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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Aileen:

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A Whisper of Gold and Silver: Das Erwachen | Der Auftakt der spannenden Romantasyreihe von Lainey Darson von Lainey Darson

gute Fantasy, mit vielen Fragen - die einen auf den nächsten Band warten lässt

Vila macht mit ihren Freunden gemeinsam Urlaub im mysteriösen Wald am Berg, wobei eine falsche Entscheidung sie gleich in die Arme von Monstern. Aber warum interessiert es keinen der Menschen in der Gegend und wer ist der geheimnisvolle Mann der ihnen zu Hilfe gekommen ist? Die Freunde müssen einige Entscheidungen treffen und werden auf die Probe gestellt.

Wobei Vila sich zusätzlich noch mit ihrem verrückt spielenden Bauchgefühl herumschlagen muss. Und niemand kann ihre Fragen beantworten.

Auch als LeserIn stellt man sich eine Unmenge an Fragen und kaum welche werden beantwortet. Neben dem (für mich langsamen Anfang), die Kritikpunkte am Buch. Ich hoffe wirklich die Fragen werden in den nächsten Bänden immer mehr beantwortet, weil am Ende vom ersten Band hat man im Kopf nur ein großes Fragezeichen. Das Tempo hat sich zum Glück im Laufe des Buches gesteigert, sonst hätte es sich doch sehr gezogen.

Ich freue mich auf jeden Fall, zu Lesen wie es weitergeht und bin schon richtig gespannt. Gerade wann und wie der Romantasy Aspekt auftaucht und was uns da erwartet. Denn bisher, kann man lediglich als geübte/r LeserIn erahnen um wen es dabei gehen wird. Außerdem würde ich sehr gerne erfahren, ob meine ganze Vermutungen bezüglich der offenen Fragen sich als richtig herausstellen.

Alles in allem, absolute Leseempfehlung für alle Fans von Fantasy, die sich auch gern die Zeit nehmen um in eine völlig neue Welt einzutauchen. Und auch gerne menschliche Hauptcharaktere haben und ein Setting, das eher unserer Welt entspricht.

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A Whisper of Gold and Silver: Das Erwachen | Der Auftakt der spannenden Romantasyreihe von Lainey Darson

Rezensionen von bookloving:

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Das gute Leben von Nadine Schneider

Der Traum vom guten Leben - Eine eindrucksvolle Familiengeschichte

Der Roman „Das gute Leben“ von Nadine Schneider zeichnet die Lebensgeschichte der aus Rumänien stammenden Anni und ihrer Familie über vier Frauengenerationen und mehrere Jahrzehnte hinweg nach.
Gekonnt verdichtet die Autorin Migrationsgeschichte, Arbeitswelt und familiäre Prägungen zu einem eindrucksvollen, facettenreichen Panorama biografischer Erfahrungen zwischen Rumänien und Deutschland.

Eindringlich wirft sie die Frage auf, was ein „gutes Leben“ eigentlich ausmacht, wenn Herkunft, Migrationshintergrund, gesellschaftliche Erwartungen und prekäre Arbeitsbedingungen die Entfaltungsmöglichkeiten einschränken und den Spielraum für Veränderungen immer wieder begrenzen. Aus einer spezifisch weiblichen Perspektive zeigt sie, wie ihre Frauenfiguren versuchen, sich durch Arbeit, Fleiß und Anpassung einen Platz in einer Welt zu erkämpfen, in der ihnen dieser keineswegs selbstverständlich zugestanden wird.

Im Mittelpunkt der Erzählung steht Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus der rumänischen Diktatur in die Bundesrepublik flieht und dort ihre Tochter und später ihre Enkelin Christina weitgehend allein großzieht. Als Christina das Haus ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter in der Nähe von Nürnberg erbt, tauchen wir gemeinsam mit ihr in Erinnerungen und überlieferte Familiengeschichten ein. Die faszinierende Familiengeschichte entfaltet sich in Form eines unchronologischen Erinnerungsgeflechts, in dem vieles nachträglich rekonstruiert, nur bruchstückhaft überliefert oder lediglich angedeutet wird. Durch die Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen springen wir von Christinas Gegenwart zu Annis Vergangenheit und bisweilen noch weiter zurück zur Urgroßmutter in Rumänien.

Besonders anschaulich schildert Schneider Annis entbehrungsreiches Leben, ihren kräftezehrenden Job als Arbeiterin im Quelle-Versandzentrum zwischen Kartons, Kleidern und monotonen Handgriffen am Fließband sowie die Mühen ihres Alltags als Alleinerziehende. Trotz ihrer Anpassungsbereitschaft, Beharrlichkeit, Loyalität und ihres großen Engagements bleiben Anni Anerkennung, Belohnung und sozialer Aufstieg verwehrt. Sie glaubt zwar an das verheißungsvolle Leistungsversprechen der sogenannten Wirtschaftswundergesellschaft, bleibt aber dennoch ein kleines, austauschbares Rädchen in einem System, das sie mit ihrer Arbeit am Laufen hält. Der Übergang zu einem tatsächlich gelungenen, erfüllten Leben bleibt ihr verwehrt und so wird sie nie Teil jener Erfolgsgeschichten, die das Selbstbild der neuen Heimat prägen.

Eindringlich lotet die Autorin aus, wie die Figuren auf das zurückblicken, was sie geleistet haben, wie sie Wert und Preis ihres „guten Lebens“ in der neuen Gesellschaft bemessen und welche Kompromisse und Opfer damit verbunden waren. Auch Christina empfindet Annis Migrations- und Familiengeschichte als etwas, das mit ihr an ein Ende gekommen ist. Mit Bedauern erkennt sie, dass viele Leerstellen sich nicht mehr schließen lassen, weil Fragen ungestellt blieben und Erinnerungen verblassen. Zugleich macht Schneider anschaulich deutlich, dass nicht alles aus der Familiengeschichte bewahrt und weitergetragen werden muss. Manche belastenden Überlieferungen dürfen ohne Sentimentalität bewusst beendet werden, um Raum für ein eigenes Verständnis von gelingendem Leben zu schaffen.

FAZIT
Ein vielschichtiger, leise erzählter Roman über Migration, weiblicher Selbstbehauptung und familiäre Prägungen mit eindrucksvollen Charakteren. Mit großem Feingefühl zeigt die Autorin, wie sehr Herkunft und gesellschaftliche Strukturen Biografien formen und wo dennoch Spielräume für eigene Entscheidungen bleiben.

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Das gute Leben

Rezensionen von ekiam:

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Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison

Gefühlvoll, melancholisch und nahbar

Mina und Caplan sind seit der Grundschule beste Freunde – und könnten unterschiedlicher kaum sein. Mina ist still, liebt Bücher und hält sich eher im Hintergrund, während Caplan zu den beliebtesten Schülern gehört und von Freunden umgeben ist. Als sich Caplans Freund Quinn plötzlich für Mina interessiert, reagiert Caplan zu seiner eigenen Überraschung eifersüchtig.

Bei einem Partyspiel küsst er Mina kurzerhand und setzt damit nicht nur seine Beziehung zu Hollis, sondern auch die Freundschaft zu Mina aufs Spiel.

Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits haben mir die ruhige, emotionale und zugleich spannende Handlung sehr gefallen. Die Geschichte fängt die Stimmung der letzten Wochen vor dem Schulabschluss gelungen ein: die Melancholie, den Abschiedsschmerz, die Vorfreude auf die Zukunft und gleichzeitig die Angst vor dem Ungewissen. Dadurch fühlte ich mich immer wieder in diese besondere Zeit zurückversetzt.
Mina und Caplan waren mir sofort sympathisch und ich konnte mich schnell in sie hineinversetzen. Mit Hollis hatte ich anfangs mehr Schwierigkeiten, doch gerade ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung hat mich begeistert. Besonders gegen Ende wird deutlich, dass sie emotional reifer ist als viele der anderen Figuren.
Auch der Schreibstil ließ sich angenehm lesen; teilweise bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen.
Andererseits gab es für mich auch einige Kritikpunkte. Minas Entwicklung vom gemobbten Mädchen zu einem festen Teil von Caplans Clique ging mir zu schnell und wirkte dadurch nicht ganz nachvollziehbar. Auch einige ihrer Einstellungsänderungen passten für mich nicht immer zu ihrer Figur.
Zudem werden mehrere schwierige Themen angesprochen, obwohl der Fokus eigentlich auf der Beziehung zwischen Mina und Caplan liegt. Viele davon bleiben jedoch eher oberflächlich behandelt. Vor allem bei einem Thema hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht, da es große Auswirkungen auf Minas Leben hatte und noch immer hat. Gerade ihre Gefühle dazu blieben für mich oft zu wenig ausgearbeitet.
Trotz der wechselnden Perspektiven zwischen Mina und Caplan war mir stellenweise nicht klar, aus wessen Sicht gerade erzählt wurde, da sich ihre Erzählstimmen sehr ähnelten. Ähnlich ging es mir bei einigen Dialogen, in denen nicht immer eindeutig war, wer gerade sprach.

Insgesamt hat mir das Buch dennoch gut gefallen und ich habe mit Mina, Caplan und auch Hollis mitgefühlt und mitgefiebert. Ein schönes Coming-of-Age-Buch, das einen mit einer gewissen Sehnsucht zurücklässt.

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Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens

Rezensionen von Katja K.:

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Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Herzallerliebste magische Tierwesen treffen auf Wirtschaftspolitik und Rivals to Lovers

Ich habe mich von diesem Buch, das ich trotz der Spannung eher der Cozy Romantasy zuordnen würde, insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt und bin begeistert von den vielen kleinen kreativen (magischen) Details, die die Autorin eingebaut hat.

Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und locker. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven von Gwen und Harrisford erzählt, was ich gelungen fand.

In beide Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen, fand ihren Schlagabtausch teilweise sehr amüsant, teilweise aber auch ein bisschen albern. Insgesamt kam es mir so vor, als ob die beiden Protagonist*innen deutlich jünger waren als Mitte 20. Das trotzige Verhalten gerade von Gwen hatte manchmal eher etwas von einem pubertierenden Teenie. Deshalb fand ich die Liebesgeschichte manchmal nicht ganz überzeugend, dann aber wiederum auch sehr rührend.

Regelrecht dahingeschmolzen bin ich bei den wirklich sehr niedlichen Beschreibungen der magischen Seelentiere und mythischen Kreaturen und ihrer Behandlung. Man merkt, dass die Autorin Tierärztin ist und ihre Freude daran hatte, ihr Wissen auf die magische Welt zu übertragen. Gerade Percy hat sich mit seiner speziellen Art in mein Herz geschlichen.

Das Worldbuilding erscheint mir nicht komplett ausgereift, manches ging mir dann doch ein bisschen zu einfach und ich weiß nicht, ob in den Fortsetzungen noch Erklärungen folgen werden. Trotzdem hat es mir gefallen, denn die Magie ist hier eine endliche Ressource, die streng reglementiert wird, und es gibt sogar zwei Konzerne mit Marktmonopol. Dieses System und seine Folgen erinnert an wirtschaftspolitische Probleme unserer heutigen Zeit, was ich sehr elegant fand.

Spannung wurde in dieser Story natürlich auch geboten und man konnte wilde Spekulationen anstellen, was mir großen Spaß gemacht hat.

Mein Fazit: Auch wenn ich das Verhalten der Hauptcharaktere teilweise etwas kindisch und das Worldbuilding nicht ganz ausgereift fand, habe ich dieses Buch vor allem wegen der magischen Tierwesen und der spannenden Storyline bei gleichzeitigem Wohlfühlfaktor sehr genossen.

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Seamere College 1. Strange Familiars

Rezensionen von Petra:

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Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht von Heather Fawcett

Zauberhafte Katzen

Agnes will alle Katzen in der Stadt Montreal retten. Gemeinsam mit ihrer Schwester betreibt sie eine Katzenzuflucht, das funktioniert mehr schlecht als recht durch Spenden und der Vermittlung von Katzen an neue Menschen. Der Gedanke mehr wie 70 Katzen zu versorgen mit Futter, Medikamenten und sauberen Käfigen stelle ich mir als Mammutaufgabe vor.

Wie gut das da der Vermeiter ihrer neuen Behausung ein Magier ist. Agnes hat es zwar nicht so mit Magiern aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Dieser Magier ist aber auch besonders, etwas zerstreut, ungewollt hilfsbereit und nicht so gefährlich wie angenommen.
Es ist eine magische Geschichte in der es nicht nur von Katzen wimmelt.
Die ordentliche Agnes und der chaotische Magier sind ein eigenartiges Team. Kein Wunder das zwischen ihnen kribbett.
Die Geschichte wird als Cozy Fantasy beschrieben, mir gefällt die Umschreibung weil sie gut passt. Mit Magiern auch wenn sie Unheil anrichten kann man gut leben, denn Zauberkünstler sind etwas 'Ähnliches. Eine Katzenliebhaberin ist auch nicht so ungewöhnlich. Die Streitgespräche oder wie man ihre Unterhaltungen sonst nennen will, sind spannend und zum schmunzeln. Im Ganzen ein spannendes Abenteuer im Winter.

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Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht

Rezensionen von Daggy:

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Kuki und das Flüstern der Muscheln von Efua Traoré

Das fassentenreiche Buch spielt in Afrika und ist voller Spannung

Kuki lebt in Nigeria, sie heißt eigentlich Kokumo, ein Name, der ihr ihr Vater gegeben hat. Diesen Vater hat sie nicht kennengelernt und ihre Mutter und sie leben inzwischen bei Dr. D.
und ihre Mutter ist wieder schwanger. Dr. D.s Schwester, die Kuki Tante nennt warnt Kuki immer wieder vor Geistern, den Aniku, die gerade für Kinder besonders gefährlich sind.

Da Kuki in der neuen Schule von einer Mitschülerinn böse gemobbt wird und ihre Eltern arbeiten, fühlt sich Kuki einsam. Sie wünscht sich eine Freundin, geht aber alleine los und findet ein altes verfallenes, ehemals hochherrschaftliches Haus. Hier trifft sie auf Enilo, ein eigenartiges Mädchen, von der sich Kuki eine Freundschaft erhoff.
Die Autorin kennt die Geistergeschichten von den Aniku aus Afrika und fügt diese Legenden und Märchen in ihre Geschichte ein. Obwohl sie in der Gegenwart spielt, kommt mir dieser Geisterglaube sehr alt vor und das ist er sicher auch. Kuki betont auch immer wieder, dass sie nicht daran glaubt. „Jeder Mensch trägt zumindest einen Hauch von Güte in sich, und deswegen gibt es immer die Chance, dass das Gure sich durchsetzt.“ Ist ein wundervoller und hoffnungsvoller Satz, den Enilo sagt und sie erklärt Kuki, weshalb sie sie für etwas ganz besonders hält. Mir gefiel es sehr gut auf diese Weise etwas über den afrikanische Geisterglauben zu erfahren und mit seiner spannende Handlung war die Geschichte sehr lesenswert. Aber es ging auch um Mobbing, um Freundschaft und Familie und ein Mädchen, dass sich trotz ihrer Ängste immer besser behaupten konnte. Eine hervorragende Mischung.

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Kuki und das Flüstern der Muscheln

Rezensionen von Daggy:

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Wilde Woche – Montags ist immer Safari von Johanna Prinz

Witzig und voller schöner Ideen

Pippa, das Erdferkel und ihre Freunde, Horst, der afrikanische Madenhacker, der eine Giraffe sucht, die drei Erdmännchen und Manolo, der eitle Löwe wohnen zusammen an einem Wasserloch. Irgendwann haben sie entdeckt, dass montags immer die Menschen dort auftauchen, und dann spielt die kleine Gruppe ihnen ein Theaterstück vor.

Manolo, der sich mit Theater spielen auskennt, Manolo, der sich mit Theater spielen auskennt, macht die Regie und manchmal wird das Stück für die Menschen so aufregend, dass sie sich übergeben müssen. Die Tiere freuen sich dann enorm über ihre gelungene Dressur. Als den Tieren ein Bauplan in die Hände fällt, der ihnen der im Gebüsch lebende Vogel Gisela vorliest, müssen sie erfahren, dass am Wasserloch gebaut werden soll. Wie schrecklich, diesen schönen Platz zum Leben verlieren zu müssen. Da kann nur das Orakel helfen, aber keiner weiß, wie es aussieht und was es ist. Also machen sich alle auf den Weg.
Im Laufe der Geschichte wächst die Tiergruppe immer enger zusammen, sie erfahren vieles übereinander und unterstützen sich freundschaftlich. Natürlich ist die Dressur der Menschen zunächst einmal sehr witzig und die Umkehrung macht ganz besonderen Spaß. Aber neben diesem Spaß geht es auch um ernsthafte Probleme, so leidet Horst darunter, dass er trotz Qualifikation keine Giraffe hat, mit der zusammenleben kann. Zum Glück taucht dann auch eine Giraffe auf, die einen Madenhacker vermisst. Zum Schluss geht es um Arterhaltung und um Gisela, die gar nicht so hochnäsig ist. Ein Vorlesebuch, dass nicht nur den Zuhörenden Spaß bereitet. Neben dem witzigen Texten sind es die vielen schönen bunten Illustrationen, die das Buch wunderbar ergänzen. Ich freu mich auf die Folgebände.

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Wilde Woche – Montags ist immer Safari

Rezensionen von Daggy:

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Ostseehölle von Eva Almstädt

Spannende Ermittungen in und um Lübeck

Ich habe bisher alle Bücher dieser Reihe gelesen und warte jedes Frühjahr auf den nächsten Teil. Diesmal war ich in Lübeck als ich das Buch begonnen habe und da der Mord in der Marienkirche in Lübeck geschah, fand ich das ganz besonders spannend. Pia Korittke kommt zum Tatort und findet im Turm der Kirche eine tote Frau, die in einem Chor sang, dessen Leiter eine Führung in dieser Kirche machte.

Bei seiner Prüfung zum Führer vor einer Woche war die Tote Teilnehmerin und deshalb werden zunächst anderen Teilnehmenden der Führung befragt. Allerdings wohnte Sibylle noch nicht lange in einem Dorf bei Lübeck, obwohl sie als Kind hier gelebt hat. Was gibt es für Gemeinsamkeiten und welche Geheimnisse werden da verschwiegen? Privat steht Pia auch vor einer schwierigen Entscheidung, deren Antwort ihr nicht leichtfällt.
Wie meist gibt es eine Menge Ermittlungsarbeit, die die Spannung erhöht und am Ende wird es dann noch einmal richtig spannend. So hat mir auch der 21. Band wieder sehr gut gefallen. Das Buch habe ich wieder in einem Rutsch gelesen und ich freue mich schon auf 2027 und auf Band 22.

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Ostseehölle

Rezensionen von brauneye29:

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Die Lockvögel von Anna Nicholas

Hat mir gefallen

Zum Inhalt:
Isabel ist mal wieder gefragt. Zuerst verschwinden diverse Haustiere in der Nachbarschaft, wer macht so was? Dann ruft ihr früherer Kollege Tolo an und bittet sie um Hilfe bei der Ermittlung zur verschwundenen Floristin Paloma und dabei ist ihr Spürsinn gefragt, denn es stellt sich raus, dass die verschwundene Paloma nicht der einzige Vermisstenfall ist, die scheinbar zusammen hängen.

Meine Meinung:
Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, aber dann nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und wird richtig spannend,. Schön finde ich auch, dass man sich das Setting eben gut vorstellen kann, wenn man mal auf Mallorca war. Die besondere Beziehung zwischen Tolo und Isabel gefällt mir gut und hat Potenzial für noch mehr in weiteren Bänden.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Die Lockvögel

Rezensionen von Lilli33:

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Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Solider Reihenauftakt

Solider Reihenauftakt

Inhalt:
Helga Jónsdóttir ist recht neu im Dezernat für Gewaltverbrechen in Reykjavík. Dank Personalmangels muss sie trotzdem beim aktuellen Mordfall die Leitung übernehmen. Anfangs zwar noch unsicher, aber dann zunehmend entschlossener begibt sie sich auf die Spuren des Täters, der eine junge allein erziehende Mutter auf dem Gewissen hat.

Deren zehnjähriger Sohn ist vor dem Mörder geflohen und irrt in der Wildnis herum. Der Verkehrspolizist Bjarki ist hier der Mann der Stunde, denn keiner kennt sich in der Gegend so gut aus wie er. Gemeinsam suchen Helga und Bjarki den Jungen. Auch bei den weiteren Ermittlungen arbeiten die beiden zusammen. Bald schon wird klar, dass sie es mit einem intelligenten, planvoll vorgehenden Täter zu tun haben, der es nicht bei dem einen Opfer belässt …

Meine Meinung:
Von Michael Hjorth habe ich schon einiges mit Begeisterung gelesen; Bjarni Thorsson war bislang ein Unbekannter für mich. Die Gemeinschaftsarbeit der beiden Autoren hat mir insgesamt gut gefallen. Der Thriller, der im Mai 2026 im Rowohlt Verlag erschien, ist solide ausgearbeitet und bietet Zerstreuung und auch Spannung. Letztere kommt allerdings vor allem in der zweiten Hälfte des Buches zur Geltung. Und leider ist sie der Tatsache zuzuschreiben, dass sowohl Helga als auch Bjarki gravierende, dumme Leichtsinnsfehler machen. Ohne diese würde es nicht zu einer gefährlichen Situation kommen. Aber sei’s drum. Alles andere hat gepasst und ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Vor allem die Protas haben mir gut gefallen. Beide sind mir ziemlich sympathisch, auch wenn viele Kollegen etwas an ihnen auszusetzen haben. Aber einfach dafür, dass sie ihr eigenes Ding durchziehen und sich nicht hinter Paragrafen verstecken, haben sie meinen Respekt.

Auch die Einblicke in Island, die wir in diesem Buch bekommen, fand ich sehr interessant. Landschaftsbeschreibungen, Atmosphäre, Land und Leute eben - da stimmt alles.

Nach einem kleinen Cliffhanger am Ende freue ich mich jetzt schon auf Band 2, der im November 2026 unter dem Titel „Stumme Fjorde“ veröffentlicht werden soll.

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Schlafende Vulkane