Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Krani:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Eigenwillig
An diesem Londoner Bahnsteig wird in fünf Minuten jemand sterben. Das verspricht uns die Autorin. Sie stellt uns fünf Personen sehr genau vor, eine von diesen wird es sein.
Das ist eine verrückte Ausgangslage, auf die man sich schon einlassen muss. Tut man das, kann man einige hochspannende Kapitelanfänge lesen.
Danach geht es jedes Mal in das Leben einer der fünf Hauptpersonen, die nichts weiter miteinander zu tun haben. Dadurch fällt die Geschichte als solche etwas auseinander.
Diese Hauptpersonen sind interessant und tiefgründig. Wir erfahren, woher sie kommen und wie sie wurden, was sie sind. Zwei neurodivergente Kinder spielen eine Rolle und ein schwerbehinderter Zwillingsbruder. Sie alle hätten es durchaus verdient, Protagonisten in einem eigenen Roman zu werden, aber sie sind hier nur ein Fünftel.
Die Frage, wer denn wohl stirbt, richtet die Autorin wiederholt an die Lesenden. Wer hat es verdient, wer nicht? Außerdem scheint eine Kritik daran auf, dass wir andere Menschen häufig nur sehr oberflächlich beurteilen und uns nicht die Mühe machen, genauer hinzusehen.
Ich habe das Ganze zunehmend als eigenwilliges Experiment gelesen. Für mich hat es nicht funktioniert, weil die Geschichte nicht rund wird.
Rezensionen von robertp:
Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos
Fensterplatz
Wer in der Agentur geht als Letzte(r) und kommt als Erste(r)? Es ist Johanna (eigentlich Ioana, aber sie hat sich angepasst) und sie bekommt den Fensterplatz. Ihr Studium hat sie abgebrochen, die Arbeit in der Agentur sieht sie als Spiel, in dem sie sich von level zu level hochschaukelt.
Tom ihr Chef, wird von ihr genau beobachtet.
Was hat er angezogen, welche Sonnenbrille trägt er, wie faltet er die Serviette? Sie spiegelt ihn und ist auf ihn angewiesen. Sie schlägt ihn beim Kaffee trinken 3 zu 4.
Die Eltern sind eingewandert, aus Rumänien. Lange Zeit ein ungutes Gefühl, ob man geduldet ist. Aber auch nach der Einbürgerung noch keine Gelassenheit, was wäre wenn? Ein schlechtes Gefühl bei Behörden, Vermietern – nur nichts falsch machen.
Jetzt ist auch noch der Opa im Krankenhaus. Ioana muss nach Rumänien, aber gleichzeitig wartet ein wichtiger Kunde und ein großer Bonus winkt. Kann sie beides gleichzeitig abwickeln? Vorab gespoilert – fast.
Alexandra-Maria Pipos ist ein Roman gelungen, der die moderne Arbeitswelt drastisch schildert. Ständig am Telefon, keine Freizeit, jederzeit verfügbar, nur keine Gelegenheit auslassen um zu punkten. Solange man jung ist hält man den Anforderungen stand.
Ioana sieht die Arbeit zunächst als Spiel, aber es ist ihr klar, dass viel verloren werden kann. Die Unterstützung der Eltern und indirekt ihrer Verwandten in Rumänien liegt in ihrer Arbeitskraft gebunden. In Rumänien sieht sie sich bestätigt, das Land hinter sich gelassen zu haben. Ihre alten Freundinnen und Freunde, Verwandte und Bekannte haben keine Aufstiegschancen. Die beste Freundin sollte studieren, hat aber ihren Job bei Penny verloren – sie ist krank – Krebs. Mit diesen Schicksalen konfrontiert überlegt Ioana, wie sie ihr weiteres Leben gestalten will.
Eingestreut sind einige Kapitel, die aus Sicht der, überall anwesenden, Heiligenfiguren erzählt werden. Diese haben als übergeordnete Wesenseinheiten einen allumfassenden Blick auf die Schicksale der Protagonisten und kommentieren auf (manchmal) amüsante Weise die gegenwärtige Lage.
Für alle die einen modernen Entwicklungsroman lesen wollen. Eingeflochten sind Systemkritik, Zweifel an der modernen Arbeitskultur und die Beschreibung des rumänischen Kleinstadtlebens aus Sicht einer Westbürgerin. Lesenswert deshalb, weil einem die Hauptdarstellerin immer mehr ans Herz wächst je mehr Probleme über sie geworfen werden und sie ihren Lebensmut nicht aufgibt.
Rezensionen von Danshi:
The Brave and the Reckless von Dilan Dyer
Originelle Idee mit sympathischen Figuren
Der Wildwest-Themenpark war für mich der eigentliche Grund, zu diesem Buch zu greifen. Liebesromane lese ich viele, aber eine Geschichte in dieser Kulisse ist mir bisher kaum begegnet. Entsprechend gespannt war ich darauf, ob diese Idee auch über den ersten Eindruck hinaus trägt. Für mich ist das gelungen.
Bravetown wirkt lebendig und bildet weit mehr als nur eine dekorative Hintergrundkulisse. Gleichzeitig entwickelt sich die Beziehung zwischen Esra und Noah angenehm nachvollziehbar. Ihre Gegensätze sorgen für viele humorvolle Dialoge, ohne dass die Figuren überzeichnet wirken. Besonders mochte ich, dass beide Raum bekommen, sich weiterzuentwickeln. Der Wechsel der Erzählperspektiven hilft dabei, ihre Gedanken und Reaktionen besser zu verstehen. Auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, dass der Themenpark wie ein Ort mit eigener Dynamik wirkt. Der Schreibstil ist flüssig, dialogstark und angenehm leicht zu lesen. Das Cover greift die Atmosphäre des Romans schön auf und macht direkt deutlich, in welche Richtung die Geschichte geht. Im Mittelteil hätte ich mir stellenweise etwas mehr Straffung gewünscht, weil das Tempo dort für meinen Geschmack leicht nachlässt. Insgesamt hat mich die Handlung aber gut unterhalten. Positiv hervorheben möchte ich außerdem, dass Esras chronische Erkrankung selbstverständlich Teil ihres Lebens bleibt, ohne ihre gesamte Persönlichkeit zu bestimmen. Das hat die Figur für mich glaubwürdig gemacht. Ich habe das Buch gerne gelesen.
Rezensionen von Danshi:
Weiterleben von Patrick Charnley
Ein ungewöhnliches Tempo, das zur Geschichte passt
Bei „Weiterleben“ musste ich mich zunächst auf ein deutlich ruhigeres Erzähltempo einstellen, als ich es von vielen Romanen gewohnt bin. Im Nachhinein erscheint mir gerade das sehr passend, denn auch Jagos Leben hat sich nach seinem Herzstillstand grundlegend verlangsamt. Mehrere Dinge gleichzeitig zu bewältigen überfordert ihn, sodass er seinen Alltag anders strukturieren muss als zuvor.
Der abgeschiedene Hof seines Onkels Jacob in Cornwall bietet dafür einen glaubwürdigen Rahmen. Viele Abschnitte konzentrieren sich auf die täglichen Arbeiten, die Tiere und das Leben im Rhythmus der Natur. Dadurch entsteht eine sehr ruhige Atmosphäre, die man als Leserin allerdings mögen muss. Mir gefiel, dass der Roman Jagos Einschränkungen nicht nur erwähnt, sondern sein verändertes Leben zum eigentlichen Mittelpunkt macht. Auch Jacob fand ich als Figur angenehm, vor allem durch die Ruhe und Fürsorge, mit der er Jago begegnet. Einen deutlichen Gegenpol bildet Bill Sligo, durch den später mehr Spannung in die Handlung kommt. Dieser Teil verändert das Tempo merklich, ohne dass Jagos persönliche Geschichte dadurch völlig in den Hintergrund rückt. Sprachlich bleibt Patrick Charnley eher schlicht und bedächtig, was für mich gut zu Jago passt. Dass der Autor selbst einen Herzstillstand überlebt hat, verleiht dem Thema zusätzliches Gewicht. Das Cover hätte mich vermutlich auch ohne Kenntnis des Inhalts angesprochen, weil die einsame Landschaft sofort neugierig auf den Schauplatz macht. Wer eine durchgehend temporeiche Handlung erwartet, könnte mit den ruhigeren Passagen weniger anfangen können. Ich habe mich jedoch gern auf diese besondere Erzählweise eingelassen und vor allem Jagos langsames Ankommen auf dem Hof in Erinnerung behalten.
Rezensionen von Shilo:
Der Seegasthof – Wo der Traum beginnt von Linda Winterberg
Ein leiser Auftakt, der neugierig auf mehr macht
Manche Geschichten brauchen etwas Zeit, bis sie ihren eigenen Rhythmus finden. Genau so war es hier. Die ersten Seiten erzählen ganz in Ruhe vom Leben am Chiemsee und geben der Familie Bachinger viel Raum. Der Seegasthof mit seinem Blick auf den See, die berühmten Dampfnudeln und die vielen kleinen Momente im Alltag machen es leicht, sich alles vorzustellen.
Es entsteht das Gefühl, als würde man für eine Weile selbst dort einkehren und die Menschen nach und nach kennenlernen.
Im Mittelpunkt steht Amrei, deren Zukunft eigentlich schon festzustehen scheint. Doch ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag nimmt ihr Leben eine völlig unerwartete Wendung. Von diesem Moment an verändert sich vieles. Das Geschehene wirft Fragen auf und gibt der Geschichte eine neue Richtung, auch wenn sie ihren ruhigen Ton dabei nicht verliert.
Amrei war für mich eine Figur, deren Weg ich gern verfolgt habe. Sie wirkt bodenständig und glaubwürdig. Ihre Gedanken und Entscheidungen passen gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Auch die anderen Familienmitglieder, besonders die stets grantelnde Großmutter Resi, tragen dazu bei, dass der Seegasthof lebendig wirkt. Niemand drängt sich besonders in den Vordergrund. Stattdessen entsteht nach und nach das Bild einer Familie, die zusammenhält und ihren Platz im Leben sucht.
Gefallen hat mir auch, dass die historische Zeit ganz selbstverständlich Teil der Geschichte ist. Vieles wird eher nebenbei erzählt und genau das hat auf mich natürlich gewirkt. Der Alltag, die Arbeit im Gasthof und das Miteinander stehen oft stärker im Mittelpunkt als große Ereignisse. Dadurch entsteht eine angenehme, ruhige Stimmung, die gut zu diesem Roman passt.
Über weite Strecken lässt sich die Handlung viel Zeit. Wer gleich zu Beginn viele überraschende Wendungen erwartet, braucht etwas Geduld. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass manches etwas kürzer hätte erzählt werden können. Erst im letzten Viertel entwickelt sich die Geschichte deutlich weiter und sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es mit Amrei weitergeht. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich der Roman deutlich stärker gepackt.
Am Ende blieb für mich der Eindruck, dass dieser Band vor allem den Grundstein für die Reihe legt. Viele Entwicklungen beginnen erst und nicht jede Frage wird schon beantwortet. Gerade das macht neugierig auf die Fortsetzung. Ich möchte gern erfahren, welchen Weg Amrei weitergehen wird und welche Herausforderungen noch auf sie warten.
Insgesamt ist dies ein ruhiger Auftakt, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Welt nimmt. Nicht alles hat mich gleichermaßen gefesselt, doch die glaubwürdigen Charaktere, die stimmige Atmosphäre und das offene Ende haben dafür gesorgt, dass ich die Geschichte gern weiterverfolgen möchte.
4 Sterne.
Rezensionen von beautybooks:
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Sehr berührend!
In „Ein ganz normales Wunder“ erzählt Woody Brown von Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten und die dennoch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Im Mittelpunkt steht die Tagesstätte „Miracle Ranch“ in Kalifornien, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut werden.
Hier begegnen sich Schicksale, Hoffnungen und persönliche Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise berühren.
Carlos arbeitet in der Tagesstätte und kümmert sich mit viel Geduld und Herz um die Menschen, die dort leben und betreut werden. Einer von ihnen ist Tom, der aufgrund seiner Behinderung nicht sprechen kann. Trotzdem hat er seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben, von Liebe und davon, was ihn glücklich machen könnte. Besonders seine Sehnsucht nach Nähe und einer Beziehung zeigt, dass sich hinter seiner äußeren Einschränkung ein Mensch mit denselben Wünschen und Gefühlen wie jeder andere verbirgt.
Auch Walter findet seinen Weg in diese besondere Gemeinschaft. Nach einem schweren Verlust ist sein Leben aus den Fugen geraten, und er muss lernen, mit seiner Vergangenheit und seinem Schmerz umzugehen. Die Begegnungen mit den Menschen in der Tagesstätte bringen ihn dazu, seine eigene Sicht auf das Leben zu hinterfragen.
Nach und nach kreuzen sich die Lebenswege der verschiedenen Figuren. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern vor allem um Menschlichkeit, Liebe, Einsamkeit, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Roman zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen und kleinen Momente, die etwas in uns verändern und sich im Nachhinein wie ein ganz normales Wunder anfühlen.
.
„Ein ganz normales Wunder“ hat mich wirklich sehr begeistert und tief berührt. Ich habe mich schnell auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten eingelassen und fand es besonders schön, wie Woody Brown zeigt, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Wünsche, Ängste und Sehnsüchte hat.
Die Geschichte hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig so viel Wärme ausgestrahlt. Besonders berührt hat mich, wie ehrlich und menschlich die Figuren dargestellt werden und wie deutlich wird, dass man einen Menschen niemals nur aufgrund seiner äußeren Umstände oder Einschränkungen beurteilen sollte.
Es gab einige Momente, die mir richtig ans Herz gegangen und noch nach dem Lesen in meinen Gedanken geblieben sind. Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Verlust, Menschlichkeit und darüber, dass manchmal gerade die kleinen Dinge im Leben zu etwas ganz Besonderem werden.
Rezensionen von beautybooks:
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Sehr berührend!
In „Ein ganz normales Wunder“ erzählt Woody Brown von Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten und die dennoch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Im Mittelpunkt steht die Tagesstätte „Miracle Ranch“ in Kalifornien, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut werden.
Hier begegnen sich Schicksale, Hoffnungen und persönliche Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise berühren.
Carlos arbeitet in der Tagesstätte und kümmert sich mit viel Geduld und Herz um die Menschen, die dort leben und betreut werden. Einer von ihnen ist Tom, der aufgrund seiner Behinderung nicht sprechen kann. Trotzdem hat er seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben, von Liebe und davon, was ihn glücklich machen könnte. Besonders seine Sehnsucht nach Nähe und einer Beziehung zeigt, dass sich hinter seiner äußeren Einschränkung ein Mensch mit denselben Wünschen und Gefühlen wie jeder andere verbirgt.
Auch Walter findet seinen Weg in diese besondere Gemeinschaft. Nach einem schweren Verlust ist sein Leben aus den Fugen geraten, und er muss lernen, mit seiner Vergangenheit und seinem Schmerz umzugehen. Die Begegnungen mit den Menschen in der Tagesstätte bringen ihn dazu, seine eigene Sicht auf das Leben zu hinterfragen.
Nach und nach kreuzen sich die Lebenswege der verschiedenen Figuren. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern vor allem um Menschlichkeit, Liebe, Einsamkeit, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Roman zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen und kleinen Momente, die etwas in uns verändern und sich im Nachhinein wie ein ganz normales Wunder anfühlen.
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„Ein ganz normales Wunder“ hat mich wirklich sehr begeistert und tief berührt. Ich habe mich schnell auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten eingelassen und fand es besonders schön, wie Woody Brown zeigt, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Wünsche, Ängste und Sehnsüchte hat.
Die Geschichte hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig so viel Wärme ausgestrahlt. Besonders berührt hat mich, wie ehrlich und menschlich die Figuren dargestellt werden und wie deutlich wird, dass man einen Menschen niemals nur aufgrund seiner äußeren Umstände oder Einschränkungen beurteilen sollte.
Es gab einige Momente, die mir richtig ans Herz gegangen und noch nach dem Lesen in meinen Gedanken geblieben sind. Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Verlust, Menschlichkeit und darüber, dass manchmal gerade die kleinen Dinge im Leben zu etwas ganz Besonderem werden.
Rezensionen von @beautybooks (Instagram):
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Sehr berührend!
In „Ein ganz normales Wunder“ erzählt Woody Brown von Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten und die dennoch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Im Mittelpunkt steht die Tagesstätte „Miracle Ranch“ in Kalifornien, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut werden.
Hier begegnen sich Schicksale, Hoffnungen und persönliche Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise berühren.
Carlos arbeitet in der Tagesstätte und kümmert sich mit viel Geduld und Herz um die Menschen, die dort leben und betreut werden. Einer von ihnen ist Tom, der aufgrund seiner Behinderung nicht sprechen kann. Trotzdem hat er seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben, von Liebe und davon, was ihn glücklich machen könnte. Besonders seine Sehnsucht nach Nähe und einer Beziehung zeigt, dass sich hinter seiner äußeren Einschränkung ein Mensch mit denselben Wünschen und Gefühlen wie jeder andere verbirgt.
Auch Walter findet seinen Weg in diese besondere Gemeinschaft. Nach einem schweren Verlust ist sein Leben aus den Fugen geraten, und er muss lernen, mit seiner Vergangenheit und seinem Schmerz umzugehen. Die Begegnungen mit den Menschen in der Tagesstätte bringen ihn dazu, seine eigene Sicht auf das Leben zu hinterfragen.
Nach und nach kreuzen sich die Lebenswege der verschiedenen Figuren. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern vor allem um Menschlichkeit, Liebe, Einsamkeit, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Roman zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen und kleinen Momente, die etwas in uns verändern und sich im Nachhinein wie ein ganz normales Wunder anfühlen.
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„Ein ganz normales Wunder“ hat mich wirklich sehr begeistert und tief berührt. Ich habe mich schnell auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten eingelassen und fand es besonders schön, wie Woody Brown zeigt, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Wünsche, Ängste und Sehnsüchte hat.
Die Geschichte hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig so viel Wärme ausgestrahlt. Besonders berührt hat mich, wie ehrlich und menschlich die Figuren dargestellt werden und wie deutlich wird, dass man einen Menschen niemals nur aufgrund seiner äußeren Umstände oder Einschränkungen beurteilen sollte.
Es gab einige Momente, die mir richtig ans Herz gegangen und noch nach dem Lesen in meinen Gedanken geblieben sind. Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Verlust, Menschlichkeit und darüber, dass manchmal gerade die kleinen Dinge im Leben zu etwas ganz Besonderem werden.
Rezensionen von brauneye29:
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
Warmherzige Geschichte
Zum Inhalt:
Das Leben von Ms Atkins läuft geordnet mit gewohnten Regeln und Routinen bis sie in einen geheimen Leseraum der Bibliothek geführt wird. Dort begegnet sie Robert Joy und Xiao Mei Smith. Gemeinsam tauchen sie in phantastische Geschichten ein und stellen sich auch ihren Erinnerungen, Ängsten aber ach Sehnsüchten.
Dieser Raum ist mehr als nur ein Leseraum.
Meine Meinung:
Was für ein warmherzige Geschichte und wie gerne habe ich die Protagonisten dabei begleitet und dabei mehr und mehr von ihnen zu erfahren. Diese besondere Atmosphäre des Raumes kommt bei den Beschreibungen auch so richtig rüber, so dass man gerne selbst dort eintreten möchte und dieses besondere Flair von Fantasie und den eigenen Erlebnissen erleben möchte. Ohne belehrend zu wirken ist doch auch eine Botschaft im Buch vorhanden. Man muss sich auch den Ängsten stellen um zu wachsen und Mut für neues zu haben. Ein bezauberndes Buch, dass sich wirklich lohnt zu lesen.
Fazit:
Warmherzige Geschichte
Rezensionen von brauneye29:
Das Krähenzimmer von Carolin Frey
Sehr spannend
Zum Inhalt:
Lotta kehrt in den Ort der Kindheit zurück, dorthin wo sie immer glücklich war, alles kannte, hier will wie sich verstecken. Doch vieles hat sich sehr verändert, nichts scheint mehr wie früher und sie fühlt sich beobachtet, sowohl draußen als auch im Haus. Als sie anfängt Fragen zu stellen, zeigt sich ein düsteres Bild und in einem Tagebuch zeigt sich die düstere Geschichte des Hauses.
Und es gab auch eine junge Frau, die im Haus gestorben ist.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass besonders durch eine düstere Stimmung besticht, die sich durch das gesamte Buch zieht, aber auch sehr gut zur Story passt. Lotta fand ich als Figur sehr interessant und auch authentisch mit ihren Problemen und ihren zweifeln, deshalb konnte man selbst ihre Zweifel mitfühlen. Die Spannung nimmt eher langsam zu, aber das fand ich schon sehr passend. Ich durfte sowohl Buch als auch Hörbuch lesen bzw. hören und fand beide auch ihre eigene Art gut und kann beide uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Sehr spannend









