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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Emmmbeee:

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Herz König von Lily King

Eine sehr reelle Liebe

Hier geht es (grob umrissen) um Studenten, die sich auf dem Campus begegnen, miteinander im Studium zu tun haben, zusammenwohnen und sich näherkommen. Es ist eine Liebesgeschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg, ein voneinander Wegdriften und wieder Zusammenfinden, um tiefe Einschnitte, um ein großes Stück der jeweiligen Lebensläufe.

Eigentlich sind es mehrere verschiedene Liebesgeschichten bzw. Stationen einer liebenden Frau namens Jordan, wobei der rote Faden manchmal nur als Erinnerung besteht. Das klingt kompliziert, und da zwei der Liebespartner seit Beginn der Handlung enge Freunde sind, ist nicht immer klar, welches denn nun der Herz König ist. Den Titel hat der Roman auch vom Kartenspiel „Sir Hincomb Funnibuster“, den die Erzählerin mit ihren beiden ersten Liebespartnern Sam und Yash spielt.
Eigentlich ist alles so wie im richtigen Leben, da läuft längst nicht alles nach Wunsch, und selten gibt es ein Happy End.
Im letzten Teil, der beim sterbenden Yash im Krankenhaus stattfindet, musste ich ein paarmal heftig schlucken. Das war sehr berührend. Traurig haben mich auch die Passagen zu Jordans schwerkrankem Sohn Jack gestimmt. Die zweite Romanhälfte ist insgesamt sehr bedrückend.
Aber manchmal führte der Text zu ausufernden Dialogen, zu nervenden Längen, sodass ich oft die Geduld verloren und quergelesen habe. Es fiel mir über weite Strecken schwer, aufmerksam zu bleiben. Vielleicht habe ich deshalb nicht alles verstanden und den Zugang kaum gefunden. Aber dass ich die meisten der literarischen Anspielungen identifizieren konnte, hat mich doch gefreut.
Das Cover vermittelt einen zutiefst melancholischen Eindruck von Liebeskummer, also durchaus passend zum Inhalt. Insgesamt war ich allerdings ein wenig enttäuscht, da mich der Roman an keiner Stelle so richtig zu fesseln vermochte und ich das Buch am Ende gern zugeklappt habe. Tut mir leid.

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Herz König

Rezensionen von div:

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Monofuturis von Konstantin Schamber

technologischer Fortschritt - unser täglicher Begleiter

technologischer Fortschritt - unser täglicher Begleiter

Das Buch "Monofutiuris" sehe ich als großen Mehrwert. Technologischer Fortschritt ist unser tagtäglicher Begleiter - mit diesem Buch bekommt man das Know How, um Möglichkeiten zu erkennen und den Blick für Risiken zu schärfen.

Ich fand das Buch zunächst etwas anspruchsvoll geschrieben (betreffend Schreibstil), aber gerade dadurch auch interessant - und man gewöhnt sich auch schnell daran, dass man hier gedanklich ganz mit dabei sein muss. Das Thema technologischer Fortschritt begleitet uns schließlich jeden Tag, oft ohne dass wir uns wirklich fragen, wohin diese Entwicklung eigentlich führt.

Besonders spannend fand ich den Gedanken, dass neue Technologien zwar vieles einfacher und effizienter machen können, wir dadurch aber gleichzeitig von ihnen abhängig werden können.

Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor nicht einfach gegen Technik oder Fortschritt argumentiert. Stattdessen regt er dazu an, genauer hinzuschauen und auch die möglichen Folgen mitzudenken. Gerade bei Themen wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz finde ich diese differenzierte Betrachtung wichtig.

Von mir gibt es eine Empfehlung - sehr fundiert und interessant geschrieben.

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Monofuturis

Rezensionen von Thorsten:

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Weißer Rausch von Anu Ojala

»Weißer Rausch« ist der Auftakt Band einer skandinavischen Thriller- Triologie von Anu Ojala, der tief in die moralisch-gesellschaftlichen Abgründe im winterlich-düsteren Lappland eintaucht und im eiskalten Winter von Lappland beginnt. An der finnisch-schwedischen Grenze geschehen brutale Morde und der Drogenkonsum bereitet sich aus.

Kommissarin Ronja Jentzsch von der finnischen Polizei wird gefordert und begibt sich an die schwierige Ermittlungsarbeit. Als plötzlich noch der Geheimdienst mit ermittelt, ist ersichtlich, dass es sich nicht um herkömmliche Vorfälle handeln.
»Weißer Rausch« ist ein starker erster Band einer fesselnden Lappland Triologie. Eine spannende Geschichte rund um die Ermittlungen zu Drogenschmuggel und Drogenkriminalität und die durch ihre sympathische Kommissarin Ronja Jentzsch überzeugt.

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Weißer Rausch

Rezensionen von Claudia R.:

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Blauäugig von Beate Winter

Krimi mit Tiefe

Klappentext / Inhalt:

Seit fünf Wochen ist Richard Wehmeier wieder in Freiheit, nachdem er die Strafe für den Mord an der kleinen Betti Hein abgesessen hat.
Langsam lebt er sich wieder in seinen Alltag ein.
In seinem Stammlokal in Gifhorn erreicht ihn ein Anruf eines Unbekannten der ihn treffen will, und angeblich Informationen besäße, die seine Unschuld beweisen.

Wehmeier macht sich sofort auf den Weg zu der angegebenen Adresse, doch das Haus ist leer, die Tür steht offen.
Ohne nachzudenken tritt er ein.
Zur gleichen Zeit steht Kommissar Kilian Frommelt vor der Kinderleiche von Lisa Brandes, die mit ihren Eltern in genau dem Haus gelebt hat, in dem man später Spuren von Wehmeier findet. Wieder ist dieser Hauptverdächtiger in einem Mordfall.
Nur, wie soll Wehmeier beweisen, dass er mit dem Mord an der fünfjährigen Lisa rein gar nichts zu tun hat?
Und gibt es einen Zusammenhang zu dem Fall der getöteten Betti Hein?

Cover:

Das Cover wirkt stimmungsvoll gruselig mit der Fakten Puppe am Boden hat es eine ganz eigene Atmosphäre, die es ausmacht. Stimmig zur Geschichte ist das Cover schon und gibt diesem einen ganz eigenen gruseligen und düsteren Rahmen. Die Aufmachung des Covers finde ich gelungen und passend gewählt.

Meinung:

Ein Krimi mit Tiefe und psychologischem Feingefühl. sie reizt Themen an, die es von sich haben und überrascht mit wendungsreichem und temporeichem Plot. Schnell ist man in der Geschichte und wird immer wieder von unterschiedlichen Dingen und einer beängstigenden Atmosphäre überrascht. Die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu sehr ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist detailreich und sehr gut beschreibend, sowie atmosphärisch umgesetzt. Anfangs braucht man etwas um in Geschichte, Namen und Tempo hineinzufinden, welches sich mehr und mehr steigert.

Die einzelnen Abschnitte und die Einteilungen der Tage ist sehr gut gelungen und gut ersichtlich. Gliederung und Gestaltung fand ich gut umgesetzt. Das Konstrukt in sich fand ich sehr gut durchdacht und es erschließt sich einem mehr und mehr auch wenn. mich das Ende komplett überraschen konnte, war es in sich stimmig und wurde gut aufgeklärt.

Ein Krimi, der es in sich hat und sehr atmosphärisch und wendungsreich herüber gebracht wird. Die Geschichte ist sehr emotionsreich und wirkt noch eine ganze Weile nach. Ein Krimi mit Tiefe, der überzeugt.

Fazit:

Ein Krimi mit Tiefe und psychologischem Feingefühl.

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Blauäugig

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Der Tod der schönen Rehböcke von Ota Pavel

Vom Humor in dunklen Zeiten

Ota Pavel lebte von 1930 bis 1973 und war ein tschechisch-jüdischer Sportjournalist. Nach einer psychotischen Episode kam er in die Psychiatrie und schrieb dort seine bewegende Familiengeschichte in humorvollen, episodenhaften Kurzgeschichten auf: das Ergebnis ist, in deutscher Übersetzung, das Büchlein „Der Tod der schönen Rehböcke“.

Das nur knapp über 130 Seiten umfassende, schnell und leicht zu lesende, humorvolle, aber doch inhaltlich sehr tiefgründige Büchlein ist in acht Kurzgeschichten geteilt, die lose miteinander verbunden und chronologisch geordnet sind.

Immer geht es um die Herkunftsfamilie des Autors, wobei der jüdische Vater im Vordergrund steht: ein lebensfroher, gewitzter Mann, der sich angesichts aller Widrigkeiten zu helfen weiß und sich stolz der tschechischen Heimat verbunden fühlt:

„Mein Papa liebte dieses Land überhaupt sehr, wohl mehr als die Mama, die Christin war; für sie war es nämlich selbstverständlich, dass sie eine Heimat hatte, während mein Papa sie mit Hilfe seiner Vorfahren Hunderte von Jahren hindurch gesucht hatte, bevor er sie fand.“ (S. 77)

An seiner Seite und seine Marotten tapfer ertragend ist stets die tschechische Mutter des Autors, eine tüchtige Frau, der das Buch gewidmet ist: „Für Mama, die meinen Papa zum Manne hatte.“

So begleiten wir die Familie in kurzgeschichtenhaften Ausschnitten durch mehrere Jahrzehnte: von der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, über den Krieg und die Verfolgung der jüdischen Mitglieder der Familie durch die Nazis bis in die Nachkriegszeit und das kommunistische Regime. Am Anfang sind es locker-heitere Begebenheiten, die erzählt werden, etwa, von einem Betrüger, der dem Vater des Erzählers einen Karpfenteich ohne Karpfen verkaufen will, was dieser ihm gewitzt mit gleicher Münze heimzuzahlen weiß.

Gegen Mitte des Buches werden die zeitgeschichtlichen Ereignisse düsterer, erst wird die Bewegungsfreiheit des Vaters und der älteren Brüder eingeschränkt und dann werden diese aufgefordert, die Fahrt ins Konzentrationslager anzutreten, doch auch das weiß der Erzähler mit einer Art Galgenhumor zu beschreiben: „… alles Übrige legte die Mama in schöne Steinguttöpfe ein, und sie kochte meinen Brüdern Hugo und Jirka Sauce und Beefsteaks, was ihre ganz besondere Spezialität war. Die Jungen stopften sich voll für die kommenden Jahre, um Theresienstadt, Auschwitz, Mauthausen, die Todesmärsche bei dreißig Grad Frost und das Steineschleppen auf der Treppe von Mauthausen bei dreißig Grad Hitze auszuhalten und all die hübschen Sachen, die die Deutschen für sie bereithielten.“ (S. 73)

Diese tiefschwarze Hintergrundkulisse umrahmt also eine beträchtliche Zeitperiode im Leben der geschilderten Familie. Und doch ist es insgesamt kein deprimierendes Buch, weil es dem Autor auf außergewöhnliche Weise gelingt, so viele Momente der Leichtigkeit, Lebensfreude und des Schalks einzufangen, sodass man trotz des Wissens um diese schreckliche Zeit das Gefühl hat, diese bemerkenswerte Familie kann dem etwas entgegenhalten: eine Resilienz, die im flexiblen, gewitzten Umgang mit allem liegt, was einem das Leben so entgegenwirft, im familiären Zusammenhalt, in der Liebe und im gemeinsamen Lachen.

Damit ist es insgesamt ein herzerweichendes Plädoyer für das Licht in dunklen Zeiten und ein intelligent-humorvoll-gewitztes Büchlein, das ich einer breiten Leserschaft von Herzen empfehlen kann.

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Der Tod der schönen Rehböcke

Rezensionen von Anonym:

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Six Ways to Watch You Fall von Colin Hadler

Spannender Jugendthriller

Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben: Einmal in der Gegenwart, in der Archer die mysteriösen und bedrohlichen Briefe erhält und einmal in der Vergangenheit vor ein paar Monaten auf einer Sprachreise in Mexiko, auf der etwas Tragisches vorgefallen ist.

Das macht die ganze Geschichte sehr spannend, da man zwei lose Enden hat, auf deren Verknüpfung man hin fiebert.

Die Briefe stellen Archer oft vor zwei Möglichkeiten, etwas Unangenehmes bzw. Schreckliches zu tun, sonst folgen schlimmen Konsequenzen. Ich fand es interessant zu überlegen, für welche Option ich mit entscheiden würde.

Die Freundschaft zwischen Archer, Hazel und Nick hat mir gut gefallen, da sie eben nicht perfekt war, aber man sich immer auf die anderen verlassen konnte. Es kommen viele ernsthafte Themen wie Ausgrenzung, Krankheiten, etc. zur Sprache.

Auch die düstere Atmosphäre von einem Internat - früher mal eine Psychiatrie, um die sich viele schreckliche Mythen ranken - hat perfekt zu der Geschichte gepasst.

An manchen Stellen waren mir die Protagonisten etwas zu impulsiv bzw. zu naiv, aber da es sich hier um Teenager handelt, konnte ich gut darüber hinwegsehen.

Das Buch ist aber nicht nur für die Jugend geeignet, sondern lässt sich eigentlich in jedem Alter lesen. Es gehört eher zu den weniger blutigen Thrillern.

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Six Ways to Watch You Fall

Rezensionen von Claudia R.:

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Die Fäden der Macht Band 1 von Konrad Falkenberg

tolles Setting

Klappentext / Inhalt:

St. Gallen, Mitte des 19. Jahrhunderts: Felix Hasler wächst in einfachen Verhältnissen auf, geprägt von Armut, harter Heimarbeit und der Willkür mächtiger Männer. Als seine Familie durch Gewalt, Ausbeutung und Intrigen ins Unglück gestürzt wird, verlässt Felix seine Heimat, entschlossen, nicht länger Opfer fremder Entscheidungen zu bleiben.

In St. Gallen findet er im alten Professor Matthias Furger einen Lehrer, der aus seiner Wut Verstand formt. Felix lernt Sprachen, Geschichte, Mathematik und schliesslich das Handwerk des Eisens. Aus dem armen Jungen wird ein junger Mechaniker mit einer Idee, die das Machtgefüge der Stickerei erschüttern könnte: eine Maschine, die nicht den Fabrikherren dienen soll, sondern den Arbeitern.
Doch Alfred Gemperle, ein einflussreicher Stickereifabrikant, erkennt die Gefahr früh. Er lässt Felix’ Erfindung stehlen und spinnt eine tödliche Intrige, die Felix zum Mörder machen soll. Während Felix fliehen muss, bleibt Lisbeth, Gemperles Tochter und Felix’ grosse Liebe, zurück – schwanger, eingesperrt und gezwungen, ihr Kind unter fremdem Namen wegzugeben.
Felix’ Weg führt über den Rhein nach Rotterdam und schliesslich nach Amerika, wo ihn keine Freiheit erwartet, sondern Hunger, Ablehnung, Gewalt und eine Welt, in der Menschen als Ware gehandelt werden. Auf einer Plantage bei Savannah begegnet er Kwame und Yela, deren Schicksal ihm zeigt, dass Macht und Unrecht nicht an Landesgrenzen enden.
Die Fäden der Macht ist der erste Band einer gross angelegten historischen Trilogie über Aufstieg, Schuld, Liebe, Verrat und den Preis der Freiheit. Ein Roman über Menschen, die in einer ungerechten Welt nicht aufhören, sich gegen ihre Rolle zu wehren.

Cover:

Das Cover finde ich sehr interessant und spannend umgesetzt. Es wirkt abenteuerlich und nach Aufbruch. Die zentralen Figuren und Charaktere der Geschichte sind hier sehr gut erkennbar und das Ganze ist sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Die Geschichte wird interessant erzählt und man taucht ein und die Zeit und Atmosphäre der damaligen Epoche und Gegebenheit. Auch das Szenario und das Setting fand ich sehr interessant gewählt und man merkt, dass hier sehr gut recherchiert und geforscht wurde und das Ganze sehr bildlich und detailreich umgesetzt wurde. Man findet sich in die damalige Zeit und Historie sehr gut hinein.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Man merkt, wie brutal die Verhältnisse der damaligen Zeit sein konnten und auch die verschiedenen Emotionen wurden hier sehr gut umgesetzt und sind sehr ahn spürbar.

Die Charaktere sind facettenreich und auch die Atmosphäre und Stimmung kommt nachvollziehbar herüber. Besonders in Felix findet man sich sehr gut hinein und kann seinen Gedanken und Handlungen gut folgen.

Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Anfänge sind gut hervorgehoben und dadurch auch sehr gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Die Geschichte ist interessant und nachvollziehbar beschrieben und umgesetzt und besonders in die damalige Zeit findet man sich durch die guten Beschreibungen sehr schnell hinein. Ein gelungner Auftakt, der die Neugier auf mehr erweckt.

Fazit:

Einblicke in vergangene Zeiten mit einem interessanten und emotionsreichem Setting. Toller historischer Roman, der auf facettenreiche Charaktere und eine schwere Zeit blicken lässt.

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Die Fäden der Macht Band 1

Rezensionen von bücherliebe74:

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Frieda von Geraldine Oetken

Frieda

Die Autorin Geraldine Oetken nimmt die LeserInnen mit in einen Teil ihrer Familiengeschichte und in ein Kapitel deutscher Geschichte, das nicht vergessen werden darf - gerade in der heutigen Zeit!

Geraldine Oetken erfährt von einer Urgroßtante, die 1941 in einer "Heilanstalt" bei Oldenburg verstarb.

Wir begleiten die Autorin bei ihrer Suche nach Fakten und der Lebensgeschichte von Frieda.
Sie geht dabei nicht nur Fragen zu Frieda`s Leben und Sterben nach, sondern setzt sich auch intensiv mit der Haltung innerhalb ihrer Familie während der NS-Zeit auseinander.
Geboren in eine große Fabrikantenfamilie geht sie der Frage nach, welche Rolle die Firma der Familie während der NS-Zeit spielte und welche politische Haltung die FamilienmitgliederInnen hatten.

Wie kann es sein, dass ein Familienmitglied Opfer der Euthanasie der Nazis wurde?
Warum gibt es kaum Informationen zu Frieda und was wurde warum verheimlicht?
Was ist wirklich wahr an dem, was über Jahrzehnte, von Generation zu Generation, weitererzählt wurde?
Was bleibt ungesagt, begraben unter jahrzehntelangem Schweigen?
Und - ab welchem Moment zählt jemand als Nazi?

Die Autorin recherchiert über Jahre. Sichtet unzählige Dokumente, Listen, Kirchenbücher, in Ämtern, Behörden, Landes- und Staatsarchiv.

Für mich ist dieses Buch kein Roman, eher eine Erforschung, eine Recherche, fast eine historische Forschungsarbeit. Neben nachweislichen Tatsachen bleiben trotz intensiver Erarbeitung noch viele Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten / Annahmen und Leerstellen.
Dialoge kommen selten vor. Allerdings geht die Autorin mit Frieda in innerliche Dialoge, die mich sehr berührt haben.
Der Schreibstil ist von beeindruckender Klarheit, direkt und unbeschönigend!
Trotzdem merkt man deutlich, wie emotional betroffen die Autorin ist. Fassungslosigkeit ob der unmenschlichen Haltung Menschen gegenüber in der Zeit der NS-Regierung.
Ratlosigkeit, wenn die Recherchen zum Stillstand kommen.
Und der starke Wille, Frieda sichtbar zu machen und ihr einen Platz zu geben.

Für mich ist es ein beeindruckendes Buch, intensiv, geschichtlich interessant und nicht so schnell zu vergessen!

4 von 5 Punkten!

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Frieda

Rezensionen von Claudia R.:

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Sam Keeper - Die Tore von Loryndas von Roland Ruszó

kreativ, fantasievoll

Klappentext / Inhalt:

Vier Freunde. Eine uralte Prophezeiung. Und eine Welt, in der jeder Schritt dein letzter sein könnte. Als vier ganz gewöhnliche Freunde plötzlich aus ihrer Welt gerissen und mitten in das Herz eines vom Krieg verwüsteten Reiches geworfen werden, erkennen sie, dass ihre Ankunft kein Zufall war.

Sie sind in die Welt von Loryndas gelangt - einen Ort von atemberaubender Schönheit und eisiger Dunkelheit. Doch Loryndas ist nicht das Märchen, das sie erwartet haben. Es ist ein Land, das von den geheimnisvollen Nifferines und den schwer fassbaren Meadow bewohnt wird, wo uralte Magie durch die Bäume flüstert und Schatten Zähne besitzen. Während sie verzweifelt nach einem Weg nach Hause suchen, geraten sie ins Visier von Aereth. Er ist kein gewöhnliches Monster, das von blinder Wut getrieben wird; er ist ein Meisterstratege, ein brillanter Geist, der mit ihrem Leben ein tödliches Schachspiel spielt. Jeder seiner Züge ist berechnet. Jede Falle hat ihren Zweck. In einer Welt, in der eine uralte Prophezeiung im Wind widerhallt, müssen die vier entscheiden: Werden sie die Helden sein, die Loryndas braucht, oder nur weitere Figuren in Aereths großem Plan?

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Durch die orange Töne erhält es eine warme und geheimnisvolle Atmosphäre. das Cover finde ich ansprechend und interessant umgesetzt. Fantasievolle Kreaturen im Vordergrund und eine sehr schöner atmosphärischer Himmel rundet das Ganze sehr schön ab. Ich finde das Cover sehr schön und stimmungsvoll umgesetzt.

Meinung:

Eine fantasievolle und kreative Geschichte, die einen mitnimmt und für eine schöne Atmosphäre sorgt. Die Welt ist sehr schön und gut durchdacht aufgebaut. Eine Jugend Fantasy Story, die aber auch Erwachsene und eingefleischte Fantasy fans begeistern kann.

Geheimnisvolle Wesen und alte Prophezeiungen sorgen für geheimnisvolle Unterhaltung.

Zu viel möchte ich hier jedoch noch nicht verraten und vorweg nehmen und halte mich daher mit weiteren und genaueren Details zum Inhalt zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und sehr schön beschreibend. Ein wenig schwierig fand ich jedoch die Seitengestaltung und die doch recht vielen Leerzeilen und Unterbrechungen. Von der Kapitellänge und auch den Anfängen der Kapitel fand ich es okay. Die Anfänge selbst sind nicht sehr besonders hervorgehoben, dafür sind meist nach wenigen Zeilen und Sätze große Absätze und Leerzeilen zu finden, die mich mehr und mehr irritierten und auch den Lesefluss etwas beeinflussten. Aber dies ist nur Ansichtssache und vermutlich sieht dies auch jeder etwas anders. Ich denke, dass dies aber etwas flüssiger hätte umgesetzt werden können und für mich war es leider etwas irritierend.

Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend und kreativ umgesetzt. Man findet schnell in Charaktere und Welt hinein und wird von dieser mitgenommen und unterhalten. Die Idee dahinter hat mir auch sehr gut gefallen und die Geschichte fand ich sehr fantasievoll umgesetzt.

Die Geschichte sorgt für wendungsreiche, geheimnisvolle und interessante Unterhaltung. Ich fand das Buch als Auftakt gelungen, an der Gestaltung und dem Buchsatz lässt sich ja arbeiten. Interesse auf mehr wurde hier auf jeden Fall geweckt. Die Grundidee ist klasse, kreativ und auch die Erzählweise ist mitreißend und gut umgesetzt.

Alles in allem hatte ich hier sehr schöne Lesemomente und bin auf mehr gespannt.

Fazit:

Eine fantasievolle und kreative Geschichte, die einen mitnimmt und für eine schöne Atmosphäre sorgt.

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Sam Keeper - Die Tore von Loryndas

Rezensionen von mel:

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DunkelZone von Vojtech Matocha

Ein atmosphärisches Cover gehalten in dunklen grüntönen und einem Blitzeinschlag im Hintergrund und den beiden Protagonisten im Vordergrund, wirkt passend für ein Jugendbuch.

An die Namen der Protagonisten musste ich mich erst einmal gewöhnen, da ich tschechischen Namen bisher noch nicht oft begegnet bin und auch Geschichten, die dort spielen.

Viel Spannung und Action in der in Prag spielenden Geschichte mit sympathischen Charakteren, die für die Altersgruppe sicherlich zu überzeugen weiß. Der Vergleich mit Dan Browns "Da Vinci Code" passt meiner Meinung nach gut, viele Geheimnisse und Rätsel.

Das wichtige Viertel Prašina ganz ohne Strom und Elektrizität mit vielen Besonderheiten wurde gut in die Geschichte mit ein geflochten, seien es die verlassene Bibliothek mit hunderten von Büchern oder ein leerstehendes Theater, alles bot eine tolle Atmosphäre und wurde so bildlich beschrieben, das man sich alles gut vorstellen konnte.

Somit ein toller Einstieg in die Reihe und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

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DunkelZone