Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Wie ein Fluss in der Nacht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Tana French
Extrem langatmig
Zum Inhalt:
Kurz vor der eigenen Hochzeit verschwindet Rachel aus dem irischen Dorf. Suchtrupps versuchen sie zu finden, auch der Ex-Cop Cal schließt den Suchtrupps an, doch Verlobte Lena und Ziehtochter haben Bedenken wegen der uralten Verbindungen im Ort und geraten dadurch selbst in die Schusslinie.
Meine Meinung:
Eigentlich steht die Autorin ja wirklich für spannende Romane, aber hier habe ich nur wenig Spannung empfunden, eher enorme Längen durch ewig lange Dialoge. Ich bin ehrlich, hätte ich das Buch nicht als Hörbuch gehabt, hätte ich abgebrochen. Als Hörbuch so nebenher hörend konnte ich das Buch zu Ende bringen, aber ich fand das Buch einfach nur langweilig und langatmig. Ich hoffe sehr, dass die Autorin wieder zu ihrer alten Stärke zurückfindet, hier ist es ihr, nach meiner Meinung, absolut nicht gelungen.
Fazit:
Extrem langatmig
Rezensionen von Katja K.:
The Secret Identity of a Broken Girl von Teodora Thoma
Tiefgründiger, aber auch alberner als gedacht
Ich hatte die Leseprobe zu dem Buch gelesen und fand sie ziemlich witzig. Der Schreibstil ist durchgängig flüssig, modern und gut zu lesen und der Bezug zum Marvel Universum hat mir gut gefallen.
Leider war ich dann im weiteren Verlauf doch recht schnell enttäuscht. Ich fand die Story stellenweise wirklich sehr konstruiert, unrealistisch und auch gar nicht so witzig, wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Vielmehr empfand ich sie auf eine kindische Art und Weise ziemlich albern. Die Charaktere kamen mir vor, als wären sie pubertierende Teenager.
Branwyn, aus deren Perspektive erzählt wird, war für mich relativ gut greifbar, auch wenn ich über viele ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln konnte. Sie ist eine nahbare, unsichere und chaotische Protagonistin. Ihre inneren Kämpfe fand ich gut nachzuvollziehen und auch den großen und überraschenden Pluspunkt in diesem Buch. Diese Tiefgründigkeit hatte ich hier nicht erwartet. Dadurch wird auch das unreife Verhalten teilweise erklärbar, für mich aber nicht vollständig. Man kann jedoch sagen, dass sie eine Charakterentwicklung durchmacht.
Dale und die anderen Charaktere dagegen blieben sehr blass, was ich angesichts des geplanten Folgebandes besonders schade finde. Die Gefühle zwischen Branwyn und Dale habe ich leider auch nicht spüren können. Spice gab es nicht, was ich positiv fand.
Insgesamt lässt sich das Buch leicht lesen, es vermittelt eine gemütliche Herbststimmung und die Bezüge zum Marvel Universum dürften einige Leser*innen erfreuen.
Deshalb würde ich dann eine Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf eine leichte, eher unrealistische und etwas alberne Liebesgeschichte mit Cozy Vibes, Comic-Bezügen und einem Hauch Tiefgründigkeit hat.
Rezensionen von Petra:
Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau von David Walliams
Britischer Humor für junge Leser
Elvis der neue Held von David Walliams möchte unbedingt den Weihnachtsmann treffen, sonst keine Geschenke oder ein Unmögliches noch. Sein Papa soll wieder kommen. Nun bekommt er beides, das Treffen mit dem Weihnachtsmann und ein Treffen mit seinem Papa, eigentlich nichts Besonders, denn sie sind eine Person.
Dazu kommt ein aufregendes Abenteuer, in dem die beiden zeigen müssen das sie trotz allem noch ein gutes Team sind.
Die Bücher von diesem Autor sind einfach großartig. Die Art und Weise wie er schreibt lässt kein Auge trocken, denn vor Lachen muss man schon mal weinen. Die Scherze sind teilweise absurd, seine Personenbeschreibungen treffen auf dem Punkt. Dazu die Zeichnungen und die tanzenden Buchstaben, sie machen das lesen leicht, genau wie die kurzen Kapitel. Ich höre schon, ein Kapitel noch es war so kurz. Auch Leseunlustige werden begeistert sein und danach mehr von diesem Autor wollen. Es gibt für jeden Menschen das Buch das ihn oder sie zum Lesen verführt. Hier kann ich mir gut vorstellen wie es die Kinder abholt. Jedenfalls war es bei meinen Lesepatenkindern mit anderen Büchern von diesem Autor so.
Rezensionen von Kwinsu:
Alleinruhelage von Eva Menasse
Ein Haus voller Erinnerungen
Da ist dieses Haus in Brandenburg, indem die Frau so viele Erinnerungen erzeugt hatte; das jahrzehntelang Teil von ihr war - und von diesem verabschiedet sie sich nun. Ungewöhnlich: sie spricht es mit "du" an. Ebenso ungewöhnlich: wir erfahren viel Erlebtes, aber nur wenig Persönliches. Doch die Geschichten, die von Begegnungen und Alltäglichem leben, sind fein ausgewählt, kurzweilig und sagen durchaus etwas über verschiedene Mentalitäten aus.
Eva Menasses Schreibstil ist sehr einnehmend, davon konnte ich mich in "Alleinruhelage" überzeugen. Sie weiß es, starke Bilder zu erzeugen, würzt diese mit einer Priese Humor und lässt auch ein wenig ihre österreichische Herkunft einfließen. Vor allem aber portraitiert sie einzelne Persönlichkeiten, die fast jede*r von uns in der ein oder anderen Art kennt: da ist das polnisch-moldawische Paar, das fleißig bei allem rund ums Haus hilft, mehr oder minder zuverlässig, aber engagiert und durchaus schlagfertig (z.B. wenn es um fremdenfeindliche Aussagen geht). Da ist der Nachbar aus der Datschensiedlung, mit dem man sich gut stellen muss, eigentlich ein Unleidlicher, der Chef sein möchte, es aber auch weiß zu vereinen und eine nicht sonderlich lautere DDR-Vergangenheit hat. Und da ist die Erzählerin, die detailliert und stimmig die Natur rund um das Ferienhäuschen mit Alleinruhelage beschreibt, uns kurze Einblicke in liebgewonnene Traditionen zu geben, so etwa eine regelmäßige Freundesfeier, die sich im Laufe der Zeit verständlicherweise ändert und mit Verkauf des Hauses endgültig ein Ende nimmt, und uns auch in ihre eigene Gedankenwelt mitnimmt, die von Freude, Sorgen, Anfängen und Enden geprägt sind.
Erzählt wird nicht etwa chronologisch, sondern so, wie die Gedanken sprießen, was zur Folge hatte, dass das Folgen nicht immer einfach ist. Aber da das Geschriebene wirkt wie ein lockeres Geplauder, ist das nicht weiter schlimm. Jedenfalls wirkt es authentisch, die Höhen und Tiefen, die vor allem in Konflikten mit den pikierten Nachbar*innen oder mit Schrebergartenproblemen spürbar sind, aber auch in einer nicht erfüllenden Liebesbeziehung, schwingen durch die locker-flockige Erzählweise wie ein springender Gummiball, den man nicht allzu ernst nehmen kann. Man spürt im Erzählten die österreichische Gelassenheit und die hervorragende Beobachtungsweise der Autorin.
"Alleinruhelage" wird als Roman betitelt, auch wenn es für mich eher ein autofiktionales Erlebnispotpourri ist, ohne, dass uns die Autorin zu viel über ihr Leben verrät. Ich habe es als sehr innovative Idee empfunden, Erinnerungen festzuhalten, die an ein Haus geknüpft sind, bei dessen Abschied peu á peu das Erlebte wieder auf ploppt. Es ist ein Buch, bei dem ich mich aufgrund der fantastischen Beobachtungsgabe der Autorin sehr wohl gefühlt habe, auch wenn es keinen enormen Sog erzeugt hat.
Rezensionen von Philiene :
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer bei den Winterwölfen von Tobias Goldfarb
Hilda bei den Winterwölfen
Endlich ein neues Abenteuer von der mutigen Häsin Hilda und ihren Freunden.
Hilda Hasenherz ist eine wunderschön gestaltetes Kinderbuch über Freundschaft, Familie und Zusammenhalt.
Das Abenteuer bei den Winterwölfen ist bereits der vierte Teil der Reihe und führt Hilda und ihre Freunde diesesmal in den verschneiten Norden.
Hier hofft sie endlich ihre Familie zu finden, doch natürlich ist die Suche wieder mit einem großen Abenteuer verbunden.
Ich bin immer wieder begeistert wie liebevoll Tobias Goldfarb seine tierischen Helden beschreibt und wie schön diese von Verena König dargestellt werden. Ihre Bilder passen einfach perfekt in die Geschichte und lassen Kinderaugen strahlenden.
Ich mag Hilda die unerschrockene Heldin sehr, aber auch ihe Freunde mit all ihren Eigenarten gehören einfach dazu. Hier ist mir vor allem der Igel und sein Winterschlaf in Erinnerung geblieben.
Wie schon in den vorherigen Büchern zeigt das Buch auf sehr kindgerechte Art wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind um auch schwierige Situationen zu meistern.
Ein wunderschönes Kinderbuch.
Rezensionen von Stern567:
Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte von Bokyeong Sunim
Was wirklich wichtig ist!
„Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte“ ist ein Buch, das schon optisch zum Innehalten einlädt. Das wunderschön gestaltete Cover mit seinen sanften Farben wirkt ruhig und warm und passt damit perfekt zu der Geschichte. Im Mittelpunkt steht die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Mönch und einer Straßenkatze, die ihm auf ganz eigene Weise zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist.
Besonders schön finde ich die Botschaft des Buches: Wir müssen nicht immer schneller, höher und weiter kommen. Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen, geduldig zu sein und den Moment einfach anzunehmen. Gerade in unserer oft hektischen Welt ist diese Erinnerung unglaublich wichtig. Dabei wird die Geschichte nicht belehrend, sondern angenehm leicht und herzlich erzählt. Die kleinen Illustrationen bringen zusätzlich etwas Leichtigkeit und Humor hinein. Ein ruhiges, warmes Buch, das nach dem Lesen noch ein bisschen im Kopf und im Herzen bleibt.
Rezensionen von Christina:
Pia Puck von Nora Hoch
Auf ins Wichtelabenteuer
Die Autorin Nora Hoch erzählt uns eine tolle Geschichte über Pia. Pia ist schon auf dem Cover zu erkennen und nun hat man sie beim lesen vor sich. Auch im Buch gibt es passende Illustrationen, die die erzählte Geschichte unterstreichen. Pia ist ein Wichtel und hat wichtige Aufgaben , in dem Haus in welchem sie wohnt.
Neben Schabernack machen , aber auch gutes tuen. Sie betreibt eine Tierklinik unter dem Dach. Wichtig ist nur niemand darf sie entdecken. Das wird schwieriger als in das Haus in dem bisher nur eine alte Frau wohnte 3 Kinder und 2 Erwachsene einziehen. Der Schreibstil der Geschichte ist bildhaft und detailreich und so kann man mitfiebern und beim lesen alles vor sich sehen. Es geht um Zusammenhalt, Freundschaft und es zeigt sich was man in schwierigen Situationen zusammen alles schaffen kann. Und auch Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein. Die Kapitel haben eine gute Länge und eignen sich also gut zum selbst oder vorlesen. Mir hat diese süße Wichtelgeschichte gut gefallen.
Rezensionen von Christina :
Pia Puck von Nora Hoch
Auf ins Wichtelabenteuer
Die Autorin Nora Hoch erzählt uns eine tolle Geschichte über Pia. Pia ist schon auf dem Cover zu erkennen und nun hat man sie beim lesen vor sich. Auch im Buch gibt es passende Illustrationen, die die erzählte Geschichte unterstreichen. Pia ist ein Wichtel und hat wichtige Aufgaben , in dem Haus in welchem sie wohnt.
Neben Schabernack machen , aber auch gutes tuen. Sie betreibt eine Tierklinik unter dem Dach. Wichtig ist nur niemand darf sie entdecken. Das wird schwieriger als in das Haus in dem bisher nur eine alte Frau wohnte 3 Kinder und 2 Erwachsene einziehen. Der Schreibstil der Geschichte ist bildhaft und detailreich und so kann man mitfiebern und beim lesen alles vor sich sehen. Es geht um Zusammenhalt, Freundschaft und es zeigt sich was man in schwierigen Situationen zusammen alles schaffen kann. Und auch Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein. Die Kapitel haben eine gute Länge und eignen sich also gut zum selbst oder vorlesen. Mir hat diese süße Wichtelgeschichte gut gefallen.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Suki von Salih Jamal
Unerwartet intensiv
Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Suki, eine Sechzehnjährige, die bereits mehrfach eine Klasse wiederholt hat und in ihrer Klasse nur wenig Kontakt zu ihren Mitschüler*innen hat.
Durch ihre deutsch-japanischen Wurzeln weiß sie, was Rassismus bedeutet und auch ihre familiäre Situation macht ihr das Leben schwer.
Ihr Vater ist nach Japan zurückgegangen, ihre Mutter lebt mit ihrer neuen Familie zusammen und Suki wohnt bei ihrer Großmutter. In Suki hat sich einiges zusammengebraut. Sie ist wütend, fühlt sich verlassen und allein.
Nach einem Unfall, der durch ihre Lehrerin Frau Fischer verursacht wurde, kommen sich die beiden näher. Auch Frau Fischer trägt eine tiefe Traurigkeit in sich.
Obwohl die Perspektive zwischen den beiden Protagonistinnen wechselt, bleibt die Lehrerin im Vergleich zu Suki eher blass. Dennoch ist es schön zu verfolgen, wie sich das Vertrauensverhältnis zwischen den beiden langsam aufbaut.
Das Buch ist kein unterhaltsamer Roman, den man liest und wieder vergisst, sondern einer, der auf Einsamkeit, Verluste und Enttäuschungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf Menschen aufmerksam macht. Das zeigt, dass kleine Gesten oder die passenden Worte ganz viel Menschlichkeit vermitteln können und einfach nur gut tun.
Rezensionen von Petra:
Das Weihnachtskonzert von Petra Oelker
Bachs Musik
Ich habe die Abenteuer von Rosina geliebt. Daher dachte ich die Weihnachtsgeschichte um eine verschwundene Notenschrift wird genau so spannend. Leider war das ein Irrtum,, der Schreibstil, die Beschreibungen der Menschen und des alten Hamburgs ähneln dem der vorangegangenen Bücher. Nur die Geschichte war fad und ohne Spannung.
Die Schrift war zwar nicht aufzufinden, es wurde nur an einem Ort gesucht. Dann wie an Weihnachten üblich, löste sich alles in Wohlgefallen aus. Ein kleines Highlight war, wie die alte Dame ihren Sohn manipuliert hat,, das hätte man gern noch vertiefen können.
Auch hier wieder der Preis ist für den Inhalt sportlich aber das ist dem Verlag geschuldet.










