Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Annaja:
WAS IST WAS Comic - Das alte Ägypten von Zapf
Sehr lehrreich!
Ein wundervolles, hochwertiges Cover wurde für dieses Wissensbuch über das alte Ägypten verwendet.
Es ist ein neuer Comicband des Autoren Zapf, alias Falk Holzapfel und der Illustratorin Sarah-Lisa Hieb und es ist für Kinder ab cirka 8 Jahren geeignet.
Die Kinder Will, Iris und Wenko sowie ihr Roboter begeben sich auf eine Reise ins alte Ägypten.
Diese abenteuerliche Entdeckungstour ist originell, voller Sprachwitz und mit bunten Bildern und Sprechblasen im Comicstil verfasst. Die Kinder sind neugierig und erleben so auf ihrer Tour einfach Abenteuer mit und über die sagenhafte Geschichte dieser uralten Kultur und deren Menschen. In wichtigen und äußerst interessanten Infoboxen erfahren wird die historische Einordnung, viel über die komplexe Gesellschaft, die jahrtausendalte Hochkultur und von den bemerkenswerten Leistungen der damaligen Zeit.
Die Mischung aus kindgerechter Erzählung und der Wissensvermittlung begeistert einfach total.
Das Buch ist eine kunstvoll erzählte Reise in die Vergangenheit, die zum Nachdenken und Weitererzählen animiert.
Rezensionen von Marie aus E.:
Lichterglanz und Hygge-Zeit von Ursi Breidenbach
Mehr Hygge geht nicht
Ich habe letztes Jahr bereits ein Weihnachtsbuch der Autorin gelesen und war romantisch in Schottland unterwegs. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es ein neues Weihnachtsbuch gibt.
Dieses Jahr verschlägt es uns nach Dänemark, ins adventliche Kopenhagen.
Die Zwillingsschwestern Mia und Lena haben durch ihre getrennten Wohnorte etwas ihrer ehemals so innigen Geschwisterbeziehung verloren und insbesondere Mia vermisst das sehr und erhofft sich durch die Reise wieder mehr Nähe.
Die Reise startet holprig, das gebuchte Hotel ist nicht verfügbar und die Schwestern landen in einer WG. Wie es der Zufall will, lebt dort der extrem gutaussehende und extrem sympathische Leif…
Ich will gar nicht mehr verraten, das Buch beinhaltet (natürlich) eine Love-Story, aber es geht schon auch um mehr.
Ich mochte das Eintauchen in das weihnachtliche Kopenhagen total gerne, das Buch stimmt total schön auf Advent und Weihnachten ein.
Es ist etwas für Skandinavien-Fans und für Weihnachts-Ultras, das Buch schöpft aus dem Vollen im Handlungsverlauf und beim Ende.
Aber so muss das sein, gerade zu Weihnachten darf die harte Realität gerne mal ausgeblendet werden.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Weihnachtsreise und hoffe, dass es weitere Bände geben wird.
Rezensionen von Niko:
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
17. Juni 1953 näher gebracht
Eva Kranenburg erzählt uns in „Falls jemand fragt, wer wir waren“ ein Stück Geschichte, wie das Leben in DDR nach dem Krieg aussah, anhand der Hauptprotagonistin Tilla, eine überzeugte Sozialistin, die in Halle, DDR 1953 lebt und an die politische Ideale glaubt.
Am Anfang ist Tilla sehr idealistisch, die vertraut das politische System und glaubt an dessen Versprechen.
Im Laufe des Buches verfolgen wir Tilla, wie sie Erwachsen wird. Die Situationen, in denen sie geraten ist, machen sie kritischer, sie muss ihren Glauben neu zu ordnen.
Tilla und Rena sind Freundinnen, oder so glaubt Tilla, bis sie herausfindet, dass sie Rena gar nicht gekannt hat. Die 16-jährige Oberstufe Schülerin Tilla ist Tochter einem Kommunisten, der von Sowjets aus dem Konzentrationslager befreit wurde. In ihrer Familie wurde wenig kommuniziert, deshalb kennt Tilla auch ihren Vater sehr wenig. Als die Geheimnisse zu dem Licht kommen, ist Tilla offen alles hinterzufragen.
Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Die Charaktere wirken authentisch, wir nehmen sie als echten Menschen wahr, sie haben Ideale und als die Zeiten sich ändern, müssen die Menschen weitermachen, sich entwickeln und wir merken, wie alle auf unterschiedlichen Weisen reagieren.
Sehr spannend habe ich gefunden, wie die Autorin die Stimmung diesen Jahren für uns greifbar durch die Erlebnisse der Charaktere gemacht hat. Nach dieser Geschichte hat der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 klare Gesichter.
Ein beeindruckendes Buch, das uns anhand wunderbarer Charaktere ein wichtiges Stück Geschichte näherbringt.
Rezensionen von Shilo:
Winterküsse mit Meerblick von Lotte R. Wöss
Ein holpriger Start und ganz viel Herz
Tessa möchte nach einer schweren Trennung endlich neu anfangen. In einer kleinen Pension in Büsum bekommt sie die Chance dazu. Allerdings läuft an ihrem ersten Arbeitstag so ziemlich alles schief. Angebrannte Eier, kaputtes Geschirr und ein grummeliger Handwerker machen ihr das Leben nicht gerade leicht.
Bei manchen Missgeschicken musste ich schmunzeln, denn Tessa hat wirklich keinen einfachen Start.
Hauke ist zunächst alles andere als freundlich zu ihr. Er hält nicht viel von Tessa und macht keinen Hehl daraus. Doch mit der Zeit merkt man, dass auch er seine Sorgen und Verletzungen mit sich herumträgt. Beide haben ihre Gründe, warum es ihnen schwerfällt, anderen zu vertrauen. Gerade deshalb fand ich es schön zu verfolgen, wie sie sich langsam näherkommen.
Tessa muss erst wieder lernen, an sich selbst zu glauben. Sie macht Fehler, lässt sich davon aber nicht auf Dauer unterkriegen. Auch Hauke braucht seine Zeit, um sich seiner Vergangenheit zu stellen und wieder Gefühle zuzulassen. Ihre Annäherung hat mir gefallen, weil nicht von heute auf morgen alles gut ist. Beide müssen erst herausfinden, was sie wirklich wollen und ob sie den Mut haben, sich aufeinander einzulassen.
Die kleine Pension, die Menschen dort und die Spaziergänge am Deich haben mir gut gefallen. Auch der große Neufundländer gehört für mich zu den schönen Einzelheiten des Buches. Die Umgebung von Büsum lässt sich beim Lesen gut vorstellen und passt wunderbar zu dieser Liebesgeschichte. Neben den humorvollen Szenen gibt es auch nachdenkliche Momente, in denen deutlich wird, wie sehr die Vergangenheit das Leben beeinflussen kann.
Tessa und Hauke sind mir mit ihrer ganz eigenen Art ans Herz gewachsen. Sie sind nicht perfekt und müssen beide noch einiges lernen. Tessa lässt sich von den vielen Pannen am Anfang nicht unterkriegen und findet langsam ihren eigenen Weg.
Die Zeit mit Tessa und Hauke hat mir gefallen. Ich mochte den Humor, die Menschen in der Pension und die Ausflüge an den Deich. Auch die Liebesgeschichte der beiden habe ich gerne verfolgt. Es war schön zu sehen, wie sie sich trotz ihrer Vergangenheit langsam näherkommen. Am Ende habe ich das Buch mit einem Lächeln zugeschlagen.
Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von askyfullofpages:
Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre von Rey Mani
Familie kann eine große Last sein
Werbung | Rezensionsexemplar
⚠️ Triggerwarnung: Gewalt, sexualisierte Gewalt und Missbrauch, Selbstverletzung, Suizidversuche, Sucht. Eine ausführliche Content Note findet ihr am Anfang des Buches. Bitte achtet beim Lesen gut auf euch.
Familie kann eine große Last sein
Kontrolle.
Gehorsam.
Selbstbestimmung.
Dieses Buch hat einfach nur unglaublich wehgetan.
Mit Ich Bin Deine Tochter, Nicht Deine Ehre hat Rey Mani einen schonungslos ehrlichen Erfahrungsbericht über ihr Aufwachsen in einer stark patriarchal geprägten Familie geschrieben, in der aber auch die Mutter eine entscheidende Rolle spielt. Ich muss ganz ehrlich sein, es war wirklich schwer auszuhalten.
Allen voran ist in dieser Familie der Schein nach außen extrem wichtig. Die Tochter muss parieren, sich kümmern und Aufgaben übernehmen. Ihr Körper wird ständig thematisiert, kritisiert und ist Übergriffen ausgesetzt. Benimmt sie sich nicht artig, hat sie Strafen zu erwarten. Emotionale Erpressung durch die Mutter ist an der Tagesordnung. Und über allem steht nur der Wunsch, gesehen, verstanden, angenommen und geliebt zu werden.
Die Atmosphäre in diesem Buch ist durchwegs toxisch. Je älter Rey Mani wird, desto klarer wird auch die Gefahr, selbst Macht über ihre kleinen Geschwister oder ihre eigenen Kinder auszuüben. Auf der Suche nach Halt verliert sie sich in religiöser und feministischer Radikalisierung, in Sucht und toxischen Beziehungen. Irgendwann schafft sie den Absprung. Doch alle, die toxische Bindungen kennen, wissen, wie schwierig es ist, solche Abhängigkeiten aufzulösen. Gerade Traumabindungen verhalten sich oft wie Superkleber.
Rey Mani schreibt direkt, ungeschönt, sehr persönlich und sehr ehrlich, aber auch brutal. Denn die Realität, die sie schildert, ist einfach brutal und kaum zu ertragen.
Unter Berücksichtigung der Triggerwarnung kann ich dieses Buch allen empfehlen, die schwierige Themen in Büchern mögen und sich damit auseinandersetzen wollen. Gerade in Bezug auf toxische Familiensysteme ist es sehr lesenswert.
Vielen lieben Dank an LovelyBooks und den Grau Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.
Rezensionen von Danislesestube:
Das Krähenzimmer von Carolin Frey
Sehr atmosphärischer, teils gruseliger Thriller
Einige Zeit ist vergangen seit Lotta diesen Ort betreten hat. Er steckt voller schöner Erinnerungen. Hier konnte sie sich frei fühlen. Die Menschen um sie herum waren ihr Mittelpunkt. Jahre später kehrt sie aufgrund diverser Ereignisse in die kleine Ortschaft zurück. Schon bei der Anreise wirkt es so als wäre jegliches Leben entwichen.
Die Umgebung wirkt kalt und ausladend. Die Menschen eher zurückhaltend, teilweise sogar feindselig. Trotz des seltsamen Ersteindruckes bleibt Lotta. Was dazu führt, dass ein gewisser Jemand, je mehr sie sich sträubt, ihr ihren Aufenthalt immer mehr zur Hölle machen möchte. Da es aufgrund unzuverlässiger Verbindung nach Draußen nicht ohne Weiteres möglich ist mehr über die Ereignisse der letzten Jahre zu erfahren, bleibt Lotta nicht anderes übrig als auch Spurensuche zu gehen. Was den Einwohnern noch viel mehr missfällt als ihre Anwesenheit. Wo sind eigentlich ihre Freunde und Kollegen von Früher? Sollten sich diese nicht freuen, dass ihre Kameradin wieder da ist?
Nach einem rasanten Einstieg, der uns auf Teile der Handlung vorbereiten soll, lernen wir Lotta kennen. Aus Gründen, die erst nach und nach erklärt werden, kehrt sie an jenen sicheren Ort zurück der ihr in ihrer Vergangenheit Sicherheit gegeben hat. Aber irgendetwas ist anders. Fühlt sich anders an. Das Haus, in dem sie unterkommt, wirkt unheimlich. Als würde es atmen. Wie ein lebendiger Organismus. Trotz fleißiger Reparaturarbeiten in der Vergangenheit quietscht und rumpelt es. Anstatt die Beine in die Hand zu nehmen und zu fliehen, versucht Lotta einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf dem Land kann das ja durchaus passieren, oder?
Als sie dann erfährt, dass in diesem Haus schreckliche Dinge passiert sind, wird sie hellhörig. Ein Teil der Handlung der mir sehr gut gefallen hat. Ja, sie hat Angst, Probleme einzuschlafen, das Gefühl, dass ihr jemand sehr nah ist, aber sie haltet tapfer durch. Immerhin hat sie ja jene Einwohner, die ihr freundlich gesinnt sind. Diese sind nicht einfach klischeehafte Statisten oder erfüllen nur eine Rolle. Jede Person hat ihre Geschichte. Einen eigenen Bezug zum Umfeld. Zu Lotta. Sodass es bis zur Mitte des Buches überhaupt nicht klar war, wer ihr denn etwas Böses will. Die unfreundliche Nachbarin? Menschen, die auf der Straße nicht grüßen können? Menschen in ihrem Alter die ihr gegenüber feindselig sind? Die Autorin dreht den Fokus munter hin und her. Während sich plötzlich eine Person verdächtig macht, kommt Lotta der anderen näher, diese ist dann im Fokus und das Rad dreht sich wieder weiter.
Bis man am Ende wie Lotta nicht mehr weiß, wem man trauen kann. Ich mein, der einen Person, die davor warnt anderen zu trauen, der kann man doch blind vertrauen, oder? Glaube, ihr versteht, wohin das führt. Alles in Kombination, die unheimlichen Vorkommnisse im Haus, das seltsame Verhalten der Einwohner, reichen doch für eine bedrückende Stimmung. Der Autorin offenbar nicht. Denn ab einem gewissen Punkt gibt es Passagen, die offenbar von der Person sind, welche unsere bislang unerschrockene Protagonistin ins Visier genommen hat. Weil das auch noch nicht reicht, gibt es zwischendurch Tagebucheinträge, die aus der Vergangenheit stammen und erklären, wie die Zeit zuvor war. Vor allem gegen Ende wird klar, dass diese gute alte Zeit definitiv ihre Schattenseite hatte. Jetzt haben wir aber alles Komponenten zusammen, die dieses Buch so großartig machen. Schon lange keinen so atmosphärischen und vor allem gruseligen Thriller gelesen. Aber was ist denn jetzt mit den Krähen? Immerhin heißt das Buch ja, das Krähenzimmer. Nun, das dürft ihr gerne selbst herausfinden. ????
432 Seiten voller atmosphärischer Spannung, ruhige Passagen, etwas Geschichte zum Ort, gruselige Ereignisse und ein Täter bei dem es mir kalt herunterläuft. Kann das Buch sehr empfehlen.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Hollywood, Ending von John Green
Einblicke in die Filmbranche und Social Media
Im Mittelpunkt der Ereignisse stehen Kai und Juniper. Zwei Jungschauspieler, die gerade die erste große Rolle ihres Lebens erhalten und in einem Hollywood-Film über Andy Warhol mitspielen dürfen.
Der Film wird zum Erfolg. Aber nicht nur das, zwischen Kai und Juniper entwickelt sich eine wunderschöne Vertrautheit und sie verlieben sich.
Jackpot, könnte man meinen, aber wie lebt es sich, wenn einem das eigene Leben plötzlich nicht mehr alleine gehört, sondern die Öffentlichkeit daran teil hat?
Ich habe bisher alle Bücher von John Green gelesen und auch wenn dieses sein erster Erwachsenenroman ist, sein Schreibstil ist unverkennbar. Er beschreibt seine Charaktere authentisch und einfühlsam. Er lässt seine Leser direkt in die Seele seiner Charaktere blicken und ich denke, dass sich jeder an irgendeiner Stelle in ihnen wiederfinden kann.
Aus unserer schnelllebigen Welt lassen sich die sozialen Medien und die Presse nicht mehr wegdenken. Der Autor ist kritisch und macht deutlich, wie belastend und rücksichtslos diese sein können.
Neben Gesellschaftskritik kommt auch hier wieder der Humor nicht zu kurz. Durch diese Kombination wird das Buch zu guter Unterhaltung, die nachdenklich macht.
Es ist ein gewohnt tiefgründiger, humorvoller und herzergreifender Roman des Autors, der den perfekten und kritischen Blick hinter die Kulissen von Hollywood und Social Media wirft.
Rezensionen von Romy:
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Cozy, witchy Familiendrama
Alle dreizehn Jahre ereignet sich im Honeysuckle House, dem Zuhause der Caldwell Hexen, ein schrecklicher Todesfall. Während Florence das Haus seit dem Tod ihrer Mutter meidet und der Magie abgeschworen hat, lebt ihre Schwester Evie gemeinsam mit ihrer Tochter Clara weiterhin im Honeysuckle House und setzt alles daran, den Fluch zu brechen.
In wechselnden Perspektiven offenbart sich die Geschichte der Caldwell Hexen stückchenweise bis zurück zur Quelle des Fluches. Zum Teil musste ich mich ein wenig konzentrieren, um die verschiedenen Handlungsstränge und Frauen nicht zu verwechseln.
Außerdem werden immer wieder Kapitel aus Sicht des Hauses erzählt, das lebt, atmet, Lichter an- und angehen lässt, seine Bewohnerinnen beschützt und unter dem Fluch ebenso leidet wie die Hexen selbst.
Trotz Happy End hat mich die Auflösung ein wenig traurig gemacht und ich hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und mich mit allen Charakteren inklusive dem Haus mitfühlen lassen.
Auch die Aufmachung des Buches macht es zu etwas ganz Besonderem. Das Design schafft es, die ganz besondere Atmosphäre des Buches einzufangen. Der Farbschnitt, der das Cover perfekt weiterführt, macht das Buch zu einem absoluten Schmuckstück im Bücherregal.
Jedem Buch liegt außerdem eine liebevoll gestaltete Tarot-Karte bei. Allgemein zieht sich das Thema der Tarot-Karten durch das gesamte Buch. Es ist in mehr als ein Dutzend Abschnitte unterteilt, die alle von einer Tarot-Karte, passend zur Handlung, eingeleitet werden.
Fazit: Eine tolle Mischung aus cozy Herbststimmung und spannendem Familiendrama.
Rezensionen von marli_04:
Break Even von Kristin Haven
Mehr als nur eine Liebesgeschichte
Mich hat vor allem die Mischung aus Romance, Uni-Leben und den Finanz- und Start-up-Themen begeistert. Gerade NFTs, Investments und ähnliche Themen hatte ich bisher noch in keiner Liebesgeschichte und fand es spannend, dass sie hier verständlich eingebaut wurden, ohne dass die Geschichte dadurch trocken wirkt.
Merle mochte ich von Anfang an. Besonders schön fand ich ihre Entwicklung. Zu Beginn ist sie noch sehr unsicher und muss sich in Maastricht und in einer für sie völlig neuen Welt erst einmal zurechtfinden. Im Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster, stellt sich ihren Ängsten und lernt, für sich und ihre eigenen Ziele einzustehen. Dabei verändert sie sich nicht plötzlich komplett, sondern ihre Entwicklung hat sich für mich wirklich glaubwürdig angefühlt.
Bei Damian wusste ich dagegen anfangs überhaupt nicht, was ich von ihm halten soll. ???? Gerade das hat die Dynamik zwischen den beiden für mich aber interessant gemacht. Nach und nach lernt man andere Seiten von ihm kennen und das Knistern zwischen Merle und Damian hat mir richtig gut gefallen.
Auch die Freundschaften haben für mich viel zur Geschichte beigetragen. Besonders Lucie mochte ich sehr. Dazu kommen das tolle Setting in Maastricht und ein flüssiger Schreibstil, durch den ich schnell durch die Seiten gekommen bin.
Für mich eine richtig schöne und moderne Romance, die durch ihre ungewöhnlichen Themen etwas Besonderes hat und mich bis zum Ende sehr gut unterhalten konnte.
Rezensionen von marli_04:
Female Self-Marketing von Michaela Veit-Wailzer
Selbstbewusst den eigenen Weg gehen
Das Thema Selbstmarketing hat mich neugierig gemacht, gleichzeitig war ich anfangs aber auch etwas skeptisch. Ich verbinde damit schnell, sich selbst besonders gut verkaufen oder in den Vordergrund stellen zu müssen. Das Buch hat mir gezeigt, dass es auch ganz anders gehen kann.
Gerade als Studentin fand ich es spannend, mich schon jetzt damit auseinanderzusetzen, wie man die eigenen Stärken wahrnimmt, selbstbewusster kommuniziert und sich dabei trotzdem treu bleibt.
Vieles lässt sich für mich bereits auf Situationen im Studium übertragen, anderes wird wahrscheinlich erst beim Berufseinstieg richtig relevant.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur theoretisches Wissen vermittelt. Es regt immer wieder dazu an, über das eigene Verhalten nachzudenken und Dinge tatsächlich auszuprobieren. Dabei habe ich mich an einigen Stellen selbst wiedererkannt.
Nicht jeder Gedanke war für mich neu und manches passt momentan noch nicht zu meiner Lebenssituation. Trotzdem habe ich einige Anregungen mitgenommen, die mich sicher noch länger begleiten werden.
Ein verständlicher und praxisnaher Ratgeber, der Mut macht, die eigenen Fähigkeiten nicht kleiner zu machen, als sie sind, ohne sich dafür verstellen zu müssen.











