Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Die Villa von Markus Heitz
Spannender Horrorroman
Doreen Markert hatte schon immer ein Auge auf die alte Villa im Leipziger Poetenweg geworfen, und als diese zwangsversteigert wird, kann sie sie für ein absolutes Schnäppchen erwerben. Zwar ist Marina, ihre Tochter im Teenageralter alles andere als erfreut, zudem behauptet der zwielichtige Rico Weißbach einen Erbanspruch zu haben, und ein Immobilienkonzern hat ebenfalls ein Auge auf die Villa geworfen, doch das kann Doreen nicht davon abhalten, in die Villa einzuziehen.
In London stirbt die Mutter Ethan Ryces unter unklaren Umständen, und der Musiker kann sich nicht damit zufrieden geben, nichts genaues zu wissen. Seine Recherchen führen ihn zu einer Gruppe, die sich auf Übernatürliches eingelassen zu haben scheint.
Ich bin Fan des Autors seit seinem ersten Zwergenband, jedoch konnte mich nicht jeder Roman gleich gut überzeugen. „Die Villa“ ist ein kürzerer Roman mit weniger als 350 Seiten, ein kompakt geschriebener Horrorroman, der meiner Meinung nach zu wenig Wert auf gut ausgearbeitete Charaktere legt. Doreen und Marina waren mir leider nicht sehr sympathisch, so dass ich mit ihnen nicht so mitfiebern konnte, wie ich mir das gewünscht hätte. Ethan dagegen mochte ich deutlich mehr, mit ihm konnte ich dann auch mitfühlen.
Der Roman kommt recht schnell zur Sache und hat einige gruselige Szenen zu bieten. Die Villa hat es wirklich in sich, ebenso wie Ethans Recherchen, da hätte es Charaktere wie Rico Weißbach gar nicht wirklich gebraucht. Am Ende sind nicht alle meine Fragen beantwortet, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Der Roman war für mich ein Pageturner, der mich unterhalten konnte.
„Die Villa“ konnte zwar bei mir nur begrenzt mit seinen Charakteren punkten, als Horrorroman mit einer spannenden Geschichte aber schon. Für mich ist Markus Heitz eher ein Meister epischer Fantasy, aber auch hier fühlte ich mich gut unterhalten.
Rezensionen von Cellissima:
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
Klassiker trifft Fantasy
Ich liebe Klassiker, in Sachen Fantasy bin ich hingegen schwierig - cosy fantasy lese ich mittlerweile sehr oft und gerne, in Sachen restliche Fantasy bin ich hingegen oft noch sehr wählerisch. Hier siegte aber wieder mal die Neugier, da Titel, Cover und Klappentext zu gut klangen.
Ich gebe zu - ich ließ mich auch etwas davon beeinflussen, dass die Bridgerton-Autorin das Buch so lobte und empfahl.
Ich liebe Bridgerton, und wenn die Autorin dieses Buch empfiehlt ... die Erwartungen waren also hoch.
Also war ich gespannt und freute mich darauf, Stolz und Vorurteil ganz neu kennen zu lernen - erzählt aus Sicht der jüngsten Bennet-Schwester und nicht als reinen Klassiker, sondern gemischt mit Fantasy.
Melinda Taubs Schreibstil gefiel mir extrem gut, ebenfalls die Atmosphäre und der wundervolle Humor. In dieser Hinsicht lohnte sich die Lektüre absolut!
Leider weist die Geschichte aber immer wieder extreme Längen auf. Das hat bei mir Lesefluss und -freude deutlich geschmälert und dafür gesorgt, dass das Lesen mitunter sogar etwas anstrengend wurde.
Von der Magie hatte ich mir mehr erwartet. Mir war es nicht originell genug.
Die Idee ist spannend und gut, aber die Umsetzung ist aus meiner Sicht leider nicht wirklich gelungen. Die Geschichte ist nett für zwischendurch, letztendlich aber leider nichts Besonderes und nichts, was lange nachhallen wird.
Wer jedoch sowohl Klassiker als auch Fantasy wirklich liebt, dem könnte Stolz, Vorurteil und Hexerei durchaus gut gefallen. Mich hat das Werk leider enttäuscht.
Rezensionen von inya:
MARVEL: Who’s Who von Melinda Taub
richtig cool
Ich finde das Buch richtig cool, da es natürlich änder heutigen Zeit bereits an Kindergarten losgeht mit Spidy und den anderen Superhelden. In diesem Lexikon findet man einfach alles. Kann Spider-Man über die Avengers hinzu Hulk und Co. Alle Charaktere werden ausführlich beschrieben und haben auch eine Legende neben sich.
Es gibt ganz viele Bilder zu entdecken.
Jedoch hat das Buch auch für mich ein paar Schwachstellen. Denn es ist bereits für Kinder ab 5 Jahre empfohlen. Und da finde ich die Beschreibungen schon sehr komplex mit sehr spezifischen Fachbegriffen. Und was mir noch weniger gefällt sind die sehr gruselig gestalteten Bösewichter. Es ist mir schon klar dass die Kinder auch diese cool und interessant finden, aber man hätte sie doch kindgerechter und vor allem altersgerechter gestalten können. Deshalb gibt es für mich für dieses Buch einen Punktabzug.
Rezensionen von Philiene :
Töchter des Himalaya von Amelia Martin
Ungleiche Schwestern
Töchter des Himalaya erzählt die Geschichte der Schwestern Mia und Chiara. Die Beiden wurden von einer Mailänder Mode Dynastie adoptiert und wissen eigentlich nichts von ihrer Herkunft. Als Mia ein Schmuckkästchen findet macht sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft. Ihre Suche führt sie in den Himalaya und es entspannt sich eine spannende und emotionale Geschichte.
Der Roman ist wunderschön geschrieben und glänzt durch seine Charaktere und den besonderen Schauplatz des Himalayas. Dazu die völlig gegensätzliche Welt der Mailänder Mode und zwei sehr unterschiedliche Schwestern.
Eine Reise die interessantere nicht sein könnte und vielen Gefühlen.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen die Geschichte war sehr gefühlvoll geschrieben und gerade Mia sehr authentisch beschrieben. Aber auch die anderen Charaktere waren lebendig beschrieben.
Ein gelungener Roman.
Rezensionen von annaja:
Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner
Hexenmäßig gute Freundschaft
Von annaja
Ein sehr hübsches Cover, das mystisch anmutet.
Es gibt Bücher, die einem schon magisch anziehen, wenn man sie nur in die Hand nimmt.
Geburtstage und Geschenke mögen alle. Wenn man da noch zu viert ist, am selben Tag, nämlich an einem 13. geboren wurde und gerade jetzt 13 Jahre alt wird, dann ist das schon verrückt oder genial.
Die vier Mädchen wohnen in Fuchsstein, sind echte Freundinnen, witzig, bunt und charmant. Sie haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, sie streiten sich auch mal, sind auch nicht immer cool, aber immer unternehmungslustig. Da kann es schon passieren, das sich eigenartige Dinge ereignen, Tiere sich seltsam benehmen und ein Spuk ihnen förmlich die Luft zum Atmen nimmt.
Man spürt beim Lesen die tolle Atmosphäre, alles wirkt geheimnisvoll und irgend wie verzaubert.
Die wundervollen schwarz-weiß Illustrationen erleichtern das Lesen.
Ein spannendes Abenteuer in einfacher, kindgerechter Sprache gilt es hier zu erleben.
Ein herrlicher Debütroman für kleine und große Freunde der Zauberei und ein Start in eine neue Buchreise, die bestimmt noch viele weitere tolle Erlebnisse bereit hält.
Rezensionen von Annaja:
Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner
Hexenmäßig gute Freundschaft
Von annaja
Ein sehr hübsches Cover, das mystisch anmutet.
Es gibt Bücher, die einem schon magisch anziehen, wenn man sie nur in die Hand nimmt.
Geburtstage und Geschenke mögen alle. Wenn man da noch zu viert ist, am selben Tag, nämlich an einem 13. geboren wurde und gerade jetzt 13 Jahre alt wird, dann ist das schon verrückt oder genial.
Die vier Mädchen wohnen in Fuchsstein, sind echte Freundinnen, witzig, bunt und charmant. Sie haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, sie streiten sich auch mal, sind auch nicht immer cool, aber immer unternehmungslustig. Da kann es schon passieren, das sich eigenartige Dinge ereignen, Tiere sich seltsam benehmen und ein Spuk ihnen förmlich die Luft zum Atmen nimmt.
Man spürt beim Lesen die tolle Atmosphäre, alles wirkt geheimnisvoll und irgend wie verzaubert.
Die wundervollen schwarz-weiß Illustrationen erleichtern das Lesen.
Ein spannendes Abenteuer in einfacher, kindgerechter Sprache gilt es hier zu erleben.
Ein herrlicher Debütroman für kleine und große Freunde der Zauberei und ein Start in eine neue Buchreise, die bestimmt noch viele weitere tolle Erlebnisse bereit hält.
Rezensionen von barbara.liest:
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Reise in die Vergangenheit
Die zwanzigjährige Liesel lebt mit ihrer Mutter Melanie und ihrer Oma Emmi in einer sehr kleinen, bescheidenen Wohnung. Die Oma alt, die Mutter wohl psychisch krank und nicht arbeitsfähig, sie selbst derzeit auch ohne Job und mit dem großen Ziel etwas über die Vergangenheit ihrer Oma und somit über ihre eigene Geschichte herauszufinden.
Gemeinsam haben Melanie und Liesel, dass sie beide nicht wissen wer ihr Vater ist. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist sehr distanziert und kühl, Liesel fühlt sich mit ihrer Großmutter mehr verbunden.
Als sie sich auf die Reise nach "Ostpreußen" vorbereitet, entdeckt sie, dass es in der Vergangenheit schon eine Liesel gegeben hat. So macht sie sich mit der Oma und dem Pfleger Jascha auf den Weg in die Vergangenheit.
Die Geschichte an sich hat mich neugierig gemacht, der Inhalt war zum Teil sehr langatmig und einige Dinge haben sich wiederholt.
Beeindruckt hat mich der Mut von Liesel und ihre Hartnäckigkeit die Geschichte ihrer Familie aufzudecken.
Rezensionen von Philiene :
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
Ein versteckter Garten und alte Geheimnissr
Ich bin ein großer Fan der Romane von Rebekka Eder und ein noch größerer von Romanen die im Norden spielen. Ich weiß gar nicht genau ob ich schon mal einen historischen Roman gelesen habe der auf Finkenwerder spielt, dieser hier tut es jedenfalls und ich mochte ihn sehr.
Es geht um Kea die den alten Garten ihrer Mutter wieder zum Leben erweckt, den Knecht Kristen den sie dabei zufällig kennenlernt, eine Insel vor Hamburg die in zwei Teile geteilt ist, die Cholera und um alte Geheimnisse.
Rebekka Eder hat ihren Roman authentisch und emotional geschrieben. Da ist zum einen dieser alte Garten, den ich mir so bildlich vorstellen konnte als wäre ich dort und würde in einen Apfel beißen, zum Anderen ist da diese emotionale Geschichte die einen ab und zu die Tränen in die Augen treibt. Dann sind da aber auch die gut recherchierten historischen Aspekte, wie das furchtbare Grauen der Cholera, die wirklich furchtbar gewesen sein muss, oder auch die Härte mit der Mancheiner die Menschen behandelt hat, die für ihn gearbeitet haben. Oder auch das Bild das damals von Frauen herrschte.
Ein durch und durch gelungener historischer Roman.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Popóm von Johanna Sebauer
Toller Grundgedanke
Was und wie wird meine Zukunft sein, was werde ich erleben, was wird mich wie prägen …..? Wie wäre es, wenn mir jemand all das erzählen könnte, der einen großen Teil meines künftigen Lebens selbst erlebt hat? Ein spannender Ansatz.
So begegnet Hendrick als junger Erwachsener seinem zukünftigen Ich als bereits älterer Hendrick gegen Ende seiner Berufslaufbahn.
Und er strebt danach, von Hendrick dem Älteren zu erfahren, wie er gelebt hat, offenbar um Hinweise zu erlangen, wie er mit der Krise, in der er sich fühlt, umgehen soll. Und das ist eingebettet in viele aus dem Lebensalltag gegriffenen Verästelungen, die jede für sich wiederum kleine Erzählungen sind. Und die Bemühungen, von Hendrick dem Älteren Tiefergehendes zu erfahren, werden von diesem sehr bestimmt und gekonnt abgeblockt. Und somit bleibt Hendrick dem Jüngeren – vermutlich so wie den meisten von uns – nur übrig, das eigene Leben jeden Tag selbst und bewusst zu leben und sich auch mit dem, was zufällig kommt oder sich ereignet, zu beschäftigen, auch wenn es eine neue Beziehung ist.
Leider ist es dieser Geschichte nicht gelungen, mich so zu faszinieren, wie das Erstlingswerk von Johanna Sebauer, Nincshof.
Eine durchgehende Linie ist mir bei Popom besonders in Erinnerung geblieben: Dosenpfirsich. Auch um dieses hintergründige Rätsel zu lüften ist es wert, Popom vom Anfang bis zum Ende zu lesen. Ich werde Popm jedenfalls weiterempfehlen.
Rezensionen von Frechdachs:
Frieda von Geraldine Oetken
Wer warst du Urgroßtante Frieda und wo bist du geblieben?
Geraldine Oetkens aktuelles Buch "Frieda - Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante" verdient sich von mir ganz besonderen Respekt, da es ganz einfach nicht dem Mainstream folgt, vielleicht auch nicht für den Mainstream gemacht ist.
Allerdings sollte es meiner Meinung nach sehr viele interessierte Leser erreichen, da es zurück in die dunkelste Stunde Deutschlands führt.
Dort geschah bekanntlich sehr vielen Menschen Unrecht, so auch der Urgroßtante Frieda, auf deren Spurensuche sich Oetkens macht und diesem Leben im ganzen Buch nachspürt.
Die Suche selbst gleicht der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen, da anfänglich nicht mehr bekannt ist, dass Frieda 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben ist. Wir begleiten quasi Geraldine hautnah bei dieser puzzleartigen Suche.
Es ist kein einfaches Buch, das sich so nebenbei lesen lässt. Es rüttelt auf, macht betroffen und spielt mit den unterschiedlichsten Emotionen beim Lesen. Man taucht dabei tief ins damalig autortiäre System des Nationalsozialismus ab, in dem Menschlichkeit nur wenig zählte.
Die Autorin setzt Stück für Stück das große Puzzle zusammen, schont dabei auch die Familienhistorie bzw. das gesellschaftliche Zusammenleben und die damit verbundene Verantwortung nicht.
Die Stimmen derer, die während des Zweiten Weltkriegs extremes Unrecht erfahren haben sind leider längst verstummt. Gerade deswegen ist es nach meinem Empfinden umso wichtiger, dass deren Stimmen und Werdegänge nicht verstummen. Uns allen zur Mahnung, damit solche unmenschlichen Verbrechen nie mehr geschehen mögen.
Schließen möchte ich mit einem Zitat.
"Es gab mal eine Frau, die hieß Frieda. Sie ist meine Urgroßtante gewesen. Die Schwester meiner Urgroßmutter, die Tante meines Großvaters, die Großtante meines Vaters. Und am Anfang, da kannte ich sie noch kaum."











