Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pearl:
Rosen im Asphalt von Felicitas Fuchs
Freundinnen fürs Leben
Es geht um die Lebensgeschichte zweier Frauen, ab 1956 bis zu einem Zeitraum von sechzig Jahren. Irmi fehlt es an nichts, da sie aus reichem Hause kommt, nur die Mutterliebe, da ihre Mutter manische depressiv ist. Belinda dagegen wurde von de Mutter verstoßen, sie lies sie einfach im Krankenlaus nach ihrer Geburt zurück.
Sie wächst deswegen im Heim, bei Pflegeeltern und manchmal auch bei ihrer Großmutter auf. Manchmal erscheint sogar ihre Mutter, die als Hure arbeitet und alkoholsüchtig ist und sogar mit dem Messer auf sie zu geht. Danach will LInda nicht mehr von der Mutter wissen. Die beiden Mädchen freunden sich schon in der Schule an und es entwickelt sich eine Freundschaft für Leben.
Fazit:
Der Roman verfolgt über eine lange Zeit das Leben von Irmi und Linda, die aber zum Glück nach einigen Fehlschrägen auch ihr Glück finden. Der Roman ist gut recherchiert man erfährt viel über die politische Lage dieser Zeit, von Attentaten, Mauerfall usw. Auch gut über Köln recherchiert, da die Handlung zwischen Köln und Hamburg hin und her geht. Wie zwei Freuen ihren Weg gehen und auch die unterschiedlichen Lehnsverhältnisse sie nicht auseinander bringen. Ein Roman der einen mitnimmt durch die Zeit.
Rezensionen von Philiene :
Raub in der Wiener Werkstätte von Beate Maly
Juwelenraub
Endlich ein neuer Fall für Max von Krause. Eine Bande von Einbrechern versetzt Wien in Aufregung, als dann ein Mord geschieht bei dem ein wertvolles Collier verschwindet muss Max alles daran setzen den Täter zu finden.
Wieder einmal gibt es Spuren die in die Wiener Werkstätte führen und damit ist such Lilly wieder Teil der Ermittlungen.
Aber auch privat geht es bei Beiden turbulent zu. Max Mutter versucht weiterhin ihn zu verdoppeln und Lillys Ex Verlobter taucht plötzlich auf.
Ich bin ein großer Fan von Beate Malys historischen Wienktimis. Die schafft es jedes Mal das Flair der Stadt einzufangen und gerade bei den Romanen rund um Lilly und Max zeigt sie auch die dunklen Seiten der Stadt, die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich und das Elend in dem viele Menschen leben.
Aber natürlich ist der wichtige Teil hier der Krimi und der ist spannend und überraschend, mit interessanten Einblicken in die damalige Polizeiarbeit.
Rezensionen von Philiene :
Wo das Feuerkraut blüht von Ulrika Lagerlöf
Lebensecht
Im Leben von Nila und Siv sind zehn Jahre vergangen. Siv versucht ihr Leben mit John und ihrem Sohn Nils zu leben, aber immer wieder wandern ihre Gedanken zu Nila.
In der Gegenwart versucht Eva ihren Job, ihre Beziehung und ihre Mutterrolle unter einen Hut zu bringen. Besonders letzteres gestaltet sich schwierig.
Mutter und Sohn haben eine völlig unterschiedliche Meinung zum Thema Abholzung.
Mir hat in diesem Teil der Teil in der Gegenwart etwas besser gefallen, vor allem Evas Sohn Vilgot fand ich einen starken Charakter. Seine Geschichte hat mir richtig gut gefallen, die erste Liebe, Freundschaft, Naturschutz alles sehr gut beschrieben. In der Vergangenheit waren Sivs Gefühle und ihre Zerrissenheit ein großer Bestandteil der Geschichte, und auch ihr Sohn Nils hat mich berührt.
Das Buch hat für mich wie schon im ersten Teil sehr gut das Leben im Norden wiedergepiegelt und auch die Natur war großartig beschrieben.
Ein einfühlsamen, ruhiger und lebensechter Roman.
Rezensionen von Philiene :
Die Welt in Meran - Schattenflamme von Angela Marina Reinhardt
Wieder einmal großartig
Ein zweites Mal nimmt Angela Marina Reinhardt uns mit nach Meran. Es sind zwei Jahre vergangen und erneut führt das Schicksal Helen, Jean und Max zur gleichen Zeit an diesen Ort. Jean geht es eigentlich nur um das Wohl seiner kleinen Tochter, Helen doch er trifft wieder auf Helen und seinen einstigen Freund Max.
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Ich bin immer wieder begeistert wie sehr sich Angela Marina Reinhardt in ihre Figuren hineinversetzen kann, egal ob Sympathie Träger oder eher Unsympathisch, sie schafft es alle mit Leben zu füllen und realistisch darzustellen. Auch die Stadt Meran wurde bildlich geschildert.
Der Roman erzählt die Geschichte der drei jungen Menschen, voll von Gefühlen, Hoffnung und Phlichtgefühlrn. Er erzählt aber auch die Geschichte der anderen Bewohner der Stadt und auch hier ist Einges los.
Vor allem im letzten Teil nimmt der Roman noch einmal richtig Fahrt auf und wird noch einmal sehr spannen j d gleichzeitig sehr bewegend.
Ich bin wieder einmal unheimlich gerne nach Meran gereist und habe vor allen Helene und Jean sehr gerne ein Stück ihres Weges begleitet.
Rezensionen von askyfullofpages:
Die Namen von Florence Knapp
Bestimmt der Name meinen Weg?
Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt sehr überrascht. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Geschichte fand ich sehr gut, die Erzählung ist trotz der fein gewählten Worte hart. Sie ist hart und wichtig.
Ich habe das Buch abwechselnd gelesen und gehört und kann sagen, dass auch das Hörbuch sehr passend eingesprochen wurde.
Das kann ich auch absolut empfehlen.
Von partnerschaftlicher häuslicher Gewalt war ich leider selbst betroffen und vermutlich hat dieses Buch auch deswegen einen sehr empfindlichen Nerv bei mir getroffen. Oft habe ich mich in diesem Roman wiedergefunden. Es ist hart, aber die Realität ist eben auch hart.
Ich finde es ganz toll, dass sich immer mehr Autor:innen auch an dieses wichtige Thema herantrauen. Nur so kann ein Bewusstsein für diese Problematik geschaffen und Veränderung vorangetrieben werden.
Macht mich mein Name zu dem, was ich bin? Kann ich meinen Lebensweg selbst bestimmen oder ist er durch diese Wahl schon vorbestimmt? Diese Fragen finde ich äußerst interessant und der Roman hat mich ordentlich zum Nachdenken angeregt.
Für mich ist sehr wichtig, dass man vor dem Lesen dieses Buches die Triggerwarnung liest und auch während des Lesens gut auf sich achtet.
Ich kann dieses Buch unter Berücksichtigung der Triggerwarnung allen empfehlen! Es ist hart, intensiv, wichtig und vor allem absolut lesenswert!
Rezensionen von nessabo:
So, in etwa, ist es geschehen von Sharon Dodua Otoo
Otoo überwältigt erneut mit präziser Sprache und immenser Dichte
Nach „Adas Raum“ ist dies mein zweiter Roman der Autorin und ich komme aus der Begeisterung gar nicht mehr heraus. Dieses schmale Werk könnte dichter nicht sein, während es Unterhaltung und politische Schlagkraft präzise ausbalanciert.
Allein der Aufbau der Geschichte ist fantastisch! Wir kennen das Ende und werfen von da aus einen Blick in die Stunden bevor Amata ihren Chef Brockhaus umbringt.
Doch es wird noch besser! Otoo hat sich für eine raffinierte Erzählstruktur entschieden, welche die Ich-Erzählerin, Kommentare aus dem Off und ergänzende Anhänge höchst unterhaltsam miteinander verbindet.
In vier Kapiteln arbeitet sich Amata auf atemlose Weise zunächst an verschiedenen Dimensionen der Wahrheit entlang, schweift immer mal ab und ist dabei eine spannende sowie vielschichtige Figur. Die Erzählweise ist fast schon nüchtern, was hervorragend zum absoluten Schuldeingeständnis der Protagonistin passt. Ergänzt wird ihr Monolog durch Anmerkungen der Herausgeberin, sodass es sich beim Lesen anfühlte, wie ein Buch im Buch zu lesen.
Absolut grandios wird es dann in den Anhängen, die zum einen ein Nachwort der Herausgeberin sowie die äußerst ausschweifende Audiotranskription des Opfers umfassen. Letztere gibt uns einen SEHR guten Eindruck davon, was Amata während der gemeinsamen Autofahrt ertragen musste - ich habe mich quasi in Rage gelesen! Ob Amatas Konsequenz dann schlussendlich gerechtfertigt scheint, darf dank der geschickten Ergänzungen offen debattiert werden.
Das Werk fasst nicht einmal 150 Seiten und ist entsprechend unfassbar dicht geschrieben. Otoo setzt ihre Worte wie kaum eine andere. Jedes Wort trifft, jeder Satz ist wohlüberlegt. Die Autorin macht einen gesellschaftskritischen Rundumschlag, der seine Wirkung nicht verfehlt, aber überhaupt nicht trocken ist. Kurze Geschichten funktionieren für mich nicht immer, aber hier könnte es besser nicht sein. Ein Roman, der mich atemlos gefesselt und restlos begeistert hat. Definitiv eine Empfehlung, die sicherlich auch von einem wiederholten Lesen profitiert, um die volle Dimension des Geschriebenen erfassen zu können.
Rezensionen von Anjulia :
Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar von Anja Kiel
Entdecke einen Megastar
"Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar" von Anja Kiel ist ein sehr schönes Buch über die Sängerin und Songwriterin und eignet sich ideal für junge Swifties ab ca. 7 Jahren. Auf etwa 125 Seiten erfährt man ganz viel Wissenswertes über die Ausnahmekünstlerin, angefangen mit der Leidenschaft für Country-Musik in ihrer Kindheit, ihre ersten Auftritte bis hin zu ihren Alben und natürlich der Eras Tour.
Auch ihr Stil und ihre Liebe zu Katzen sind Thema. Das Buch ist vom Leseanspruch ideal für die zweite und dritte Klasse. Man erhält viele Informationen, die aber durch großflächige Schwarzweißbilder aufgelockert werden. An ein paar Stellen gibt es kurze englische Textzeilen, diese werden dann in Klammern auf Deutsch übersetzt. Ich finde, der Illustrator Timo Grubinger hat Taylor Swift in seinen Zeichnungen sehr gut getroffen. Wer allerdings auf Farbfotos im Buch hofft, wird enttäuscht sein. Am Ende gibt es noch ein kleines Quiz und ein kurzes Lexikon mit Begriffen aus der Musikbranche. Insgesamt hat mir das Buch Taylor auf jeden Fall nähergebracht und ich kann es vor allem für jüngere Fans der Sängerin, egal ob zum Selbstlesen oder zum Vorlesen, weiterempfehlen.
Rezensionen von Harakiri:
Revenge. Die Rache einer Frau ist schön und brutal von Camilla Läckberg
Golden Cage 3
Revenge
Es sieht nicht gut aus für Faye: ihr Vater ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und will Rache. Scheinbar übermächtig beseitigt er alle Gegner und Faye weiß: wenn sie jetzt nicht handelt, sind sie und ihre Tochter die nächsten Opfer.
Die Handlung startet fast etwas gemächlich.
Doch spätestens ab der Hälfte kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Zeit im Gefängnis fand ich sehr gut geschildert und als Faye dann Hilfe von unerwarteter Seite bekommt, war ich vollends gefangen in der Handlung.
Auch wenn der Band in sich abgeschlossen ist, sollte man die Vorgänger kennen, damit alle Handlungsstränge nachvollziehbar sind. Teilweise wird Bezug genommen auf die beiden ersten Bände, die es auch schon in sich haben.
Läckberg hat wirklich ein Auge für Feinheiten und bringt diese so zu Papier, dass der Leser gespannt ist. Eigentlich ist Faye ja die Böse, aber durch Läckbergs Schreibstil entwickelt man doch positive Gefühle für Faye und die anderen Frauen. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und sehr temporeich. Läckberg baut zudem einige überraschende Wendungen ein und baut die Handlung von Anfang an so auf, dass keine Fragen offenbleiben und man als Leser nachvollziehen kann, warum die Personen so handeln.
Manche Szenen wirken allerdings etwas weit hergeholt oder zu zufällig, aber das tut der Spannung keinen Abbruch.
Fazit: Revenge – Die Rache einer Frau ist schön und brutal ist somit ein packender Psychothriller, der die Geschichte von Faye intensiv und spannend weitererzählt und das Ende der Trilogie darstellt.
Rezensionen von readpassion9:
Komm spielen von Linwood Barclay
anders als erwartet...
Annie hat eine schlimme Zeit hinter sich, also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie von New York in die kleine Stadt Castle Creek auf dem Land. Schnell merkt Annie, dass in dieser Kleinstadt etwas nicht stimmt....
Wenn auf dem Cover eine Quasi-Empfehlung von Stephen King prangt, muss ich das Buch lesen, dachte ich.
Nun ja, irgendwie hat mich das Buch nicht abgeholt, war nicht wie erwartet hochspannend.
Die Grundidee hat definitiv Potential, verspricht den Gruselfaktor von älteren Horror-Streifen. Der Schreibstil ist klasse, detailliert, Annie ist gut gezeichnet. Vielleicht hat mich das Modelleisenbahn-Thema nicht wirklich gepackt, mit dem ich wenig anfangen kann. Die Story ist überspitzt, aber fantasievoll. Leider weniger spannend oder gar gruselig, weswegen ich gefühlt ewig an dem Buch gelesen habe.
Fazit: Ganz nett für zwischendurch aber nicht das, was ich erwartet hatte.
Rezensionen von Lesemaus:
Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück von Mia Andersen
Wunderschöne Sommergeschichte mit Tiefgang
Das wunderschöne Cover, die aufwendige visuelle Gestaltung und die DIY Ideen haben meine Enkelin gleich angesprochen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lene, die Journalistin werden möchte und dafür an einem Schreibwettbewerb teilnimmt. Das ist gar nicht so leicht wie gedacht, die Ideenfindung gestaltet sich schwierig, zusätzlich sorgt ihre Verliebtheit in Mats für weiteres Gefühlschaos.
Die Freundinnen halten trotz ihrer Unterschiede eng zusammen. Sie sind allesamt sehr authentisch und man kann sich sehr gut in sie einfühlen, da sie uns an ihren Gefühlen teilhaben lassen.
Der Schreibstil ist leicht, modern und gut verständlich, es lässt sich sehr schnell lesen.
Die Inselatmosphäre, die Zwillingsschwestern und die kleinen Alltagsabenteuer machen es zu einer richtig schönen und leichten Sommergeschichte mit Tiefgang, ideal für die nahenden Sommerferien!











