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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von evaki:

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Der Abend der Seelen von Maria Laura Berlinguer

Sardiniens Kultstätten begleitet von einem Familiendrama

Maria Laura Berlinguer führt uns in das Sardinien ihrer Vorfahren und bringt sowohl die mystischen, sardischen Kultstätten, als auch ein überliefertes Familiendrama, in diesem gut zu lesenden Roman, zusammen. Es ist ein Muss für alle, die Sardinien nicht nur wegen des fantastischen Essens, der Luxushotels oder weißen Sandstrände lieben.

Wer zu diesem Buch greift sollte mit dem Nachwort beginnen, damit er weiß, was er darin erfährt, lernt und was beim nächsten Besuch auf Sardinien unbedingt dazugehört. Für mich ist es eher ungewöhnlich die hochinteressante kultische Vergangenheit dieser traumhaften Insel mit einem Liebesdrama zu vermischen. Aber wer Land und Leute verstehen will, der muss natürlich auch tiefer einsteigen und so spiegelt sich mancher raue Landstrich in den Menschen dieser Insel wieder. Eine Bereicherung für alle, die mehr über Sardinien und ihre Bewohner wissen wollen!

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Der Abend der Seelen

Rezensionen von Annaja:

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Wichtel-Yoga im Winterwald. Bilderbuch von Gabriele Pohl

Freude am Bewegen

Die Autorin und Yogalehrerin Gabriele Pohl erzählt in ihrem Kinderbuch "Wichtel-Yoga im Winterwald" eine wunderbare Geschichte, die unsere Kleinen zum Mitmachen animiert, ist hochwertig und wunderschön vom Einband her. Die entzückenden Illustrationen verführen zum oftmaligen Blättern der bunten Seiten.

Die Geschichte der kleinen Lina, die gern Yoga macht und die sich Inspirationen vom Bären, dem Schneemann, von Schneeflocken, einer Eisprinzessin, von Krähen und Eichhörnchen holt, ist wirklich sehr einfühlsam und warmherzig geschrieben. Man hat Lust, direkt mit den einfachen Übungen, gemeinsam mit Lina zu starten. Nicht nur Lina staunt und freut sich über die Glücksmomente und die Ruhe, die sie bei den Entspannungsübungen danach am Ende verspürt.

Ein tolles Buch und ein überraschend neues Thema für ein Kinderbuch.

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Wichtel-Yoga im Winterwald. Bilderbuch

Rezensionen von Katto:

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Schwestern. Trotz allem von Max Moor

Drei Schwestern, drei Leben – und eine Verbindung, die bleibt

Drei Schwestern, drei Leben – und eine Verbindung, die bleibt
„Schwestern. Trotz allem“ von Max Moor erzählt die Geschichte von Gerti, Rudi und Hansi, drei Schwestern, die nach dem Zweiten Weltkrieg voneinander getrennt werden. Während Gerti bei den Großeltern bleibt, kommen ihre beiden Schwestern ins Heim.

Was mich an der Geschichte besonders berührt hat, ist, wie unterschiedlich sich ihre Leben entwickeln und wie sehr die gemeinsame Kindheit trotzdem alle drei prägt.
Gerti steht dabei besonders im Mittelpunkt. Sie muss schon früh lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und sich in einer Zeit zu behaupten, in der Frauen nur wenige Möglichkeiten hatten. Ihre schwierige Beziehung zu Albert (der ebenfalls nicht unerheblichen Anteil in der Geschichte bekommt), ihre beiden Kinder und ihr großer Wunsch nach einer eigenen Familie machen ihren Lebensweg gleichzeitig bewegend und teilweise auch schwer auszuhalten.
Aber auch Rudi und Hansi bleiben nicht bloße Nebenfiguren. Jede der drei Schwestern geht ihren eigenen Weg und versucht auf ihre Art, mit dem Erlebten und den Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit umzugehen. Gerade diese unterschiedlichen Lebenswege fand ich spannend. Gleichzeitig wird deutlich, dass man seine Herkunft und die eigenen Wurzeln nicht einfach hinter sich lassen kann.
Die Figuren sprechen immer wieder einen leichten österreichischen Dialekt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Da ich selbst einen Bezug nach Österreich habe, habe ich mich damit sehr wohl gefühlt. Max Moor erzählt ruhig, sprachgewaltig und ausführlich. Mir hat es gefallen, dass er sich viel Zeit für die Figuren und ihre Lebensgeschichten nimmt. Aber an manchen Stellen war mir die Erzählung allerdings etwas zu ausführlich, wodurch sich das Buch für mich zwischendurch immer wieder etwas gezogen hat.
Es ist kein Roman, den man einfach nur schnell wegliest, sondern einer, bei dem man die Figuren über viele Jahre begleitet und miterlebt, was eine schwierige Kindheit mit einem Menschen machen kann.
„Schwestern. Trotz allem“ ist für mich eine eindringliche Familiengeschichte über Verlust, Zusammenhalt und die Spuren, die eine gemeinsame Vergangenheit hinterlässt. Nicht jede Passage konnte mich gleichermaßen fesseln, aber insgesamt habe ich die drei Schwestern und ihre Lebenswege sehr gerne begleitet.

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Schwestern. Trotz allem

Rezensionen von vianne:

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Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger

Eine cozy Small-Town-Romance für Zwischendurch

Oakfell Autumn Nights war mein erstes herbstliches Buch des Jahres. Dementsprechend habe ich mich auch sehr, sehr, sehr darauf gefreut, da ich ein absoluter Herbst-Fan bin. ????????????

Die Geschichte wird aus den beiden Perspektiven der Protagonisten Everlee und Cooper erzählt. Die beiden sind in Oakfell, einem süßen, herbstlichen Dorf, als beste Freunde aufgewachsen, haben sich dann aber irgendwann auseinandergelebt.

Als Cooper nach einem schweren Schicksalsschlag in der Familie zurück in seine Heimat kommt, begegnen sich die beiden wieder und kommen sich immer näher. Als Leser bekommt man dabei immer wieder Einblicke in ihre gemeinsame Vergangenheit.

Was mich allerdings immer ein Ticken gestört hat und was ich leider absolut nicht abkann, ist Misskommunikation. Ich finde, dass einige Konflikte dadurch vorab deutlich angenehmer hätten ausfallen oder sogar vermieden werden können.

Außerdem war die Geschichte eigentlich relativ vorhersehbar. Dass man jetzt mit einem großen Plot Twist rechnen konnte, war eher nicht der Fall. Aber ich finde, manchmal ist das auch vollkommen in Ordnung. Es ist eben eine Cozy Small-Town-Romance mit Happy End – und manchmal braucht man genau das.✨????

Was ich mir allerdings noch gewünscht hätte, wäre mehr Herbstatmosphäre. Die Geschichte spielt zwar rund um die sogenannte Festtagswoche, trotzdem hätte ich mir noch ein paar mehr herbstliche Einschübe gewünscht. ????

Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5/5 Sternen.⭐️
Es war eine schöne Romance für zwischendurch, aber leider nicht das Buch, das ich jetzt noch lange in Erinnerung behalten werde.

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Oakfell Autumn Nights

Rezensionen von Annaja:

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GAME FACTORY - Qork (d,f) von Mimi Heeger

Für lustige Spielrunden

Von annaja

Die Spielschachtel sieht durch die rote , feste Schachtel hochwertig aus. Auch die Spielutensilien sehen stabil und haltbar aus.
Bei diesem Spiel, das durch die gut erklärten Spielregeln einfach und verständlich dargestellt wird, müssen die Spielteilnehmer sehr rasch agieren. Das ist nicht immer so einfach, da ist Konzentration gefragt.

Wenn einmal die Sieben gewürfelt wurde oder gar "Pasch", dann zieht man sofort seine Schnur, sonst fängt der Korkenkraller die eigenen Korken. Man sammelt Punkte.
Wir hatten auch nach einigen Spielrunden hintereinander noch Freude daran und konnten herzlich lachen. Nach vielen Spielrunden blieb es immer noch spannend und herausfordernd.
Insgesamt würde ich sagen, dass es ein cooles Spielprinzip ist und großartiger Spielspaß dabei ist für die ganze Familie und Treffen mit Freunden.
Meine Kaufempfehlung dafür gibt es auf jeden Fall!

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GAME FACTORY - Qork (d,f)

Rezensionen von beavielleser :

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Ellen von Franziska zu Reventlow

Keine einfache Frau

Ellen hat schon als Kind einen großen Freiheitsdrang. Sie will lieber in die Natur und Zeit mit ihrem liebsten Bruder Detlev verbringen, als zu lernen.
Um so älter sie wird, um so schwerer wird es für sie. Die Eltern verstehen sie nicht und im Mädchenpensionat hat sie große Schwierigkeiten. Und dabei will sie nur zwei Dinge: frei sein und malen.

Nach ihrem Studium ist es endlich so weit, sie geht nach München, um zu malen. Geld hat sie keines, aber endlich kann sie das machen was sie schon immer wollte. Für diese Freiheit ist sie bereit vieles in Kauf zu nehmen. Sie hat viele Männerbekanntschaften, lange hält sie es jedoch bei keinem aus.
Der Schreibstil ähnelt einem Tagebuch. Nicht alles wird direkt ausgesprochen. Ihre Rastlosigkeit und ihr Kampf um ein freies Leben kommen gut rüber. Ellen war mir nicht immer sympathisch, da ihr Egoismus auf der Suche nach ihrem Selbst, oft keine Rücksicht auf andere nahm. Aber sie tat mir auch leid, hat sie sich ihr Leben doch selbst so schwer gemacht.

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Ellen

Rezensionen von vianne:

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Death's Daughter von S. A. Barnes

Ein einzigartiges Magiesystem und ein düsteres Setting - hat mir gefallen!

Das Buch hat stark angefangen, im Mittelteil musste ich sehr kämpfen, aber das Ende hat mich kaum aufatmen lassen, so gut war es dann noch mal - trotzdem 3,5/5 Sternen ⭐️.

Death’s Daughter von S.A. Barnes ist genau die Art von düsterer herbstlicher Romantasy, die ich liebe. Es gibt eine Protagonistin mit Fähigkeiten, die sie selber abstoßend findet, dass sie sie kaum nutzt.

Und das einzige, was sie will, ist ein normales Leben. Es gibt mysteriöse Morde, es gibt den Fremden, der einmal auf einmal auftaucht und zu allem Überfluss auch noch ziemlich gut aussieht und es gibt einen Schicksalsschlag, der alles auf den Kopf stellt. ????????

Jocasta ist die Tochter des Todes und besitzt genau eben diese Fähigkeiten. Sie nährt sich von dem Tod aber alles, was sie will, ist ein normales Leben, und so besucht sie eine Uni in einer Stadt, möglichst weit weg von allem und jedem, den sie kennt.
Dort baut sie sich aber schnell ein Leben auf mit Freunden und einem komplizierten Liebesleben, bis auf einmal ihre beste Freundin stirbt.

Bis hierhin hat mir die Geschichte wirklich total gut gefallen. Vor allem habe ich diese verregnete, düstere graue Dark Academia Atmosphäre gemocht.????????????‍???? Es hat mich sehr an „Wednesday“ erinnert, eine Serie, die ich auch total geliebt habe, allerdings war’s dann bei dem Buch so, dass sich mehr auf die Fähigkeiten und das Maggies System bezogen wurde als auf das Ganze Uni Leben und das Leben am Campus, was ich mir noch mehr gewünscht hätte.

Was ich mir auch gewünscht hätte, wäre noch ein stärkerer Fokus auf dem Murder Mystery, dass wirklich Beweise gesammelt werden, dass an der Wand dieser typische Plan gemacht wird. Welche Beweise hat man? Wer hat, wo mit wem was zu tun und noch ein bisschen mehr Fokus auf diesen Prozess.

In der Mitte des Buches ging es dann viel darum, einen Plan zu entwickeln, den Mord aufzuklären und die Protagonistin hat versucht, sich selbst zu finden. Diesen Teil fand ich, wie gesagt, etwas lang und schwierig und dort musste ich mich echt durchbeißen, aber zum Ende wurde es dann noch mal wirklich richtig gut mit ein zwei Plot Twists, die ich auch wirklich nicht hab kommen sehen, was ich immer total mag, wenn ich überrascht werde.

Was ich zuletzt noch einmal ansprechen wollte, die Bewertung des Spice Levels, die schon beim Klappentext gegeben wird als 3/5 ????️.
Die Bewertung finde ich okay…. es gibt eine richtige Spicy Szene, die mir tatsächlich sehr gefallen hat, da es mal etwas anderes war und ich sowas in der Art noch nicht so oft gelesen habe, zumindest nicht im Romantasy Genre. Aber bei der großen Ankündigung hätte ich mehr als eine Szene erwartet…

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Death's Daughter

Rezensionen von kaloy:

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Der Abend der Seelen von Maria Laura Berlinguer

Auf den Spuren der Ururgroßmutter

„Der Abend der Seelen“ von Maria Laura Berlinguer ist eine intensiv geschriebene Zeitreise in die Vergangenheit der Protagonistin Iride hin zu ihrer Ururgroßmutter Mimi in das Jahr 1899. Iride reist nach dem Tod ihres Vaters in sein Heimatland Sardinien zu seinem Begräbnis und um private Angelegenheiten zu regeln.

In der sardinischen Villa Dessì lebt nun ihre Tante Manuella, die viel aus der Geschichte der Familie zu erzählen weiß. Unter anderem auch die Geschichte von Mimi, der Ururgroßmutter von Iride. Manuella erzählt ihr von Mimis nicht besonders glücklichen Ehe und von ihrer Beziehung zu Emanuele Manca, einem damals auf Sardinien gefürchteten Banditen. Eines Tages verschwand Mimi jedoch spurlos. Iride begibt sich zusammen mit ihrem Jugendfreund auf Spurensuche. „Der Abend der Seelen“ ist eine intensiv erzählte Familiengeschichte, in der ich auch viel über alte sardische Gebräuche und Riten erfahren habe.

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Der Abend der Seelen

Rezensionen von Julchentim:

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Red Star Rebels von Amie Kaufman

Gute Idee, aber mir fehlte der richtige Sog

Ich hatte richtig Lust auf einen spannenden Science-Fiction-Roman und die Ausgangsidee von Red Star Rebels hat mich auch sofort angesprochen. Leider konnte mich die Geschichte beim Lesen dann doch nicht so richtig packen.

Das Tempo ist hoch und durch die kurze Handlungsspanne passiert eigentlich ständig irgendetwas.

Trotzdem wollte bei mir keine
richtige Spannung aufkommen. Vieles war für mich ziemlich vorhersehbar und einige Entwicklungen kamen dadurch weniger überraschend, als ich es mir gewünscht hätte.

Auch bei den beiden Hauptfiguren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die Dynamik zwischen ihnen war durchaus unterhaltsam, aber ihre Entwicklung und vor allem die Beziehung zueinander ging mir stellenweise einfach zu rasch. Gerade bei einer Geschichte, die so stark von den beiden lebt, hätte ich gerne mehr Zeit mit ihnen verbracht.

Insgesamt war das Buch für mich eine nette und kurzweilige Science-Fiction-Geschichte, von der ich mir nach dem Klappentext und meiner Vorfreude aber einfach mehr erhofft hatte.

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Red Star Rebels

Rezensionen von Shilo:

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Zeiten des Lichts – Schicksalstage an der Elbe von Wolf Serno

Zwischen Liebe und Verlust

Ebba hat nach dem Verlust ihres Kindes schwer zu kämpfen. Gleichzeitig macht ihr die Krankheit ihres Mannes Arndt große Sorgen. Als sie unerwartet wieder schwanger wird, wird die Situation zwischen den beiden immer schwieriger. Ihre Ehe gerät in eine Krise und Ebba zieht sich schließlich nach Skagen zu ihrem Vater zurück.

Von dort aus nimmt ihr Leben noch einmal eine andere Wendung.
Beim Lesen konnte ich gut verstehen, wie sehr Ebba unter dem Verlust leidet und wie groß ihr Wunsch nach einem weiteren Kind ist. Gleichzeitig waren auch Arndts Sorgen für mich nachvollziehbar. Er hat Angst davor, seine Frau und ein mögliches Kind zurückzulassen. Beide tragen ihre eigenen Ängste mit sich herum und schaffen es dadurch kaum, offen miteinander umzugehen.
Die Landschaft rund um Skagen und das Leben an der Küste konnte ich mir beim Lesen gut vorstellen. Dadurch bekam die Geschichte für mich auch ein passendes Bild von der damaligen Zeit. Auch die Figuren sind nicht einfach in gut und böse einzuteilen. Bei manchen Entscheidungen konnte ich mitfühlen, bei anderen musste ich erst einmal überlegen, was dahintersteckt.
Wolf Serno erzählt ausführlich und nimmt sich viel Zeit für seine Figuren. An einigen Stellen war mir das Tempo allerdings etwas zu langsam. Vor allem bei den vielen Briefen hatte ich manchmal den Eindruck, dass bereits bekannte Ereignisse noch einmal aufgegriffen werden. Dadurch kam die Handlung für mich zwischendurch etwas ins Stocken.
Trotzdem wollte ich wissen, wie es mit Ebba und Arndt weitergeht. Mich hat vor allem beschäftigt, ob die beiden nach allem, was zwischen ihnen passiert ist, wieder zueinanderfinden. Auch in Skagen bleibt es für Ebba nicht einfach, denn dort kommen neue Dinge auf sie zu.
Ich habe Ebba und Arndt gerne durch diese schwere Zeit begleitet. Die historischen Hintergründe und das Leben in Skagen haben mir dabei einen guten Eindruck von der Zeit vermittelt. Auch die persönlichen Probleme der beiden haben mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.
Einige Abschnitte hätten für mich etwas kürzer ausfallen dürfen. Insgesamt habe ich die Geschichte aber gerne gelesen und vergebe 4 Sterne.

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Zeiten des Lichts – Schicksalstage an der Elbe