Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Stern567:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

If Books Could Kill von Kate Eberle

Wow!

„If Books Could Kill“ von Kate Eberle hat mich komplett begeistert und definitiv einen riesigen Wow-Effekt ausgelöst! Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Schreibstil ist unglaublich mitreißend, locker und gleichzeitig spannend, sodass man nur so durch die Kapitel fliegt.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Thriller und Romance – beide Genres ergänzen sich perfekt und sorgen für durchgehende Spannung, Herzklopfen und jede Menge überraschende Wendungen. Die Charaktere sind authentisch, liebenswert und wunderbar ausgearbeitet. Vor allem die Dynamik zwischen Roxie und Grant hat mir richtig gut gefallen. Ihre Entwicklung wirkt natürlich und macht die Geschichte noch emotionaler. Auch die originelle Handlung hebt sich von vielen anderen Büchern ab und sorgt dafür, dass keine einzige Seite langweilig wird. Für mich eines der besten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe. Absolute Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Stern567
If Books Could Kill

Rezensionen von 19cici95:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Pause von Lena Kupke

Ohne Pause durchgelesen

Lena Kupke – mir als Stand-up-Comedienne bekannt – hat ein Buch geschrieben. Und das ist mal so gar nicht lustig.

Die 36-jährige Hanna zieht nach einem medizinschen Vorfall erstmal wieder bei ihren Eltern ein. Und muss dort feststellen, dass sich gar nicht so viel verändert hat.
Durchaus amüsant stellt die Autorin die wahren Struggles von Millenials dar: alles wird gebügelt, man selbst fällt ins Teenageralter zurüpck (Kupke beschreibt es als „Verlust des erwachsenen Ichs“), das ständige Verstellen, Ignorieren von Konflikten, man verbirgt vor seinen Eltern nichts zu tun.

All das werden wohl die allermeisten erwachsenen Kinder kennen und mit jeder Beschreibung fühlt man sich ein wenig mehr ertappt.
Der Schreibstil von Kupke ist leicht und flüssig zu lesen, doch oft hat sie mich mit ihrer Beschreibung tiefer Gefühle komplett umgehauen.

Es geht viel um die Beziehung zu den eigenen Eltern, die man als Erwachsene erstmals auch als selbstständige Menschen mit eigenen Persönlichkeiten erfährt und wie man mit dieser Veränderung umgeht und vielleicht auch daran wachsen kann.
Die medizinischen Vorfälle, die im Buch nie namentlich benannt werden, aber dennoch klar rüberkommen, belasten Hanna sehr. Sie würde gerne darüber reden, aber ihre Familie traut sich nicht, die Freundinnen leben lieber ihren Hot Girl Summer und auch ihren Freund Paul, der Hanna eigentlich unterstützen sollte, erleben wir nur über Telefonate und Nachrichten. Eine wandelnde Red Flag.
Dagegen ist Alexander ein Mann, der von einer Frau geschrieben wurde. Ein absoluter Traumtyp, der besser ist als wahr zu sein. Das macht es gleichzeitig schön zu lesen, aber leider auch ein bisschen unglaubwürdig.

Die erste Hälfte des Buches hat mir besser gefallen. Hanna ist am absoluten Tiefpunkt ihres Lebens angekommen und muss sich wieder zurück ins Leben kämpfen. Diese Gefühlswelt darzustellen gelingt Kupke wirklich meisterhaft.
Ich kann den Wunsch nach einem guten Ende für die Protagonistin nachvollziehen, doch mir war das Ende schon fast zu kitschig. Fast wie im Bilderbuch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von 19cici95
Pause

Rezensionen von Havers:

Stern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

In den Fängen der Verräter von Tuomas Oskari

Wird leider dem brisanten Thema nicht gerecht

Die Vergangenheit lässt den ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Leo Koski nicht los. Nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau hat er sich entschlossen, sein Heimatland zu verlassen und gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in Washington ein neues Leben zu beginnen.

Aber trotz aller Sicherheitsmaßnahmen kommt es, nachdem ihn der finnische Botschafter um Hilfe gebeten hat, zum Schlimmsten, was einem Elternteil passieren kann.

Leo soll auf dessen Wunsch hin beim amerikanischen Präsidenten intervenieren, diesen davon abhalten, dessen geplanten amerikanischen Austritt aus der NATO aufzugeben, damit auch zukünftig die Sicherheit Finnlands gewährleistet ist. Widerstrebend lässt er sich darauf ein.

Doch das kreuzt die Pläne der finsteren Mächte (aka der diversen Geheimdienste aus Ost und West), die nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel sind, um ihre eigene Agenda durchzusetzen und dafür auch nicht vor Mord und Entführung zurückschrecken.

Ein guter Polit-Thriller sollte realistisch sein, zumindest dieses Kriterium hat der Autor erfüllt. Sieht man ja aktuell schon an den Aktionen des amerikanischen Präsidenten, dessen Plänen bezüglich Abzug der amerikanischen Truppen aus Deutschland. Aber das war’s auch schon, denn was Tuomas Oskari aus dieser Ausgangslage macht, ist hanebüchen, orientiert sich zum einen über weite Strecken am Westen-ist-gut-und-Osten ist-böse Narrativ, zum anderen an den Drehbüchern der Actionserien der Streaming-Dienste. Eine sehr einfach gestrickte Handlung, vorhersehbar geplottet und in mehr als simpler Sprache vermittelt, was diesem brisanten Thema nicht gerecht wird, hölzern heruntergeklöppelt ohne jegliche Raffinesse oder überraschende Wendungen. Eine enttäuschende Lektüre und deshalb leider keine Leseempfehlung meinerseits.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Havers
In den Fängen der Verräter

Rezensionen von LeserinLu :

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King

Main Character Syndrom

„Ein unheimlich guter Mensch“ gehört für mich ganz klar in die Kategorie Weird Girl Fiction, die aktuell so beliebt ist, weil sie eigenwillige Protagonistinnen in den Mittelpunkt stellt. Der Roman ist schräg, bitterböse und dabei sehr unterhaltsam. Immer wieder überschreitet er die Grenze zwischen Fremdscham und Komik, sodass man gleichzeitig lachen und die Hände vor die Augen halten möchte.

Die Protagonistin Lillian ist keine sympathische Heldin im klassischen Sinn. Sie ist egozentrisch, impulsiv, unangenehm, selbstbezogen und besitzt ein Main-Character-Syndrom, das ihresgleichen sucht. Eigentlich müsste man sie furchtbar finden. Und trotzdem drückt man ihr die Daumen. Lillian möchte nämlich eigentlich nur, dass aus ihrer lockeren Affäre mit Henry endlich eine richtige Beziehung wird. Als er sie abserviert, greift sie zu fragwürdigen Maßnahmen. Als Henry dann tot aufgefunden wird, ist Lillian mittendrin in einem Chaos, das mit jeder Seite größer wird.

Wer liebenswerte Figuren sucht, ist hier vermutlich falsch. Wer aber Freude an chaotischen, moralisch fragwürdigen Protagonistinnen hat, die Katastrophen magisch anziehen und dabei für beste Unterhaltung sorgen, sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LeserinLu
Ein unheimlich guter Mensch

Rezensionen von Nina_xx:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Stockholm-Protokolle von Moa Berglöf; Joakim Zander

Ein fiktiver Thriller, der erschreckend realistisch ist!

Das Buch "Die Stockholm Protokolle - Gefährliche Beziehungen" von Moa Berglöf und Joakim Zander beschäftigt sich mit: der Investigativjournalistin Julia, welche Nachforschungen zum schwedischen Ministerpräsidenten anstellt, als ihr Mann Alfred plötzlich genau dessen Pressesprecher wird: "was bist du bereit für die Wahrheit zu tun?"

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und gut verständlich, sodass man schnell voran kommt und keine unnötigen Verständnisfragen aufkommen.

Die Charaktere wirkten auf mich realistisch, alle haben ihre eigenen Anliegen und Beweggründe. Ich fand es super spannend, dass gerade die investigative Arbeit der Protagonistin so detailliert beschrieben wurde. Das Buch erzählt keine oberflächliche Geschichte, es geht in die Tiefe, präsentiert Gefährliche Beziehungen und zeigt, wie realistisch es wirklich ist. Es ist fiktiv, aber dennoch so realitätsnah.

Die Spannung hat sich vor allem erst ab der zweiten Hälfte des Buches zunehmend aufgebaut, was ich allerdings nicht als störend empfand. Viel mehr lernt man die Charaktere dadurch besser kennen und merkt, wie komplex die ganze Thematik doch ist. In meinen Augen schaffen Berglöf und Zander eine mehr als gelungene Darstellung von komplexen Charakteren, einer durchdachten Handlung und der nötigen Spannung.

Ich bin sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe und kann es nur weiterempfehlen. Besonders an Interessierte von Thrillern, aber auch von der Politik. Für mich eindeutig ein 5-Sterne Erlebnis. Die "Stockholm Protokolle" verdienen es definitiv gelesen zu werden!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nina_xx
Die Stockholm-Protokolle

Rezensionen von Nina_xx:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Kein Sommer ohne August von Lucy Astner

Ein Jahres-Highlight!

Das Buch handelt von Charlie Henderson, die aufgrund einer Erbschaft zurück in ihren Heimatort kommt. Dort trifft sie wieder auf August Green, ihr bester Freund aus der Kindheit. Die Kapitel begleiten die Leser dabei, die Geschichte von Charlie und August mitzuerleben. Dabei haben mir die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut gefallen.

Durch den leicht verständlichen Schreibstil und die beschrifteten Kapitelnamen, verliert man nicht den Überblick. Stattdessen bin ich in einen Lesefluss geraten und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Protas, aber auch die Nebencharaktere, werden lebendig beschrieben und wir lernen sie über das Buch hinweg immer besser kennen, sodass sie mir auch ans Herz gewachsen sind. Gäbe es die Aussicht auf einen zweiten Teil, würde ich mir diesen sofort besorgen. Ich bin in der Geschichte förmlich versunken, durch das Setting und Worldbuilding hat sie eine Comfort-Athmosphäre, die perfekt für den Sommer ist. Ich habe sämtliche Emotionen während des Lesens verspürt, doch keine einzige hat sich erzwungen angefühlt; Die Geschichte berührt das eigene Herz. Das Buch hat diesen natürlichen Charakter, der mir sehr gut gefallen hat.
Ich konnte die Motive und Handlungen der Protas gut nachvollziehen. Über die Kapitel hinweg, konnten wir die Entwicklung der beiden miterleben und das, was sie über sich und das Leben gelernt haben, kann man durchaus auch auf das eigene Leben beziehen. Ich hatte das Gefühl, dass sich Lucy Astner viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie diese Geschichte präsentieren möchte, und was sie mit ihr vermitteln möchte, daher kann ich sagen, dass sie mich letztlich voll und ganz überzeugt hat. Dass sie auch Drehbücher schreibt, wundert mich kein bisschen, da sich das Buch unglaublich lebendig angefühlt hat. Während dem Lesen, hatte ich stets Bilder im Kopf, was das beiseite Legen des Buches nur noch umso schwerer machte.
Die Geschichte, kombiniert mit dem farbenfrohen Cover und Farbschnitt ist definitiv ideal für den Sommer und ein must-read. Für mich war es ein 5-Sterne Erlebnis und auch ein Jahreshighlight, somit empfehle ich es auch an alle, die diese Rezension lesen. Es ist einfach ein Buch, das im Kopf bleibt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nina_xx
Kein Sommer ohne August

Rezensionen von peedee:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Weil sie lügt von Caroline Seibt

Durchwegs angespannte Stimmung

Juliane „Juli“ Brunner ist vor eineinhalb Jahren verschwunden. Eine Tragödie sondergleichen, unter der die Familie langsam zerbricht. Doch das Schlimmste ist: Der Vater von Juli wird beschuldigt, seine Tochter umgebracht zu haben und sitzt daher im Gefängnis. Die Polizei ist sich sicher, den richtigen Täter zu haben, aber Anna, Julis jüngere Schwester wehrt sich.

Sie versucht, für ihren kleinen Bruder da zu sein und herauszufinden, was wirklich passiert ist…

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von der Farbgebung sehr gut; die Wasserblasen sind geprägt, was eine besondere Haptik ergibt.

Das Buch ist in 3 grosse Teile gegliedert: 1. „Knochen“, 2. „Rache“, 3. „Wahrheit“. Die Geschichte wird abwechslungsweise aus der Sicht von Anna und Katharina erzählt.

Der Prolog vermittelt eine beklemmende Stimmung. Die Verzweiflung lässt sich förmlich in Scheiben schneiden, so greifbar ist sie. Dass eine Familie sogar ein Medium einschaltet, um hoffentlich endlich Antworten zu erhalten, ist absolut verständlich. Wer würde nicht alles tun, um das eigene Kind wiederzufinden?
Anna hat mir leidgetan. Sie hat – nebst dem Verlust ihrer Schwester – eine zu grosse Bürde zu tragen: Da der Vater im Gefängnis ist, kümmert sie sich alleine um den Rest der Familie: ihre manisch-depressive Mutter, die die meiste Zeit nicht wirklich präsent ist, sowie ihren siebenjährigen Bruder Leon, der sich vor seiner Mutter und den „Gewittern“ in ihrem Kopf und deren Auswirkungen fürchtet.
Katharina ist Polizistin. Sie gibt alles für ihre Fälle und ordnet das wenige Privatleben rigoros unter. Ihre Schwester und deren Familie beklagen sich zu Recht, dass sie nie Zeit hat. Doch sie kann nicht anders. Wenn sie weiss, dass andere Familien darauf warten, dass Vermisste zurückgebracht oder Täter zur Rechenschaft gezogen werden, muss sie einfach dranbleiben. Dafür wurde sie Polizistin.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und die Autorin hat es geschafft, die angespannte Stimmung aufrechtzuerhalten. Ich konnte mich zwar weder für Anna noch für Katharina richtig erwärmen, aber das war auch nicht das Ziel. Immer wieder hatte ich Verdächtige und mögliche Erklärungen im Kopf, doch ein paar Seiten weiter habe ich meine „Ermittlungen“ wieder über den Haufen geworfen. Mit diesem Ausgang der Geschichte habe ich nicht gerechnet – gut gemacht, Caroline Seibt! Von mir gibt es 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von peedee
Weil sie lügt

Rezensionen von Ele:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte

Caro bricht aus

Au revoir und tschüss, Roman von Gudrun Lochte, 320 Seiten, Vani Verlag.
Manchmal muss man erst gehen um anzukommen.
In Caros und Holgers Ehe läuft es nicht mehr so richtig, sie haben sich auseinandergelebt. Deshalb kommt Caro auf die Idee einmal etwas für sich zu tun. Eingelaufene Wege zu verlassen, etwas Neues beginnen.

Und so bucht sie einen Sprachkurs, gegen den Willen ihres Mannes, vier Wochen alleine in Südfrankreich. Dort findet sie eine neue Leichtigkeit, neue Herausforderungen und Menschen die eine andere Sicht auf das Leben haben. Auch einen Menschen der ihr Herz höherschlagen lässt. Reicht das alles für einen Neuanfang?
Das Buch ist in 43 Kapitel aufgeteilt. Die Erzählung erscheint aus der Sicht der Protagonistin, deshalb fühlt sich der Leser auch mittendrin im Geschehen. Die Autorin erzählt ihre Geschichte flüssig und interessant, obwohl es keine besonders erschütternden Szenen gibt, fühlte ich mich von der Story ab der ersten Seite an mitgenommen. Immer wieder war ich erstaunt, wie mühelos und wie von selbst sich das Buch gelesen hat. Eine ganz besondere Leichtigkeit die mich erfasst hat. Manchmal konnte ich Parallelen zu meinem Leben entdecken. Gerne hätte ich soviel Mut wie Caro gehabt um einmal komplett auszusteigen, etwas nur für mich zu tun. Ich habe Caro bewundert, ihr gerne dabei zugesehen wie sie immer selbstbewusster und selbstbestimmter ihr Leben in Angriff nimmt und einen Plan für ein neues Lebensmodell entwirft. Mitreißende spannende Szenen habe ich keine entdeckt. Das Intermezzo in Paris mit Ada hätte ich nicht gebraucht, etwas mehr Information über die anderen Figuren z.B. Holly habe ich vermisst.
Gut gefallen hat mir die bildhafte Beschreibung des Settings, zu jeder Zeit ist dem Leser bewusst wo er sich befindet, die Tage in Paris und besonders in Uzès, ich bin mit Caro über den Place aux Herbes gelaufen, habe die Kräuter gerochen und den Wein geschmeckt, das leckere französische Gebäck genossen. Und dazwischen immer wieder französische Phrasen, das französische Lebensgefühl war richtig greifbar, das hat Gudrun Lochte wirklich reell dargestellt.
Die Figuren sind echt, sie handeln nachvollziehbar und glaubhaft. Die Protagonistin hat eine echte Entwicklung geschafft. Mir hat es gefallen sie dabei zu begleiten. Ein Buch wie für den Urlaub gemacht. Für alle die die französische Lebensart mögen, ein wenig hat mich der Roman hauptsächlich am Anfang, an das Buch Bonjour Agneta erinnert.
4 Sterne

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele
Au revoir und tschüss

Rezensionen von qq:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Verlorene Schäfchen von Madeline Cash

eine ganz normale Familie?

In den ersten Kapiteln werden die Familienmitglieder nach und nach vorgestellt. Ich war immer wieder überrascht, dass keines von ihnen weniger schräg ist als die anderen. Schon die Persönlichkeit jeder einzelnen Figur ist äußerst unterhaltsam, total überspitzt, aber auf eine vollkommen gelungene Art.

Die Dialoge sind auf den Punkt, und der Roman ist an wirklich vielen Stellen sehr witzig.
Hier möchte ich ein großes Shout-out an die Übersetzerin aussprechen, Sophie Zeitz, denn absolut jeder Gag funktioniert in dieser deutschen Übersetzung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von qq
Verlorene Schäfchen

Rezensionen von Petra Sch.:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

ein düsterer, atmosphärischer Moor-Thriller. Ein Highlight!

Im kleinen Ort Moorbach direkt am Namenlosen Moor verschwinden über Nacht die 18jährigen Zwillinge Jana und Nike. Sie wollten trotz des schlechten, extrem nebligen Wetters ein Video für TikTok produzieren.
Trotz sofortiger Suchaktion vieler Einwohner können die Mädchen nicht gefunden werden.
Am selben Abend wird Toma von einem Auto angefahren; Fahrerflucht.

Hängt beides zusammen?
Die Ermittlerin Malia Gold ist an ihrem ersten Tag im Dienst gleich in diesen schrecklichen Fall verwickelt, der sie an ihre eigene Vergangenheit erinnert.

Den Schreibstil von Andreas Winkelmann mochte ich schon immer, aber diesmal ist es besonders anschaulich und lebendig! Man kann sich alles ganz genau vorstellen, man zittert in der Kälte, es gruselt einem vor dem dunklen Moor und auch die Ermittlungsarbeit ist so authentisch; das Auffinden kleinster Spuren und das Zusammensetzen dieser zu einem Gesamtbild finde ich spannend und interessant dargestellt.
Malia ist eine faszinierende Persönlichkeit; trotz schlimmer Dinge in ihrer Vergangenheit ist sie unparteiisch (außer alles, was mit ihrer Mutter zusammenhängt) und immer auf den Fall fokussiert.
Ihre charakterliche Entwicklung ist auch toll, denn sie merkt, dass sie ihre Scheuklappen ablegen und auf andere zugehen und deren Hilfe annehmen muss, auch wenn es entgegen ihrer Befindlichkeiten ist.
Die Auflösung ist nachvollziehbar, und komplexer als ich zuerst dachte. Und es gibt nicht nur Happy-Ends, das macht es so authentisch.
Es gibt noch offene Dinge, die hoffentlich im nächsten Band aufgelöst werden, auf den ich mich schon sehr freue!


Fazit:
Eine faszinierende Ermittlerin; ein spannender Fall mit einer authentischen Auflösung und eine lebendige Darstellung des Moores - man fühlt richtig die eisige Kälte des Nebels im Moor auf der Haut!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.
Moorland. Die Zwillinge