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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Philiene :

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Tote Frauen verzeihen nicht von Katarina Wennstam

Steckt mehr drin als gedacht

Tote Frauen verzeihen nicht und die lebenden vergessen die Toten nicht.

Ein junges Mädchen liegt tot in einem Hinterhof, erstenmal sind alle entsetzt, doch schnell stellt die Polizei die Ermittlungen ein, niemand interessiert sich mehr dafür wie sie gestorben ist. Nicht so Hildur und Frederika die beiden sehr Unterschiedlichen Frauen lässt das Schicksal des Mädchens nicht los und sie beginnen zu ermitteln.

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Der Roman hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Er ist aus der Sicht von vier Frauen erzählt, neben Frederika und Hildur gibt es noch die Witwe Olga und deren Dienstmädchen Edith. Vier sehr unterschiedliche Frauen die zufällig im gleichen Haus leben, deren Leben aber sehr unterschiedlich verläuft. So gibt der Roman einen Einblick in das Leben von 1896.

Das was die Frauen rund um den Tod des Mädchens aufdecken ist schockierend und traurig und zieht weitere Kreise als zunächst gedacht. Es ist jetzt etwas schwierig dazu etwas zu sagen ohne zu viel zu verraten. Nur so viel es wird spannend und es geht um weit mehr als nur um dieses Mädchens. Die Frauen geraten immer tiefer in die Sache hinein .

Tolle Charaktere, interessante Einblicke, gut recherchiert und spannend bis zu

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Tote Frauen verzeihen nicht

Rezensionen von Tara:

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Dirty Money von Amran Gowani

Dunkle Seiten der Finanzwelt

„Dirty Money“ ist das Debüt des in Chicago lebenden Autors Amran Gowani.

Der 27-jährige, bisher überaus erfolgreiche Hedgefonds-Analyst Ali Jafar - genannt Al - verliert ausgerechnet an seinem Geburtstag auf einen Schlag dreihundert Millionen Dollar des Firmenkapitals. Der Schock ist groß, doch der darauffolgende Albtraum ist noch weitaus größer.

Da er bisher äußerst erfolgreich war, will sein Chef Paul ihn keineswegs direkt feuern, sondern gibt ihm die Chance das Geld innerhalb von drei Monaten wieder zu beschaffen. Es ist allerdings keine reale Chance, sondern pure Berechnung, da im Fall des Versagens, als als Sündenbock für die Firma herhalten soll. Dadurch gerät Al schnell immer tiefer in eine gnadenlose Welt, die aus Insiderhandel, Erpressung und eiskalten Machtspielen besteht.

Der Schreibstil des Autors hat mich überrascht. Thematisch ist die Handlung eiskalt und trocken, aber die Dialoge sind zynisch, humorvoll und pointiert. Dadurch wird die dunkle Seite der Welt der Finanzen lebendig und zugänglich.

Ali ist ein durchaus sympathischer Protagonist. Mit seinen pakistanischen Wurzeln wird er in der Finanzwelt immer wieder mit Rassismus konfrontiert. Durch seine Erfahrungen und seinen anfänglichen Erfolg weiß er, wie es in der Finanzwelt aussieht – brutal, skrupel- und rücksichtslos. Alles was zählt ist Geld, hier ist kein Platz für Befindlichkeiten, wer überleben will, spielt mit.

Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet, wenn auch der abgebrühte Chef, samt ebensolchem Sohn und die gutaussehende Kollegin ein wenig klischeehaft sind.

Die Spannung wird durchgehend hoch gehalten. Während Alis Verzweiflung wächst, stürzt er sich in immer riskantere Aktionen und es wird immer gefährlicher.

Man merkt, dass der Autor als Analyst an der Wall Street tätig war und sich in der Materie auskennt, da er die Atmosphäre der Finanzszene gekonnt vermittelt.

Mich hat der Thriller durchgehend gefesselt, da ich bisher kein vergleichbares Buch gelesen habe und dem Insiderhandel noch nie so nahe gewesen bin.
Wer Spannung mag und sich gerne einmal in die Welt des Geldes begeben möchte, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

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Dirty Money

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Der Dinner Gast von B. P. Walter

Hinter der perfekten Fassade lauert das Böse

Den Autor B. P. Walter kannte ich bisher noch gar nicht, aber ich habe es definitiv nicht bereut, zu diesem Buch gegriffen zu haben. Sein Schreibstil ist megaspannend und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen.
Nach außen scheint alles perfekt: eine Ehe zwischen zwei Männern, ein scheinbar gut erzogener Sohn und eine harmonische Familienidylle.

Doch hinter der glänzenden Fassade brodelt es gewaltig. Eifersüchteleien, berufliche Erfolge und die Probleme mit einem pubertierenden Sohn sorgen für Spannungen. Und dann taucht plötzlich die fremde Frau Rachel auf. Nichts ist so einfach, wie es zunächst scheint.
Dieser Psychothriller hat mich total geflasht! Durch die vielen Zeitsprünge, geschickt gelegten falschen Fährten und überraschenden Wendungen wurde ich immer wieder aufs Neue aufs Glatteis geführt. Kaum hatte ich eine Theorie entwickelt, brachten neue Hinweise alles wieder ins Wanken. Ich habe ständig mitgerätselt und versucht, hinter die Geheimnisse zu kommen.
Erst am Ende fügen sich alle Puzzleteile zusammen und plötzlich ergibt alles einen Sinn. Da konnte ich nur noch sagen: Wow, was für eine Auflösung!
Für mich ein megaspannender Psychothriller, der mich bestens unterhalten und immer wieder überrascht hat. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Der Dinner Gast

Rezensionen von stina23:

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Die Zeitmaschine von Thilo Krapp

Ein Klassiker als Graphic Novel

Einem jungen Wissenschaftler gelingt im England des 19. Jahrhunderts, wovon schon viele vor und auch nach ihm geträumt haben und noch träumen werden. Er erfindet eine Maschine, mit der er in der Zeit reisen kann und führt diese Zeitreise auch durch. Er landet in einer fernen Zukunft, die nur mehr in kleinen landschaftlichen Spuren an das London seiner Zeit erinnert.

Schnell trifft er auf Menschen, die Eloi, und lernt die neue Welt und ihre gesellschaftlichen Strukturen kennen. Unter der Erde in der Dunkelheit lauert eine weitere Menschenart, die grausame Macht über die freundlichen Elois ausübt. Der junge Wissenschaftler muss tätig werden.
Das weltweit bekannte Buch von H. G. Wells wurde in diesem Buch von Thilo Krapp als Graphic Novel neu interpretiert.
Ich war begeistert von der grafischen Umsetzung! Die einzelnen Bilder sind detailliert ausgearbeitet, dabei jedoch nicht überladen. Das trägt sehr dazu bei, dass die Geschichte einerseits gut getragen wird, andererseits auch ein gewisser Lesefluss entsteht.
Besonders angesprochen hat mich die von Thilo Krapp eingebrachte Motivation des Wissenschaftlers, seiner Zeit entkommen zu wollen und somit die Zeitmaschine zu erfinden. Als homosexueller Mann im 19. Jahrhundert gab es für ihn in seiner Zeit keinen Weg, sein Leben so zu gestalten, wie es für ihn richtig und lebenswert war. Im Anhang an die Geschichte, erfährt man von Thilo Krapp viel über seine Arbeit am Buch und welchen Weg er als queerer Mann über hundert Jahre nach Erscheinen des Buches von H. G. Wells gegangen ist.
Für mich war es die erste Graphik Novel, die ich gelesen habe. Mir hat sich dadurch ein neues Genre erschlossen, dem ich zukünftig mehr Aufmerksamkeit schenken möchte. Beeindruckt hat mich die aufwendige und sehr gut gelungene Gestaltung. Obwohl die Geschichte mit weniger Platz für das geschriebene Wort auskommen muss, wird der Inhalt gut transportiert, es mangelt jedoch etwas an Tiefe. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich bei den Illustrationen, und die haben mich, wie schon erwähnt, absolut überzeugt.
Insgesamt für mich schönes Leseerlebnis und ich kann das Lesen von Graphic Novels weiterempfehlen.

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Die Zeitmaschine

Rezensionen von PC69:

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Die Rückkehr zur Hütte von William Paul Young

Eine gelungene Fortsetzung

Die Rückkehr zur Hütte von William Paul Young ist eine gelungene Fortsetzung auf die wir lange gewartet haben.
Mack ist zehn Jahre nach dem Tod von Tochter Missy immer noch nicht im Leben angekommen. Der Schmerz sitzt viel zu tief. Er wird vom FBI gebeten, den Serienmörder von Missy im Todestrakt zu besuchen.

Auf Empfehlung von seiner Frau Nan besucht er erstmal drei andere Straftäter im Todestrakt, was hier sehr authentisch geschildert wurde.
Man begibt sich auf eine Reise rund um den Glauben, die Liebe und die Beziehung zu Gott. Das Buch regt dazu an, über das eigene Leben, persönliche Erfahrungen und den Umgang mit schwierigen Situationen nachzudenken.
Schuld und Vergebung, sowie Verlust und Trauer prägen dieses Buch.
Der Schreibstil ist einfühlsam und meist verständlich, manche Passagen brauchen etwas Zeit, um sie zu verstehen.
Ein Buch mit spirituellen Inhalt, kann ich gerne weiterempfehlen.

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Die Rückkehr zur Hütte

Rezensionen von peppi:

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Jamal Musiala. Ein Traum. Ein Ball. Meine Geschichte. von Jamal Musiala; Julien Wolff

Träume, Talent und harte Arbeit

Jamal Musiala und Julien Wolff legen mit "Jamal Musiala. Ein Traum. Ein Ball. Meine Geschichte." eine kindgerechte und motivierende Biografie vor, die vor allem junge Fußballfans begeistern dürfte. Das vorgeschlagene Mindestlesealter ist 10 Jahre. Erzählt wird Jamal Musialas Weg, der ein bekannter deutscher Fußballspieler ist, von den ersten Schritten auf dem Bolzplatz bis hin zum internationelen Fußball.

Gut hat mir hier die persönliche Perspektive gefallen, Man erlebt nicht nur die sportlichen Erfolge mit, sondern auch die Herausforderungen , Rückschläge und den Einsatz, die hinter eine Profikarriere stehen. Es geht nicht nur um Fußball, sondern auch um Durchhaltevermögen, Selbstvertrauen und Teamgeist.
Die Sprache ist verständlich und flüssig. Fans werden sich auch über die zahlreichen Fotos freuen.
Ein spannender Einblick in den Werdegang eines Ausnahmetalentes.
Leseempfehlung!

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Jamal Musiala. Ein Traum. Ein Ball. Meine Geschichte.

Rezensionen von evaki:

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24 x Kinderyoga im Advent. Bildkarten mit weihnachtlichen Übungen und Praxisimpulsen von Ulrike Knuth

Schöner Adventskalender mit weihnachtlichem Kinderyoga für Klein und Groß

Ein Adventskalender mit 24 Yogaübungen für die ganz Kleinen, mit schönen Bildkarten gut erklärt, ist eine tolle Idee und wird hier wunderbar und gut mitgedacht, von Ulrike Knuth und Vanessa Morbach, umgesetzt. Auf der Vorderseite, der schön gezeichneten Bildkarten, sieht man recht gut, wie die jeweiligen Yogaübungen aussehen.

Auf der Rückseite erklärt der Text Schritt für Schritt, wie jede Übung geturnt wird. Darunter findet sich sehr fantasievoll die Erklärung zum adventlichen Namen der Übung. Am Beispiel des Adventskranzes funktioniert das besonders gut, wenn die Kinder ihre Arme und Beine in Kerzen verwandeln und auch noch den passenden Adventsreim dazu aufsagen können. Die Bildkarten sind aus festem Karton, so dass sie auch in Kinderhänden länger gut erhalten bleiben. Für jede Karte befindet sich ein kleiner Christbaumanhänger mit dem Symbol jeder Übung im Paket, mit der man entweder vorab einen leeren Kalender selbst füllen kann oder in ein Säckchen gegeben und täglich daraus eine Übung zieht, die man turnt.
Gerade für die stille Zeit, ist das eine schöne Bereicherung, bei der die ganze Familie etwas davon hat und dazu ganz ohne Schokolade auskommt.

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24 x Kinderyoga im Advent. Bildkarten mit weihnachtlichen Übungen und Praxisimpulsen

Rezensionen von verhei:

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Gnadenopfer von Viveca Sten

Gnade? Erlösung? oder schlichtweg Mord?

Im schwedischen Bergdorf Åre häufen sich die Todesfälle von älteren Personen in häuslicher Pflege. Es erscheint eigenartig, dass so viele sterben, auch wenn sie alt und gebrechlich sind. Keines der Opfer zeigt Zeichen von äußerlicher Gewalt, aber alle sind auf tägliche Hilfe durch Pfleger angewiesen.

Das Buch Gnadenmorde ist nun schon der fünfte Band der Åre-Mord-Reihe rund um die Ermittlerin Hanna Ahlander. Auch wenn es natürlich Bezüge zu den Vorgängerbänden gibt, lässt er sich aber gut auch allein lesen.
Man findet den typischen Schreibstil von Vivcea Sten wieder: Flüssig, schnörkellos und kurze Kapitel. Die Perspektive wechselt von den Ermittlern zu Opfern und zu der des Täters, hier in kursiver Schrift. Und wie für Scandi-Krimis ja schon typisch, wird die Atmosphäre in diesem Bergdorf wirklich gut eingefangen. Düstere Stimmung durch die eisige unberechenbare Natur.

Die Ermittlungen in diesem Buch werden zu Beginn vor allem Hannah Ahlander vorangetrieben, denn sie vermutet in den vielen Todesfällen einen größeren Zusammenhang. Ein großes Hindernis ist, dass das Verhältnis zu ihrem Kollege Daniel Lindskog nach einem tiefgehenden Streit gestört ist. Zusammenarbeit scheint nicht möglich, da sich dieser abweisend, ja schon fast unterirdisch verhält. Erst mit der Zeit entschuldigt er sich, und man kehrt wieder zur typischen Zusammenarbeit zurück.
Diese Tatsache erschwert die Ermittlungen im Vergleich zu Vorgängerbänden sehr. Und meiner Meinung nach, wird hier auch mehr auf das Privatleben der Ermittler eingegangen als in den ersten Bänden der Reihe. Ein raumgreifender Streit, der in frostiger Atmosphäre mündet und viel erschwert. Daniel der versucht sich mit einer anderen Frau zu trösten, Hannah die mit ihrem Millionär Henry eine Beziehung führt und sich nicht über deren Zukunft sicher ist.

Das große Thema des Romans – Pflegebedürftigkeit - fand ich gelungen. Denn es könnte wohl nicht aktueller sein: der Mangel an Pflegekräften, eine alternde Gesellschaft, Zeitmangel und Stress. Die Frage nach dem Umgang mit Alten ist eine gesellschaftlich relevante.

Für mich war es ein Krimi mit einem starken Einstieg und einem wichtigen Thema. Im Mittelteil hatte er für mich durch die privaten Momente jedoch ihre Längen und ist daher etwas schwächer als die früheren Bände der Reihe.

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Gnadenopfer

Rezensionen von Sassy:

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Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Meisterhaft

Bereits das Cover zu "Der Prätorianer" erregt meine Aufmerksamkeit, obwohl ich es mit der abgebildeten Fliege schon fast abstoßend finde.
Der Sprecher macht einen sehr guten Job. Mit seiner facettenreichen Stimme, haucht er der Geschichte richtig Leben ein.
Die Geschichte ist unglaublich spannend.

Aber man muss stellenweise wirklich starke Nerven haben. Einzelne Szenen sind sehr brutal und in ihren blutigen Details für mich kaum auszuhalten. Das hätte es für mich überhaupt nicht gebraucht. Von so etwas bin ich überhaupt kein Fan.
Der Schreibstil ist mitreißend, die Figuren detailreich ausgearbeitet und die Dialoge temporeich.
Die Themen Profiling, römische Geschichte und Familiengeschichte werden hier meisterhaft umgesetzt. Man merkt das hier definitiv gute Recherchearbeit geleistet wurde.
Die Suche nach dem brutalen Serienmörder, der seine Opfer und die Fundorte so gruselig inszeniert, entpuppt sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Dabei gibt es so viele unerwartete Wendungen und ich habe bis zum Schluss mit gerätselt.
Einzig für die detaillierten Schilderungen von Gewalt, Folter und Todesopfern gibt es einen Stern Abzug. Alles andere ist absolut 5 Sterne wert. Für alle, die damit keine Probleme haben, ist es aber eine uneingeschränkte Hörempfehlung.

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Der Prätorianer

Rezensionen von Neluna:

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Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Solide, mit Luft nach oben.

Der Prätorianer ist ein gut gemachter Thriller der mich mit kleinen Mankos überzeugen kann. Man begleitet Kommissarin Sara Levin und ihren Partner bei der Suche eines Serienkillers. Saras Bruder Adam wird als Profiler hinzugezogen. Die beiden sind seit der Inhaftierung ihres Vaters entfremdet. Sara möchte mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben, jedoch werden die ermordeten Männer nach einem römischen Ritual inszeniert und dabei kann ihr Vater eventuell etwas wissen.

Durch den einnehmenden Schreibstil wird eine tolle Atmosphäre geschaffen, die das verschneite Kopenhagen und die Morde gut in Szene setzt. Die Ermordungen sind brutal und rituell inspiriert. Zartbesaitete sollten hier lieber einen Bogen machen. Die Polizeiarbeit wird gut dargestellt und man bekommt einen guten Einblick. Was mich aber etwas stört, sind die Wiederholungen die leider zwangsläufig entstehen. Heißt: Die Kommissare befragen eine Person und in der Besprechung mit den anderen am Fall involvierten Polizisten wird das soeben Erfahrene wieder durchgekaut. Für mich als Leser ist die Wiederholung nicht so prickelnd. Es mag zwar gut sein, um verschiedene Thesen zu beleuchten und durchzuspielen, gefällt mir dann aber weniger, weil ich das Gefühl habe nicht weiterzukommen. Ebenso fand ich einen immer wieder aufbrausenden Polizisten im Team eher unpassend.
Die Story rund um die Morde wird gut erzählt und man versteht die Intension dahinter. Einiges bleibt aber noch im Verborgenen, wie zum Beispiel der Grund warum Saras Vater im Gefängnis ist.
Insgesamt ist der Thriller gutgemacht, bis auf die Wiederholungen und die nervige Person die mich etwas gestört hat, sowie dass die einzelnen Protagonisten bis auf Adam etwas blass blieben. Solide, aber für mich noch etwas Luft nach oben.

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Der Prätorianer