Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia H.:
The Fix-up von Tarah DeWitt
So ist das Leben
Worum es geht:
Als Teenager hatten LaRynn und Deacon einen heißen Sommerflirt miteinander. Den beide jedoch mit einem verletzten Herz zurücklässt. 10 Jahre später erben LaRynn und Deacon zusammen ein baufälliges Haus. Um an Geld zu kommen, gehen beide eine Fake-Ehe miteinander ein. Fortan leben sie zusammen in dem Haus, renovieren es gemeinsam und gehen sich gegenseite auf die Nerven.
Nach und nach kommen sie sich wieder näher und finden es auch richtig schön. Doch da steht noch so viel zwischen ihnen.
Mein Fazit:
Ich habe die Story als sehr weich und herzlich empfunden. Die Story wird aus abwechselnd aus der Sicht von LaRynn und Deacon erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Teilweise wird die Story auch aus der Vergangenheit erzählt, wobei ich hiervon eigentlich gerne mehr erfahren hätte. Das war mir dann doch zu abgehackt. LaRynn und Deacon machen immer einen Schritt aufeinander zu und dann wieder 2 Schritte zurück. Das hat die Story langatmig gemacht.
Wer Lust auf Romantik und Entschleunigung hat, für den ist das Buch auf jeden Fall etwas. Ich vergebe sehr gute 3 Sterne.
Rezensionen von askyfullofpages:
Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas
Wenn Erwartungen auf die Realität treffen
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Beziehung.
Liebe.
Identität.
Ich habe mich sehr auf „Die zweitgrößte Liebe“ von Ruth-Maria Thomas gefreut, weil mich ihr vorheriger Roman sehr begeistert hat. Umso höher waren vermutlich meine Erwartungen und genau deshalb konnte dieses Buch sie leider nicht ganz erfüllen.
Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, worauf die Geschichte hinauswill und was sie mir eigentlich sagen möchte. Obwohl die zentralen Themen durchaus erkennbar sind, hat mich der Roman emotional leider nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Ich mag Geschichten, die mich tief berühren und bei denen ich mit den Figuren mitfühle. Genau das hat mir hier während des Lesens gefehlt.
Interessanterweise gefällt mir das Buch im Nachhinein besser, als während des Lesens. Mit etwas Abstand sehe ich manche Aspekte anders und kann mehr mitnehmen, als noch während der Lektüre. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt nicht so gepackt wie erwartet.
Keine Frage, das ist Jammern auf hohem Niveau, denn der Schreibstil ist nach wie vor sehr gut, auch wenn ich mir bei den Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Ein großes Kompliment geht an Lili Zahavi. Das Hörbuch ist hervorragend eingesprochen und hat mir trotz der angesprochenen Kritikpunkte ein sehr angenehmes Hörerlebnis beschert.
Vielen Dank an den Argon Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von askyfullofpages:
Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas
Wenn Erwartungen auf die Realität treffen
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Beziehung.
Liebe.
Identität.
Ich habe mich sehr auf „Die zweitgrößte Liebe“ von Ruth-Maria Thomas gefreut, weil mich ihr vorheriger Roman sehr begeistert hat. Umso höher waren vermutlich meine Erwartungen und genau deshalb konnte dieses Buch sie leider nicht ganz erfüllen.
Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, worauf die Geschichte hinauswill und was sie mir eigentlich sagen möchte. Obwohl die zentralen Themen durchaus erkennbar sind, hat mich der Roman emotional leider nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Ich mag Geschichten, die mich tief berühren und bei denen ich mit den Figuren mitfühle. Genau das hat mir hier während des Lesens gefehlt.
Interessanterweise gefällt mir das Buch im Nachhinein besser, als während des Lesens. Mit etwas Abstand sehe ich manche Aspekte anders und kann mehr mitnehmen, als noch während der Lektüre. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt nicht so gepackt wie erwartet.
Keine Frage, das ist Jammern auf hohem Niveau, denn der Schreibstil ist nach wie vor sehr gut, auch wenn ich mir bei den Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Ein großes Kompliment geht an Lili Zahavi. Das Hörbuch ist hervorragend eingesprochen und hat mir trotz der angesprochenen Kritikpunkte ein sehr angenehmes Hörerlebnis beschert.
Vielen Dank an den Argon Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von nessabo:
Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher
Eine herbe Enttäuschung dieser eigentlich begabten Autorin
Zum Hörbuch: Birte Schnöink hat eine angenehme und meiner Meinung nach passende Stimme für diese Jugendgeschichte gefunden. Dennoch hätte ich mir noch ein wenig mehr Animation in den verschiedenen Situationen und zwischen den Figuren gewünscht.
Zum Buch selbst: Ich mag Daniela Dröscher total gern und habe besonders „Lügen über meine Mutter“ geliebt.
Umso herber ist meine Enttäuschung nach der Lektüre ihres Jugendromans. Auch ganz unabhängig meines Alters bin ich der Meinung, dass er weder ihr noch der Zielgruppe gerecht wird.
Los geht es eigentlich vielversprechend: gutes Tempo, mit Klassismus sowie plötzlichem Brustwachstum bei Mädchen als Themen und natürlich der zentralen Freundinnenschaft. Während ich im ersten Drittel noch Hoffnung hatte und über die kleinen Stolperer hinwegsehen konnte, hat sich das relativ schnell verschärft.
Hauptsächlich kritisieren muss ich die Figuren. Sie sind - völlig ungewöhnlich für die tolle Autorin - absolut flach. Ich blieb ihnen bis zum Ende ganz fremd und habe auch zwischen den Charakteren keine wirkliche Bindung verspüren können. Das betrifft sowohl die Freundinnenschaft als auch die spätere Liebesgeschichte - auf die ich übrigens auch hätte verzichten können, weil sie wie ein unglaubwürdiges Beiwerk wirkt.
Die Handlungen der einzelnen Figuren machten besonders in der zweiten Hälfte oft keinen Sinn für mich, Stringenz habe ich schmerzlich vermisst. Es kam mir fast vor, als wollte Dröscher hier thematisch viel zu viel auf die unter 200 Seiten bringen und das ist ihr nicht gelungen.
Dabei gehören Kapitalismuskritik und Klassismus unbedingt auch in Jugendliteratur! Aber bis auf einige Impulse habe ich die Umsetzung hier als aufgesetzt und unnatürlich empfunden.
Ich bin nahezu fassungslos, weil ich von Dröscher ein völlig anderes Niveau gewohnt bin. Und das lässt sich auch nicht mit der Zielgruppe begründen, weil es genügend großartige, politisch pointierte Jugendromane mit vielschichtigen Figuren gibt. Somit verbleibe ich mit dem deutlichen Urteil, dass ich Dröscher nur noch in ihrer Erwachsenenliteratur verfolgen werde und dieses Werk nicht empfehlen kann.
Rezensionen von nessabo:
Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher
Eine herbe Enttäuschung dieser eigentlich begabten Autorin
Ich mag Daniela Dröscher total gern und habe besonders „Lügen über meine Mutter“ geliebt. Umso herber ist meine Enttäuschung nach der Lektüre ihres Jugendromans. Auch ganz unabhängig meines Alters bin ich der Meinung, dass er weder ihr noch der Zielgruppe gerecht wird.
Los geht es eigentlich vielversprechend: gutes Tempo, mit Klassismus sowie plötzlichem Brustwachstum bei Mädchen als Themen und natürlich der zentralen Freundinnenschaft.
Während ich im ersten Drittel noch Hoffnung hatte und über die kleinen Stolperer hinwegsehen konnte, hat sich das relativ schnell verschärft.
Hauptsächlich kritisieren muss ich die Figuren. Sie sind - völlig ungewöhnlich für die tolle Autorin - absolut flach. Ich blieb ihnen bis zum Ende ganz fremd und habe auch zwischen den Charakteren keine wirkliche Bindung verspüren können. Das betrifft sowohl die Freundinnenschaft als auch die spätere Liebesgeschichte - auf die ich übrigens auch hätte verzichten können, weil sie wie ein unglaubwürdiges Beiwerk wirkt.
Die Handlungen der einzelnen Figuren machten besonders in der zweiten Hälfte oft keinen Sinn für mich, Stringenz habe ich schmerzlich vermisst. Es kam mir fast vor, als wollte Dröscher hier thematisch viel zu viel auf die unter 200 Seiten bringen und das ist ihr nicht gelungen.
Dabei gehören Kapitalismuskritik und Klassismus unbedingt auch in Jugendliteratur! Aber bis auf einige Impulse habe ich die Umsetzung hier als aufgesetzt und unnatürlich empfunden.
Ich bin nahezu fassungslos, weil ich von Dröscher ein völlig anderes Niveau gewohnt bin. Und das lässt sich auch nicht mit der Zielgruppe begründen, weil es genügend großartige, politisch pointierte Jugendromane mit vielschichtigen Figuren gibt. Somit verbleibe ich mit dem deutlichen Urteil, dass ich Dröscher nur noch in ihrer Erwachsenenliteratur verfolgen werde und dieses Werk nicht empfehlen kann.
Rezensionen von Ryria:
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Schatten der Vergangenheit
Zehn Jahre ist es her, dass Marsibils Schwester verschwand, nie hat sie herausgefunden, was passiert ist. Ein unerwarteter Brief ihres damaligen Brieffreundes treibt sie an, sich nun als Erwachsene erneut auf die Suche nach der Wahrheit zu machen, doch es scheint, als ob jeder irgendwas verbergen würde.
Ich mochte das Setting total, ein Dorf in Island, mit dieser ganz eigenen Mischung aus düsterer Atmosphäre und nordischen Vibes. Dazu spielt die Geschichte in den Jahren 1966/7 und 1977, was zugleich eine spannende Zeitreise ist, aber auch gut zur Stimmung beiträgt: Es werden alte Krimis im Fernsehen geguckt, es gibt noch keine Handys oder Internet, die Kriminaltechnik ist wesentlich schlechter als heute - kurzum, die perfekten Voraussetzungen um einen Menschen verschwinden zu lassen.
Ich fand den Anfang ein klein wenig zäh, es hat ein wenig gedauert, bis ich ins Buch gefunden habe, was teilweise auch daran lag, dass mich Marsi als Charakter aufgeregt hat. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar, jedoch habe ich dann mehr und mehr gemerkt, dass sie eine unzuverlässige Erzählerin ist und all dies Teil ihres Charakters ist, was später auch Sinn ergeben hat.
Nach dieser anfänglichen Hürde war das Buch aber echt spannend und hat trotz des eher ruhigen Tempos doch Fahrt aufgenommen.
Besonders gut gefallen haben mir die zwei Perspektiven/Zeitebenen, so konnte man auch die verschwundene Schwester selbst noch kennenlernen und unterschiedliche Spuren erkunden.
Ich hatte im Laufe der Geschichte unzählige Theorien, die Autorin schafft es irgendwie, dass jede Person verdächtig ist und man ein Motiv finden könnte.
Dies bleibt auch bis zum Ende so, es gibt so einige Überraschungen und doch kann man auch super miträtseln und Hinweise entschlüsseln.
Insgesamt ein spannender Thriller in düsterer Kulisse, der alte (Familien-)Geheimnisse und zwischenmenschliche Beziehungen erkundet.
Rezensionen von yellowdog:
My Darkest Prayer von S. A. Cosby
Südstaaten-Noir
My Darkest Prayer ist der Debütroman von S.A.Cosby und schon sehr gut, auch wenn der Autor später noch komplexere Texte schrieb.
Das Buch hat einen toughen Protagonisten: Nathan Waymaker, aus denen Blickwinkel erzählt wird. Es wirkt wie bei klassischen Kriminalromanen.
Schauplatz ist eine Kleinstadt in Winchester.
Ein Reverend ist verstorben, manche denken, es könnte Mord gewesen sein, doch ermittelt wird nicht.
Das macht dann Nathan auf Wunsch einiger Kirchenmitglieder. Dabei geht er als großer und kräftiger Mann kompromisslos vor und seine Entschlossenheit und Körpermasse machen ihn wirkungsvoll.
Das Buch hat ein Vorwort des Autors von 2022. Er hat den Roman 2019 geschrieben. Er steht immer noch zu seinem Buch.
Zu Recht, denn der Roman ist geradlinig und ausgewogen zwischen Dialogen und Action.
Rezensionen von Normanfips:
Monstrologica von Martin Maudsley
Ein beeindruckendes Buch
Was für ein tolles Buch! Das Cover vermittelt bereits einen guten Eindruck. Es ist sehr ausdrucksstark und macht neugierig auf die Welt von Monstern, Bestien und Fabelwesen. Dies entspricht auch der Einteilung im großformatigen Buch. Nach einer kurzen Einleitung geht es gleich so richtig los. Während uns der Krampus, ein Greif, eine Meerjungfrau oder auch ein Einhorn durchaus ein Begriff sind, finden wir in dem liebevoll gestalteten Buch auch unbekanntere Wesen, wie den Mongolischen Todeswurm, Allicanto oder Yuxa.
Für jedes Wesen ist eine Doppelseite vorbehalten, wobei neben einem Art Steckbrief vor allem die kreativen, farbenfrohen und wunderbaren Illustrationen auffallen und beeindrucken. In kurzen und knappen Infos erfährt man ein wenig über die Herkunft, Lebensart und Besonderheiten der monströsen Wesen. Das Schöne ist, dass man auch beim mehrmaligen Durchblättern immer noch weitere Details entdecken kann. Ein rundum gelungenes Buch, das definitiv nicht nur Kindern gefällt.
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Popóm von Johanna Sebauer
Kreative Selbstfindung
Welch verlockende Vorstellung:
In einer Krise trifft man auf sein älteres Selbst. Man erhofft sich neue Zukunftsperspektiven und Hilfe bei Entscheidungen .
Oder führt dies zu Unfreiheit und noch schlechterem Selbstwert?
Interessant zu lesen, wie es dem Protagonisten dieses Romans dabei geht.
Rezensionen von Rinoa:
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Düsterer Thriller
Was für ein toller Thriller!
Erzählt wird aus Sicht von Marsibil zehn Jahre nach dem Verschwinden ihrer älteren Schwester Kristin, genannt Stina und es wird schnell klar, dass es Marsi aus diversen, teilweise auch unbekannten Gründen nicht gut geht. Hierbei entspinnt sich eine beklemmende und trostlose Atmosphäre, die durch das Verhalten der Eltern sowie Marsis Gedanken noch verstärkt wird.
Dazwischen gibt es regelmäßig Rückblenden zu Stina aus der Zeit kurz vor bis zu ihrem Verschwinden, parallel findet Marsi auch immer mehr heraus, so dass es zwischen ihr und dem Leser eigentlich kaum einen Wissensvorsprung gibt, das war schon gut gemacht.
Und obwohl ich anfänglich über die vielen isländischen Namen gestolpert bin und diese bestimmt allesamt innerlich ganz falsch ausgesprochen habe, fand ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen und absolut passend zu der düsteren Stimmung im Buch.
Auch die Auflösung fand ich richtig toll, da saß einfach jeder Twist und jedes Detail, alles war stimmig, teilweise auch überraschend und für mich blieben keine Fragen offen.
Mir hat "Home Before Dark" wirklich sehr sehr gut gefallen, für mich war es ein absoluter Volltreffer, den ich nur wärmstens empfehlen kann.










