Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Marianne Schaffer-Schellander:
Ochsenkopf von Manik Sarkar
Der talentierte Metzger
Als Vegetarierin hat mich schon das Cover des Buches eher abgeschreckt, als ermutigt das Buch zu lesen.
Doch bereits die ersten Zeilen sind in einem ganz eigenwilligen Stil verfasst, der mich neugierig machte.
Obwohl die Tätigkeiten eines Metzgers detailgetreu und mit viel Sachkenntnis beschrieben werden,
spürt man beim Lesen nicht die rohe Gewalt, die zum Zerlegen eines toten Tieres nötig ist, sondern
es gelingt dem Autor diese Handlungen äußerst liebevoll zu schildern und die intuitive
Begabung der Hauptperson für diesen Beruf darzustellen.
Eigentlich ist der Metzger im Flow,
wenn er die Klinge seines Messers ansetzt und er will nur die beste Qualität liefern.
Aber ist diese heutzutage noch gefragt, wo doch das Essen billig sein sollte, um sich
möglichst viele andere Konsumgüter kaufen zu können?
Ich empfehle dieses Buch, weil es spannend geschrieben ist und
ein zeitgemäßes Thema behandelt.
Rezensionen von Katzenmicha:
Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte von Bokyeong Sunim
Eine Katze mit vielen Weisheiten
Das Buch nimmt einen mit in den Alltag des Mönchs Bokyeong,dieser wohnt in ein ruhiges Bergkloster zurück gezogen.Nach einem hektischen Leben in Soul genießt er die Ruhe des Klosters.Im eisigen Winter steht plötzlich eine Katze vor seiner Türe.Er schließt und nach und nach mit der Straßenkatze Freundschaft .
Die beiden nähern sich an und bilden erst eine Zwegsgemeinsachft.Aber immer mehr lernt der Mönch von ihr und ihre Verbindung wird tiefer und so bleibt die Katze.
Der Autor Bokyeong Sunim schreibt fließend und nahm mich von der ersten Seite mit.Ich liebe Katzen und kann verstehen,das sie für ihn zum Lehrmeister wurde.Die Geschichte ist bezaubernd,und lehrt auch den Leser so einiges.Das Cover finde ich sehr schön und es zieht einen an.Was mir auch sehr gut gefallen hat die Zeichnungen und Bilder in dem Buch.Sie haben es rund gemacht -sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Carmen19994:
To Die For von Jedrzej Golecki
Faszinierende Welt zwischen Gift und Genuss
„To Die For“ ist ein außergewöhnliches Sachbuch, das mich mit seiner Mischung aus Pilzkunde, Geschichte und spannenden Anekdoten sofort begeistern konnte. Besonders interessant fand ich, dass Giftpilze nicht einfach nur wissenschaftlich betrachtet werden, sondern auch ihre Bedeutung in verschiedenen Zeiten und Kulturen beleuchtet wird.
Die Mischung aus Fakten, Mythen und historischen Geschichten macht das Buch sehr abwechslungsreich. Man merkt schnell, wie viel Wissen hinter dem Thema steckt und wie faszinierend die Welt der Pilze sein kann. Dabei gelingt es dem Autor, die Informationen unterhaltsam und zugänglich zu vermitteln, sodass das Lesen nie trocken wirkt.
Auch die Gestaltung passt hervorragend zum Inhalt und macht das Buch zu etwas Besonderem. Die zahlreichen Abbildungen und unterschiedlichen Gestaltungselemente laden dazu ein, immer wieder darin zu blättern und Neues zu entdecken.
Ein wirklich gelungenes Buch für alle, die sich für Pilze, ungewöhnliche historische Geschichten oder einfach für spannende Themen abseits des Gewöhnlichen interessieren. „To Die For“ hat bei mir definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Rezensionen von Katzenmicha:
Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte von Bokyeong Sunim
Eine Katze mit vielen Weisheiten
Das Buch nimmt einen mit in den Alltag des Mönchs Bokyeong,dieser wohnt in ein ruhiges Bergkloster zurück gezogen.Nach einem hektischen Leben in Soul genießt er die Ruhe des Klosters.Im eisigen Winter steht plötzlich eine Katze vor seiner Türe.Er schließt und nach und nach mit der Straßenkatze Freundschaft .
Die beiden nähern sich an und bilden erst eine Zwegsgemeinsachft.Aber immer mehr lernt der Mönch von ihr und ihre Verbindung wird tiefer und so bleibt die Katze.
Der Autor Bokyeong Sunim schreibt fließend und nahm mich von der ersten Seite mit.Ich liebe Katzen und kann verstehen,das sie für ihn zum Lehrmeister wurde.Die Geschichte ist bezaubernd,und lehrt auch den Leser so einiges.Das Cover finde ich sehr schön und es zieht einen an.Was mir auch sehr gut gefallen hat die Zeichnungen und Bilder in dem Buch.Sie haben es rund gemacht -sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Nessaja:
Aprikosenkind von Judith Merchant
Athmosphärisch
Aprikosenkind
Nathalie hat das Leben, das sie sich so lange gewünscht hat: sie lebt mit Mann und Kind auf dem Land, kümmert sich hingebungsvoll um das Kind. Aber irgendetwas stimmt mit dem Kind nicht. Nur mit dem Kind?
Geschrieben wurde das Buch von Judith Merchant. Dies ist das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, aber ihre Bücher „Schweig“ und „Atme“ würde ich auch gerne noch lesen.
Schon rein optisch ist das „Aprikosenkind“ ganz besonders. Die Kombi aus den Farben, dem Buchschnitt und dem Motiv finde ich sehr gelungen und ein absoluter Eye-Catcher.
Erschienen ist das Buch bei Kiepenheuer & Witsch, es umfasst 374 Seiten und ist eingeteilt in wirklich kurze Sinneinheiten, teilweise mit Perspektivwechseln und Zeitsprüngen, was das ganze abwechslungsreich und auch ein wenig herausfordernd macht. Zu verwirrend war es aber nicht.
Ich muss sagen, dass Judith Merchant mich von der ersten Seite an komplett abgeholt hat. Ich musste weder mit dem Schreibstil noch mit der Geschichte warm werden. Sehr schnell hat sich eine ganz besondere Stimmung entwickelt und es war klar, dass hier irgendetwas ganz und garnicht stimmt. Immer wieder gab es Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen und dann einen Schluss, der mich nicht vollkommen zufrieden gestellt hat. Insgesamt ein großes Lesevergnügen. Den einen Stern gebe ich nicht, weil mir am Ende noch irgendetwas gefehlt hat, aber das ist Lamenti auf hohem Niveau. Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall!
Rezensionen von Katzenmicha:
Totensee von Sophie Czerny
So düster....
Seit fünf Monaten ist die 14-jährige Mara verschwunden,die Tochter der der suspendierten Kommissarin Ada Sabel vom LKA Wien.Keiner ihrer Kollegen in der Mordkommission des LKA Wien glaubt der sonst so erfolgreichen Ermittlerin.Eher gehen sie alle davon aus – das Mara nach einem heftigen Streit mit ihrer Mutter ausgerissen ist.
Als im Donaukanal ein Boot mit einer kopflosen Leiche gefunden wird,und in deren Rücken Adas Name eingeritzt ist- sieht Ada sofort den Zusammenhang mit ihrer entführten Tochter.Ada erhält am 11. Dezember ein Ultimatum sie hat drei TageZeit, um Mara zu finden, sonst stirbt sie.Nun beginnt eine fieberhafte Jagd auf eigene Faust.Die Spur führt Ada zu einem katholischen Kinderheim.Im tief eingeschneiten, eisigen Wien und direkt in die Schatten ihrer eigenen, erschütternden Vergangenheit.
Die Autorin Sophie Czerny hat einen fließenden und sehr spannenden Schreibstil.Beklemmend nimmt sie den Leser mit auf der Suche ihre Tochter zu finden.Ein ums andere Mal hat man Gänsehaut,5 Sterne für den spannenden Thriller.
Rezensionen von begine:
Die Brüder, die wir waren von Andreas Wunn
Max und Julius
Die Brüder, die wir waren, ist eine interessante Geschichte von Andreas Wunn.
Der Autor besticht durch gute Dialoge und Wortgewandtheit.
Die Brüder sind Julius und Max.
Als Kinder hat Julius oft seinen Bruder verteidigt. Dafür bekam er immer wieder Prügel von seinem Vater und Max wurde der Kopf getätschelt.
Diese ungleiche Behandlung hat wohl auch Julius Zukunft geschadet.
Dann lieben beide die gleiche Frau.
Max wurde Arzt und Julius ein verhinderter Journalist. Jeder lebt sein Leben, aber sie treffen immer wieder aufeinander.
Die Beziehung der Brüder wird von dem Autor bildhaft interpretiert..
Ich habe die beiden Liebeswege mit Hoffnung verfolgt.
Es ist ein gut geschriebener Roman, der unbedingt fesselt und lesenswert ist.
Rezensionen von spozal89:
The Story Keeper: A Tale of Hearts and Magic von Rachel Mavie
tolle, ausgefallene Story mit Verbesserungspotenzial
Hach ja, ich habe mir gewünscht das "The Storykepper" absofort zu meinen Lieblingsbüchern zählt, da ich der Autorin schon lange auf Instagram folge und so ihren Werdegang mitverfolgen konnte. Ich habe mich so für sie mitgefreut und mich dann ebenso sehr auf dieses Buch gefreut, als ich zum ersten Mal den Klappentext dazu gelesen habe.
Ein Traum für jeden Buchliebhaber, auch was das Cover betrifft.
Aber leider hat es mich dann nicht so umgehauen, wie ich es mir gewünscht hätte, bzw. gibt es ein paar Kleinigkeiten die mich gestört haben, um mein neues Lieblingsbuch zu werden.
Dennoch möchte ich hiermit auf gar keinen Fall sagen, dass das Buch schlecht war. Ganz im Gegenteil. Der Schreibstil war recht ruhig und angenehm zu lesen, fast schon ein wenig märchenhaft. Auch die Charaktere und die Welt die erschaffen wurde, war sehr fantasievoll und magisch. Aber die Story hatte vorallem im Mittelteil einige unschöne Längen und von den magsichen Aspekten hätte ich mir gerne noch viel, viel mehr Hintergrundinfos gewünscht. Lumina vor allem fand ich einen interessanten Charakter, aber die Liebesgeschichte zwischen ihr und Reed war mit leider zu oberflächlich, auch wenn ich es toll fand, dass wir auch durch Reeds Perspektive lesen konnten.
Dennoch ist das Buch ein toller Begleiter, vorallem in der aktuellen Herbst-/Winterzeit, für kuschelige Couchmomente und ich würde es auch, trotz der kleinen Schwächen, weiterempfehlen.
Rezensionen von lectrice:
Die Herrin vom See - Schatten über Avalon von Sabrina Qunaj
Nimues Geschichte
Passend zum Wochenende hat mich dieser historische Roman erreicht und schon vom Äußeren war ich angetan, sowohl Cover als auch Buchschnitt sind farblich und gestalterisch wunderschön. Aber eine schöne "Verpackung" macht ja noch lange keinen guten Roman aus. Aber den bekommt man hier auch.
Einmal kurz reingelesen, fiel es mir schwer, die Lektüre zu unterbrechen, denn Sabrina Qunaj bietet einen neuen, frischen Blick auf die wohl bekannte Artussage, indem sie Nimue als Protagonistin in den Fokus setzt und somit sowohl eine weibliche Perspektive als auch eine neuen Hauptcharakter bietet und eben nicht Morgana.
Nimue ist eine starke Persönlichkeit und sowohl Nimue als auch Arthur und Merlin und bis hin in die Nebencharaktere werden alle multidimensional dargestellt. Außerdem wird man hier keine romantisierende Umsetzung der Sage finden, sondern eine Geschichte, die gut in das frühe Mittelalter passt.
Eine gute Recherche, ein überzeugender Schreibstil und eine Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag.
Für Liebhaber anspruchsvoller historischer Roman ist das Buch ohne Einschränkungen zu empfehlen. Und für mich ist es bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin. Vor allem freue ich mich jedoch auf "Jenseits von Avalon", dem zweiten Teil von Nimues Geschichte, wozu es am Ende des Buches eine Leseprobe gibt.
Rezensionen von CreamyCewie:
Rotwein im Blut von Georg Torres
Spannender Mallorca-Krimi
Rotwein im Blut von Georg Torres ist ein Buch, das mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen hat – und das liegt nicht nur an der stimmungsvollen Gestaltung: Das Cover ist eine Augenweide, gestalterisch stimmig und klug zur Thematik passend. Sehr gut!
Die Geschichte rund um ein ebenso köstliches wie düsteres Sujet ist gut umgesetzt.
Torres baut eine Atmosphäre auf, die man förmlich schmeckt und riecht. Ohne zu viel zu verraten: Der Plot entwickelt eine Eigendynamik, die spannend bleibt bis zum Schluss – ich habe gerätselt, gefiebert und lag mit meiner Auflösung fast immer falsch. Genau das macht den Reiz aus.
Der Schreibstil ist das große Highlight: eleganter, bildhafter, amüsanter Sprachstil. Man liest ganz beiläufig bis zum Schluss.
Einziger Wermutstropfen: Die Figuren wirken nicht immer rundum authentisch – mal sehr lebensnah, mal etwas schemenhaft.
Fazit: Ein rundum gelungener Lesegenuss für alle, die Thema, Setting und Location schätzen. Klare Leseempfehlung!










