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Rezensionen von Ema:

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Yesteryear von Caro Claire Burke

Zwischen Inszenierung und Wahrheit: ein Blick hinter die perfekte Fassade

Caro Claire Burke greift in Yesteryear ein hochaktuelles und zugleich faszinierendes Thema auf: die Inszenierung eines Lebensentwurfs im Spannungsfeld von Social Media und dem Tradwife-Trend. Besonders spannend ist dabei der Hype um die Protagonistin, der nicht nur ihre Außenwirkung prägt, sondern auch Fragen nach Authentizität und Selbstbestimmung aufwirft.

Zu Beginn folgt der Roman zunächst relativ klassisch der Entwicklung der Hauptfigur und zeigt, wie sie zu der Frau geworden ist, als die sie sich der Öffentlichkeit präsentiert. Doch schon bald bricht die lineare Erzählweise auf: Die Handlung springt zwischen zwei Zeitpunkten hin und her, wodurch sich nach und nach ein komplexeres Bild ergibt. Lange bleibt unklar, wie Natalie eigentlich in ihre Situation geraten ist – ein erzählerischer Kniff, der Neugier erzeugt und zum Weiterlesen motiviert.

Allerdings hat der Roman im Mittelteil einige Längen. Gerade die wiederholten Perspektivwechsel und das bewusste Zurückhalten zentraler Informationen ließen die Handlung für mich zeitweise etwas zäh wirken. Hier hätte eine straffere Erzählweise dem Lesefluss gutgetan.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte jedoch noch einmal deutlich an Fahrt auf und mündet in eine überraschende Auflösung, mit der so kaum zu rechnen ist. Diese Wendung ist zwar originell, wirkte aber für mich zugleich etwas konstruiert und auch nicht vollständig überzeugend.

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Yesteryear

Rezensionen von S.L. :

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Pina fällt aus von Vera Zischke

Leo, 20, Busfahrer

Leo, 20, Busfahrer
Das Unglaubliche geschieht: Pina hat einen schweren Unfall, wird ins Koma versetzt. Niemand erfährt davon. Nicht einmal ihr 20jähriger, autistischer und auf ihre Hilfe angewiesener Sohn Leo. Im Haus wohnen noch die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der Einsiedler Wojtek und die lebensmüde 86jährige Inge.

Aber: was haben sie mit Leo zu tun? Alle haben genug eigene Probleme.
Vera Zischke schildert die Charaktere der anderen Hausbewohner detailliert. Sehr glaubhaft, sehr vorstellbar. Einige Verhaltensweisen kommen dem Leser bekannt vor.
Wie die Entwicklung verläuft und die Gedankengänge von Zola, Inge und Wojtek werden verfolgt. Man hofft das Beste …
Die Autorin stellt die Frage, worum es wirklich im Leben geht. In einer Welt, in der Viele möglichst für sich bleiben. Soziale Abkapslungen und Kälte spürbar sind. Auch hier möchten die Bewohner gern Verantwortung abgeben. Ein so nicht voraussehbarer Prozess wird in Gang gesetzt.
Nachdenklich machend, emphatisch geschrieben, emotional mitnehmend.
Lesenswert.

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Pina fällt aus

Rezensionen von Ema:

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John of John von Douglas Stuart

Einsamkeit auf der Insel

Mit Shuggie Bain und Young Mungo hat Douglas Stuart die Messlatte für mich extrem hoch gelegt – beide Bücher haben mich auf Englisch vollkommen mitgerissen. Entsprechend groß waren meine Erwartungen an John of John, die am Ende leider eher enttäuscht wurden.

Vor allem der Einstieg zieht sich sehr.

Cal kehrt nach einem Anruf seines Vaters auf die Insel zurück, von der er stammt, und lebt dort gemeinsam mit seinem Vater John und seiner Großmutter, der Mutter seiner verstorbenen Mutter. Die Atmosphäre der Insel ist dabei zwar dicht und bedrückend beschrieben, gleichzeitig hatte ich aber lange das Gefühl, dass die Handlung kaum vorankommt.

Interessant fand ich vor allem die Dynamik zwischen den Figuren. Die Beziehungen auf der Insel sind stark verwoben, jeder scheint eigene Geheimnisse zu haben und vor allem die eigenen Interessen zu verfolgen. Dadurch entsteht eine unterschwellige Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Besonders tragisch ist die Beziehung zwischen Cal und seinem Vater: Beide können über vieles nicht sprechen, wodurch auch Homosexualität ein unausgesprochenes Tabuthema bleibt. Diese Sprachlosigkeit gehört definitiv zu den stärkeren Aspekten des Romans.

Trotzdem wirkten einige Handlungsstränge auf mich seltsam oder nicht ausreichend ausgearbeitet. Der Briefkontakt, den Cal aufbaut, erschien mir teilweise eher merkwürdig, ohne dass daraus wirklich etwas Tiefgründiges entstanden wäre. Auch die Beziehung zu seinem Jugendfreund hätte deutlich mehr Raum verdient, weil dort eigentlich viel emotionales Potenzial gelegen hätte.

Was mich letztendlich doch noch überzeugt hat, war das Ende. Dort schafft Douglas Stuart es endlich, die emotionale Intensität zu entfalten, die ich mir über weite Strecken des Buches gewünscht hätte. Insgesamt ist John of John für mich trotzdem ein gutes Buch – atmosphärisch stark und mit interessanten Figuren –, aber im Vergleich zu Shuggie Bain und Young Mungo bleibt es deutlich weniger eindrucksvoll. Rückwirkend hätte ich aber auch lieber die englische Originalversion gelesen.

Gesamt: 3,5/5 Sternen

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John of John

Rezensionen von Ema:

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Mirabellentage von Martina Bogdahn

Sommerlich leichte Lektüre

„Mirabellentage“ ist ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch, das sich angenehm lesen lässt, auch wenn es nicht ganz ohne Schwächen auskommt. Besonders positiv fällt auf, dass die Geschichte immer wieder mit Humor und Leichtigkeit erzählt wird, sodass man gut durch die Seiten getragen wird. Allerdings wirkt die Handlung an einigen Stellen etwas zu weit hergeholt und stellenweise konstruiert.

Manche Szenen sind deutlich überspitzt – etwa die Idee, ein italienisches Rezept wie eine Sonntagspredigt zu inszenieren. Das sorgt zwar für amüsante Momente, kann aber auch etwas überzogen wirken und nimmt der Geschichte gelegentlich ihre Glaubwürdigkeit. Inhaltlich behandelt das Buch eigentlich ein eher trauriges Thema, nämlich einen Abschied. Dennoch bleibt der Ton insgesamt überraschend leicht. Das macht die Lektüre zwar angenehm, führt aber auch dazu, dass es stellenweise an Tiefe fehlt. Gerade bei einem so emotionalen Kern hätte man sich an manchen Punkten mehr Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit gewünscht. Die Figuren hingegen sind durchweg sympathisch und tragen viel zum positiven Gesamteindruck bei. Man verbringt gern Zeit mit ihnen, auch wenn die Handlung nicht immer vollständig überzeugt. Insgesamt ist „Mirabellentage“ eine leichte, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch – mit charmanten Charakteren, aber auch mit inhaltlichen Schwächen und verpasstem Potenzial für mehr Tiefe.

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Mirabellentage

Rezensionen von Ema:

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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello von Melanie Pignitter

Eine Reise mit Hindernissen

Der Roman begleitet Lena, die mit ihrem Bulli „Berta“ nach Italien aufbricht, um ihrem Alltag zu entfliehen – doch eine Panne zwingt sie, ihre Pläne loszulassen und sich auf eine unerwartete innere Reise einzulassen.

Leicht und flüssig geschrieben, versprüht das Buch sommerliche Urlaubsstimmung und eignet sich gut als entspannte Lektüre.

Inhaltlich steht weniger die Handlung als vielmehr die Selbstreflexion im Fokus: Affirmationen und innere Dialoge machen Lenas Gedankenwelt greifbar und geben dem Buch eine klare Coaching-Note. Für mich persönlich war das etwas zu viel.

Die Geschichte selbst bleibt dabei eher schlicht und vorhersehbar. Wer jedoch einen inspirierenden, unkomplizierten Roman mit persönlichem Mehrwert sucht, wird hier fündig.

Sterne: 3,5/5

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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello

Rezensionen von Ema:

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Mit anderen Augen von Jane Tara

Der zweite Teil des Buches war mir etwas zu platt

„Mit anderen Augen“ ist sprachlich wirklich stark geschrieben und hat mich vor allem mit seiner Thematik sofort abgeholt. Die Unsichtbarkeit von Frauen wird spannend und eindringlich dargestellt, ohne platt zu wirken – gerade die erste Hälfte des Buches fand ich deshalb richtig überzeugend.

Leider hat das Buch für mich danach stark nachgelassen.

Besonders der Aufenthalt im Meditationszentrum und die daraus entstehenden angeblich lebensverändernden Erkenntnisse über das eigene Leben wirkten auf mich zu konstruiert. Das Ende war mir insgesamt zu glatt, zu viel Friede-Freude-Eierkuchen, und teilweise schon fast esoterisch angehaucht.

Schade, denn die Grundidee und der Schreibstil hätten für mich das Potenzial für ein echtes Highlight gehabt.

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Mit anderen Augen

Rezensionen von Odina:

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Nebelbeute von Benjamin Cors

Überzeugt auf ganzer Linie

"Nebelbeute" von Benjamin Cors ist ein atmosphärischer und packender Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Im Mittelpunkt steht Mila Weiss, die in den Bergen einem Phantom aus ihrer Vergangenheit nachjagt: Johannes Toblach. Schon bei ihrer Ankunft sorgt eine in Seilen gefundene Leiche für einen beklemmenden Einstieg, und als Mila ihrem Ziel immer näherkommt und schließlich spurlos verschwindet, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.

Die Suche der Gruppe 4 unter Jakob Krogh führt in ein abgelegenes Bergdorf, in dem das Schweigen fast noch bedrohlicher wirkt als der Nebel selbst. Besonders gut gefallen haben mir das düstere Setting und die konstant hohe Spannung. Der Autor schreibt sehr flüssig und bildhaft, die Kapitel haben eine angenehme Länge, und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch die Figuren sind klar und übersichtlich gezeichnet, sodass man der Handlung jederzeit gut folgen kann. Mila Weiss war mir dabei besonders sympathisch und ich habe sie sehr gern begleitet. Das dunkle Cover passt außerdem perfekt zur Geschichte und zur Reihe. Obwohl es bereits Band 3 ist, lässt sich das Buch problemlos eigenständig lesen. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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Nebelbeute

Rezensionen von peedee:

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Glücksmomente von Debbie Macomber

Emotionaler Reiheneinstieg

Neuanfänge, Band 1: Cassie Carter hat als junge, naive Frau aus Liebe eine folgenschwere Entscheidung getroffen, die sie und ihre Familie entzweite. Seither sind viele Jahre vergangen und Cassie hat es nicht gewagt, mit ihren Schwestern wieder Kontakt aufzunehmen: Karen managt Job und Familie, Nichole hat erst vor kurzem ein Baby bekommen und ist Vollzeitmom – ihnen scheint alles zu gelingen.

Und Cassie kämpft jeden Tag für sich und Tochter Amiee. Als sie einen Brief von Karen erhält, scheint der Zeitpunkt der Versöhnung greifbar. Können die Schwestern wieder zueinanderfinden?

Erster Eindruck: Das Cover vermittelt eine gewisse Leichtigkeit – gefällt mir, obwohl die Inhaltsbeschreibung schon anzeigt, dass wohl nicht alles easy-going sein wird.

Als Cassie frisch in Duke verliebt war, schwebte sie auf Wolke sieben. Ihre Familie hingegen hielt keine grossen Stücke auf ihn. Aus Liebe – und wohl auch aus Trotz – ist sie mit ihm von zu Hause weggegangen. Er hat ihr zuerst das Blaue vom Himmel versprochen, doch kurz nach der Heirat wendete sich das Blatt und er zeigte sein wahres Gesicht: Immer wieder schien Cassie alles falsch zu machen: Sie atmete falsch, sie sah die falschen Menschen an, sie hat die falsche Müslisorte gekauft. Dafür musste sie büssen…
Wenn ich so etwas nur schon lese, rege ich mich auf, denn so etwas sollte einfach nicht passieren! Er rastet wegen Nichtigkeiten aus und sie muss Schläge einstecken! Glücklicherweise konnte sie sich aus dieser toxischen Beziehung retten, muss aber für sich und ihre Tochter jeden Cent zwei Mal umdrehen. Sie hat sich bei „Habitat for Humanity“ (ein wunderbares Projekt!) beworben, wo sie eine bestimmte Zahl Freiwilligenstunden ableisten muss und sodann die Chance auf ein eigenes Haus bekommt. Für dieses Ziel – ein richtiges Zuhause für sich und Amiee – nimmt Cassie jede Mühe auf sich. Und auch die Begegnung mit Bauleiter Steve Brody, der ihr den Einstieg nicht gerade leicht macht.

Als Leser:in erhält man abwechslungsweise Einblick in das Leben der drei Schwestern und sieht schnell, wo das Ganze wohl schwierig werden würde. Aber ich verrate hier nichts! Es gab etliche emotionale Momente, daher vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung (das Buch ist schon länger vorbestellt).

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Glücksmomente

Rezensionen von JennifersBooks:

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Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Für mich eher 2.5 Sterne!

Schon beim ersten Blick hat mich der Farbschnitt mit der schwarzen Katze in dieser Buntglasfenster‑Optik begeistert. Solche liebevollen Details ziehen mich sofort an, und auch die Grundidee mit den Seelentieren und der magischen Tiermedizin klang nach etwas Besonderem. Der Einstieg hat mir dann wirklich gut gefallen: Gwen, die angehende Tierärztin, rettet gleich zu Beginn den alten, mürrischen Kater Percy – ein Seelentier, das schon einiges hinter sich hat.

Dass sie dabei bewusst gegen Regeln verstößt, hat sie mir sofort sympathisch gemacht. Sie wirkt ehrgeizig, aber gleichzeitig verletzlich, weil sie so hart arbeitet, um später ihre Familie zu unterstützen, die ständig um ihr kleines Restaurant kämpfen muss.

Harrisford dagegen war für mich von Anfang an ein rotes Tuch. Sein arrogantes Auftreten, sein Status als reicher Sohn und dann diese abwertenden Aussagen über Gwen als „Abschaum aus der Unterschicht“ – das hat ihn für mich als Love Interest komplett disqualifiziert. Auch die Kapitel aus seiner Sicht konnten daran nichts ändern. Seine Erklärungen wirkten eher wie Ausflüchte, und die Art, wie er Gwen behandelt, hat mich emotional komplett rausgeworfen.

Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil mich das Magiesystem und die Seelentiere wirklich interessiert haben. Umso enttäuschender war es, dass die magische Welt insgesamt erstaunlich blass bleibt. Die Tiermedizin, die Seelentiere, all das, was eigentlich den Kern der Geschichte ausmachen sollte, bekommt viel zu wenig Raum. Stattdessen gibt es Beschreibungen von London, der Gala oder der Umgebung, die zwar solide sind, aber den Zauber dieser Welt nicht wirklich transportieren. Die Zentauren und ihre Sternendeutungen erinnerten mich zusätzlich stark an Harry Potter, ohne dass daraus etwas Eigenständiges entsteht.

Auch die Romanze hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Zwischen Gwen und Harrisford entsteht keine echte Verbindung. Ihr Misstrauen bleibt bestehen, und die körperlichen Momente wirken eher wie ein Fremdkörper in der Handlung. Die Rivalität der beiden bleibt ebenfalls blass – abgesehen von der Punktevergabe am College, die Gwen unbedingt gewinnen wollte, spürt man kaum Reibung. Plötzlich arbeiten sie zusammen, brechen sogar gemeinsam ein, als wäre nie etwas gewesen. Da fehlte mir einfach Intensität: echte Schlagabtausche, Reibung, Funken. Und nur weil eine Sexszene vorkommt, wird daraus noch lange keine spicy Romance.

Erst gegen Ende zieht die Spannung etwas an, aber nach fast 400 Seiten reicht das für mich nicht aus, um die Geschichte noch zu retten. Das offene Ende – typisch für eine Dilogie – hat mich auch nicht neugierig auf Band 2 gemacht. Da der zweite Teil wohl erst 2028 erscheint, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen. Dafür hat mich die Handlung insgesamt zu wenig mitgerissen.

Am Ende bleibt für mich ein Buch mit einer starken Grundidee, einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Einstieg, das sein Potenzial aber nicht ausschöpft. Die Welt hätte größer, magischer und lebendiger sein können, und die Beziehung der Protagonisten hat mich emotional komplett kaltgelassen.

Fazit: Ein atmosphärischer Anfang und eine spannende Idee, die sich leider nicht entfalten. Zu wenig Tiefe, zu wenig Magie, eine Romanze ohne Funken – für mich solide, aber nicht überzeugend.

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Seamere College 1. Strange Familiars

Rezensionen von peppi:

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Leserabe Vor-Lesestufe - Eine kleine Katze für Anton von Katharina E. Volk

Lesen lernen

"Eine kleine Katze für Anton" ist ein Buch, das Kindern hilft, erste Wörter zu erkennen und einfache Sätze zu verstehen. Durch Bildsymbole lernen sie spielerisch mitzuverfolgen was gelesen wird. Am Ende des Buches sind noch einmal alle Bilder und ihre Bedeutung aufgelistet.

Das Buch erzählt von Anton, der in eine neue Stadt zieht.

Anfangs fühlt er sich unsicher, doch eine kleine Katze hilft ihm, sich wohlzufühlen.

Besonders hübsch sind die Illustrationen. Sie sind warm und freundlich und zeigen sehr gut, wie sich Anton fühlt. Man sieht seine Neugier, seine Unsicherheit und die Freude über diese niedliche kleine Katze, die ihm hilft sich einzuleben.

Eine wunderschöne Geschichte über Mut, Ankommen und Freundschaft.

Das Buch ist im typischen Leserabe-Format gestaltet. Es ist handlich, stabil und mit vielen farbigen Bildern.
Gern empfehle ich dieses tolle Kinderbuch!

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Leserabe Vor-Lesestufe - Eine kleine Katze für Anton