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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zwerg:

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Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp

Zwischen Drillingen und Alltag

Ich weiß nicht so recht, wo ich dieses Buch einordnen soll. „Heulen bringt dich auch nicht weiter“ soll ein Sachbuch sein. Das sehe ich irgendwie nur teilweise.

Es ist mir viel Selbstdarstellung der Autorin/Protagonistin enthalten. Caroline Philipp ist von Instagram bekannt, und ihr Account wird auch des Öfteren im Buch erwähnt.

Ich kannte sie vorher nicht aus den sozialen Medien.

Ich war vor allem gespannt auf den Alltag einer Drillingsmutter und auf ihre Tipps und Tricks. Davon gab es allerdings nicht sehr viele, oder es waren Dinge, die man so oder so ähnlich schon kennt.

Man sollte alles positiv sehen, es muss nicht alles perfekt sein, Frauen sind stark, dürfen aber auch Hilfe annehmen … Ich würde jetzt mal behaupten: nichts Neues.

Mir fehlten tatsächlich die konkreten Beispiele aus dem Alltag mit Mehrlingen.

Ich will aber auch nicht zu negativ sein. Caro wirkt super sympathisch und das Buch ist gut geschrieben. Es war sehr kurzweilig und man konnte auch etwas daraus mitnehmen.

Ich denke nur, dass ich nicht ganz die Zielgruppe bin. Ihre Follower werden das Buch bestimmt lieben.

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Heulen bringt dich auch nicht weiter!

Rezensionen von askyfullofpages:

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Red von Louise Kennedy

Absolute Hörempfehlung

Freundschaft.
Sucht.
Verlust.
Was für ein tolles Hörbuch!
Mit „Red" ist Louise Kennedy ein berührender und gleichzeitig melancholischer Roman über Freundschaft, Liebe, Verlust, Wiederfinden und die verschlungenen und steinigen Wege, die das Leben manchmal nimmt, gelungen.
Róisín und Red lernen sich bereits sehr jung kennen.

Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit, die irgendwo zwischen Freundschaft und Liebe liegt und auf einem tiefen Verständnis füreinander beruht. Ihre Beziehung ist geprägt von Finden, Verlieren und Wiederfinden. Ihre Lebenswege verlaufen alles andere als geradlinig. Alkohol und Drogen spielen dabei eine große Rolle.
Ich liebe Charaktere mit Ecken und Kanten und da bin ich bei Róisín und Red genau richtig. Sie treffen nicht immer die richtigen Entscheidungen und wirken dadurch sehr authentisch und unglaublich menschlich. Die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden hat mich sehr berührt. Auch wenn sie zeitweise nicht Teil des Lebens des anderen waren, blieben sie in den Gedanken des jeweils anderen immer präsent.
Ein großes Kompliment möchte ich auch der Hörbuchsprecherin Inka Löwendorf machen, die das beim Hörbuch Hamburg Verlag erschienene Hörbuch wirklich großartig eingesprochen hat.
„Red" ist für mich eine berührende und melancholische Geschichte über Freundschaft, Liebe, tiefe Verbundenheit und Verlust. Für mich ist es ein wirklich tolles Hörbuch!
Von mir gibt es eine ganz klare Hörempfehlung.
Herzlichen Dank an den Hörbuch Hamburg Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.

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Red

Rezensionen von askyfullofpages:

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Die Stille kennt deinen Namen von Petra Ivanov

Außergewöhnlicher Krimi

Werbung | Rezensionsexemplar
Stalking.
Kontrolle.
Angst.
Klasse Krimi!

Mit Die Stille kennt deinen Namen ist Petra Ivanov ein richtig guter Krimi gelungen. Leise. Und trotzdem spannend. Es ist der erste Fall für Bella Kron, die Gebärdensprachdolmetscherin.

Zürich. Eine gehörlose Starköchin.

Sie wird verfolgt. Beobachtet. Der Stalker/die Stalkerin sorgt dafür, dass sie es merkt. Die Dolmetscherin ist plötzlich mittendrin.

Bella versucht, sich nicht reinziehen zu lassen. Will professionelle Distanz wahren. Was nicht immer gelingt. Das fatale Ende eines früheren Falls macht Bella immer noch zu schaffen. Und so versucht sie, einen guten Mittelweg zwischen professioneller Involviertheit und Distanz zu finden.

Mit der Zeit kommen mehr Menschen in der Geschichte vor, unter anderem Bellas Vater. Das Misstrauen wächst. Irgendwann ist klar, dass man niemandem mehr vertrauen kann.

Der beim Unionsverlag erschienene Krimi Die Stille kennt deinen Namen überzeugt mich auf ganzer Linie. Ich kann dieses Buch allen Krimi-Fans empfehlen.

Vielen Dank an den Unionsverlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Die Stille kennt deinen Namen

Rezensionen von Lesemama:

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When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift

Von Drachen und der ersten Liebe

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Farren ist die Tochter des Tierarztes und sie lebt auf einem Gnadenhof für Drachen. Außerdem ist sie Kupferschmiedin. James hingegen ist Silberschmid, hat einen eigenen Renndrachen und führt ein Leben mit Luxus und Reichtum. Zumindest scheint es so, bis sich James ein Praktikum auf dem Gnadenhof macht und Farren ihn näher kennenlernt.

Meine Meinung:

Angepriesen als Mischung zwischen Drachenzähmen leichr gemacht und einer (unschuldigen) Version von Fourth Wing war ich sehr gespannt auf das Buch und mochte es tatsächlich von der ersten Seite an. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Farren und James, so lernt man beide besser kennen und kommt langsam hinter die Geheimnisse, die die beiden voreinander haben. Farrens großes Geheimnis schweißt die beiden zusammen und es nimmt eine Wendung, mit ser ich nicht gerechnet hatte.
Ich fand es spannend, gut erzählt und die zarten Bande der ersten Liebe waren schon sehr süß. Sehr empfehlenswert für Fantasy bzw. Drachenfans ab zwölf, dreizehn Jahren.

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When Dealing With Dragons. Drachengold

Rezensionen von Ruth:

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Nach der Sonne schauen von Martina Hefter

Thesenroman

Die Installationskünstlerin Iona Bartok bekommt von ihrem Freund Franz eine alte Industriehalle zur Verfügung gestellt. Hierher, ins Leipziger Neuseenland, will sie sich für einen Sommer lang zurückziehen, um in Ruhe an ihrem neuen Projekt zu arbeiten. Gleichzeitig braucht sie nach einem Eklat Abstand zum Leipziger Kulturbetrieb.

In einer dortigen Ausstellung wurde eine frühere Arbeit von ihr von dem stadtbekannten Künstler Herto Straus mit dem Wort „Bullshit“ besprüht. Iona reagiert mit Rückzug darauf. „ Den Zorn aufheben, vielleicht für später.“
Anfangs ist ihr einziger Gefährte Robyn, ein KI- generierter Hund. Diese App gehört Franz und er möchte, dass sich Iona während ihres Aufenthalts darum kümmert. Ohne wirkliches Interesse, aber pflichtbewusst erledigt sie diese Aufgabe.
Dann aber läuft ihr die reale Hündin Bella zu, die ihr ans Herz wächst.
Die Tage vergehen, es passiert wenig, Iona lässt sich treiben. Erinnerungen werden wach an ihre Kindheit auf einer Alm in den Allgäuer Bergen. Doch dann ist es mit ihrer selbstgewählten Einsamkeit vorbei. Nova, die junge Nichte ihres Vermieters, schlägt hier ihr Lager auf. Jugendliche Festivalbesucher stören die Ruhe.
Zur Arbeit an ihrem neuesten Kunstprojekt kommt Iona auch nicht . Dabei hat sie sehr konkrete Vorstellungen davon, was sie schaffen möchte, weiß auch schon den Titel für das Werk: „Die Landschaft in fünftausend Jahren.“ Modell ist das Gebiet des ehemaligen Tagebaus im Süden von Leipzig, genau die Ecke, in der sie sich gerade befindet. Dabei ist die Landschaft hier sowieso schon weit weg von ihrem ursprünglichen Zustand. Der See, die Abraumhalden, alles menschengemacht. Wird sich die Natur in fünftausend Jahren wieder erholt, sich ihr Refugium zurückerobert haben oder, was wahrscheinlicher ist, wird alles zerstört sein?
Ein zentrales Thema des Romans ist der Klimawandel, der sich in diesem Sommer schon mit einem beständigen Wechsel von Regen und Dürre zeigt. Die einzige Konstante ist der Wind, der ununterbrochen , mal stärker, mal schwächer, weht.
Der Roman lebt nicht von seinem Plot, denn Handlung gibt es wenig. Stattdessen erfahren wir viel über die seelischen Befindlichkeiten der Protagonistin, trotzdem blieb sie mir weitgehend fremd. Seitenlang beschreibt die Autorin in eindringlichen und poetischen Bildern Landschaft und Naturphänomene. Das überzeugt zwar auf literarischer Ebene, kann dem Lesenden aber auch zu viel werden.
Den Roman konnte ich nicht als realistische Geschichte lesen, eher als ein Konstrukt, in dem die Autorin die ihr wichtigen Themen unterbringen wollte. So tragen z.B. die meisten Figuren Namen, die keinerlei Rückschlüsse auf ihr Geschlecht erlauben. Das mag noch bei den jüngeren Protagonisten passen, doch dass ihre Eltern Kim ( der Vater) und Leto ( die Mutter) heißen und der Allgäuer Jugendfreund Zia, ist wenig glaubhaft.
Die Kindheit ist eine Idylle zwischen Kühen, wo kein Tier geschlachtet wird. Der Vater stirbt an einer seltenen Krebsart, eine Spätfolge des Reaktorunglücks in Tschernobyl.
Immer sind es Männer, die zerstörerisch wirken. Auf der Alm sind es die „Deppen“ aus dem Dorf, in der Stadt ein neidischer Kollege.
Nova hat sich mit ihren Freundinnen einer Bewegung angeschlossen, die keinerlei Beziehungen zu Männer unterhalten. „Keine Bewegung queerer Frauen, es ist eine Gruppe, die für die konsequente Befreiung aller weiblich gelesenen Menschen steht.“ So erklärt sich auch das Cover, denn der Hirsch ist ihr Wappentier.
Das ist mir alles mit zu dickem Pinsel gezeichnet.
Immer wieder wird im Roman Simone Weil zitiert, eine französische Philosophin des Zwanzigsten Jahrhunderts. Auch ein Satz von ihr steht als Motto dem Buch voran. Die Protagonistin hat sich intensiv mit deren Schriften auseinandergesetzt, trägt deren Text „Schwerkraft und Gnade“ beständig bei sich. Ich kenne nichts von Simone Weil, kann deshalb deren Bedeutung für diesen Roman nicht einschätzen. Das zweite vorangestellte Zitat von Marlene Haushofer dagegen ist einfacher zu deuten. „Aber wir waren nicht ganz verloren, weil wir zu zweit waren.“ In deren Roman „Die Wand“ wird eine Frau plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der Zivilisation abgetrennt. Ihr bleibt als Weggefährte ein Hund.
Der Hund, der reale, nicht der Bildschirmhund, bekommt auch in diesem Roman eine zentrale Rolle zugewiesen. Empathie für Tiere allgemein ist immer wieder herauszulesen.
Die Autorin verarbeitet offensichtlich auch die Kränkung, die sie bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises erlitt. Herto Straus, der Ionas Kunstwerk herabsetzt, erinnert an den Auftritt von Clemens Meyer. Im Nachwort erklärt Martina Hefter, dass „Herto Straus“ ein Anagramm von Herostratos ist, der 356 v.Chr. den Artemis- Tempel in Brand setzte und dafür zum Tode verurteilt wurde.
Obwohl Martina Hefter Spannendes in ihrem Roman thematisiert - neben dem Klimawandel und seinen Folgen, die Natur im Kontrast zu den Auswüchsen unserer Zivilisation, den Sinn von Kunst - bin ich nicht glücklich geworden mit ihm. Auch die schöne Sprache hat mich nicht durch die Geschichte getragen. Positiv schlägt noch zu Buche, dass die melancholische Grundstimmung sich in einem hoffnungsfrohen Ende niederschlägt.

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Nach der Sonne schauen

Rezensionen von Jule:

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Unshame von Louisa Dellert

Eine wichtige Thematik

Mit "Unshame" hat Louisa Dellert ein Buch geschrieben, das kritisch auf Schönheitsideale und Social Media blickt. Sie erinnert daran, dass unser Körper mit das Wichtigste ist, das wir haben. Durch autobiographische Elemente schafft sie es eine authentische Sichtweise zu schaffen und Nähe aufzubauen.

Doch ebenfalls wichtig ist, dass sie betont aus einer privilegierten Sichtweise zu schreiben. Eben deshalb ist es so gut, dass sie auch viele Beispiele von anderen Frauen mit in das Buch trägt, die nicht die gleichen Privilegien haben wie sie.

Doch "Unshame" ist nicht nur autobiographisch: es enthält Tipps und Fragen zur Selbstreflexion sowie ein paar Zeilen, um selbst etwas in das Buch zu schreiben und die eigenen Gedanken und Worte zu ergänzen.
Der gesamte Aufbau des Buches ist stimmig. So fängt es bei längst vergangenen Schönheitsidealen an, die auch jetzt immer wieder aufgegriffen werden und landet schlussendlich bei einer Welt, die von Filtern beherrscht wird.
Der Schreibstil ist zudem so leicht und doch irgendwie eindringlich, dass es Freude macht, immer tiefer in das Buch einzutauchen und mehr über Ideale zu erfahren, die uns tagtäglich (besonders im Internet) begegnen.

Schlussendlich gibt das Buch ein bisschen Hoffnung, dass sich etwas ändern kann, an der Wahrnehmung des weiblichen Körpers und in den Sozialen Medien. Jeder weibliche Körper ist anders und nicht gleich. Wichtig ist, dass man sich selbst im eigenen Körper wohlfühlt und ihn wertzuschätzen weiß.

Am Ende wollen wir doch alle nur Frieden mit unserem Körper schließen und ihn nicht von anderen kritisieren lassen. Danke Louisa für dieses Buch.

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Unshame

Rezensionen von @beautybooks (Instagram):

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Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

Etwas zäh und langatmig!

Annie MacLeod wächst auf dem Segelboot ihrer Eltern an der kanadischen Westküste auf und fühlt sich dem Meer schon früh tief verbunden. Ihr Leben verändert sich jedoch dramatisch, als ihre Eltern während eines Tsunamis verschwinden. In dieser schweren Zeit rettet Annie einen jungen Mann namens Walker, zu dem sie eine besondere Verbindung spürt.

Sechs Jahre später taucht Walker plötzlich wieder in ihrem Leben auf. Annie muss sich daraufhin nicht nur mit ihrer Vergangenheit und ihren Gefühlen auseinandersetzen, sondern auch mit der Frage, wo sie wirklich hingehört. Zwischen ihrer vertrauten Beziehung zu Evan, ihrer Verbindung zu Walker und ihrer Liebe zum Meer beginnt für Annie eine Reise zu sich selbst.

Meine persönliche Meinung:
„Das Jahr der Wale“ ist eine Geschichte über Verlust, Liebe, Neuanfänge und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Die Geschichte hat richtig toll und vielversprechend angefangen, doch leider konnte mich die Handlung bis zum Schluss nicht so richtig fesseln. Besonders gefallen hat mir die besondere Atmosphäre rund um das Meer und die Verbindung, die Annie zu ihm hat. Dadurch bekommt die Geschichte etwas Ruhiges und gleichzeitig Geheimnisvolles. Einige Passagen haben sich für mich leider etwas gezogen und auch die Figuren konnten mich nicht immer vollständig erreichen. Einige Szenen im Buch kamen mir noch dazu etwas übertrieben und weit hergeholt vor. Während dem Lesen hatte ich immer wieder viele Fragezeichen im Kopf, die leider bis zum Schluss nicht wirklich aufgelöst wurden. Eine Geschichte mit einer ganz eigenartigen und besonderen Stimmung, die bei mir allerdings nicht den gewünschten Eindruck hinterlassen hat.

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Das Jahr der Wale

Rezensionen von Petra Sch.:

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Die Psychiaterin - Wurde ihr der Job zum Verhängnis? von Freida McFadden

was ist mit der Psychiaterin Dr. Adrienne Hale passiert?

Tricia und Ethan, seit 6 Monaten verheiratet, wollen nun ein Haus außerhalb von N.Y. kaufen. Der Wohnsitz, zu dem sie trotz des angekündigten Schneesturms fahren, gehörte der Psychiaterin Dr. Adrienne Hale, die vor drei Jahren verschwand.
Während Ethan von der großzügigen Villa begeistert ist, fühlt Tricia nur beklemmende Angst.

Besonders gruselt sie sich vor dem überlebensgroßen Portrait von Adrienne Hale.
Von Ethan unbemerkt entdeckt Tricia durch Zufall ein geheimes Zimmer. Darin befinden sich unendlich viele Kassetten, auf denen die Psychiaterin die Sitzungen mit ihren Patienten aufgezeichnet hat. Und Tricia beginnt, einige anzuhören, und kommt dem Geheimnis um Adriennes Verschwinden näher.

Die Geschichte wird abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Tricia in der Gegenwart und Adrienne in der Vergangenheit erzählt, wodurch man als Leser viele kleine Häppchen zugeworfen bekommt, die sich erst langsam zu einem Bild zusammensetzen. Die Autorin schafft es wieder, dadurch zu Beginn Spannung aufzubauen, denn man will unbedingt wissen, was mit Adrienne geschehen ist.

Leider haben sich die handelnden Personen teilweise unlogisch verhalten. Wieso fahren sie in einem vorhergesagten Schneesturm in die Pampa? (gut, das löst sich dann auf). Aber dazu zieht man sich doch nicht an wie auf dem Laufsteg: Stiefel mit High Heels und ein dünner Mantel. Und vor allem kann man Tricias riesengroße Angst vor dem Haus überhaupt nicht nachvollziehen, es ergibt sich zu Beginn keine einzige Situation, die das erklären könnte. Somit kam bei mir auch keinerlei unheimliche oder gruselige Stimmung in diesem alten Haus auf. Auch dann nicht, als man sich tatsächlich fragt, ob noch jemand im Haus ist.
Auch fand ich unstimmig (bzw. kenne die amerikanischen Gesetze nicht), dass ein Haus zum Verkauf angeboten wird, von dessen Eigentümerin es keinerlei Spuren gibt - und das aber erst seit 3 Jahren.

Adrienne Hale ist die einzige Person, die sympathisch rüberkommt. Doch aufgrund der Sitzungen, die Tricia sich anhört, muss man an der Kompetenz als Psychiaterin zweifeln. Ich fand das sehr oberflächlich ohne jedweden Nutzen für den Patienten (mEn; ich bin kein Profi - aber hätte ICH so eine Therapeutin, hätte ich diese längst gewechselt.)

Und nach dem - zugegeben sehr überraschenden Plottwist - überdenkt man noch viel mehr das Verhalten einiger Personen. Bzw. dass die Handlungen und Verhaltensweisen überhaupt nicht mit den Tatsachen übereinstimmen, was sehr enttäuschend war. Klar, ohne dem hätte man schon viel früher gewusst, was los ist, aber solche Logikfehler finde ich sehr enttäuschend.


Fazit:
Trotz einer überraschenden Wendung hat mich die Auflösung unbefriedigt zurückgelassen, weil die zuvor gelesenen Handlungen und Verhaltensweisen dann überhaupt nicht übereingestimmt haben und unlogisch waren.

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Die Psychiaterin - Wurde ihr der Job zum Verhängnis?

Rezensionen von Bibibabby:

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Wale von Rena Ortega

Wunderschön illustriertes Sachbuch

Wir lieben Meerestiere und finden dieses Buch sehr toll!
Das Buch wird als "interaktives Spielbuch" beschrieben. Es ist im Grunde ein Mitmachbuch mit vielen Rätseln, Quizzen und Übungen.
Die Aktivitäten sind sehr vielfältig und passen wirklich gut zu den jeweiligen Themen. Manchmal fühlt es sich sogar ein bisschen wie ein Lernbuch an.

Zum Beispiel: Körperteile auf einem Bild zuordnen, Walarten erkennen, Muster den entsprechenden Walarten zuordnen, usw. Einige sind auch gar nicht so einfach. Die Seite, auf der man Schwanzflossen den Walarten zuordnen muss, fand ich selbst als Erwachsene herausfordernd. Es gibt aber auch viele Malübungen, z.B. Flossenmuster oder Tiefseetiere zeichnen.
Die Texte finde ich passend für die Zielgruppe und sehr gut strukturiert. Man lernt wirklich alles über Wale, und wir haben inzwischen das Gefühl, kleine Walexperte geworden zu sein.
Die Bilder im Buch sind auch wunderschön.
Fazit: richtig tolles Sachbuch für Wal-Fans.

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Wale

Rezensionen von readpassion9:

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Blut für Blut von Anna Schneider

Fesselnder Psychothriller mit überraschenden Wendungen

Sophie Roth hat zu viele Jahre in einer toxischen Beziehung ausgeharrt. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion packt sie die nötigsten Sachen und verlässt Philip, der sie psychisch und physisch gequält hat. Nur ihre Kamera und einige Kleidungsstücke hat sie mitgenommen, sie will sich ein neues Leben aufbauen und endlich den Traum von einem eigenen Fotostudio verwirklichen.

Sie findet eine günstige Unterkunft, stellt ihre Webseite online und bekommt tatsächlich einen ersten lukrativen Auftrag. Sie soll Familienporträts einer betuchten Familie anfertigen. Sie bekommt die Ausrüstung gestellt, einzige Bedingung ist, dass alle Fotos analog gemacht werden. Als sie die ersten Aufnahmen entwickelt kann sie ihren Augen nicht trauen: Im Hintergrund hängt ein Bild, der Mann darauf sieht ihrem Bruder zum verwechseln ähnlich. Ihrem Bruder, der nach der Bluttat vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Sophies Vergangenheit holt sie ein und bald wird klar, dass jemand ein Spiel mit ihr Spielt.

Ich habe die Grenzfall-Reihe von Anna Schneider mit Begeisterung gelesen und war auf ihren ersten Psychothriller schon sehr gespannt. Der Schreibstil ist gewohnt eingängig und bildhaft, schafft Atmosphäre. So lernt man Sophie nach und nach kennen, Stück für Stück wird ihre Vergangenheit enthüllt und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht. Sophie ist gut gezeichnet, ich konnte mit ihr mitfühlen. Allerdings verhält sie sich manchmal leichtsinnig und bringt sich damit in Gefahr, ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Die Spannungskurve baut sich zum letzten Drittel auf als ihre Geheimnisse ans Licht kommen, die Auflösung hat mich dann kalt erwischt.

Fazit: Fesselnder Psychothriller mit überraschenden Wendungen.

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Blut für Blut