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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von M:

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Pfoten weg vom roten Knopf! von Matilde Tacchini

Bilderbuch zum mitdenken

Auf der Waldlichtung ist plötzlich ein roter Knopf und keiner der Waldtiere weiß, was er zu bedeuten hat. Zwischen Hase, Fuchs, Bär, Fasan, Eichhörnchen und Eule entsteht eine Diskussion darüber, ob der rote Knopf gedrückt wird und was in dem Fall wohl passieren wird. Dabei haben die Tiere ganz unterschiedliche Vorstellungen von Katastrophen über schöne Dinge, von denen sie vermuten, dass sie passieren und auch die Charaktere sind unterschiedlich, von mutig über nachdenklich bis ängstlich.

Das Bilderbuch von Mathilde Tacchini ist wunderschön illustriert, die einzelnen Tiere und ihre Gefühlsregungen sind gut für die kleinen Betrachter zu erkennen, die Bilder sind nicht zu überladen und es bleibt viel Platz für die eigene Fantasie „ was könnte noch alles passieren, wenn der Knopf gedrückt wird“.Damit bietet das Buch auch die Möglichkeit mit Kindern über Ängste vor Unbekanntem zu sprechen. Ein sehr schönes Buch mit nicht Zuviel Text und einem überraschenden, lustigen Ende.

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Pfoten weg vom roten Knopf!

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Der Furzfuchs von Jan Kaiser

Spoiler-Alarm

Ganz ehrlich: Ich mag den Furzfuchs – und meine Kinder auch! Beim Vorlesen hat die Geschichte dann aber doch nicht ganz wie gedacht funktioniert. Auf die Frage, woher der laute Knall kam, antwortete der Kleine sofort: „Der hat gefurzt, der Fuchs!“ Tja, bei dem Titel ist das wohl kein Wunder… Mit dem Mitraten und dem Rätselspaß war es damit natürlich vorbei, weshalb meinem Sohn am Ende auch die Ausdauer für die Geschichte fehlte.

Richtig gut gefallen haben ihm dafür die Reime, die er auch sofort nachgesprochen hat. Ich selbst fand neben den Reimen vor allem die Bilder wunderschön. Auf den Seiten gibt es unheimlich viel zu entdecken und die comichafte, übertriebene Darstellung der Szenen kam super an.

Mittlerweile haben wir das Buch schon einige Male zur Hand genommen, es wird also nicht so schnell weggeräumt und weckt definitiv das Interesse der Zielgruppe. Meistens schauen wir uns jetzt einzelne Szenen an – wobei die Seite mit dem furzenden Fuchs (wenig überraschend) der absolute Dauerbrenner geworden ist. Der Furzfuchs und seine Freunde haben bei uns jedenfalls schon für viele Lacher gesorgt. Das Einzige, was meinem Kind noch fehlt, wären lustige Namen für die einzelnen Charaktere.

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Der Furzfuchs

Rezensionen von Ameland:

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Wer bin ich? von Jan Kaiser

Unterhaltsame Beschäftigung

Ein Klassiker unter den Ratespielen, der in den unterschiedlichsten Versionen und Ausführungen zu finden ist. Hier ist es ein Papierblock mit mehr als 80 Vorlagen in einem modernen Design. Durch geschicktes Fragen ist herauszufinden, welche der 24 tierischen und menschlichen Figuren es zu erraten gilt.

Bei jüngeren Spielern wird ganz nebenbei die Kombinationsgabe geschult. Ebenso wird deren Wortschatz erweitert. Ideal für mich als Sprachpate an einer Grundschule.

Aber das Spiel macht in jedem Alter Spaß und sorgt für manches Gelächter. Zusätzlich wird nur noch ein Stift benötigt und schon kann es losgehen, denn die Regeln sind schnell erklärt und leicht verständlich. Der ideale Zeitvertreib für langweilige Autofahrten oder verregnete Ferientage.

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Wer bin ich?

Rezensionen von LEXI:

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Wann werden wir uns wiedersehen? - Zwei Freundinnen, die Ostsee und eine Flucht in die Freiheit von Constanze Neumann

Die Flucht in die Freiheit

Die Flucht in die Freiheit

Das Jugendbuch "Wann werden wir uns wiedersehen? – Zwei Freundinnen, die Ostsee und eine Flucht in die Freiheit" von Constanze Neumann hat mir ausnehmend gut gefallen. Bereits das ansprechende Cover mit der Abbildung der beiden zwölfjährigen Protagonistinnen lädt zum Lesen ein.

Das Werk richtet sich an eine Zielgruppe ab 10 Jahren und vermittelt jungen Lesern ein bedeutsames Kapitel deutscher Geschichte auf anschauliche und bildhafte Weise.

Die Handlung setzt kurz vor dem Beginn der Sommerferien in Leipzig ein, im Mittelpunkt stehen die beiden 12-jährigen besten Freundinnen Katja Andres und Jana Gärtner, die im Jahr 1985 in der DDR aufwachsen. Die groß gewachsene und sportliche Katja ist begeisterte Schwimmerin und wird einige Wochen mit ihren Eltern in Prerow verbringen. Ed und Annika Andres sind überzeugte Verfechter des DDR-Regimes, Katjas Vater ist bezeichnenderweise für das Ministerium für Staatssicherheit tätig. Janas Eltern Alexander und Ursula Gärtner hingegen distanzieren sich vom sozialistischen System. Sie praktizieren den christlichen Glauben und sehnen sich nach einem freien und selbstbestimmten Leben im Westen. Jana fährt in den Ferien mit ihrer Familie wie jedes Jahr zu ihrer Großmutter nach Hiddensee, die dort mit ihrem rot getigerten Kater Charly in einem kleinen, reetgedeckten Häuschen nahe der Ostsee lebt.

Aufgrund ihrer unüberbrückbaren politischen Differenzen meiden sich Katjas und Janas Eltern konsequent. Von dieser gegenseitigen Abneigung unberührt teilen die Mädchen eine eigene, unbeschwerte Welt – bis in diesem Sommer ihr vertrautes Leben eine dramatische Veränderung erfährt. Über der Ferienzeit liegt fortan ein schwerwiegendes und zutiefst bedrückendes Geheimnis, das Jana unter keinen Umständen – und am allerwenigsten mit Katja – teilen darf. Denn um in den Westen zu gelangen, planen Janas Eltern ein lebensgefährliches Unterfangen: die Flucht mit einem Paddelboot über die Ostsee. Als heimlicher Helfer agiert dabei Janas Onkel Peter, der von Köln aus den Neustart der Familie im Westen vorbereitet. Weitere Charaktere bereichern die Handlung – wie etwa der rebellische Ingo, der dem DDR-System ebenfalls distanziert gegenübersteht und Katja zu einem folgenschweren Regelbruch verleitet.

Die Autorin bringt die düsteren Realitäten des DDR-Regimes gekonnt in ihre Geschichte ein. Die allgegenwärtigen Bespitzelungen, das tiefe gegenseitige Misstrauen, Berufsverbote, Schikanen im Bildungssystem und berufliche Sabotage zeichnen ein ehrliches, historisch fundiertes Bild der damaligen Situation. Das Buch verdeutlicht die elementare Sehnsucht der DDR-Bürger nach Freiheit und freier Meinungsäußerung abseits der staatlichen Bevormundung – ungeachtet dessen, dass eine Republikflucht als schweres Verbrechen kriminalisiert wurde. Das moralische Dilemma und die Absurdität des geteilten Deutschlands spiegeln sich in den existenziellen Fragen der Protagonisten wider:

"Wieso braucht ein Land Mauern und Gewehre, damit seine Leute nicht abhauen?“ „Wenn es alle in der DDR so gut haben, weshalb muss man sie dazu zwingen, hierzubleiben?" und "Wieso musste man auf Leute schießen, um sie zu schützen?"
Demgegenüber steht die sehnsüchtige Verklärung des Lebens im Westen: "Im Westen brauchten sie keine Grenze zum Schutz. Die Leute blieben freiwillig, sie sagten, was sie wollten, sie gingen auf die Straße und demonstrierten, wenn ihnen etwas nicht passte."

Besonders ansprechend empfand ich die lesefreundliche Schriftgröße und den angenehmen Zeilenabstand. Was mich allerdings ein wenig störte war die Schreibschrift, in welcher die briefliche Korrespondenz der beiden Freundinnen abgedruckt war. Für mich war diese Schriftart leider schwer lesbar und hat den Lesefluss etwas ausgebremst.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich außerdem das Ende, das für mich persönlich ein wenig zu abrupt kam. Vier Jahre nach der dramatischen Flucht der Familie Gärtner kommt es nach großen Demonstrationen im Jahr 1989 schließlich zum Fall der Berliner Mauer. Die Grenze war Geschichte, die beiden Mädchen sind inzwischen 16 Jahre alt und der entscheidende Schritt zur Freiheit und zur Wiedervereinigung ist getan. Doch genau hier bricht die Erzählung recht schnell ab. Ich hätte mir etwas mehr Einzelheiten darüber gewünscht, wie es der Familie Gärtner drüben im Westen ergangen ist und wie sie dort Fuß gefasst haben, anstatt nur vage Andeutungen zu erhalten. Auch erfährt man als Leser kaum noch etwas über den Fortbestand von Janas und Katjas Freundschaft – ob sie sich danach wieder regelmäßiger gesehen haben und wie es weiterging. Doch gerade diese Ungewissheit spiegelt die harte Realität der damaligen Zeit wider und hinterlässt einen tiefen, nachdenklichen Eindruck. Trotz des dadurch etwas unbefriedigenden Abschlusses bleibt die Geschichte ein lesenswertes und bewegendes Zeugnis einer DDR-Jugend.
Fazit: Ich empfand „Wann werden wir uns wiedersehen“ als feinfühlig erzählte Geschichte, die Vergangenheit lebendig werden lässt – vollauf verdient mit fünf von fünf Sternen ausgezeichnet! Besonders für Heranwachsende ab 10 Jahren ist dieses Buch eine absolute Empfehlung: es verpackt das schwierige Thema der DDR-Diktatur in eine bewegende Freundschaftserzählung, die zeigt, wie politisch das eigene Leben plötzlich werden kann. Ein wichtiges und berührendes Werk, das im Schulunterricht oder auf der privaten Leseliste gleichermaßen gut aufgehoben ist.

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Wann werden wir uns wiedersehen? - Zwei Freundinnen, die Ostsee und eine Flucht in die Freiheit

Rezensionen von ekiam:

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The Secret Fiancée von Catharina Maura

Viel Gefühl, etwas zu viel Drama

Secret Fiancee hat mir insgesamt eine richtig gute Lesezeit beschert. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch geradezu wegliest. Auch die spicy Szenen sind toll geschrieben – allerdings wiederholen sich manche Elemente für meinen Geschmack etwas zu häufig. Hier wäre für mich stellenweise etwas weniger tatsächlich mehr gewesen.

Die Geschichte spielt in der Welt der Reichen und Schönen, trotzdem wirken Lex und Raya angenehm bodenständig. Besonders schön fand ich, dass nicht nur die Gefühle zwischen den beiden Protagonisten spürbar sind, sondern auch die enge Verbundenheit innerhalb ihrer Familien. Die Familienmitglieder stehen füreinander ein und ihre Beziehungen untereinander bekommen ausreichend Raum, sodass sich die Geschichte nicht ausschließlich um die Liebesgeschichte dreht.

Mit Lex hatte ich allerdings nicht immer ganz einfache Momente. Sein Besitzanspruch Raya gegenüber war mir stellenweise deutlich zu viel. Seine Kontrollsucht wird durch seine Vergangenheit zwar plausibel erklärt, trotzdem konnte mich die Geschichte dazu nicht vollständig überzeugen. Raya wiederum braucht ziemlich lange, bis sie wirklich für sich selbst einsteht. Gerade vor dem Hintergrund von Lex' Vergangenheit lässt sie ihm für meinen Geschmack sehr viel durchgehen.

Auch beim Drama war mir an einigen Stellen etwas zu viel des Guten. Natürlich braucht es Konflikte, um eine Geschichte voranzutreiben, und einige der dramatischen Entwicklungen waren für die Handlung durchaus wichtig. Zwischendurch hatte ich aber trotzdem das Gefühl, dass die Geschichte noch eine weitere Eskalation eigentlich nicht gebraucht hätte.

Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich mit Secret Fiancee viel Spaß. Die Geschichte ist gut geschrieben, emotional und spicy, und besonders die Familienbeziehungen haben mir gefallen. Nicht alles konnte mich vollständig überzeugen, für eine richtig gute Unterhaltung hat es aber allemal gereicht.

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The Secret Fiancée

Rezensionen von Drei???:

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The Secret Identity of a Broken Girl von Teodora Thoma

Gut genug?

Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend gewählt und es spiegelt auch sehr schön die Persönlichkeit der Hauptfigur Branwyn wieder, die nicht einfach nur irgendeine langweilige Figur ist, sondern aus der Masse heraussticht und eine tiefgründige, verletzliche Vergangenheit erlebt hat. Neben der angespannten Ausgangslage mit Dale als Hauptthema der Geschichte, gefallen mir vor allem die Rückblicke in ihre Kindheit sehr gut, wodurch man regelrecht mit ihr mitfühlen kann, was für eine ganz neue, interessante Spannung sorgt.

Man bemitleidet sie regelrecht. Das Ausgeben als andere Person gegenüber Dale mit dem sie teilweise ungewollt - als Person und als Fantasieperson - mehr Zeit verbringt, sorgt für weitere Spannungen. Durch die Chatverläufe wird auch nochmal für eine kleine Abwechslung gesorgt, obwohl der Schreibstil sowieso sehr schön ist.
Seid gespannt wie Branwyn sich entwickelt, sie ist zwar durch ihre Vergangenheit gehandicapt, aber wer weiß was die Zukunft für sie bringt.
Eine klare Leseempfehlung meinerseits!

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The Secret Identity of a Broken Girl

Rezensionen von carola1475:

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Opfer, die wir bringen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Spannend und komplex

Der dritte Fall für Jon Nordh und Svea Karhuu hat ein ungewöhnliches Setting. In einer alternativen, anthroposophisch arbeitenden ländlichen Gemeinschaft werden drei halbwüchsige Mädchen erschossen aufgefunden. Angehörige und andere Mitglieder der Kommune sind nicht sehr kooperativ und Jon und Svea sehen sich bei aller Betroffenheit wegen des Todes von drei jungen Menschen, äußerst schwierigen und umfangreichen Ermittlungen gegenüber.

Zu Beginn werden die Hintergründe der beiden Hauptfiguren (nicht nur) für Neueinsteiger in die Serie gut verständlich zusammengefasst. Sveas Privatleben ist durch ihre Angst um ihren Freund aus Furcht vor dem früheren Chef massiv beeinträchtigt und Jon ist mit seinen privaten Recherchen zum tödlichen Autounfall seines Kollegen und Jons Ehefrau nicht weitergekommen, gibt seinen Verdacht aber auch nicht auf. Er ist seit über zwei Jahren verwitwet und als alleinerziehender Vater trotz der Hilfe seiner Schwiegermutter überfordert, ständig erschöpft und ihm unterlaufen bei den Ermittlungen kleine Fehler, auf die ihn sein Team hinweist.
Svea hat mir als Ermittlerin diesmal besser gefallen als Jon, sie ist mit ihrem guten Gespür erfolgreicher als ihr erfahrener Kollege, der ihre Fähigkeiten zu schätzen weiß.

Erzählt wird aus den wechselnden Perspektiven Jons und Sveas und auf zwei Zeitebenen: zweieinhalb Jahre zuvor setzt das Tagebuch eines der erschossenen Teenager ein.
Der Schreibstil der Autoren ist lebendig, atmosphärisch und bildhaft, so dass ich mir Sveas Erlebnisse im unwirtlichen Nordschweden gut vorstellen kann oder auch die Ereignisse auf der kleinen Schäreninsel. Die Figurenzeichnung ist gelungen, auch Nebencharaktere werden glaubhaft beschrieben.
Voosen/Danielsson sprechen auch aktuelle gesellschaftliche Probleme an wie Rechtsradikalismus, Misogynie, grooming, und geben ihrem Thriller trotz des besonderen Settings so einen realitätsnahen Rahmen. Das Verhältnis von Details aus dem Privatleben und den beruflichen Ermittlungen finde ich ausgewogen.

'Opfer, die wir bringen' ist durchgehend spannend und komplex, führt auf falsche Fährten und überrascht mit unerwarteten Wendungen, am Schluss bleiben keine losen Fäden. Die Kapitel enden oft mit Cliffhangern und die gibt es auch im Epilog hinsichtlich Sveas und Jons offenen privaten Fragen – meine Neugier auf den nächsten Band ist auf jeden Fall geweckt. Den werde ich genau so gern lesen wie die ersten drei Bände der 'Tatort Malmö`-Serie.

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Opfer, die wir bringen

Rezensionen von Rebecca:

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Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds von Gry Kappel Jensen

Düster, Magisch, Märchenhaft

Ava wächst mit ihrer kleinen Schwester Linn bei ihrem Vater im Wald auf. Ihr Leben ist nicht einfach. Da im Wald Gefahren lauern, verlassen sie ihre Lichtung kaum. Nicht selten hungern die beiden Mädchen. Bis ihr Vater sie eines Tages in den Wald hineinführt - mit dem Versprechen in die Stadt des Kaisers zu ziehen.

Doch mitten in der Nacht, als die Mädchen schlafen, verschwindet er.
Plötzlich allein, versuchen sie zunächst, den Weg in die Stadt zu finden. Anstatt den Wald jedoch zu verlassen, landen sie im Haus von Nebula - einer hochgewachsenen, blinden Frau, die trotzdem alles zu sehen scheint. Dort haben auch schon fünf andere Kinder Zuflucht gefunden. Schnell keimt in Ava der Verdacht auf: Nebula ist eine Hexe.
Doch auch die Kinder haben verborgene Fähigkeiten.

Ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das mich an eine Mischung aus "Krabat" und "Hänsel und Gretel" erinnert hat: etwas düster mit interessanten Charakteren, magischen Fähigkeiten und märchenhaftem Umfeld.
Der Epilog lässt Neugierde auf den 2. Band aufkommen.

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Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos

Wenn der Erfolgsdruck dich fast zerreißt

Ioanas Eltern haben für sie die Chance ergriffen, nach Deutschland auszuwandern, um der Tochter ein vermeintlich besseres Leben zu ermöglichen. Dafür haben sie Verwandte, Freunde und Heimat hinter sich gelassen, dafür arbeiten sie in körperlich anstrengenden und schlecht bezahlten Jobs. Ioana hat in Deutschland Abitur gemacht und ein Jura-Studium begonnen, doch als sich die Chance bot, in einer Unternehmensberatung Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, hat sie diese ergriffen.

Hier arbeitet sie nun seit mehreren Jahren verbissen an ihrem Aufstieg, sagt zu jeder Anforderung "ja", Feierabend, freie Wochenenden oder gar Urlaub gibt es kaum. Für eine Beziehung oder gar Kinder ist auch kein Platz in ihrem Leben. Dafür kann sie mit ihrem guten Gehalt die Eltern und die wiederum damit die Verwandten in Rumänien unterstützen, auch wenn sie sich selbst einige Wünsche versagt. Selbst Schlaf gönnt sie sich kaum und absolviert frühmorgens noch ein anstrengendes videoangeleitetes Fitnessprogramm, schließlich gehört zu ihrem internalisierten enormen Leistungsanspruch ja auch, so schlank, schön und trainiert wie möglich zu sein.

Ins Schwanken gerät Ioanas Alltag, als plötzlich der Großvater in Rumänien stirbt und die Familie erwartet, dass sie alles stehen und liegen lässt, um zur Beerdigung zu fliegen, während ausgerechnet jetzt ein wichtiges Kundenprojekt präsentiert werden soll, das darüber entscheidet, wer die nächste Beförderung bekommt, die mit einer hohen Vergütung verbunden ist: Ioana oder ihr ebenfalls sehr ehrgeiziger und außerdem intriganter Kollege, der schon seit längerem alles versucht, um ihre Leistungen für sich zu verbuchen und sie mit unfairen Mitteln karrieretechnisch zu überholen.

In dieser Zeit meint Ioana, sich nicht wirklich frei nehmen zu können. Doch der Beerdigung des Opas fernbleiben ist auch keine Option. Also versucht sie, beides miteinander zu verbinden: sie fliegt nach Rumänien und arbeitet dort weiter, versucht, trotz schwankender Internetverbindung an Zoom-Konferenzen teilzunehmen und rechtzeitig zum entscheidenden Kundentermin wieder zurück zu sein. Ioana ist ehrgeizig, willensstark, intelligent und bereit, über alle Grenzen zu gehen und immer alles zu geben und noch mehr, das wird also schon klappen, oder?

Dieses Buch hat mich begeistert! Ich habe selbst viele Menschen mit Migrationsgeschichte in meinem sozialen Umfeld und kenne daher den enormen Leistungsdruck, unter dem viele von ihnen stehen: beweisen zu müssen, dass sich die eigene Migration bzw. die der Eltern und die damit verbundenen Entbehrungen gelohnt haben, erfolgreich zu sein im "reichen" neuen Land (was sich viele Verwandte und Bekannte in der Heimat viel einfacher vorstellen, als es tatsächlich ist), einen hohen Status erreichen und diesen mit entsprechenden Statussymbolen beweisen, dabei bei jedem Heimatbesuch unzählige Geschenke für die weitläufige Verwandtschaft mitbringen, viel Geld in die alte Heimat schicken, immer lächeln, keine Schwäche zeigen und nichts für sich selbst fordern.

Dieses Muster habe ich schon bei unzähligen jungen Menschen und nochmal mehr bei jungen Frauen mit Wurzeln in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, Polens oder, wie hier, Rumäniens, beobachtet, und es ist ein unvorstellbarer Druck damit verbunden.

Die Autorin Alexandra-Maria Pipos ist selbst in Rumänien geboren und in Deutschland aufgewachsen, sie kennt diesen Leistungsdruck also sicherlich aus eigener Erfahrung und das merkt man dem Buch an.

Ich habe noch nie ein so authentisches Buch zu diesem Thema gelesen, das gleichzeitig unterhaltsam ist und bei dem man die Zerrissenheit zwischen dem enormen Leistungs- und Erfolgsdruck und aber auch dem Wunsch, sich Zeit für den Besuch in der alten Heimat und den Kontakt mit den Menschen dort zu nehmen, so mitfühlen kann. Dabei macht die Hauptfigur gleichzeitig eine beeindruckende Entwicklung durch und nähert sich ihrer alten Heimat und den Menschen dort wieder mehr an, während einige Dinge sich in einem neuen Licht zeigen.

Zusätzlich zu Ioanas persönlicher Geschichte erfährt man auch interessante Hintergründe über die Zeit unter der kommunistischen Ceaucescu-Diktatur, die, ähnlich wie in vielen anderen sozialistischen Diktaturen, von Bespitzelung, Willkür und Terror geprägt war, die bis heute tiefe Gräben mitten durch Familien gerissen haben, weil Menschen unter Druck gesetzt wurden, ihre eigenen engsten Freunde und nächsten Verwandten zu bespitzeln und zu verraten.

Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen und kann es allen, die sich für Themen wie Leistungsdruck, Migrationsgeschichten und generell Familiengeschichten und neuere europäische Geschichte interessieren, absolut empfehlen!

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Gib mir alles

Rezensionen von Rebecca:

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Lightfall 2: Die Prophezeiung von Tim Probert

Das Abenteuer geht endlich weiter!

D

as spannende Abenteuer von Bea und Cad geht endlich weiter!

Auch der zweite Band war wundervoll zu lesen und punktet mit überraschendem Handlungstwist.
Werden die beiden es schaffen, die Lichter zu bewahren und die Sonne zurückzubringen?

Ich liebe diesen Comic einfach und kann Band 3 kaum mehr erwarten!

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Lightfall 2: Die Prophezeiung