Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Barbara G.:
Mein Mosaik-Stickerbuch - Fabelwesen
Für den Zug und Beschäftigung fand ich die Idee der Mosaik- Stickerbücher gut- vor allem, wenn man ein Thema aufgreift, das Kinder interessiert. Meine Kids sind große Fans der Welt der Märchen, Sagen und Fabeln - also wurden es Fabelwesen. Ob Meerjungfrau, Greif oder Kitsune, von bekannteren bis unbekannten Fabelwesen findet man einige Motive im Buch.
Die einzelnen Mosaiksticker sind mit Nummern versehen. So findet man auch schnell den genauen Platz. Je nach Alter des Kindes und Charakter wurde sehr genau oder etwas nachlässiger geklebt - demensprechend sind die Bilder geworden, dennoch scheinen alle bunt und farbenfroh. Ein paar Eindrücke in den Slides. Neben den Stickerbildern gibts auch Vorlagen zum Ausmalen.
Rezensionen von askyfullofpages:
Dunkle Sühne von Karin Slaughter
Ein wilder Ritt
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Mord.
Vergangenheit.
Ermittlungen.
Wow, was war das für ein wilder Ritt! Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen.
Mit Dunkle Sühne ist Karin Slaughter ein spannender Thriller gelungen. Die besondere Stimme der Hörbuchsprecherin Nina Petri hat die Spannung und die Emotionen für mich noch einmal intensiviert.
Die Geschichte hat bei mir von Beginn an viele Emotionen geweckt. Vergangenheit, Familie, Freundschaft, Geheimnisse und Schuld spielen dabei eine große Rolle und nach und nach kommt immer mehr ans Licht. Besonders gut haben mir die Plottwists gefallen, mit denen mich die Geschichte immer wieder überraschen konnte. Dabei blieb es für mich bis zum Schluss spannend.
Auch die Charaktere mochte ich sehr, denn jede*r hatte so sein eigenes Päckchen zu tragen.
Ein ganz großes Kompliment möchte ich Nina Petri machen, die das bei HarperCollins erschienene Hörbuch sensationell eingesprochen hat. Mit ihrer besonderen Stimme und ihrer Art zu erzählen schafft sie es, sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Emotionen und die Atmosphäre der Geschichte wunderbar einzufangen.
Dunkle Sühne war für mich ein toller Thriller und schenkte mir ein genussvolles Hörerlebnis. Die Geschichte, die Charaktere, die Plottwists und diese tolle Umsetzung als Hörbuch fand ich wunderbar. Ich kann es Thriller-Liebhaber*innen wärmstens empfehlen.
Vielen Dank an den HarperCollins Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von Barbara G.:
Disney. So zeichnest du deine Lieblingscharaktere von DK Verlag
Dieses Buch hat mein Ältester von vorne bis hinten durchgemalt. Er meinte als erstes Feedback, die Anleitungen sind super verständlich. Seine Bilder lassen darauf schließen, dass das auch stimmt. Denn: ich war richtig erstaunt, wie gut er die einzelnen Charaktere umgesetzt hat. Er meinte schon bei ein paar Figuren, dass sie nicht soo einfach umzusetzen waren (wie Ska von der König der Löwen), ich fand sie dennoch beeindruckend gelungen.
Die Anleitungen sind schön Schritt für Schritt und arbeiten so, dass auch noch nicht so geübte Zeichner ein Gefühl für Symetrie, Achsen und co bekommen. Die Auswahl der Figuren war auch super: ältere Klassiker finden sich genauso wie modernere Figuren. Es hat eine Menge Spaß gemacht, die Figuren zu zeichnen!
Rezensionen von Barbara G.:
Geniale Kinderwitze zum Lesenlernen von Sandra Meyer
Wir haben das Buch für die Ferien genommen - denn: in den Ferien lesen ist so wichtig für Erstleser:innen! Trotzdem sind ja Ferien und da mag man vielleicht nicht. Es braucht ein Buch mit mehr Motivation, vielleicht auch ganz kurzen Sequenzen zum immer wieder mal zur Hand nehmen. Bei uns klappt es am Besten mit Witzen oder anderem lustigen.
Diese Witze sind super geeignet. Durch die Silbenmethode (Wörter werden zweifarbig geschrieben und so können die Silben zum Lesen besser erfasst werden) fiel es meinem 7jährigen besonders leicht, die Witze zu lesen. Er war immer wieder motiviert, das Buch in die Hand zu nehmen und ein paar Witze vorzulesen - dann hat er das Buch wieder weggelegt und am nächsten Tag wieder in die Hand zu nehmen. Das ist auch leichter bei den Witzen als bei einer zusammenhängenden Geschichte. Auch die Bilder waren motivierend und ansprechend für ihn. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch für Erstleser:innen!
Rezensionen von Katyleh:
Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki
Düster und spannend
Ich muss sagen, dieses Buch hat mich ziemlich schnell in seine Welt hineingezogen. Die Geschichte ist schon sehr düster und stellenweise auch brutal, aber genau das hat für mich irgendwie gut zu dieser großen Fantasy-Geschichte gepasst.
Besonders Sen und Rui haben mir als Hauptfiguren gefallen. Beide haben ihre ganz eigene Geschichte und tragen ziemlich viel mit sich herum.
Sen, der alles verloren hat und unbedingt die Ehre seiner Familie wiederherstellen möchte, war für mich dabei nicht immer einfach einzuschätzen. Rui fand ich dagegen besonders interessant, weil sie selbst noch gar nicht weiß, welche Bedeutung sie eigentlich in dieser ganzen Geschichte hat.
Das Worldbuilding hat mir wirklich gut gefallen. Es gibt Clans, Götter, Dämonen, Intrigen und einen drohenden Bürgerkrieg – also eigentlich ziemlich viel, was man sich bei einem Fantasy-Epos wünscht. Manchmal war mir das Ganze fast ein bisschen zu viel und ich musste mich erst wieder sortieren, aber trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht.
Die Geschichte ist spannend und hat einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Gerade die Mischung aus Rache, Familie, Macht und den übernatürlichen Elementen fand ich sehr gelungen.
Für mich war es nicht durchgehend ein perfektes Buch, deshalb gibt es 4 Sterne, aber ich habe die Reise von Sen und Rui wirklich gerne begleitet und bin gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Fantasy-Fans, die es gerne etwas düsterer, komplexer und blutiger mögen, sollten sich das Buch auf jeden Fall einmal anschauen.
Rezensionen von ekiam:
Only Between Us von Ellie K. Wilde
Fake Dating mit Herz und Tiefgang
Only between us hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ich hatte eine tolle Zeit mit Siena und Brooks und konnte das Buch dank des wunderbar flüssigen Schreibstils kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist mit viel Witz, Charme und Warmherzigkeit erzählt, ohne dass dabei die emotionaleren Seiten der Figuren zu kurz kommen.
Auch der Spice kommt definitiv nicht zu kurz und ist nicht nur hot, sondern angenehm abwechslungsreich. Siena und Brooks sind dabei durchaus erfinderisch.
Geschrieben ist die Geschichte im Dual POV, sodass wir sowohl Sienas als auch Brooks' Perspektive kennenlernen. Das führt natürlich wie so oft dazu, dass man als Leser*in zwischendurch am liebsten beide einmal kräftig schütteln möchte, weil ein klärendes Gespräch offenbar viel zu einfach wäre. Gleichzeitig konnte ich die Gedanken und Entscheidungen beider sehr gut nachvollziehen.
Siena wirkt nach außen unglaublich stark, hat ihre Verletzlichkeit und die Erfahrungen ihrer Vergangenheit aber sehr gut hinter dieser Fassade versteckt. Brooks steht ihr darin in nichts nach. Beide wurden von Menschen verletzt, die auf den ersten Blick gewisse Ähnlichkeiten mit dem jeweils anderen haben. Umso schöner fand ich, dass beide offen genug bleiben, ihre anfänglichen Vorurteile zu hinterfragen und zu erkennen, dass sie sich in ihrer Einschätzung geirrt haben.
Ich liebe den Fake-Dating-Trope ohnehin, aber hier hat mir besonders gefallen, dass die Geschichte nicht nur die klassischen Elemente dieses Tropes bedient. Hinter dem vermeintlichen Spiel steckt deutlich mehr: Es geht um Vertrauen, Verletzlichkeit, vergangene Verletzungen und darum, einem anderen Menschen trotz schlechter Erfahrungen eine echte Chance zu geben.
Dazu kommen jede Menge Humor, Herzklopfen und zwei Protagonisten, deren Dynamik einfach Spaß macht. Für mich eine rundum gelungene Sports Romance und ein Buch, mit dem ich eine richtig tolle Lesezeit hatte.
Rezensionen von inya:
Das Knistern im All von Stephan Lohse
hat mir gefallen
Das Cover fand ich sehr gut gestaltet und ich finde es passt auch super zu den Inhalt des Buches. Denn die Geschichte fängt damit an dass der Protagonist auf einer Klassenfahrt ist. Dort sieht er nachts eine Antilope am Strand und es wird klar dass er in einem psychischen Ausnahmezustand steht und Hilfe benötigt.
Diese Hilfe bekommt er auch. Und wir begleiten den Protagonisten durch seine letzten Schuljahre. Ein klassischer Coming of Age Roman. Doch teilweise nicht ganz so leicht zu lesen und zu verstehen. Da die Sprache im Buch relativ abgehackt ist und man nicht immer gut in Gedankengängen folgen kann. Dennoch fand ich das Buch sehr interessant und ich fand einfach das Setting und die ganze Story gut gewählt. Deshalb habe ich das Buch trotz der schwierigeren Sprachwahl gerne gelesen. Wann kann es auch allen Leserinnen empfehlen.
Rezensionen von anushka:
Red Star Rebels von Amie Kaufman
Nette Young Adult Geschichte mit etwas Romantik und Science-Fiction-Vibes
Der Mars, 2067: Die Mars-Station der UN wird aufgrund einer Kontamination evakuiert. Nur die Anhalterin Cleo bleibt zurück, da sie nicht offiziell auf der Station lebt. Doch unerwarteter Weise ist auch Hunter Graves noch in der Station: der unglaublich gut aussehende, reiche und einflussreiche Erbe des GravesUP Imperiums, das die Besiedlung des Mars ermöglicht hat.
Obwohl die Station eigentlich verlassen sein sollte, treiben sich auf einmal noch mehr Leute dort herum: fremde Söldner:innen tauchen plötzlich in der Station auf. Trotz aller Unterschiede müssen sich Cleo und Hunter zusammentun, um zu überleben …
Das Buch ist wie sein Cover: oberflächlich eine süße kleine Geschichte mit Marsbezug. Sie ist dabei eine Young-Adult-Geschichte mit einer eher zarten Liebesgeschichte, auch wenn zwischendurch versucht wird, etwas “Hotness” mit einzubauen, doch das bleibt weitgehend unschuldig. Und das ist auch sinnvoll so, denn immerhin befinden sich die beiden in einer lebensbedrohlichen Situation auf einem fremden Planeten. Da würde der reine Fokus aufs “Rummachen” doch etwas fehl am Platz wirken. Unter der Oberfläche ist das Buch aber durchaus auch gesellschaftskritisch. Der Konflikt zwischen Hunter und Cleo beruht unter anderem darauf, dass GravesUP seine Marktmacht ausnutzt und nur Menschen mit ausreichend Geld Zugang zum Mars gewährt. Das wird vor allem aus Cleos Perspektive wiederholt kritisch reflektiert. Die Handlung ist weitgehend logisch und mitreißend. Es entstehen Tempo und Spannung und auch eine interessante Atmosphäre vom Leben auf einem fremden Planeten. “Red Star Rebels” ist bei Weitem keine ausgeklügelte Science Fiction, aber es ist eine nette, durchaus packende Geschichte mit einer romantischen Prise, die auch nicht eingefleischten Science-Fiction-Fans die Vibes eines anderen Planetens vermittelt und zu unterhalten weiß.
Rezensionen von anushka:
Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl
Ein Romangefühl, das Geschichte lebendig macht
Sein Leben lang hatte seine Großmutter Hedwig Krämer einen kleinen Akzent, den sich Michael Riepl nicht erklären konnte. Als Familie gibt es nur ihn, seine Schwester und seine Mutter. Nie hat Michael jemanden anderen aus der Familie kennengelernt. Jahre nach ihrem Tod überreicht ihm die Mutter die aufgeschriebenen Erinnerungen der Großmutter, die Michael in die Ukraine der 1930er- und 1940er-Jahre führen.
Hedwig hat dort als Nachfahrin deutscher Auswanderer die ethnischen Säuberungen Stalins überlebt und erzählt in ihren Aufzeichnungen von dieser Zeit und ihrer Flucht aus der Ukraine.
Der Autor verknüpft gekonnt die Erinnerungen seiner Großmutter, teilweise wörtlich als Auszüge aus ihren Aufzeichnungen, mit seinen eigenen Erfahrungen aus der Arbeit für das Rote Kreuz, die ihn in die Ukraine, aber auch in andere Krisengebiete, führen. Er begibt sich auf Spurensuche, doch dann kommt ihm der russische Angriff in die Quere. Eindrucksvoll zieht der Autor Parallelen zwischen den historischen Ereignissen und zeigt so sehr deutlich auf, dass sich in den letzten hundert Jahren wenig verändert hat und es weiterhin ethnische Verfolgung und unnötiges Sterben gibt. Dabei erzählt er einfühlsam von eigenen Erlebnissen wie dem Austausch und der Identifizierung gefallener Soldaten, aber auch von den Erlebnissen seiner Großmutter. Besonders gut gefallen hat mir, dass seine eigene Geschichte nicht nur einen Rahmen bildet und dann “lediglich” die Aufzeichnungen von Hedwig eingefügt werden, sondern dass beide Geschichten eng verbunden sind, regelmäßig abwechseln und dass der Autor Hedwigs Geschichte selbst ausformuliert und nur hin und wieder wörtlich aus ihren Aufzeichnungen zitiert. Dabei wirkt das Buch weitgehend belletristisch und fast nie wie ein Sachbuch. Riepl streut historische Informationen gekonnt mit ein, sodass das Buch nie den erzählerischen Ton verliert. Gleichzeitig zeigt er deutlich auf, wie die historischen Ereignisse noch heute in der Region nachwirken, ohne dabei belehrend zu wirken. Auch wenn das Buch sich einer schweren Thematik widmet und mit seinem Fokus auf die Ukraine aktuell nicht ungewöhnlich ist, sticht es für mich doch durch den gelungenen Erzählstil und die Perspektive auf die sogenannten Schwarzmeerdeutschen und gleichzeitig auch andere Weltregionen heraus.
Rezensionen von Cellissima:
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
Eine ebenso schöne wie berührende Geschichte - und ein Wohlfühlbuch!
Amanda Eleonore Atkins ist Finanzbeamtin. Sie braucht klare Regeln und Routinen. Tag für Tag. Sie liebt Bücher. Sie liest seit Jahrzehnten keine fiktiven Geschichten mehr.
Doch dann kommt sie eines Tages wieder in ihre geliebte Bibliothek, und Mrs Hodgins ist nach Jahrzehnten plötzlich nicht mehr da.
Statt ihrer arbeitet nun der junge Henry Brown in der Bibliothek - jedenfalls als Aushilfe. Und er erzählt ihr, dass er von Mrs Hodgins den Auftrag bekommen habe, Amanda einen verborgenen Leseraum zu zeigen; sie habe ihm eingeschärft, dass er dies auf keinen Fall vergessen dürfe. Also tut er es.
Und in diesem verborgenen Leseraum entdeckt sie nicht nur Bücher, sondern auch Robert Joy und Xiao Mei Smith. Sie erleben Geschichten, werden mit ihren Träumen, Ängsten, Sehnsüchten und Wünschen konfrontiert ... denn diese Bibliothek beherbergt eben nicht nur Unmengen an Büchern - sondern auch die Wünsche und Träume aller Personen, die sie betreten ...
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"Ms Atkins und die Bibliothek der Träume" ist ein leises Buch; ein schönes; ein trauriges; ein unfassbar berührendes; ein magisches; und insgesamt einfach ein sehr gutes Buch.
Vanessa Göckings Schreibstil hat mir extrem gut gefallen. Stets angenehm zu lesen, von dieser besonderen Schönheit, unfassbar atmosphärisch ... ich kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Schreibstil so gut gefallen hat. Schon allein deswegen habe ich dieses Buch unglaublich gerne gelesen.
Die Idee der Autorin, diese Geschichte ... sind so fantasievoll, so originell!
Auch die Figuren schließt man schnell sehr ins Herz. Im Mittelpunkt steht natürlich Amanda; über die anderen Figuren hätte man vielleicht noch mehr schreiben können; ich hätte gerne noch etwas mehr über sie erfahren. Aber auch so ist diese Geschichte einfach rund.
Obwohl Fantasy nicht mein Lieblingsgenre ist bzw. ich allenfalls cosy fantasy wirklich mag und gerne und in letzter Zeit zunehmend lese, hat mir dieses Werk wirklich gefallen, sodass ich es auch Lesern empfehlen würde, die nicht oder nicht allzu gerne Fantasy lesen. Denn "Ms Atkins und die Bibliothek der Träume" ist so viel mehr als das!
Es ist eine wunderschöne und zutiefst berührende Geschichte über Familie, Freundschaft, Liebe, Schicksalsschläge, Schuld und Vergebung, Träume, Ängste, Sehnsüchte, Wünsche, Akzeptanz, Heilung, Hoffnung, voller Weisheit ... und natürlich auch und vor allem auch eine Liebeserklärung an Bücher, Bibliotheken und das Lesen!
Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass es mir persönlich am Ende zu traurig wurde. Die Autorin erzählt auch dieses Ende nicht nur schwer und belastend, sondern stimmig und versöhnlich. Mir persönlich wurde es aber zu ernst und traurig. Ich möchte aber betonen, dass das nur mein persönliches Empfinden ist. Und rückblickend, wenn man erfährt und dann weiß, warum Amanda diese festen Regeln und Routinen braucht, warum sie seit Jahrzehnten keine fiktiven Geschichten mehr liest, obwohl sie diese als Kind liebte, warum sie so ist, wie sie ist ... dann macht das Sinn, dann ist das konsequent und auf eine Weise für Amanda sogar schön und erlösend.
Aber man hätte diese Begegnung mit dieser Person im Traum auch genau so geschehen lassen können, ohne danach mit Amanda geschehen zu lassen, was eben am Ende des Buches mit ihr geschieht. Das war es, was für mich unerwartet, was mir persönlich zu schwer und traurig war und was ich mir anders gewünscht hätte. Nicht die Begegnung mit der anderen Person im Traum - sondern eben das, was wir davor und danach über Amanda lesen; was mit Amanda am Ende der Geschichte geschieht.
Das hat für mich persönlich den Gesamteindruck etwas runtergezogen.
Insgesamt ist "Ms Atkins und die Bibliothek der Träume" aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das einem gerade jetzt im Herbst in eine Wolldecke gekuschelt und mit einer Kanne Tee ein paar wundervolle Lesestunden schenkt.











