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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peppi:

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Die Regenschwimmerin von Romy Fölck

Drei Frauen

Romy Fölck erzählt in ihrem Roman "Die Regenschwimmerin" die Geschichte von drei Frauen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Es sind nicht die großen Dramen oder völlig überraschende Wendungen, die sie beschreibt. Es geht in diesem Buch um Freundschaft, Verlust, Neuanfänge und die Frage , ob es jemals zu spät ist die eigenen Träume zu verfolgen.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmospähre des schwedischen Inselsettings. Die Landschaft mit Regen, Wasser und stillen Küstenorten spiegelt die Stimmung der handelnden Personen wieder und verleiht dem Roman eine ruhige, oft nachdenkliche Grundstimmung.
Judiths Rückkehr an den Ort der unbeschwerten Kindheit konfrontiert sie mit Erinnerungen und alten Verletzungen. Das Wiedersehen mit der früherin Freundin Evi bringt verdrängte Konflikte an die Oberfläche.
Eine besondere Rolle spielt Marga, die trotz schlimmer Erfahrungen nach vorn blickt.
Leseempfehlung!

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Die Regenschwimmerin

Rezensionen von Shilo:

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Der Buchclub der eigensinnigen Frauen von Marie Bostwick

Mehr als nur ein Buchclub

Margaret Ryan lebt 1963 mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einer amerikanischen Vorstadt. Von außen sieht bei ihr alles nach dem perfekten Familienleben aus. Doch Margaret merkt immer mehr, dass ihr etwas fehlt. Mit der neuen Nachbarin Charlotte kommt schließlich auch die Idee für einen Buchclub.

Was zunächst nach gemeinsamen Abenden mit Büchern und Cocktails klingt, wird für die Frauen schnell wichtiger.
Ich mochte es, die Frauen bei ihren Treffen zu begleiten und nach und nach mehr über sie zu erfahren. Jede bringt ihre eigenen Sorgen und Wünsche mit. Hinter den schönen Häusern und dem ordentlichen Familienleben sieht es bei keiner ganz so perfekt aus, wie es zunächst wirkt. Gerade das fand ich interessant.
Auch Margaret konnte ich beim Lesen gut verstehen. Sie fängt an, sich selbst zu fragen, ob das Leben, das sie führt, wirklich ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Dabei geht es gar nicht um einen großen Ausbruch. Vielmehr sind es die kleinen Zweifel und Gedanken, die sich bei ihr mit der Zeit verändern. Das wirkte auf mich glaubwürdig.
Die anderen Frauen sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Durch die Gespräche im Buchclub erfährt man einiges über ihre Ehen, ihre Familien und das, was sie sich vom Leben eigentlich wünschen. Dadurch sind mir einige von ihnen im Laufe des Buches näher gekommen. Gleichzeitig gab es aber auch Stellen, an denen ich etwas weniger aufmerksam gelesen habe, weil sich die Handlung für mich ein wenig gezogen hat.
Die 1960er Jahre spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Erwartungen an Frauen waren damals noch sehr festgelegt. Vieles von dem, was heute selbstverständlich erscheint, war für die Frauen in dieser Zeit keineswegs selbstverständlich. Das wurde gut vermittelt, ohne dass die Zeit nur als Hintergrund diente.
Insgesamt habe ich die Frauen und ihre Treffen gern begleitet. Der Buchclub wird zu einem Ort, an dem sie über Dinge sprechen können, die sonst kaum ausgesprochen werden. Für mich war es eine Geschichte über Freundschaft und darüber, irgendwann zu merken, dass man auch eigene Wünsche haben darf. Nicht jede Passage konnte mich gleichermaßen mitnehmen, trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und die Entwicklung der Frauen interessiert verfolgt. 4 Sterne.

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Der Buchclub der eigensinnigen Frauen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Das Wasser im August von Ingo Schulze

Im Wasser sieht man nicht alles sofort

Wenn man auf ein Naturgewässer schaut, sieht man selbst bei einigermaßen klarem Wasser nicht immer gleich alles, was sich darin befindet. Man muss sich auf das Unbekannte, Unsichtbare und oft nie ganz Erfassbare einlassen. So ähnlich ging es mir auch mit diesem Buch.

Ich bin Österreicherin und habe zwar ein bisschen etwas über die ehemalige DDR gehört und gelesen, aber wirklich viel weiß ich bis heute nicht darüber.

So begann ich also mit der Lektüre eines Buches, das im heutigen Deutschland spielt, aber zu einem großen Teil vom Erleben eines jugendlichen Burschen im Sommer zu DDR-Zeiten, etwa ein Jahrzehnt vor der Wende, getragen ist.

Denn wir begleiten den gealterten Ich-Erzähler und Autor auf seiner Reise nach Mecklenburg, wo ihn die Frau eines alten Schulkameraden zu einer Lesung eingeladen hat. Gewünscht ist das Vorlesen eines der Öffentlichkeit noch unbekannten Textes und so wählt der Ich-Erzähler eine Novelle, in der es eben um einen jungen Mann, wohl ihn selbst, im Sommer 1979 geht.

Die Kapitel dieser Novelle nehmen einen großen Teil des Buches ein. Dabei bekommen wir als Leserinnen und Leser auch Teile zu lesen, die der Ich-Erzähler angeblich bei der Lesung auslässt, wobei leider nicht erklärt wird, warum diese für uns wiederum relevant sein sollen.

So nimmt die Gegenwart einen relativ geringen Teil des Buches, hauptsächlich am Anfang und am Ende, ein. Auch manche Passagen der Lesung werden kurz aus der Gegenwartsperspektive kommentiert und es zeigt sich später, in welcher Weise Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflochten sind.

Die Kapitel der Novelle im Buch waren für mich eher mühsam zu lesen, auf mich wirkte der Schreibstil der Gegenwartshandlung deutlich flüssiger. Das ist wahrscheinlich bewusst so konstruiert, weil es in der Novelle auch darum geht, zu zeigen, wie ein Jugendlicher die ersten Schritte in Richtung Kunst und Schriftstellerei wagt, dabei beobachtet, experimentiert und überlegt, was überhaupt beobachtenswert und erzählenswert ist. Das sind wiederum interessante Überlegungen, die mir durchaus gefallen haben beim Lesen.

Insgesamt war für mich aber die Handlung in diesem Sommer in der DDR und die darin vorkommenden Begegnungen mit Menschen immer wieder wie trübes, ein bisschen undurchschaubares Wasser. Mir war nicht immer ganz klar, worum es wirklich ging, ich habe mich streckenweise gelangweilt und wahrscheinlich viele subtile Hinweise auf das Leben in der damaligen Zeit in dieser Gegend für mich nicht passend wahrnehmen und einordnen können, weil ich mit meinem österreichischen Bezugsrahmen zu wenig darüber weiß. Da hat mir persönlich das Buch zu wenig eine Brücke gebaut, wollte es vielleicht auch gar nicht, das hat allerdings mein Leseerlebnis etwas gemildert.

Ich glaube, dass sich dieses Buch mit eigener DDR-Erfahrung oder zumindest mehr Wissen über die Lebenswelt dort noch einmal deutlich anders lesen könnte, als es für mich war, weil sich dann einiges von dem, was für mich rätselhafte Andeutungen waren, aufklären würde. Vielleicht würden sich dann auch noch einmal andere Zusammenhänge zur Gegenwartshandlung ergeben.

So habe ich also abschließend die Vermutung, dass in diesem Buch mehr Tiefgründigkeit und damit vielleicht auch mehr Interessantes liegt, als ich aus meiner individuellen Leseperspektive mir erschließen konnte. Damit kann ich aber auch keine allgemeine Leseempfehlung für ein breites Publikum aussprechen, da ich davon ausgehe, dass es je nach persönlichem Vorwissen ganz anders wirken kann.

Für mich war es ein streckenweise eher mühsam zu lesendes Buch, das mich an manchen Stellen gelangweilt hat und ein eher zähes Leseerlebnis war, auch wenn ich schon auch einige interessante Gedanken und Leseeindrücke, insbesondere zum Coming-of-Age und zur Entwicklung im künstlerischen und schriftstellerischen Bereich für mich mitnehmen konnte.

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Das Wasser im August

Rezensionen von Karina :

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Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis

Wenn Bienen sterben

Das war eine Dystopie ganz nach meinem Geschmack.

Was mir besonders gefallen hat: Der Roman 'Wenn die Bienen schweigen' von Caryl Lewis fühlt sich erschreckend realistisch an. Denn so dystopisch die Handlung zunächst klingt, ist vieles davon gar nicht so weit von unserer Realität entfernt. Das Bienensterben ist längst ein Gegenwartsproblem und in manchen Regionen werden Pflanzen bereits von Hand bestäubt.

Im Roman wird daraus ein grausames System: Mädchen ab elf Jahren werden in Lager gebracht und müssen jeden Tag mit Pinseln Apfel- und Birnbäume bestäuben. Sie leben unter strengster Bewachung, ohne Privatsphäre. Mit ihrer ersten Periode endet diese Arbeit - und sie werden zwangsverheiratet, um Kinder zu bekommen.

Jess, unsere Hauptfigur, kennt die Welt vor diesem System nur aus Büchern und den Erzählungen ihrer Mutter und der Nachbarin. Sie liebt das Malen. Als sie im Lager unverhofft an Farben kommt und ein Bild malt, beginnt sich etwas zu verändern. Die Mädchen beginnen, Fragen zu stellen - und der Widerstand wächst.

Ich mochte besonders, dass der Roman nicht einfach nur eine düstere Zukunft entwirft, sondern einen dazu bringt, über unsere Gegenwart nachzudenken. Vieles erscheint erschreckend möglich. Und genau das macht die Geschichte so beklemmend.

Jess war mir persönlich manchmal etwas zu abgeklärt und erwachsen dargestellt, aber das hat meinen Gesamteindruck kaum getrübt.

Ein wirklich lesenswerter Roman, der aufrüttelt, nachdenklich macht und mir noch eine Weile im Kopf bleiben wird. ????????

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Wenn die Bienen schweigen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann

Man muss sich drauf einlassen

Als ich Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann vor einigen Monaten zum ersten Mal lesen wollte, fand ich keinen richtigen Zugang zu dem Buch. Die Sprache erschien mir sperrig, der Protagonist zu verkopft, seine Haltung zu distanziert. Nach einigen Seiten legte ich das Buch deshalb erst einmal zur Seite.

Als ich es nun erneut zur Hand nahm, war der Zugang plötzlich da. Und einmal gefunden, habe ich den verbleibenden Teil des Romans in kürzester Zeit gelesen. Vielleicht ist das bezeichnend für ein Buch, das sich nicht ohne Weiteres nebenher lesen lässt: Die Ausweichschule verlangt Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf seine besondere Erzählweise und auf seinen Protagonisten einzulassen.
Spannend ist vor allem die Konstruktion des Romans. Jedes Kapitel bewegt sich auf zwei zeitlichen Ebenen, die jeweils für sich fortlaufend erzählt werden. Die eine spielt vor dem Besuch eines Theaterstücks, die andere danach. Beide Ebenen laufen parallel nebeneinander her und treten dadurch zunehmend in Beziehung zueinander. Gerade diese zeitliche Verschiebung macht die Zerrissenheit des Protagonisten sichtbar. Was zunächst vielleicht sprunghaft oder sperrig wirkt, bekommt nach und nach eine eigene Logik.
Überhaupt ist es vor allem die Haltung des Protagonisten, die das Buch vorantreibt. Seine Gedanken, seine Beobachtungen und seine Art, die Welt zu betrachten, bestimmen den Rhythmus der Erzählung. Dabei ist er nicht unbedingt eine Figur, der man sofort nahekommt. Vielmehr muss man sich auf seine Perspektive einlassen. Genau das ist für mich der entscheidende Punkt dieses Romans.
Die Ausweichschule ist für mich deshalb kein Buch, das man mal eben nebenbei liest. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und vielleicht auch den richtigen Moment. Mein erster Leseversuch ist daran gescheitert. Beim zweiten Mal konnte ich mich auf die Sprache und die eigentümliche Erzählweise einlassen – und dann hat mich das Buch zunehmend gepackt.

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Die Ausweichschule

Rezensionen von Claudia H.:

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The Bodyguard von Katherine Center

Wunderbare liebevolle RomCom mit viel Humor

Worum es geht:
Hannah Brooks ist nicht gerade groß und wirkt eher unscheinbar. Aber genau hierin liegt eine ihrer Stärken. Sie ist Personenschützerin und je unauffälliger sie arbeitet, desto besser für ihre Klienten. Eigentlich arbeitet sie hauptsächlich für irgendwelche Multimillionäre, CEOs pp.

und nicht für irgendwelche Berühmtheiten. Doch dann kommt den Superstar Jack Stapleton in die Stadt und Hannah's Firma erhält den Auftrag, den Schauspieler vor einer Stalkerin zu beschützen. Da Jacks Familie auf keinen Fall wissen soll, dass er einen Bodyguard benötigt, wird Hannah kurzerhand zu seiner Fake-Freundin erklärt.

Mein Fazit:
Die Story ist echt witzig und gleichzeitig geht sie einen ans Herz. Hannah ist mir direkt ans Herz gewachsen. Ich habe so schön mit ihr gelitten. Dabei habe ich auch einige Male herzhaft gelacht und ganz viel geschmunzelt. Die Story hat wirklich alles, was eine gute RomCom so braucht, dazu gibt es noch eine gute Portion Spannung. Außerdem liebe ich den Schreibstil von Katherine Center. Deshalb konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Hannah ist eine tolle und starke kleine Persönlichkeit, die ich echt gefeiert habe.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen 5 Sterne.

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The Bodyguard

Rezensionen von Francesca :

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Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund

Originell, atmosphärisch und fantastisch - 3,5 Sterne

Kurzmeinung: Originelle, märchenhafte Geschichte mit toller Atmosphäre, besonderen Figuren und einer tollen Idee rund um die Zeit. - 3,5 bis 4 Sterne

Juli im Land der Zeitgeister war für mich wirklich mal etwas komplett anderes! So eine Geschichte habe ich bisher tatsächlich noch nicht gelesen oder gehört und genau diese Originalität hat mir richtig gut gefallen.

Die Geschichte startet direkt und man ist sofort mitten im Geschehen. Juli landet in einer Welt, in der die Zeit stillsteht und es einfach immer 14:30 Uhr ist, allein diese Idee fand ich schon richtig cool. Dazu kommen jede Menge spannende Figuren: der kleine Zeitgeist Trim, ein Zauberer, eine Hexe, ein Uhrenmacher und noch einige mehr. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie sie die Zeit wieder zum Laufen bringen können.
Besonders schön fand ich die Atmosphäre. Teilweise war die Geschichte richtig märchenhaft und hat ein tolles Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Auch Juli mochte ich als Charakter sehr gerne. Und obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Erzählern bin, hat mir der Erzähler hier wirklich gut gefallen. Ich hatte schnell das Gefühl, in die Geschichte hineingezogen zu werden und sie würde mir direkt erzählt werden. Ein kleines Highlight waren für mich auch die kurzen Sätze am Anfang jedes Kapitels, die ganz grob andeuten, was einen im nächsten Abschnitt erwartet. Das hat für mich jedes Kapitel schön eingeleitet, ohne zu viel vorwegzunehmen.

Trotzdem hat mir im Nachhinein beim Worldbuilding ein bisschen etwas gefehlt. Wir bekommen zwar viele fantastische Elemente und Figuren präsentiert, aber die Welt und ihre Regeln werden teilweise nur sehr wenig erklärt. Was genau die Zeitgeister können, welche Rolle bestimmte Figuren haben oder wie Juli diese Welt eigentlich kennt bzw. in welchem Verhältnis ihre normale Welt dazu steht, blieb für mich teilweise offen. Während des Hörens hat mich das gar nicht so sehr gestört, erst nach dem Ende sind mir einige offene Fragen aufgefallen. Gerade mit Blick auf die Zielgruppe ab 9 Jahren hätte ich mir an manchen Stellen noch ein paar zusätzliche Erklärungen gewünscht.

Trotzdem hatte ich wirklich viel Spaß mit der Geschichte. Sie ist fantasievoll, originell und einfach mal etwas anderes. Ich glaube, gerade Kinder können hier richtig viel entdecken und Spaß an dieser besonderen Welt haben. Aber auch als Erwachsene hatte ich definitiv meine Freude daran.

Für mich sind es 3,5 bis 4 Sterne, mit einer richtig tollen Grundidee, bei der ich mir beim Worldbuilding einfach noch ein kleines bisschen mehr gewünscht hätte.

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Juli im Land der Zeitgeister

Rezensionen von Francesca :

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Fantastic Friends 1: Tausche Mathe gegen Drache von Sabrina J. Kirschner

Unterhaltsam, aber mit Startschwierigkeiten

Zwischendurch greife ich ganz gerne mal zu einem Kinderbuch, vor allem wenn ein bisschen Fantasy dabei ist. Bei Fantastic Friends 1: Tausch Mathe gegen Drache hatte ich allerdings erstaunlich große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen.

Gerade am Anfang wird man ziemlich direkt ins Geschehen geworfen und es gibt direkt einige Figuren und Orte.

Dadurch war ich erstmal etwas verloren und musste den Anfang mehrfach wiederholen. Auch im weiteren Verlauf hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich nicht ganz so nah an den Figuren dran bin, wie ich es mir gewünscht hätte.

Dazu kam, dass ich mir von der Geschichte aufgrund des Titels und Covers etwas anderes erwartet hatte. Unterhalten hat sie mich trotzdem und als leichte Fantasygeschichte für zwischendurch funktioniert sie auf jeden Fall.

Für mich insgesamt eine nette Geschichte, die mich aber leider nicht ganz abholen konnte. Für mich sind es solide 3 Sterne

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Fantastic Friends 1: Tausche Mathe gegen Drache

Rezensionen von Francesca :

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Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

Atmosphärisch, spannend und voller kleiner Brotkrumen - 4,5 Sterne

Mit dem Jahreszeitenwechsel in Richtung Herbst hatte ich mal wieder richtig Lust auf einen Thriller und Die Nachbarin von Nova Winter hat mir dabei unglaublich viel Spaß gemacht.

Was ich an Thrillern besonders liebe, ist dieses ständige Theorien-Spinnen: Man glaubt, endlich zu wissen, was passiert, verwirft die Theorie wieder, baut sich eine neue zusammen und denkt irgendwann nur noch: „Okay, dann muss es DAS sein!“ Genau dieses Hin und Her hat hier für mich richtig gut funktioniert.

Ich wollte die ganze Zeit weiterhören, weil immer wieder kleine neue Hinweise und Brotkrumen eingestreut wurden.

Erzählt wird die Geschichte dabei grundsätzlich über eine Erzählerstimme. Normalerweise bin ich gar nicht der größte Fan davon, weil ich gerade bei Thrillern unheimlich gerne ganz nah an den Figuren dran bin und Geschichten in der Ich-Perspektive deshalb oft lieber mag. Hier hat mich das aber erstaunlich wenig gestört. Denn zusätzlich bekommen wir immer wieder ganz punktuell Einblicke aus den Perspektiven anderer Figuren. Diese kurzen Kapitel bzw. Perspektivwechsel sind wirklich schön eingesetzt: Sie geben uns kleine Puzzleteile und neue Brotkrumen, ohne direkt zu viel vorwegzunehmen. Dadurch konnte ich die ganze Zeit weiter Theorien spinnen und war mir trotzdem nie ganz sicher, ob ich tatsächlich auf der richtigen Spur bin.

Auch die Länge hat für mich gut funktioniert. Es gab eigentlich keine wirklichen Längen und gerade zum Ende hin wurde es noch einmal richtig spannend. Die Auflösung selbst hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn mir die Art, wie sie erzählt und aufgelöst wurde, nicht ganz so zugesagt hat. Zum Ende hin ging plötzlich sehr viel auf einmal, wodurch es teilweise etwas hektisch wurde. Ich musste ein paar Stellen noch einmal wiederholen, um wirklich alles mitzubekommen, gerade bei einem Hörbuch nimmt das für mich ein bisschen den Flow raus.

Für die vollen fünf Sterne hat mir am Ende einfach noch ein kleines bisschen etwas gefehlt, vor allem bei der konkreten Auflösung und ihrem Erzählstil. Aber: Ich hatte richtig viel Spaß beim Hören und würde definitiv wieder zu einem Buch von Nova Winter greifen.

Die Nachbarin bekommt deshalb 4.5 Sterne mit klarer Tendenz nach oben und damit ziemlich nah an den fünf Sternen.

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Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus.

Rezensionen von Gerhard P:

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Kaum in Torte zu fassen von Cornelia Westphal

Überzeugen Sie sich selbst!

Das ist wirklich ein außergewöhnliches Kochbuch. Es ist nicht nur die Aufmachung und die Präsentation der Leckerbissen, die einem zum Ausprobieren der Rezepte ermutigen. Die Rezepte sind übersichtlich und man merkt, dass sie von jemandem sind, der weiß worauf es ankommt. Ich habe mich schon ziemlich quer durch das Backbuch durchgekostet und lasse mich immer wieder von den verschiedenen Köstlichkeiten positiv überraschen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese in dem Buch enthaltenen Kunstwerke viel Freude, sowohl den Bäckerinnen und Bäckern als auch den Genießern bringen wird.

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Kaum in Torte zu fassen