Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Barbara G.:
Das große Buch vom kleinen WIR von Daniela Kunkel
Das große Buch vom kleinen Wir ist ein Sammelbuch dreier Geschichten vom Kleinen Wir. Einige kannten wir bereits als Bilderbuch. Sie sind wie die Bilderbücher schön illustriert und mit wertvollen Botschaften. Vor allem das kleine Wir zuhause hat es mit dieses Mal sehr angetan, vielleicht auch, weil es für uns neu war.
Es wird gezeigt, wie unterschiedlich jede Familie sein kann, dass es unterschiedliche Vorstellungen in der Familie gibt usw. Ich finde den Sammelband auch eine gute Möglichkeit, um im Vergleich zu den Bilderbüchern Geld zu sparen.
Rezensionen von PMelittaM:
HORDE - Das Erste Zeitalter von Gronkh; Pandorya; Liza Grimm; PhunkRoyal
Sehr gelungene Zeichnungen, die Geschichte packt mich aber nicht so richtig
Bronko und Lysatrya haben das Abenteuerleben aufgegeben und wollen sesshaft werden. Die Eröffnungsfeier ihrer Taverne steht kurz bevor, die ehemaligen Mitstreiter Willibert und Snarph gerade angekommen um mitzufeiern, als die Ortschaft von einem magischen Fluch getroffen wird, was die Vier doch wieder zwingt, ihre ehemalige Profession aufzunehmen, irgendjemand muss sich ja darum kümmern.
Die ortsansässige Hexe Verina hat einen Rat parat, und so machen sich die Vier auf, den Fluch zu brechen.
Der Comic basiert auf einem Pen- und Paper-Projekt, die Teilnehmer:innen werden auf dem Cover namentlich erwähnt, sie verkörpern auch die einzelnen Protagonist:innen. Mir war bisher nur die Autorin Liza Grimm bekannt, die auch das Skript geschrieben hat. Im Anhang erfährt man Näheres über die Projektteilnehmer:innen und die Protagonist:innen des Comics.
Die Zeichnungen stammen von Marvin Clifford, in meinen Augen sind sie herrlich comichaft, besonders die doppelseitigen Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Schon auf dem Cover kann man sehen, wie gelungen die Mimiken der Charaktere sind.
Die Geschichte dagegen kann mich nicht ganz so packen, mir ist sie, zumindest bisher, denn dieser Band ist erst der erste einer Reihe, zu einfach gestrickt, ich mag allerdings den Humor.
Der erste Band der Comicreihe konnte mich leider nicht ganz überzeugen, die Zeichnungen sind zwar sehr gelungen, auch den Humor mag ich, aber bisher ist mir die Geschichte etwas zu einfach gestrickt. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.
Rezensionen von Lesemama:
Wild Hearts Remember von Nina Wirths
Second chance
Zum Buch:
Zehn Jahre ist es her dass Naomi ihre Heimatstadt in Wyoming und ihre Jugendliebe Jack verlassen hat. Nun ist ihr Großvater verstorben und hat ihr seine Ranch hinterlassen. Naomi hat große Pläne für die Ranch und ebenso große Angst Jack wieder zu begegnen.
Meine Meinung:
Eine wirklich süße Story über eine zweite Chance für die erste Liebe, die zumindest aus Jacks Sicht auch seine einzige war.
Naomi fühlt sich nach wie vor sehr zu Jack hingezogen, hat aber ihr Leben in L.A. und dort eigentlich Pläne die sie verfolgen möchte.
Eine schöne, ruhig erzählt und trotzdem oder gerade deshalb hat sie mich sehr berührt. Unterhaltsam, ein wunderschönes Smalltown-Setting in Wyoming und berührend. Alles was eine schöne Story braucht.
Rezensionen von Karin_50:
Off to the Races von Elsie Silver
Zwischen Pferden, Funken und viel Herz
Schon zu Beginn hat mich das Ranch-Setting mit seiner Weite, der Verbundenheit zur Natur und dem liebevollen Umgang mit den Pferden tief angesprochen. Es ist ein Ort, an dem man als Leserin gern verweilt, weil er Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig voller Leben ist. Die Autorin beschreibt diese Welt mit einem offenen Blick für Details, sodass die Atmosphäre mühelos entsteht und man sich schnell zuhause fühlt.
Billie war für mich eine wunderbare Protagonistin. Ihre Stärke und ihre Bodenständigkeit haben mir imponiert, ebenso wie ihre Wärme und der Respekt, den sie den Tieren entgegenbringt. Sie wirkt nicht überzeichnet, sondern wie eine Frau, die ihren Platz im Leben behauptet und trotzdem Verletzlichkeit zulässt. Diese Ausgewogenheit hat sie mir sehr nahegebracht.
Vaughn hat mich zunächst etwas auf Abstand gehalten, doch je mehr man über ihn erfährt, desto verständlicher wird sein Verhalten. Seine Ernsthaftigkeit, sein Pflichtgefühl und die Schatten seiner Vergangenheit verleihen ihm eine stille Tiefe, die ich mit der Zeit sehr schätzen gelernt habe. Die Beziehung zwischen ihm und Billie entwickelt sich langsam, glaubhaft und mit dem richtigen Maß an Intensität. Ihre Nähe wirkt nicht überstürzt, sondern wie ein natürliches Zusammenfinden zweier Menschen, die einander gut tun.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und atmosphärisch. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus emotionalen Momenten, leichtem Humor und der ruhigen Klarheit, mit der sie sowohl Figuren als auch Situationen zeichnet. Der Spice-Anteil war für meinen Geschmack stellenweise etwas präsenter, als ich es persönlich bevorzuge, aber er fügte sich dennoch stimmig in die Dynamik der beiden ein.
Fazit: Eine gefühlvolle, atmosphärische Romance, die mit authentischen Figuren, einer wunderschönen Kulisse und einem warmen Erzählton überzeugt. Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Herz und Entwicklung schätzen.
Rezensionen von Karin_50:
Selling Dreams von April Dawson
Luxus, Rivalität und leise Herzensmomente
Schon auf den ersten Blick überzeugt Selling Dreams mit einem ästhetischen Cover, dessen Farbspiel und New York Flair sofort Lust auf die Geschichte machen. Die Skyline und der harmonische Farbschnitt spiegeln perfekt den luxuriösen Rahmen der Handlung wider. Inhaltlich taucht der Roman in die Welt der New Yorker Immobilienbranche ein und begleitet Marissa Gallagher, eine ehrgeizige Maklerin, die sich ihren Platz hart erkämpft hat.
Ihr größter Gegenspieler ist Calder Bevyn, der als Aushängeschild eines erfolgreichen Familienunternehmens gilt. Als berufliche Konkurrenz unter einem Dach arbeiten zu müssen, sorgt für Spannung, Wortgefechte und emotionale Nähe.
Marissa wird als starke, zielstrebige Frau gezeichnet, die sich in einer männerdominierten Branche behauptet, ohne ihre Verletzlichkeit zu verlieren. Calder wirkt nach außen kontrolliert und charmant, zeigt aber im Verlauf der Geschichte zunehmend Tiefe. Die Entwicklung ihrer Beziehung erfolgt ruhig und glaubwürdig.
April Dawsons Schreibstil ist flüssig, modern und angenehm detailreich, ohne sich in Beschreibungen zu verlieren. Besonders die Immobilienbesichtigungen und das Arbeitsumfeld sind bildhaft gestaltet
.
Selling Dreams ist ein gelungener Reihenauftakt mit starken Charakteren, einem spannenden Setting und einer gefühlvollen Slow Burn Romance. Ich habe die Geschichte sehr genossen und freue mich darauf, erneut in diese Welt zurückzukehren.
Rezensionen von Karin_50:
Heute fahren wir nach Anderswo von Klaus Baumgart
Ein Bilderbuch voller Wärme und Kreativität
Das Bilderbuch lädt Kinder auf eine fantasievolle Reise ein, die ihren Ursprung in einem ganz alltäglichen Moment hat. Oscar sitzt gelangweilt zu Hause und weiß nichts mit seiner Zeit anzufangen. Erst als Elfi mit ihrer besonderen Kreide auftaucht, beginnt ein Abenteuer, das die beiden in eine Welt voller Fantasie führt.
Auf ihrer Reise begegnen sie ungewöhnlichen Wesen und entdecken immer neue Möglichkeiten, die eigene Vorstellungskraft zu nutzen.
Die Figuren sind liebevoll gestaltet und wirken sofort vertraut. Oscar erscheint zunächst unsicher und zurückhaltend, während Elfi mit ihrer Fantasie Bewegung in die Geschichte bringt. Gerade dieser Kontrast macht ihre gemeinsame Reise besonders lebendig.
Der Schreibstil ist ruhig und klar, wodurch sich die Geschichte hervorragend zum Vorlesen eignet. Kurze Sätze lassen Raum für die großen Illustrationen, die oft mehr erzählen als Worte. Besonders schön ist der Mix aus professionellen Zeichnungen und bewusst kindlich wirkenden Bildern, die wunderbar zum Thema Fantasie passen. Das große Format lädt dazu ein, die Seiten gemeinsam anzuschauen und immer wieder kleine Details zu entdecken. Am Ende bleibt eine warmherzige Botschaft zurück. Fantasie braucht nicht viel und manchmal genügt ein kleiner Anstoß, damit Kinder ihre eigenen Ideen entdecken. Für mich ist dieses Bilderbuch eine liebevolle Einladung zum gemeinsamen Lesen, Staunen und Weiterträumen mit Kindern.
Rezensionen von Karin_50:
Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte von Barbara Rose
Eine warmherzige Vorlesegeschichte
Schon beim gemeinsamen Anschauen der ersten Seiten entsteht eine freundliche und einladende Stimmung. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und laden dazu ein, immer wieder genauer hinzuschauen. Die Geschichte rund um Grimlin entwickelt sich ruhig und gut verständlich, was sie besonders angenehm zum Vorlesen macht.
Grimlin macht sich auf den Weg, um Tjelle zu finden, und erlebt dabei viele neue Begegnungen. Einige wirken zunächst ein wenig unheimlich, doch schnell zeigt sich eine ganz andere Seite. Gerade das hat uns besonders gut gefallen. Die Geschichte zeigt auf eine schöne Weise, dass man sich nicht vorschnell ein Urteil bilden sollte. Grimlin ist eine Figur, die man schnell ins Herz schließt. Seine ruhige und vorsichtige Art macht ihn sehr nahbar. Auch die anderen Figuren sind liebevoll gestaltet und bleiben gut im Gedächtnis. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich, sodass Kinder gut folgen können. Beim Vorlesen entstehen viele kleine Momente zum Innehalten und Sprechen. Die Illustrationen unterstützen die Geschichte wunderbar und machen sie lebendig. Auch die zusätzlichen Seiten helfen dabei, sich gut zurechtzufinden.
Ich habe das Buch als sehr schöne Geschichte für gemeinsame Vorlesestunden empfunden und empfehle sie sehr gern weiter.
Rezensionen von lesende_zitrone:
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
Leckerer Sommer!
Ein einfach erklärtes Rezeptbuch, perfekt für einen abwechslungsreichen Back-Sommer!
Das Kochbuch hat tolle kreative Rezepte mit verständlicher Anleitung. Die Fotos sehen sehr lecker aus und haben mir direkt Lust aufs Backen gemacht. Im Buch sind viele frische Kuchen und Ähnliches sowie kreative Desserts.
Ich werde definitiv diesen Sommer vieles testen und Freunden eine Freude bereiten.
Es ist wirklich toll gestaltet und hat einige lustige Sprüche drin in Gen-Z-Sprache, weshalb ich das Buch auch direkt Teenagern in die Hand drücken würde. Würde es Back-Anfänger*innen sowie alten Hasen empfehlen. Die Playlist im Buch ist wirklich cool gemacht! Auch super ist es, dass es am Anfang einen SOS-Leitfaden gibt und ein paar Erklärungen.
Große Empfehlung für alle, die gerne mal verschiedene Rezepte ausprobieren wollen und Neues für sich (und Freunde) entdecken möchten. Und gerne auf Instagram mit ihren Backkünsten angeben wollen ;)
Rezensionen von nessabo:
Weißer Sommer von Eva Pramschüfer
Sehr poetisch und sprachlich besonders - hat mich aber zu spät an sich herangelassen
Ich hatte aufgrund der guten Besprechungen wirklich hohe Erwartungen an das Debüt von Eva Pramschüfer. Und ich halte sie wirklich für eine ganz besondere literarische Stimme mit großem Talent. Leider hat mich die von ihr gewählte Sprache aber einfach nicht so erreichen können, wie ich es für diese Plot-arme Geschichte gebraucht hätte.
Eva Pramschüfer schreibt malerisch, was sehr zu den künstlerischen Seiten ihrer beiden Hauptfiguren passt, und voller Poesie, welche die Grenzen von Kapiteln oder Absätzen zu sprechen weiß. Und so sehr ich anerkenne, dass sie wirklich schön und vor allem besonders schreibt, entspricht es doch nicht meinem Geschmack. Eine poetische Sprache verhindert bei mir schon in geringen Mengen die emotionale Nähe zu den Figuren, die ich in literarischen Werken üblicherweise brauche und die mir auch hier wichtig gewesen wäre.
Dabei schafft Pramschüfer es unvergleichlich gut, die innere Zerrissenheit ihrer Figuren einzufangen, die Suche nach Zugehörigkeit in den Zwanzigern voller Authentizität abzubilden. Auch wenn ich phasenweise wirklich angestrengt war von der fehlenden Kommunikation des Paares, fand ich ihren Umgang miteinander doch überwiegend liebevoll und vor allem nachvollziehbar für eine Zeit im Leben, die bei vielen Menschen von Unsicherheiten geprägt ist.
Schwer gemacht wurde mir die Lektüre zudem durch die vielen Wechsel der Erzählperspektiven und Zeitebenen. Alles fließt ineinander, ohne klar gekennzeichnet zu sein und an der Stelle hätte ich einfach deutlich mehr Struktur gebraucht.
Eigentlich wollte ich noch schlechter bewerten, weil ich wirklich über einen Abbruch nachgedacht habe. Im letzten Drittel hat mich die Autorin aber doch noch erreicht und ich habe die ambivalente Emotionalität von Alma und Théo selbst fühlen können. Das Ende ist unglaublich gut gelungen, davor kann ich wirklich nur meinen Hut ziehen.
Es war nicht mein Buch, aber das liegt einfach nur an meinen sprachlichen Präferenzen. Wer Poesie mag und keine Plot-getriebene Geschichte sucht, sondern sich treibend mit den Figuren bewegen möchte, sollte dieses Debüt unbedingt lesen. Eva Pramschüfer verdient für ihr Talent eindeutig Aufmerksamkeit, auch wenn wir hier stilistisch nicht zusammengekommen sind.
Rezensionen von Harakiri:
Wer sich der Wahrheit stellt von Melanie Metzenthin
wieder super
Ein weiterer Roman aus der Reihe der Psychiaterin Renate.
Und der hat es ganz schön in sich. Renate wird von ihrem Vorgesetzten wieder mal drangsaliert. Aber dieses Mal hat es ernste Folgen und Renate denkt schon an eine Flucht aus Deutschland nach…
Der dritte Teil der Reihe ist zwar in sich abgeschlossen, man sollte aber die Vorgängerbände kennen, denn die Handlung verfolgt eine Stränge aus der Vergangenheit.
Die Handlung startet ganz gemächlich mit der Reise von Renate und Matthias in die USA. Diese Episode hätte es für mich nicht gebraucht, auch wenn sie schön zu lesen war und mal nicht aus lauter Gemeinheiten bestand. Ein wenig leid tun mir die beiden ja schon, mit den ständigen Anfeindungen und Metzenthin legt hier immer noch eine Schippe drauf. Aber gerade das macht einen Teil des Lesevergnügens aus.
Man taucht tief ein in das Hamburg des Jahres 1960, in dem es noch 175er gibt und das Ende brachte mich zum Schmunzeln, wenn auch ein Teil der Handlung für mich etwas konstruiert war. Stichwort: Stiftung.
Fazit: ein sehr vergnüglicher Band um die junge Psychiaterin Renate, der an manchen Stellen etwas zäh zu lesen ist, aber dennoch viel Spaß gemacht hat.











