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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katja K.:

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Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West) von Kasie West

Ein netter Snack für zwischendurch

Das Buch liest sich unglaublich schnell und leicht weg, es ist ein echt netter Snack für zwischendurch, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.

Um das schlechte Date geht es im Prinzip nur im Prolog. Die Inkompatibilität der beiden Charaktere war für mich von Anfang an fadenscheinig.

Für mein Empfinden war es eher Fast Burn, auch wenn sich die Beziehung selbst tatsächlich erst langsam entwickelt hat. Aber irgendwie war alles sehr offensichtlich und generell fand ich die Story vorhersehbar.

Allerdings habe ich den Wortwitz wirklich genossen und es war richtig schön, diese leichte Lektüre auf dem Balkon zu lesen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und humorvoll und die Charaktere haben zwar nicht viel Tiefgang, sind aber liebevoll gezeichnet. Besonders Margot ist eine sehr sympathische, chaotische und schlagfertige Protagonistin. Auch das Setting der Buchbranche hat mir gut gefallen und es war interessant, ein bisschen mehr über die Arbeit als Literaturagentin zu erfahren. Manche Übersetzungen fand ich holprig; sie klangen für mich im Deutschen eher altmodisch, aber das hat mich nicht weiter gestört.

Mein Fazit: Leicht, witzig und vorhersehbar und eignet sich damit gut als nette Urlaubslektüre. Viel Spannung und Tiefe darf man nicht erwarten. 3,5 Sterne.

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Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)

Rezensionen von Brombeere:

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A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

wieder fantastisch

Worum geht es?
Ein Beamter verschwindet auf unerklärbarem Weg. Ana und Dinios beginnen zu ermitteln und geraten auf eine unheimliche Fährte.

Worum geht es wirklich?
Herrschaft, Intrigen und falsche Fährten.

Lesenswert?
Ja, ein schöner zweiter Band!
Die CHARAKTERE sind wie auch in Band 1 wirklich toll.

Ana ist eine sherlock-mäßige, manchmal auch unheimliche Ermittlerin. Sie ist eine wilde Persönlichkeit und man erfährt im Laufe der Geschichte mehr über ihren Hintergrund. Din hingegen ist ihr folgsamer Gehilfe, den jedoch eigene Sorgen plagen und der recht nahbar erscheint. Die beiden in Kombination und ihre Dynamik ist einfach super.
ATMOSPHÄRISCH bin ich direkt wieder in der Welt abgetaucht. Sie ist so fantastisch und kreativ und die ganzen Feinheiten erschaffen eine wahnsinnige detaillierte Welt.
Mit dem SCHREIBSTIL (Übersetzung Karla Schmidt und Jakob Schmidt) habe ich zwischendrin (wie auch schon in Band 1) ab und zu gehadert. Die Sprache wird an manchen Stellen überraschend derb. Wie auch in Band 1 hat mich die Verwendung von „Junge“ und „Mädchen“ gegenüber erwachsenen Menschen verwundert.
Die HANDLUNG ist recht lang und umfangreich, aber gut mit vielen Wendungen.
Ich habe die Lektüre definitiv als SPANNEND empfunden, man wird reingerissen und ist direkt mittendrin. Der Lesesog war nicht so krass, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte, aber die Handlung an sich wirklich spannend.
SPASS hatte ich aber definitiv bei er Lektüre, habe es genau so gerne wie Band 1 gelesen und möchte unbedingt weitere Bände haben!
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt dann bei durchschnittlich 8,57 Bewertungspunkten sehr gute 4 Sterne für dieses Buch.

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A Drop of Corruption

Rezensionen von Miro:

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Tage am Fluss von Jochen Mariss

Am grünen Mond

Sara Harmsen lebt zurückgezogen mit ihren Hühnern und ihrem Hund am grünen Mond und betreibt die Fähre über den Fluss. Von morgens früh bis spät am Abend bringt sie Radfahrer und Fussgänger auf die andere Seite, damit sie nicht den Umweg ins nächste Dorf und zur nächsten Brücke machen müssen.

Das Dorf ist ein bisschen aus der Zeit gefallen und viele Bewohner wünschen sich eine Brücke, die sie unabhängiger macht.

Doch Sara will ihr Grundstück nicht verkaufen und damit auch ihre Ruhe und ihr Einkommen.

Eines Tages strandet ein verletzter Junge auf ihrer Fähre und sie nimmt ihn kurzerhand bei sich auf. Der junge Leon möchte bleiben und bietet ihr seine Hilfe für Reparaturen am Haus an. Widerwillig lässt sich Sara, die den Umgang mit anderen Menschen wenig gewohnt ist, darauf ein.

Langsam bahnt sich eine Freundschaft an, zwischen den beiden so verschiedenen Menschen an, die doch mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Beide haben eine schwierige Familiengeschichte, tragen alte Wunden und kämpfen mit ihren Ängsten.

Der Autor baut diese Verbindung sehr behutsam auf. Mit einfühlsamen Worten beschreibt er, wie sich Vertrauen aufbauen lässt, aber auch, wie es sich zerstören lässt, wenn Geheimnisse ans Licht kommen.

Diese geruhsamen Tage am Fluss plätschern so dahin, doch die Leichtigkeit, die sich zwischen Sara und Leon einstellt ist immer wieder beschwert mit den Themen, die beide beschäftigen. Da ist einerseits das Klimathema, das beide betrifft, denn der Fluss führt so wenig Wasser wie nie und andererseits eine alte Schuld und das Thema der Selbstvergebung.

Dem Autor ist hier ein atmosphärisch dichtes Debüt gelungen, welches einerseits ein lockeres Sommerbuch ist und gleichzeitig auf wichtige Themen unserer Zeit aufmerksam macht. Das gibt der Geschichte Gewicht und macht sie nachhaltig. Für meinen Geschmack eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Anregung. Als Sommerbuch kann ich es empfehlen.

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Tage am Fluss

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Wie Ms. Atkins ihre Träume wiederfand

Die einsame Dame Ms. Atkins ist seit vielen Jahren eine treue Besucherin der Bibliothek. Doch sie macht einen Bogen um Geschichten und greift lediglich zu Fachbüchern, obwohl „Peter Pan“ ihr Lieblingsbuch ist. Ein erster Hinweis?

Als der neue Mitarbeiter Henry sie in das Geheimnis des Fahrstuhls einweiht, der in die Traumkorridore führt, beginnt für sie ein ganz neues Kapitel und auch die Suche nach einem Schlüssel.

Doch sie ist nicht allein. Wir lernen noch Robert kennen, der seit zehn Jahren die Bibliothek besucht, sowie zwei Teenager: den bereits erwähnten, schüchternen Nerd Henry und die abweisende Xiao Mei, in die Henry verknallt ist. Jeder von ihnen trägt ein unsichtbares Päckchen und ist in die Geheimnisse der Bibliothek eingeweiht.

Das klingt etwas vielversprechender, als es am Ende ist. Die Erzählweise ist langsam und zu viel Magie darf man nicht erwarten. Emotionen und Selbstfindung stehen zwar im Vordergrund, eingebettet in eine geheimnisvolle Traumwelt, die sich nicht zufällig in einer Bibliothek befindet. Allerdings fehlte mir das gewisse Etwas und ich verlor zwischenzeitlich das Interesse und habe überlegt, abzubrechen, aber es wurde besser. Einerseits war der Roman interessant und einnehmend geschrieben, andererseits wirkte er oberflächlich und nicht tiefgreifend genug. Zudem zog sich die Handlung an manchen Stellen schon sehr, und die wirklich spannenden Handlungsstränge griffen zu kurz. Der Plot konnte aber noch überzeugen und das Ende wird niemanden kalt lassen.

Doch das Schöne an dem Roman ist, dass sich dem Leser die Vorstellung dieser Traumtüren geradezu aufdrängt. Die Schreibweise ist leicht, flüssig und bildgewaltig. Alles wird so genau beschrieben, dass man es sich gut vorstellen kann. Am Ende dachte ich, dass die Geschichten von Amanda, Robert, Henry und Xiao Mei nur wenige von unzähligen Geschichten sind.

Besonders toll fand ich die Gestaltung des Buches: Jedes Kapitel beginnt mit einem persönlichen Logo, das zu einer der vier Perspektiven passt. Außerdem enthält das Buchpaket liebevolle Beigaben wie Tee oder einen Bibliotheksausweis. Ideal für die, die sich eine berührende Wohlfühlgeschichte über Bücher und Träume wünschen und auf solche Kleinigkeiten Wert legen oder das Buch verschenken möchten.

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Ms Atkins und die Bibliothek der Träume

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty von Philip Kavvadias

Actionreiche, hollywoodmäßige Unterhaltung für Lesemuffel

Eine spannende Handlung, Witz und Action stehen im Vordergrund, sowie die 12-jährigen Jungs, die unfreiwillig in dieser Situation stecken und sich zusammenraufen müssen, obwohl sie ganz unterschiedlich sind. Milo ist der ruhige Nerd mit Höhenangst und Finn der unsportliche Gamer, dessen Gedanken oft um Fast Food kreisen.

Aus seiner Sicht liest es sich locker und witzig. Der Sprachgebrauch ist anspruchsvoller, aber im Glossar werden Fachbegriffe, die beim Militär verwendet werden, gut erklärt.

Der Star des Buches ist Artemis, ein Flugsaurierweibchen, die nicht mehr von Finns Seite weicht, seit die geschlüpft ist, und Grund dafür ist, dass Finn, Milo und Dr. Lara auf der Flucht sind. Nun kommt es auf Zusammenhalt in einer Ausnahmesituation an, um zu überleben. Ein paar Illustrationen und interessante Fakten sind auch dabei.

Actiongeladene, hollywoodmäßige Unterhaltung für Lesemuffel, die sich für Survival, geheime Agenten-Missionen und Dinosaurier begeistern. Das ist spannender Lesespaß, der sich nicht zu ernst nimmt und bei dem deswegen auch die Lesemotivation hoch bleibt. Lieber gleich den zweiten Band besorgen, denn bei dem offenen Ende, möchte man sofort weiterlesen.

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Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

Nicht mein Fall

Ausgerechnet ein Tsunami nimmt Annie ihre Eltern, dabei ist es ihre Verbindung zum Meer, ihrer Heimat, aus der sie Kraft zieht. Annie muss dieses schweren Verlust verarbeiten und mit ihrem alten Leben abschließen, als ihre zweite Heimat evakuiert wird und sie Walker kennenlernt.
Rückblinkende Handlungsstränge geben Aufschluss über Annies ungewöhnliche Kindheit auf dem Meer, die Liebe ihrer Eltern und die Beziehung zu Evan, mit dem Annie seit der Kindheit befreundet ist.

Kelly Anderson versteht es, über die Natur zu schreiben, aber verliert sich oft in Beschreibungen von Kleinigkeiten oder Unwichtigem. Diese langweiligen Passagen haben meine Leselust merklich gedrosselt und waren mir zu langatmig. Die Handlung nahm dann einen mystischen Verlauf, den ich nicht erwartet hätte. Generell ein interessanter Einschub, für mich passte das hier aber einfach nicht und es fiel mir schwer, wieder in die Geschichte zu finden, obwohl es trotzdem Abschnitte gab, dir ich eindrucksvoll und berührend fand. Das Ende hat meine Befürchtungen dann leider bestätigt und ließ mich mit vielen Fragen zurück.
Nicht mein Fall, aber man spürt, wie die eindrucksvolle Schönheit, Kraft und die Bedeutung der Natur gefeiert wird und ich mochte die schöne Sprache und wie von Familie und Liebe erzählt wird, ist besonders.

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Das Jahr der Wale

Rezensionen von DoraLupin:

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Der verbotene Atlas von Sam Sedgman

Sehr spannende und coole Geschichte

Mein Sohn hat dieses Buch für sich entdeckt, da er das Cover sofort sehr ansprechend gefunden hat und auch der Klappentext ihn sehr interessiert hat! Deshalb war er gleich Feuer und Flamme als ich ihm diese Geschichte gezeigt habe! Er kannte den ersten Band noch nicht, aber seine Meinung ist, dass das Buch auch ohne viele Vorkenntnisse gut lesbar war und ihm richtig gut gefallen hat.

Nach ein paar Seiten war er ganz in der Geschichte drinne!

Die Story handelt von Isaac und Hattie, diese werden zu einer hochkarätigen Veranstaltung im französischen Nationalarchiv in Paris eingeladen, um ihre Rettung der Zeit zu feiern. Doch als Isaac sich auf seine Rede vorbereitet, gehen die Lichter aus und ein Schuss fällt. Die Polizei glaubt, es handle sich um ein Attentat auf den berüchtigten Geschäftsmann Balthazar Blaise, aber Isaac und Hattie erkennen schon bald, dass etwas ganz anderes vor sich geht, als sie einen Jungen entdecken, der etwas aus dem Archiv entwendet und dann spurlos verschwindet.Während ihrer Ermittlungen geraten Isaac und Hattie in eine Untergrundwelt und suchen an geheimen und vergessenen Orten nach einem gestohlenen Brief, einer vermissten Schwester und einer Karte, die ein lange verborgenes Geheimnis enthüllen wird.

Mein Sohn hatte überhaupt keine Probleme in die Geschichte hineinzufinden, das hat an dem sehr angenehmen Schreibstil gelegen, der kindgerecht und zugleich auch sehr fesselnd und spannend war! Er konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen und hat in jeder freien Minute weitergelesen bis er mit dem Buch durch war.

Isaac und Hattie sind sehr sympathische Protagonisten mit denen man immer gut mitfiebern konnte und mit denen es Spaß gemacht hat sich ins große Abenteuer zu stürzen. Es gab sehr viel Action und Abenteuer in diesem Buch und mein Sohn war sehr begeistert. Er kann es daher nur weiterempfehlen und gibt die volle Punktzahl.

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Der verbotene Atlas

Rezensionen von Immenhof:

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Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger

Keine Herbststimmung

Das Buch überzeugt mit einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Buchcover. Beides passt wunderbar in eine Herbstkollektion im Bücheregal.
Leider ist diese Atmosphäre für mich im Buch weniger vorhanden gewesen. Bei den Oakfell Autumn Nights handelt es sich um eine feste Woche kurz vor Halloween.

Auch wenn verschiedene Events beschrieben werden, waren diese und die Aktivitäten für mich nicht wirklich herbsttypisch und das Buch hätte zu jeder Jahreszeit spielen können. Bei einem Herbstroman hätte ich mir hierbei genauere Beschreibungen der Landschaft und der Jahreszeit gewünscht. Dies ging für meinen Geschmack etwas unter.
Die beiden Protagonisten haben eine sehr verworrene Beziehung, die mir in der zweiten Hälfte des Buches zu langatmig wurde. Sie sind mir nicht komplett unsympathisch, sondern die Handlung ging mir schlichtweg zu schleppend voran und es gab mir zu wenig Entwicklung.
Normalerweise schätze ich Rückblenden aus der Vergangenheit, da sie sehr viel Spannung hineinbringen. Hier war dies leider nicht der Fall, da die Szenen für mich doch zu speziell waren.

Fazit: Wer Freundschaftsliebesgeschichten gerne liest, könnte hier fündig werden. Wer mehr auf eine Herbstatmosphäre wert legt, wird vermutlich eher enttäuscht sein.

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Oakfell Autumn Nights

Rezensionen von DoraLupin:

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Totensee von Sophie Czerny

Ein starkes Thrillerdebüt!

Schon alleine das Cover macht neugierig auf die Geschichte, es ist düster und fasziniert mit dem Raben auf dem See. Auch der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und so wollte ich die Geschichte rund um Ada unbedingt erfahren!

Ada Sabel ist eine suspendierte Kommissarin vom LKA Wien, ihre 14-jährige Tochter wurde vor fünf Monaten entführt.

145 Tage nach der Entführung taucht am Ufer des Donaukanals eine kopflose Leiche auf, auf deren Rücken Adas Name in blutigen Buchstaben eingeritzt ist. Fieberhaft folgt Ada dieser einzigen Spur.

Ich fand den Schreibstil von Beginn an sehr packend und ich habe es richtig genossen in die Handlung einzutauchen und mich zu vertiefen. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich und nicht so locker und einfach wie ich ihn von vielen anderen Büchern des Genres kenne, sondern hat Tiefe und ist manchmal auch etwas fordernder, jedoch ohne schwierig zu sein.

Auch Ada ist eine sehr eigenwillige Person, die nicht unbedingt eine Sympathieträgerin ist und deren Handlungen man nicht immer zu 100 Prozent nachvollziehen kann. Aber: da sie sich in einer so aussergewöhnlichen Situation befindet, ist das für den Leser dann auch wieder nachvollziehbar und zu verschmerzen, so habe ich das zumindest gesehen.

Die Handlung ist immer spannend geschrieben und ich hatte immer Lust das Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Die letzten hundert Seiten ziehen dann aber nochmal mehr in den Bann und lassen einen kaum zu Atem kommen!

Ich finde dieses Buch für ein Thrillerdebüt wirklich sehr gelungen und gebe gute 4,5 von 5 Sternen.

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Totensee

Rezensionen von ekiam:

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Autumn Secrets von Sarah Fulmar

Cozy Herbst-Romance

Autumn Secrets ist für mich eine absolute Cozy Romance mit Herbstvibes und genau das, was ich mir von einem solchen Buch wünsche. Die herbstliche Atmosphäre in St Ives kommt wunderbar zur Geltung und wird durch die Herbstwanderung, die Penelope organisieren soll, sogar direkt in die Handlung eingebunden.

Obwohl es sich um den zweiten Band der Seasons by the Sea-Reihe handelt, lässt sich das Buch problemlos als Standalone lesen. Ich kenne den ersten Band nicht und hatte trotzdem zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen.

Besonders gefreut habe ich mich über den Age-Gap-Trope, den ich grundsätzlich sehr gerne mag. Der Altersunterschied zwischen Penelope und Nathan wird durchaus thematisiert, aber erfreulicherweise nicht zu einem riesigen, künstlich aufgebauschten Problem gemacht. Die eigentlichen Probleme waren ganz andere: Verletzungen aus vergangenen Beziehungen, ihre Berufe und vor allem ihre Vorstellungen davon, wie ihr Leben und eine gemeinsame Beziehung aussehen könnten.

Die Anziehung zwischen den beiden war für mich von Anfang an spürbar. Gleichzeitig scheint die Kluft zwischen ihnen zunächst ziemlich groß zu sein, weshalb ich gespannt war, wie Penelope und Nathan diese Unterschiede überhaupt überwinden wollen. Gerade dadurch hat die Geschichte für mich ihren Reiz bekommen.

Mit Penelope hatte ich allerdings nicht durchgehend meine Freude. Besonders gegen Ende verhält sie sich eine Weile ziemlich zwiegespalten und unsympathisch. Ihren Wunsch nach einer erfolgreichen Karriere kann ich absolut nachvollziehen, aber die wirklichen Gründe dafür scheinen ihr selbst nicht ganz klar zu sein. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas früher über den eigenen Tellerrand hinausschaut und sich stärker mit ihren tatsächlichen Wünschen auseinandersetzt.

Auch das Ende ging mir dann etwas zu schnell. Auf den letzten Seiten passiert ziemlich viel in kurzer Zeit, sodass ich mir für einige Entwicklungen etwas mehr Raum gewünscht hätte.

Das ändert aber nichts daran, dass ich Autumn Secrets geradezu verschlungen habe. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Für mich eine rundum schöne Cozy Romance und ein gelungener zweiter Band der Reihe. Ich freue mich definitiv auf die weiteren Bände von Seasons by the Sea!

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Autumn Secrets