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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos

Wenn der Erfolgsdruck dich fast zerreißt

Ioanas Eltern haben für sie die Chance ergriffen, nach Deutschland auszuwandern, um der Tochter ein vermeintlich besseres Leben zu ermöglichen. Dafür haben sie Verwandte, Freunde und Heimat hinter sich gelassen, dafür arbeiten sie in körperlich anstrengenden und schlecht bezahlten Jobs. Ioana hat in Deutschland Abitur gemacht und ein Jura-Studium begonnen, doch als sich die Chance bot, in einer Unternehmensberatung Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, hat sie diese ergriffen.

Hier arbeitet sie nun seit mehreren Jahren verbissen an ihrem Aufstieg, sagt zu jeder Anforderung "ja", Feierabend, freie Wochenenden oder gar Urlaub gibt es kaum. Für eine Beziehung oder gar Kinder ist auch kein Platz in ihrem Leben. Dafür kann sie mit ihrem guten Gehalt die Eltern und die wiederum damit die Verwandten in Rumänien unterstützen, auch wenn sie sich selbst einige Wünsche versagt. Selbst Schlaf gönnt sie sich kaum und absolviert frühmorgens noch ein anstrengendes videoangeleitetes Fitnessprogramm, schließlich gehört zu ihrem internalisierten enormen Leistungsanspruch ja auch, so schlank, schön und trainiert wie möglich zu sein.

Ins Schwanken gerät Ioanas Alltag, als plötzlich der Großvater in Rumänien stirbt und die Familie erwartet, dass sie alles stehen und liegen lässt, um zur Beerdigung zu fliegen, während ausgerechnet jetzt ein wichtiges Kundenprojekt präsentiert werden soll, das darüber entscheidet, wer die nächste Beförderung bekommt, die mit einer hohen Vergütung verbunden ist: Ioana oder ihr ebenfalls sehr ehrgeiziger und außerdem intriganter Kollege, der schon seit längerem alles versucht, um ihre Leistungen für sich zu verbuchen und sie mit unfairen Mitteln karrieretechnisch zu überholen.

In dieser Zeit meint Ioana, sich nicht wirklich frei nehmen zu können. Doch der Beerdigung des Opas fernbleiben ist auch keine Option. Also versucht sie, beides miteinander zu verbinden: sie fliegt nach Rumänien und arbeitet dort weiter, versucht, trotz schwankender Internetverbindung an Zoom-Konferenzen teilzunehmen und rechtzeitig zum entscheidenden Kundentermin wieder zurück zu sein. Ioana ist ehrgeizig, willensstark, intelligent und bereit, über alle Grenzen zu gehen und immer alles zu geben und noch mehr, das wird also schon klappen, oder?

Dieses Buch hat mich begeistert! Ich habe selbst viele Menschen mit Migrationsgeschichte in meinem sozialen Umfeld und kenne daher den enormen Leistungsdruck, unter dem viele von ihnen stehen: beweisen zu müssen, dass sich die eigene Migration bzw. die der Eltern und die damit verbundenen Entbehrungen gelohnt haben, erfolgreich zu sein im "reichen" neuen Land (was sich viele Verwandte und Bekannte in der Heimat viel einfacher vorstellen, als es tatsächlich ist), einen hohen Status erreichen und diesen mit entsprechenden Statussymbolen beweisen, dabei bei jedem Heimatbesuch unzählige Geschenke für die weitläufige Verwandtschaft mitbringen, viel Geld in die alte Heimat schicken, immer lächeln, keine Schwäche zeigen und nichts für sich selbst fordern.

Dieses Muster habe ich schon bei unzähligen jungen Menschen und nochmal mehr bei jungen Frauen mit Wurzeln in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, Polens oder, wie hier, Rumäniens, beobachtet, und es ist ein unvorstellbarer Druck damit verbunden.

Die Autorin Alexandra-Maria Pipos ist selbst in Rumänien geboren und in Deutschland aufgewachsen, sie kennt diesen Leistungsdruck also sicherlich aus eigener Erfahrung und das merkt man dem Buch an.

Ich habe noch nie ein so authentisches Buch zu diesem Thema gelesen, das gleichzeitig unterhaltsam ist und bei dem man die Zerrissenheit zwischen dem enormen Leistungs- und Erfolgsdruck und aber auch dem Wunsch, sich Zeit für den Besuch in der alten Heimat und den Kontakt mit den Menschen dort zu nehmen, so mitfühlen kann. Dabei macht die Hauptfigur gleichzeitig eine beeindruckende Entwicklung durch und nähert sich ihrer alten Heimat und den Menschen dort wieder mehr an, während einige Dinge sich in einem neuen Licht zeigen.

Zusätzlich zu Ioanas persönlicher Geschichte erfährt man auch interessante Hintergründe über die Zeit unter der kommunistischen Ceaucescu-Diktatur, die, ähnlich wie in vielen anderen sozialistischen Diktaturen, von Bespitzelung, Willkür und Terror geprägt war, die bis heute tiefe Gräben mitten durch Familien gerissen haben, weil Menschen unter Druck gesetzt wurden, ihre eigenen engsten Freunde und nächsten Verwandten zu bespitzeln und zu verraten.

Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen und kann es allen, die sich für Themen wie Leistungsdruck, Migrationsgeschichten und generell Familiengeschichten und neuere europäische Geschichte interessieren, absolut empfehlen!

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Gib mir alles

Rezensionen von Rebecca:

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Lightfall 2: Die Prophezeiung von Tim Probert

Das Abenteuer geht endlich weiter!

D

as spannende Abenteuer von Bea und Cad geht endlich weiter!

Auch der zweite Band war wundervoll zu lesen und punktet mit überraschendem Handlungstwist.
Werden die beiden es schaffen, die Lichter zu bewahren und die Sonne zurückzubringen?

Ich liebe diesen Comic einfach und kann Band 3 kaum mehr erwarten!

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Lightfall 2: Die Prophezeiung

Rezensionen von Rebecca:

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Ultramarin von Ann-Christin Kumm

Lou; lauf, Alter. Lauf, weg!

Dieser nervenaufreibende Roman spielt auf zwei Zeitebenen - in der Vergangenheit, den Jugendjahren der Hauptfiguren, und im Jetzt.
Lou ist unser Erzähler. Durch seine Augen und Gefühlswelt erleben wir seine Beziehung zu Raf, dessen Schwester Sophie und deren Freundin Nora. Von Anfang an bekommt man ungute Schwingungen - gerade und insbesondere zwischen Lou und Raf.

Ich hätte Lou teilweise gerne gepackt, geschüttelt und ihm gesagt: Lauf, Alter. LAUF. WEG. Ganz weit weg!

Ein Buch bei dem ich absolut nicht aufhören wollte zu lesen, weil ich dauernd wissen wollte, was jetzt passiert - und bei dem ich auf jeden Fall sofort aufhören wollte zu lesen, weil ich dauernd die erdrückenden, ungute "Vibes", die Raf ausstrahlt, gespürt habe.
Absolut nichts für schwache Nerven.

Ein faszinierender Blick in seelische Abgründe - über Macht, Manipulation, Abhängigkeiten, Traumata, die erst zum Schluss richtig aufbrechen, und toxische Beziehungen der schlimmsten Art.
Absolut nichts für schwache Nerven!
(Punktabzug nur, weil mich das Buch nach Tagen immer noch fertig macht.)

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Ultramarin

Rezensionen von vorlesepate:

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Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Dramatische Liebesgeschichte über die Grenze hinaus

Der neue Roman von Rebekka Eder erzählt in wunderbarer Weise vor allem die dramatische Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen ab dem Jahr 1887. Es trennen sie nicht nur die Grenze zwischen Preußen und Hamburg, die durch Finkenwerder verläuft, sondern auch ihre Herkunft. Kea kommt aus einer gut situierten Familie und Kristen ist ein einfacher Knecht, was zur damaligen Zeit auf Schwierigkeiten stoßen muss!

Außerdem geht es um Keas Apfelgarten und dem Lieblingsapfel ihrer Mutter, dem
sie zu neuem Leben verhilft, als sie einen Sämling keimen lässt und Hilfe von Kristen bei dem Aufbau des Apfelgartens erhält.

Allerdings steht dieser Sämling genau auf der Grenze zwischen Preußen und Hamburg und den Ländereien der Familie Rentfeld, mit der sie verfeindet sind.

Im Laufe der Erzählung erfährt man mehr über diese Verfeindung und den Familienmitgliedern, sowie auch anderen wichtigen und teils sehr starken Charakteren, wie z.B. Keas Cousine Rosa, die ein Geheimnis mit sich trägt.

Im Jahr 1892 bricht dann die Cholera in Hamburg aus und auch Finkenwerder bleibt nicht verschont und die Cholera fordert viele Opfer. Dieser Teil der Geschichte ist dramatisch geschrieben und nimmt auch einen großen Teil der Erzählung ein, passt aber hervorragend. Es bleibt immer spannend und interessant.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich finde sie sehr lesenswert, außerdem ist der Schreibstil flüssig gehalten, so das man das Buch zügig durchlesen kann, ohne dass es langweilig wird. Besonders schön und erwähnenswert finde ich die Illustrierung gleich am Innenteil des Buches, die vor allem die Grenze zwischen Preußen und Hamburg zeigt. Das Cover ist mit den Apfelbäumen und der jungen Frau im Vordergrund, passend zur Geschichte, wunderschön gehalten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

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Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten

Rezensionen von Katrin:

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K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch

Academy der zukünftigen Stars

Das Cover ist total ansprechend gestaltet für K-Pop-Fans in jedem Alter.

Story:

Hana sitzt in einer Limousine und fühlt sich als schwebe sie wie auf Wolken. Immer und immer wieder liest sie die Zusage der K-Pop Academy und kann es kaum glauben, dass sie ausgewählt wurde sie besuchen zu dürfen.

Dort angekommen spricht sie sich selbst Mut zu und möchte natürlich alles richtig machen. Es kam wies kommen musste, sie stolpert und rempelt dabei noch 3 andere Mädchen, die gerade an einem Tanzbattle teilnahmen um. Schnell rappelt sie sich wieder auf, doch leider hat sie den "Goldlöffel" der Schule umgerannt und diese blafft sie nun an und ist ziemlich gehässig. Nari und Tae nehmen es ihr nicht übel und führen Hana am Gelände herum. Sie gehen gemeinsam essen und teilen sich kurzerhand sogar ein Zimmer.

Bei der ersten Probe trifft Hana wieder auf Soojin - dem Goldlöffel. Sie lässt sich aber nicht entmutigen und tanzt drauf los. Plötzliche ein Schatten und aus ihrem Tanz wurde ein Abwehrkampf. Nachdem Hana Applaus geerntet hat, rief sie die Direktorin zu sich. Ist der Traum von der Academy nun vorbei?

Fazit:
Der Schreibstil ist super flüssig, kurzweilig und nicht zu herausfordernd. Genau richtig für Leser ab 10 Jahren.
Die Entwicklung von Hana ist total toll, auch das man den Song hören kann ist unglaublich schön. Für uns als totale K-Pop-Fans war dieses Buch ein MUSS.
Klar Leseempfehlung alle Altersgruppen.

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K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen

Rezensionen von begine:

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King Cobra von Muri Darida

Lazi schießt Bilder



King Cobra, ist ein etwas durchgeknalltes Buch von Muri Darida. Ich brauchte eine Zeit bis ich mit dem Ton klarkam.Dann ging es besser und mit dem Ende war ich total ausgesöhnt.
Lazi hat ungarische und deutsche Großeltern. Bis er zur Schule kam, war er viel in Ungarn.
Als Erwachsener fährt er nach Budapest.

Da lernen wir seine Tanten kennen, die sind sich nicht immer einig.
Die Autorin lässt alles etwas durcheinander zu einem Roman werden.
Es werden oft Schlagwörter eingeworfen. .
Alles in allem war es eine ordentliche Geschichte.

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King Cobra

Rezensionen von Mona_Leseliebe :

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The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar

Düster, magisch und genau mein Ding

Ich war bei The Darkest Academy – Bones tatsächlich erstmal etwas vorsichtig, weil ich schon eine andere Reihe von Beril Kehribar gelesen habe, die mich leider überhaupt nicht packen konnte. Ich war damals zwar neugierig genug, um wissen zu wollen, wie alles endet, aber wirklich begeistert war ich nicht.

Umso überraschter bin ich jetzt, wie gut mir dieses Buch gefallen hat!

Am Anfang musste ich mich kurz in der Welt zurechtfinden, aber dann war ich drin. Und besonders das Magiesystem und die Familiare haben es mir angetan. Ich liebe einfach die Vorstellung, dass die Hexen und Hexer Verbindungen mit magischen Wesen eingehen und dadurch ihre Kräfte bekommen. Drachen, Basilisken, Seraphim und Co. passen für mich auch perfekt zu dieser düsteren Academy-Welt. Davon hätte ich ehrlich gesagt noch viel mehr lesen können.

Auch Vorgoth selbst mochte ich richtig gerne. Diese Akademie ist gefährlich, teilweise ziemlich brutal und man weiß eigentlich nie so genau, wem man überhaupt vertrauen kann. Dazu kommen Prüfungen, Geheimnisse, Rache und natürlich jede Menge Charaktere, bei denen gefühlt RED FLAG auf der Stirn steht. Genau mein Humor.

Luci hat mir als Protagonistin ebenfalls gut gefallen. Sie ist definitiv nicht die typische liebe Fantasyheldin, sondern hat ihre Ecken, ihre Wut und ihren ziemlich starken Wunsch nach Rache. Gerade dadurch fand ich sie interessant. Ich hatte auch das Gefühl, dass hinter ihrer Vergangenheit noch einiges steckt, das wir bisher überhaupt nicht wissen.

Und dann wären da natürlich Devriel und Ezra. Bei beiden bin ich noch nicht an dem Punkt, an dem ich sagen könnte: JAAAA, genau der! Aber gerade das macht es spannend. Vor allem die Dynamik zwischen Luci und Devriel hat mir gefallen. Das Ganze geht schon ziemlich stark in Richtung Bullies-to-Lovers und teilweise wollte ich ihn wirklich einfach nur schütteln. Gleichzeitig wollte ich aber natürlich wissen, wann es zwischen den beiden endlich richtig knallt.

Generell hat die Mischung für mich einfach funktioniert. Dark Academia, Fantasy, Romance, Spice, gefährliche Prüfungen, Geheimnisse und ein bisschen „hier ist doch wirklich jeder verdächtig“. Dadurch wollte ich immer wissen, was als Nächstes passiert.

Und dann dieses ENDE?! Entschuldigung?! Natürlich endet das Buch genau so, dass ich Band 2 jetzt am liebsten SOFORT hätte. Es sind noch so viele Fragen offen und ich habe das Gefühl, dass wir von der eigentlichen Geschichte bisher gerade einmal die Spitze gesehen haben.

Für mich war Bones deshalb eine richtig große Überraschung. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit der Autorin hätte ich niemals damit gerechnet, dass mich ihre neue Reihe so sehr packt. Vor allem das Magiesystem, die Familiare und das düstere Academy-Setting haben mich komplett abgeholt.

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The Darkest Academy 1 - Bones

Rezensionen von Mona_Leseliebe :

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Drei Pudel essen eine Nudel von Elsa Klever

Süß gereimt, aber mir fehlt etwas zum Entdecken

Drei Pudel essen eine Nudel ist ein wirklich süßes und witzig gestaltetes Bilderbuch, das Kindern die Zahlen von eins bis zehn spielerisch näherbringt. Jede Zahl bekommt ihre eigene Doppelseite mit der passenden Anzahl an Tieren und einem kurzen Reim. Gerade die Reime haben mir gut gefallen, weil sie lustig sind, schnell im Kopf bleiben und zum Mitsprechen einladen.

Auch in anderen Rezensionen wird dieser spielerische Mix aus Zählen, Bildern und Reimen besonders hervorgehoben.

Auch aus pädagogischer Sicht finde ich die Idee gelungen. Kinder sehen nicht einfach nur eine geschriebene Zahl, sondern können direkt die entsprechende Menge an Tieren abzählen. So wird die Verbindung zwischen Zahl und Menge ganz nebenbei deutlich. Gleichzeitig fördern die Reime Sprache, Rhythmusgefühl und das Erkennen von Reimwörtern. Gerade letzteres ist später auch eine wichtige Vorläuferfähigkeit für den Schriftspracherwerb.

Die Illustrationen von Elsa Klever sind bunt, etwas verrückt und passen richtig gut zu den humorvollen Reimen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder besonders an den verschiedenen Tieren ihren Spaß haben und schnell anfangen, die Reime mitzusprechen oder die Tiere selbstständig abzuzählen.

Trotzdem fehlt mir im Vergleich zu anderen Bilderbüchern dieser Art ein bisschen was. Der Fokus liegt wirklich sehr stark auf der jeweiligen Zahl und den dazugehörigen Tieren. Mir persönlich gibt es auf den Seiten etwas zu wenig zusätzlich zu entdecken. Keine kleinen Nebenhandlungen, versteckten Gegenstände oder viele weitere Elemente, die Kinder suchen und über die man gemeinsam ins Gespräch kommen könnte. Gerade aus pädagogischer Sicht finde ich solche Details immer schön, weil man dadurch beim gemeinsamen Anschauen noch viel mehr Sprache anregen kann: Was siehst du noch? Was könnte hier passiert sein? Warum macht das Tier das?

Natürlich kann man auch bei den vorhandenen Bildern eigene Geschichten erfinden und Fragen stellen. Genau diese Möglichkeit zum freien Weitererzählen wurde auch von anderen beim gemeinsamen Anschauen genutzt. Mir hätte es trotzdem gefallen, wenn das Buch selbst dafür noch ein bisschen mehr Futter geliefert hätte.

Insgesamt ist Drei Pudel essen eine Nudel für mich ein sehr süßes erstes Zahlenbuch, das besonders mit seinen lustigen Reimen und der spielerischen Verbindung von Zahl und Menge punktet. Für volle fünf Sterne fehlt mir allerdings ein wenig mehr Abwechslung und Entdeckungsmöglichkeit auf den einzelnen Seiten. Trotzdem ein schönes Buch für Kinder, die gerade anfangen, die Zahlenwelt zu entdecken.

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Drei Pudel essen eine Nudel

Rezensionen von Anndlich:

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Schascha und der Buchspazierer von Carsten Sebastian Henn

Schaschas Sicht

Die neunjährige Schascha liebt Bücher und hat von ihrem Zimmer den perfekten Überblick über den Münsterplatz. Dort läuft täglich ein älterer Herr vorbei, Carl Kollhoff ist mit Büchern bepackt und Schascha ist ganz fasziniert von ihm, sie nennt ihn den Buchspazierer und möchte unbedingt wissen, wohin ihn seine Wege bringen.

Eines Tages schließt sich Schascha ihm an, lernt neue Menschen kennen und verbreitet Mut und Freude in der Stadt. Bis der Buchspazierer nicht mehr auftaucht und Schascha mutig sein muss.

Schascha und der Buchspazierer von Carsten Henn adaptiert den Roman ‚Der Buchspazierer‘ und richtet sich an Leser:innen ab 9 Jahren. Durch den Perspektivwechsel hin zur neunjährigen Schascha gelingt der sprachliche Wandel perfekt, der Text ist kindgerecht, aber im Schriftbild durchaus anspruchsvoll - keine Absätze und geringe Schriftgröße lassen die Kapitel länger wirken.

Mir hat der Roman ‚Der Buchspazierer‘ unheimlich gut gefallen, weswegen ich mich auf das Kinderbuch gefreut habe und der Geschichte natürlich sehr gerne gefolgt bin. Meine Mitleserin (10 Jahre) empfand das Buch phasenweise jedoch eher langweilig und konnte mit den wunderschönen Verbindungen innerhalb des Buchs wenig anfangen. Kritischer sehe ich in dem Fall auch die eingebettete Themen wie häusliche oder generelle Gewalt, die stattfindet, erwähnt, teilweise deutlich beschrieben und gezeichnet, aber nie richtig verarbeitet wird. Gerade häusliche Gewalt kann von Kindern in dem Alter erlebt werden und sollte - wenn es offensichtlich angesprochen wird - auch entsprechend thematisiert werden, das wurde mir leider zu schwach aufgelöst.

Besonders hervorheben möchte ich allerdings die Zeichnungen der Illustratorin Annelie Schulze, welche die Geschichte lebendig werden ließen. Wir hatten unheimlichen Spaß daran, die vielen Zeichnungen zu betrachten. Annelie Schulze hat mit diesen die Geschichte zum Leben erweckt und eine tolle Begleitung zum Text erschaffen!

Am Ende steh ich daher ein bisschen im Zwiespalt. Als Liebhaberin des Romans hat mir die Geschichte aus Schaschas Perspektive auch gut gefallen und ging mir wieder ans Herz. Dennoch muss ich es als Kinderbuch etwas kritisieren und für Kinder gehört es auch eher zu einer ruhigen Geschichte, die jedoch sicherlich ihre Leser:innen finden wird.

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Schascha und der Buchspazierer

Rezensionen von Ameland:

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Science & Kids - 1, 2, 3 ... vorbei! Mathe-Memo Addition & Subtraktion von Reiner Knizia

Mit Spaß Rechnen lernen

Ich bin ehrenamtlich an einer Grundschule im Einsatz, zwar hauptsächlich als Sprach- und Lesepate, aber ich unterstütze auch Kinder, die sich mit Mathe schwertun. Mit Spiel und Spaß lernt es sich immer besser als mit reinen Rechenaufgaben. Und dieses Spiel von arsEdition bietet beides.

„1,2,3 vorbei“ benötigt keine lange Vorbereitungszeit und auch die Spielregeln sind schnell erklärt und den Kindern meist in ähnlicher Form von einem Bild-Memory her bekannt.

In der einfachen Version mit 25 Karten und Addition bzw. Subtraktion bis 10 ist die Spieldauer für jüngere Kinder angemessen. Durch weitere Karten, Rechnungen bis 15 bzw. 20, kann der Schwierigkeitsgrad sukzessive erhöht werden. Schön finde ich die drei Zusatzkarten mit Emojis, die als Lob oder zusätzlicher Ansporn eingesetzt werden können.

Der kompakte Karton und die Kärtchen sind solide und verzeihen auch mal ungeschicktere Kinderhände. Dieses Spiel zeigt, es braucht nicht viel, um mit Spaß Lernerfolge zu erzielen.

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Science & Kids - 1, 2, 3 ... vorbei! Mathe-Memo Addition & Subtraktion