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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katyleh:

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Immerland - Der Ozean der Ewigkeit von Flix

Ein fantastisches Abenteuer

Gemeinsam mit meinem Neffen habe ich „Immerland – Der Ozean der Ewigkeit“ gelesen, und wir wurden von der Geschichte wunderbar in eine fantasievolle und spannende Welt entführt. Die verschiedenen Figuren und außergewöhnlichen Wesen haben uns dabei besonders viel Spaß gemacht – von durchsichtigen Glastigern bis hin zu den fiesen Zweihaien gibt es jede Menge zu entdecken.

Besonders schön fand ich, dass der Schreibstil sehr einfach und flüssig gehalten ist. Dadurch lässt sich das Buch auch von Leseanfängern gut bewältigen, ohne dass dabei das Abenteuer oder die Spannung verloren gehen.

Wir hatten gemeinsam viel Freude mit Mika und seinen Erlebnissen und waren gespannt, was ihn als Nächstes erwartet. Eine tolle Geschichte, die sich wunderbar zum gemeinsamen Lesen eignet und dabei die Fantasie anregt. Von uns gibt es daher eine klare Leseempfehlung!

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Immerland - Der Ozean der Ewigkeit

Rezensionen von brauneye29:

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Tödliches Verderben von Karin Slaughter

Hat einige Längen

Zum Inhalt:
Eine Polizistin wird in ihrem Haus ermordet, die Tochter schwer verletzt. Bei den Ermittlungen stößt Sheriff Emmy auf Verstrickungen, die die Ermittlungen nicht gerade einfach gestalten. Hilfe erhält sie von Jude, ihrer Schwester und ehemaligen Bundesagentin, doch es wird ein Wettlauf gegen die Zeit, denn mächtige Feinde lauern im Hintergrund.

Meine Meinung:
Die Autorin ist immer für spannende Bücher gut, bei diesem Buch habe ich mich aber lange Zeit sehr schwer getan, was ich auch schon beim ersten Teil der Serie so erlebt habe. Irgendwie zog sich die Geschichte, bis dann irgendwann im letzten Drittel doch ein wenig mehr Spannung aufkam. Zum Teil glaube ich, dass man bei der Autorin natürlich auch eine sehr hohe Erwartungshaltung hat, die wahrscheinlich einfach gar nicht immer erfüllt werden kann. Insgesamt habe ich mich unterhalten gefühlt, hätte mir aber wie im ersten Teil ein wenig Straffung gewünscht.
Fazit:
Hat einige Längen

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Tödliches Verderben

Rezensionen von Shilo:

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Das erste Haus am Platz von Mina Baites

Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht

Manchmal merkt man schon nach den ersten Seiten, dass einen eine Geschichte eine Weile begleiten wird. So ging es mir hier. Marga wagt einen Neuanfang und erfüllt sich einen Traum, der für eine Frau zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts alles andere als selbstverständlich war. Gemeinsam mit ihren beiden Töchtern eröffnet sie ein Fremdenheim im Fichtelgebirge.

Schnell wird deutlich, wie viel Mut, Kraft und Ausdauer dafür nötig sind.
Am meisten beschäftigt hat mich das Miteinander von Lotte und Luise. Obwohl sie Schwestern sind, gehen beide ganz unterschiedlich durchs Leben. Gerade das macht viele ihrer Gespräche und Entscheidungen interessant. Mal konnte ich die eine besser verstehen, wenig später die andere. Dieses Hin und Her hat sich für mich sehr echt angefühlt.
Mit der Zeit verändert sich die Stimmung. Aus kleinen Spannungen werden größere Sorgen und nicht jede Hoffnung erfüllt sich so, wie man es sich wünscht. Das passiert ganz ohne laute Szenen. Vieles entwickelt sich langsam und genau das hat mich immer wieder dazu gebracht, noch ein Kapitel weiterzulesen.
Auch die Liebesgeschichte hat ihren Platz, ohne alles andere in den Hintergrund zu rücken. Für mich stand viel stärker die Familie im Mittelpunkt. Es geht um Zusammenhalt, um Enttäuschungen und darum, wie schnell sich Beziehungen verändern können, wenn das Leben andere Pläne hat. Dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, hat mein Interesse zusätzlich geweckt.
Als ich das Buch zugeklappt habe, sind mir vor allem diese drei Frauen im Gedächtnis geblieben. Jede trägt ihre eigene Last, jede hofft auf ein besseres Leben und jede muss ihren eigenen Weg finden. Genau das hat die Geschichte für mich besonders gemacht. Ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Band weiter begleiten zu dürfen. Von mir gibt es fünf verdiente Sterne.

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Das erste Haus am Platz

Rezensionen von Anno:

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Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty von Philip Kavvadias

Mit Karacho rein ins Abenteuer

*Schimpfwort*, ist das mal ein tolles Buch! Da fliegt man ja nur so durch die Seiten. Und man will einfach nicht aufhören zu lesen, denn dann könnte man ja etwas verpassen. Die Verfolgungsjagd in der sich Milo und Finn plötzlich befinden, wartet ja nicht!
Und tatsächlich schreitet die Handlung rasch voran und verkörpert die Flucht der Kinder enorm gut.

Sogar sprachlich wurde die Situation sehr gut aufgefangen. Die Sätze sind kurz und prägnant. Sie beschreiben gut und enthalten durch Finns Ausdrucksweise auch einen gewissen Witz. Beide Jungs sind tolle, individuell gestaltete Charaktere, die sich in der für sie ungewohnten Situation erst behaupten müssen. Sie werden eher als normale Kinder dargestellt und weniger als Superhelden, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Zu Anfang werden sie noch von Spezialagenten begleitet, doch mehr und mehr wandelt sich die Situation. Schön dabei fand ich, wie nachvollziehbar sogar die Abenteuer beschrieben wurden- als könne diese Handlung tatsächlich so statt gefunden haben. Und dies überträgt sich auch auf die Glaubwürdigkeit von Arty, der auch unser aller Herzen förmlich zugeflogen sind. Die Angst um sie und ihre Zukunft stachelt daher auch uns enorm an, dieser Serie treu zu bleiben. Denn das Abenteuer hat mit diesem Buch erst begonnen…

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Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty

Rezensionen von S.:

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Alleinruhelage von Eva Menasse

Das Haus und sie

Jetzt soll das abgelegene Haus am See verkauft werden. Viele Jahre wurde es bewohnt, geliebt, umgebaut. Viele Erlebnisse und Geschichten hängen daran. Z.B. die von Alla und Bolek, zwei absoluten Originalen. Beide werden anerkannt, gelobt. Authentisch beschriebene Alleskönner. Aber es ist auch Überheblichkeit seitens der Besitzerin zu spüren, Unverständnis für die Lebensweise Anderer, sogar abwertende Urteile für geschätzte Dinge der Einwohner.

Die sie fast alle so gar nicht mag und auch nicht zu verstehen versucht. Mit ihren Mitmenschen verfährt sie oft ungnädig, urteilt intolerant. Einiges an ihrem Wohnort ist gut, einiges missfällt, u.a. der nicht immer schöne See, die unbekannte Vergangenheit einiger Ansässiger. Nun zieht sie weiter.
Positiv anzumerken ist: Eva Menasse schreibt in angenehmen Erzählfluss, setzt Worte geschickt. Sie vermittelt Stimmungen und zeichnet anschauliche Bilder. Ein Blick aus einer in eine andere Welt.

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Alleinruhelage

Rezensionen von bookloving:

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Tage am Fluss,1 Audio-CD, 1 MP3 von Jochen Mariss

Ein Sommer der Veränderung und Heilung - Ein gelungenes Debüt

Mit seinem Debüt „Tage am Fluss“ ist Jochen Mariss ein wundervoller Sommerroman gelungen, der sich thematisch mit Verlust, Verletzlichkeit, Bindungsangst und der Schwierigkeit beschäftigt, wieder Vertrauen zu fassen. Zudem erzählt er von der Suche nach Selbstbestimmung, Heilung und einem Neuanfang in einer sich wandelnden Welt.

Wir begleiten zwei Menschen unterschiedlicher Generationen, die durch ihre Begegnung allmählich lernen, sich wieder auf Vertrauen, Nähe und Verantwortung einzulassen. Mit feinem Gespür verknüpft Mariss die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten mit der Natur als verletzlichem und schützenswertem Lebensraum und regt damit zugleich zum Nachdenken über Umweltthemen an.
Im Mittelpunkt steht Sara Harmsen, eine Fährfrau Anfang fünfzig, die im idyllischen Erlengrund zurückgezogen am Fluss lebt. Ihr Leben ist von einer selbstgewählten Abgeschiedenheit geprägt. Hühner, Schafe, die geliebte Hündin Luna und die tägliche Routine auf der Fähre geben ihren Tagen eine beruhigende Struktur, hinter der Sara ihre seelischen Verletzungen verbirgt. Mit dem Auftauchen des verletzten Leon, eines jungen Mannes, der bei ihr Schutz sucht, gerät Saras sorgsam organisiertes Leben gehörig ins Wanken.
Geschickt wechselt die Erzählperspektive zwischen den Hauptfiguren und gewährt aufschlussreiche Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, wodurch der Spannungsbogen allmählich gesteigert wird. Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine vorsichtige Annäherung zweier Menschen, die Misstrauen lange als Überlebensstrategie verinnerlicht haben. Erst nach und nach wächst zwischen ihnen ein Verhältnis von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis, aus dem schließlich eine tiefere Verbundenheit trotz aller Unterschiede in Alter und Lebenserfahrung erwächst. Mariss stellt diesen Prozess mit all seinen Höhen und Tiefen äußerst glaubwürdig dar.
Ausgezeichnet gelingt dem Autor die einfühlsame, vielschichtige Charakterzeichnung. Jede der Hauptfiguren wirkt mit ihren Eigenheiten, Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten lebendig und authentisch. Während Sara anfangs abweisend und verschlossen erscheint, überwindet sie allmählich ihre inneren Unsicherheiten und öffnet sich im Verlauf der Erzählung immer mehr. Leon hingegen steht für eine jüngere, bereits desillusionierte Generation, die auf der Suche nach Orientierung, Verantwortung und Sinn im Leben ist. Beiden gemeinsam ist ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur.
Der lebendige, bildhafte Schreibstil, durchzogen von feinem Humor, ist individuell auf die unterschiedlichen Charaktere zugeschnitten und ermöglicht ein rasches Eintauchen in ihre persönlichen Lebensgeschichten. Die eindrucksvollen, atmosphärisch dichten Naturbeschreibungen – von der Flusslandschaft über den Wald bis hin zum Spiel des Lichts – sind Mariss hervorragend gelungen. Sie schaffen eine besondere Stimmung voller nuancenreicher Zwischentöne. In der Begegnung mit der Flusslandschaft, den Tieren, den Urgewalten der Natur und den zaghaften Dialogen der Figuren entfaltet sich schrittweise eine entschleunigende, beruhigende und zugleich bewegende Atmosphäre von sanfter Intensität.
Gekonnt bringt Mariss uns die Umweltthematik nahe und zeigt auf facettenreiche Weise, wie bedeutsam es ist, der von vielen Seiten bedrohten Natur Respekt, Achtsamkeit und Schutz entgegenzubringen. Den Roman beschließt der Autor mit einem bewusst offenen Ende, gleichsam als ein Spiegel des Lebens, das selten eindeutige Perspektiven für uns bereithält.
ZUM HÖRBUCH
Das ungekürzte Hörbuch überzeugt mit Heike Warmuth und Nils Kretschmer durch ein hervorragend abgestimmtes Sprecherduo, das den Protagonisten Sara und Leon jeweils eine unverwechselbare Stimme verleiht. Die Besetzung ist äußerst stimmig; durch den Wechsel der Sprecher gewinnt die Erzählung an Lebendigkeit und emotionaler Intensität. Warmuth und Kretschmer gelingt es mühelos, authentische Persönlichkeiten zum Leben zu erwecken. Sie verstehen es, Lebensalter, Temperament und Innenleben der Figuren nuanciert und glaubhaft darzustellen – von Saras zurückhaltender Reserviertheit bis zu Leons verletzlicher Aufbruchsstimmung. Ihre einfühlsame, dynamische Interpretation unterstreicht die atmosphärische Dichte des Romans und erleichtert das Eintauchen in die emotionale Geschichte. Durch die sorgfältige Sprechgestaltung, ein passendes Tempo und eine sensible Betonung der Gefühlsnuancen entsteht ein bereicherndes Hörerlebnis.
FAZIT
Ein warmherzig erzählter, inspirierender Sommerroman, der uns daran erinnert, wie viel Schönheit in stillen Momenten liegt, und die innovative Kraft von Begegnungen aufzeigt, die eingefahrene Muster durchbrechen und Neues ermöglichen.

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Tage am Fluss,1 Audio-CD, 1 MP3

Rezensionen von booklover00:

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Der Furzfuchs von Jan Kaiser

Lustige Vorlesegeschichte

Alle Waldtiere sind am Schlafen, doch plötzlich gibt es einen lauten Knall, der alle aufweckt. Die Tiere bekommen Angst, weshalb sie Oberwaldinspektor Fuchs rufen, damit er herausfindet, woher dieser Knall kommt. Die Geschichte wird in gereimten Versen erzählt, was das Vorlesen leichter macht.

Das Format finde ich ebenfalls sehr gut, es liegt beim Vorlesen gut in den Händen. Die gesamte Aufmachung des Buches ist wunderschön. Die vielen bunten Illustrationen finden wir besonders schön. Außerdem gibt es im Buch viele niedliche Details zu entdecken. Das Highlight der Geschichte ist, als am Ende herauskommt, woher der große Knall kommt. Meine Kinder haben so gelacht und fanden es sehr witzig. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und sorgt am Ende für einen Lacher, weshalb es von uns definitiv eine Kaufempfehlung gibt!

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Der Furzfuchs

Rezensionen von Petra Sch.:

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Kein Zurück von Stephen King

zwei Kriminalfälle in einem

Die Geschichte vereint zwei Einzel-Kriminalgeschichten, bei denen man sich zu Beginn fragt: warum hat der Autor diese beiden Geschichten in einem Buch zusammengefasst?
Denn einerseits ist da der "Stellvertretermörder", der unschuldige Menschen, stellvertretend für Jury, Richter und Staatsanwalt des Alan Duffrey-Prozesses, umbringt.

Denn Duffrey wurde verurteilt und 3 Jahre später im Gefängnis ermordet, obwohl er immer seine Unschuld beteuert hat. Und vor einem Jahr sogar derjenige, der ihm gefälschte Beweismittel untergeschoben hat, aufgrund einer unheilbaren Krebserkrankung die Wahrheit gesagt und dem Staatsanwalt in einem Brief geschrieben hat.
Und dann ist da noch die feministische Rednerin Kate McKay, die sich dafür einsetzt, dass Abtreibung nicht verboten ist, die massiv bedroht wird. Und auf deren Assistentin sogar ein Anschlag verübt wurde, aufgrund einer Verwechslung.
Man denkt sich die ganze Zeit: warum diese beiden Geschichten? Wie hängt das zusammen? Zuerst in Form von Holly Gibney, eine Privatermittlerin, die als Personenschützerin für Kate McKay engagiert wurde und die mit Izzy Jaynes befreundet ist - jene Polizistin, die bei den Stellvertretermorden ermittelt.
Erst nach und nach decken sich die wahren Zusammenhänge auf.

Izzy fand ich anfangs eine starke Persönlichkeit, doch sie gerät mit der Zeit in den Hintergrund, denn Holly wird zum "Star". Sie wird nicht umsonst von Izzy "Sherlock Holmes" genannt, denn sie hat ein super Auffassungs- und Kombinationsgabe. Sie ermittelt nicht nur im Falle der Stalkerin von Kate, sondern denkt auch immer wieder über die Stellvertretermorde nach. Und SIE ist es, der einige Puzzlestücke auffallen. Nicht Izzy (oder anderen offiziellen Ermittlern - denn wie es so ist, streiten sich die Behörden darum, wer zuständig ist.)

Diese Geschichte ist der mittlerweile vierte Teil, in dem Holly eine (Haupt-)Rolle spielt. Ich kenne die anderen Bände nicht, aber das stört überhaupt nicht. Einiges wird erwähnt, sodass man Lust bekommt, das ein oder andere Buch noch zu lesen.
Die Auflösung gipfelt in einem fulminanten Showdown, der mir dann doch ein bisschen zu viel war.


Fazit:
Ich mag es, wie die anfangs scheinbar unzusammenhängenden Fälle dann zusammenlaufen und dass mit Holly eine taffe Protagonistin die Zügel in die Hand nimmt.

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Kein Zurück

Rezensionen von gabiliest:

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Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis

Als die Freiheit verschwand

Zuerst verschwanden die Bienen, still, leise, ohne Aufhebens. Dann verschwand die Lebensgrundlage der Menschen. Dieses Ausgangsszenario hat die preisgekrönte walisische Autorin Caryl Lewis für ihren packenden Jugendroman “Wenn die Bienen schweigen” gewählt. Das außergewöhnliche Cover lässt offen, ob die darauf abgebildete Biene noch lebt.

Caryl Lewis siedelt ihr Buch in einer nicht näher bezeichneten Gegend nahe einer Stadt an. Dort werden in einem Lager Mädchen zwischen elf und sechzehn Jahren interniert. Ihre Aufgabe ist die Pflanzenbestäubung per Hand mit Pinseln. Schwere Arbeit, Hunger als Machtmittel und die Unterbindung jeder Individualität machen die Mädchen gefügig. Aber nicht alle. Jess, die eine andere, bessere Welt aus Erzählungen ihrer Mutter und einer alten Nachbarin kennt und die schon als Kind mit Hingabe malte, durchschaut die Manipulationen durch das System. Persönliche Freiheit ist undenkbar, gleichgültige Frauen, “Mütter” genannt, bewachen die Insassinnen, die brutal behandelt und gedemütigt werden, Tag und Nacht. Als Jess durch Glück einige Farbtuben erhält, ist sie entschlossen, dem Regime entgegenzutreten. Am nächsten Morgen zeigt ein Gemälde auf der Lagermauer eine offene Tür. Wird die Kunst die Kraft haben, Widerstand auszulösen?

Caryl Lewis lässt Jess als Ich-Erzählerin die brutale Härte des Lagers schildern. Sie beschreibt die psychischen und physischen Qualen, die Unterdrückung und die Heuchelei des Lagerleiters, der das herrschende Militärregime repräsentiert. Auch unter den Mädchen gibt es Mobbing und Verrat. Doch Jess hat eine Freundin, Kass. Lange glaubt Kass blind den Parolen des Regimes, aber als sie sich in ein anderes Mädchen, Deva, verliebt, erkennt sie seine grausame Härte. Wird die Kunst helfen, den Mädchen Hoffnung zu geben?

“Wenn die Bienen schweigen” ist ein Buch, das den Umweltaspekt betont, der aber nur noch im Hintergrund mitschwingt. Die Geschichte erzählt von Repression, bewaffneter Gewalt und dem Mut, dem Regime Paroli zu bieten. Die Themen sind ernst und düster: furchtbare Lebensbedingungen im Lager, aber auch bei den Menschen in der Stadt.

Besonders erschütternd ist das im Roman gezeichnete Frauenbild. Mädchen, die ihre Periode bekommen, werden zwangsverheiratet, unfruchtbare und ältere Frauen sind für die Gesellschaft nutzlos und werden gnadenlos ausgestoßen. Lewis ist überzeugt, dass in einer dystopischen Welt die Selbstbestimmung von Frauen in Gefahr ist. Weniger im Fokus stehen die jungen Männer, die vom Militärregime an die Waffen gezwungen werden. Doch auch hier blitzen manchmal Menschlichkeit und Hoffnung auf.

“Wenn die Bienen schweigen” erzählt eine spannende Geschichte über Freundschaft, Mut und die Fähigkeit, für Selbstbestimmung zu kämpfen. Der Roman wird ab vierzehn Jahren empfohlen und setzt der Freiheit, die auch in der Realität bitter erkämpft werden musste, ein Denkmal. Wo endet hier die Fiktion? Das Buch, das in einfühlsamer und poetischer Sprache Entsetzliches beschreibt, würde sich gut als Schullektüre eignen, um den Wert der Demokratie in den Fokus zu stellen. ”Wenn die Bienen schweigen” ist eine aufrüttelnde und tiefgründige Erzählung über den Wunsch nach Freiheit und die Kraft und Schönheit der Kunst, die auch in scheinbar aussichtslosen Situationen Hoffnung gibt.

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Wenn die Bienen schweigen

Rezensionen von F.S.:

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Talent zum Glück von Sasa Hanten

Ein großartiges Buch!

Talent zum Glück, das ist die Geschichte von Eby, der gerade seinen Vater und seine große Liebe verloren hat, und Charlotte, die irgendwie feststeckt in ihrem Leben. Der eine, dem das Glück verloren gegangen zu sein scheint. Die andere, die vom Glück offenbar nicht gefunden wird. Mit viel Optimismus, Witz und Intelligenz erzählt dieser Roman die Geschichte der beiden früheren Schulfreunde, die sich in dieser Situation wieder begegnen und feststellen, dass es doch immer noch da ist, jenes Talent zum Glück.

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Talent zum Glück