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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lilli33:

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Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He

Nicht für Jugendliche mit psychischen Problemen

Nicht für Jugendliche mit psychischen Problemen

Die siebzehnjährige Dawn ist gerade an die Sierton High School gewechselt. Sie hat das zweifelhafte Glück, ins Cheerleader-Team aufgenommen zu werden, in dem nur die beliebtesten Mädchen sind. Dadurch erhöht sich Dawns soziales Ansehen, es bringt aber auch einige Probleme mit sich, denn Dawn muss sich ziemlich verbiegen, um ihren Stand zu halten.

Die Mädchen gehen mit Außenseitern nicht zimperlich um. Als Ella, die Kapitänin der Cheerleader, nach einer ausgelassenen Party im Haus ihrer Eltern tot aufgefunden wird, stehen sämtliche Partygäste unter Verdacht, so auch Dawn.

Dieser Jugendthriller hat mich sofort gepackt. Interessant fand ich die beiden Erzählstränge mit Dawn in der Gegenwart und Hannah drei Jahre zuvor. Je mehr wir von beiden erfahren, umso klarer werden die Zusammenhänge.

Die sozialen Mechanismen unter Jugendlichen werden treffend beschrieben. Besonders intensiv wird auf das Mobbing und seine Folgen eingegangen. Die Autorin Cindy R. X. He war während der Schulzeit selbst Mobbingopfer und versuchte, dem mit einem Suizidversuch zu entkommen, wie sie in einem Nachwort erzählt. Viele im wirklichen Leben Betroffene werden sich hier wohl wiederfinden. Ihnen kann das Buch vermitteln, dass sie nicht allein sind und dass es nicht ihre Schuld ist. Allerdings gefällt mir in diesem Zusammenhang das Ende der Geschichte nicht, denn es bietet nur eine inakzeptable Lösung des Problems. Daher kann ich keine Empfehlung für entsprechend disponierte Leser:innen aussprechen.

Die Handlung hat es allerdings in sich. Sie steht einem Thriller für Erwachsene in nichts nach. Die Spannung wird die ganze Zeit hoch gehalten. Ich wollte miträtseln, wer wohl Ella ermordet hat, doch die Autorin schickte mich dabei von einem Verdächtigen zum anderen. Immer wenn ich eine neue Theorie hatte, wurde sie im nächsten Kapitel wieder über den Haufen geworfen. Es war einfach super gut gemacht. Und erst der Plottwist! Eigentlich so logisch, und trotzdem war er bis zur Offenlegung perfekt verschleiert, sodass ich es nicht kommen gesehen habe.

Das Hörbuch erschien im Juli 2026 bei Der Audio Verlag. Es wird gelesen von Josephine Hochbruck, die ihre Sache sehr gut macht. Atmosphäre, Emotionen, Spannung kommen super rüber. Ihre Stimme passt perfekt zum jugendlichen Ambiente. Das Hörbuch ist ungekürzt und läuft 8 h 30 min.

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Perfect Little Monsters

Rezensionen von Tara:

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Alleinruhelage von Eva Menasse

Erinnerungen & ein Neuanfang

„Alleinruhelage“ ist ein kluger Roman der in Berlin lebenden Autorin Eva Menasse

„Haus, ich verkaufe dich“, mit diesem Satz der Protagonistin und Ich-Erzählerin startet die Handlung. Ein Haus, das Zeuge ihres Lebens ist, in dem sie mit ihren Kindern und ihrem Mann ihre Ferien mit guten und schlechten Tagen verbracht hat, das aber seit dem Aus der Ehe leer steht und verkommt.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie verkaufen möchte, aber dieses Mal soll es wirklich so sein.
Alleine könnte die Protagonistin das Haus niemals in einen wohnlichen Zustand versetzen, aber sie hat Glück und bekommt Hilfe von dem polnischen Handwerker Bolek und der polnischen Putzfrau Alla.

Der Schreibstil von Eva Menasse ist ruhig und atmosphärisch. Die Stimmung der Datschensiedlung in Vorpommern wird gut vermittelt.
Zudem erfährt man viel aus dem ostdeutschen Sprach- und Kulturraum.

Es ist ein vielschichtiger Roman mit sympathischen Protagonisten, der mich zum Lachen gebracht und auch nachdenklich gemacht hat. Besonders amüsant fand ich dabei Alla und Bolek, die mich mit ihren liebenswerten Satzkonstruktionen immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.
Ich bin der Ich-Erzählerin gerne durch die Erinnerungen gefolgt und konnte sowohl ihre Gedanken als auch ihre Gefühle gut nachvollziehen.
Thematisch spricht die Autorin diverse Alltagsthemen an, in denen sich jede*r Leser*in irgendwo wiederfinden kann. Zwischen melancholischen und amüsanten Themen geht es um Veränderungen, Abschiednehmen, Neuanfang, Heimat, Fremde, Zugehörigkeit, Identität und vieles mehr.

Mich hat dieser vielschichtige Roman nachdenklich zurückgelassen.
Er zeigt, wie sich das Leben verändern kann und dass Einschnitte manchmal einen Neustart einfordern, um sein altes Leben loszulassen. Für mich ist „Alleinruhelage“ eine lohnende Lektüre, die durch ihre Authentizität noch lange nachhallt.

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Alleinruhelage

Rezensionen von yellowdog:

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Der letzte Wolf von S. A. Cosby

Titus Crown

S.A.Cosby hat in seinen Romane oft Außenseiter als Protagonisten, aber in diesem Krimi ist der schwarze Titus Crown Sheriff in Charon County in Virginia.
Es gibt einen Amoklauf an der Schule, wobei ein Lehrer erschossen wird.
Ein junger schwarzer Mann wird als mutmaßlicher Täter erschossen, aber was steckt dahinter.

Die Stimmung in der Bevölkerung ist aufgewühlt. Die Ermittlungen stehen im Mittelpunkt, aber auch Titus als Mensch. Er ist eine starke Figur, die das Buch trägt.
S.A. Cosby schafft auch in seinem vierten Kriminalroman wieder viel Atmosphäre.

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Der letzte Wolf

Rezensionen von Streiflicht:

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Magische Spiegel - Kinderspiel ab 5 Jahre von Kseniya Kuznetsova

Macht richtig Spielespaß!

Auf dieses Spiel war ich total neugierig, weil ich die Spielidee so toll fand und mir auch die Schachtel mit dem Spiegeldeckel so gut gefallen hat. Der gute Eindruck hat sich weiter bestätigt, nachdem ich den Deckel geöffnet hatte. Die verschiedenen Karten sehen hochwertig aus und sind schön bunt, aber nicht schrill.

Dazu kindgerechte Motive und die Spiegelkarten, die aufdecken, was sich wirklich hinter den bunten Bildern versteckt. Mit Hilfe dieser Spiegel zeigen sich ganze Motive, die dann auf den kleinen Karten wieder zu finden sind. Wer entdeckt die im Spiegel gezeigten Dinge auf den bunten Karten? Schnell sein lohnt sich, denn wer als erstes zehn Sachen gefunden hat, hat gewonnen.

Mein Neffe ist knapp sechs und ist ganz begeistert von dem Spiel und voller Eifer dabei, mit dem Spiegel zu arbeiten. Den Dreh hatte er schnell raus und hat dann rasant herumprobiert. Aber auch für Erwachsene ist es eine lustige Herausforderung, auf den wimmeligen Karten, die auf den ersten Blick wie Pop Art wirken, Motive zu finden. Dazu bietet das Spiel drei verschiedene Varianten in der beiliegenden Anleitung. Da wird es auf gar keinen Fall langweilig, egal wie oft die Spieleschachtel hervorgezogen und geöffnet wird.

Mitspielen können bis zu sechs Kinder oder experimentierfreudige Erwachsene. Nach etwa einer Viertelstunde ist ein Spiel vorbei – perfekt für diese Altersgruppe.

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Magische Spiegel - Kinderspiel ab 5 Jahre

Rezensionen von Streiflicht:

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Der abenteuerlichste Madeira Reiseführer | Spektakuläre Orte, magische Gegenden und außergewöhnliche Erlebnisse | Das Beste aus Natur und Kultur für deinen Urlaub von Vera Kraft

Ab nach Madeira

Meine Mama wünscht sich schon länger eine Reise nach Madeira. Daher kam dieser Reiseführer genau recht. Gut gefallen haben mir die großen Bilder, die wirklich Lust auf die Insel machen. Allerdings habe ich mich gefragt, wer die fotografiert hat, weil keine Bildnachweise vorhanden waren. Nur ein sehr allgemeiner Verweis und das wirkte wie Stockfotos.

Das fand ich schade. Insgesamt war mir auch gar nicht so klar, wer das Buch wirklich geschrieben hat. Klar, es gibt eine Autorin, aber im Vorwort hat sie nicht unterschrieben oder so. Auch wirken die Texte eher unpersönlich und etwas lieblos zusammengetragen. Schade, daraus hätte man wirklich mehr machen können. In diesen Zeiten frage ich mich dann immer, wo die Infos herkommen und ob der Autor auch wirklich vor Ort war …

Gut gefallen hat mir, dass es viele verschiedene Tipps gibt, die jeden Geschmack abbilden und auch die unterschiedlichen Regionen der Insel berücksichtigen. Man muss dazu natürlich mobil sein und das ist im Urlaub ja immer nicht ganz so einfach.

Ein Buch, das dazu einlädt, die Insel kennenzulernen, gleichzeitig aber immer etwas zu sachlich wirkt. Als Reisevorbereitung sicherlich gut, wenn man von der Insel noch gar nichts kennt. Kenner entdecken wahrscheinlich nicht mehr so viel Neues.

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Der abenteuerlichste Madeira Reiseführer | Spektakuläre Orte, magische Gegenden und außergewöhnliche Erlebnisse | Das Beste aus Natur und Kultur für deinen Urlaub

Rezensionen von dorli:

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Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones

Die Kraft der Freundschaft

Tayari Jones hat ihren Roman „Goodbye, Honeysuckle“ in dem fiktiven Ort Honeysuckle im ländlichen Louisiana angesiedelt. Wir befinden uns in den späten 1950er bzw. frühen 1960er Jahren und damit in einer Zeit, als die strikte Trennung von Weißen und Afroamerikanern in allen Bereichen des öffentlichen Lebens noch geltendes Recht war.

Die Menschen in Honeysuckle sind gottesfürchtig und hilfsbereit, sie unterstützen einander, wann immer es nötig ist. Inmitten dieser innigen Gemeinschaft wachsen Annie und Vernice auf. Die Schwarzen Mädchen verbindet nicht nur eine tiefe Freundschaft, sie teilen auch das gleiche Schicksal: beide wachsen zwar behütet, aber ohne Mutter auf. Annie wurde direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter bei ihrer Großmutter zurückgelassen, Vernice wurde von ihrer Tante großgezogen, weil ihre Mutter erschossen wurde.

Die Mädchen kehren Honeysuckle nach ihrem Schulabschluss den Rücken. Annie verschwindet ohne ein Wort des Abschieds mit Freunden in Richtung Memphis, weil sie dort nach ihrer Mutter suchen will. Vernice zieht es wie geplant nach Atlanta, sie hat einen Studienplatz am berühmten Spelman College ergattert.

„Goodbye, Honeysuckle“ ist ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich war davon ausgegangen, dass die politischen und gesellschaftlichen Themen von Zeit und Ort eine viel größere Rolle spielen. Die Autorin lässt diese Themen zwar in die Handlung einfließen, allerdings bei Weitem nicht in der Intensität, wie ich sie mir gewünscht hätte. Besonders über die studentische Bewegung und den Widerstand gegen die Jim-Crow-Gesetze hätte ich gerne mehr gelesen. Auch die Südstaatenatmosphäre ist kaum zu spüren. Die Fülle an landschaftlichen, historischen und kulturellen Eigenarten, die die Region zu bieten hat oder auch die bedächtige Lebensart der Einheimischen sind hier allenfalls schmückendes Beiwerk.

Tayari Jones legt ihr Hauptaugenmerk in diesem Roman auf ein ganz anderes Thema: es geht um fehlende Mutterliebe und um das Streben, diese schmerzhafte Lücke mit etwas zu füllen, das Heilung verspricht.

Annie wird von der Hoffnung angetrieben, ihre Mutter irgendwann zu finden. Es tut beim Lesen fast weh, mitzuerleben, wie ihre Suche zu einer Besessenheit wird, die sie mit Scheuklappen durch die Welt laufen lässt, so dass sie nicht einmal wahrnimmt, welches Glück das Leben ihr mit dem einfühlsamen Bobo beschert hat.

Vernice hingegen begegnet der Welt mit offenen Augen und kostet das Leben aus. Doch auch bei ihr ist der Wunsch nach Heilung unvermindert stark - so stark, dass sie ihre wahre Liebe verleugnet, weil diese ihr nicht richtig vorkommt. Vernice ist davon überzeugt, dass sie nur in einer „normalen“ Familie gesunden kann.

Tayari Jones lässt ihre Protagonistinnen in stetigem Wechsel zu Wort kommen. Jeweils in der Ich-Perspektive erzählen Annie und Vernice von den Höhen und Tiefen ihres Alltags, wie sie Herausforderungen meistern, glückliche Momente erleben oder mit Rückschlägen zu kämpfen haben. Obwohl die jungen Frauen verschiedene Wege einschlagen und ihre Leben sich ganz unterschiedlich entwickeln, bleiben sie über die Jahre hinweg durch Briefe miteinander verbunden. Als die Dinge schließlich einen tragischen Verlauf nehmen, wächst bei beiden die Erkenntnis, welche Kraft und Bedeutung ihre tief verwurzelte Freundschaft tatsächlich hat.

„Goodbye, Honeysuckle“ ist ein angenehm flott zu lesender Roman, der mich zwar gut unterhalten, aber nicht so nachhaltig beeindruckt hat, wie ich es mir erhofft hatte. 3,5*

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Goodbye, Honeysuckle

Rezensionen von Streiflicht:

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Little Deadly Secrets - Beste Freunde bis zum Tod von Elena Rieding

Liest sich leicht, ist thematisch schwer

Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick angesprochen und dann wollte ich nur mal kurz reinlesen und war schon verschwunden und abgetaucht. Das Buch liest sich richtig schnell und leicht, auch wenn die Themen sehr schwer sind. Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto mehr Geheimnisse lüften sich.

Manche sehr, sehr düster und nachhaltig verstörend. Leichte Kost ist das nicht, aber es wirkt sehr aus dem Leben gegriffen und ich befürchte, dass sich das auch genauso real abgespielt haben könnte. Das hat mich an manchen Stellen und gerade auch nach dem Lesen schon sehr bedrückt.

Fasziniert bin ich von der jungen Autorin, die den Spagat zwischen jugendlicher Sprache, altersgerechtem Verhalten der Protagonisten und ernsthaftem Roman bestens hinbekommt. Ich bin mehr als doppelt so alt die die Freundesgruppe, konnte mich aber bestens hineinversetzen und mitfühlen. An vielen Stellen bin ich in meine Vergangenheit zurückgerutscht und habe verglichen. Zum Glück hatte ich nicht ansatzweise solche Freunde …

Wer ein Buch lesen möchte, das mehr bietet als Spannung, das eine Geschichte erzählt, die unter die Haut geht, wer über Stunden richtig gut unterhalten werden möchte, und auch tief berührt werden möchte, weil es sich so authentisch und echt anfühlt, der ist hier genau richtig! Ich bin sehr gespannt, was von dieser talentierten Autorin noch so alles kommt!

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Little Deadly Secrets - Beste Freunde bis zum Tod

Rezensionen von cosmea:

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Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger

Unfalltod oder Verbrechen?

Im Auftakt der Serie geht es um den Ermittler DC Smith, der nach einer Auszeit im Zusammenhang mit einer internen Ermittlung in den Dienst zurückkehrt, obwohl es seinen Vorgesetzten lieber gewesen wäre, wenn der eigensinnige Mitarbeiter, der immer wieder aneckt, endlich in Rente gehen würde. Man überträgt ihm einen Routinefall, den er lediglich zum Abschluss bringen soll.

Der 17jährige Wayne Fletcher ertrank beim Baden mit Freunden in einem Fluss in Kings Lake in der Grafschaft Norfolk. Sein Tod gilt als Unfall. Unterstützt wird Smith von dem jungen Assistenten Christopher Waters. Doch bald stößt Smith auf erste Ungereimtheiten wie zum Beispiel unerklärliche Kopfverletzungen und widersprüchliche Zeugenaussagen. Was hat es mit dem verschwundenen Kanu auf sich, das auf dem Fluss gesichtet wurde?
Zusammen mit dem ehrgeizigen Auszubildenden Waters ermittelt Smith akribisch und riskiert so manchen nicht autorisierten Alleingang. Seine unorthodoxen Methoden könnten ihn erneut in Schwierigkeiten bringen. Die Ermittlungen gehen langsam voran, bestätigen aber, dass es sich keineswegs um einen einfachen Badeunfall handelt. Am Ende ist alles anders als vermutet.
Mich hat der ruhig erzählte Roman auch wegen der sorgfältigen Charakterisierung der Figuren und der Beschreibung der Landschaft von Norfolk überzeugt. Mir gefällt, dass es keine blutrünstige Gewaltorgie ist, sondern der Schwerpunkt auf anderen Aspekten eines Krimis liegt. Es wird nicht das letzte Buch des mir bisher unbekannten Autors bleiben, dessen 23 Romane mit großem Erfolg zunächst im Selbstverlag erschienen und nun erneut von englischen und amerikanischen Verlagen veröffentlicht und erstmals übersetzt werden.

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Ein unglücklicher Tod

Rezensionen von yellowdog:

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Alleinruhelage von Eva Menasse

Hallo Haus

Alleinruhelage ist der ungewöhnliche Titel des neuen Romans der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse.
Eine Frau kehrt zu ihrem Wochenendhaus zurück. Es stellt sich die Frage: renovieren oder verkaufen. Die Erzählerin steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Eine Trennung beschäftigt sie sehr.

Es sind Entscheidungen für einen Neuanfang zu treffen.
Sie erinnert sich an die alten Zeiten, z.B. an die Zeit mit ihren Kindern und Freunden, dann auch an ihre eigene Kindheit.

Es dauert nicht lange, bis man in den Sog des Erzählflusses hinein gesogen wird. Das Ganze ist sehr intensiv!
Es wird ein Buch der Erinnerungen und des Bilanz-ziehens.

Eva Menasse verfügt über eine Sprache, die es ihr ermöglicht, den Text so klar und dicht zu gestalten.

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Alleinruhelage

Rezensionen von liesmal:

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Tierisch diebisch (Band 1) - Mission Müllbeutel von Sabrina Schmohl

Konnte mich nicht wirklich begeistern


Ein wenig werde ich an die Bremer Stadtmusikanten erinnert, auch wenn es in dieser Geschichte nur drei Tiere sind, die sich zufällig treffen und zusammen auf den Weg machen. Die Marderin Silberfuchs, die Ratte Schatten und die namenlose Taube sind Straßentiere und wollen gemeinsam Silberfuchs‘ Zuhause retten.

Mir gefällt, dass der Unterschied zwischen Haus- und Straßentieren gut erklärt wird. Zwar ist der Hamster, der ja ein Haustier ist, auch nicht glücklich, weil er immer im Rad unterwegs sein muss. Aber dennoch gibt es einen großen Unterschied: Haustiere werden von ihren Menschen geliebt, während Straßentiere häufig als Ungeziefer bezeichnet und verscheucht werden.
Womit ich in paar Schwierigkeiten habe, sind die Bezeichnungen der Tiere Ich hätte es schön gefunden, wenn sie sich Namen gegeben hätten. Aber das ist bei Straßentieren wohl nicht üblich. Stattdessen die Tierart zu benennen, das fühlte sich für mich beim Lesen etwas holprig an.
Ein größeres Problem liegt für mich allerdings in der Frage, wie ich einem Kind erklären kann, dass es in Ordnung ist, in fremde Wohnungen einzubrechen. Oder mich an einem Kühlschrank zu bedienen, der nicht mir gehört, selbst wenn es sich dabei um einen „Zauberkühlschrank“ handelt. „Mit jedem Einbruch wurden die Betonknacker noch ein wenig geschickter.“
Auch wenn mir die Idee gefällt, Essbares, das im Müll landet, für die Straßentiere zu retten, bleibt es Diebstahl.
Aus diesen Gründen kann ich das Buch nur mit 3 von 5 Sternen bewerten.

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Tierisch diebisch (Band 1) - Mission Müllbeutel