Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan
Sehr berührend und voller Emotionen
„Die Ballade von Ronan McCoy“ ist das Debüt des nordirischen Autors und Schauspielers Colin Morgan.
Für Brendon und Ronan ist es das letzte Schuljahr vor dem College. Brendon ist ein Einzelgänger und Außenseiter. Ronan ist für ihn mehr als ein Freund, er ist sein Beschützer und sorgt für Stabilität in seinem Leben.
Am ersten Schultag wartet Brendon wie gewohnt auf seinen Freund. Dieser erscheint nicht und Brendon weiß nicht, was los ist. Als Ronan erscheint, sitzt er in einem Rollstuhl und kann nicht mehr sprechen. Durch einen schweren Unfall hat er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Dadurch hat er seine Sprache verloren, kann sich kaum artikulieren und ist schwerstbehindert. Zudem leidet er unter Ängsten vor großen Menschenmengen. Für Brendon steht fest, dass er nun Ronans Rolle einnehmen, ihm helfen und ihn beschützen muss.
Trotz der Schwere der Thematik lässt sich das Buch angenehm leicht lesen. Brendon ist ein großartiger Protagonist, dessen Entwicklung ich gerne verfolgt habe. Die Situation ist schwierig, die gesamte Umgebung scheint überfordert zu sein und obwohl er nur wenig Informationen und Unterstützung erhält, wächst er für seinen Freund über sich selbst hinaus.
Mich hat das Buch zu Tränen gerührt, da der Autor viele sehr emotionale Themen anspricht.
Es geht um Verlust, Trauer, Freundschaft, Familie, Hoffnung, Erwachsenwerden, ein tragisches Schicksal und vieles mehr.
Mich hat dieses Debüt sehr berührt und ich bin gespannt, was wir von Colin Morgan als nächstes zu lesen bekommen.
Rezensionen von inya:
Graceless Heart von Isabel Ibañez
sehr gut
Schon alleine das Cover und die Gestaltung des Buches macht einiges her und deshalb wollte ich es unbedingt lesen und wissen um was es in diesem Buch genau geht. Dieses Buch spielt in Florenz im Mittelalter. Die Hauptprotagonistin hat eine magische Gabe, doch diese versucht sie eher zu verstecken. Als sie zu nutzen.
Doch als es um ihren Bruder geht benutzt die Gabe um ihn zu befreien. Dann nimmt die Geschichte ihren Lauf und sie wird gefangengenommen. Bei dieser Gefangennahme lernt sie einen Jungen Mann kennen. Und man kann sie schon denken wie die Geschichte weitergeht. Das Buch ist sehr flüssig und gut zu lesen geschrieben und ich habe mich sehr gut in dieser Geschichte zurechtfinden können. Sie war spannend geschrieben und sie hatte natürlich Romantik und Fantasy-Elemente und diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Rezensionen von Arambol:
Rotwein im Blut von Georg Torres
Ruhig erzählt
„Schöne Sätze sind manchmal nur eine elegante Art, etwas anderes nicht auszusprechen.“
Mallorca, Sonne, Meer, Weinberge und eine dramatisch in Szene gesetzte Leiche: Der Winzer Nadal Diaz wird brutal ermordet in seinem eigenen Weinkeller aufgefunden. Inspectora Ana Banderas und ihr Kollege Donis Nuñez ermitteln und merken schnell, dass in der scheinbar idyllischen Welt des mallorquinischen Weinbaus einiges im Argen liegt.
Dann geschieht ein weiterer Mord, und mit ihm kommen immer mehr dunkle Geheimnisse, alte Konflikte und dubiose Geschäfte ans Licht.
„Rotwein im Blut“ ist ein Krimi, der sich Zeit lässt. Georg Torres erzählt ruhig und ohne unnötige Hektik, hält dabei aber trotzdem die Spannung hoch.
Die mallorquinische Umgebung wird sehr stimmungsvoll eingefangen. Weinberge, Weinkeller, Land und Leute gehören ganz selbstverständlich zur Geschichte und verleihen dem Kriminalfall eine besondere Atmosphäre. Der Gegensatz zwischen der sonnigen Insel und den dunklen Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen, funktioniert dabei sehr gut.
Inspectora Ana Banderas und Donis Nuñez sind sympathische und glaubwürdige Ermittler. Auch die Nebenfiguren sind interessant und überzeugend gezeichnet. Einige haben mich durchaus überrascht – allen voran Sonia, die für mich zu den interessantesten Charakteren der Geschichte gehört.
Der Schreibstil ist angenehm; insgesamt macht dieser Regional-Krimi einfach Spaß.
Für mich ist „Rotwein im Blut“ ein sehr atmosphärischer Mallorca-Krimi, der Spannung mit einer kleinen Reise durch die Welt des Weinbaus verbindet. Ein etwas anderer Krimi, der gerade durch seine ruhige Erzählweise überzeugt.
Klare Leseempfehlung.
Ich bin schon neugierig und gespannt auf den nächsten Fall. Die Leiche auf dem Golfplatz ist ja bereits gefunden...
Rezensionen von praja:
Die dem Echo trotzen von Ferro Frost
komplex und nicht ganz einfach
Ich glaube, bei dem Buch muss man sich erstmal darauf einlassen, dass einem nicht alles sofort erklärt wird. Es gibt ziemlich viele Begriffe, Orte und Informationen und gerade am Anfang hatte ich teilweise das Gefühl, erstmal irgendwie hinterherlaufen zu müssen. Dazu kommen mehrere Perspektiven, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht.
Irgendwann ergibt vieles mehr Sinn, aber ein bisschen weniger Verwirrung am Anfang hätte mir definitiv nicht geschadet.
Dafür mochte ich die Welt richtig gerne. Dieses dreckige, düstere Setting mit Mafia-Syndikaten, Dieben und Assassinen hat einfach was und passt auch sehr gut zu den Figuren. Die sind nämlich alles andere als klassische strahlende Helden. Gerade das fand ich spannend. Ria mochte ich mit ihrer schlagfertigen Art ziemlich schnell und auch bei Vico und Nobu hatte ich das Gefühl, dass hinter ihrem Verhalten tatsächlich etwas steckt. Man versteht mit der Zeit besser, warum sie so sind und warum sie bestimmte Entscheidungen treffen.
Ein bisschen Geduld braucht die Geschichte trotzdem. Gerade bei fast 700 Seiten hätte ich mir zwischendurch einen etwas strafferen Spannungsbogen gewünscht, weil nicht jede Passage für mich gleich interessant war. Wenn es dann aber vorangeht, mochte ich die Mischung aus Intrigen, Action und den ganzen kleinen Geheimnissen wirklich gerne. Vor allem fand ich schön, dass die Charaktere nicht einfach nur gut oder böse sind und man nicht sofort weiß, wem man eigentlich vertrauen sollte.
Für mich definitiv kein Buch, das man mal eben nebenbei wegliest. Dafür steckt zu viel drin und manches hätte ruhig etwas verständlicher erklärt werden dürfen. Die Welt und vor allem die Figuren haben mich aber neugierig genug gemacht, dass ich gerne noch länger darin geblieben wäre.
Rezensionen von Brigittte:
Fay Melody - Der verzauberte Feuerjunge von Anastasia Braun
Die magische und geheimnisvolle Klangwelt geht weiter
Was für eine mitreißende Weiterreise in Fays Welt! Wir waren unheimlich froh, dass wir nach dem ersten Band direkt weiterlesen konnten und so ging es auch mit der Handlung direkt weiter. Doch auch wenn Band 1 schon etwas her gewesen wäre: Die kurze, aber sehr ausführliche Zusammenfassung zu Beginn holt einen sofort wieder ab.
Schon der Prolog ist mystisch und lässt uns ganz in die Situation eintauchen. Im weitere Verlauf der Geschichte verschwinden dann Menschen und Magier, die Musikmagie ist blockiert und das Rätselraten um Blue geht einem richtig nahe. An der Clef Hall und unterwegs wird es von Kapitel zu Kapitel geheimnisvoller: Was führt Mr. Abbasso im Schilde? Oder ist doch jemand anderes für die Ereignisse verantwortlich? Was hat es mit dem mysteriösen Schiff auf sich? Und welches Geheimnis bergen die magischen Mundharmonikas? Als dann noch die Nachtaris auftauchen und Instrumente zerstören, konnten meine Enkel und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zum Glück steht die Gruppe fest zusammen. Es bahnen sich sogar Verliebtheit und erste Romanzen an.
Das Beste an dieser Reihe ist einfach, wie extrem fantasievoll und durchdacht alles verwoben ist. Wir haben während des Lesens so viele Vermutungen angestellt, wem die Kinder noch vertrauen können, doch die Geschichte überrascht einen immer wieder aufs Neue. Band 2 ist eine absolut würdige Fortsetzung voller Herz, Zusammenhalt, unvorhersehbarer Wendungen und magischer Geheimnisse. Wer Teil 1 mochte, wird diesen Band lieben.
Rezensionen von inya:
Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp
perfekt braucht man nicht
Mich hat zu allererst das Cover sehr angesprochen. Dann ist es sehr modern gestaltet und ich als Mama fühlt die mich direkt abgeholt. Die Autorin berichtet ganz ehrlich und authentisch von ihrem Familienalltag als Fünffachmama. An dieser Stelle absoluter Respekt vor dieser Leistung 5 Kinder im Haushalt zu haben.
Die Autorin beschreibt dabei, dass man sich flexibel auf den Alltag mit Kindern immer wieder einstellen muss und darf, und dass man vielleicht nicht alles zu ernst nehmen sollte. Denn perfekt muss darin niemand sein und das finde ich so schön an diesem Buch. Auch wird auf die Eltern eingegangen denn diese verlieren sich öfter im Familienalltag. Ich habe mich sehr abgeholt gefühlt von dem Buch und es hat mir ein paar Denkansätze gegeben Natürlich war nicht alles neu aber es war schön erzählt und ehrlich.
Dies kann nicht der Autorin auf jeden Fall zu gute halten.
Rezensionen von praja:
Drowning Sorrows in Raging Fire 1 von Priest
Chaos, Mythologie und ganz vielen Fragezeichen
Ich glaube, bei diesem Buch muss man sich erstmal damit abfinden, dass man nicht sofort alles versteht. :D Gerade am Anfang werden einem ziemlich viele Namen, Begriffe, Fähigkeiten und Zusammenhänge vor die Füße geworfen und ich musste mich teilweise wirklich konzentrieren, um nicht irgendwo den Faden zu verlieren.
Das Glossar war dabei definitiv mein Freund. Irgendwann findet man sich aber immer besser zurecht und dann hat mir gerade die Mischung aus moderner Welt, paranormaler Behörde und chinesischer Mythologie richtig gut gefallen.
Xuan Ji mochte ich ziemlich schnell. Er ist locker, sarkastisch und wirkt erstmal so, als würde er das alles nicht besonders ernst nehmen, gleichzeitig merkt man aber ziemlich schnell, dass deutlich mehr hinter ihm steckt. Sheng Lingyuan fand ich fast noch interessanter, einfach weil man bei ihm lange überhaupt nicht weiß, woran man eigentlich ist. Diese ganzen Geheimnisse rund um seine Vergangenheit und die merkwürdige Verbindung zwischen den beiden haben mich wahrscheinlich am meisten bei der Stange gehalten.
Was ich allerdings vorher nicht erwartet hatte: Die Romance hält sich in diesem Band wirklich sehr zurück. Zwischen Xuan Ji und Sheng Lingyuan entwickelt sich langsam etwas, aber wer hier direkt große Gefühle und Romantik erwartet, wartet vermutlich noch eine Weile. Mich hat das tatsächlich gar nicht so sehr gestört, weil ihre Dynamik auch ohne große Liebesszenen funktioniert und ich lieber einen richtigen Slow Burn habe als Gefühle, die plötzlich aus dem Nichts kommen.
Die Handlung selbst ist stellenweise ziemlich komplex und manchmal hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Zusammenhänge etwas früher oder verständlicher erklärt werden. Gleichzeitig macht genau dieses Rätseln auch einen Teil des Reizes aus. Man bekommt immer wieder kleine Informationen über die Vergangenheit, entdeckt neue Verbindungen und hat ständig das Gefühl, dass hinter allem noch deutlich mehr steckt.
Für mich ein wirklich spannender Auftakt mit zwei interessanten Hauptfiguren, viel Mythologie und einer Welt, von der ich unbedingt noch mehr verstehen möchte. Nur ein kleines bisschen weniger Verwirrung zwischendurch hätte meinem Kopf ganz gutgetan. :D
Rezensionen von ReiShimura:
Tokyo Seasons von Anne Pätzold
Zwischen Wohlfühlroman und bedrückender Melancholie
Seit meiner ersten Dienstreise vor mehr als zehn Jahren nach Japan bin ich fasziniert von dem Land, der Kultur und der Sprache. Daher freue ich mich immer, wenn ich Romane von japanischen Autor:innen finde oder Bücher die in Japan spielen. Somit war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss.
Meine Erwartungen an den Roman und die Realität haben leider nicht immer übereingestimmt. Daher war dies ein recht durchwachsenes Leseerlebnis.
Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Ich habe die Atmosphäre als angenehm empfunden und mich auch gut mit den Charakteren anfreunden können. Der Nachrichtenaustausch zwischen Caitlyn und Will war sehr interessant und zwischendurch auch amüsant. Der Beginn hat mir wirklich den Eindruck vermittelt, dass es sich hier um ein sehr romantisches Wohlfühlbuch handeln wird.
Dieser Eindruck hat allerdings nicht lange angehalten. Denn je weiter ich in der Geschichte fortgeschritten bin, umso düsterer und bedrückender wurde die Stimmung. Wobei ich dazusagen muss, dass nicht wirklich etwas schlimmes in dem Buch passiert und keine detaillierten Gewaltschilderungen oder ähnliches vorkommen. Trotzdem sind die behandelten Themen sehr herausfordernd und für mich auch aufwühlend gewesen. Dies hatte ich in der Form nicht erwartet und es hat für mich auch das Leseerlebnis ein wenig getrübt. Allerdings muss man der Autorin Anne Pätzold auch zugutehalten, wie eindrucksvoll sie es schafft Stimmungen zu erzeugen und diese auch auf die Leserschaft zu übertragen.
Der Handlungsort ist in vielen Büchern eigentlich recht irrelevant und man könnte das Buch auch mit Leichtigkeit an einem anderen Ort spielen lassen. In diesem Fall aber eher nicht. Denn Tokio ist schon ein wichtiger Bestandteil des Buches. Die Schilderungen der Örtlichkeiten hätten für meinen Geschmack gerne noch ausführlicher und detaillierter sein können, aber man bekommt auch so einen guten Einblick.
Die Dynamik zwischen Jude und Caitlyn kann ich nur als außergewöhnlich, wertschätzend und dennoch befremdlich beschreiben. Die beiden Charaktere heben sich deutlich von den klassischen Protagonisten in romantischen Büchern ab. Einerseits war dies durchaus interessant, andererseits fand ich ihren Umgang miteinander aber einfach nur seltsam. Vielleicht konnte ich mich persönlich mit dieser Art des Umgangs einfach nicht identifizieren.
Dieses Buch ist kein alltäglicher Liebesroman mit großen Gefühlen, Funkensprühen und Spice. Es ist ein sehr leiser Roman, der zum Nachdenken anregen kann und eine andere Art der Liebe zeigt. Ein durchaus interessantes Konzept, aber nicht das was ich mir erhofft hatte.
Rezensionen von ReiShimura:
Tokyo Seasons von Anne Pätzold
Zwischen Wohlfühlroman und bedrückender Melancholie
Seit meiner ersten Dienstreise vor mehr als zehn Jahren nach Japan bin ich fasziniert von dem Land, der Kultur und der Sprache. Daher freue ich mich immer, wenn ich Romane von japanischen Autor:innen finde oder Bücher die in Japan spielen. Somit war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss.
Meine Erwartungen an den Roman und die Realität haben leider nicht immer übereingestimmt. Daher war dies ein recht durchwachsenes Leseerlebnis.
Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Ich habe die Atmosphäre als angenehm empfunden und mich auch gut mit den Charakteren anfreunden können. Der Nachrichtenaustausch zwischen Caitlyn und Will war sehr interessant und zwischendurch auch amüsant. Der Beginn hat mir wirklich den Eindruck vermittelt, dass es sich hier um ein sehr romantisches Wohlfühlbuch handeln wird.
Dieser Eindruck hat allerdings nicht lange angehalten. Denn je weiter ich in der Geschichte fortgeschritten bin, umso düsterer und bedrückender wurde die Stimmung. Wobei ich dazusagen muss, dass nicht wirklich etwas schlimmes in dem Buch passiert und keine detaillierten Gewaltschilderungen oder ähnliches vorkommen. Trotzdem sind die behandelten Themen sehr herausfordernd und für mich auch aufwühlend gewesen. Dies hatte ich in der Form nicht erwartet und es hat für mich auch das Leseerlebnis ein wenig getrübt. Allerdings muss man der Autorin Anne Pätzold auch zugutehalten, wie eindrucksvoll sie es schafft Stimmungen zu erzeugen und diese auch auf die Leserschaft zu übertragen.
Der Handlungsort ist in vielen Büchern eigentlich recht irrelevant und man könnte das Buch auch mit Leichtigkeit an einem anderen Ort spielen lassen. In diesem Fall aber eher nicht. Denn Tokio ist schon ein wichtiger Bestandteil des Buches. Die Schilderungen der Örtlichkeiten hätten für meinen Geschmack gerne noch ausführlicher und detaillierter sein können, aber man bekommt auch so einen guten Einblick.
Die Dynamik zwischen Jude und Caitlyn kann ich nur als außergewöhnlich, wertschätzend und dennoch befremdlich beschreiben. Die beiden Charaktere heben sich deutlich von den klassischen Protagonisten in romantischen Büchern ab. Einerseits war dies durchaus interessant, andererseits fand ich ihren Umgang miteinander aber einfach nur seltsam. Vielleicht konnte ich mich persönlich mit dieser Art des Umgangs einfach nicht identifizieren.
Dieses Buch ist kein alltäglicher Liebesroman mit großen Gefühlen, Funkensprühen und Spice. Es ist ein sehr leiser Roman, der zum Nachdenken anregen kann und eine andere Art der Liebe zeigt. Ein durchaus interessantes Konzept, aber nicht das was ich mir erhofft hatte.
Rezensionen von praja:
Curseborn von Celine Leonora
Wem kann man hier eigentlich noch trauen?
Ich mochte den ersten Band schon, aber hier hat die Geschichte für mich nochmal ordentlich zugelegt. Vor allem Eden hat mir deutlich besser gefallen. Sie wirkt stärker, entschlossener und geht ganz anders mit dem um, was mit ihr passiert. Genau solche Entwicklungen mag ich, weil sie sich eben nicht plötzlich in eine komplett andere Person verwandelt, sondern man merkt, woher diese Veränderung kommt.
Was das Buch aber wirklich gut kann, ist dieses ständige Gefühl, absolut niemandem trauen zu können. Irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, was gerade tatsächlich passiert, wer hier eigentlich auf welcher Seite steht und ob Eden ihrem eigenen Kopf überhaupt noch glauben kann. Dazu kommen die Blutmotten, der Rote Zirkel und nach und nach immer mehr Dinge, die aus dem ersten Band plötzlich in einem anderen Licht stehen. Teilweise war es schon fast ein bisschen viel mit den Wendungen, aber irgendwie hat genau das hier funktioniert.
Ace fand ich dabei überraschend interessant. Gerade weil ich ihn lange überhaupt nicht einschätzen konnte, mochte ich die Dynamik mit Eden sehr. Die Romance drängt sich nicht vor die eigentliche Handlung, sondern läuft eher nebenher, was für mich bei der Geschichte auch deutlich besser passt.
Und dann diese Atmosphäre. Wald, See, Academy, Geheimbünde, Magie und ständig dieses leicht unangenehme Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Genau mein Ding. Zwischendurch gab es ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben, aber insgesamt fand ich den zweiten Band spannender und runder als den ersten. Vor allem bekommt man endlich mehr Antworten und das Magiesystem wird greifbarer. Für mich definitiv die stärkere Hälfte der Dilogie.










