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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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In jedem Menschen begegnet uns eine Welt von Anna Lutz

Aktuell-Zeitlos-Lesenswert

"In jedem Menschen begegnet uns eine Welt" musste ich unbedingt lesen. Ich bin mit jüdischen Freunden aufgewachsen und einige sehr enge Freundinnen von mir sind Jüdinnen. Daher war ich sehr neugierig auf das Buch. Die unterschiedlichen Charaktere und vorgestellten Persönlichkeiten in diesem Buch entsprechen auch meinem persönlichen Eindruck des jüdischen Lebens in Europa der Gegenwart.

Tatsächlich ist auch mir eines (wie auch der Autorin Anna Lutz) aufgefallen, nämlich die Gemeinsamkeit aller in dem Buch vorgestellten Personen: Juden verbindet die kollektive Erfahrung der Shoah. Ganz gleich ob sie unmittelbar, oder indirekt damit verbunden sind. Und nachdem 7. Oktober 2023 ist "Nie wieder ist JETZT" für meine jüdischen Freunde sehr präsent geworden.

In diesem interessanten Buch stellt Anna Lutz 10 ganz verschiedene Persönlichkeiten vor. Das Jüdischsein interpretiert jeder für sich persönlich und individuell. Da erzählt zum Beispiel der Restaurantbesitzer Yorai Feinberg von seiner künstlerischen Vergangenheit, aber auch weshalb er nicht wirklich gläubig ist, sich dennoch mit dem Judentum identifiziert, ein jüdisches Restaurant betreibt, und trotz des steigenden Antisemitismus Deutschland treu bleibt. Aber auch Rabbi Yehuda Teichtal hat eine sehr interessante Geschichte zu Erzählen. In den 90-er Jahren kam er mit seiner Gattin nach Berlin um jüdisches Leben wieder sichtbar zu machen. Im eigenen Wohnzimmer haben die Eheleute begonnen eine Gemeinde aufzubauen. Mittlerweile zählt ihre Gemeinde über 3500 aktive Mitglieder. Allgemein bin ich seit Jahren ein Fan von Rabbi Teichtal, und folge ihm auch auf Instagram. Seine positive Einstellung, seine Lebenserfahrung die er mit seinen Followern teilt und seine jüdischen Weisheiten klingen sehr lehrreich. Außerdem hat er einen tollen Humor.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Toll finde ich die facettenreiche Vorstellung der Personen. Die Vielfalt und Schönheit des jüdischen Lebens wird in dem Buch sehr gut zum Ausdruck gebracht. Es ist auf jeden Fall ein Buch gegen das Vergessen. Und das wird täglich wichtiger in der heutigen zu Antisemitismus neigenden Gesellschaft. Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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In jedem Menschen begegnet uns eine Welt

Rezensionen von trebor:

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Sprichst du Wald? von Hannah Assil

Beobachten, Zusammenhänge erkennen und Bewahren

Hannah Assil gelingt es mit ihrem Buch "Sprichst du Wald? - Arten entdecken - Zusammenhänge verstehen. Dein Erlebnisführer durch die Jahreszeiten" ihre Begeisterung für den Wald zu vermitteln.
Ihre stimmungsvollen Fotos und fast poetischen Beschreibungen machen es leicht, das Buch in fast einem Atemzug vollständig durchzulesen.

Ihre Botschaft ist eindeutig : Beobachten, Zusammenhänge erkennen und Bewahren, aber ohne Stillstand, in ewigen Kreisläufen durch die Jahreszeiten. So ist das Buch auch aufgebaut, die Besonderheiten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die Pflanzenwelt immer in enger Interaktion mit ihren tierischen Lebewesen jeglicher Art. Mittels Herausstellen einzelner Schlüsselarten wie der Waldameise, den Spechten, der Buche, den Eichelhäher sowie den Wolf macht sie deutlich, dass das Vorhandensein oder das Fehlen der einen oder der anderen Art sich unmittelbar auf das gesamte Gefüge auswirkt. Alles hängt mit allem zusammen.

Eine Basislektüre für alle.

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Sprichst du Wald?

Rezensionen von Mario Schönherr:

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Popóm von Johanna Sebauer

Stark begonnen, dann leider beständig nachgelassen ...

Popóm (mein erster Roman von Johanna Sebauer) startete für mich richtig stark. Die Idee, dem eigenen zukünftigen Ich zu begegnen, ist originell, macht neugierig und verspricht eine spannende Geschichte. Auch sprachlich ist der Roman leicht und angenehm zu lesen. Leider kann das Buch dieses hohe Niveau aus meiner Sicht nicht bis zum Ende halten.

Nach dem vielversprechenden Einstieg verliert die Handlung etwas an Spannung und entwickelt sich vorhersehbarer, als ich es mir gewünscht hätte. Gerade bei einer so außergewöhnlichen Ausgangsidee hätte ich mir zum Schluss mehr Mut, mehr Dramatik und eine überraschende Wendung erwartet. Stattdessen endet die Geschichte recht erwartbar. Für mich ist Popóm ein lesenswerter Roman mit einer starken Grundidee und einigen klugen Gedanken über Identität, Zukunft und das Leben. Ich denke allerdings, dass deutlich mehr Potenzial hinter dieser Geschichte gesteckt wäre.

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Popóm

Rezensionen von MarcoL:

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Der Flug des Kondors von Miguel Bonnefoy

Genial erzähltes Mini-Familienepos über mehrere Generationen aus Chile.

Genial erzähltes Mini-Familienepos über mehrere Generationen aus Chile.

Ende des neunzehnten Jahrhunderts wütete in Frankreich die Reblaus. Kaum ein Weinstock überlebte den Befall. So traf es auch das Weingut Lonsonier. Der Winzer rettete einen einzigen Stock, grub ihn aus und machte sich damit auf die beschwerliche Reise nach Kalifornien.

Das Schicksal spülte ihn in Chile an Land. Nach Erholung von den körperlichen Strapazen tat er das, was er konnte. Er wurde zu einem der erfolgreichsten Weinbauer im Land – aus einer einzige Pflanze. Es ging ihm gut, hat Ländereien und eine Familie. Dennoch waren und blieben sie immer Emigranten – Fremde in einem Land. Seine Kinder und EnkelInnen spürten den Sog in die alte Heimat Europa, quasi ein unbekannter, dafür umso interessanterer Ort.
Die Wirren der beiden Weltkriege führten die Nachkommen Lonsoniers auf den alten Kontinent, vom Drang getrieben, für Frankreich (denn sie waren immer noch Franzosen) in den Krieg zu ziehen. Zwei Generationen kommen verletzt, desillusioniert und völlig traumatisiert zurück nach Chile, wo das Leben seine Fortsetzung fand.
Der Autor verzaubert uns wieder, wie schon mit seinem Roman „Der Traum des Jaguar“, mit einer intensiven Familiengeschichte und einem politischen Close-up Chiles über mehrere Generationen. Wie es den einzelnen Protaginst:Innen erging – bitte selber lesen. Der Roman ist es absolut wert.
Der Erzählstil ist gewohnt sehr flüssig und angenehm. Mit starken Szenen und magischen Einflechtungen zaubert Bonnefoy ein plastisches Bild von Chile, sowie ein gutes Abbild der Gesellschaft. Geschichte wird hier mehr als lebendig, zum Greifen nah.
Und letztendlich kommt die Frage aller Fragen: Was ist Heimat? Auch wenn es nicht explizit als Handlungsfaden vorkommt, so drängt sich dieses Thema wie von selbst auf.
Ganz große Leseempfehlung für dieses weitere Meisterwerk, ganz großes Kompliment an die Übersetzerin Kirsten Gleinig.

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Der Flug des Kondors

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die Auster von Yael Inokai

Großartige Sozialstudie, mittelmäßiger Krimi

Mit ihrem neuen Buch, "Die Auster" ist Yael Inokai ein raffiniert konstruiertes, zum genauen Lesen und Rätseln anregendes Werk gelungen, das gleichzeitig eine hervorragende Sozialstudie ist. Passend zur Tiefgründigkeit dieses Buches, kombiniert mit der detailreichen Schreibweise, bei der es nicht wie bei vielen Krimis vordergründig um Spannung und eine rasch voranschreitende Handlung geht, sondern sich Zeit gelassen wird, die Charaktere ausführlich und mit vielen Facetten darzustellen, ist das Buch auch als "Roman" und nicht als "Kriminalroman" gekennzeichnet.

Diese einleitenden Worte weisen schon darauf hin, welchen Leserinnen und Lesern ich dieses Buch empfehlen kann: jenen, die anspruchsvolle, gut geschriebene Literatur mit authentisch gezeichneten Charakteren schätzen, in die eine Krimihandlung und die Auflösung eines Mordes eingebettet sind, die aber nicht hauptsächlich davon getragen wird.

Denn viel mehr als um den Mord an sich geht es für mich in diesem Buch um die Hauptfigur Leonora Bloch, eine alte Frau, die vom Leben in vielerlei Hinsicht hart geprüft wurde, früh den einzigen Sohn verlieren musste und auch mit um die 70 Jahren keineswegs ihre Rente genießen kann, sondern immer noch das Geld braucht, dass sie mit Putzen verdient.

Seit vielen Jahrzehnten arbeitet Leonora für Herrn Dr. Bronstett sowohl als private Reinigungskraft als auch in dem legendären Kaufhaus, in dem er Geschäftsführer ist. Sie ist eine Frau, die gelernt hat, sich durchzukämpfen und sich mit wenig zufrieden zu geben, aber auch, wenn nötig, für sich einzustehen.

Das Buch nimmt sich ausgiebig Zeit, um das Leben und Sozialmilieu von Leonora Bloch zu schildern, dabei ist dieses sehr interessant und authentisch dargestellt. Im Kontrast dazu erleben wir außerdem die finanziell um vieles besser gestellten Menschen der finanziellen Oberschicht rund um Herrn Dr. Bronstett, die aber, wenn man hinter die Fassade blickt, auch so ihre Schattenseiten und Probleme haben.

So gibt es gleich einige Personen, die für den Mord an Dr. Bronstett, der eines Tages von Leonora tot aufgefunden wird, verantwortlich sein könnten. Geschickt streut die Autorin dazu im Buch verschiedene Fährten und man entdeckt so manches erst bei sehr sorgfältigem oder mehrmaligem Lesen bzw. in der Diskussion mit anderen in einem Lesekreis.

Bei genauerem Hinsehen werden so einige Zusammenhänge klar und dabei zeigt sich, wie gut vieles im Buch konstruiert ist. Dennoch war für mich die letztendliche Auflösung des Mordfalles nicht ganz stimmig und hat sich für mich nicht in jedem Aspekt plausibel in die Gesamthandlung eingefügt.

Das Buch hat somit klar seine großen Stärken in den Bereichen Sozialstudie und anspruchsvoller Roman, während ich es als eher mittelmäßig einstufen würde, wenn ich es rein nach seinen Qualitäten als Krimi, der es ja nicht alleine sein will, beurteilen würde. Somit komme ich insgesamt auf gute vier Sterne für ein interessantes und lesenswertes Werk.

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Die Auster

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Hast du (noch) fünf Minuten?

Also zuerst mal: wie genial war bitte diese Erzählstruktur gewählt? Eigentlich bin ich kein Fan von dieser Art außenstehendem, gottgleichen Erzähler, der den Leser direkt anspricht. Aber hier passt das ausgezeichnet rein. Man bekommt wirklich das Gefühl mit dem Erzähler über der Handlung zu schweben, während sie passiert.

Auch die integrierten Lebensgeschichten der einzelnen, zentralen Figuren fand ich interessant und divers angelegt. Besonders gut gefallen hat mir, dass es eigentlich bei allen etwas gab, weshalb man sie nicht mag, sie waren alle sehr speziell, schwierige Charaktere und Querulanten. Und trotzdem gab es keine Figur, der ich eher als den anderen den Tod gewünscht hätte.

Die Stimmung innerhalb der Geschichte war sehr angespannt und unterschwellig brodelt einiges an Konflikten. Der ablaufende Countdown bis zur Einfahrt des Zuges macht das ganze spannend und beklemmend, man wartet als Leser auf den scheinbar unausweichlichen Todesfall, während man rätselt wen es treffen könnte.

Ich fand den Spannungsbogen zum ende hin etwas abflachend, ich hab da irgendwie mit einem deutlich größeren knall gerechnet. Aber die Geschichte ist rund, also wil

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FIVE - Das Ticken der Zeit

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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The Darkest Academy 1 – Bones von Beril Kehribar

Wahnsinn

Wow, Bücher von Beril Kehribar sind einfach absolut mein Ding- düster, ein bisschen unheimlich, auf anrüchige Art mitreißend und einfach absolut fesselnd. Dieses Buch ist genau das, was ich erwarte, wenn ich Dark Academy lese.

Die Saints fand ich ja sowas von unheimlich und generell sind die Schule und die Fächer sehr düster und gefährlich angehaucht, Magie erscheint hier sehr unberechenbar, ein Kontrollverlust könnte verheerende Folgen haben.

Außerdem fand ich die Beziehungen zwischen den Charakteren angenehm komplex, sodass hier ein spannendes Gesamtbild entsteht

Lucy ist ein Underdog, eine Einzelkämpferin, die noch ihren Platz in der Welt sucht und mein Herz hat für sie geblutet. Finde das Rätsel um ihre Eltern auch so spannend und weil völlig unklar ist, wem sie trauen kann und wer an ihrer Seite steht, sind ihr Struggel und ihre Selbstzweifel mit Händen greifbar.

Ich fand die Magie, die Wesen und die magische Welt unglaublich catchy. Die letzten Seiten waren ein dermaßen wilder Ritt, dass ich das Buch keine Sekunde weglegen konnte

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The Darkest Academy 1 – Bones

Rezensionen von askyfullofpages:

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Freunde fürs Leben von Fredrik Backman

Absolutes Highlight

Freundschaft.
Vertrauen.
Liebe. ❤️✨

Das Buch hat sich für mich angefühlt wie die Erfüllung meines lang gehegten Wunsches nach Verbundenheit, Vertrauen und Freundschaft. Ich lese viele Bücher und viele davon sind auch richtig gut. Es gibt aber noch eine weitere Kategorie und zu dieser gehört dieses Buch: Lebenshighlight.

Das Buch selbst fühlt sich wie ein Lebensgefährte an, der mich ab dem Zeitpunkt des Lesens für immer begleitet.
Die Geschichte ist wie immer ganz wunderbar geschrieben. Sie hat die perfekte Mischung aus Humor, Emotionalität und Tiefgründigkeit. Die Charaktere waren ganz wunderbar ausgearbeitet. Alle hatten Eigenheiten, die sie besonders liebenswürdig erscheinen ließen.
Ich habe das Buch sowohl gelesen, als auch nochmals gehört, weil es so schön war. Hier möchte ich Rainer Schmidt für die sensationelle Übersetzung und Steffen Groth für das großartige Einsprechen des Hörbuchs ein großes Kompliment aussprechen.
Für mich ist das ein Herzensbuch, weil es mich so tief berührt hat. Ich kann das Buch allen empfehlen, weil es einfach nur sensationell ist.

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Freunde fürs Leben

Rezensionen von Tina:

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Strandopfer von Frank Goldammer

Spannender Krimi mit besonderem Ermittlerduo

Ich hatte mit einem spannenden Krimi gerechnet und wurde definitiv nicht enttäuscht. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich die Geschichte gepackt. Besonders die Ermittlungen an der deutsch-polnischen Ostseeküste haben für eine besondere Atmosphäre gesorgt.

Die Mischung aus Urlaubsidylle und düsteren Geheimnissen hat einfach richtig gut funktioniert.

Lena und ihr polnischer Kollege waren für mich ein starkes Ermittlerduo. Ihre unterschiedlichen Charaktere und die kleinen Schlagabtausche zwischendurch haben die Geschichte aufgelockert und sie noch lebendiger gemacht.

Die Handlung war durchweg spannend, mit einigen Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Gerade zum Ende hin wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er liest sich flüssig und bildhaft, sodass ich mir die Schauplätze an der Ostsee richtig gut vorstellen konnte.

Das Cover gefällt mir ebenfalls gut. Es passt perfekt zur Stimmung des Buches und vermittelt sofort dieses geheimnisvolle Ostsee-Gefühl. Die Farben wirken ruhig, gleichzeitig aber auch ein wenig düster und machen direkt Lust, mehr über die Geschichte zu erfahren.

Insgesamt ein gelungener Krimi mit einer spannenden Handlung, sympathischen Ermittlern und einer besonderen Atmosphäre.

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Strandopfer

Rezensionen von Tina:

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Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett

Bewegend, aber nicht ganz meins

"Fünf Tage im Licht" ist für mich ein Buch, das vor allem von seinen Gedanken, Emotionen und den zwischenmenschlichen Beziehungen lebt. Die Geschichte beschäftigt sich mit Themen wie Freundschaft, Selbstfindung, Kunst, Mutterschaft. Vieles wird sehr einfühlsam und tiefgründig erzählt und regt immer wieder zum Nachdenken an.

Der Schreibstil ist anspruchsvoll, bildhaft und sehr atmosphärisch. Gerade die Beschreibungen der Insel und der Kunst haben mir gut gefallen und sorgen für eine besondere Stimmung. Gleichzeitig war mir die Handlung stellenweise etwas zu ruhig. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte sich zieht und ich mir etwas mehr Spannung oder Dynamik gewünscht hätte.

Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig, auch wenn ich nicht zu allen eine richtige Verbindung aufbauen konnte. Besonders die inneren Konflikte der Protagonistin wirken authentisch und nachvollziehbar.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es wirkt ruhig, elegant und passt perfekt zur nachdenklichen Atmosphäre des Romans. Die Gestaltung macht neugierig und spiegelt die Stimmung der Geschichte sehr schön wider.

Insgesamt ist "Fünf Tage im Licht" ein feinfühliger und literarischer Roman mit wichtigen Themen. Jedoch konnte er mich nicht komplett überzeugen

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Fünf Tage im Licht