen und setzt diese auf ihre eigene Art durch. Das sorgt natürlich nicht überall für Begeisterung.
Beeke hat mir als Figur besonders gefallen. Sie bleibt nicht die junge Frau, die am Anfang der Geschichte in Bernhardines Küche arbeitet. Mit ihren Aufgaben verändert sich auch ihr eigenes Leben. Es war schön zu verfolgen, wie sie selbstständiger wird und mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnt.
Die Beschreibungen der Insel und des damaligen Lebens haben mir ein gutes Bild von dieser Zeit vermittelt. Man bekommt einiges vom Alltag der Menschen mit, ohne dass die Geschichte dadurch zu einem Geschichtsbuch wird. Einige Abschnitte waren für mich besonders schön zu lesen, an anderen Stellen hätte es ruhig etwas schneller weitergehen dürfen.
Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Vor allem Beeke, Bernhardine und das Verhältnis der beiden haben dafür gesorgt, dass ich gerne weitergelesen habe. Dazu kommt die interessante Zeit, in der sich Wangerooge langsam zu einem richtigen Seebad entwickelt.
Ein schöner historischer Roman mit zwei unterschiedlichen Frauen, deren Wege sich auf besondere Weise verbinden. Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Glücklichere Tage von Margaret Laurence
Eine Frau, die sich ihr eigenes Leben erschreibt
Mittlerweile führt die 50-jährige Morag Gunn ein zufriedenes Leben als erfolgreiche Schriftstellerin in einem Haus am Fluss in einer ländlichen Gegend Kanadas, den sie jeden Morgen betrachtet. Als ihre 18-jährige Tochter Pique von zuhause weggeht und ihre Mutter im Ungewissen lässt, wohin sie geht und wann sie wiederkommt, blickt Morag auf ihr eigenes Leben anhand von Fotos zurück und erzählt davon in „Gedächtnisfilmen“.
Morags Eltern starben beide früh an Kinderlähmung. Sie wuchs als Waise in ärmlichen Verhältnissen bei Christie und dessen Frau Prin auf, Christie war ein Fraund ihres Vaters. Christie ist der Müllsammler im Dorf, dafür schämte sich Morag in der Schule. Sie wusste schon früh, dass sie aus Manawaka wegwollte, Erfolg in der Schule ihr das nötige Rüstzeug dafür gibt und ging dann zum Studieren nach Winnipeg. Sie heiratete ihren Literaturprofessor, brach das Studium ab und begann zu schreiben. Schon zuvor hat sie immer wieder geschrieben, nun arbeitete sie an ihrem ersten Roman. Die Ehe war jedoch nicht von Dauer und enttäuschend. Noch während ihrer Ehe hatte sie eine Affäre mit ihrem Jugendfreund Skinner Tonnerre, aus der ihre Tochter Pique hervorgeht, die sie allein großzieht.
Der Roman hat autobiografische Züge. Im Juli dieses Jahres wäre Margaret Laurence 100 Jahre alt geworden, leider ist sie bereits 1987 verstorben. Glücklichere Tage erschien 1974 erstmals auf Deutsch und wurde nun vom Eisele Verlag neu herausgebracht.
Ein poetischer Roman über Liebe und Selbstbestimmung, Bildung, Mutter und Alleinerziehend sein, übers Leben in Armut und großen Träumen. Dieser Roman hat mich richtig reingezogen in die kanadische Welt der 1970er Jahre und in die Welt von Morag Gunn. Diesen Roman kann ich wirklich ans Herz legen.
Rezensionen von Annabell95:
Die Gejagte - Sie weiß nicht, wer sie ist. Er schon. von René Anour
Dschungel voller Gefahren
Jess erwacht ohne Erinnerungen im Dschungel. Sie ist verletzt, gefesselt und wird plötzlich zur Gejagten. Ein schwerverletzter Mann liegt neben ihr. Als sie ihm zur Hilfe eilen will, taucht plötzlich ein vermeintlicher Retter auf. Doch der tötet den Mann und nimmt die Verfolgung auf Jess auf. Ihre einzige Chance ist sich Hals über Kopf in den Dschungel zu flüchten.
Tief im Regenwald kämpft Jess ums Überleben und um die Wahrheit über ihre Vergangenheit als Biologin. Nur wenn sie herausfindet, wer sie jagt und warum, hat sie eine Chance.
Die Story wird aus der Ich-Perspektive von Jess erzählt. Dadurch erlebt man ihre Flucht so nah, dass jede Angst, jeder Gedanke und jede Entscheidung spürbar wird. Zudem wird eine starke emotionale Bindung zur Protagonistin geschaffen und man fängt an mit ihr mitzufiebern.
Sehr gelungen ist der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Während Jess im Regenwald ums Überleben kämpft, setzt sich in Rückblenden Stück für Stück ein Bild zusammen, das erklärt, wie sie dort gelandet ist und wer hinter der Jagd steckt. Dieses Puzzle‑Gefühl hält die Spannung konstant hoch und lädt zum Miträtseln ein.
Das Setting ist sehr außergewöhnlich und auch etwas Besonderes. Der Regenwald wirkt lebendig, gefährlich und faszinierend zugleich. Jede Tierbegegnung ist so beschrieben, dass man automatisch versucht zu erraten, um welches Tier es sich handelt. Die Auflösungen, um welches Tier es sich gerade handelt, zeigen, wie gründlich der Autor vor Ort recherchiert hat.
Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und sehr visuell. Die bildhaften Beschreibungen lassen die Umgebung klar vor dem inneren Auge entstehen.
Die Hauptprotagonistin Jess ist mutig, stark, hilfsbereit und hat beeindruckendes Wissen über die Tiere und deren Verhaltensweisen im Dschungel. Gleichzeitig ist sie moralisch nicht makellos, was sie menschlich und glaubwürdig macht.
Unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man immer wieder überrascht wird. In der Mitte verliert die Handlung allerdings kurz gefühlt etwas an Tempo, weil Jess wiederholt neuen Gefahren begegnet, ohne dass die Geschichte spürbar vorankommt. Die Auflösung am Ende ist schlüssig, jedoch bleiben einige Aspekte offen, was Interpretationsraum lässt. Ein abgeschlossenes Ende wäre an der Stelle stimmiger gewesen.
Mein Fazit:
Ein richtig fesselnder Survival‑Thriller mit starkem Setting. Man hat sich gefühlt, als wenn man mit Jess durch den Dschungel läuft und die ganzen Gefahren miterlebt und Gänsehaut bekommt. Für mich eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von Immenhof:
Kosmos SchlauFUX Gaming von Birk Grüling
Gaming
Gaming ist für viele Kinder und Jugendliche ein spannendes Thema, weshalb das Buch bereits mit seinem Inhalt neugierig macht. Besonders gelungen finde ich das Konzept: Statt nur Informationen zu vermitteln, arbeitet das Buch immer wieder mit weiterführenden Fragen und Denkanstössen. Dadurch wird man aktiv einbezogen und setzt sich intensiver mit den Themen auseinander.
Positiv aufgefallen ist mir auch die Auswahl der behandelten Inhalte. Es werden viele bekannte Spiele aufgegriffen, darunter beispielsweise Animal Crossing. Gleichzeitig beschränkt sich das Buch nicht nur auf einzelne Spiele, sondern beleuchtet auch allgemeinere Themen wie Gaming als Beruf, die Entwicklung von Videospielen oder die Frage, wann Spielen problematisch werden kann. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Überblick über die Welt der Videospiele.
Die Texte sind übersichtlich gestaltet und gut verständlich. Durch die Kombination aus Fakten, Fragen und kurzen Abschnitten eignet sich das Buch auch für Kinder, die nicht gerne lange Sachtexte lesen.
Etwas kritisch sehe ich die Erwähnung von Lara Croft. Die Figur ist zwar zweifellos ein wichtiger Teil der Spielegeschichte, erscheint mir für die eigentliche Zielgruppe aber nicht ganz passend. Viele Kinder spielen ohnehin bereits Spiele, die nicht für ihr Alter freigegeben sind. Dies muss aus meiner Sicht nicht zusätzlich durch Kinderbücher unterstützt oder beworben werden.
Insgesamt bietet „Schlaufux Gaming“ einen spannenden und abwechslungsreichen Einstieg in das Thema Gaming. Das Buch greift viele aktuelle Aspekte auf und regt dazu an, sich nicht nur mit Spielen selbst, sondern auch mit deren Auswirkungen und Hintergründen auseinanderzusetzen.
Rezensionen von isablue:
Die Anderen von Kobi Yamada
Ein wundervolles Buch übers Anderssein
Wir haben hier ein richtig tolles Kinderbuch, das zum Nachdenken übers Anderssein anregt. Die zwei Jungs in dem Buch überlegen gemeinsam, wie die "Anderen" auf der anderen Seite der Hecke aussehen und allgemein, wie sie sind. Sie entwickeln dabei ganz lustige Ideen; diese sind immer auf der rechten Hälfte der Doppelseite zu sehen.
Die Illustrationen sind hierbei wunderschön und gefallen mir sehr gut.
Das Buch greift kindgerecht ein Thema auf, das sehr wichtig ist. Man kann es wunderbar in Kindergärten oder Grundschulen einsetzen und mithilfe des Buches ins Gespräch über Anderssein, Vorurteile oder Diskriminierung kommen, damit ein gelungenes Miteinander mit Verständnis, Toleranz und den richtigen Werten entstehen kann. Ich spreche eine klare Kaufempfehlung für dieses pädagogisch wertvolle und bezaubernde Buch aus!
Rezensionen von lesen=liebe:
Die kleine Spinne Widerlich - Die Nachtwanderung von Diana Amft
Das perfekte Vorlesebuch
Die kleine Spinne Widerlich geht dieses Mal auf Wanderschaft. Genau genommen unternimmt sie eine Nachtwanderung mit ihrem Freund Niesi. Die beiden treffen bei ihrem Abenteuer auf verschiedene Tiere und sind erstaunt, wie viele nachtaktive Waldbewohner es gibt. Zum Glück weiß die kleine Spinne viel über diese Tiere und gibt ihr Wissen an die jungen Leser*innen weiter.
Die Nachtwanderung ist unser viertes Buch von der kleinen Spinne Widerlich. Jedes Buch ist ähnlich aufgebaut. Die kleine Spinne geht sozusagen von Station zu Station bzw. von Tier zu Tier und erzählt und fragt und staunt und entdeckt. Es ist toll wie selbstverständlich sich Widerlich und Niesi auf dieses Abenteuer einlassen. Keine Rede von Angst im Dunkeln oder gruseligem Wald. Die kleine Spinne ist so wundervoll selbstbewusst.
Die Illustrationen sind einfach zauberhaft. Die liebevollen Charaktere sind kindgerecht und farbenfroh dargestellt und lassen so manches Kinder- und Erwachsenenherz höher schlagen. Der Lieblingscharakter der Kinder ist übrigens Tante Igitte, weil sie den Namen so cool finden. Niesi mögen sie aber ebenfalls sehr – besonders seine Spinnfäden beim Niesen.
Die Nachtwanderung ist unser viertes Buch von der kleinen Spinne Widerlich. Die Kinder lieben sie über alles und können gar nicht genug von ihr bekommen. Diese Geschichte gefällt uns besonders gut, weil wir viel über das Verhalten verschiedenster Tiere erfahren durften. Die tollen nachtleuchtenden Sticker am Ende sind ein zusätzliches Highlight, das bereits überall in den Kinderzimmern verklebt wurde.
Aus Erwachsenensicht sind die Bücher der kleinen Spinne Widerlich die perfekten Vorlesebücher: nicht zu lang und nicht zu kurz. Sobald man das Buch aufschlägt, ist man bereits verzaubert.
Rezensionen von annamichalea:
Emotion Hacks von Ryan Martin
verständlich geschrieben und doch anspruchsvoll
Selbsthilfe Ratgeber boomen geradezu. Dennoch findet man hier und da ein Buch, wo man gerne genauer einen Blick darauf wirft.
Das Cover hat esprit. Erst auf den zweiten Blick erkenne ich das Smiley Design. Und die Coverinnenseiten mit Punkten unterschiedlicher Grösse bedruckt haben auch eine positive Wirkung.
Es entspannt mich irgendwie.
Okay, nun zu dem Titel. Hack, wie ein Trick um etwas auf eine alternative Art schneller und besser zu machen wie ein Putztrick? Oder Hack, wie sich einhacken in ein System und es zu manipulieren? Vermutlich verschwimmt da die Abgrenzung.
Schon die Einleitung ist anspruchsvoll und doch gut zu verstehen. Ein Emotion Hack ist keine Anleitung das fühlst du jetzt, tu jetzt das, dann geht es dir besser.
Es ist eigentlich ein Zusammenspiel von Emotionen verstehen, sie zu erkennen und je nach Situation kann durch Vorbereitung und auch
Rückschau auf eine Situation eine Verbesserung im Umgang mit der bestimmten Emotion erreicht werden. Natürlich auch manchmal in der Situation selbst, aber das Verstehen der Zusammenhänge und wie Emotionen funktionieren ist der Schlüssel zum Hacken.
Anhand von Fallbeispielen kann der Leser das einfacher nachvollziehen und der Autor sagt auch explizit, nicht bei jedem ist jeder Hack ein Erfolg.
Aber das Buch ist schon ein Gewinn, und dennoch trotz guter Verständlichkeit ist es eine Portion Arbeit es zu lesen und erst Recht es zu verstehen.
Rezensionen von M:
Glasgow Boys von Margaret McDonald
Berührender Jugendroman
Banjo und Finlay lernen sich als Jugendliche im Heim der Fürsorge kennen, werden Freunde und füreinander sowas wie Familie. Beide sind tief verletzt und dadurch sozial vereinsamt. Durch einen eigentlich nichtigen Streit gehen sie auseinander und schaffen es nicht wieder aufeinander zu zugehen. Das Buch spielt 3 Jahre später und schildert das Leben der beiden.
In abwechselnden Kapiteln wird über Finley erzählt, der einen Pflegeberuf anstrebt und mit Schule, Praktikum und sozialen Kontakten ziemlich überfordert ist, und über Banjo, der in einer Pflegefamilie lebt, zur Schule geht und Probleme hat mit seiner Wut zurecht zu kommen. Man erfährt dabei auch über die Liebesgeschichten der beiden und in Rückblicken über die Jugend im Heim und über ihr Zerwürfnis. Das Buch hat mich sehr berührt, es bleibt nicht an der Oberfläche und läßt mitfühlen, mitlachen und mitweinen und erfahren, wie wichtig es ist, dass man jemanden hat, der einen liebt.











