Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
KUNTH Meine Reise zu mehr Glück von KUNTH Verlag
Auf ins Glück!
Glück ist flüchtig und fragil, aber wir Menschen sind süchtig danach. Viele sind immer wieder auf der Jagd nach dem kostbaren Gut und vergessen dabei, dass das Glück manchmal doch so nah sein kann. Und manchmal auch ganz klein. Das vorliegenden Buch verspricht im Untertitel "entdecken, wegträumen, reflektieren" und das geht ganz wunderbar mit dem in Rosa und Gelb gehaltenenen Schmuckstück.
Egal, welche Seite man aufschlägt, man findet sich vor einem wunderschönen Bild wieder, das sofort einlädt. Einlädt zu träumen, zu lesen, zu schauen, wo man sich gerade befindet. Manche Orte sind am anderen Ende der Welt, andere quasi um die Ecke. Gemeinsam ist allen, dass man sie gerne besuchen und entdecken würde. Und so eignet sich das Buch auch perfekt als Geschenk für alle Tagträumer und Reiselustigen.
Besonders gut gefällt mir die Mischung aus atmosphärischem Bild, Text, der informiert und inspiriert und den schönen Zitaten oder Sinnsprüchen. Jede Doppelseite ist ein kleines Kunstwerk. Eine tolle Idee ist die Liste unter dem Titel "Meine Glücksorte" am Ende des Buchs, in der man alle Orte, die man schon kennt oder gesehen hat, abhaken kann. Weitere drei Seiten mit Fragen zum Glück unter dem Motto "Das leise Glück im Alltag", "Gemeinsam glücklich sein" und "Das innere Leuchten" runden das Buch wunderbar ab. Hier kann man sich auf die ganz persönliche Suche nach dem eigenen Glück machen. Wichtige Fragen, bei denen es sich lohnt, darüber nachzudenken!
Ein wirklich schönes Buch, das ich immer und immer wieder gerne zu Hand nehmen. Glück kann so einfach sein, einfach mal blättern ...
Rezensionen von KersG:
Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow
Magische Tiere und ganz viel Chaos
Von kersting
Dieses Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Spannend ab der ersten Seite. Da wollte ich gar nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.
Eine Klinik für magische Tiere, Seelentiere, Zauber und dann noch die Wortgefechte zwischen Gwendolynne und Harrisford.
Eine gelungene Mischung, die mich sofort begeistert hat. Zwischen den beiden fliegen immer wieder die Fetzen. Doch dann kommt es in der Stadt immer wieder zu heftigen Magieexplosionen und die beiden müssen zusammenarbeiten, um herauszufinden, was dahinter steckt.
Auch das Cover hat mich direkt angesprochen. Man spürt richtig die Magie und es wirkt sehr geheimnisvoll. Es passt perfekt zum Buch!
Gwendolynne war mir sofort sympathisch. Sie hat ein Herz für Tiere, das merkt man sofort. Sie kämpft für ihren Traum und gibt nicht so leicht auf.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung der Reihe!
Rezensionen von Schlafmurmel:
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Ein Thriller voller Lügen, Geheimnisse und überraschender Wendungen
„Weil sie lügt“ ist ein spannender und geheimnisvoller Thriller mit einem Cover, das durch die grünen Farben und die Blasen fast schon magisch wirkt und sofort neugierig macht.
In der Geschichte geht es um Anna, deren Schwester Juli spurlos verschwunden ist. Ihr eigener Vater wird des Mordes an Juli beschuldigt, verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis.
Die Mutter ist psychisch krank und nimmt die Welt um sich herum kaum noch richtig wahr. Dadurch bleibt Anna allein zurück und muss nicht nur für sich selbst kämpfen, sondern auch für ihren kleinen Bruder da sein – sie wird für ihn gleichzeitig Schwester, Mutter und Vater.
Doch die Frage, was wirklich mit Juli passiert ist, lässt Anna einfach nicht los. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: zum einen aus Annas Sicht und zum anderen aus der Sicht von Katharina, der leitenden Ermittlerin des Falls. Dadurch bekommt man als Leser spannende Einblicke in beide Seiten der Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass immer mehr Geheimnisse ans Licht kamen, die zuvor verborgen waren. Fast jede Person schien entweder nur die halbe Wahrheit zu erzählen oder sogar zu lügen, wodurch die Ermittlungen immer wieder in eine falsche Richtung gelenkt wurden. Genau das machte die Handlung so spannend und voller Überraschungen.
Das Ende hat mich wirklich überrascht, war aber gleichzeitig sehr gelungen und passend zur Geschichte. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war ein fesselnder Thriller, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Rezensionen von Streiflicht:
Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
Nicht ganz einfach, aber toll
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn natürlich ist mit die berühmte Autorin Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, ein Begriff. Diese Geschichte hier, dass sie um ihren Mann trauert, war mir aber völlig neu und ich neugierig. Ich mag es, wenn bekannte Figuren - egal, ob real oder aus der Literatur - als Romanfiguren dargestellt werden.
Die Frage "Was wäre, wenn ..." finde ich immer ganz besonders spannend.
Hier geht es um den ertrunkenen Ehemann von Mary. War es ein Unfall oder vielleicht sogar Mord?
Gemeinsam mit der exzentrischen Ermittlerin Pat will Mary diesem Geheimnis auf die Spur kommen. Spannend ist, wie das geschehen soll, denn Pat hat da ihre ganz besonderen Methoden und erlebt so quasi noch einmal neu, was Mary erlebt hat. Das fand ich eine echt coole Idee.
Gleichzeitig hat das Buch so seine Längen und es dauert ein bisschen, bis man reinwächst. Wenn man sich dann aber auf die Geschichte einlässt und mitfiebert, wird es richtig spanennd und packend! Ein wirklich interessantes Buch, das zwar nicht ganz einfach zu lesen ist, aber mich wirklich gut unterhalten hat.
Rezensionen von Piet1990:
Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King
Skurril, witzig und überraschend tiefgründig
„Ein unheimlich guter Mensch“ ist definitiv kein gewöhnlicher Roman. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass hier schwarzer Humor, schräge Figuren und gesellschaftliche Themen aufeinandertreffen. Genau diese Mischung hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht.
Besonders gefallen hat mir die Hauptfigur, die zwar nicht immer sympathisch ist, aber gerade durch ihre Eigenheiten interessant bleibt.
Viele Situationen sind herrlich absurd und haben mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Gleichzeitig steckt hinter dem Humor immer wieder Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt.
Der Schreibstil ist flott und unterhaltsam, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Manche Wendungen sind bewusst überzogen, was man mögen muss. Für mich hat das aber gut zum Ton des Romans gepasst.
Fazit:
Ein ungewöhnliches Buch mit viel schwarzem Humor, skurrilen Figuren und einer guten Portion Gesellschaftskritik. Wer gern etwas abseits des Mainstreams liest und Freude an schrägen Geschichten hat, sollte „Ein unheimlich guter Mensch“ eine Chance geben.
Rezensionen von KersG:
Copenhagen Cinnamon 2. Gorgeous Copenhagen Cinnamon von Stefanie Neeb
Wie Hund und Katz
Da ich den ersten Band der Reihe geliebt und regelrecht verschlungen habe, musste ich unbedingt auch den 2. Teil lesen.
Freija ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist eine Karrierefrau, die genau weiß, was sie will. Doch ihr neues Projekt in New York gerät immer mehr in eine Schieflage. Sie muss sich immer mehr fragen, ob das wirklich noch sie ist.
Und dann gibt es da noch Nicolaj. Maschinenbau Student und Womanizer. Die beiden können sich nicht ausstehen und es gibt immer wieder hitzige Wortgefechte zwischen den beiden, die durchaus auch sehr amüsant sind. Die haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Da aber beide ihrem Freund Mads bei der Eröffnung der Bar helfen, müssen sie notgedrungen Zeit miteinander verbringen. Nicht immer leicht. Auch für die anderen Beteiligten nicht. Doch im Laufe der Zeit lernen sie sich besser kennen und beginnen, hinter die Fassade des jeweils anderen zu blicken.
Eine tolle Story. Humorvoll und dabei tiefgründig. Es zeigt wieder mal sehr gut, dass man Menschen nicht nur nach ihrem Äußeren bewerten sollte. Es sind die inneren Werte die weit mehr zählen. Und man sollte die Person erstmal kennen lernen bevor man vorschnell über sie urteilt. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit und die war vielleicht nicht immer leicht.
Eine gelungene Fortsetzung der Reihe!
Rezensionen von yellowdog:
Träume aus Feuer von Florian Illies
Im Feuer geboren, im Feuer verloren
Träume aus Feuer heißt Florian Illies Novelle über einen Mann, der vom Alchemisten zum Wissenschaftler wird. Sie ist im 17.Jahrhundert angesiedelt. Schauplatz ist die Pfaueninsel in Brandenburg.
Es ist ein Porträt des Johannes Kunckel, dessen Gönner der Kurfürst ist.
Verfasst ist das Buch im typischen Florian Illies Stil, der manchmal halbdokumentarisch wirkt.
Auf Dauer ist das nicht immer einfach, aber für diesen relativ kurzen Text passt es und gibt dem Buch ein Gefühl für den Barock.
Rezensionen von div:
Die Toten von morgen - Thriller (Berliner Schattenwelt 2) von Kim Koplin
düster
düster
Macht, Drogen und sehr viel Geld - im Grunde dreht sich das Buch darum, und zwar in einem sehr sehr düsteren Banden Background.
m Mittelpunkt steht Kommissarin Nihal Khigarian, die nach ihrer Rückkehr nach Berlin nicht nur mit einem mysteriösen Mordfall, sondern auch mit den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.
Sie kommt einem französischen Drogenhändler auf die Spur, der sich in Berlin breitmachen und die ansässigen Drogenhändler rausdrängen will.
Besonders überzeugend ist die vielschichtige Hauptfigur. Nihal wirkt authentisch und menschlich, da sie neben den beruflichen Herausforderungen auch mit familiären Problemen und persönlichen Konflikten kämpft.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Man muss wirklich etwas lesen, um sich daran zu gewöhnen.
Aber im Großen und Ganzen ein guter Großstadtthriller.
Rezensionen von Katzenmicha:
Tote trinken keinen Riesling von Lilly Hess
Mord im Gepäck
Rosi Ritter ist die ehemalige Kanzlerreferentin von Helmut Kohl ,und nun Reiseleiterin einer munteren Seniorentruppe.Diese wollen zusammen mit Rosi die Pfälzische Weinstraße erkunden.Zwei ihrer ältesten Freundinnen begleiten Rosi. Monique, die früher Assistentin von Präsident Mitterrand und Olga, Ex-Kommissarin .
Die Damen sind auf der Suche nach den besten Schmankerln und den süffigen Pfälzer Weinen der Gegend.Erst fällt der Würstenwärmer aus und bei einer Pause im Pfälzer Wald stolpert Rosi über eine Leiche,die junge Winzerin Anna Zeder wurde brutal erschlagen.Neben der Leiche findet Rosi das Amulett von ihrer bester Freundin Grete, deren Weingut der größte Konkurrent des Opfers ist.Nachdem die beiden Kriminalhauptkommissare ,der ehemaligen Kommissarin Olga nicht kompetent genug erscheinen,ermitteln die drei Frauen auf eigene Faust.Rosi ist es nicht wohl,den die meisten Verdächtigen kennt sie…..
Die Autorin Lilly Hess hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich hatte von der ersten Seite an dasGefühl als stillerBeobachter dabei zusein.Sehr gerne 5 Sterne und ich bin schon sehr gespannt auf Band 2 der Reihe.
Rezensionen von rosetheline :
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Fragenkarussell
Jacqueline Harpmans "Ich, die ich Männer nicht kannte" ist schon seit einiger Zeit immer wieder auf englischsprachigen Booktube Kanälen aufgetaucht und hat vor allem vor Kurzem einen regelrechten Hype ausgelöst und das, obwohl es vor über 30 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht worden ist.
In Harpmans Buch geht es um eine namenlose Protagonistin, die zusammen mit 39 anderen Frauen eingesperrt in einer Art Keller lebt. Sie ist die jüngste von allen und hat schon immer in Gefangenschaft gelebt und kennt kein Leben außerhalb. Jeder Tag sieht gleich aus, die Wachtmänner sind streng und reden nicht mit den Gefangenen, Widerstand ist zwecklos. Eines Tages durchströmt eine Sirene den Keller, alle Wachtmänner laufen weg. Die Frauen schaffen es an einen Schlüssel zu kommen und somit ihr Verlies zu verlassen...
Als Lesende hatte ich zu Anfang der Geschichte eine Theorie, was es mit den Frauen, den Wachtmännern und dem Keller auf sich hat, die allerdings nach einiger Zeit nicht mehr stimmig war. Dann hatte ich eine weitere Theorie, dann noch eine, doch nie hat sich irgendeine davon bewahrheitet, weil es keine Lösung in diesem Buch gibt. Es ist, als würde man die Hoffnungslosigkeit am eigenen Leib spüren, weil die unbeantworteten Fragen einen regelrecht überschwemmen. Das Leben der Frauen scheint dabei so trist, auch, wenn es für sie besser ist als im Verlies.
Ich kann den Hype an dem Buch nicht ganz nachvollziehen. Es ist bestimmt ein gutes Buch für einen Buchclub, weil so viele existenzielle Fragen gestellt und besprochen werden können. Mir persönlich waren es allerdings zu viele unbeantwortete Fragen und daher kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben.











