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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

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Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Warmherzige Geschichte

Zum Inhalt:
Das Leben von Ms Atkins läuft geordnet mit gewohnten Regeln und Routinen bis sie in einen geheimen Leseraum der Bibliothek geführt wird. Dort begegnet sie Robert Joy und Xiao Mei Smith. Gemeinsam tauchen sie in phantastische Geschichten ein und stellen sich auch ihren Erinnerungen, Ängsten aber ach Sehnsüchten.

Dieser Raum ist mehr als nur ein Leseraum.
Meine Meinung:
Was für ein warmherzige Geschichte und wie gerne habe ich die Protagonisten dabei begleitet und dabei mehr und mehr von ihnen zu erfahren. Diese besondere Atmosphäre des Raumes kommt bei den Beschreibungen auch so richtig rüber, so dass man gerne selbst dort eintreten möchte und dieses besondere Flair von Fantasie und den eigenen Erlebnissen erleben möchte. Ohne belehrend zu wirken ist doch auch eine Botschaft im Buch vorhanden. Man muss sich auch den Ängsten stellen um zu wachsen und Mut für neues zu haben. Ein bezauberndes Buch, dass sich wirklich lohnt zu lesen.
Fazit:
Warmherzige Geschichte

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Ms Atkins und die Bibliothek der Träume

Rezensionen von brauneye29:

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Das Krähenzimmer von Carolin Frey

Sehr spannend

Zum Inhalt:
Lotta kehrt in den Ort der Kindheit zurück, dorthin wo sie immer glücklich war, alles kannte, hier will wie sich verstecken. Doch vieles hat sich sehr verändert, nichts scheint mehr wie früher und sie fühlt sich beobachtet, sowohl draußen als auch im Haus. Als sie anfängt Fragen zu stellen, zeigt sich ein düsteres Bild und in einem Tagebuch zeigt sich die düstere Geschichte des Hauses.

Und es gab auch eine junge Frau, die im Haus gestorben ist.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass besonders durch eine düstere Stimmung besticht, die sich durch das gesamte Buch zieht, aber auch sehr gut zur Story passt. Lotta fand ich als Figur sehr interessant und auch authentisch mit ihren Problemen und ihren zweifeln, deshalb konnte man selbst ihre Zweifel mitfühlen. Die Spannung nimmt eher langsam zu, aber das fand ich schon sehr passend. Ich durfte sowohl Buch als auch Hörbuch lesen bzw. hören und fand beide auch ihre eigene Art gut und kann beide uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Sehr spannend

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Das Krähenzimmer

Rezensionen von Cornelia:

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Mistakes were Made von Lucy Score

Wohlfühl-Atmosphäre mit spicy Szenen

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich den vorherigen Band verschlang. In Story of my life finden Hazel und Cam zueinander. In Mistakes were made kommen Zoey, beste Freundin und Agentin von Hazel, und Cams Bruder Gage nicht mehr voneinander los. Die Funken zwischen den beiden fliegen, gefolgt von einigen spicy Szenen.

Es macht Spaß weiterzulesen.

Zoeys lockere und chaotische Art macht sie von Beginn an sympathisch. Gage wird als der absolute Traummann beschrieben, er macht alles, um Zoey wunschlos glücklich zu machen.

Familienzusammenhalt und Freundschaft nehmen einen wesentlichen Teil der Geschichte ein. Die vielen Tiere bringen kuschelige Bonuspunkte. ADHS ist relevant für die Liebesgeschichte, ich lese gern darüber. Im "dritten Akt" gibt es noch ein paar kleine Dramen, die noch einmal Schwung liefern.

Probleme werden gelöst, die positive und humorvolle Atmosphäre überwiegt und versetzt mich in Wohlfühl-Stimmung. Trotz 600 Seiten lese ich durchgehend gern weiter. Mistakes were made empfehle ich sehr gern weiter.

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Mistakes were Made

Rezensionen von Kate:

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Der Familienvater von Drea Summer

Gefangen in einem grausamen Spiel

Tim erwacht gefesselt in einem fremden Haus und wird Teil eines gefährlichen Spiels. Gleichzeitig untersuchen Stefanie Teufel und Jan Graf den Mord an einer Familie. Die Ermittler entdecken Parallelen zu früheren Fällen und müssen den Täter schnell finden, bevor erneut eine Familie angegriffen wird.

Der Einstieg hat mir gut gefallen. Besonders die Perspektive des Täters fand ich spannend, da man direkt Einblicke in seine Gedanken und seine Vorgehensweise bekommt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel entsteht ein schönes Tempo, das die Spannung immer wieder steigert.

Auch die Nähe zu den Ermittlungen und den Gedanken der Figuren hat mir gefallen. Mit Steffi bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Sie ist beruflich sehr engagiert und verfolgt ihre Arbeit mit großem Einsatz. Oft hatte ich allerdings den Eindruck, dass alles nach ihrer Nase gehen muss und sie ungehalten wird, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Auch Steffi und Jan konnte ich in ihrer Art, an den Fall heranzugehen, nicht ganz für mich gewinnen.

Die Rückblenden waren sehr traurig und emotional. An manchen Stellen fehlten mir allerdings Details, wodurch mir etwas Tiefe gefehlt hat.

Das Ende hat mich dann wirklich überrascht, mit dieser Wendung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Gleichzeitig bleiben einige Fragen offen, weshalb sich die Geschichte für mich ein wenig unfertig angefühlt hat. Der Showdown sorgt noch einmal für Spannung und Dramatik.

Der kleine Ausblick auf den nächsten Fall, am Schluss des Buches, macht definitiv neugierig.

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Der Familienvater

Rezensionen von MariasBooks:

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Canvas (Cryptos, Band 2) von Ursula Poznanski

Black Mirror als Buch - Teil 2

ZUM BUCH
Canvas ist der 2. Teil der Cryptos-Reihe aus der Feder von Ursula Poznanski.
Die Autorin kennt man von Büchern wie der Erebos-Reihe, Vanitas, die Burg, Oracle etc. Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen.

STIMMUNG
Der Vibe des Buches ist auf Spannung ausgelegt. Es wird gerätselt, kombiniert und versucht auf die Schliche zu kommen und herauszufinden, was hier gerade los ist.

Es ist von der Stimmung her sehr ähnlich zum 1. Teil, aber mit anderer Handlung und neuen Elementen, sodass es sehr gut zur Reihe passt, aber dennoch einige Überraschungen und Möglichkeiten mit sich bringt.

GESTALTUNG / AUFBAU
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut und finde, es ist eine passende Ergänzung zum 1. Teil Cryptos.
Ich habe das Buch als eBook gelesen, weshalb ich keine genauere Info zu Innengestaltung des gedruckten Buchs machen kann.
Das Buch ist aus Ich-Perspektive geschrieben und wird aus der Sicht von der Protagonistin Jana erzählt, diem an bereits aus dem 1. Teil kennt.

CHARACTERE und Handlung
Die Protagonist/der Protagonisten haben mir an sich gut gefallen, wenn ich auch größere Probleme hatte, wie schnell alle Charactere am Anfang wieder eingeführt wurden. Hier lohnt sich definitiv eine Zusammenfassung zu lesen oder ein Reread des 1. Teils zu machen. Und es kommen generell recht viele namentlich genannte Charactere vor, darauf sollte man sich vorbereiten, um Richtung Ende hin den Überblick zu verlieren.
Ihre Handlungen der Charactere war an sich immer gut erklärt und nachvollziehbar. Aber die Handlung an sich konnte Teils mit den ganzen Welten etwas verworren werden. Hier lohnt es sich, dass Buch in wenigen Etappen und ohne größere Pausen zu lesen, um nicht den Überblick zu verlieren.

Was mir BESONDERS GUT gefallen hat, ist nach wie vor die Idee dieses dystopischen aber sehr realistischen Black-Mirror-inspirierten Settings. Zudem hat sich die Autorin viele Gedanken zu dem System und zu den gestalteten Welten gemacht und diese auch sehr kreativ und mit vielen Spielregeln ausgestaltet. Mir haben die Neuerungen recht gut gefallen, und wie sie diese in die bereits bekannte Welt integriert hat.
Das Ganze Buch liest sich an sich sehr flüssig und schnell, wenn man mit den Characteren auf dem aktuellesten Stand ist.

Was mir WENIGER GUT gefallen hat, waren die oben genannten Menge an namentlichen Characteren und dass ich Richtung Ende vom Buch etwas die Übersicht über sie verloren habe. Hier wäre entweder ein Glossar sehr angenehm gewesen, wenn man selbst sich keine Notizen machen will.
Ich hätte mir etwas mehr Lovestory gewünscht, weil diese wirkte teils einfach zu sehr im Hintergrund und unrelevant, da hätte man sie gleich weglassen können.

FAZIT
Eine gleichwertige Fortsetzung der Reihe die mir sehr gut gefallen hat, aber mir auch kleinere Problemchen beschwert hat, deswegen nur 4 Sterne. Aber wer damit weniger Probleme hat und Band 1 bereits geliebt hat, für den kann das auf alle Fälle ein Highlight werden.

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Canvas (Cryptos, Band 2)

Rezensionen von bücherliebe74:

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Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Anders als erwartet

Die Autorin Iris Wolff nimmt die Leserschaft mit in die Zeit 1943/44, in das Leben der damals 13jährigen Elisabeth in Hermannstadt / Siebenbürgen.

Der Roman ist geschrieben aus der Sicht von Elisabeth, die mit ihrer ausgeprägten Beobachtungsgabe für Menschen und Umgebung besticht.
Elisabeths Gefühlswelt ist ausführlich und authentisch dargestellt, auch die anderen, für die Geschichte wichtigen Personen, sind ähnlich dicht beschrieben.

Elisabeth erscheint für ihr junges Alter recht reif zu sein, was eventuell der Lebensumstände dieser Zeit geschuldet sein könnte.

Elisabeth und Harriet, zwischen denen anfangs eine zarte, später sehr intensive Freundschaft entsteht, kommen aus sehr unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Schichten. Dies wird einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben.
Allerdings liegt der Schwerpunkt des Romans meiner Meinung nach deutlich stärker auf dem Großfamilien-Leben Elisabeths.
Die Mädchen-Freundschaft gewinnt erst nach der Hälfte des Romans an Gewicht. Hier hatte ich mir mehr erhofft.
Das Familienleben in Elisabeths Großfamilie wird ausführlich und authentisch beschrieben, besonders gut gefallen hat mir dabei die Rolle und Haltung der Großmutter.

Man gewinnt einen Einblick in das Leben unter dem Einfluss des Kriegsgeschehens und Themen wie Kriegspropaganda, Bund Deutscher Mädels und Arbeitsdienst-Einsätzen.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, atmosphärisch, unaufgeregt und ließ mich gut in die Handlung gleiten, aber leider am Ende zu abrupt mit zu vielen offengelassenen Parts zurück.

Insgesamt ist es ein fast sanfter Roman und vereint Themen wie Freundschaft, Loyalität, Hoffnung und Verlust.

3 von 5 Punkten!

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Leuchtende Schatten

Rezensionen von Rinoa:

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Komm spielen von Linwood Barclay

Mehr Mystery als Thriller

Als erstes fällt der für meinen Geschmack doch besondere Schreibstil auf, es wirkt fast wie eine Nacherzählung und nicht so, als wäre man direkt dabei, obwohl ich dem Geschehen schon mit Spannung gefolgt bin. Dabei wirkt das Ganze eher emotionslos und distanziert, ist aber wirklich gut zu lesen.

Es gibt mehrere Abschnitte, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun haben und auch zeitlich schwer einordenbar sind, mit der Zeit rücken aber immer mehr Puzzleteile an ihren Platz und es entspinnt sich eine Geschichte, die auch viele Mystery- oder sogar leichte Horror-Elemente enthält.

Eigentlich mag ich so etwas nicht so gern, weil es mir oft zu unrealistisch ist, hier konnte ich mich dem aber irgendwann nicht mehr entziehen und mich hat wirklich das Gruseln gepackt. Außerdem wollte ich unbedingt weiterlesen und wissen, wie und ob sich alles auflöst.

Das Ende fand ich sehr stimmig und für mich blieben keine Fragen offen. Und obwohl "Komm spielen" wirklich ganz anders war, als ich erwartet hatte und ich Mystery eigentlich wie bereits erwähnt nicht so viel abgewinnen kann, hat es mir doch gut gefallen. Es war unterhaltsam und für mich mal etwas Neues.
Aus den genannten Gründen kann ich aber nicht die volle Punktzahl vergeben und auch durchaus verstehen wenn der ein oder andere Leser nach der Lektüre enttäuscht ist.

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Komm spielen

Rezensionen von Tara:

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FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Manchmal entscheiden Sekunden

„FIVE - Das Ticken der Zeit“ ist ein außergewöhnlicher Thriller der in London lebenden Autorin Ilona Bannister.

Fünf Menschen stehen vollkommen unabhängig voneinander an einem Londoner Bahnsteig und warten auf den Zug. Da ist Emma mit ihrem sechsjährigen, verhaltensgestörten Sohn Gideon, der Geschäftsmann Liam, die Wissenschaftlerin Mrs Worth und der labile Sonny.

Einer von ihnen wird die Ankunft nicht überleben.
Jeder der Charaktere bringt seine eigene Vergangenheit mit sich, die nach und nach aufgedeckt wird, während die Uhr tickt.

Bereits auf den ersten Seiten wird eine enorme Spannung aufgebaut. Man spürt, wie die Zeit verrinnt, alles wird minutiös geschildert. Dadurch entsteht eine unglaubliche Unruhe, regelrechte Hektik, die mich gepackt hat und dafür sorgte, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.

Mit ihren fünf Protagonisten hat Ilona Bannister interessante Charaktere erschaffen, die durch ihre Geheimnisse und Vergangenheit nicht unbedingt sympathisch wirken. Sie spielt mit der Zeit. Fünf Minuten sind kurz, aber in diesen fünf ereignet sich unglaublich viel, so dass trotz der präzisen Beschreibungen keine Längen entstehen.

Dieser Thriller ist wirklich außergewöhnlich, da zum einen der Schwerpunkt auf den Schicksalen der Protagonisten liegt und zum andern klar ist, was passiert, aber unklar wie es dazu kommt und wen es trifft.

Mit ihrem Nachwort rundet die Autorin ihren Thriller gelungen ab, da sie nochmals interessante Einblicke in die menschliche Psyche, Entstehung von Traumata und die Informationen zur britischen Bahn gibt, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Mich hat dieser Thriller begeistert, da er erfrischend anders war als das, was ich sonst lese.

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FIVE - Das Ticken der Zeit

Rezensionen von peedee:

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Er lügt von Rebecca Taylor McKay

Roman ja, Thriller nein

Positano, Italien, 1961. Clara Carmichael ist eine glückliche Frau, denn sie ist mit ihrem Mann Spencer in den Flitterwochen an der Amalfiküste. Sie ist wirklich glücklich. Wie könnte sie es auch nicht sein? Spencer ist reich, charmant, und er liebt sie. Die letzten Monate waren nicht einfach für das Paar.

Aber jetzt wird alles besser. Oder? Clara erhält eine mysteriöse anonyme Botschaft: „Er lügt“. Sie beginnt, Spencers Verhalten zu analysieren. Und auch dasjenige der neuen Bekannten Fred und Vivian aus dem Hotel. Was verschweigen sie? Und was Clara?

Erster Eindruck: Das Buchcover gefällt mir sehr gut; Buchtitel und insbesondere der Untertitel sind gut gewählt und neugierig machend.

Das Buch wird aus der Sicht von Clara erzählt. Clara ist mit 22 Jahren noch sehr jung und verhält sich oftmals naiv. Spencer hat eine auf mich sehr herablassend wirkende Art, das mag ich gar nicht. Ebensowenig wie den Spitznamen „Bambi“ für seine Frau. Wie kam es, dass der Firmenchef „ausgerechnet“ die junge Clara aus der Schreibstube als seine Zukünftige auserwählt? Liebe? Hm, das kann ich nur sehr schwer glauben, denn schliesslich ist dies kein Hollywood-Märchen. Wieso kann sich Clara an so vieles nicht erinnern? War es die Krankheit? Welche? Sind Drogen im Spiel? Es ist schon merkwürdig, wenn der eigene Ehemann „plötzlich“ fliessend eine Fremdsprache spricht, obwohl er vorher nie etwas derartiges erwähnt hat. Oder hat er doch und Clara weiss es nur nicht mehr? Die Gedanken kreisen… und zwar lang. Sehr lang.

Die Autorin liess mich von Beginn an diverse Vermutungen anstellen, weshalb Clara so krank war bzw. es ihr nach wie vor nicht viel besser ging. Und ich hatte diverse Szenarien im Kopf, was auch die Bekannten, das Ehepaar Fred und Vivian, miteinschloss. Für meinen Geschmack zog es sich jedoch viel zu lange hin, bis effektiv etwas passierte, dass der Geschichte Schwung verlieh.

Fazit: Die Inhaltsbeschreibung versprach Spannung, ebenso der Aufdruck „Thriller“. Aber beides habe ich in dieser Story nicht gefunden, schade. Der Ausgang der Geschichte ist für mich unbefriedigend. Für einen Roman gut (3 Sterne), als Thriller leider keine Empfehlung;

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Er lügt

Rezensionen von gerlisch:

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Nebelbeute von Benjamin Cors

Fesselnder Pageturner

Benjamin Cors liefert im dritten Fall der Gruppe 4 eine durchgehend packende Handlung. Die unerwarteten Wendungen greifen tief ins Geschehen ein und sorgen dafür, dass man als Leser nie zur Ruhe kommt.
Besonders intensiv ist Milas Solo-Mission, sie ist auf der Jagd nach Toblach, getrieben von der Hoffnung, endlich Hinweise zum Verbleib von Mathilda und Romy zu finden.

Diese persönliche Motivation verleiht dem Thriller eine zusätzliche emotionale Ebene.
Die Gruppe 4 ist ein echtes Highlight. Die Charaktere sind unterschiedlich, spannend und perfekt in Szene gesetzt. Handlungen und Dialoge greifen so sauber ineinander, dass man das Gefühl hat, mitten im Team zu stehen. Die Dynamik untereinander wirkt authentisch und menschlich.
Für mich der stille Star in dieser Geschichte ist der Hund ohne Namen, der immer wieder auftaucht und die Handlung subtil beeinflusst.
Einige Szenen sind explizit brutal. Wer zartbesaitet ist, wird hier an Grenzen stoßen, für Thriller-Fans allerdings genau die richtige Lese-Kost.
Der Fall ist logisch, glaubwürdig und atmosphärisch dicht konstruiert. Alles in allem für mich ein echter Pageturner und ich hoffe, dass diese Thriller-Reihe fortgesetzt wird.

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Nebelbeute