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Persönliche Lese- tipps

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Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte von Jonas Jonasson

Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Ein profitgieriger schwedischer Galerist, der für Geld über Leichen geht, trifft auf kenianischen Massai-Krieger. Diese ungewöhnliche Begegnung beschwört eine aberwitzige Geschichte herauf, bei der man nicht nur einmal lachen wird.

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Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte
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Ich bin dann mal nicht weg - 320 Kilometer durch Innsbruck von Zimmermann Gernot

Ich bin dann mal nicht weg

Gernot Zimmermann hat in seinem neuen Werk alle 654 Straßen von Innsbruck größtenteils zu Fuß erkundet, und seine Entdeckungen tagebuchartig festgehalten. Das Buch enthält unterhaltsame Informationen, herzerwärmende Erinnerungen und ungewöhnliche Geschichten.

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Ich bin dann mal nicht weg - 320 Kilometer durch Innsbruck
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Kalmann von Schmidt Joachim B.

Einen charmanten Eigenbrötler...

... hat Joachim B. Schmidt erfunden: Kalmann, eine Art schlampiger Forrest Gump mit Cowboyhut im äußersten Nordosten Islands. Er ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfen, manchmal ein bisschen langsam, aber doch ziemlich helle. Das hilft ihm, neben seinen skurrilen Freunden, einen Vermisstenfall zu lösen und zum Helden zu werden.

Fauna und Flora Islands spielen eine große Rolle und Schnee, über den Schmidt so viel zu erzählen weiß, dass selbst ein Inuit aus Grönland neidisch würde.

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Kalmann
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Sterben im Sommer von Zsuzsa Bánk

In diesem persönlichen Roman bringt Bank ihre poetische Erzählkunst zum Glänzen. Ihr Vater liegt im Sterben, sie ringt mit ihren Gefühlen zwischen Hoffnung, Frust und Liebe. Der Titel wirkt abschreckend, wird aber Menschen Trost spenden, die schon mal der Situation konfrontiert waren, einen liebenden Menschen zu pflegen und ihn an Krankheit und Tod zu verlieren.

Eine Hommage an den verehrten Vater – ein ungarischer Flüchtling, der seinen Kindern ein glückliches Leben ermöglichen möchte.

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Sterben im Sommer
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Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield

Entlang der Themse mit seinen Nebenflüssen, Ende des 19. Jahrhunderts, haben die Bewohner der Dörfer nichts anderes, als sich gegenseitig Geschichten zu erzählen. An einem rauen, kalten Winterabend kommt ein verletzter Mann durch die Tür der alten Gaststätte, mit einem Mädchen im Arm. Zuerst glauben alle es ist tot.

Viele Vermutungen werden im Anschluss gemacht, aber was ist die Wahrheit? Wer vermisst dieses Kind? Und woher kommt der Mann? Geheimnisvoll und fesselnd wie dieses Mädchen ist der Roman.

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Was der Fluss erzählt
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Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte von Jonas Jonasson

Skurrile Ideen, ein samtener Humor und ein untrügliches Gespür für seine Figuren, hinein bis in die kleinsten Details jeder Nebenfigur, das zeichnet Jonas Jonasson seit seinem Debüt und Welterfolg „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ aus. Nun geht er noch einen wunderbar respektlosen Schritt weiter und macht einen kenianischen Massai-Krieger zur Hauptfigur und die europäische Geldgier und Präpotenz – in Form eines schwedischen Galeristen, der für Geld über Leichen geht – mit Witz zu geißeln.

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Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Maria Leitner empfiehlt:

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Monsieur Vénus von Rachilde

Der französische Skandalroman von 1884, jetzt erstmals in deutscher Übersetzung!

Der französische Skandalroman von 1884, jetzt erstmals in deutscher Übersetzung! Die Pariser adlige Raoule de Vénérande verliebt sich in einen armen Kunstblumenhändler. Aufgrund seiner vielen femininen Qualitäten sieht sie in ihm die perfekte Frau und möchte diese Attribute verstärken. Raoule erzieht den jungen Mann zu ihrer Geliebten, schließlich sogar zu ihrer Frau und überschreitet damit alle gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit.

Ein seltsames, durch und durch faszinierendes Buch.

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Monsieur Vénus
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Der Fremde aus Paris Roman von Isabella Hammad Henning Ahrens

1914 reist der junge Palästinenser Midhat nach Frankreich um dort Medizin zu studieren, und somit fängt sein Geschichte an. Er verliebt sich, heiratet, aber fühlt sich nicht zuhause. Kehrt nach einigen Jahren wieder nach Palästina, wo er sich auch fremd vorkommt. Fesselnd von Anfang an und detailliert erzählt die junge Autorin über das Leben zwischen den Kulturen, Verrat an Liebe, ein großes Land im Umbruch, Zeitgeschichte, die uns heute noch prägt.

Ein lebendiger historischer Roman.

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Der Halbbart von Charles Lewinsky

Geschichten waren mächtig in einer Zeit, als Engel und Teufel ganz gegenwärtig waren, man Hexen verbrannte und Kinder nicht zur Schule gingen. So wie der Erzähler Sebi, ein Träumling mit gutem Gedächnicht für Wörter. Als der geheimnisvolle Halbbart auftaucht, bricht die Geschichte in das enge Schweizer Dorf ein.

Niemand kann sich ihr entziehen, auch Sebi nicht, der lieber beobachtet als mitmacht und erfahrn muss, dass eine Geschichte, die oft genug erzählt wird, zur Wahrheit gerinnt. Sehr aktuell!

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Der Halbbart
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Malé von Roman Ehrlich

Die Malediven sind längst untergegangen. Frustrierte Westler haben sich dennoch die ausgezählte Hauptstadt Malé zum Paradies auserkoren: eine Versuchsanstalt für Utopie mitten im indischen Ozean. Fern von allen gescheiterten Ideologien scheint ein Neuanfang möglich. Der Schein jedoch trügt, die reine Idylle ist auch hier nicht zu haben.

Sehnsucht und Scheitern, lakonisch kühl erzählt: nichts für zartbesaitete Seelen, viel für jene, denen „dass Schöne nichts als des Schrecklichen Anfang ist“

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Malé