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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gute_Laune:

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KUNTH Wann wohin mit dem Wohnmobil Europa von Robert Fischer; KUNTH Verlag

Die perfekten Routen für die vier Jahreszeiten

Wer Zeit und Möglichkeit hat, lässt das Wohnmobil nicht lange stehen, sondern ist damit so oft und so lang unterwegs, wie es nur geht. Dieses Buch liefert nicht nur tolle Ziele in Europa, sondern gleich 24 tolle Routen und passend dazu Stellplatz-Tipps entlang der Strecken. Für jede Jahreszeit ist die ideale Tour dabei.

Eine gut erklärte Legende der Symbole hilft dabei, all das zu finden, was man gern erleben und sehen möchte. Für jede Route gibt es eine Übersicht, ein Warum es gerade in der entsprechenden Jahreszeit sein sollte, einen QR-Code zum GPS-Track, Infos zu den einzelnen Stationen, Vorschläge für Zwischenstopps, herrliche Fotos und eine Landkarte, die die Strecke zeigt.

Sehr charmant und gelungen finde ich, dass auch die Deutsche und Badische Weinstraße als Tour vorgestellt wird. Die Routen führen durch das Vereinigte Königreich, Niederlande und Belgien, Deutschland, Österreich, Kroatien, Italien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, Portugal, Spanien, Tschechien, Griechenland, Finnland.

Wie immer wurde alles wunderbar auf den Punkt gebracht. Die Recherchen wurden mit großer Sorgfalt gemacht, sodass die Routen ohne Probleme zu planen und zu fahren sind. Wer nicht einfach aufs Gerate Wohl ins Blaue losziehen möchte, hat mit diesem Reiseführer einen genialen Begleiter, um mit dem Wohnmobil in ganz Europa herrliche Orte und Regionen zu bereisen.

So macht das Reisen mit dem Wohnmobil noch mehr Spaß! Auch als Geschenk ist dieses Buch ideal. Mir gefällt es absolut. Daher gebe ich die vollen fünf Sterne.

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KUNTH Wann wohin mit dem Wohnmobil Europa

Rezensionen von Danshi:

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Der Wunschzetteldieb von Amelie Benn

Weihnachtszauber mit Herz

Das Buch hat mich von der ersten Seite an verzaubert und wunderbar in Weihnachtsstimmung gebracht. Schon das liebevoll gestaltete Cover und die zauberhaften Illustrationen sind ein echter Blickfang. Sie wirken warm, charmant und wecken Erinnerungen an eigene Kindheitstage im Advent.
Die Geschichte rund um die Zwillinge Anni und Tim und den kleinen Weihnachtskobold Puk ist voller Humor, Herz und Magie.

Die Geschwister wirken echt und sympathisch. Sie sind neugierig, manchmal etwas chaotisch, aber immer mit Herz dabei. Besonders berührt hat mich Puks Wunsch, endlich gesehen und ernst genommen zu werden. Damit trifft die Autorin einen Ton, den Kinder sofort verstehen. Diesen kleinen Stolz, es selbst schaffen zu wollen, und die Freude, wenn man doch merkt, dass man gemeinsam stärker ist. Auch die Gestaltung des Buches ist durchdacht. Große, gut lesbare Schrift und kurze Kapitel machen es perfekt zum täglichen Lesen im Advent. Besonders schön finde ich, dass die Geschichte spannend bleibt, ohne zu hektisch zu werden. So entsteht diese besondere Ruhe, die man in der Vorweihnachtszeit oft sucht. Die detailreichen Zeichnungen, etwa die gemütliche Koboldwohnung mit ihren funkelnden Lichtern und Tannenzweigen, sind einfach herzerwärmend.
Fazit: Ein rundum gelungenes Adventsbuch für Grundschulkinder. Es ist liebevoll, magisch und voller Weihnachtszauber, das man mit der ganzen Familie genießen kann. Es weckt nicht nur Vorfreude auf Heiligabend, sondern auch ein warmes Gefühl für Zusammenhalt und kleine Heldenherzen. Ideal zum langsamen Lesen, Tag für Tag!

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Der Wunschzetteldieb

Rezensionen von Lesemama:

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Bound by Sin von Kristin Glimmer

Viel Gewalt, keine Story

Zum Buch:

Maria wurde von ihrem Vater an Diabolo verschachert als sie noch ein kleines Mädchen war. Mittlerweile erwachsen studiert sie und versucht von Diabolo loszukommen.

Blac ist ebenfalls ein Ziehkind von Diabolo und war während der Kindheit Marias Held und Halt.



Meine Meinung:

Bound of Sins ist das zweite Buch der Kings of Diabolo Reihe, spielt aber irgendwie zeitlich vor dem ersten und hat viele Fragen offengelassen.

Es war für much eher eine Ansammlung brutaler Grausamkeiten, die Männer Frauen antun, um ihre Stärke zu demonstrieren. Selbst für Dark Romance war es nicht gut. Es hatte keinerlei Storyline, oder sie ist komplett an mir vorrübergegangen. Es erzählt Marias Geschichte, ohne sie zu erzählen. Es gab immer wieder Rückblicke, aber es blieb alles so undurchschaubar, dass ich es am Ende nur noch schrecklich fand. Ich hätte schon gerne einen roten Faden gehabt und nicht nur brutales und einen Vater, der den Namen nicht verdient hat.

Um es kurz zu machen, ich werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen, auch wenn es einen dritten Teil gibt. Zwei haben vollkommen gereicht, um mit die Leselust zu nehmen.

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Bound by Sin

Rezensionen von Gundi57:

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Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

Emotionale Geschichte

In dem Buch " Brombeer Blaue Tage " geht es um Elisa.
Sie arbeitet als Landschaftsarchitektin in Berlin und hat ihren Traum verwirklicht.
Von ihrer Oma hat sie alles gelernt was im Garten zu tun ist.
Eines Tages erhält sie einen Anruf ihres Vaters von Rügen der bersorgniserregend klingt.

Der Kontakt ist nicht der beste und trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Rügen.
Er muss in die Klinik und sie kümmert sich um sein Haus.
Dieses ist stark verwildert und kaum wiederzuerkennen .
Sie erkennt was ihrem Vater wichtig war , vorallem die vielen Pflanzen .
Während sie versucht Ordnung in die Wildnis zu bringen entdeckt sie auf einmal ihre Liebe zu der Natur und das Gärtnern .
WLAN ist nur im freien möglich und mit den Nachbarn hat man auch Probleme.
Als sich der Gesundheitszustand des vaters verschlechtert muss sie überlegen wie ihr Leben nun aussehen soll.

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Brombeerblaue Tage

Rezensionen von Danshi:

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Agatha Raisin und die tote Therapeutin von M. C. Beaton

Zwischen Dorfidylle und tödlichen Geheimnissen

Schon das Cover vermittelt den typischen Agatha Raisin. Diese ländliche Ruhe bildet erneut den reizvollen Kontrast zu einem Mordfall, der es diesmal in sich hat. Inhaltlich dreht sich alles um eine neue Therapeutin im Dorf, die mit unangenehmem Interesse an fremden Geheimnissen für Unruhe sorgt und bald zum Mittelpunkt eines gefährlichen Geschehens wird.

Als Agatha selbst unter Verdacht gerät, nimmt die Geschichte rasch Fahrt auf.
Die Handlung entwickelt sich temporeich und hält zahlreiche falsche Spuren bereit, was für Spannung sorgt, stellenweise aber auch etwas überladen wirkt. Für einen Cosy Crime ist die Anzahl der Todesfälle überraschend hoch.
Agatha Raisin zeigt sich erneut als widersprüchliche Hauptfigur mit scharfem Verstand, impulsivem Auftreten und einem ausgeprägten Hang zu emotionalen Verwicklungen. Besonders ihre privaten Turbulenzen nehmen viel Raum ein, während sie bei den Ermittlungen dennoch aufmerksam und ausdauernd bleibt.
Der Schreibstil ist knapp und nüchtern, sehr britisch geprägt und eher berichtend als ausschmückend. Das liest sich flüssig, lässt jedoch wenig Raum für emotionale Tiefe. Die bekannten Nebenfiguren sorgen für Vertrautheit und bringen Humor und Wärme in die Geschichte.
Im Fazit bleibt ein solider Band der Reihe, der nicht zu den stärksten zählt, aber gut unterhält. Ich habe das Buch gerne gelesen und wurde trotz kleiner Schwächen bestens unterhalten.

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Agatha Raisin und die tote Therapeutin

Rezensionen von Norbi_liest:

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Write Me for You von Tillie Cole

Wenn Worte tragen und Liebe Halt gibt

Write Me for You hat mich nachhaltig berührt und ist ein Buch, das noch lange nach dem Lesen im Kopf und im Herzen bleibt. Die Geschichte von June, die plötzlich mit einer schweren Diagnose konfrontiert wird, wird mit großer Ruhe und viel Feingefühl erzählt. Nichts wirkt überzogen oder effekthascherisch, stattdessen fühlt sich alles sehr menschlich und nah an.

Gerade diese ruhige Art des Erzählens macht die Geschichte so eindringlich.
Tillie Cole gelingt es, das Thema Krankheit und die damit verbundenen Ängste und Unsicherheiten realistisch darzustellen, ohne den Leser zu überfordern. Man bekommt Einblick in Belastungen und Nebenwirkungen, bleibt dabei aber immer dicht bei den Figuren und ihren Gefühlen. Der Fokus liegt klar auf dem Erleben von June und Jesse und darauf, wie sie versuchen, mit ihrer Situation umzugehen. Das verleiht dem Roman viel Authentizität und Tiefe.
Jesse nimmt dabei eine besonders wichtige Rolle ein. Seine Art bringt Wärme, Zuversicht und Menschlichkeit in die Geschichte. Die Beziehung zwischen June und Jesse entwickelt sich behutsam und glaubwürdig, ohne hastige Dramatik. Gerade dieses langsame Annähern macht ihre Verbindung so berührend und echt. Auch die Freundschaft mit Emma und Chris trägt viel zur Atmosphäre des Romans bei und zeigt, wie wichtig Zusammenhalt in schweren Zeiten ist. Die Freundesgruppe gibt der Geschichte Leichtigkeit und Halt zugleich.
Der Schreibstil ist gefühlvoll, aber nie kitschig. Vieles geschieht zwischen den Zeilen und genau das macht den Roman so wirkungsvoll. Besonders gefallen hat mir auch die zusätzliche erzählerische Ebene durch Junes Schreiben. Sie gibt der Geschichte eine besondere Tiefe und zeigt, wie Worte helfen können, Gedanken zu ordnen und Gefühle auszudrücken.
Write Me for You ist eine sehr emotionale und zugleich warme Geschichte, die traurig machen kann, aber auch Hoffnung schenkt. Für mich ist es ein Buch über Nähe, Liebe und Verbundenheit und darüber, wie wertvoll gemeinsame Momente sind. Eine Geschichte, die man nicht nur liest, sondern mitnimmt und die noch lange nachhallt.

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Write Me for You

Rezensionen von Norbi_liest:

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Fünf Fremde von Romy Fölck

Wenn die Vergangenheit nicht schweigt

Im Sommer 1995 verschwinden während eines Schullandheimaufenthalts auf Neuwerk zwei Jugendliche. Ein Kind kehrt verstört zurück, das andere bleibt verschollen. Dreißig Jahre später führt ein stürmischer Oktobertag mehrere Menschen zurück auf die Insel, die damals Teil dieser Ereignisse waren.

Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen und aus wechselnden Perspektiven. So setzt sich nach und nach ein vielschichtiges Bild zusammen, in dem sich alte Erinnerungen, verdrängte Schuld und neue Bedrohungen miteinander verweben. Das Setting auf der abgelegenen Insel verstärkt die beklemmende Atmosphäre zusätzlich und verleiht der Handlung eine fast klaustrophobische Dichte.

Die Figuren tragen sichtbar an ihrer Vergangenheit und bewegen sich in moralischen Graubereichen. Gerade dieses Unausgesprochene zwischen ihnen erzeugt Spannung und macht die psychologische Ebene des Romans besonders reizvoll. Im letzten Drittel verschiebt sich der Schwerpunkt spürbar von der Zuspitzung hin zur Erklärung der Ereignisse. Einige Motive und Abläufe wirken dabei sehr gebündelt, sodass einzelne Details etwas knapper ausfallen, als es die zuvor aufgebaute Erwartung nahelegt. Dennoch werden die zentralen Fragen schlüssig beantwortet und die Fäden sinnvoll zusammengeführt.

Der Schreibstil ist klar, atmosphärisch und eindringlich, besonders in den Natur- und Wetterschilderungen. Das Cover greift diese düstere Grundstimmung wirkungsvoll auf und spiegelt die isolierte Insellage visuell wider.

Ein spannungsstarker und psychologisch geprägter Inselthriller, der eindrucksvoll zeigt, wie sehr vergangene Entscheidungen das Leben in der Gegenwart bestimmen können, auch wenn nicht jede Wendung völlig makellos erscheint.

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Fünf Fremde

Rezensionen von Norbi_liest:

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Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte von Barbara Rose

Ein kleines Wichtelabenteuer mit großem Herzen

Das Cover wirkt wie ein Blick in eine warme, märchenhafte Welt, in der kleine Figuren große Geschichten erleben dürfen. Schon die farbenfrohen Illustrationen lassen erahnen, dass hier eine liebevoll gestaltete Vorlesereise beginnt. Barbara Rose erzählt gemeinsam mit den Bildern von Laura Bednarski eine Geschichte, die in einer ruhigen, naturverbundenen Wichtelwelt spielt und dennoch viele wichtige Themen berührt.

Im Mittelpunkt steht der kleine Wichtel Grimlin, der sein friedliches Leben zwischen Mooshäuschen, Freunden und süßem Mirabelmus genießt. Als ein fremder Zauberer namens Tjelle ins Dorf kommt, verändert sich die Stimmung schnell und aus Neugier wird Misstrauen. Die Gemeinschaft reagiert vorschnell und grenzt das Neue aus, ohne wirklich hinzuschauen.
Grimlin jedoch spürt, dass hinter den Gerüchten mehr stecken könnte und entscheidet sich, selbst nach Antworten zu suchen. Dabei begibt er sich auf eine kleine Reise, die ihn nicht nur durch seine Welt führt, sondern auch seine eigenen Ängste sichtbar macht. Begegnungen mit unerwarteten Figuren zeigen ihm, dass Freundschaft oft dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.
Die Figuren sind kindgerecht, liebevoll und mit viel Fantasie gestaltet. Besonders Grimlin wirkt nahbar und sympathisch, weil er nicht perfekt ist, sondern lernt, hinter die Dinge zu schauen. Auch die Nebenfiguren bringen eine spielerische Leichtigkeit in die Geschichte, die das Vorlesen lebendig macht.
Der Schreibstil ist bildhaft und gut verständlich, wobei einzelne Passagen etwas ausführlicher gestaltet sind und sich gut zum gemeinsamen Lesen eignen. Die Illustrationen ergänzen die Handlung wunderbar und schaffen eine warme, fantasievolle Atmosphäre. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Abenteuer, Humor und leisen Botschaften über Mut und Offenheit.
Das Fazit fällt sehr positiv aus, da die Geschichte auf sanfte Weise vermittelt, wie schnell Vorurteile entstehen und wie wichtig es ist, ihnen mit Neugier statt Ablehnung zu begegnen. Gleichzeitig steht Freundschaft im Mittelpunkt und zeigt, dass Vertrauen oft dort wächst, wo man es nicht sofort erwartet.
Ein warmherziges Vorlesebuch, das kleine und große Leser in eine liebevoll gestaltete Welt mitnimmt und dabei ein großes Herz für wichtige Werte zeigt.

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Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte

Rezensionen von Nele33:

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Das Zodiak-Kind von Elias Haller

spannend wie immer

"Das Zodiak - Kind" ist der mittlerweile 9. Band um den Ermittler Arne Stiller und es wird einfach nicht langweilig ihm bei seinen Ermittlungen zu folgen und zu versuchen die kryptologischen Rätsel zu lösen. Dabei muss ich allerdings gestehen, dass mir dieses hier nicht so gut und schnell gelungen ist.

In einer alten unter Denkmalschutz stehenden Villa werden eher durch Zufall einige Leichen entdeckt und Arne Stiller lässt es sich trotz Krankheit nicht nehmen seine Partnerin und Pathologin Martin bei diesem mysteriösen Fall zu unterstützen. Diesmal handelt es sich quasi um ein Bilderrätsel, dessen Mittelpunkt ein kleiner Junge ist, der mit Bauklötzen spielt. Auch wenn die Leichen schon lange dort versteckt liegen, scheint der Mörder nach deren Fund wieder aktiv zu werden. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Die Story konnte mich wieder einmal gänzlich überzeugen, schafft es Elias Haller doch eine düstere, bedrückende Atmosphäre spannend von der ersten Seite an zu erzählen. Wie immer in Arnes Fällen werden Gegenwart und Vergangenheit wunderbar verknüpft und auch die Einblicke in das Privatleben von Stiller gehören für mich dazu.
Elias Haller ist geradezu ein Meister in überraschenden Wendungen und dies alles mit schön viel Lokalkolorit.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band mit Arne Stiller.

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Das Zodiak-Kind

Rezensionen von gabiliest:

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Feindbild Frau von Ingrid Brodnig

Wie digitaler Hass Frauen die Stimme raubt

Die durch ihre fundierten Analysen von digitalen Entwicklungen bekannte Autorin Ingrid Brodnig hat sich mit ihrem neuen Buch “Feindbild Frau” der Aufgabe gestellt, an Hand von Interviews mit Politikerinnen zu beleuchten, welchen Beleidigungen, Verfemungen und sexistischen Kommentaren Frauen ausgeliefert sind- natürlich vor allem dann, wenn sie sich auf öffentlicher Bühne bewegen.

In den geführten Interviews zeigen die Betroffenen sehr ehrlich, welchen negativen Einfluss auf ihr privates und berufliches Leben, ihren Gemütszustand und ihr Selbstbild Hasskommentare haben.

Die Autorin gibt Posts wieder, die Frauen auf Grund ihres Geschlechtes herabsetzen, sie obszön bedrohen und demütigen und - gerade für die interviewten Politikerinnen sehr wesentlich- ihnen die Kompetenz absprechen. So werden sie nicht nur persönlich, sondern auch fachlich diskreditiert. Dadurch wird der Transport politischer Botschaften schwierig, das Darstellen komplexer Sachverhalte fast unmöglich. Neben Drohungen gegen Leib und Leben schrecken Hassposter auch vor der Bedrohung der Familie nicht zurück. Betroffene überlegen, sich zurückzuziehen, eine Einengung des öffentlichen Diskurses und der Meinungsbildung ist die Folge.

Die Autorin empfiehlt Strategien, wie man solchen Hetzkampagnen in Internet begegnen kann und soll, von der Prüfung des eigenen Sicherheitslevels bis zum Vorgehen gegen Plattformen und Klagen vor Gericht. Hier möchte ich anmerken, dass die Frauen, die im Buch Raum bekommen, einerseits das Schicksal vieler anderer Frauen teilen, die in Sozialen Medien verbaler Gewalt ausgesetzt sind, andererseits den Politikerinnen sicherlich mehr Mittel und Unterstützung zur Verfügung stehen, auf die andere Frauen nicht zurück greifen können. Allerdings ist der Beruf der Politikerin besonders exponiert. Fake News, verkürzte oder polemisch dargestellte Sachverhalte im Internet können, vor allem wenn sie auch von den Printmedien aufgegriffen werden, das Karriereende bedeuten.

Besonders interessant fand ich, welche Rolle Ingrid Brodnig dem Humor zuschreibt. Humor kann und soll belustigen, wenn er jedoch auf Kosten anderer Menschen geht, ist er oft bösartig und kränkend. Besonders betroffen sind hier Menschen mit Migrationshintergrund oder nicht heterosexueller Orientierung sowie vulnerable Gruppen. Die Autorin nimmt auch Memes als Beispiele für die wiederkehrende Verunglimpfung, dafür, wie mit Bildsprache herabsetzende Inhalte transportiert werden.

“Feindbild Frau” wirft die Frage auf, ob es eine universale moralische Achtung gäbe. Würde sich unter dieser Annahme der Ton im Netz verändern? Meine persönliche Meinung dazu ist, dass ich diese universale Moral nicht sehe. Moral ist immer eine subjektive Norm und damit zu unterscheiden von Rechtsnormen. Hier bietet die Autorin den Ansatz, Opfer von Hass im Netz solidarisch zu unterstützen und zeigt dazu auch die Möglichkeiten auf. Viele Politikerinnen haben Social Media Abteilungen, um nicht direkt mit Hasspostings konfrontiert zu werden. Als “normale” Nutzerin könnte man jemand um Hilfe bitten, dem man vertraut. Und natürlich sollte man alle rechtlichen Möglichkeiten ausnutzen. Dazu und zu Ansprechstellen, die Hilfe bieten, finden sich eigene Anhänge im Buch. Ebenso findet sich im Anhang ein ausführliches Verzeichnis von Quellen und Anmerkungen.

“Feindbild Frau” ist ein hervorragendes Sachbuch, das mahnt, die Gesprächskultur im Netz zu hinterfragen und, wenn notwendig, Beiträge auch zu sanktionieren. Wenn Meinungen durch Falschinformationen, Drohungen oder Hass aus den öffentlichen Debatten verschwinden, Menschen sich aus der gesellschaftlichen Verantwortung herausnehmen, hat das auch demokratiepolitische Konsequenzen. Ingrid Brodnig stellt in ihrem Buch das Wissen bereit, dagegen anzukämpfen.

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Feindbild Frau