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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von JennifersBooks:

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The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley

Ein vielversprechender Auftakt

Ich war von Anfang an neugierig auf "The Witch in the Dead of Night", weil es genau die Elemente vereint, die ich liebe: Vampire, Hexen und Verschwörungen. Auch das Cover hat sofort mein Interesse geweckt. Dieser Bleiglasfenster-Stil wirkt wunderschön und passt perfekt zur Handlung des Buches.

Im Mittelpunkt steht Finwal Erramun, genannt Finn, die nach einem Vorfall ihr Heimatdorf verlassen muss und in Valnar landet. Dort arbeitet sie zunächst als Dienstmädchen im Schloss des Vampirkönigs Mordric. Als der König sie beim Wirken von Magie in der Bibliothek überrascht, verändert sich ihr Leben schlagartig. Er will sie als magische Beraterin ausbilden lassen, und sein Bruder, Prinz Enhart, übernimmt das Training.
Finn wirkt angenehm realistisch: Sie wird aus ihrem einfachen Leben herausgerissen und genießt den neuen Luxus, die feinen Gewänder und die Aufmerksamkeit des Königs vielleicht ein wenig zu sehr. Ihr Misstrauen am Hof schaltet sie trotz Warnungen aus, was sie manchmal naiv erscheinen lässt. Gleichzeitig macht genau das sie menschlich, denn wer würde nicht ins Schwärmen geraten, wenn sich einem eine solche Welt öffnet?

Besonders spannend fand ich Finns Entwicklung. Sie kann zwar Magie anwenden, doch im Training hat sie oft Angst, ihre Kraft wirklich loszulassen. Trotzdem bleibt sie dran und wächst über sich hinaus. Die Verwandlung von der unsicheren Dienstmagd zur entschlossenen Hexe gehört für mich zu den stärksten Aspekten des Buches.

Bei den angegebenen Tropes Enemies-to-Lovers und Slow Burn war ich allerdings irritiert. Finn beginnt sehr schnell eine Beziehung mit dem König, inklusive deutlicher Annäherungen und Intimität. Von Slow Burn ist dabei definitiv nichts zu spüren. Zwischen Finn und Prinz Enhart entsteht zwar etwas, aber im ersten Band bleibt es eher ein zartes Andeuten. Ich hoffe sehr, dass sich das in den Folgebänden vertieft, denn Enhart wirkt für mich wie das deutlich spannendere Endziel der Romanze. Der König hingegen gibt mir mit seinem Kontrollverhalten gegenüber Finn eher fragwürdige Vibes.

Die Handlung selbst hat mir gut gefallen, weil sie vielseitig ist. Finns persönliche Entwicklung, ihre Beziehungen, die Aufklärung von Morden, alte Prophezeiungen und politische Intrigen greifen ineinander und ergeben eine stimmige Mischung. Einige Stränge bleiben offen, was bei einer Trilogie aber völlig in Ordnung ist. Der Weltenaufbau ist solide, nicht immer bildgewaltig, aber dennoch so klar beschrieben, dass man sich Valnar und seine Umgebung problemlos vorstellen kann. Die Karte im Buch hilft zusätzlich, und ein Glossar braucht es nicht, da Magiesystem und Völker verständlich erklärt werden. Eigentlich kann man gar nicht viel mehr über die Entwicklungen und Wendungen verraten, weil man sonst einige der spannendsten Überraschungen vorwegnehmen würde.

Fazit: Ein atmosphärischer Auftakt mit spannender Charakterentwicklung, einer gelungenen Mischung aus Magie, Intrigen und Romantik sowie einer Welt, die neugierig auf mehr macht. Ich war so überzeugt, dass ich mir direkt die Hardcover-Version vorbestellt habe, denn die Reihe möchte ich unbedingt weiterverfolgen.

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The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night

Rezensionen von milky:

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Tödliches Verderben von Karin Slaughter

Sehr spannend und geheimnisvoll

Der Thriller "Tödliches Verderben" von Karin Slaughter handelt vom Mord an einer Polizistin und der schweren Verletzung ihrer Tochter. Beide werden in ihrem Haus von Sheriff Emmy Clifton, der Hauptfigur, und ihrer Schwester Jude sowie Emmys Sohn gefunden. Jude ist ehemalige FBI-Agentin, ihr Sohn Deputy im selben Department wie Emmy und beide unterstützen Emmy dabei, den Fall aufzuklären.

Während des Aufklärung kommen immer mehr Geheimnisse der Stadt und ihrer Bewohner ans Licht.
Der Text ist total spannend geschrieben und ich konnte mich sehr leicht in dem Buch verlieren und die Zeit vergessen. Durch die vielen Geheimnisse und Wendungen bleibt die Spannung aufrecht erhalten und man wird als Leser immer wieder von der Geschichte überrascht.
Erzählt wird chronologisch und aus der Sie-Perspektive (Großteils aus Emmys Sicht, selten auch aus Judes Sichtweise). Ein, zwei Mal war ich verwirrt, weil ich nicht ganz folgen konnte, ob nun mit "sie" Emmy oder Jude gemeint war, aber man hat sich recht schnell wieder einfinden können.
Fazit: wer ein spannendes Buch mit vielen Wendungen sucht, ist hier genau richtig.

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Tödliches Verderben

Rezensionen von Lydia_Te:

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Sonnenberg von Brigitte Glaser

Feministisch und historisch

"Sonnenberg" von Brigitte Glaser ist ein feministischer und historischer Roman der in den 1970er Jahren spielt. Johanna muss nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters den Winzerbetrieb übernehmen und dafür ihr Studium abbrechen. Dazu kommt noch, dass sie ein uneheliches Kind erwartet und sich das Dorf darüber das Maul zerreißt.

Ihre beste Freundin Luzie ist währenddessen in Marokko unterwegs und kommt erst nach der Geburt des Kindes zurück und bringt das ein oder andere Problem mit. Die beiden jungen Frauen verbindet der Widerstand gegen das geplante Kernkraftwerk in Wyhl.
Am Ende des Romans wird nochmals deutlich gemacht, dass es bereits genug aufgezeichnete Geschichten Rund um das AKW Wyhl gibt, jedoch eine wichtige Perspektive fehlt: die der Frauen. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf den Frauen, ihren Beitrag und das sie keineswegs nur eine halbe Arbeitskraft darstellen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Figuren sind nahbar und authentisch und ich finde das Thema "gewaltfreier Protest" sehr interessant.

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Sonnenberg

Rezensionen von readpassion9:

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Das Krähenzimmer von Carolin Frey

Villa Sturmmöve

In ihrer Kindheit hat Lotta das Ferienhaus "Villa Sturmmöve" in Geelekow geliebt, dort war sie glücklich. Nach ihrer überstürzten Flucht aus Berlin ist die Villa jetzt ihr Zufluchtsort. Das Haus ist verändert, renoviert, umgebaut, aber die Krähen gibt es immer noch.

Ihr Eindringen bleibt nicht lange unbemerkt, Lotta macht einen Deal und mietet sich offiziell ein.

Doch das Gefühl der Sicherheit aus ihrer Kindheit stellt sich nicht ein, im Gegenteil, Lotta hat das Gefühl beobachtet zu werden und im Haus hört sie Geräusche, die sie sich nicht erklären kann. Lotta stellt Fragen und erfährt nach und nach, was in den letzten Jahren im Haus passiert ist.

Der Thriller ist fesselnd und bietet viel Atmosphäre. Die düstere Villa, das ungemütliche Wetter, geheimnisvolle Menschen, es bleibt lange ungewiss wem Lotta vertrauen kann, wer ihre Freunde sind und wer lügt. In einigen Kapiteln werden Regeln erklärt. Regeln, die ein Unbekannter für sich aufstellt. Wer ist die Person?

Die Figurenzeichnung ist ok, wobei ich einige Entscheidungen Lottas nicht nachvollziehen konnte. Ihr Smartphone ist kaputt, wieso kauf sie sich kein neues? Etwas zu schnell ging mir die Geschichte mit der Vernissage, ob sich das in so kurzer Zeit bewerkstelligen lässt?

Der Thriller bietet jedenfalls spannende Unterhaltung, auch wenn sich mein Verdacht letztlich bestätigt hat. 4 Sterne.

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Das Krähenzimmer

Rezensionen von Petra Sch.:

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Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett

so mitreißend, emotional und wundervoll

Die Geschichte spielt von Juli bis Oktober 1933 in Oxford, Mississippi. Man liest abwechselnd aus Sicht der 24jährigen, unverheirateten Birdie Calhoun und der 11jährigen Meg Lafleur, die im Waisenhaus untergebracht ist.
Birdie lebt mit ihrer Mama und Meemaw im Delta, und besucht ihre Schwester Frances in Oxford, die dort mit ihrem wohlhabenden Ehemann und ihrer Schwiegermutter lebt, um sie um Geld anzubetteln.

Die soziale Darstellung der damaligen Zeit (Prohibition, niemand hat Geld, sehr viele Familien verlieren ihre Häuser, weil sie die Grundsteuer nicht mehr zahlen können, überall wird angeschrieben usw.) und die Stellung der Frau, sowie der POC, wird authentisch und eindrücklich dargestellt. Die ganze Geschichte hat so viel Lebendigkeit und Authentizität, man fühlt sich mitten in der damaligen Zeit in Mississippi. Auch die Ausdrucksweisen, Bezeichnungen unterstreichen dies. Besonders hat mir gefallen, dass die direkte Rede oft in Umgangssprache der niedrigeren Bildungsschichten verfasst war, das hat alles noch glaubwürdiger gemacht. Es war einfach alles so heuchlerisch zur damaligen Zeit, einfach nur schrecklich, und ich habe mit den Frauen (und Mädchen) so sehr mitgelitten. Auch wenn ich Birdie manchmal einfach hätte schütteln können: warum steht sie nicht für sich ein? Warum traut sie sich manche Dinge nicht? Aber so war es wohl damals...

Anfangs fragt man sich, warum genau diese beiden Menschen ihre Geschichte erzählen. Sie haben ja nichts gemein. Doch nach und nach ergeben sich Verknüpfungen, die mitreißend und emotional sind.
Meg ist so ein aufgewecktes, intelligentes Mädchen, das mit dem Verlust seiner Mutter nur schwer klarkommt. Denn ihre Mutter Charlie wollte nur kurz etwas einkaufen und ist nie wieder aufgetaucht. Und Meg versucht nun einfach, bestmöglich im Waisenhaus klar zu kommen. Was ihr dessen Leiterin jedoch nicht leicht macht.
Birdie ist so liebevoll und empathisch, sie versucht immer das Beste für alle. Auch für ihre Schwester Frances, die sich sehr oft wie ein richtiges Biest verhält, was ihr gar nicht auffällt. Manchmal hat sie aber auch liebevolle Seiten.
Und so überrascht es nicht, dass nach einer (für mich nicht ganz so überraschenden) schicksalhaften Wendung viel Kreativität und Courage gefragt ist, für die Umsetzung einer gefährlichen Idee, um das Leben wieder in halbwegs geordnete Bahnen zu lenken - und dabei hat Birdie unerwartete Hilfe. Es war einfach sooo lustig zu lesen, als die Mieterinnen im Haus eingezogen sind!

Ich fand es etwas befremdlich, dass bei so einem Buch - wo man ja anhand der Inhaltsangabe genau weiß, worum es geht - in heutigen Zeiten trotzdem eine editorische Notiz abgedruckt werden muss, in der vermerkt ist, dass die an manchen Stellen vorkommende rassistische und diskriminierende Sprache nur der korrekten historischen Darstellung des Alltagsrassismus zur damaligen Zeit in den USA geschuldet ist - das sollte ja wohl selbstverständlich sein, da die Geschichte nunmal in den 1930ern spielt und es damals eben genau so war.
Und ich bin einfach nur begeistert von dieser mitreißenden und bewegenden Geschichte der beiden mutigen Frauen, die authentisch die Gesellschaftsstruktur der 1930er in Mississippi, die riesengroße Schere zwischen Arm und reich, weiß und farbig, Männern und Frauen, wiedergibt.


Fazit:
Eine authentische, mitreißende und emotionale Darstellung der sozialen Gefüge im Mississippi der 30er, als Frauen kaum Rechte hatten und alles einfach nur heuchlerisch war. Mit zwei wahnsinnig sympathischen, empathischen und mutigen Protagonistinnen.

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Der Club der Unbeugsamen

Rezensionen von Sina:

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Herz König von Lily King

Zweifelhafte Entscheidungen?

„Herz König“ von Lily King war mein erster Roman der Autorin, der mich aufgrund der vielen positiven Bewertungen neugierig gemacht hat. Das Prequel „Writers & Lovers“ habe ich nicht gelesen, da der Roman auch für sich allein stehen kann. Im Nachhinein bin ich mir unsicher, ob es nicht doch besser gewesen wäre, „Writers & Lovers“ vorher zu lesen, um der ganzen Geschichte mehr Tiefe zu verleihen und die Entwicklung der Figuren besser nachvollziehen zu können.

Eine junge Literaturstudentin lernt während ihrer Zeit an der Universität zwei charismatische junge Männer kennen und verbringt fortan viel Zeit mit ihnen. Schnell entsteht eine Beziehung zwischen ihr und einem der Männer, welche jedoch nicht lange hält. Nach einer Weile muss sie sich schließlich eingestehen, nun Gefühle für den anderen zu haben und aus einer zunächst heimlichen Beziehung entsteht etwas Ernsteres, etwas, das großes Potential für die Zukunft hat… bis er sie sitzen lässt.
Nach der ersten Hälfte des Buches folgt ein Zeitsprung über viele Jahre. Die Hauptfigur hat sich ein Leben mit Ehemann und Kindern aufgebaut und keinen Kontakt zu ihren ehemaligen Kommilitonen, bis sie ein Anruf erreicht und alles ins Wanken bringt.

Obwohl mir der Schreibstil der Autorin anfangs etwas zu abgehackt erschien und ich meine Startschwierigkeiten hatte, bin ich relativ schnell in einen guten Lesefluss gekommen. King's Figuren wirken zudem durch ihre ganz eigenen Probleme und Eigenheiten sehr authentisch und ich konnte schnell einen Bezug zu ihnen herstellen.
Der Aufbau des Buches hingegen hat für mich leider nicht funktioniert. Der Sprung zwischen den beiden Teilen war mir zu extrem und ich konnte die Entscheidungen der Hauptfigur im zweiten Teil gar nicht nachvollziehen. Zudem überschlugen sich die Ereignisse nur so. Ein Schicksalsschlag jagte den nächsten und die Geschichte, welche anfangs noch ein gemächliches Tempo vorlegte, wirkte plötzlich völlig überladen. Auf emotionaler Ebene konnte mich die Geschichte so leider auch nur bedingt abholen.

Insgesamt hab ich den Roman nicht ungern gelesen aber es bleibt ein Gefühl, dass hier Potential verschenkt wurde. Vielleicht sollte man wirklich das Prequel gelesen haben, um auch die Lücke im großen Sprung zwischen den beiden Handlungssträngen füllen zu können.

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Herz König

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Fetisch Intelligenz von Gisela Schmalz

Kritik eines einseitigen Intelligenzbegriffes

Dass dieses Buch seiner Autorin, der deutschen Wirtschaftswissenschaftlerin und Publizistin Gisela Schmalz, ein echtes Anliegen ist, merkt man von der ersten bis zur letzten Seite. Hier schreibt eine, die sich offenbar sehr über einen einseitigen Intelligenzbegriff, der sich zu sehr an klassischen Intelligenztests orientiert und politisch leicht missbraucht werden kann, ärgert.

Dieser Ton zieht sich auch durch das Buch: ob es nun darum geht, dass zu viele Kinder als hochbegabt eingeschätzt würden, um all die wichtigen Fähigkeiten, die mit Tests kaum messbar seien und deshalb aus dem Fokus rücken würden, wenn wir uns zu sehr auf Testresultate fokussieren, oder um rechtspopulistische Influencer, die sich für die stärkere Vermehrung von ihnen als intelligenter angesehener Menschen einsetzen: man bekommt beim Lesen den Eindruck, dass der herkömmliche IQ-Begriff und damit verbundene Tests etwas Schlechtes seien.

Dabei ist der Inhalt des Buches eine bunte Mischung aus der subjektiven persönlichen Meinung der Autorin, einzelnen Aussagen von Menschen, die im Bildungsbereich tätig sind und deshalb meinen, aufgrund ihrer Erfahrung sagen zu können, ob Intelligenztests im Einzelfall etwas taugen würden und das Potential eines Kindes korrekt vorhergesagt hätten oder nicht, und wissenschaftlichen Theorien zu Intelligenz. Das macht es manchmal gar nicht so leicht zu lesen, weil für Menschen mit wenig Vorwissen in dem Bereich nicht so leicht unterscheidbar ist, was hier Meinung ist und was der aktuelle Stand der Wissenschaft.

Wer sich hingegen mit dem Thema gut auskennt, ärgert sich schnell über manch undifferenzierte Betrachtungen, die zeigen, dass nicht alles in diesem Bereich wirklich tief durchdrungen und verstanden wurde, aber dafür schnell kritisiert wird.

Schwierig finde ich dabei auch, dass die Autorin mit so einer einseitigen These an das Thema herangeht und von Vornherein Argumente für die bisherige Intelligenzdefinition, die durchaus, wie alles, ihre Grenzen und Schwächen hat, nur sehr am Rande vorkommen: etwa, dass Testintelligenz tatsächlich empirisch in vielen Studien belegbar nicht nur mit formaler Bildung, sondern auch mit beruflichen Erfolgen, Gesundheit und einigem mehr korreliert.

Interessant sind die alternativen Intelligenzkonzepte, etwa jenes zu den Multiplen Intelligenzen von Howard Gardner, die Ideen zu Neurodiversität oder auch das praktische Beispiel einer Wangari Matthai, die mit ihrem Wirken offensichtlich sehr viel Positives geschaffen und damit vielfältige Begabungen bewiesen hat, ohne offiziell durch eine Testung als hochbegabt zu gelten. So finden sich durchaus nachdenkenswerte Ansätze in diesem Buch.

Wer sich neu mit dem Thema Intelligenz und wie man sie messen könnte, beschäftigen möchte, dem empfehle ich eher andere Werke zu diesem Thema: solche, die sich neutraler und weniger einseitig damit befassen.

Wer hingegen schon, etwa durch ein einschlägiges Studium im Bereich Psychologie oder verwandter Wissenschaften, einiges über das Thema weiß und es selbst kritisch betrachtet, der wird zwar an so manchen Stellen in diesem Buch nichts Neues mehr lernen, an anderen können sich aber durchaus betrachtenswerte neue Ideen zum Thema finden.

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Fetisch Intelligenz

Rezensionen von Lerchie:

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Mord in der Pension Möwennest von Jess Kidd

Suizid oder Mord?

Im Jahr 1954 kehrt Schwester Agnes nach 30 Jahren im Kloster ihrem Konvent den Rücken zu. Sie ist jetzt wieder Nora Breen und reißt in das Küstenstädtchen Gore-on-Sea, wo eine ehemalige Novizin verschwunden ist. Seit einem Monat hat sie niemand mehr gesehen und Nora hat ihre Briefe vermisst. Dab ei hatte Frieda angekündigt, die Geheimnisse ihrer Mitbewohner im Möwennest zu lüften.

Hat ihr das geschadet und ist ihr vielleicht gar Schlimmes widerfahren? Nora ist undercover dort, bezieht sogar Friedas Zimmer. Als einer der Gäste tot aufgefunden wird, sieht sie ihren Verdacht bestätigt. Teddy Atkins Kaffee war vergiftet. Allerdings tut der Detective Inspektor Rideout diesen Tod als Suizid ab. Nora ermittelt kurzerhand selbst und nimmt alle Gäste des Möwennests aufs Korn.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Wie im Klappentext bereits erwähnt, vermisst Nora die Briefe ihrer Freundin Frieda. Mit dieser hatte sie einen regen Briefwechsel. Da Frieda es nicht ähnlichsah, plötzlich nicht mehr zu schreiben, verließ Nora den Konvent, war wieder Nora Breen und mietete sich im Möwennest ein. Dort geschahen seltsame Dinge, denen Nora auf den Grund gehen wollte. Vor allem, als ein Gast vergiftet worden war, auch wenn der Inspektor von einem Suizid ausging ließ Nora sich nicht beirren, denn es war Mord, davon war sie überzeugt. Und es blieb nicht bei dem einen Mord. Nora kam dem Inspektor immer wieder in die Quere. Wird sie herausfinden, was mit Frieda passiert ist? Wo ist sie? Lebt sei noch , oder ist sie womöglich tot? Der geneigte Leser wird dies beim Lesen des Buches erfahren. Das Buch hat mir gut gefallen, war auch teilweise doch spannend, hat mich gefesselt und mich gut unterhalten. Eine Leseempfehlung und vier Sterne.

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Mord in der Pension Möwennest

Rezensionen von Brigittte:

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Gesund mit Visite - Gesund und fit älter werden von Visite

Einfach, lecker und super informativ!

Man ist nie zu alt, um an sich zu denken! Dieser handliche Ratgeber hat mich wirklich begeistert, denn er zeigt wunderbar, dass man nicht gleich sein ganzes Leben auf den Kopf stellen muss. Kleine, machbare Schritte ohne Qual – genau das ist das Geheimnis!
Es geht hier nicht nur ums Essen, sondern um das ganze Paket: Bewegung, Geist, Schlaf, Achtsamkeit und vor allem Freude am Leben.

Die Mythen-Aufklärung und die neuesten Infos aus der Forschung sind hochinteressant zu lesen. Und erst die Rezepte! Bei den tollen Fotos läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen. Sie sind übersichtlich, schnörkellos erklärt und enthalten praktische Gesundheitstipps obenauf.
Ich nutze das Buch als täglichen Begleiter zum Nachschlagen, Nachkochen und Mitmachen. Ein rundum gelungener Mutmacher, den ich von Herzen empfehle!

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Gesund mit Visite - Gesund und fit älter werden

Rezensionen von Sina:

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Kosmos SchlauFUX Gaming von Birk Grüling

Tolles Sachbuch für (junge) Gamer:innen!

Bei „Gaming“ aus der SchlauFUX Reihe des Kosmos Verlags handelt es sich um ein Kinder- und Jugendbuch ab 8 Jahren von Birk Grüling.

Ziel des Buches ist es, den Kindern und Jugendlichen interaktiv die Welt der Videospiele näher zu bringen, spannendes Wissen zu vermitteln und über mögliche Risiken aufzuklären.

Aufgeteilt in verschiedene Kategorien, sollen Lesende schnell einen Überblick darüber bekommen, welche Kategorien für sie am interessantesten sein könnten und sich so anhand von entsprechenden Symbolen leicht im Buch orientieren. Einem Thema ist stets eine Doppelseite gewidmet. Am Rand der linken Seite kann man nun sehen, von welchen Seiten man ursprünglich kommt und am Rand der rechten Seite werden neue Themen angeteasert, aus welchen man nun wählen kann und direkt auf die entsprechende Seite wechseln kann. Dieses Konzept sorgt für eine gute Übersicht und dafür, dass die jungen Leser:innen sich direkt mit den Themen beschäftigen können, die ihnen wirklich zusagen.

Die Bandbreite an Themen ist groß und vielfältig und mit Hinblick auf die Zielgruppe wirklich gut gewählt. Es werden verschiedene Berufe im Bereich der Spieleentwicklung vorgestellt, was für junge Leser:innen, welche ohnehin Begeisterung für das Gaming haben sehr interessant sein könnte. Zudem wird erklärt, wie beispielsweise Technologien wie KI Einfluss auf bestimmte Bereiche der Spieleentwicklung haben oder wie bestimmte Spiele unsere Kultur geprägt haben. Zwischendrin findet man auch Texte von Leuten, die in der Gaming-Branche tätig sind und über ihre Arbeit berichten. Bekannte und weniger bekannte YouTuber:innen und Streamen:innen werden vorgestellt und deren Arbeit auf entsprechenden Plattformen wird den Lesenden erklärt. Besonders gefallen hat mir auch, das die positiven Aspekte des Gaming hervorgebracht werden und erläutert wird, inwiefern sich das Zocken auf Koordinationsfähigkeiten oder Gedächtnis auswirken kann. Wichtig zu thematisieren ist natürlich auch das Suchtpotential, welches das Gaming aus verschiedenen Gründen mit sich bringen kann und darüber aufzuklären, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.

Die Texte sind kurz und informativ, in einfacher und gut verständlicher Sprache formuliert. Auch die Farbgestaltung ist mit hauptsächlich gedeckten, unaufgeregten Farben gut gewählt. Die vielen Bilder, Illustrationen und Fotos veranschaulichen das Geschriebene und machen es besser greifbar.

Im Großen und Ganzen handelt es sich hierbei um ein tolles und informatives Buch für alle Gaming-Begeisterten. Ganz klare Empfehlung von mir!

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Kosmos SchlauFUX Gaming