Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marw76:
Die Weltenerschaffer von John Hendrix
Sehr liebevoll gemacht! Für Fans der Autoren ein MUSS
Die Welten von C.S. Lewis' Die Chroniken von Narnia und J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe faszinieren seit Generationen Leser:innen jeden Alters.
Doch bevor der Hobbit seine Reise antrat und Narnia seine Türen öffnete, führten die Lebenswege der beiden Autoren durch die Schützengräben des Ersten Weltkriegs.
Später begegneten sie sich in Oxford und fanden ineinander den Mut, über literarische Konventionen hinauszugehen und jene Geschichten zu schreiben, die sie selbst lesen wollten. So prägten die beiden Autoren die Geschichte der Fantasy und veränderten das Erzählen nachhaltig.
Schon alleine das Cover ist eine wahre Pracht und lässt einen gleich an lichtdurchflutete Fantasywelten denken!
Genauso schon wie das Buch von außen wirkt, ist es auch von innen gemacht worden! Hier wechseln sich wunderbare Comic- Elemente mit Fließtexten ab und man erfährt viel über das Leben der beiden großartigen Männer!
Ich bin schon sehr lange ein Fan von Mittelerde und Narnia, und habe sowohl den Hobbit, als auch "Der Herr der Ringe" und alle Bücher von "Die Chroniken von Narnia" verschlungen, sowie auch alle Filme gesehen und bin immer wieder gerne in diese tollen Welten eingetaucht. Sie lassen alle Sorgen und Probleme für einen Moment vergessen.
Ich habe mich so gefreut durch dieses Buch nun auch die Lebensgeschichte der beiden noch besser kennen gelernt zu haben, vieles war mir neu und konnte etwas dazulernen. Dies hat durch den abwechslungreichen Stil des Buches ganz viel Spaß gemacht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen!
Das Buch ist sehr liebevoll und schön illustiert worden, viele Zeichnungen sind bunt bemalt und man kann richtig schon in die Welt der Autoren eintauchen.
Ich finde das Buch ist so besonders, dass es ein richtiges Muss für Fans der Autoren ist und es sich ausserdem auch wunderbar als Geschenk eignet.
Der Schluss war absolut berührend und der Autor hat das Ende der beiden in diesem Buch nochmal zu etwas einzigartigem gemacht!
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe verdient die volle Punktzahl. Es wird bei mir einen Ehrenplatz bekommen, so dass ich immer wieder darin blättern kann.
Rezensionen von e_kieh:
Der Furzfuchs von Jan Kaiser
Ideal für kleine Pups- und Quatschfans
Lustige Idee, aber nicht ganz mein Fall
„Der Furzfuchs“ hat auf jeden Fall ein Thema, bei dem Kinder sofort hellhörig werden: Pupsen! Dazu kommt eine kleine Detektivgeschichte, bei der die Waldtiere einem geheimnisvollen Knall auf die Spur gehen. Die Idee ist witzig und gerade für Kinder ab 4 Jahren sicher ein echter Lacher.
Auch die Reime haben mir grundsätzlich gut gefallen. Das macht das Buch schön zum Vorlesen und sorgt dafür, dass die Geschichte locker und schnell vorangeht. Die Illustrationen sind ebenfalls liebevoll gemacht und passen gut zum lustigen Geschehen.
Trotzdem war mir die Geschichte insgesamt etwas zu sehr auf den Pups-Humor ausgelegt. Was für Kinder wahrscheinlich genau der Reiz ist, wirkt auf Erwachsene stellenweise etwas vorhersehbar. Die Detektivgeschichte hätte für meinen Geschmack gerne etwas mehr Spannung haben dürfen.
Mein Eindruck ist daher:
Für Kinder, die gerade alles rund ums Pupsen unglaublich lustig finden, ist das Buch sicherlich ein Volltreffer. Wer als Erwachsener beim Vorlesen nicht jedes Mal über einen Pups lachen kann, braucht dagegen ein bisschen Humor.
Fazit: Ein kurzweiliges, lustiges Bilderbuch mit einer ungewöhnlichen Idee - besonders für kleine Pups- und Quatschfans.
Rezensionen von annaja:
Die 4C Ninjas von Malik Ekinci
Eine spannende Geschichte rund um die Schule
Eine rote Kuppel erscheint plötzlich über der Schule. Was ist da los? Malik und die Mitschüler staunen und merken, dass nun keiner mehr aus der Schule hinaus kann und keiner hinein. Alle werden Spiegelwesen. Doch ein paar Schüler der 4 C und Lehrerin Brinkmann retten sich. Sie sind nun in einer Base.
In Sicherheit! Doch Gefahr droht. Es gibt eine Spiegelmagie und es wird sehr aufregend.
Mut ist gefragt, doch wenn man gute Freunde hat, da gibt man sich gegenseitig Halt, hilft sich gegenseitig und dann gelingt auch vieles. Schaffen die Schüler der 4C es, ihre Kollegen und die Lehrer zu befreien, sie zu "entspiegeln"?
Ein Buch, das so besonders ist, weil es mit Hilfe von KI und von einem erst 10jährigen Jungen erdacht und geschrieben wurde. Es ist spannend und es vermittelt eine klare Botschaft, denn Zusammenhalt ist wichtig, um Probleme besser lösen zu können und mit vereinten Kräften schafft man es leichter.
Ein guter Start für eine tolle Lesereihe!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Evi Werkl:
Popóm von Johanna Sebauer
Ein Roman, der sich in sich selbst verliert
Die Grundidee des Romans hat mich fasziniert: Ein Mann begegnet seinem zukünftigen Ich. Das verspricht spannende Fragen über das Leben, Entscheidungen und persönliche Entwicklung. Leider konnte mich die Geschichte letztlich nicht richtig erreichen. Vor allem mit der Hauptfigur Hendrik wurde ich nicht warm.
Seine Orientierungslosigkeit und Egozentrik mag als Spiegelbild der heutigen Gesellschaft gedacht sein, mir ist das beim Lesen mehr und mehr auf die Nerven gegangen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Begegnung mit seinem älteren Ich eine Entwicklung auslöst mit mehr Offenheit, mehr Leichtigkeit und Hinwendung zu anderen Menschen. Stattdessen hatte ich am Ende das Gefühl, dass Hendrik in seiner Schwere und seinem Grübeln gefangen bleibt.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:
Popóm von Johanna Sebauer
Ein origineller Entwicklungsroman mit Längen
Ist es hilfreich, über seine Zukunft Bescheid zuwissen?
Diese Frage stellt Johanna Sebauer in ihrer Geschichte über den jungen Hendrik Popom , der in Hendrik Popóm seinem Alter Ego begegnet.
Selbst in einer krisenhaften Situation auf der Suche nach Halt und SInn, glaubt er, fasziniert von dem gut gekleideten, eleganten Mann in den Sechzigern, einen Blick in seine Zukunft machen zu können und Hinweise auf sein späteres Leben zu finden.
Doch das Leben muss im Jetzt gelebt werden, und letztendlich verhilft ihm diese Begegnung aktiver zu werden und Selbstmitleid und Resignation hinter sich zu lassen.
Gut gefallen hat mir, dass die FIgur des Popóm geheimnisvoll und nicht faßbar bleibt, aber die Langatmigkeit der Erzählung ließ mein Interesse schwinden.
Rezensionen von Carmen19994:
Die Straße von Robert Seethaler
Eine Straße voller Geschichten
Mit „Die Straße“ erzählt Robert Seethaler keine klassische Geschichte mit einer Hauptfigur und einem klaren Handlungsstrang. Stattdessen öffnet er die Türen zu den Häusern der Heidestraße und lässt nach und nach ihre Bewohner zu Wort kommen. Ein Antiquar, der von seinem kleinen Laden träumt, eine Heimleiterin, ein eigensinniger Junge, ein Pfarrer, Geschäftsleute und viele weitere Menschen bevölkern diese Straße – jeder mit seinen eigenen Sorgen, Wünschen und Geheimnissen.
Gerade dieser mosaikartige Aufbau macht den Roman besonders. Die einzelnen Episoden wirken zunächst wie lose Puzzleteile, doch mit der Zeit entsteht daraus ein immer dichteres Bild der Gemeinschaft. Es geht um Liebe und Einsamkeit, um Hoffnungen und Verlust, um Alltag und die großen Veränderungen, die plötzlich vor der eigenen Haustür stehen.
Besonders gut gefallen hat mir Seethalers genaue Beobachtungsgabe. Mit wenigen Worten zeichnet er seine Figuren und fängt dabei ganz unterschiedliche Stimmen ein. Mal ist es berührend, mal skurril, manchmal auch wunderbar trocken – gerade das bürokratische Amtsdeutsch sorgt für den einen oder anderen Schmunzler.
„Die Straße“ ist sicher kein Buch, das man nebenbei liest. Man muss sich auf die vielen Figuren und Perspektiven einlassen und die einzelnen Geschichten miteinander verbinden. Wer sich darauf einlässt, bekommt dafür ein vielschichtiges Porträt einer Straße und ihrer Bewohner. Am Ende hat man beinahe das Gefühl, selbst eine Weile dort gelebt und die Menschen hinter den Fenstern kennengelernt zu haben.
Rezensionen von Carmen19994:
Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas
Liebe aus zwei Welten
„Die zweitgrößte Liebe“ hat mich vor allem durch seine Hauptfigur Michelle gepackt. Sie ist eigenwillig, verletzlich, selbstbewusst und gleichzeitig geprägt von dem Wissen, im Leben ohne großes Sicherheitsnetz auskommen zu müssen. Gerade diese Mischung macht sie unglaublich nahbar.
Im Zentrum steht ihre Beziehung zu Henry, der aus einer ganz anderen sozialen Welt kommt.
Was zunächst leicht und ungezwungen beginnt, wird zunehmend komplizierter. Denn zwischen den beiden stehen nicht nur unterschiedliche Lebensentwürfe, sondern auch Vorstellungen von Geld, Herkunft und dem eigenen Wert. Ruth-Maria Thomas zeigt sehr fein, wie Klassenzugehörigkeit Beziehungen beeinflussen kann – oft gerade dann, wenn die Beteiligten selbst gar nicht merken, welche Grenzen sie damit ziehen.
Besonders stark fand ich den Blick auf Michelles Leben außerhalb der Liebesgeschichte. Ihre finanzielle Situation, ihre Erfahrungen und ihr Kampf um Selbstständigkeit geben der Geschichte eine gesellschaftliche Tiefe, ohne dass das Thema belehrend wirkt. Thomas schreibt direkt, modern und mit einem sehr eigenen Ton, der die Figuren lebendig werden lässt.
„Die zweitgrößte Liebe“ ist für mich vor allem eine Geschichte über zwei Menschen, die sich nahekommen und trotzdem aus sehr unterschiedlichen Welten stammen. Eine bittersüße, kluge und wunderbar beobachtete Lektüre, die zeigt, dass Liebe manchmal nicht an fehlenden Gefühlen scheitert, sondern an allem, was man aus seinem bisherigen Leben mitbringt.
Rezensionen von Carmen19994:
Schlaf von Honor Jones
Leise, aber eindringlich
„Schlaf“ ist ein leiser, aber sehr eindringlicher Roman, der sich mit Familie, Erinnerung und den Spuren beschäftigt, die schwierige Kindheitserfahrungen im späteren Leben hinterlassen. Im Mittelpunkt steht Margaret, die nach New York zurückkehrt, um von ihrer sterbenden Mutter Abschied zu nehmen.
Dabei wird sie unweigerlich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Besonders gelungen fand ich, wie Honor Jones die familiären Spannungen und Margarets Erinnerungen vermittelt. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern entwickelt seine Wirkung gerade durch die Zurückhaltung und die Atmosphäre. Die sachliche, teilweise kühle Sprache passt dabei erstaunlich gut zu der Geschichte und macht manche Szenen gerade deshalb umso beklemmender.
Die Handlung bewegt sich zwischen Margarets Kindheit und ihrem Leben als erwachsene Frau und zeigt, wie sehr vergangene Erlebnisse einen Menschen prägen können. Besonders die Passagen aus Margarets Kindheit sind emotional und bleiben im Gedächtnis.
„Schlaf“ ist kein Roman, der mit großen dramatischen Wendungen arbeitet. Vielmehr ist es eine stille und psychologisch interessante Geschichte über Familie, Verletzungen, Schuld und die Frage, wie man mit der eigenen Vergangenheit weiterleben kann. Eine anspruchsvolle, atmosphärische Lektüre, die noch eine Weile nachwirkt.
Rezensionen von brauneye29:
Pistazienküsse am Gardasee von Mia Sole
Kurzweilige Unterhaltung
Zum Inhalt:
Dorin arbeitet gemeinsam mit ihren Vater, doch so richtige Anerkennung erfährt sie. Als ihre Schwester Jule sie um Hilfe bittet, reist sie nach Limone, wo ihre Schwestern ein Hotel hat. Natürlich hat der Vater auch für diese Reise einen Auftrag im Petto, sie soll sich nach einem Grundstück für eine Villa umsehen.
Bei einem Spaziergang begegnet sie Alessio, der etwas in Dorin auslöst, aber er scheint sie überhaupt nicht zu mögen. Dann ein anonymer Anruf, der ihre gesamte Welt ins Wanken bringt.
Meine Meinung:
Das ist so ein richtig schöner Sommerroman mit ein wenig Familiendrama, einer Liebelei und viel Gardasee-Feeling, was mir an dem Roman am besten gefallen hat. Pistazien sind zwar so gar nicht meins, aber das passte schon alles gut zusammen. In Teilen ahnt man natürlich in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, aber das ist auch nicht schlimm, solange die Geschichte schön erzählt wird und das wird sie hier. Ich hatte die Hörbuchversion, die auch gut gelesen wurde. Wer etwas leichtere Unterhaltung mag, ist hier sehr gut aufgehoben.
Fazit:
Kurzweilige Unterhaltung
Rezensionen von Shilo:
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Heimat ist mehr als nur ein Ort
Liesel begleitet ihre Großmutter Emmi in die frühere Heimat der Familie. Mit dieser Reise beginnt nicht nur die Suche nach alten Spuren, sondern auch ein Blick auf vieles, worüber in der Familie lange nicht gesprochen wurde.
Schnell wird klar, dass nicht nur die Vergangenheit eine Rolle spielt. Viel wichtiger sind die Menschen und das, was sie mit sich tragen.
Alte Erinnerungen kommen zurück und nach und nach wird verständlicher, warum manches verschwiegen wurde.
Die gemeinsame Reise verändert auch das Verhältnis zwischen Liesel und Emmi. Anfangs bleibt vieles unausgesprochen, doch langsam lernen die beiden Frauen einander besser kennen. Gerade diese Entwicklung wirkt natürlich und macht die beiden Figuren nahbar.
Die Gefühle der Figuren werden zurückhaltend beschrieben. Oft sagen kleine Gespräche oder kurze Augenblicke mehr als viele Worte. Dadurch entsteht eine Nähe zu den Menschen in der Geschichte, ohne dass die Handlung übertrieben wirkt.
Die Reise in die ehemalige Provinz Ostpreußen wird mit vielen kleinen Details beschrieben. Alte Gutshäuser, Alleen und die Nähe zur Ostsee geben den Erinnerungen einen Ort und machen die Vergangenheit greifbarer.
Die Frage nach Heimat begleitet die Geschichte immer wieder. Dabei geht es nicht nur um einen bestimmten Platz, sondern auch um Menschen, Erinnerungen und das Gefühl, irgendwo seinen Platz zu haben.
Besonders geblieben ist mir die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Manche Erlebnisse begleiten Familien über viele Jahre und beeinflussen auch die nächste Generation. Genau dieser Gedanke machte den Roman für mich interessant.
Die Geschichte von Liesel und Emmi erzählt von Erinnerungen, Familie und dem Umgang mit Dingen, die lange verborgen waren. Die ruhige Erzählweise und die persönlichen Einblicke haben mir sehr gut gefallen. 5 Sterne.










