Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Die Geschichte des Opals
Cover und Klappentext haben mich hier sofort begeistert und ich wollte unbedingt wissen welche Geschichte dahinter Steckt! Ich liebe geheimnisvolle Familiengeschichten sehr und diese stellt wirklich ein Highlight in diesem Genre da!
Der Leser begleitet in dieser Geschichte Roz, die nach dem Tod ihrer Mutter Australien den Rücken und nur einen Ring mit einem leuchtenden Opal bei sich trägt, ein Erbstück, das sie bei der Räumung ihres Zuhauses entdeckt hat.
In London, zwischen den antiken Schätzen eines kleinen Ladens, fühlt sie sich auf beinahe mystische Weise von einem Gemälde angezogen, das vier Felsen an der Küste Schottlands zeigt. Von einer unstillbaren Sehnsucht getrieben, reist sie nach Skara, in die Heimat der verstorbenen Malerin. Gemeinsam mit Drew, einem charismatischen Inselbewohner, enthüllt Roz nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, sondern auch das tragische Geheimnis von vier Schwestern, das ihr eigenes Leben für immer verändern wird.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, er ist sehr angenehm zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Hätte ich gekonnt wie ich gewollt hätte, dann hätte ich das Buch in nur einem Tag verschlungen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen was das Buch für mich sehr interessant und abwechslungreich gemacht hat. In der Vergangenheit begleiten wir die älteste der Meerglasschwestern, Iris, die sich auf den Weg nach Sri Lanka macht um ihren Onkel zu finden. In der Gegenwart fiebern wir einerseits mit Roz mit aber auch mit Finn, die sich gemeinsam auf die Suche nach den vier Schwestern machen. Was ich besonders schön fand ist, wie bildhaft und lebendig die Autorin die verschiedenen Handlungsorte beschreibt. Das raue Schottland, aber auch das exotische Sri Lanka und das trockene Australien entstehen richtig vor den Augen des Lesers und für mich war es oft, als würde ich einen spannenden Film sehen.
Die Geschichte war ausserdem sehr tiefgründig und vereinte die Genre Familiengeschichte, historischer Roman und sogar Krimi miteinander und ich fand das extrem spannend und interessant zu lesen. Es gab immer wieder Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe und wunderbare Charaktere die ich ins Herz geschlossen habe, vorallem Guy und Iris in der Vergangenheit.
Fazit: Ein wunderbares Buch, das sich von anderen des Genres deutlich abhebt. Es ist interessanter geschrieben, tiefgründiger und spannender als viele andere Bücher des Genres und ich möchte auf jeden Fall die anderen drei Schwestern und ihre Geschichten kennen lernen. Ein echtes Lesehighlight für mich und nur zu empfehlen!
Rezensionen von clematis:
Komm spielen von Linwood Barclay
Eisenbahn
Nach einem beruflichen Rückschlag und dem Verlust ihres Mannes braucht Annie eine Auszeit, weshalb sie für ein paar Monate aus dem turbulenten New York fliehen will. Allerdings passieren im beschaulichen Castle Creek recht sonderbare Dinge, und kaum wundert sich Annie über die aktuellen Unfälle, scheint auch schon ihr Sohn Charlie in seltsame Geschehnisse verwickelt zu sein, seit er voller Enthusiasmus mit einer Modelleisenbahn spielt.
Kurze flotte Kapitel und ein eher einfach gehaltener Schreibstil lassen einen sehr rasch vorankommen in dieser bizarren Geschichte. Wir pendeln zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her, begleiten einerseits Annie und ihren Sohn Charlie, beobachten andererseits recht ungewöhnliche Szenen in einem Ort namens Lucknow zu einem früheren Zeitpunkt, wo Polizeichef Harry Cook ratlos ist angesichts einer Reihe von merkwürdigen Todesfällen. Während es eingangs ein wenig dauert, bis die Sache Fahrt aufnimmt, spitzen sich die Ereignisse im Laufe der Zeit immer weiter zu, ja nehmen sogar noch mysteryhafte Züge an mit dem dargestellten Ende. Gut vorstellbare Charaktere gehören zu den Pluspunkten dieses ungewöhnlichen Thrillers, ebenso wie die gute Lesbarkeit der doch beachtlichen 500 Seiten. Die Richtung, in welche sich die Handlung zum Schluss entwickelt, überzeugt mich jedoch nicht so ganz, möglicherweise, weil ich diese so nicht erwartet habe; dennoch bietet das Buch unterhaltsame Lesestunden.
Nicht so sehr gruseliger Thriller als eher ein Schwenk in Richtung Mystery – für Freunde von Modelleisenbahnen und geheimnisvollen Vorfällen auf jeden Fall empfehlenswert.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber
Intensiv erzählte Geschichte mit Tiefgang
Nach seinem 2022 erschienenen Bestseller "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" hat der Autor Christian Huber mit "Solange ein Streichholz brennt" einen Roman veröffentlicht, in dem sich zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten begegnen.
Der 36-jährige Daniel Bohm, im Buch kurz Bohm genannt, lebt seit 5 Jahren in Köln auf der Straße.
Einen Rucksack, in dem sich neben einigen persönlichen Gegenständen ein an ihn gerichteter ungeöffneter Brief befindet, eine Isomatte und einen Schlafsack - mehr besitzt er nicht. Ein zugelaufener Hund, den er Fox nennt, wird sein treuer Begleiter. Als er auf dem Flohmarkt kleine, selbst geschnitzte Holzmäuse verkauft, wird er von Alina Alev angesprochen, einer Fernsehjournalistin, die seit zwei Jahren für den TV-Sender RTI arbeitet. Sie möchte Bohm für eine Reportage eine Woche lang begleiten, um über seinen Alltag zu berichten und bietet ihm dafür ein Honorar von tausend Euro an. Bohm lehnt zunächst ab, doch als sein Hund dringend tierärztlich behandelt werden muss, erklärt er sich bereit, mit Alina zusammenzuarbeiten ...
Die kurzweilige Geschichte ist abwechselnd aus den Perspektiven von Bohm und Alina erzählt und liest sich sehr flüssig. Die beiden Protagonisten sind authentisch und mit viel Feingefühl beschrieben. Es hat mir viel Lesefreude bereitet, in ihre Leben einzutauchen und sie für eine kurze Zeitspanne zu begleiten. Auf der einen Seite lernen wir die unsichere und unter starkem beruflichem Druck stehende Alina kennen, die schon mit ihrer Kündigung gerechnet hatte und nun für die Reportage über Bohm eine letzte Chance bekommt. Auf der anderen Seite begegnen wir dem alkoholabhängigen Bohm, der ein hartes Leben auf der Straße führt und über seine Vergangenheit schweigt. Es hat mich sehr berührt, dass er alles ihm Mögliche unternimmt, um seinen schwerverletzten Hund zu retten und auch darüber hinaus immer wieder seine sensible Seite zeigt.
Ich habe den Roman bis zum hoffnungsvollen Ende sehr gern gelesen, obwohl mir die Handlung nicht immer ganz glaubhaft erschien. Neben Alinas und Bohms behutsamer Annäherung, die der Autor vollkommen kitschfrei beschreibt, geht es auch um Verlust und Schuld, um Stigmatisierung von wohnungslosen Menschen und die Sensationsgier der Medien. Gegen Ende des Buches erfahren wir, welche bedauerlichen Umstände zu Bohms Obdachlosigkeit geführt haben.
Christian Huber zeigt in seinem Buch sehr deutlich auf, wie schnell Menschen durch persönliche Krisen in die Obdachlosigkeit geraten können und wie schwer es ist, aus dieser scheinbar hoffnungslosen Situation wieder herauszufinden. Er beschreibt auch die Vorurteile und Vorbehalte der Gesellschaft ihnen gegenüber und die Erniedrigungen, denen sie tagtäglich ausgesetzt sind.
Auch die oberflächliche und skrupellose Scheinwelt der Medien hat der Autor sehr eindrucksvoll geschildert und gewährt dabei interessante und intensive Einblicke in den Arbeitsalltag eines TV-Produktionsteams, dessen oberste Prioritäten auf einer reißerischen Berichterstattung und einer hohen Einschaltquote liegen.
Absolute Leseempfehlung für diese einfühlsame und bewegende Geschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat!
Rezensionen von jori1020:
Pina fällt aus von Vera Zischke
Das Buch ist ein Geschenk
Warmherzig, witzig und emotional, so erzählt Vera Zischke die Geschichte von Pina, einer alleinerziehenden Mutter, die sich seit zwanzig Jahren aufopferungsvoll um ihren Sohn Leo kümmert. Als sie plötzlich zusammenbricht und ins Koma fällt, ist Leo auf sich allein gestellt. Denn Leo lebt in seiner ganz eigenen Welt, zu der bislang scheinbar nur Pina wirklich Zugang hatte.
Aus der Not heraus übernimmt die Hausgemeinschaft kurzerhand seine Versorgung. Dabei gelingt Leo etwas Erstaunliches: Er bringt in den Menschen um sich herum die besten Seiten zum Vorschein. Nach und nach wächst eine Gemeinschaft zusammen, die sich gegenseitig trägt und verändert.
Zischke erzählt diese Geschichte mit einer solchen Wärme und Menschlichkeit, dass sie einem beim Lesen wirklich unter die Haut geht. Mit einer feinen Balance aus Humor und Emotionalität findet sie genau den richtigen Ton und schafft einen Roman, der berührt, ohne jemals zu kitischig zu werden.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe die Figuren schnell ins Herz geschlossen. Am Ende bleibt vor allem ein Gedanke: Wie schön wäre es, wenn die wirkliche Welt manchmal genauso viel Platz für Menschlichkeit, Zusammenhalt und unerwartete Happy Ends bereithielte wie dieses Buch.
Bitte unbedingt lesen!
Rezensionen von Ameland:
Vega Varg - Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg
Geheimnisse und Lügen wohin man schaut
Ich fand schon die Farben des Covers ungewöhnlich für einen Krimi und ungewöhnlich ist auch die Ermittlerin Vega Varg. Sie ist Kriminalbeamtin bei der Polizei in Strömstad, 62 Jahre, legt keinen Wert auf ihr Äußeres und sie ist stur, oh ja! Ich kann nicht sagen, dass mir Vega richtig sympathisch wurde.
Auch manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, wie z. B. den Angriff auf sie nicht zu ahnden. Allerdings hatte ich manchmal auch Mitleid mit ihr, auch weil dieser Fall ihr Leben verändern wird.
Als auf der Insel Südkoster ein toter Mann gefunden wird, übernimmt Vega die Ermittlungen. Hier tut sich ein Wirrwarr an Geheimnissen und Lügen auf, das die Ermittlungen immer wieder in eine andere Richtung driften lässt. Auch ich musste mehrmals erkennen, dass ich mich mit meinem Verdacht auf der völlig falschen Fährte befand. Es gibt einige Verdächtige mit handfestem Motiv, aber am Ende hat mich Asa Hellberg mit ihrer Lösung völlig überrascht.
Mir gefiel von Beginn an der bildhafte und flüssige Schreibstil, bei dem ich lediglich aufgrund der Vielzahl der Personen und der für mich ungewöhnlichen Namen ins Stocken geriet.
Ich kann Johanna Mo bei ihrer Aussage, diese Reihe gehöre zum Besten, was die skandinavische Spannung zu bieten hat, zwar nicht zustimmen, aber es handelt sich um einen soliden schwedischen Krimi, bei dem ich bis zum Ende miträtseln konnte und der mich gut unterhalten hat.
Rezensionen von Frechdachs:
Sie flogen einen Sommer lang von Penelope Farmer
Der geheimnisvolle Unbekannte - Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund
"Sie flogen einen Sommer lang" von Penelope Farmer wird als Klassiker der britischen Kinderliteratur beworben und dies hatte uns als Familie sehr neugierig auf dieses uns noch unbekannte Werk gemacht.
Rückblickend bleiben wir persönlich leider ziemlich enttäuscht nach dem Lesen zurück, denn das Kinderbuch konnte in weiten Teilen unsere Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen.
Dies liegt gleich an mehreren Aspekten.
Die Geschichte als solche mag sicherlich ihre Berechtigung haben, allerdings fanden wir leider nie richtig Zugang zu den unterschiedlichen Charakteren. Sie blieben für uns über den Großteil der Geschichte dann eher blass und vielleicht sogar stereotypisch. Ein richtige Beziehung baute sich leider nie richtig auf. Einen richtigen Spannungsbogen haben wir leider auch nicht entdecken können.
Auch die Story als solches zog sich, trotz des eher begrenzten Umfangs, immer wieder in die Länge, ohne nennenswerte Fortschritte zu machen. Genau dies langweilt dann insbesondere Kinder ziemlich schnell und sie verlieren die Lust weiterzulesen.
Die Handlung selbst erinnerte uns einige Male an Peter Pan bzw. auch an Tabaluga, aber hat mit beiden in der Ausgestaltung leider nur sehr wenig gemein. Da sind beide vorgenannten Titel ganz andere Kaliber, die wissen, wie man Kinder an die Geschichte fesseln kann.
Innerhalb der Erzählung fragten wir uns gemeinschaftlich auch immer wieder, in welchem Schluss das Werk wohl gipfeln wird. Hier ist insbesondere für Lesekinder dann viel Kombinations- und Interpretationsgabe gefragt, da das Ende ziemlich offen formuliert ist. Insgesamt ist für Eltern hier während dem Lesen auch mit vielen Rück- und Verständnisfragen zu rechnen. Die Geschichte erschließt sich leider nicht sofort auf den ersten Blick.
Wir wurden mit dieser Art der Erzählung leider nie so richtig warm und können das Werk deshalb auch leider nicht so richtig weiterempfehlen.
Rezensionen von scorpio:
Ein gutes Ende von Clara Bachmann
Der Traum vom Schreiben
Dieser Roman erzählt die Geschichte der Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler.
Sie ist berühmt für ihre Liebesromane und war Anfang des 20. Jahrhunderts die erfolgreichste Autorin Deutschlands. Wie keine andere kann steigt zur ungekrönten Königin des Liebesromans auf und schrieb über zweihundert Bücher.
Die Autorin Clara Bachmann gewährt ihren Leser mit ihrer teils ´fiktiven Biografie einen Einblick in ihr Leben in den Jahre von 1881 bis 1906.
Sie zeichnet ein reales Bild von Courths-Mahler, perfekt eingewoben in die damalige Zeit, gibt sie ihre Kreativität, die Sehnsüchte und Gedanken wieder.
So lernt man eine Frau kennen, die versucht ihren Lebensweg trotz aller Widrigkeiten selbst zu bestreiten und ihren Traum vom Schreiben nie aufgibt.
Eine unterhaltsame, angenehm zu lesende Geschichte, die mitnimmt in vergangene Zeiten, in das aufregendes Leben einer berühmten Frau des zwanzigsten Jahrhunderts.
Rezensionen von nessabo:
Ein gutes Gespür von Jess Gibson
Einige tolle Kurzgeschichten mit Twist
Bei Kurzgeschichtensammlungen wird es immer so sein, dass manche besser gefallen als andere. Das war auch bei diesem Band so, aber dennoch schätze ich derartige Texte zwischendrin sehr, weil sich auf so wenigen Seiten oft ein bemerkenswertes literarisches Talent zeigt.
Jess Gibson hat hier einige sehr starke Geschichten geliefert, in denen sie eine zuerst recht gewöhnliche Welt zeichnet, nur um sie am Ende in wenigen Sätzen komplett zu verrücken.
Besonders die ersten Kurzgeschichten fand ich diesbezüglich ganz stark.
Nach dem tollen Start gab es aber auch einige Geschichten, die für mich etwas blass erschienen und deren Aussage ich nicht wirklich greifen konnte. Andere haben mich wiederum mit ihrer Atmosphäre begeistert. Was ich mir insgesamt aber mehr gewünscht hätte, ist das auf dem Klappentext erwähnte Rebellische. In einigen Kapiteln habe ich das intensiver erwartet, obwohl ich die Impulse insgesamt gut fand.
Eine nette Lektüre für zwischendurch und für alle mit weniger Lesezeit. Die Autorin schafft es mit ihren Kurzgeschichten wiederholt, die eben erst gefällte Meinung über die Figuren völlig zu kippen und das habe ich genossen, auch wenn mich das Buch wahrscheinlich nicht mehr lange beschäftigen wird. Das finde ich für diese Art von Roman aber sehr in Ordnung.
Rezensionen von e_kieh:
Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär? von Nora Imlau
Zum Lieblingsbuch geworden
"Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?“ von Nora Imlau ist bei uns zu einem echten Lieblingsbuch geworden. Meine dreijährige Tochter liebt die Geschichte so sehr, dass wir sie bereits mehrfach aus der Bibliothek ausgeliehen haben. Inzwischen steht für uns fest... dieses Buch darf in unserem eigenen Bücherregal nicht fehlen! Wir werden es uns nun kaufen.
Besonders begeistert haben uns die tollen Reime, die sich wunderbar vorlesen lassen und schnell im Gedächtnis bleiben. Die Geschichte greift starke Gefühle auf eine kindgerechte und einfühlsame Weise auf, sodass sich kleine Kinder darin gut wiederfinden können.
Auch die Gestaltung ist sehr ansprechend. Die liebevollen Illustrationen laden zum Entdecken ein und machen das Vorlesen zu einem gemeinsamen Erlebnis. Die Kombination aus einer warmherzigen Botschaft, eingängigen Reimen und wunderschönen Bildern macht dieses Buch für uns zu einem echten Lieblingsstück. Ich habe das Gefühl, dass sich meine Tochter gut in Tilly wiedererkennt. Vermutlich gefällt ihr das Buch auch deshalb so sehr, weil sie sich mit Tilly identifizieren kann.
Eine klare Empfehlung für Familien mit kleinen Kindern, die nach einem einfühlsamen und zugleich unterhaltsamen Bilderbuch suchen.
Rezensionen von Katzenmicha:
Spätsommerglück von Heike Abidi
Das Leben ist voller Überraschungen
Hannah ist Ende fünfzig und seit fünf Jahren verwitwet.Sie hat genug davon Thriller und Romane zu übersetzen. Und da ihr Sohn Jonathan und ihre Schwiegertochter Louisa sie nicht für ihre Baby was sie erwarten als Oma brauchen.Endscheidet Hannah kurzerhand , sich als Granny Au-Pair bei einer schwedischen Familie zu bewerben.
Ihre beste Freundin Miriam schüttelt den Kopf, doch Hannah ist fest entschlossen, einmal im Leben Mut über Sicherheit zu stellen und reist in eine malerische Kleinstadt Varberg nahe Göteborg .Zu einer jungen Familie die sie als Oma braucht.Hannah wird mit offenen Armen empfangen und fühlt sich sofort wohl.Hannah ist überzeugt, dass ein wunderbarer Sommer vor ihr liegt – wäre da nicht Opa Anders. Der seine Enkelkinder gerne selbst betreut hätte und Hannah deutlich spüren lässt, das sie unerwünscht ist …
Die Autorin Heike Abidi hat einenfließenden und und bildhaften Schreibstil.Ich durfte schon einige Bücher der Autorin lesen und sie nimmt einen immer wieder so schön mit in die Geschichte voller Wärme und Herzlichkeit.So auch bei Spätsommerglück,an den Seiten der Charaktere erlebt man einen wunderschönen Sommer in Schweden und das es für einen Neuanfang nie zu spät ist.Sehr gerne 5 Sterne-wobei ich auch wenn es gegangen wäre noch viel meh Sterne gegeben hätte.











