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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Hennie :

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Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe

Ein Schrank voller Erinnerungen

Gern lese ich Historisches. Dazu zähle ich auch dieses Buch mit der Geschichte über vier Generationen der weiblichen Linie einer Familie. Mehr als 100 Jahre deutscher Geschichte im Kontext der Frauen in ihrer Zeit. Eine Besonderheit ist, dass alle Vornamen haben, die mit M beginnen. Margarethe, die Urgroßmutter der Autorin hat ein Faible für klassische Literatur, Goethe hat es ihr sehr angetan.

Sie lässt 1912 in ihrer Heimatstadt Dresden einen Bücherschrank anfertigen, der fortan weitervererbt wird und die Tagebücher und Notizhefte von ihr, der Tochter Marianne und der Enkeltochter Monika enthält. Urenkelin Miriam, die Autorin machte diesen Roman daraus. Der Schrank ist ein schönes verbindendes Sinnbild für die Nachgeborenen.
Es beginnt also in Dresden mit der Urgroßmutter Margarethe, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Kaiserzeit in ein bürgerliches Elternhaus hineingeboren wird. Sie wächst auf in der Villa Parsifal mit Personal und vermutlich allen Annehmlichkeiten, die es damals gab. Ich fand den Anfang der Ahnenreihe als sehr schön zu lesen, wurde dann aber erst einmal ab dem dritten Kapitel durch die Ich-Perpektive der Autorin aus dem Lesefluss gerissen. Diese Einschübe gab es mehrmals und bedeuteten immer einen Stilwechsel.
In 32 langen Kapiteln und fast 600 Seiten beschreibt Miriam Carbe die Lebenswege der drei Frauen, die geprägt waren vom Zeitgeist. Die wesentlichen geschichtlichen Ereignisse in Deutschland werden in ihrem Alltag authentisch beschrieben. Erschreckend, wie tief und selbstverständlich schon Anfang des 20. Jahrhunderts Antisemitismus, Rassismus, die Überlegenheit der Rasse u.s.w. im Gedankengut der Bevölkerung verankert waren.
Keine der Frauen hatte es leicht. Die gesellschaftlichen Umstände waren nie so, dass sie hätten ein freies, unabhängiges, selbständiges Leben führen können. Die Autorin schildert sachlich, ohne zu verurteilen oder zu werten und schuf anhand der Niederschriften drei Charaktere, die nicht aus dem Rahmen fallen, sondern sich in der jeweiligen Zeit anpassten. Margarethes und Mariannes Außenwirkung war sicher in erster Linie eine elegante. Sie legten viel Wert auf Kleidung und Stil. Dazu passt das Cover mit der Perlenkette. Monika, die Mutter von Miriam, nimmt einen großen Raum ein. Sie wollte ausbrechen aus der vorgegebenen Rolle für die Frau, schaffte es aber leider nicht. Meiner Meinung nach ist sie an ihrem Anspruch an sich selbst zerbrochen.
Über den Titel Unerwünschte Töchter habe ich lange nachgedacht, da es eigentlich nur bei Miriam Carbe durch die dunkle Hautfarbe offensichtlich ist. Jedoch auch Margarethe und Marianne kamen zumindest nicht zum richtigen Zeitpunkt auf die Welt. Margarethe war nicht der erhoffte Stammhalter und Marianne wurde 1914 geboren. Der erste Weltkrieg hatte begonnen und die Männer wurden eingezogen. Die Frauen waren auf sich allein gestellt.

Ich finde es sehr beachtenswert, was die Autorin aus den Tagebüchern ihrer Vorfahrinnen gemacht hat. Allerdings empfand ich das Geschriebene oft zu passiv und neutral, mit wenig Emotionen und einem gewissen Abstand. Miriam Carbe steht am Ende der Ahnenreihe und es ist ihre Geschichte. Ich hätte gern noch mehr von ihr erfahren. Kommt da noch ein Band?

Ich bewerte mit vier von fünf Sternen und vergebe meine Lese- und Kaufempfehlung!

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Unerwünschte Töchter

Rezensionen von S.L. :

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Viele Grüße aus der Hölle! von Louisa Söllner

Botschaft aus dem Lavapool

Botschaft aus dem Lavapool
Das Cover sieht höllisch gut aus, ein frecher kleiner Teufel grinst uns an. Auch die Gestaltung des Deckblatts ist schwarz/ rot, feuerheiß. Die Idee: Finn langweilt sich am Urlaubsort, er verfasst und hinterlegt eine Postkarte an einem Grabstein. Er bekommt Antwort von einem in den Lava-Pool verbannten Flavio.

Es entwickelt sich ein reges Hin und Her, jedes Kind lernt die Welt des anderen kennen. Nicht schlecht für die Allgemeinbildung, erwähnt werden Cerberus, Medusa, Minotaurus und mehr. Es wird spannend, der Teufel fordert zu einer gefährlichen Mutprobe heraus. Aber dann .. ist alles anders. Nette Geschichte mit verschiedenen Themen, sogar mit Bodyshaming. Da hätte man allerdings mehr rausholen können.
Zur Gestaltung: die Seiten sind mit deutlicher größerer Schrift übersichtlich gehalten, für Leseanfänger schön. Manche Wörter sind farblich hervorgehoben. Die kurzen Kapitel motivieren.
Flavios Seiten sind mit höllenschwarzen Rändern dunkel gestaltet, Finns hell und pastelliger. Das verdeutlicht den Wechsel zwischen den Kids. Witzige Zeichnungen von Lea Winkel passen sehr gut zum Inhalt.
Liest sich schnell weg, motiviert zum Üben, ist mal was anderes.

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Viele Grüße aus der Hölle!

Rezensionen von lese maus:

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Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate von Maria Höck

tolles mitmachbuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.
Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall.

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Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate

Rezensionen von lese maus:

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Waschbär Willi Wunderquatsch - Der Salat aus dem Weltall und noch verrücktere Abenteuer von Markus Hennig

süßes vorlesebuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.
Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall.

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Waschbär Willi Wunderquatsch - Der Salat aus dem Weltall und noch verrücktere Abenteuer

Rezensionen von lese maus:

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Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl

sehr bewegend

"Ferne Heimat Altmontal" vom Autor Michael Riepl hat mir sehr gut gefallen. Eine Romanbiografie, die noch lange nachhallt.

Hedwig Krämer, 1919 geboren, beginnt im Alter von 75 Jahren ihr Leben niederzuschreiben. Eine Kindheit und Jugend voller Freude und Unbeschwertheit, bis 1942 der „Iwan“ auftaucht, alles in Schutt und Asche legt.

Der Krieg wütet. Hungersnot und Verfolgung stehen an der Tagesordnung.
Ein erschütternder Bericht über das Leben der Großmutter. Der Enkel ist nach dem Tod der Großmutter, als er ihre Zeilen las, im Aufbruch nach Kiew, um für eine Hilfsorganisation zu arbeiten. Das Werk verknüpft die Erlebnisse der Großmutter mit den Erlebnissen des Enkels, Parallelen und Gegensätze sind zu erkennen. Der Leser erfährt vom Leben in der Ukraine und der politischen Lage, damals und heute. Ich war so fasziniert vom Roman, dass ich ihn gar nicht aus der Hand legen konnte. Eine sehr lesenswerte wahre Begebenheit.

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Ferne Heimat Altmontal

Rezensionen von saskia13120:

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In Stormy Weather von Chelsea Curto

Weisst du was ein Haboob ist?

"In Stormy Weather" ist ein toller Roman in einem wunderbar ausgearbeiteten Setting über zwei Wetternerds, zwischen denen die Lage teilweise genauso angespannt ist wie in Florida während eines Kategorie 5 Hurrikans.

Die Geschichte spielt überwiegend in Florida während der Hurrikansaison.

Die Szenen sind so bildhaft beschrieben, dass ich wirklich das Gefühl hatte mittendrin statt nur dabei zu sein. Mir bei über 30°C Außentemperatur auch noch das Gefühl der sengenden und schwülen Hitze der Ostküste ins Wohnzimmer zu holen war zwar eigentlich nicht der Plan, aber Chelsea Curto hat mit ihrem wundervoll leichten Schreibstil "leider" trotzdem dafür gesorgt und ich habe es keine Sekunde bereut.
Wir begegnen im laufe der Geschichte einigen Naturphänomen und fachsimpeleien über das Wetter und das macht dieses Buch gleichzeitig zu einem spannenden wie auch informativen Zeitvertreib.

Außerdem bekommen wir es hier mit zwei Protagonisten zu tun, die beide sehr charistmatisch sind und deren Anziehung durch die Seiten spürbar ist.
Qunicy, Meterologin mit Doktortitel und einer eigenen Wettershow, muss sich in einem männerdominierten Berufsfeld nur ihres Geschlechts wegen beweisen. Der Druck und Frust, den sie dabei verspürt ist absolut nachvollziehbar. Sie ist eine wahnsinnig sympathische Frau, extrem professionell noch dazu und wenn sie über das Wetter spricht überträgt sich ihre absolut authentische Begeisterung auf den Leser.
Sebastian ist ebenfalls Meteorologe und bereits mit Quincy auf eine Schule gegangen. Die beiden können sich zu Beginn nicht ausstehen. Trotzdem ist auch Sebastian mir schnell mit seiner etwas forschen Art und seiner Angewohnheit, Quincy zu ärgern wo es nur geht, sympathisch geworden. Über die ganze Geschichte hinweg ist er eine wandelnde Green Flag, sei es gegenüber Quincy, seiner Schwester Mia oder seinen Freunden.

Auch die Nebencharacktere, Quincys und Sebastians Freundeskreise, die irgendwie ein großer Freundeskreis sind, sind alle liebenswürdig und lassen die Geschichte strahlen. Ich würde mich sehr über ein eigenes Buch über Mias Geschichte freuen.

Was ich noch positiv hervorheben möchte ist der Spice, den dieses Buch mitbringt. Meisstest finde ich explizite Szenen in Bücher sehr übertrieben und überhaupt nicht ansprechend. Außerdem sind es dann meisstems auch noch viel zu viele... In diesem Buch wurde jedoch mit Feingefühl die richtige Quantität von spicy Szenen gefunden und auch die Qualität konnte mich überzeugen, was bis jetzt noch wirklich wenigen Autoren gelungen ist.

Ich habe wirklich nichts, was ich an dieser Geschichte bemängeln könnte und möchte sie daher sehr gerne uneingeschränkt weiterempfehlen. Für wetterinteressierte und -begeisterte ist dies sogar ein Must-Read für den Sommer. Und falls die Frage aus dem Rezensionstitel jetzt immernoch unbeantwortet ist,  bleibt wohl nichts anderes, als dieses Buch zu schnappen und die Antwort herauszufinden ;)

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In Stormy Weather

Rezensionen von PMelittaM:

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Beth is dead von Katie Bernet

Adaption eines Klassikers in die heutige Zeit

Die siebzehnjährige Beth March wird nach einer Silvesterparty tot aufgefunden. Beths Schwester Jo traut der Polizei nicht allzu viel zu und versucht selbst, den:die Täter:in zu ermitteln. Wie sich herausstellt, kämen dafür einige in Frage, sogar Beths eigene Schwestern. Amy, die jüngste, die noch auf der Party einen schweren Streit mit Beth hatte, Meg, die älteste, hinter deren Geheimnis Beth gekommen war, und sogar Jo, der kein gutes Thema für ihren neuen Roman einfallen will.

Und wo ist eigentlich der Vater der Schwestern?

Meg, Jo, Beth und Amy March? Wem das bekannt vorkommt, liegt wahrscheinlich nicht falsch, denn die Charaktere sind entliehen aus dem Klassiker „Little Women“, auf Deutsch „Betty und ihre Schwestern“ von Louisa May Alcott, der mehrfach verfilmt wurde. In meiner Jugend habe ich die Verfilmung mit Katherine Hepburn sehr gemocht, so dass ich neugierig auf diese Adaption des Stoffes war.

Hier wird die Familie nun in die heutige Zeit versetzt, ihre Charaktere haben sie aber im wesentlichen beibehalten. Auch andere Charaktere aus dem oben genannten Roman trifft man hier wieder, wie zum Beispiel Theodore Laurence, Laurie genannt.

Erzählt wird aus den Perspektiven der vier Schwestern, jeweils in Ich-Form. Neben dem aktuellen Geschehen nach Beths Tod gibt es immer wieder Rückblenden, die mit „Vorher“ betitelt werden, so dass auch Beth zu Wort kommen kann, was mich besonders berührt hat. So erfährt man nach und nach, was passiert ist, und nach und nach gibt es immer neue Verdächtige. Am Ende wird der Fall nachvollziehbar aufgelöst. Für mich ist der Roman aber im wesentlichen kein Krimi, sondern eine Charakterstudie der Schwestern und ihrer Beziehung untereinander.

Katie Bernet Adaption des Klassikers von Louisa May Alcott ist in meinen Augen gut gelungen, man erkennt die Charaktere schnell wieder, durch das Versetzen der Geschichte in die heutige Zeit und dem veränderten Plot hat die Autorin aber auch eine ganz eigene Geschichte entwickelt. Zielgruppe der Geschichte sind zwar Jugendliche, aber auch ich als Erwachsene habe sie gespannt gelesen.

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Beth is dead

Rezensionen von lesemaus:

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Über vier Leben von Pauline Hatscher

tiefgründig

Der Roman "Über vier Leben" von der Autorin Pauline Hatscher hat mir gut gefallen.
Mirabell ist auf der Suche nach ihren Wurzeln und möchte ihre Familiengeschichte aufarbeiten. Leider bekommt sie keine Antworten, sondern ein Turm aus neuen Fragen baut sich auf. Die Großmutter verschwand und die Mutter redet nicht mit ihr darüber.

Findet sie dennoch zu ihren Wurzeln?

Der Roman hat mich ab der ersten Seite fasziniert. Obwohl ich den Schreibstil nicht als flüssig empfinde, konnte ich mich dennoch schnell einlesen und in die Story vordringen. Irgendwie passte er dann doch wieder zur Geschichte. Aus der Sicht von vier Frauen können wir das Leben in der Vergangenheit und Gegenwart verfolgen. Mir gefallen diese Perspektiven sehr. Ich finde die Story zudem sehr authentisch, obwohl es Fiktion ist, könnte doch alles so passiert sein.
Der Roman ist sehr tiefgründig und keine leichte Kost. Sensible Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Suizid, Depressionen und Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, werden abgesprochen.
Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen und kann es nicht einfach so nebenher lesen. Der Roman hallt definitiv nach.

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Über vier Leben

Rezensionen von lesemaus:

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Nächstes Mal für immer von Lucien Marant

Eine zweite Chance?

Nächstes Mal für immer vom Autor Lucien Marant ist genau die richtige Lektüre für den Sommerurlaub. Eine (un)schöne Liebesgeschichte mitten in Paris. Das wunderschöne Setting stimmte mich auf einen Urlaub ein, ich sah mich dank des bildhaften Schreibstils durch die Straßen der schönen Stadt an der Seine schlendern.

1999 kommt die Studentin Mona für ein Semester nach Paris. Sie lernt dort Thibauld kennen. Obwohl sie ihn erst nach ausstehen kann, entwickelt sich zwischen den beiden etwas…
Nach zwanzig Jahren besucht Mona 2019 erneut Paris. Sie trifft ausgerechnet wieder auf Thibauld, der sie so bitter enttäuscht hat und dennoch ihr größtes Glück war. Gibt sie ihm eine zweite Chance?
Weshalb Mona nach Paris zurück kehrt, wird im Buch aufgelöst, es gibt der ganzen Story eine Spannung. Monas Entwicklung und die Rückblenden tragen ebenfalls zur Spannung bei. Das Buch hat sich wunderbar lesen lassen. Das Cover passt zum Buch, leicht kitschig, aber schön. Aber dennoch braucht es genau das manchmal.

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Nächstes Mal für immer

Rezensionen von lesemaus:

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Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg

Zeit im Umbruch

"Falls jemand fragt, wer wir waren" von der Autorin Eva Kraneburg erzählt uns Tillas Geschichte. Tilla, ein Nachkriegskind, lebt mit dem Vater in Halle. Sie ist eine sehr gehorsame und gebildete Schülerin, ihr Traum ist es, Journalistin zu werden. Politisch ist sie sehr überzeugt. Die Nachmittage verbringt sie am liebsten mir ihrer Freundin Rena an der Saale.

Eines Tages verschwindet Rena spurlos und wenig später wird im Wasser eine Frauenleiche gefunden. Ihre Welt gerät aus den Fugen. Sie geginnt ihr Leben und das ihres Vaters zu hinterfragen. Dabei gerät sie in das Geschehen des 17. Junis 1953 in der DDR...

Mir hat die Story sehr gefallen, spannend und einfühlsam bringt uns die Autorin Eva Kranenburg die Ereignisse des Aufstands in der damaligen DDR näher. Der ruhige Schreibstil gefällt mir sehr gut, ebenso der historische Kontext am Ende des Buches. Sehr aufwendig recherchiert und eine klare Leseempfehlung.

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Falls jemand fragt, wer wir waren