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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherwurm78:

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Was sie nicht weiß von Shari Lapena

Spannend bis zum Schluss

Bryden Frost holt ihre Tochter Clara nicht vom Kindergarten ab und es fehlt von ihr jede Spur. Was ist mit ihr passiert? Und wer könnte etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben?
Die Inhaltsbeschreibung zu diesem Thriller klang sehr interessant und vielversprechend. Und ich wurde auch nicht enttäuscht.

Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, was auch an der flüssigen Schreibweise lag. Ich fand es ab der ersten Seite an sehr spannend, es gab keine langweiligen Passagen im Buch. Die Spannung hat auch nicht nachgelassen, ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen wird. Es gab mehrere Verdächtige, natürlich an erster Stelle der Ehemann Sam, aber auch der Mann, mit dem sie wohl eine Affäre gehabt haben soll. Das Ende hat mir dann auch sehr gut gefallen. Die Story war gut durchdacht und umgesetzt.
Das Cover des Thrillers und auch der Farbschnitt finde ich ansprechend und passend gestaltet.
Fazit: Eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans.

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Was sie nicht weiß

Rezensionen von Danshi:

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Kleine Lieblinge von Michèle Brunnmeier

Kreative Begleiter durch Frühling und Sommer

Ich mag Kreativbücher, bei denen schon beim Durchblättern die Lust entsteht, selbst etwas auszuprobieren. Hier gibt es zahlreiche Ideen passend zu Frühling und Sommer, bei denen mit unterschiedlichen Materialien und Techniken gearbeitet wird. Unter anderem wird gefilzt, gestrickt und gehäkelt. Die Projekte reichen von kleinen Figuren bis zu dekorativen und praktischen Dingen für Kinder.

Besonders schön finde ich, dass vieles auch für den Jahreszeitentisch gedacht ist. Die Anleitungen sind verständlich beschrieben und werden durch zahlreiche Bilder ergänzt. Ganz ohne Vorkenntnisse ist allerdings nicht jedes Projekt geeignet, denn beispielsweise beim Stricken und Häkeln sind Grundkenntnisse hilfreich. Wer schon viel Handarbeitserfahrung besitzt, könnte manche Ideen dagegen eher einfach finden. Mir gefällt gerade die Auswahl an unterschiedlichen Anregungen. Auch die Gestaltung des Buches mit den vielen Bildern spricht mich an. Ich habe beim Durchsehen einiges entdeckt, das ich gerne selbst ausprobieren möchte. Für mich ist es ein schönes Ideenbuch, das ich im Frühling und Sommer sicher öfter hervorholen würde.

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Kleine Lieblinge

Rezensionen von Danshi:

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Autumn Secrets von Sarah Fulmar

Zwischen Cornwall und dem eigenen Lebensplan

Bei einer als cosy Slow-Burn-Romance angekündigten Geschichte hatte ich vor allem mit viel Herbststimmung und einer langsamen Annäherung gerechnet. Penelopes Ausgangssituation fand ich dabei interessant. Eigentlich lebt und arbeitet sie als Unternehmensberaterin in London, wird von ihrem Chef aber zu einer Auszeit gezwungen und landet in St Ives.

Dort übernimmt sie die Organisation der Herbstwanderung und trifft dadurch immer wieder auf Nathan, für den sie bereits als Teenager geschwärmt hat. Er ist dreizehn Jahre älter als sie, Farmer und fest mit St Ives verbunden. Gerade der Gegensatz zwischen ihren Lebensentwürfen gibt der Liebesgeschichte für mich ihren interessantesten Konflikt. Penelope möchte schließlich nicht für eine Beziehung ihr bisheriges Leben aufgeben, während Nathans Lebensmittelpunkt in Cornwall liegt.
Die beiden als Figuren mochte ich grundsätzlich, allerdings hätte ich mir für ihre Geschichte etwas mehr Raum gewünscht. An einigen Stellen ging mir die Entwicklung zu schnell, wodurch mir gerade bei den Gefühlen etwas Tiefe fehlte. Auch insgesamt hätte ich der Geschichte an manchen Stellen gern etwas mehr Zeit gegeben. Der Schreibstil hat das für mich ein gutes Stück aufgefangen, denn er liest sich angenehm, locker und unkompliziert. Auch die angekündigte Herbststimmung war für mich weniger ausgeprägt, als ich zunächst erwartet hatte. Bei mir stand St Ives stärker im Vordergrund als das eigentliche Herbstgefühl. Optisch hat mich das Buch dennoch angesprochen und auf eine gemütliche Geschichte eingestimmt. Ich habe Penelopes und Nathans Geschichte gern gelesen, auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe und eine ruhigere Entwicklung gewünscht hätte.

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Autumn Secrets

Rezensionen von FlipFlopLady007:

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Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner

Vier Freundinnen, vier magische Kräfte und jede Menge Chaos

„Vier Hexen und ein Zufallszauber“ von Marie Braner ist eine fantasievolle Geschichte über Freundschaft, Magie und ein großes Abenteuer.

Tessa, Devi und Cleo sind seit ihrer Geburt beste Freundinnen. An ihrem 13. Geburtstag lernen sie Liv kennen, die ausgerechnet am selben Tag Geburtstag hat.

Doch dieser Zufall bleibt nicht der einzige: In der Nacht wird ein alter Bannzauber gebrochen und plötzlich besitzen die vier Mädchen magische Fähigkeiten. Leider können sie diese zunächst überhaupt nicht kontrollieren. Als dann auch noch das Böse in ihrer Heimat auftaucht, müssen sie lernen, ihre Kräfte zu beherrschen und zusammenzuarbeiten.

Besonders gut gefallen haben mir die vier Hauptfiguren. Jede der Mädchen hat eine eigene Persönlichkeit und wirkt dadurch sehr authentisch. Sie haben nicht nur mit der magischen Welt zu kämpfen, sondern auch mit ganz alltäglichen Problemen wie Eifersucht, Streit mit Geschwistern oder familiären Sorgen. Dadurch wirken sie sehr nahbar und ein bisschen wie aus dem echten Leben gegriffen.

Auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist spannend, fantasievoll und an einigen Stellen durch die noch nicht beherrschten Zauberkräfte der Mädchen sogar ziemlich lustig. Besonders interessant fand ich, dass die magischen Fähigkeiten etwas Besonderes sind und nicht einfach jeden Wunsch erfüllen können.

Der Schreibstil ist detailreich und bildhaft. Die vielen Beschreibungen haben mir gut gefallen und lassen die Welt lebendig werden. Gleichzeitig sind die Sätze teilweise recht lang und komplex. Die Altersempfehlung ab 9 Jahren finde ich deshalb passend. Für jüngere Kinder könnte der Text stellenweise etwas zu anspruchsvoll sein; auch einige der gruseligeren Elemente würde ich eher älteren Kindern zutrauen. Die wenigen Schwarz-Weiß-Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen.

Eine große Botschaft steht für mich nicht im Mittelpunkt. Am ehesten vermittelt die Geschichte, dass man gemeinsam Dinge schaffen kann, die alleine nicht möglich wären. Im Vordergrund steht aber ganz klar das Abenteuer.

Das Ende hält einen großen Cliffhanger bereit. Die Fragen der aktuellen Geschichte werden zwar beantwortet, gleichzeitig wird aber eine neue Frage aufgeworfen, die neugierig auf einen weiteren Band macht.

Fazit: Eine spannende und fantasievolle Geschichte mit sympathischen, authentischen Hauptfiguren und einer schönen Mischung aus Magie, Abenteuer und Alltag. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten, auch wenn es mich nicht ganz vom Hocker gehauen hat.

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Vier Hexen und ein Zufallszauber

Rezensionen von Anjulia :

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The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro

Über dem Fluss

Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei Kawakami kämpfen im Untergrund von Rainshadow City um Gerechtigkeit. Ihre Tante Reiko, die sie als Kinder adoptiert hat, wurde von der kriminellen Organisation, den Lucky Crows ermordet. Ausgerechnet mit diesen macht die Kaiserin des Archipels Geschäfte. Als Toshiko eine geheimnisvolle Perle stiehlt, setzt sie Ereignisse in Lauf, die Rainshadow City verändern.

Das Setting, in dem The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro spielt, ist sehr japanisch angehaucht. Dabei trifft moderne Technik auf Sonnengeister, magische Artefakte und übernatürliche Fähigkeiten. Die Geschichte wird dabei aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen sind da die Geschwister Kawakami, die sich für Hüterkinder im Elendsviertel außerhalb der Stadtmauer einsetzen. Dann ist da noch das Lucky Crow Mitglied Theo, mit besonderen Fähigkeiten und einem skrupellosen Auftrag, und schließlich der junge Kronprinz Haru, der Sonnengeister sehen kann und die Entscheidungen seiner Mutter bezweifelt. Die Charaktere sind glaubhaft gestaltet. Man merkt die Liebe, die die Autorin ins Worldbuilding und in die Figuren investiert hat. Trotzdem blieb für mich das ganz große Mitfiebern aus, vielleicht weil ich nicht wirklich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Die Handlung findet innerhalb eines kurzen Zeitraums von wenigen Tagen statt. Es passiert eigentlich viel und die Protagonisten müssen mit wenig Schlaf auskommen. Trotzdem liest sich das Buch eher zäh und langatmig. Letztendlich ist das Buch größtenteils in sich abgeschlossen, bietet aber offene Anknüpfungspunkte für eine Fortsetzung.

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The Rainshadow Orphans

Rezensionen von Petra:

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Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki

Zwischen Kaiser und Familie

Einst war Sens Familie mächtig und reich. Nun ist er ein Mündel abseits der Zentren und weiß das sein Vater ein Verräter war. Aber ein Verräter ist nur wenn man die Rebellion verliert, wenn nicht dann ist man der Gewinner.
Das Reich steht wieder am Rand einer Krise, es fehlt nur noch an einem charismatischen Anführer oder Anführerin.

Kann das Sens Schwester sein oder seine Freundin aus Kindertagen die mehr ist als es scheint.
Das ganze Buch ist mehr als der erste Eindruck vermittelt. Die Geschichte ist aufgrund der vielen Namen und Personen die alle bis ins Detail beschrieben sind anspruchsvoll, da hilft auch das Personenregister am Ende des Buchs nicht viel. Es ist eine Mischung, ich zitiere: Aus Shogun und Games of Thrones. So habe ich es auch empfunden. Wobei ich beide Bücher bzw. Serie als leichter verständlich empfunden habe.
Es waren für mich teilweise zu viele überflüssige Informationen die einen Teil der Spannung weg genommen haben.
Das eine Frau zwanzig Lagen Kleidung trägt und sie mehrmals korrigiert, ihr Make Up andauernd überprüft und dann im entscheidenden Gespräch die Kontrolle über sich verliert, das Gespräch ging fast in der Kleidung unter.
Ähnliche Szenen gab es mehrere, wenn Kürzungen statt gefunden hätten, brauchten wir jetzt nicht auf den zweiten Band zu warten.

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Das Buch der gefallenen Blätter

Rezensionen von Karin_50:

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Schascha und der Buchspazierer von Carsten Henn

Eine Freundschaft, die mich sehr berührt hat

Mich hat vor allem die Verbindung zwischen Schascha und Carl berührt. Die neunjährige Schascha liebt Bücher und begegnet dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen in der Stadt bringt. Schon dieser Gedanke hat mir sehr gefallen. Schascha ist neugierig und lebendig und begleitet Carl schließlich auf seinen Wegen.

Dabei begegnen die beiden verschiedenen Menschen und erfahren, dass Bücher weit mehr sein können als eine schöne Beschäftigung. Sie können Trost schenken, Hoffnung geben und Menschen miteinander verbinden. Gerade dieser Gedanke zieht sich für mich sehr schön durch die Geschichte. Auch Freundschaft und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig werden ernstere Themen wie Trauer und Einsamkeit nicht völlig ausgespart. Trotzdem empfand ich die Geschichte vor allem als warm und zugewandt. Carsten Henn schreibt verständlich und einfühlsam, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Das Cover mit Schascha, Carl und den vielen Büchern passt für mich sehr gut zur Geschichte. Besonders gern habe ich mir auch die farbigen Illustrationen im Inneren angesehen. Ich habe das Buch mit einem schönen Gefühl beendet und mochte besonders den Gedanken, dass Bücher Menschen näher zusammenbringen können.

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Schascha und der Buchspazierer

Rezensionen von Karin_50:

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Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann

Ein Wald, in dem man gerne verweilt

Schon die ersten Seiten haben mir den Libellenwald mit seinen vielen Tieren sehr nahegebracht. Besonders Martha mochte ich gern, und auch die Freundschaft, die sich zwischen ihr und Helena entwickelt, habe ich gerne verfolgt. Schön ist, dass es dabei nicht nur um ein magisches Abenteuer geht. Der Schutz des Waldes und seiner Bewohner gehört ganz selbstverständlich zur Geschichte und wird kindgerecht vermittelt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Die kurzen Kapitel und der angenehm lesbare Schreibstil passen für mich gut zu einem Kinderbuch. Trotz der Magie bleibt die Handlung verständlich, wird im Verlauf aber zunehmend spannend und geheimnisvoll. Dabei haben mir gerade die ruhigeren Momente im Wald immer wieder gefallen.
Ein besonderer Blickfang sind die vielen Illustrationen. Sie begleiten nicht einfach nur den Text, sondern tragen viel zur Atmosphäre bei. Besonders schön fand ich, wie sich sogar unterschiedliche Tageszeiten in der Gestaltung widerspiegeln.
Für mich ist es eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und einen achtsamen Umgang mit Natur und Tieren. Einige Fragen bleiben noch offen, sodass ich Martha und Helena gerne wieder im Libellenwald besuchen würde.

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Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere

Rezensionen von Marianna H.:

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Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman

Erschütternd und ermutigend gleichermaßen

Bregman ist ein sehr bekannter Philosoph unserer Zeit und hat in diesem Buch mehrere Vorträge zusammengestellt, die die aktuelle Weltlage und die individuelle Verantwortung zusammen bringen.

Die Vorträge haben mich sehr angesprochen, auch wenn die Sprache nicht immer allgemeinverständlich war. Die Botschaft ist durchdringend und lässt sich gut herauslesen.

Fragt man sich, "was kann ich tun" so kommt man der Antwort beim Lesen etwas näher. Die Beispiele aus der Geschichte, in denen kleine Gruppen von Menschen Großes bewegt haben sind ebenso spannend wie lehrreich.

Bregmann bringt sich immer wieder mit persönlichen Erfahrungen und Meinungen ein. Er ist dabei glaubwürdig und respektvoll anderen Meinungen gegenüber.

Das Lesen war recht kurzweilig und sehr spannend, auch wenn das Thema erschütternd und schwerwiegend ist. Leseempfehlung!

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Die Rückkehr der Hoffnung

Rezensionen von leopol:

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Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

eine Mordserie mit Bezug zur Antike und zum Vater im Gefängnis

November in Kopenhagen, es wird düsterer und kälter. Fast direkt von einem erfolgreichen Einsatz werden die Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Kollege Janus West, zu einem neuen Fall gerufen. An einer abgelegenen Trafostation wurde eine Leiche gefunden, doch dem nicht genug, sie wurde speziell inszeniert, mit diversen Bezugspunkten zur römischen Antike.

Bald ist klar, dass dies kein einfacher Fall wird, und Saras Bruder Adam Levin, Psychologe, wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Doch dem nicht genug, kämpfen doch sowohl Sara als auch Adam mit ihrer Vergangenheit, einem Vater der als hochintelligenter Mörder im Gefängnis sitzt. Und nun führt der Bezug zur Antike auch noch zu ihm.

Der Schreibstil ist klar und temporeich. Die Spannung durchwegs hoch. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Sara, Adam und dem Täter erzählt, ergänzt durch ein Paar Kapitel der Opfer. Teilweise ist man als Leser dem Ermittlerteam natürlich auch etwas voraus, teilweise wird man genauso überrascht wie diese.

Das Ermittlerteam im Fall ist neben den Kernpersonen Sara, Janus und dem Psychologen Adam doch von beachtlicher Größe, auch der Brisanz des Falls geschuldet. Ich fand die Charaktere sehr gelungen- Ermittler der alten Schule, treffen auf junge „Wilde“, offen für andere Methoden. Man erkennt, dass so mancher neue Ansatz hilfreich sein kann, allerdings auch nicht allein die Lösung bringt. Sara und Janus, ein doch eingespieltes Team, das sich gut ergänzt und unterstützt. Janus der eher offener und sozialere Charakter und Sara, die eher verschlossen bleibt – beide leben für die Arbeit. Adam, zu Beginn des Buches noch Privatmann, kämpft mit seinem Wunsch die Geschichte des Vaters gemeinsam mit seiner Schwester aufzuarbeiten. Und auch mit seinen eigenen Dämonen. Spannend war auch Christian Levin, der Vater und verurteilte Mörder.

Der Plot ist gut gestrickt, denn rasch wird klar, dass es nicht ein normaler Mord ist, sondern durch die antike Symbolik die private Vergangenheit der Levin Geschwister mit ihrem Vater eingeflochten wird. Noch lange nicht fertig ist die Aufarbeitung der Taten des Vaters, so dass Raum für weitere Bände um das Ermittlerteam bleibt. Die Auflösung des Falles ist schlüssig, wenn auch Kommissar Zufall hier einen großen Beitrag geleistet hat. Aber so ist es auch manchmal in der Realität.

Für mich ein gelungener Thriller, wenn auch vielleicht etwas brutal. Ich mochte die Verflechtung der antiken Symbole mit der Familiengeschichte der Ermittler.

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Der Prätorianer