Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Das Mosaik der Frauen,1 Audio-CD, 1 MP3 von Rafik Schami
Bewegend
Zum Inhalt:
Nadim erzählt in diesem Buch von seinen Lieben, die sein Leben begleitet haben. Von der deutsch-jüdischen Mutter, wie er offiziell in der Heimat begraben und nach Deutschland geflüchtet ist und als Dolmetscher erfolgreich wurde. Jedes der Kapitel ist einer Frau gewidmet, denn die wichtigsten Eigenschaften hat er durch Frauen gelernt.
Nicht immer enden die Geschichten der einzelnen Frauen glücklich.
Meine Meinung:
So richtig ahnt man auch durch den Klappentext nicht, wie dieses Buch wohl sein wird, denn man hat am Ende nicht wirklich geahnt, wohin die Reise gehen könnte. Das Buch ist gefühlvoll geschrieben und mit jedem Kapitel erfährt mehr und mehr über den Protagonisten und wie die jeweiligen Frauen ihn beeinflusst haben. Die Geschichte von Nadim ist wirklich nicht einfach, aber trotzdem ist das Buch nicht schwermutig sondern eher aufbauend und schön fand ich schon das Bild des Mosaiks, denn alles was wir im Leben erleben, macht uns zu dem was wir sind.
Fazit:
Bewegend
Rezensionen von brauneye29:
Wir gehen mal los von Raffaella Romagnolo
Hat mir gefallen
Zum Inhalt:
Amedeo hat den Tod seiner Mutter nicht verkraftet. Er geht nicht mehr zur Schule, spielt Videospiele, hört Musik und geht dem Vater aus dem Weg. Der Vater ist besorgt und hofft ihm bei einer zweitägigen Wanderung wieder näher zu kommen. Amedeo hat eigentlich gar keine Lust darauf und dann kommt alles anders als gedacht und Amedeo muss Verantwortung übernehmen.
Meine Meinung:
Ich kann schon gut nachvollziehen, wie sehr einen der Tod eines geliebten Menschen aus der Bahn werfen kann, noch mehr verstehe ich die Sorgen des Vaters und die Idee der Wanderung war da schon richtig gut, denn gerade bei so einer Wanderung muss man sich gegenseitig vertrauen und unterstützen. Umso mehr bei den Ereignissen, die dabei geschehen. Das Buch war irgendwie richtig schön, taucht man doch sehr tief in Amedeos Gedanken ein. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen und das schwierige Thema war gut verpackt.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezensionen von carola1475:
Im Morgengrauen von Marc Raabe
Sehr spannend und für mich der beste Band der Art-Mayer-Serie
Bundeskanzler Henrik Westphal ist seit 8 Tagen spurlos verschwunden und Art Mayer gehört nicht zu den 150 BKA-Ermittlern, die mit dem Fall befasst sind, trotzdem macht er sich Sorgen um Juli Westphal, seine Jugendliebe. Im Kanzleramt ringt man um den richtigen Umgang mit der Krise, denn vor einigen Wochen tauchten in den Social Media Videos einer jungen Frau auf, die von ihrem Verhältnis mit dem Kanzler erzählt.
Als in einem Berliner U-Bahntunnel eine kopflose Leiche gefunden wird, die das gleiche auffällige Tattoo wie die Vloggerin Kessy auf dem Unterarm hat, ermitteln Art Mayer und seine Partnerin Nele Tschaikowski, die nach ihrer Elternzeit seit kurzem wieder arbeitet.
Obwohl der eigenwillige Art niemanden an sich heran lässt, führen der Alltag mit quasi-Pflegetochter Milla und der Kontakt zur jungen Leo dazu, dass Art sich zumindest Gedanken über soziale Beziehungen macht, während Neles Vertrauen in ihren Lebensgefährten erschüttert wird. Mit Nele und auch durch Arts Gespräche mit Milla und Leo bekomme ich eine Ahnung davon, wie es in Mayer aussieht. Die Charaktere entwickeln sich und gewinnen noch mehr Tiefe, auch Hendrik Westphal wird durch Kessys Aufzeichnungen greifbarer. Ebenfalls glaubhaft ist die Figurenzeichnung der Nebendarsteller.
Immer wieder nimmt die Geschichte Bezug auf Ereignisse der Vorgängerbände, so dass ich dringend empfehle, die Reihe von Band Eins an zu lesen. Ohne Vorkenntnisse halte ich es auch für schwierig, die Beziehungen der Figuren zueinander zu verstehen.
Marc Raabe schreibt lebendig und bildhaft, fast filmisch, Kapitel enden meist mit Cliffhangern, die es schwierig machen, eine Pause einzulegen. Der Schreibstil ist schnell und leicht zu lesen, die Handlung ist fesselnd, gesellschaftspolitisch aktuell und von Beginn an durchgehend spannend. Der Autor erzählt aus verschiedenen Perspektiven und auf zwei Zeitebenen, beide gleichermaßen mitreißend und mit unerwarteten Wendungen. Die Auflösung war für mich überraschend und das Ende ein runder Abschluss.
Das Cover finde ich passend zur Geschichte unheilverkündend, vom Motiv und der Farbwahl her reiht es sich perfekt in die Serie ein. Ich kann 'Im Morgengrauen' unbedingt empfehlen, Marc Raabe ist mit dem vierten Art-Mayer-Band ein Thriller-Highlight gelungen.
Rezensionen von brauneye29:
Nebelbeute von Benjamin Cors
Sehr spannend
Zum Inhalt:
Mila will endlich das Phantom ihrer Vergangenheit stellen, doch kaum ist sie angekommen, wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Sie kommt dem Ziel näher, doch dann verschwindet sie spurlos. Der Leiter der Gruppe 4 macht sich auf die Suche, in dem Dorf trifft er auf Schweigen und das Team wird in den Fall eines Serienmörders verstrickt, ist Mila auch ein Opfer?
Meine Meinung:
Was mich an dem Buch sehr fasziniert hat, ist dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt, weil man den eigentlichen Täter so gar nicht auf dem Schirm hat.
Insgesamt ist das Buch sehr düster erzählt, dazu trägt natürlich auch das Setting absolut bei. Man spürt förmlich die Kälte der Natur, aber auch der Bewohner. Ich fand den Spannungsbogen sehr hoch und das von Anfang an, was man nun wahrlich nicht immer hat. Ich fand die ersten beiden Bände um die Gruppe 4 schon sehr gut, dieser ist aber noch mal ein bisschen besser als die Vorgänger, bitte mehr davon.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
The Big Five for Life von John P. Strelecky
Die Philosophie der persönlichen Erfüllung
Leider ist dieses Buch für mich nicht zu vergleichen mit der Weltbestsellerreihe vom "Cafe am Rande der Welt", die mir gut gefallen hat.
Zufällig lernst Joe, ein mit dem Job und dem Leben unzufriedener Angestellter, den höchst erfolgreichen Geschäftsmann Thomas kennen, dessen Unternehmensstrategie darin besteht, alle seine Mitarbeiter zu befähigen und zu motivieren stets ihr Bestes zum eigenen Wohl, und gleichzeitig zur ganzen Firma zu geben.
Als Thomas sterbenskrank wird, übernimmt Joe die Aufgabe seines Mentors, viele Menschen am Wissen und dem Erfolgsgeheimnis teilhaben zu lassen. Führungskräfte und Firmeninhaber dürften davon sicher profitieren, aber für Otto Normalleser bietet die Lektüre keine weltbewegenden Neuigkeiten.
Der typisch amerikanische, anspruchslose Schreibstil sprudelt regelrecht über vor Binsenweisheiten, die langatmig, seicht und trivial daherkommen, samt überbewerteten Kernaussagen.
Interessant ist das Thema allenfalls für Marketingzwecke.
Mich persönlich hat es enttäuscht und ist mir keine Leseempfehlung wert.
Rezensionen von C. P.:
Sepia 3: Sepia und der Fluch des Tintendrachen von Theresa Bell
Grandioses Finale voller Gefahren, Lügen und anderer Geheimnisse
Im letzten Band der Trilogie um Sepia und ihre Tintenmagie steht nicht weniger als das Schicksal Flohalls auf dem Spiel. Die laut der Legende einst von der mutigen Flo gegründete Stadt droht, von einem alles verschlingenden Nebel regelrecht verspeist zu werden. Einige Gebäude sind bereits verschwunden.
Natürlich versuchen die Alchemisten der Stadt, wie Sepias Meister Silbersilbe, dem Nebel auf magische Weise Einhalt zu gebieten. Hierfür erhoffen sie sich die Hilfe von einer ganz besonderen Person. Doch Sepia und ihre Freunde wollen das Problem lieber auf ihre Weise lösen. Und geraten diesmal in ein Abenteuer, welches für so manche Überraschungen und Gefahren sorgt. Drachen inklusive.
Der dritte Band ist ein wahres Feuerwerk an fantastischen Ideen und Überraschungen. Neben der Handlung wird auch die Legende um Flo und ihrem Sieg über den Tintendrachen erzählt, bevor diese später eine wichtige Rolle einnimmt. Durch verschiedene Gefahren steigt die Spannung immer mehr, bis es zu einer Art finalem Kampf kommt. Auch im Anschluss wird die Leserschaft nicht allein gelassen, sämtliche losen Enden werden zu einem gemeinsamen Band verknüpft.
Besonders hervorgehoben wird auch diesmal wieder der Zusammenhalt der drei Freunde Sepia, Niki und Sanzio, deren Charaktere und Fähigkeiten sich gekonnt ergänzen. Ein gewisser Sidekick hat bei mir zudem für einige Schmunzler gesorgt. Das Geheimnis um die Tintenmagie und Sepias besondere Fähigkeiten wird recht eindrucksvoll gelöst. Ebenfalls kommen mehrere Charaktere der ersten beiden Bände wieder vor.
Ein gelungener Abschluss einer fantastischen Trilogie für alle, die auf magische Abenteuer stehen.
Rezensionen von ingrid78:
Strandopfer Die Grenzfall Ostsee-Reihe von Frank Goldammer
gelungener Auftakt
Das Cover zieht den Blick auf sich, finde ich sehr gelungen, es passt zur Handlung an der Küste. Joachim Hundt, ein deutscher Tourist wird in dem kleinen polnischen Grenzort Misdroy tot am Strand gefunden. Die Ermittlerin Lena Schuldt, die ganz in der Nähe auf der deutschen Seite aufgewachsen ist, inzwischen aber in Berlin lebt, wird nach Misdroy geschickt um die Polizei in Polen bei den Ermittlungen zu unterstützen.
Die Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig, ihr polnischer Kollege kann zwar deutsch, ist aber unnahbar. Lena wiederum fühlt sich ausgegrenzt, da sie polnisch nicht versteht.
Anfangs wurde ein Badeunfall vermutet, doch der Tote hat einen Bernstein im Rachen, den ihm jemand hineingesteckt haben muss. Die Angehörigen werden befragt, sie sind zusammen mit drei weiteren befreundeten Paaren in einem Ferienhaus. Brisant: die kleine Luisa wird vermisst, war sie mit Joachim am Strand als der Mord geschah?
Frank Goldammer schreibt wie gewohnt flüssig und zeichnet die Personen sehr gut. Allerdings war mir weder Lena noch ihr polnischer Kollege sonderlich sympathisch. Sie scheinen nicht miteinander, sondern jeder für sich zu ermitteln. Die Zusammenarbeit kann nur besser werden. Ich fand die Atmosphäre sehr gut eingefangen, konnte mir die Locations bildlich vorstellen.
Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen, mal sehen was die Fortsetzung bringt.
Rezensionen von JennifersBooks:
Julian ist eine Meerjungfrau von Jessica Love
Julian darf er selbst sein
“Julian ist eine Meerjungfrau” von Jessica Love hat mich sofort angesprochen - zuerst wegen des Titels, dann wegen des Klappentextes und schließlich wegen der Illustrationen, die schon auf den ersten Blick eine besondere, warme Stimmung erzeugen. Die Geschichte um den kleinen Jungen Julian, der Meerjungfrauen über alles liebt, hat mich tief berührt.
Als er im Zug drei als Meerjungfrauen verkleidete Frauen sieht, beginnt für ihn ein inneres Leuchten, das sich durch das ganze Buch zieht. Seine Fantasie, seine Kreativität und sein Mut, sich selbst auszudrücken, sind so liebevoll dargestellt, dass man ihn sofort ins Herz schließt.
Besonders eindrucksvoll ist die Szene, in der Julian sich mit einer Gardine und Topfpflanzen ein eigenes Meerjungfrauenkostüm bastelt. Man spürt seine Freude, aber auch seine Unsicherheit, als die Oma ihn entdeckt. Für einen Moment glaubt man, dass er Ärger bekommt – und genau hier setzt das Buch ein Zeichen, das wichtiger kaum sein könnte. Die Oma reagiert nicht mit Ablehnung, sondern mit Wärme, Verständnis und echter Unterstützung. Sie schenkt ihm sogar eine ihrer Perlenketten, damit sein Kostüm vollständig wird und nimmt ihn mit zu einer Parade, bei der alle Menschen als Meereswesen verkleidet sind. Dort kann Julian ganz er selbst sein und sich zugehörig fühlen.
Was dieses Bilderbuch zusätzlich so besonders macht, ist die Tatsache, dass es nur sehr wenig Text enthält. Die Illustrationen tragen die Handlung fast vollständig und erzählen Julians Geschichte auf eine Weise, die ohne viele Worte auskommt. Die Bilder sprechen für sich, transportieren Emotionen, Atmosphäre und Botschaft mit einer Klarheit, die man nicht erklären muss. Gerade dadurch entsteht diese stille, eindringliche Wirkung, die lange nachhallt.
Es sind die feinen Untertöne, die das Buch so wertvoll machen. Die Botschaft, dass auch Jungen Meerjungfrauen, Verkleidungen und Schminke mögen dürfen, ist so selbstverständlich und gleichzeitig so notwendig. Noch immer ordnet die Gesellschaft solche Dinge überwiegend Mädchen zu und stempelt Jungen, die sie mögen, als Außenseiter ab. Jessica Love zeigt, wie falsch und verletzend das ist – und wie viel Selbstvertrauen Kinder entwickeln können, wenn man ihnen vermittelt, dass sie richtig sind, genauso wie sie sind. Die Bilder, wie Julian stolz und lächelnd neben seiner Oma durch die Stadt läuft, gehören für mich zu den schönsten Momenten des Buches.
Ein wunderbares Detail ist die reale Inspiration der Parade im Buch: die “Coney Island Mermaid Parade”, die jedes Jahr zur Sommersonnenwende in Brooklyn stattfindet. Die Kostüme dort sind genauso farbenfroh, fantasievoll und kunstvoll wie im Buch - ein Fun Fact, der die Geschichte noch lebendiger macht.
Die Illustrationen von Jessica Love machen das Buch zu einem visuellen Erlebnis. Die erdigen Hintergründe lassen die farbigen Akzente leuchten, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Die Bilder strahlen Ruhe aus, erzeugen ein echtes Wohlgefühl und transportieren gleichzeitig so viele Emotionen. Die vielen kleinen Details - Julians Meerjungfrauenbuch im Zug, der wechselnde Ausblick aus dem Fenster, die Verwandlung des Hauseingangs von schlicht zu farbenfroh - zeigen, wie viel Liebe in jedem Strich steckt. Auch die Kostüme der Parade sind traumhaft gestaltet und laden dazu ein, jedes Bild länger zu betrachten.
Fazit: Ein wunderschönes, warmherziges Bilderbuch über Akzeptanz, Diversität und Individualität, das mit wenigen Worten und starken Bildern zeigt, wie viel es bewirken kann, wenn Kinder einfach sein dürfen, wer sie sind. Für mich ein wunderbares Kinderbuch über Diversität.
Rezensionen von M:
Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen
Fahrzeuge mit jedem Buchstaben des Alphabet
Der Sonderband der Wieso weshalb warum Reihe über das ABC der Fahrzeuge ist ein absolut tolles Buch. Zu jedem Buchstaben außer dem X findet der kleine und oder große Leser Bilder und Informationen von einem oder mehreren Fahrzeugen. Die Palette ist da weit gefächert, Fahrzeuge, die bekannt sind wie das Müllauto oder welche die eherunbekannt sind, wie der Marsrover beim Buchstaben M.
Die Bilder sind schön klar und bunt, die Informationen dazu gut verständlich, auch für jüngere Kinder, und interessant, auch für vor- oder mitlesende Erwachsene. Hinder den Entdeckerklappen, die bei vielen Fahrzeugen noch zusätzlich zu entdecken sind, sind weitere bildliche Informationen zu finden. Das Buch ist großformatig und durch die Spiralbindung liegt es aufgeklappt gut vorm Leser. Die Seiten sind dick und stabil und damit auch gut für kleinere Kinderhände geeignet. Die Altersangabe ist 4 bis 7 Jahre, meiner Ansicht nach ist das Buch auch schon für jüngere Kinder geeignet und unser 10 jähriger fand das Buch auch sehr interessant. Wieder eine gelungene Sonderausgabe der bewährten Buchreihe.
Rezensionen von rewareni:
Tödliche Nachlese von Matthias Melich
Der unsichtbare Feind
Als eines Tages im Weinort Malsch vor der Pfarrkirche eine Puppe liegt, die mit Nadeln durchstochen ist, glaubt Tobias noch an einen schlechten Scherz. Doch bald passieren Dinge, wo er nicht mehr an Zufälle glaubt. Als ein Freund von ihm einen unerklärlichen Autounfall hat lässt ihm der Gedanke nicht los, dass diese Ereignisse mit einer Mordserie zu tun haben in der er und sein Freund der Polizist Dominik involviert waren.
Spätestens dann, als sich Tobias verfolgt fühlt und auch seine Tochter Zoe Opfer eines Anschlags wird ist ihm klar, dass sich jemand an ihm und Dominik rächen möchte. Ihr unsichtbarer Gegner versteht es geschickt seine Spuren zu verwischen und allen ist nun klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis er seinen mörderischen Plan umsetzen kann, wenn es nicht vorher Tobias und der Polizei gelingt, den Mörder zu fassen.
,,Tödliche Nachlese“ ist ein eher humorvoll geschriebener Thriller von Matthias Melich wo er den Leser zum zweiten Mal Tobias und Dominik ,,ermitteln“ lässt. Auch wenn man die erste Geschichte nicht kennt ist es nicht so schlimm, es gibt immer wieder kleine Rückblenden vom ersten Teil und die jetzige Handlung baut nur bedingt darauf auf.
An sich wäre das Katz-und Mausspiel zwischen Täter und Opfer spannend erzählt, was aber mit der Zeit sehr nervig ist sind die ständigen Wiederholungen der Ereignisse. Zuerst passiert etwas, danach geht der Protagonist alles im Gedanken noch einmal durch und dann kann es sein, dass er die Erlebnisse noch jemanden erzählt. So wiederholen sich leider immer wieder Szenen, die man schon mehrfach gelesen hat. Auch ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig wo man oft nur einzelne Wörter aneinander gereiht findet aber auch durch die personale Erzählperspektive jeden Handgriff den der Protagonist tut, erklärt bekommt, wo es für mich schon manchmal zu genau beschrieben war.
Es gibt immer wieder kleine Überraschungen in der Geschichte, wo das Ende nochmal richtig spannend geworden ist, auch wenn nicht wirklich alles geklärt worden ist. Als Ausblick findet man noch einen kurzen Auszug auf den dritten Band der Reihe.











