Kunden em pfehlungen
Rezensionen von praja:
Queen of Faces - Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Ich fands wirklich gut
Ich hatte bei dem Buch echt hohe Erwartungen und wurde zum Glück nicht enttäuscht. Die Idee, dass Körper einfach gekauft und gewechselt werden können, fand ich richtig spannend und gleichzeitig erschreckend. Vor allem wie stark Geld darüber entscheidet, wer gesund sein darf und wer nicht, hat mich beim Lesen beschäftigt.
Die Welt und das Magiesystem fand ich richtig cool und auch Ana mochte ich total. Sie macht Fehler, trifft fragwürdige Entscheidungen und genau dadurch wirkte sie für mich echt. Generell mochte ich, dass hier nicht alles klar gut oder böse ist.
Ganz ohne Kritik gehts aber nicht. Gerade am Anfang kommen extrem viele Begriffe und Infos auf einmal und teilweise war mir auch einfach zu viel gleichzeitig los. Ein bisschen mehr Ruhe hätte manchen Dingen gutgetan.
Ich lese aktuell echt viel und brauche deshalb endlich mal nicht mehr gefühlt 10 Jahre für ein Buch, aber hier war ich trotzdem verhältnismäßig schnell durch. Das sagt eigentlich schon einiges. :D
Die Mischung aus Fantasy, dystopischen Vibes, Academy Setting und den gesellschaftlichen Themen fand ich richtig stark. Für ein Debüt echt beeindruckend und ich will definitiv wissen, wie es weitergeht.
Rezensionen von praja:
Don't let me fall von Kelsie Rae
tja, ich hab dann wohl ein neues Genre für mich unlocked!
Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich irgendwann mal freiwillig eine Sports Romance lese. ???? Das war für mich immer so ein Genre, an dem ich ziemlich entspannt vorbeigelaufen bin. Und jetzt sitze ich hier und will mehr davon. Also irgendwas ist da wohl schiefgelaufen. :D
Ich mochte Ash und Colt zusammen echt gerne und gerade dieses ganze "eigentlich dürfen wir nicht"-Ding hat mich überraschend gut abgeholt.
Dazu kam, dass sich das Buch super locker lesen ließ und ich teilweise wirklich einfach durch die Seiten geflogen bin. Die wechselnden Perspektiven mochte ich auch sehr, weil man dadurch beide Seiten der Geschichte mitbekommen hat.
Ash war mir manchmal ein bisschen zu naiv und bei Logan hätte ich sie zwischendurch gerne einmal kräftig geschüttelt, weil der Typ wirklich eine wandelnde Red Flag ist. ???? Dafür mochte ich Colts Entwicklung im Laufe der Geschichte umso mehr.
Was mich tatsächlich gewundert hat: Für eine Sports Romance gab es gar nicht sooo viel Sport. Aber vielleicht war genau das für meinen Einstieg ins Genre gar nicht schlecht.
Hat mich auf jeden Fall komplett überrascht, richtig gut unterhalten und jetzt hab ich Bock auf mehr Sports Romance. Das hatte ich so auch nicht auf meiner 2026-Bingokarte.
Rezensionen von Claudia R.:
Der Daily Lama von Sarah Rondot; Barbara Steinhilber
Resilienz
Klappentext / Inhalt:
Stark durch Krisen mit dem Daily Lama
„Lass den Kopf nicht hängen“, bekommen Kinder oft von Erwachsenen zu hören. Leichter gesagt als getan! Was tun, wenn man sich aber schon wochenlang auf einen Ausflug gefreut hat, und dann regnet es und alle Pläne fallen ins Wasser? Oder, wenn man überzeugt ist, beim nächsten Handballturnier die Trophäe zu gewinnen und man verliert haushoch?
Sam hat eine Rolle im Theaterstück seiner Schule ergattert.
Das ist aufregend, denn das heißt, dass er vor ganz vielen Leuten auf der Bühne stehen muss – und das im Wikingerkostüm! Allein beim Gedanken daran schlottern ihm die Knie. Nur gut, dass es den Daily Lama gibt: ein sprechendes Lama, das spezialisiert ist auf alles, was mit Entspannung und Meditation zu tun hat. Sams tiefenentspannter Freund ist zufälligerweise auch der Regisseur des Stücks und mitgebracht hat er gleich eine ganze Bande von Lamas, die Sam und den anderen Kindern der Theater-AG mit Kostümen, Ratschlägen, guter Laune und Pausensnacks zur Seite stehen.
In einer aufregenden Freizeitwoche geht Sams Theater-AG durch zahlreiche kleine und große Krisen, und erforschen dabei die Wikinger-Siedlung Haithabu. Sie schöpfen Mut aus ihren Erfolgen und Misserfolgen; sie lernen, sich mehr zu trauen, über ihren Schatten zu springen und stellen am Ende schließlich ein tolles Theaterstück auf die Beine.
Das Buch für alle Kinder gedacht, die in schwierigen Situationen Rat brauchen und sich nicht entmutigen lassen wollen: Ist es wirklich schlimm, wenn mir nicht gleich etwas gelingt? Oder kann ich nicht einfach nach dem Hinfallen wieder aufstehen und es nochmal versuchen? Das Zauberwort heißt Resilienz – das kann man sich wie ein Schutzschild gegen Wind und Wetter vorstellen, welches man selbst bastelt, aufspannt und in Stand hält. Manchmal hilft eine Prise Mut, manchmal ein guter Ratschlag oder aufmunternde Worte – nur aufgeben darf man nicht, das sagt zumindest der Daily Lama.
Im Anhang finden kleine und große Leser zu jeder Geschichte kindgerechte Tipps, Hinweise und Übungen zum Thema Resilienz von Dr. Barbara Steinhilber. Illustriert ist das gesamte Buch von Saskia Gaymann.
Wenn man sich zu einem bestimmten Thema aus der Daily Lama Reihe gezielt informieren möchte, können die Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Cover:
Das Cover ist toll in Szene gesetzt. Eine Bühne mit einem Wikingerschiff und einigen Darstellern ist hier erkennbar. Neben zwei Kids kann man auch ein Lama erkennen, welches sich als Regisseur betätigt. Optisch und auch farblich ist das Ganze toll umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist auch hier erkennbar,
Meinung:
Lampenfiber und Prüfungsangst, wer kennt es nicht? Vorher weiß man alles und das Gelernte und der Text sind einem bewusst, aber plötzlich auf der Bühne oder bei der Prüfung ist es auf einmal weg. Doch kann man da nicht etwas machen? Sam hat eine Rolle bei einem Theaterstück bekommen, doch jetzt schlottern ihm die Knie, ob er sich dieser Situation stellen kann und die Nerven behält?
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Schnell findet man in Geschichte und Charaktere hinein. Das Thema Resilienz wird hier gut und verständlich in eine spannende und lustige Geschichte mit ganz viel Wikinger Wissen und der richtigen Atmosphäre gepackt. Viele Tipps und Impulse zur Resilienz sind in die Geschichte verwoben, dass man beim Lesen gar nicht merkt, dass es dabei um Resilienz geht. Es ist toll gemacht und der Fokus liegt hier auf der Mischung aus guter Unterhaltung und der Vermittlung von wichtigen Werte. Resilienz und das Achten auf die eigene innere Stimme wird hier geschickt mit eingebaut und durch Übungen und Impulse perfekt ergänzt.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und die Anfänge sind auch sehr schön herausgearbeitet. Gestaltung und Gliederung haben mir auch hier sehr gut gefallen. Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.
Es handelt sich hierbei um den dritten Band des Daily Lama, aber man kann die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen, da jeweils ein anderes Thema im Fokus steht und die entsprechende Geschichte prägt.
Das Thema Resilienz wird hier sehr gut verständlich umgesetzt und man kann dem Ganzen gut folgen. Die Geschichte selbst ist humorvoll, spannend und unterhaltsam angelegt. Auch dieses Buch hat mir wieder sehr viel Freude bereitet.
Im Anhang findet man wieder einige Übungen und das Thema Resilienz wird hier nochmal eingehender beleuchtet. Man kann hier so einiges lernen und neben der Resilienz hält auch das Wikinger Wissen hier gewissen Anklang. Eine tolle gelungene Mischung aus spannender Geschichte mit Wikinger Flair und Impulsen zum Thema Resilienz. Mir hat es richtig gut gefallen und ich empfehle es sehr gern weiter.
Fazit:
Eine tolle gelungene Mischung aus spannender Geschichte mit Wikinger Flair und Impulsen zum Thema Resilienz.
Rezensionen von praja:
The Arcane Arts von S. D. Coverly
unerwartet gut
Ich war mir anfangs echt nicht sicher, ob das was für mich ist. Dark Romance lese ich zwar ab und an mal, aber ist jetzt nicht so mein liebstes Genre.
Naja. Leider bin ich ein absolutes Cover-Opfer und genau deshalb hab ichs dann mitgenommen. Und am Ende war ich wirklich gut unterhalten, also absolut keine Fehlentscheidung, die ich da getroffen habe! :D
Die Welt war richtig cool.
Ich mochte das Magiesystem, die Rituale und den düsteren Touch von allem. Die Atmosphäre war der Hammer.
Die Dynamik zwischen Ellsbeth und Rawlins war interessant, aber ich bin mit dem Machtgefälle zwischen den beiden nicht soooo gut klargekommen.
Teilweise hat sich vielleicht auch deshalb das Buch für mich dann sehr gezogen.
Ich hätts cool gefunden, wenn die Story um ihre Schwester noch mehr Raum bekommen hätte. Ich hab mich da etwas gefühlt wie damals bei Phantasma. Am Anfang noch ein wichtiger Punkt und plötzlich irgendwie kaum noch präsent. Oder eben zu wenig. Irgendwie ist das zwischendurch voll untergegangen.
Auch zwischen den Protas hätte ich mir stellenweise mehr Spannung gewünscht.
Vielleicht ist das hier einfach mein persönliches Gefühl, weil mir ihre Dynamik nicht so gut gepasst hat und sich das deshalb auch weniger nach Spannung angefühlt hat, aber mir persönlich wars auf jeden Fall zu wenig.
Es hat mich aber wirklich gut unterhalten. War für mich kein Highlight, aber ein durchaus gutes Buch.
Rezensionen von praja:
Im Bann des Erlkönigs von Mina Roth
sorry, aber es war gar nicht meins
Ich fühl mich immer scheiße, wenn ich ein Rezensionsexemplar schlecht bewerten muss. Bzw generell, wenn ich Bücher schlecht bewerte. Am Ende hat jemand sein Herzblut da reingesteckt und sich Mühe gegeben. Und man muss immerhin sagen, dass die Story an sich ganz nice war.
Es war halt nur so unfassbar vorhersehbar und die Protagonistin ist so unfassbar dumm und alle dummen Sachen, die sie macht, sind natürlich wie durch ein Wunder genau das, was den Plot vorantreibt, egal wie unlogisch das ist.
Und den Schreibstil fand ich auch schrecklich. Es wurde irgendwie ständig irgendwas beschrieben, was absolut nicht Storyrelevant war und der Satzbau war ne Vollkatastrophe.
Ich will eigentlich gar nicht mehr dazu sagen, denn vielleicht wird es dem nächsten besser gefallen. Aber meins war es leider gar nicht. Auch wenn die Story eigentlich perse nicht schlecht war. Man hätte das nur ein bisschen besser aufziehen müssen....
Aber bildet euch selbst ein Urteil!
Rezensionen von Shilo:
Spuren des Glücks von Mia Milberg
Ein schöner Abschluss der Ostsee Trilogie
Nach den schweren Jahren des Krieges scheint für Vroni zunächst ein ruhigeres Leben möglich zu sein. Mit ihrem Mann Karl und den vier Kindern hat sie zwar eine Familie, um die sie sich kümmert, doch für Vroni ist damit nicht alles gesagt. Sie merkt immer mehr, dass in ihrem eigenen Leben noch etwas fehlt.
Sie möchte nicht nur für andere da sein, sondern auch herausfinden, was sie selbst eigentlich möchte.
Vroni war für mich eine Frau, die lange versucht, es allen recht zu machen. Doch innerlich gibt sie sich damit nicht zufrieden. Karl hat seine Arbeit und seine alten Kränkungen, während Vroni immer stärker spürt, dass auch ihre eigenen Wünsche einen Platz haben sollten. Das sorgt zwischen Vroni und Karl immer wieder für Spannungen. Beide gehen mit ihren Vorstellungen vom Leben anders um, und gerade das macht ihr Zusammenleben nicht einfacher.
Dabei mochte ich, dass Vroni nicht als starke Frau dargestellt wird, die von Anfang an genau weiß, was sie will. Sie muss erst selbst herausfinden, was ihr fehlt und welchen Weg sie gehen möchte. Das machte ihren Kampf um ein eigenes Leben für mich glaubwürdig und hat mich an einigen Stellen auch nachdenklich gemacht.
Eine schöne Seite der Geschichte war für mich die Musik. Sie bringt etwas in Vroni zum Vorschein, das lange keinen richtigen Platz in ihrem Leben hatte. Gleichzeitig verändert sich dadurch einiges. Aus einem Wunsch, den sie vielleicht selbst lange nicht ernst genommen hat, wird langsam eine Möglichkeit, etwas Eigenes aufzubauen.
Auch Fritz Becker spielt in Vronis Gedanken noch eine Rolle. Die Erinnerungen an ihn zeigen, dass manches aus ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist und sie sich deshalb auch mit ihren eigenen Gefühlen auseinandersetzen muss. Dabei geht es nicht nur um eine alte Liebe. Vielmehr wird deutlich, dass Vroni sich fragen muss, was sie eigentlich glücklich macht und ob sie bereit ist, dafür Veränderungen in Kauf zu nehmen. Dadurch wollte ich wissen, wie Vroni sich am Ende entscheiden wird.
Die Zeit nach dem Krieg kommt dabei glaubwürdig herüber. Von einem unbeschwerten Neuanfang kann für Vroni und ihre Familie noch lange keine Rede sein. Vieles muss sich erst wieder einspielen und auch die Menschen tragen ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren mit sich. Das merkt man besonders im Umgang zwischen Vroni und Karl.
Zwischendurch gibt es für Vroni aber auch kleine Lichtblicke. Sie spürt, dass sich für sie etwas verändern könnte und dass vielleicht noch ein anderer Weg vor ihr liegt. Gerade dieser Wechsel hat mir gut gefallen. Vroni bekommt ihren Weg nicht einfach geschenkt, sondern muss sich vieles selbst erkämpfen.
Vronis Weg war für mich nicht immer leicht zu verfolgen, gerade weil sie sich zwischen ihrer Familie, ihren eigenen Wünschen und den Erwartungen ihrer Zeit entscheiden muss. Trotzdem konnte ich ihre Gedanken und ihr Verhalten gut nachvollziehen. Es gab Stellen, an denen ich mir gewünscht hätte, dass sie etwas mutiger für sich selbst einsteht. Umso schöner war es, ihre Veränderung mitzuerleben.
Mia Milberg erzählt die Geschichte in einer ruhigen und gut verständlichen Art. Die Menschen in der Geschichte haben ihre guten und ihre schwierigen Seiten. Vroni ist keine Frau, die immer alles richtig macht. Sie zweifelt, trifft Entscheidungen, die nicht jedem gefallen, und muss mit den Folgen leben. Dadurch konnte ich sie als Figur gut greifen und ihren Weg gerne mitverfolgen.
Mit „Spuren des Glücks“ endet zugleich die Ostsee Trilogie. Als dritter und letzter Band führt die Geschichte noch einmal zurück zu einer Familie, deren Weg über mehrere Bücher hinweg begleitet wurde. Für mich war es ein passender Abschluss dieser Reihe.
5 Sterne.
Rezensionen von Claudia R.:
Der Daily Lama von Saskia Gaymann; Sarah Rondot; Barbara Steinhilber
konzentriert
Klappentext / Inhalt:
Bei einer Sache zu bleiben, ohne zu träumen oder heimlich aufs Handy zu schauen – schafft ihr Kind das? Konzentration ist für den Lernprozess von Kindern das A und O. Wenn man motiviert, fokussiert und mit viel Beharrlichkeit an eine Sache geht und dran bleibt, dann stellen sich viel leichter Erfolgserlebnisse ein.
Ganz einfach haben es Kinder dabei aber nicht immer – es gibt zu viele Ablenkungen, eine whatsapp-Nachricht oder ein youtube-Video sind theoretisch immer in Reichweite.
Mit Sam und dem Daily Lama lässt sich Lernen mit Spaß verbinden. Das Daily Lama ist ein Entspannungsexperte, der Sam letztes Jahr besucht hat, um ihm Entspannung und Achtsamkeit näherzubringen. Dieses Mal besucht der 9-jährige Sam den Daily Lama – und zwar in Peru! Dort beginnt ein aufregendes Abenteuer. Fieberhaft versuchen Sam, der Daily Lama und das peruanische Mädchen Tamia dem Rätsel um den verlorenen Sonnenstein der Inka auf die Spur zu kommen. Sam lernt, was es heißt, an einer Sache dranzubleiben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – und das ganz ohne Smartphone!
Am Machu Picchu geht die Jagd auf den Stein los, danach reisen sie zu dunklen Ruinen, erloschenen Vulkanen und erkunden den wilden Amazonas. Sie lernen, wie sie mit Langeweile umgehen, wie man mit wenigen Dingen viel anstellen kann, wie man Kräfte sammelt, dass es auch mal hilft, über ein Problem zu schlafen, dass man gemeinsam stärker ist, wie nützlich es ist, altes Wissen zu aktivieren und dass in Peru Meerschweinchen eine Delikatesse sind!
Illustriert werden die Geschichten von Saskia Gaymann, die mit viel Humor und Liebe zum Detail an die Figuren herangeht.
Im Anhang finden Sie zudem zu jeder Geschichte wertvolle Informationen und Übungen zum Thema Konzentration von Dr. Barbara Steinhilber. Diese können Sie gemeinsam mit Ihren Kindern lesen, da sie kindgerecht aufbereitet und mit viel Witz illustriert worden sind.
Wenn man sich zu einem bestimmten Thema aus der Daily Lama Reihe gezielt informieren möchte, können die Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Cover:
Das Cover ist lustig und humorvoll umgesetzt. Win Lama mit bunten Decken und zwei Kinder sind hier erkennbar. Es wirkt alles sehr fröhlich und bunt. Das Cover ist sehr schön und positiv umgesetzt und auch die Thematik wird gut umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt der Reihe ist auch hier erkennbar.
Meinung:
Das ist der zweite Band der Daily Lama Reihe, diesmal mit einem etwas anderen Fokus. Die Bücher können auch gut unabhängig voneinander behandelt und gelesen werden, da jedes mal eine andere Geschichte und Thematik im Vordergrund stehen, daher sind Vorkenntnisse hier nicht wirklich erforderlich.
Spannend, lehrreich, interessant und humorvoll geht es auch diesmal zu. Sam und seine Freunde entdecken spannende Abenteuer und tauchen ein in das Land der Inka, Legenden und Schätze und üben sich dabei in Konzentration und Achtsamkeit. Passende Übungen zur Konzentration werden gleich mitgeliefert und geschickt mit eingebaut.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel vorgreifen und halte mich mit Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen.
Die Geschichte ist spannend und humorvoll umgesetzt. Man kann den Geschehnissen und Ereignissen sehr gut folgen. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und auch in diese findet man sich sehr gut und schnell hinein. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge und sind farblich und durch die Überschriften sehr gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Die kleinen Abenteuer sind spannend umgesetzt und nebenbei kann man einiges Lernen und erfahren. Toll fand ich auch die Impulse und Übungen zur Konzentration. Besonders am Ende bzw. im Anhang erfährt man nochmal das Geheimnis der Konzentration und sieben weitere Tipps dazu. Auch diese wurden gut und verständlich erklärt und man kann den Übungen und Anleitungen sehr gut folgen und diese dann auch selbst sehr gut umsetzen. Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen.
Toll fand ich auch die kleinen bunten Illustrationen zwischendurch. Diese setzen das ganze sehr schön um und lockern die Geschichte zudem ein wenig auf. Die Illustrationen sind sehr schön gewählt und runden es perfekt ab. Die kleinen Bilder geben jeweilige Situationen gut wieder.
Ein tolles Buch mit einer Mischung aus unterhaltsamer, spannender, humorvoller Geschichte und einem Sachbuch mit Wissen, Impulsen und Tipps rund um die Thematik der Konzentration.
Nicht nur Kinder können hier eine Menge mitnehmen und lernen, auch als Erwachsener kann man hier die ein oder andere Übung beherzigen und einiges für sich lernen.
Fazit:
Tolles Buch mit einem Mix aus unterhaltsamer Geschichte und Sachanteil über Konzentration mit Übungen und Impulsen.
Rezensionen von Sternzauber:
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
Ein ganz besonderes Buch!
Was für ein tolles, bereicherndes, berührendes und einfach wunderschönes Buch!
Ich liebe schon das Cover von „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ von Vanessa Göcking, aber ehrlich gesagt, ist einfach das ganze Buch wunderschön gestaltet! Das Coverbild ist für mich ein wahres Kunstwerk und auch ohne Schutzumschlag macht der Einband eine richtig gute Figur.
Als zusätzliches Highlight erwarten uns LeserInnen dann auch im Inneren eine liebevolle Gestaltung der Anfangsbuchstaben eines jeden Kapitels, eine Art Exlibris zu Beginn und eine halbtransparente Bildseite im Mittelteil – wirklich toll!
Und die Geschichte steht der zauberhaften Optik in nichts nach! Sie erzählt von Amanda Eleonore Atkins, die ein sehr strukturiertes Leben mit vielen Regeln und Routinen führt, bis sie eines Tages beim wöchentlichen Besuch der Bibliothek in einen ganz besonderen Raum geführt wird. Dort begegnet sie dem mysteriösen Robert Joy, der widerspenstigen Xiao Mei Smith und lernt auch den Aushilfsbibliothekar Henry Brown besser kennen. Vor allem aber begegnet sie sich selbst und ihren Träumen…
„Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ hat mich zunächst vor allem gereizt, da ich Geschichten liebe, in denen Bücher eine wesentliche Rolle spielen. Doch dieses Buch hat mich mit so viel Tiefe, Substanz und einer einmaligen Geschichte überrascht, die mich absolut in ihren Bann gezogen, sehr berührt und begeistert hat. Das hatte ich nicht erwartet und bin umso dankbarer für diesen außergewöhnlichen Fund!
Vanessa Göcking erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, was ich immer sehr schätze und weshalb ich sehr nah an den Charakteren sein durfte. So konnte ich sehr intensiv mitfühlen und an mancher Stelle haben mich die Emotionen der ProtagonistInnen wirklich regelrecht gefangen genommen. Erzählt wird gleichzeitig aber auch in sehr flüssiger und leicht lesbarer Art, so dass das Lesen sehr angenehm war und ich den Geschehnissen schnell folgen konnte. Die magischen Elemente sind für meinen Geschmack wunderbar stimmig in die reale Welt und ihre Mechanismen eingebaut und ergeben eine sehr reizvolle Umgebung, so dass es Spaß macht diese zu entdecken.
Die Geschichte regt absolut zum Nachdenken an und wirft viele Fragen auf, ist tiefgründig und mutet uns LeserInnen durchaus belastende Themen zu, sie versprüht aber auch unglaublich viel Wärme, Hoffnung, ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt und die Liebe zu Büchern. Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn diese Geschichte ist für mich wirklich etwas ganz Besonderes und ich möchte niemandem die Freude nehmen sie selber zu entdecken. Von mir gibt es jedenfalls eine riesengroße Leseempfehlung und ich wünsche ganz viel Freude beim eintauchen in diese zauberhafte Buchwelt!
Rezensionen von askyfullofpages:
Sonnenberg von Brigitte Glaser
Zwischen Freundschaft, Verantwortung und Aktivismus
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Frauen.
Freundschaft.
Zukunft.
Brigitte Glaser greift in Sonnenberg wichtige Themen wie Freundschaft, Familie, Verantwortung, Frauenrollen, Umwelt und Aktivismus auf. Auch Zusammenhalt, Vorurteile und gesellschaftlicher Wandel spielen eine zentrale Rolle und regen zum Nachdenken an.
Dennoch konnte mich das Buch leider nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte konnte mich emotional nicht so erreichen, wie ich es mir erhofft hatte. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich mit den Figuren mitzufühlen und in die Handlung einzutauchen.
Ein großes Kompliment geht hingegen an Ulrike Kapfer. Das Hörbuch ist hervorragend eingesprochen und hat mir, trotz der angesprochenen Kritikpunkte, ein sehr angenehmes Hörerlebnis beschert.
Insgesamt ist Sonnenberg ein Roman mit einer wichtigen Botschaft, der mich persönlich jedoch nicht berühren konnte.
Vielen Dank an Hörbuch Hamburg und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von ekiam:
tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Faszinierende Fahrzeuge von Heike Tober
Fahrzeuge entdecken und verstehen
Auch dieser Band der tiptoi Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe konnte uns wieder überzeugen. Faszinierende Fahrzeuge bietet jede Menge Wissen für kleine Fahrzeug- und Technikfans und lädt gleichzeitig zum selbstständigen Entdecken ein.
Auf acht Doppelseiten gibt es unglaublich viel zu entdecken, sodass man sich mit jeder Seite eine ganze Weile beschäftigen kann.
Durch das Buch begleitet die Familie von Lilli und Carlo, die gemeinsam ganz unterschiedliche Fahrzeuge kennenlernen. Dabei geht es nicht nur um Autos, sondern unter anderem auch um Rennwagen, Züge, Schiffe, Flugzeuge sowie Nutzfahrzeuge auf dem Bauernhof und der Baustelle. Gleichzeitig wird erklärt, welche Technik hinter den verschiedenen Fahrzeugen steckt und wie sie funktionieren.
Auf jeder Doppelseite gibt es eine kleine Geschichte, durch die das jeweilige Thema anschaulich vermittelt wird. Dazu kommen zahlreiche Informationen, die Kinder mit dem tiptoi-Stift selbstständig entdecken können. Ein Quiz auf jeder Seite bietet außerdem die Möglichkeit, das neu erworbene Wissen direkt zu testen und zu vertiefen.
Das Wissen ist altersgerecht aufbereitet und verständlich erklärt, sodass auch komplexere technische Zusammenhänge für Kinder greifbar werden. Gleichzeitig wird ein Thema aufgegriffen, das im Zusammenhang mit Fahrzeugen immer wichtiger wird: Umweltschutz. Lillis und Carlos Eltern achten auf umweltfreundliche Fortbewegung, wodurch unter anderem der Unterschied zwischen Verbrennern und Elektroautos erklärt wird. Auch alternative Möglichkeiten wie Fahrrad, ÖPNV oder Bahn werden thematisiert.
Die Illustrationen sind wie gewohnt detailreich gestaltet. Etwas unschön ist lediglich, dass auf der letzten Seite eine Art Bildnachweis abgedruckt ist. Rechtlich vermutlich notwendig und die Platzierung an einer anderen Stelle einfach nicht möglich, mein Kind war dadurch allerdings zunächst verwirrt.
Insgesamt ist Faszinierende Fahrzeuge wieder ein rundum gelungenes Sachbuch aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe. Gerade für Kinder, die sich für Fahrzeuge und Technik interessieren, gibt es hier unglaublich viel zu entdecken und jede Menge Wissen zu lernen. Durch die Kombination aus Geschichten, Geräuschen, Informationen, Quiz und Lied wird das Lernen abwechslungsreich und macht richtig Spaß.











