Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Love and Rent von Jo Cheetham
Love and Rent
"Love and Rent" von Jo Cheetham ist in der Hörbuchfassung von Lena Tiemann gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
„Love and Rent“ von Jo Cheetham hat mich etwas anders erwartet, als es der Klappentext zunächst vermuten ließ. Ich hatte mit einer Geschichte gerechnet, in der die Beziehung stärker im Mittelpunkt steht. Tatsächlich geht es aber vor allem um Hannahs persönliche Entwicklung und ihren eigenen Weg. Das war zwar nicht ganz das, was ich erwartet hatte, hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan.
Im Gegenteil: Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, und es war schön, Hannah auf ihrem Weg zu begleiten. Auch sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Der Schreibstil liest sich angenehm und leicht, sodass man schnell in die Geschichte hineinkommt.
Insgesamt ist „Love and Rent“ für mich ein nettes Buch für zwischendurch. Es hat mir eine angenehme Lesezeit beschert und eine schöne Geschichte erzählt – allerdings ohne mich nachhaltig zu begeistern. Ein solides, unterhaltsames Buch, von dem ich mir aufgrund des Klappentextes lediglich etwas anderes versprochen hatte.
Rezensionen von gerlisch:
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Atemlose Spannung
Island als Setting ist für mich ein absoluter Pluspunkt. Die einsame, rohe Weite, die karge Landschaft und das Gefühl von Wind, Kälte und Isolation haben die beiden Autoren in ihrem Thriller-Auftakt perfekt transportiert.
Helga war früher beim Jugendamt beschäftigt, aber durch einen Vorfall traumatisiert, nun Polizistin.
Ihre Selbstzweifel, die schwierige Vergangenheit und die Tatsache, dass sie wegen ihrer schwedischen Wurzeln nicht überall akzeptiert wird, machen sie zu einer authentischen, verletzlichen und starken Protagonistin.
Bjarki ist Verkehrspolizist, ein Naturtyp, kantig und loyal. Dass er Helga in seiner Freizeit unterstützt, gibt der Geschichte eine besondere Dynamik. Die beiden sind eigenwillig, nicht fehlerfrei, aber genau dadurch einprägsam. Auch die Nebencharaktere bleiben hängen, sie sind glaubwürdig, lebendig und mit klaren Konturen dargestellt.
Wechselnde Perspektiven halten die Spannung konstant hoch. Die kursiv geschriebenen Kapitel aus Sicht des Täters geben mir als Leser einen Vorsprung gegenüber dem Ermittlerteam und das, was man über den Täter erfährt, ist wirklich gruselig. Genau diese Mischung aus psychologischer Beklemmung und nordischer Kälte macht den Thriller so intensiv.
Die Story hat mich total gefesselt, mit hohem Tempo und wortgewandten Schreibstil wird man geradezu durch die Handlungen gepeitscht. Der Fall ist brutal, atmosphärisch und clever konstruiert.
Schlafende Vulkane ist ein packender, atmosphärischer Thriller und ich muss unbedingt den nächsten Band lesen.
Rezensionen von Annabell95:
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
Timeout
An einem Sonntagnachmittag fallen in Berlin für nur wenige Sekunden flächendeckend alle Navigationssysteme aus. Kaum jemand bemerkt es, doch es ist der Anfang von etwas Größerem. Dahinter steckt eine Gruppe von Cyberterroristen, die sich "Timeout" nennt. Sie haben sich die Kontrolle über das Galileo-Satellitensystem verschafft und erpessen nun die EU.
Größere Ausfälle werden noch weitreichendere Folgen haben auf den Flugbetrieb und noch viel mehr. Schnell stellen die Ermittler fest, dass sie diesen Cyber-Angriff nicht abwehren können, weil es so komplex ist. Sie müssen eine KI auf "Timeout" ansetzen, um es versuchen zu stoppen.
"Code Null" ist der erste Band der neuen Reihe mit der jungen Hackerin Charlie und ihrer selbstprogrammierten KI namens KIM.
Anfangs entfaltet sich die Handlung noch nicht so spannend. Die Spannung wird erst Kapitel für Kapitel gesteigert, bis man unbedingt wissen will, wie es weitergeht und wie all die losen Fäden zusammenlaufen. Die Cliffhänger an den Kapitelenden tun ihr Übriges dazu. Man wird verleitet zum Weiterlesen.
Der flüssig lesbare Schreibstil sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt. Trotz vieler IT-Begriffe kommt man als Laie auch sehr gut mit. Die technische Ebene wird verständlich erklärt und fügt sich gut in die Handlung ein.
Die wechselnden Perspektiven sorgen für Dynamik und ein ständiges Gefühl von Unsicherheit. Man entwickelt Misstrauen und fragt sich permanent, wem man wirklich trauen kann. Jeder scheint irgendwie etwas vor den anderen zu verbergen. Dieses Misstrauen wird zudem durch unerwartete Wendungen und zahlreiche Plotttwists immer wieder neu angefacht.
Besonders stark ist das hochbrisante Thema rund um künstliche Intelligenz. Die Idee, eine KI wie einen Menschen handeln zu lassen, ist nicht nur aktuell, sondern auch beängstigend. Dieser Thriller zeigt was man mit KI alles anrichten könnte. Manche Szenen wirken erschreckend realistisch.
Die Hauptprotagonistin Charlie ist mutig und selbstbewusst. Sie weiß was sie tut und versucht sich mit ihren eigenen Ideen durchzusetzen und ermittelt zudem auch noch auf eigene Faust um die Cyberterroristen zu stoppen.
Mein Fazit:
Ein hochaktueller Thriller, der Stück für Stück seine Spannung entfaltet und Misstrauen zu den einzelnen Figuren entstehen lässt. Durch die brisnate Thematik mit der KI ist man sehr nah an der Realität. Der Thriller ist vielleicht nicht für jeden, bspw. der keine Technik-Thriller mag, aber trotzdem eine klare Leseempfehlung wert.
Rezensionen von Tara:
Keine Angst, Darling von Vera Buck
Ein beklemmender Psychothriller, der unter die Haut geht
„Keine Angst, Darling“ ist ein beklemmender Psychothriller der in der Schweiz lebenden Autorin Vera Buck.
Lea Graves hat es geschafft. Sie lebt mit ihrem Mann Matt und ihrer Tochter in der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida. Aber bereits im Prolog wird deutlich, dass in dieser Gegend nicht alles so perfekt ist, wie es aus der Ferne zu sein scheint.
Im Anschluss folgt ein Tagebucheintrag von Lea, der dies ebenfalls verdeutlicht.
Bisher hat Lea ihr scheinbar makelloses Leben - als Hausfrau, Mutter und Ehefrau wie in den 50er-Jahren - auf Social Media präsentiert, aber dort ist es still geworden. Es gab keine neuen Beiträge von ihr. Ihre Schwester Paula sorgt sich und beschließt, von Deutschland nach Florida zu reisen, um nach ihr zu sehen. Matt behauptet, dass Lea in einem Retreat sei, aber Paula lässt die Situation keine Ruhe. Sie beginnt damit Nachforschungen anzustellen und es wird für sie gefährlich.
Die Handlung wird im Wechsel aus Leas und Paulas Perspektive dargestellt. Außerdem gibt es Social-Media- und Tagebuch-Einschübe, wodurch sich alles sehr abwechslungsreich liest.
Für mich war es zunächst schwer vorstellbar, dass sich eine Frau freiwillig in das Rollenbild der 1950er Jahre begibt. Während des Lesens wird deutlich wie es dazu kommt und was dahintersteckt.
Thematisch greift Vera Buck in diesem Zusammenhang eine Menge aktueller Themen auf, die unter die Haut gehen. So sehr wir uns auch Gleichberechtigung wünschen und obwohl sich in dieser Richtung auch schon eine Menge getan hat, gibt es noch reichlich Luft nach oben.
Es geht hier nicht nur um Tradewives, sondern auch um Manipulation, Kontrolle, häusliche Gewalt, Schweigen und vieles mehr.
Mich hat dieser gesellschaftlich relevante Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich empfehle ihn gerne weiter.
Rezensionen von Lydia_Te:
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Feministische Dystopie - Vergleichbar mit "Der Report der Magd"
Bevor ich mit dem Buch "Wenn die Bienen schweigen" von Caryl Lewis begonnen habe, hatte ich die Sorge, dass es ein Abklatsch von "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde sein wird. Aber weit gefehlt! Das Buch geht mehr in die Richtung von "Der Report der Magd" von Margaret Atwood.
Nebenbei finde ich den Originaltitel "The Danger of Small Things" ansprechender als den der deutschen Ausgabe.
Aber jetzt zum Buch: ich war positiv überrascht. Die Geschichte spielt sich in einer Dystopie ab, in der junge Mädchen und Frauen so behandelt werden wie Nutztiere. In jungen Jahren müssen sie händisch Blüten bestäuben, sobald sie menstruieren werden sie an genetisch passende Partner zwangsverheiratet und dienen als Gebärmaschine.
Zum Glück finden sich aber nicht alle Mädchen damit ab, dass das ihr Leben sein soll. Und so wird aus einem Funken ein gewaltiges Feuer das das ganze System zum Kollaps bringt. Und diesen Kollaps haben wir der Protagonistin Jess zu verdanken.
Der Schreibstil von Caryl Lewis regt sehr die Fantasie an, es ist alles so detailliert beschrieben, dass man sich die einzelnen Szenen gut vorstellen kann. Zudem finde ich die länge der Kapitel sehr angenehm, es verleiht dem Buch eine gute Struktur.
Da ich dank LovelyBooks ein Rezensionsexemplar erhalten habe, konnte ich mir diese Meinung bilden. Und nach der Lektüre, würde ich mir dieses Buch auch selbst kaufen. Es ist feministisch und regt zum Denken an, denn so weit hergeholt ist das alles leider nicht. Hier werden wichtige Themen wie Umweltschutz, Klima und Feminismus in einem äußerst spannenden Rahmen behandelt.
Rezensionen von Lesemama:
Cruel Ever After von K Webster
Es war seltsam
Zum Buch:
Ashs Vater ist neu verheiratet und hat ihr ganzes Collegegeld für seine neue Frau ausgegeben. So muss Ash arbeiten, um neues Geld zu verdienen.
So trifft sie auf Winston Constantine, den CEO der Firma in der sie putzt. Und er siehr Potenzial in ihr, was wenig mit ihren Putzkünsten zu tun hat.
Meine Meinung:
Mich machte der Klappentext neugierig und eigentlich mag ich die Tropes Age-Gap und Enemies to Lovers. Ersteres wae vorhanden, von Enemies merkte ich nicht viel. Ash war einfach unreif und frech, Winston überheblich und kalt.
Teilweise habe ich mich echt gefragt, was ich hier eigentlich lese. Einerseits hatte Winston einen unglaublichen Besitzanspruch, andererseits passierten Ash viele Dinge, die Winston einfach verhindern könnte. Gut es gehörte zur Story, war aber eher seltsam.
So ganz wurde ich nicht warm mit der Stroy und daa Ende, was übrigens mit einem Clifdhänger endete, war für mich äußerst unzufriedenstellend. Ob ich die Trilogie noch weiterlesen möchte, muss ich noch überlegen
Rezensionen von Claudia R.:
4wheels - Auf dem Fahrrad um die Welt Band 2 von Lion Kruse
besonderer Reisebericht
Klappentext / Inhalt:
Die Weltreise geht Down Under weiter!
Nach 9.000 km durch Afrika und Südostasien durchstreifen die Abenteurer Lion und Addy sie im Sehnsuchtsziel Neuseeland traumhaft schöne Naturkulissen. Sie lernen Land und Leute vom Sattel aus kennen. Dazu jedoch kommt eine andere, unerwartete Seite, die uns aus der Ferne durch die Touristenbrille weitestgehend verborgen bleibt.
Anschließend stellen sich die beiden Freunde im riesigen Australien ihrer bisher größten Herausforderung: Einmal von Ost nach West – einmal durch die lebensfeindlichen Weiten der Nullabor Wüste. Wird es Ihnen gelingen, ihren Traum durchzuziehen angesichts von Staub, Hitze und endloser Weite?
Ein Buch für alle, die selbst gern reisen und gern spannende Abenteuer hautnah erleben.
Cover:
Zwei Fahrräder, zwei Männer und die Weite der Landschaft begrenzt vom Himmel vermittelt Freiheit, welche hier auf dem Cover bereits gut ersichtlich ist. Das Cover ist toll umgesetzt und auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist gut erkennbar.
Meinung:
Es geht weiter, diesmal nach Neuseeland und Australien und man begleitet die beiden Fahrradtourreisenden auf ihren Abenteuern und Entdeckungen. Nach dem ersten band, war ich neugierig, wie es weitergeht und was Lion und Addy noch erleben. Auch hier ist es spannend, informativ und atmosphärisch. Man taucht auf spezielle Weise in Land und Leute ein und bekommt die Reiseberichte so lebendig erzählt., dass man fast das Gefühl bekommt, dabei gewesen zu sein.
Zu viel möchte ich hier jedoch nicht ins Detail gehen. Wer Reiseberichte mag, Orte mal auf eine andere Art und Weise erleben möchte oder einfach auch Biografien von Extrem Radlern mag, der ist hier auf jeden Fall richtig und wird nicht enttäuscht werden.
Der Schreibstil ist bildlich, lebendig und lässt sich sehr gut und angenehm lesen. Schnell findet man in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Es ist zwar der zweite Band, aber ich denke, dass man diesen auch gut unabhängig lesen kann, mit Vorkenntnissen des ersten Bandes macht es jedoch sicherlich mehr Freude, da man so auch die Personen bereits kennt und man sich in diese bereits hineingefunden hat und so noch schneller alles erfassen und greifen kann.
Die Leistung, die hier vollbracht wird, ist schon erstaunlich und auch die Beschreibungen und Erzählungen der Erlebnisse sind einfach klasse. Man merkt, wieviel Lion und Addy in all das hineingesteckt haben und wie wichtig ihnen diese Reise und Erlebnisse sind und umso toller finde ich es, dass sie diese auf diese Weise teilen. Man bekommt wundervolle Einblicke und erlebt Sitten von Australien und Neuseeland, mit denen man so vermutlich nicht gerechnet hätte.
Gliederung und Gestaltung hat mir auch hier gut gefallen. Toll fand ich die beigefügten Fotos, die tolle Einblicke geben und das Ganze sehr schön abrunden.
Es ist wieder sehr spannend und authentisch erzählt. Man hat das Gefühl nah dabei zu sein und bekommt sehr bildliche Einblicke und kann sich so auch das Gesamte sehr bildlich vorstellen. Die Beschreibungen wirken lebendig und man kann den Erzählungen gut folgen. Ein toller Reiseblick mit facettenreichen und ungewöhnlichen Einblicken, die durchaus auch zum Nachdenken anregen. ich fand es auf jeden Fall wieder sehr spannend und interessant und habe eine ganz besondere Sicht auf Neuseeland und Australien erhalten können.
Fazit:
Besonderer Reisebericht mit lebendigen und authentischen Einblicken auf Australien und Neuseeland, die auch nachdenklich stimmen.
Rezensionen von Sonne89:
Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde
Flüssige spannende Geschichte mit vielen wissenswerten Informationen
Ein richtig schönes Kinderbuch mit großflächigen bunten Illustrationen und sehr naturverbunden. Alexander von Humboldt ist in diesem Buch ein zeitreisendes Kind, welches anderen Kindern die Natur, hier insbesondere den Wald, in all seinen Formen und Farben erklärt. In eine fließende Geschichte eingebunden werden die Informationen spannend aufbereitet und man lernt etwas über die verschiedenen Bodenschichten, die Pflanzen und die Tiere.
Mir gefällt dabei, dass der Lesefluss nicht unterbrochen wird und dennoch viele Kinderfragen direkt geklärt werden.
Zudem ist die Altersklasse der drei Kinder gut gestreut mit fünf, sieben und zehn Jahren.
Durch den Zeitreiseteil ist auch eine Portion Fantasie mit dabei.
Das Buch macht Spaß und weckt die Neugier.
Ich finde das Buch sehr gelungen, um Kindern Lust auf die Natur zu machen.
Lesen und ab in den Wald!
Rezensionen von Igela:
Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren
Habe mehr erwartet...
1993 macht ein Patient einer psychiatrischen Klinik einen grausigen Fund. Eine junge Tote liegt am Ufer eines Sees, sie wurde ermordet.
Kommissar Roger Björling und seine Kollegin Johanna finden heraus, dass die junge Frau wohl vor ihrem Tod lange gefangen gehalten wurde. Der Täter kann nicht ermittelt werden.
Später, nachdem Björlings Frau Maria ihrer Krankheit erlegen ist und er Tochter Malin alleine erziehen muss, verschwindet diese spurlos. Sie war auf einem Campingausflug mit ihrem neuen Freund, ohne das Wissen ihres Vaters, und kehrt von dem Wochenende nicht zurück.
Björling ist verzweifelt. Denn Malin ist nach dem Tod seiner Frau das Einzige, das ihm geblieben ist. Ihn beschleicht der Verdacht, dass der zurückliegende Fall und das Verschwinden von Malin zusammenhängen....
Dieses Buch wurde mit dem schwedischen Krimipreis 2024 ausgezeichnet und ich kann das nicht so ganz nachvollziehen. Die Geschichte hat doch einige Längen und das bis zu dem Zeitpunkt, an dem Malin verschwindet und Björling persönlich involviert ist. Davor plätschert das Ganze eher eintönig vor sich hin.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen Malin, ihr Vater Björling und seine Kollegin Johanna. Vor allem die Kapitel rund um Malin fand ich geschickt eingeflochten. Kann man doch ihr Leben kurz vor und nach dem Verschwinden, bei dem ich natürlich nicht verrate, ob freiwillig oder unfreiwillig, verfolgen. Das war schon Krimi pur.
Roger Björling zerbricht fast am Verschwinden seiner Tochter. Was er fühlt, wie er leidet, ist die starke Seite der Geschichte. Absolut authentisch. Der Kommissar musste schon seine Frau Maria beerdigen. Nicht zu wissen, was mit seiner Tochter geschah und das monatelang, treibt ihn fast in den Wahnsinn. Wohl deshalb hat er immer wieder Erscheinungen. Maria, die ihm Tipps, Ratschläge und Ermahnungen gibt. Mit solchen Geistererscheinungen habe ich eher Mühe.
Seine Kollegin Johanna ist im Ort Falkenberg aufgewachsen und hatte keine einfache Vergangenheit. Immer wieder findet dies Erwähnung und hätte meiner Meinung nach minimiert oder ganz weggelassen werden dürfen. Für mich war diese Nebengeschichte ein klassischer Lückenfüller.
Absolut enttäuschend empfand ich die Auflösung. Motiv und Beweggründe des Täters finden keine Erwähnung mehr. Das Resultat, was mit Malin geschieht, wird fantasielos vom Autor dem Leser hingestellt.
Rezensionen von Claudia R.:
Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher
Katerstrophal lustig
Klappentext / Inhalt:
Witzige Tagebuch-Geschichte im Comicstil aus der Sicht eines Katers
Kater Knutberts herrliches Katzenleben wird mächtig gestört, als eines Tages von einem Biest berichtet wird, das die Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt. Als Knutbert verdächtigt wird, bleibt ihm keine andere Wahl: Er wird die Bestie finden, seinen guten Ruf wiederherstellen und als Superheld zurückkehren!
Cover:
Das Cover ist lustig und humorvoll umgesetzt.
Die auf dem Kopf stehende Katze ist schon ein ulkiger Anblick und zeigt etwas, dass etwas chaotisches und humorvolles in der Geschichte steckt. Durch den neongrün Ton des Hintergrundes springt es einen fröhlich ins Auge und auch die kleinen Zeichnungen drumherum machen neugierig. Das Cover ist toll umgesetzt und zieht die Aufmerksamkeit auf sich.
Meinung:
Frech, humorvoll und einfach zum Weglesen und Weglachen. Eine humorvolle Geschichte aus Sicht des Katers Knutbert. Knuspert ist klasse, manchmal etwas chaotisch und schräg und doch hat er ein gutes Herz.
Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten, daher halte ich mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist locker leicht und Coll verfasst. In einer Art Tagebuch gelangt man in das leben von Knutbert und erfährt eine Menge über das Leben als Katze und dessen Sicht, die urkomisch und doch so real erscheint und umgesetzt wurde. Knutberts Sicht ist in der Ich Perspektive und als Tagebucheinträge verfasst. Dies macht das Ganze sehr interessant und auch humorvoll. In Knutbert kann man sich so sehr gut hineinversetzen und bekommt seine Ansichten und Gedanken sehr nah mit.
Die einzelnen Kapitel auch Katastrophenberichte genannt haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar und ansonsten hilft auch ein Inhaltsverzeichnis am Beginn weiter. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.
Die Tagebucheinträge sind toll verfasst und einige Wörter werden besonders hervorgehoben oder verziert und machen es so noch lockerer und geben dem Ganzen einen coolen Touch. Auch eine Art Comic Stil spielt mir sein und das Schriftbild wird hier sehr gut aufgelockert auch besondere Hervorhebungen. Coole kleine Illustrationen oder Symbole runden das Ganze sehr schön ab und lockern es zusätzlich aus. Die kleinen Bilder und Illustrationen sind toll gewählt und geben zusätzliche Einblicke. So kann man Knutberts Erzählungen und Schilderungen noch besser folgen und sie sich noch besser vorstellen.
Ein cooles Tagebuch nicht nur für Katzenfans. Auch einfach toll, wenn man mal was humorvoll, chaotisches nebenbei lesen und erleben möchte. Toll umgesetzt und cool gestaltet. Auf weitere Abenteuer von Knutbert bin ich sehr gespannt und hoffe auf weitere Bände.
Fazit:
Humorvoll, chaotisches Tagebuch mit Katastrophenberichten aus Sicht von Kater Knutbert.











