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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von greenpanda:

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Komm spielen von Linwood Barclay

Intensiver Thriller mit starker Atmosphäre, glaubwürdigen Figuren und stetig wachsender Spannung

Komm spielen hat mich von Anfang an begeistert. Linwood Barclay schafft es hier, eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig rasant, clever konstruiert und emotional überraschend ist. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art, wie er Spannung aufbaut: nicht mit lauten Schockmomenten, sondern mit einer stetigen, fast unmerklichen Steigerung, die sich irgendwann wie ein Knoten im Bauch anfühlt.

Man merkt, wie sorgfältig jedes Kapitel gesetzt ist, wie jede Szene ihren Platz hat und wie sich die Puzzleteile nach und nach zu einem größeren Bild fügen.

Die Figuren wirken außergewöhnlich authentisch. Sie sind nicht überzeichnet, sondern glaubwürdig, verletzlich und voller kleiner Details, die sie lebendig machen. Gerade diese Menschlichkeit sorgt dafür, dass man sofort mit ihnen mitfiebert. Barclay versteht es, ihre Ängste und Zweifel so greifbar zu machen, dass man sich selbst mitten in der Geschichte wiederfindet.

Auch stilistisch hat mich der Roman überzeugt. Die Sprache ist klar, direkt und dennoch atmosphärisch dicht. Es gibt keine unnötigen Ausschmückungen, aber auch keine Eile — alles wirkt präzise und bewusst gesetzt. Besonders stark fand ich, wie Barclay alltägliche Situationen nutzt, um ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen. Man spürt förmlich, wie sich die Spannung im Hintergrund zusammenzieht, bis sie sich schließlich entfaltet.

Für mich ist Komm spielen einer dieser Thriller, die man nicht nur liest, sondern erlebt. Ein Buch, das man kaum weglegen kann und das noch lange nachhallt. Wer intelligente Spannung, glaubwürdige Figuren und eine perfekt dosierte Mischung aus Mystery und psychologischem Druck liebt, wird hier absolut auf seine Kosten kommen.

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Komm spielen

Rezensionen von greenpanda:

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Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola

Ein Krimi mit Herz, Atmosphäre und italienischer Seele

„Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt. Es ist nicht nur ein spannender Kriminalroman, sondern auch eine Geschichte voller Atmosphäre, Menschlichkeit und leiser Emotionen. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mitten in Italien zu sein – zwischen engen Gassen, gutem Essen und einer Stimmung, die gleichzeitig warm und geheimnisvoll ist.

Commissario Gaetano ist eine Figur, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Er wirkt authentisch, nachdenklich und sehr menschlich. Gerade diese ruhigen, persönlichen Momente zwischen den Ermittlungen machen die Geschichte für mich so besonders. Man begleitet ihn nicht nur bei der Aufklärung eines Falls, sondern bekommt auch Einblicke in seine Gedanken, Zweifel und Gefühle.
Der Fall selbst ist spannend aufgebaut und hält bis zum Ende einige Überraschungen bereit. Dabei lebt das Buch nicht nur von der Handlung, sondern auch von den vielen kleinen Details: Begegnungen mit Menschen, Beschreibungen der Umgebung und die besondere Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Spannung und Gefühl. Der Roman nimmt sich Zeit für seine Figuren und schafft dadurch eine Tiefe, die man in vielen Krimis vermisst. Man fiebert mit, rätselt mit – und fühlt sich gleichzeitig wunderbar in diese Welt hineingezogen.
Für mich war dieses Buch eine sehr schöne Leseerfahrung, die noch eine Weile nachgewirkt hat. Wer Krimis liebt, die nicht nur spannend sind, sondern auch Herz und Atmosphäre haben, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Fazit: Ein stimmungsvoller, emotionaler und zugleich spannender Krimi mit einer wunderbaren Hauptfigur. Für mich ganz klar: 5 von 5 Sternen.

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Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl

Rezensionen von Miro:

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To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Wo Menschlichkeit in Frage gestellt wird

Endlock ist das grausamste Gefängnis aller Zeiten. Ursprünglich erbaut, um die Kriminalität einzudämmen, hat es sich zu einem veritablen Geschäftszweig entwickelt. In Endlock dürfen die Menschen mit Geld auf Jagd gehen. Es ist geradezu ihre Bürgerpflicht, die Welt von Kriminellen zu befreien. Doch es gibt keinen Unterschied.

Für Mundraub landet man genauso in Endlock, wie für einen Mord.

Raven war noch sehr jung, als ihre Eltern in Endlock ums Leben kamen. Um sich und ihren kleinen Bruder versorgen zu können, begann sie als Kopfgeldjägerin zu arbeiten. Als ihr kleiner Bruder festgenommen wird, überlegt Raven nicht lange. Sie lässt sich ebenfalls verhaften, damit sie ihn in Endlock beschützen kann.

Raven hat früh gelernt, niemandem zu vertrauen, sich auf niemanden zu verlassen. Dass sie genau das in Endlock wieder lernen wird, kann sie selbst kaum glauben. Doch sie findet Freundschaft, Zusammenhalt und sogar Liebe an diesem gottverlassenen Ort, wo die Grausamkeit keine Grenzen kennt.

Das Buch ist streckenweise wirklich heftig zu lesen und doch wissen wir aus der Geschichte, wie grausam Menschen sein können, wenn der Rohheit kein Einhalt geboten wird. Die Autorin verwebt hier geschickt die Brutalität des Alltags mit dem Funken Hoffnung, den die kleine Gemeinschaft in Endlock sich aufbauen kann.

Ob ihnen die Flucht gelingt, wird hier natürlich nicht verraten.

Mich konnte das Buch von Anfang an fesseln und ich empfehle es allen, die "Die Tribute von Panem" mochten. Daran erinnert es ein bisschen.

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To Cage a Wild Bird

Rezensionen von Odina:

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Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

Gefühlvoller Roman

Mit "Brombeerblaue Tage" hat Simone Veenstra eine gefühlvolle Geschichte geschrieben, die einen berührt. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen, denn es ist wunderschön gestaltet und strahlt eine wohltuende Ruhe aus, die perfekt zur Atmosphäre passt. Im Mittelpunkt steht Elisa, eine gestresste Landschaftsarchitektin, die widerwillig das Gutshaus ihres Vaters auf Rügen hütet.

Dort erwartet sie ein verfallenes Haus, ein verwilderter Garten und kaum Komfort. Doch während sie das Grundstück wiederbelebt, entdeckt sie alte Geheimnisse und ihre Liebe zu den Pflanzen neu. Am Ende muss Elisa entscheiden, ob sie ihr altes Leben hinter sich lässt und auf Rügen neu beginnt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft, sodass man sich die Landschaft, den Garten und die besondere Stimmung auf Rügen wunderbar vorstellen kann. Besonders die Beschreibungen der Natur und der Pflanzen sind sehr liebevoll gelungen. Die Protagonisten sind klar und übersichtlich dargestellt. Elisa war mir sehr sympathisch und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Ihre Erschöpfung, ihre Zweifel, aber auch ihre langsame Veränderung wirkten auf mich glaubwürdig. Den Hund Aurel hatte ich sofort ins Herz geschlossen und auch Henk ist mit seiner Art auf seine Weise liebenswert. Insgesamt ist das Buch ein sehr schöner Roman für gemütliche Lesestunden.

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Brombeerblaue Tage

Rezensionen von Harakiri:

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Freunde fürs Leben von Fredrik Backman

"... und ich vertraue dir"

„…und ich vertraue dir“
Was kann es Schöneres geben als Liebe und Vertrauen? Und genau das finden 3 Jungen und 1 Mädchen in ihrem Heimatort. Sie machen alles zusammen und für 2 Jahre sind sie unzertrennlich. Bis ihre Welt langsam zu bröckeln beginnt.
25 Jahre später erfüllt sich Louisa einen Traum: sie will ihr Lieblingsgemälde live bei einer Ausstellung sehen.

Und was dann passiert…

… ist absolut lesens- und liebenswert.
Denn was Backman hier bringt, ist ganz großes Kino. Rührende Geschichten, mitreißende Dialoge und alles mit einer guten Prise Humor gewürzt. Seine sympathischen Charaktere tragen dazu bei, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Zudem ist es so erzählt, dass die Story immer nur häppchenweise freigegeben wird, was die Neugier immens steigert.
Was (leider) auch nicht fehlt ist eine gewisse Dramatik und Trauer. Aber alles zusammengenommen ist der perfekte Mix für viele schöne Lesestunden.
Backmans Schreibweise ist sehr flüssig und anschaulich und man fliegt nur so durch die Seiten.
Fazit: wieder ein sehr schönes, sehr gelungenes Werk.

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Freunde fürs Leben

Rezensionen von Buster:

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Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell

Gefällt mir gut

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen und ist vom Autor gut erzählt. Ich bin mit dem Schreibstil gut zurecht gekommen und konnte es flüssig in einem durch lesen. Ich habe es nicht aus der Hand gelegt bevor es zuende war, da es mich sehr interessiert hat wie es ihm mit all seinen Hunden ergangen ist.

Besonders gut hat mir gefallen wenn er von lustigen Dingen mit anderen Personen erzählt hat aber sich dann nicht damit aufgehalten hat wie es mit den Personen weiter ging sondern er blieb immer dabei seinen Hunden. Das war sehr gut, denn es ging ja genau um seine Hunde. Ich kann alles auch sehr gut nachvollziehen, da auch ich ein sehr inniges Verhältnis zu meinen Hunden habe . Auch verurteilt er er kein Verhalten der Hunde und bestätigt das ein Hund und sehr gut verstehen und sehen kann und manche Dinge ihres Tuns oder Verhaltens unerklärlich sind aber für uns Menschen so Wertvoll. Auch das wir als Mensch so unglaublich viel von Hunden lernen können und sie unser Leben so immens bereichern.
Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen. Für Hundehalter sowie für solche die es noch werden wollen oder auch nicht.

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Penny, Prince und Ginny

Rezensionen von Lerchie:

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Sommerfeldt Solo - Der Auftrag von Klaus-Peter Wolf

Enttäuscht

Nachdem die Ereignisse auf Borkum Dr. Bernhard Sommerfeldt tief erschüttert haben, will er gegen das organisierte Verbrechen vorgehen. Er braucht einen guten Plan, den der ‚Brasilianer‘ genannte Gangsterboss ist äußerst raffiniert. Außerdem hat er einen Verbündeten, denn Hauptkommissar Ruppert und Sommerfeldt verfolgen gemeinsame Interessen an der ostfriesischen Küste.

Dies ist der erste Band einer Trilogie.


Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich für mich ganz und gar nicht leicht und flüssig lesen. Zwar gab es keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss störten, aber ich wurde mit keinem der Protagonisten wirklich warm. Daher konnte ich mich auch nicht in sie hineinversetzen und kam auch nicht wirklich in die Geschichte rein. Das verursachte auch noch das Chaos und Durcheinander in der Geschichte. Ich wusste einfach nicht, woran ich war, wer waren die Guten? Denn selbst wenn es ein Verbrecher ist, ihn absichtlich zu erschießen ist auch Mord. Die Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch. Dazu noch viele Namen. Das Buch gefiel mir gar nicht, habe von dem Autor schon Besseres gelesen. Es war nicht wirklich spannend, weil auch zu chaotisch und durcheinander, hat mich weder gefesselt noch gut unterhalten. Im Gegenteil, ich war froh, als ich es ausgelesen hatte. Daher gibt es auch nur einen Stern.

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Sommerfeldt Solo - Der Auftrag

Rezensionen von Lerchie:

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Einsam wie der Tod von Bernhard Stäber

Doch nicht tot?

Sanna erfährt durch einen YouTuber, dass ihr und Elins Vater angeblich noch lebt. Er hatte seien Familie terrorisiert und war vor langer Zeit für tot erklärt worden. Sanna will es wissen und mit der Vergangenheit abschließen. Sie bittet daher ihren Partner, einen Privatdetektiv ihr bei der Überprüfung, ob an dem Verdacht was Wahres dran ist, zu helfen.

Ws der Detektiv in Sannas Vergangenheit findet, wird alles verändern.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier vor allem in Sanna, deren Vater versuchte, aus ihr eine Teufelin zu machen. So habe ich es empfunden. Sie hatte noch eine Mutter und eine Schwester namens Elin. Als der Vatr eines Tages auf einem Motorboot über Bord ging und nie gefunden wurde, gingen alle von seinem Tod aus. doch dann behauptete ein YouTuber, er sei noch am Leben. Da<s ließ Sanna nicht los, denn wenn er wirklich noch lebte, hätte sie keine ruhige Minute mehr, und ihre Schwester auch nicht. Es war spannend zu lesen, wie Sanna mit ihrem Partner alles Mögliche versuchte um ihren Vater zu finden. Dass sie dabei noch in Lebensgefahr geriet, wunderte mich nicht. Das Buch hat mir gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich musste einfach immer weiterlesen. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Einsam wie der Tod

Rezensionen von Petra:

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Hahn Bruno traut sich was von Janina Wanek

Bruno ist ein Vorbild

Ich habe selten so ein emphatisches Kinderbuch gelesen. Es geht auf subtile Art auf alle drängenden Fragen im sozialen Miteinander ein ohne das es belehrend wirkt. Bruno ein kleiner Hahn wird mit seinen drei Hennen vom Bauernhof auf dem er bisher lebt zu einer Familie mit Garten gebracht. Da ist schon die erste Aussage, die Tiere sind aufgeregt haben keine Ahnung wohin,, malen sich das Schlimmste aus.

Bruno hat Angst will aber gleichzeitig seine liebste Henne beschützen. So geht es Kindern auch wenn etwsa Unvorhergesehenes passiert.

Im neuen Zuhause ist alles schön, die Aufregung legt sich. Dann verschwindet Lilly und Bruno macht sich auf die Suche. Eigentlich hat er Angst vor dem da Draußen aber er konzentriert sich und findet Unterstützung. Dieses gemeinsam sind wir stark und wir können unsere Schwächen ausgleichen, wird auf unterhaltsame Weise erklärt. Denn der Falke den er kennenlernt mag Regenwürmer kann aber nicht im Boden scharren. Bruno kann das, aber er kann nicht fliegen. Beide ergänzen sich also. Die Angst ist weg, ein neuer Freund da.

Im Wald ist es zum Fürchten dunkel, da treffen sie auf ein Albino Kaninchen. Aussehen ist für die beiden egal, das es Angst hat auch, lein paar freundliche Worte und sie sind zu dritt.

Sie finden Lilly und sind auf dem Weg nach Haus. Auch hier wieder das Kaninchen kann etwas was die anderen nicht können. Sie nehmen das Kaninchen mit und das bekommt auch dort bei der Familie ein Zuhause.

Wie Bruno seine Angst überwindet ist sehr sorgfältig dargestellt. Nicht einfach drauf los, sonder nachdenken, abwägen, Hilfe annehmen, in kleinen Schritten und dazu sehr spannend wird das geklärt. Auch das kleine Kaninchen zeigt was es drauf hat, es muss nicht immer körperliche Überlegenheit sein, ab und zu nützt der Verstand mehr.

Zu einer spannenden auch für mich als Vorleserin unterhaltsamen Geschichte kommen einfach wunderschöne erzählende Bilder.

Egal welches Tier Hühner, Katzen, Wildschwein oder Kaninchen, sie wirken freundlich und trotzdem natürlich. Keine Walt Disney Tiere. Die Umgebung wirkt echt. In die Brombeer Hecke würde ich mich sofort stürzen und die Beeren pflücken. Die vielen leuchtenden Farben haben uns sofort angesprochen. Als ging ein Ruf davon aus, betrachte mich ausführlich. Das haben wir getan und viele Einzelheiten auf den Bildern entdeckt.

Wir wünschen uns noch mehr Bücher von der Autorin und der Illustratorin die beiden sine ein großartiges Gespann.

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Hahn Bruno traut sich was

Rezensionen von Karina :

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Das Spiel von Aisling Rawle

Reality-TV im Buchformat

Trash TV zum Lesen? ????
Da gibt's von mir ein klares: Jaaaa! ????

Ich bin eine bekennende Trash Queen und deshalb war ich sofort begeistert, als ich 'Das Spiel' von Aisling Rawle entdeckt habe.
Nichts lässt mich besser abschalten als Lesen, Faulenzen und/oder Reality-TV schauen. Einfach gucken, lachen, sich aufregen und gelegentlich ein bisschen fremdschämen.

Und das Konzept dieses Buches hat mich direkt abgeholt: Eine Dauershow, die mit zehn Frauen und zehn Männern auf einem luxuriösen Anwesen mitten in der Wüste startet. Nahrung, Wasser und andere Dinge des täglichen Bedarfs müssen in Gruppen-Challenges erspielt - oder manchmal sogar erkämpfen werden. In Einzelaufgaben winken Luxusgegenstände, die die Teilnehmenden für sich behalten dürfen.

Die vielen Namen sind zu Beginn nicht leicht zu merken. Aber wie bei echten Reality-Shows sind manche Kandidaten ohnehin schnell wieder verschwunden, während andere durch Sympathie oder Antipathie automatisch zu den Hauptfiguren werden. Es entstehen spannende Dynamiken, die sich je nach Situation und äußeren Umständen ständig verändern.

Wie schon im Klappentext erwähnt, musste auch ich sofort an 'Herr der Fliegen' denken. Und erschreckenderweise fand ich keine der Entwicklungen wirklich unrealistisch. Ich hätte mir zwar noch etwas mehr Challenges und vielleicht auch mehr direkte Konkurrenz zwischen den Teilnehmenden gewünscht, aber das lässt sich in einem Roman vermutlich nur schwer so darstellen wie im Fernsehen.

Besonders spannend fand ich Lilys schonungslose Selbstreflektion. Männliches Dominanzverhalten spielt ebenfalls eine Rolle und wird nicht unkommentiert stehen gelassen. Vor allem das Ende hat mich berührt und nachdenklich zurückgelassen.

Den Inhalt genauer zusammenzufassen, ist tatsächlich gar nicht so einfach. Im Grunde ist es genau das, was es verspricht: eine Reality-Show in Buchform.

Wer mit Reality-TV grundsätzlich nichts anfangen kann, wird vermutlich auch mit diesem Buch nicht warm werden. Wer aber Spaß an diesem Genre hat, wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr gut unterhalten.

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Das Spiel