Persönliche Lese- tipps
Markus Renk empfiehlt:
Ich und der Andere von Jürgen Kaizik
Ich und der Andere
Für Jim Morrison scheint
alles zu Ende, bevor es richtig
losgegangen ist. Zwar hat
der gescheiterte Filmstudent
seine eigene Band, The Doors,
gegründet, aber ihre Karriere
droht in schäbigen Vorstadtspelunken
zu versanden. Eines
Abends sitzt ein Typ im Publikum,
der dort nicht hinpasst.
Seine bloße Anwesenheit stört –
und Jim verliert die Nerven.
Von da an wird alles anders.
Jim Morrison soll im Sommer
1971 in Paris gestorben sein.
Angeblich in einer Badewanne
ertrunken.
Maria Leitner empfiehlt:
Noise von Daniel Kahneman; Olivier Sibony; Cass R. Sunstein
Noise: Was unsere Entscheidungen verzerrt – und wie wir sie verbessern können
Warum treffen wir, je nach Umständen,
völlig unterschiedliche
Entscheidungen auf ein und
derselben Faktengrundlage?
In seinem neuen Buch klärt
Nobelpreisträger Daniel Kahneman
über die Vielzahl von oft
zufälligen Faktoren auf, die
unsere Entscheidungsfindung
stören und häufig negativ beeinflussen
– sie sind im Begriff
Noise zusammengefasst.
Wir
müssen lernen, diese Störgeräusche
zu verstehen, nur dann
können wir auf Dauer besere
Entscheidungen treffen.
Der Verdacht von Audrain Ashley
Der Verdacht
Violet ist ein Wunschkind, und
Blythe möchte die liebevolle
Mutter sein. Doch als man ihr
das Neugeborene in den Arm
legt, fühlt sich alles falsch an.
Da ist nur Ablehnung, und je
älter das Mädchen wird, desto
mehr wächst die Angst vor Violet.
Alles nur Einbildung? Oder
ist das Mädchen tatsächlich
absichtsvoll böse? Fox, der seine
Tochter von ganzem Herzen
liebt, beobachtet seine Frau
mit wachsendem Misstrauen.
Bis eines Tages das größtmögliche
Unglück über die Familie
hereinbricht.
Robert Renk empfiehlt:
Enriettas Vermächtnis von Sylvia Madsack
Enriettas Vermächtnis
Sylvia Madsack lebt in Zürich
und Salzburg. Und diese zwei
Städte rückt sie auch in den
Mittelpunkt ihres spannenden
Romans, in dem es um den Tod
einer argentinischen Autorin,
ein Testament, Familiengeheimnisse
und 15 Millionen Schweizer
Franken geht. Und um die
junge Schauspielerin Jana und
den konservativer Arzt Emilio.
Überraschend kommen sich die
zwei näher, dann taucht Armando
da Silva auf, der leiblicher
Sohn der Verstorbenen – ein
ungeliebtes Kind mit einer zwielichtigen
Biografie.
Andrea Scheiber empfiehlt:
Ohne Schuld von Charlotte Link
Ohne Schuld
Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Charlotte Link schreibt nicht nur sehr spannend, sondern auch mit großem psychologischen Gespür. Das perfekte Buch für lange Lesestunden im Lockdown.
Markus Renk empfiehlt:
Die Djurkovic und ihr Metzger von Thomas Raab
Die Djurkovic und ihr Metzger
Dieser Krimi beginnt mit einer geplatzten Hochzeit, weil die Braut einfach verschwindet. Nun startet eine Suche, die alle Gefühlslagen zulässt, vor allem aber typischen Thomas-Raab-Humor. Herrlich!
im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Markus RenkDer Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte von Jonas Jonasson
Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte
Ein profitgieriger schwedischer Galerist, der für Geld über Leichen geht, trifft auf kenianischen Massai-Krieger. Diese ungewöhnliche Begegnung beschwört eine aberwitzige Geschichte herauf, bei der man nicht nur einmal lachen wird.
im Shop ansehen weitere Empfehlungen vonMarkus Renk empfiehlt:
Ich bin dann mal nicht weg - 320 Kilometer durch Innsbruck von Zimmermann Gernot
Ich bin dann mal nicht weg
Gernot Zimmermann hat in seinem neuen Werk alle 654 Straßen von Innsbruck größtenteils zu Fuß erkundet, und seine Entdeckungen tagebuchartig festgehalten. Das Buch enthält unterhaltsame Informationen, herzerwärmende Erinnerungen und ungewöhnliche Geschichten.
im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Markus RenkRobert Renk empfiehlt:
Kalmann von Schmidt Joachim B.
Einen charmanten Eigenbrötler...
... hat Joachim B. Schmidt erfunden: Kalmann, eine Art schlampiger Forrest Gump mit Cowboyhut im äußersten Nordosten Islands. Er ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfen, manchmal ein bisschen langsam, aber doch ziemlich helle. Das hilft ihm, neben seinen skurrilen Freunden, einen Vermisstenfall zu lösen und zum Helden zu werden.
Fauna und Flora Islands spielen eine große Rolle und Schnee, über den Schmidt so viel zu erzählen weiß, dass selbst ein Inuit aus Grönland neidisch würde.
Sterben im Sommer von Zsuzsa Bánk
In diesem persönlichen Roman bringt Bank ihre poetische Erzählkunst zum Glänzen. Ihr Vater liegt im Sterben, sie ringt mit ihren Gefühlen zwischen Hoffnung, Frust und Liebe. Der Titel wirkt abschreckend, wird aber Menschen Trost spenden, die schon mal der Situation konfrontiert waren, einen liebenden Menschen zu pflegen und ihn an Krankheit und Tod zu verlieren.
Eine Hommage an den verehrten Vater – ein ungarischer Flüchtling, der seinen Kindern ein glückliches Leben ermöglichen möchte.











