Kunden em pfehlungen
Rezensionen von reimon:
Wildboden von Constantin Lieb
Düster und spröde
Die Liebesgeschichte der Erna Schilling und des Malers Ernst Ludwig Kirchner in einem abgeschiedenen Dorf in den Schweizer Alpen handelt 1936, also während einer Zeit, in der die Politik in Deutschland bereits dunkle Schatten wirft. Das klingt nach einem interessanten Plot. Auch das schöne Cover des Buchs hat mich angesprochen.
Überzeugt hat mich der Roman leider nicht. Die Personen sind mir gar nicht nahegegangen und das hat mir das Lesen zäh erscheinen lassen. Den Erzählstil würde ich als spröde bezeichnen. Vielleicht hat mich auch die melancholische Stimmung des Erstlingsromans von Constantin Lieb bedrückt. Es geht sehr stark um die Krankheit des Malers, seine Abhängigkeiten und natürlich um den drohenden Zweiten Weltkrieg. Natürlich habe ich da keine fröhliche, „leichte“ Geschichte erwartet. Aber leider wird das Buch erst einmal auf dem „Nicht-fertig-Gelesenes-Stapel“ landen. Vielleicht habe ich es ja auch zur falschen Zeit in die Hände bekommen.
Rezensionen von reimon:
Wildboden von Constantin Lieb
Düster und spröde
Die Liebesgeschichte der Erna Schilling und des Malers Ernst Ludwig Kirchner in einem abgeschiedenen Dorf in den Schweizer Alpen handelt 1936, also während einer Zeit, in der die Politik in Deutschland bereits dunkle Schatten wirft. Das klingt nach einem interessanten Plot. Auch das schöne Cover des Buchs hat mich angesprochen.
Überzeugt hat mich der Roman leider nicht. Die Personen sind mir gar nicht nahegegangen und das hat mir das Lesen zäh erscheinen lassen. Den Erzählstil würde ich als spröde bezeichnen. Vielleicht hat mich auch die melancholische Stimmung des Erstlingsromans von Constantin Lieb bedrückt. Es geht sehr stark um die Krankheit des Malers, seine Abhängigkeiten und natürlich um den drohenden Zweiten Weltkrieg. Natürlich habe ich da keine fröhliche, „leichte“ Geschichte erwartet. Aber leider wird das Buch erst einmal auf dem „Nicht-fertig-Gelesenes-Stapel“ landen. Vielleicht habe ich es ja auch zur falschen Zeit in die Hände bekommen.
Rezensionen von Katrin:
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
Neuinterpretation eines Klassikers
Ich habe das Buch in Hardcoverausführung und finde das total toll gestaltet. Es ist Papp-ähnlich und durch die feinen Bildchen doch eher verspielt wirkend.
Story:
Wir befinden uns mitten im Leben der Miss Lydia Bennet.
Sie ist die jüngste von fünf Töchtern, also eigentlich von vier, oder genau genommen sieben, aber leider starben drei ihrer älteren Geschwister kurz nach der Geburt.
Dieser Umstand macht Lydia zur siebten Tochter, einer siebten Tochter und das wiederum sorgt dafür, dass sie eine Hexe ist. Kompliziert genug?
Wohl kaum, denn noch unwissend über ihre magischen Macht und von ihren älteren Schwestern ignoriert, machte sie ihre Katze Kitty zu einem Mädchen und somit zur fünften Schwester. Lydia blieb allerdings die jüngste. Kitty und sie waren unzertrennlich und nachdem Lydia bei ihrer Tante in die "Lehre" gegangen war, konnte sie mit ihrem Zauber einiges bewirken.
Man erfährt von einer Art Hexenzirkel mit Opfergabe und dann ist ein Zeitsprung. Lydia ist mit Mr. Wickham verheiratet. Zerlumpt und nur durch einen Schutzzauber getarnt erledigt sie allerhand Alltägliches, bis sie Miss Darcy begegnet und sie von einigen Zaubern befreit. Miss Darcy bat Lydia zu sich und stellte sie zur Rede.
Während Lydia versucht, ihre magische Welt und die Gefahren, die sie mit sich bringt, zu verstehen, muss sie erkennen, dass Versprechen und Magie mächtige Folgen haben können und auch ihr Mann ist ganz anders, als er eigentlich vorgibt zu sein.
Fazit:
Anfangs war ich total begeistert vom Schreibstil und der Art diesen Klassiker neues Leben einzuhauchen, doch leider war bei mir ab einem gewissen Punkt die Luft ziemlich raus und ich musste mich zwingen weiterzulesen.
Die Autorin schreibt hier die Geschichte von Lydia nieder, es ist aber keine einfache sachliche Biografie, sondern eine Nacherzählung ihrer Erlebnisse mit sehr viel Witz und Charme, was eigentlich sehr vielversprechend ist, mich nur leider nicht überzeugen konnte.
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
Düster von Ivar Leon Menger
Die Todesinsel
Nachdem mich schon "Finster", der 1. Fall mit Ex-Kommissar Hans J. Stahl begeisterte, setzt Ivar Leon Menger nunmehr mit dem Nachfolger "Düster" noch eine Schippe obendrauf.
Bereits der Anfang macht dem Titel alle Ehre, als ein kleiner Junge in den 60er Jahren nach dem Mord an seiner Mutter eine grausame Kindheit durchleben muss, die seine Seele für immer zerstört.
Viele Jahre später, in den 80er Jahren, ermittelt der inzwischen pensionierte Hauptprotagonist Stahl in einer Reihe grausamster Morde auf der fiktiven Nordseeinsel Liekenoog.
Dass der Autor auch als Regisseur tätig ist, merkt man dem Buch sofort an.
Die Handlung könnte man sich perfekt auch als Film vorstellen und man fühlt sich gleich in diese Zeit versetzt mit Schlagerschnulzen a la Roy Black, Kassettenspieler, Dirty-Dancing-Film, u.v.a. damaligen Dingen.
Der Schreibstil mit den kurzen, wechselnden Kapitel ist einfach nur genial.
Jeder letzte Kapitelsatz endet entweder mit einem Cliffhanger oder einer Überraschung, bei der man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Charaktere, sympathisch oder unsympathisch, sind so lebendig beschrieben, dass man sich direkt in sie hineinversetzen kann.
Die gesamte Handlungsatmosphäre, die Inselkulisse, ihre teilweise schrulligen Bewohner und die Urlauber tragen ihr Übriges dazu bei.
Als große Kunst empfand ich auch den Wechsel zwischen angenehmen Cosy-Crime und extremen Serienmörder-Psychothriller
Das Buch liest sich so bildhaft und detailliert, dass es ein echtes Lesevergnügen bereitet, selbst wenn der Täter nicht erst am Ende enttarnt wird. Die Spannung hält sich durchgehend und buchstäblich bis zur letzten Seite auf höchstem Niveau.
Der Autor dringt dabei tief in die Psyche der Täters ein und geht damit der existenziellen Frage nach: Ist man von Grund auf böse, oder wird man von den Umständen dazu gemacht? Eine Frage, die schon viele Psychologen beschäftigt hat.
Dieser Pageturner ist für mich eines der Highlights des Jahres und ich wünsche mir sehnlichst noch weitere Fälle des Sympathieträgers Stahl.
Ich habe nur noch zwei kleine Beanstandungen: Das Buch enthielt einige Tippfehler, die der Autor clever als Beweis der KI-Losigkeit begründet, und die extreme und ständige Raucherei, die mich störte, aber einfach der damaligen ungesunden Lebensweise geschuldet ist
Allen Krimifans kann ich nur ans Herz legen, diesen Thriller unbedingt zu lesen, sonst haben sie echt was verpasst!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Entkörpert – Entgeistert von Christoph Gschoßmann
So intensiv
Nachdem ich die ersten drei Teile von Christoph Gschoßmann Entgeistert gelesen habe und von den Körperreisen gefesselt wurde, war ich mega gespannt auf den vierten Teil :
Luka ist auch hier wieder im Widerstand gegen die Einheit. Mutig und stark, aber auch getrieben von seinen Gefühlen zu Alea, möchte er die Sklaven der Einheit bekräftigen und zum Aufstand aufrufen – aber dies wird ihm durch strengere Kontrollen schwer gemacht.
Doch, wie wir in Band 1-3 gelernt haben : Luka gibt nicht auf.
Die komplexe Welt, die Christoph Gschoßmann entwickelt hat, ist spannend und faszinierend kreiert : schon die Vorstellung davon, von Körper zu Körper zu reisen, klingt im ersten Moment verrückt, aber schon auch anziehend, man fragt sich ja unweigerlich, wie wäre es, wenn das wirklich wahr wäre ?
Mich faszinieren der bildhafte Schreibstil des Autors, der es schafft, einen zu packen und mit durch die Geschichte zu tragen und von Buch zu Buch dem Leser/der Leserin mehr Spannung zu vermitteln – und das ist in meinem Fall wirklich mega gelungen, denn : das ist eigentlich gar nicht mein Genre gewesen. Bis jetzt : Christoph Gschoßmann hat mich mit seiner Entkörpert Reihe infiziert und ich bin jetzt schon total neugierig auf den nächsten Teil !
Eine ganz große Empfehlung für diesen Pageturner, der so intensiv und packend ist, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann !
Rezensionen von begine:
Geteiltes Haus von Alice Horácková
Grenzgebiet
Geteiltes Haus, ist ein opulentes Werk der Schriftstellerin Alice Horáckov
Es ist eine Familiengeschichte im Grenzgängerischen Tschechin und Deutschland. Die Familien wohnen verhältnisgleich Anfang des zwanzigsten Jahrhundert gut miteinander.
Es gibt etliche Vermischungen.
Die Familie Hollmann wird besonders intensiv beschrieben.
Da wird gewildert, das ist bei den Hollmanns schon gang und gebe.
Die Söhne sind auch noch ordentlich Weiberhelden. Mit der Treue nehmen
sie es nicht so wichtig.
Dann kommt der zweite Weltkrieg und die Nazis übernehmen das Regime.
Da sieht man auch die Charaktere der Menschen.
Da meinen sie , warum sollen sie den Besitz der Juden nicht übernehmen, sonst nimmt es jemand anderes.
Das sind mir zwar keine neuen Berichte, die habe ich so schon gelesen.
Außerdem habe ich vielen von Verwandten erfahren, deshalb ist es immer ziemlich erschreckend, weil ich weiß, so war es wirklich.
Nach dem Krieg ändert sich die Stimmung, und viele Deutsche müssen dran glauben.
Die Autorin hat alles stimmig beschrieben.
So ist es ein Stück Zeitgeschichte.
Rezensionen von annamichalea:
Weiterleben von Patrick Charnley
Für manche vielleicht Motivation, mit Realität hat das wenig zu tun
Das Buch an sich ist ein Schmuckstück. Die hochwertige Verarbeitung gefällt mir. Das Cover zeigt im Mittelpunkt das Haus, leuchtend, fast schon strahlend. Der Weg dahin in gleicher Farbe, die Natur drumherum erfrischend grün, dennoch schroff, karg, See und Himmel dunkel.
Ein Zufluchtsort, besonders für Jago Trevarno, der nach einem Herzstillstand und Wiederbelebung mit vielerlei Einschrungen zu kämpfen hat.
Schon vor dem Lesen des Buches wusste ich, dass der Autor Patrick Charnley ähnliches durchgemacht hat, Ich bin gespannt, wie sich das im Buch niederschlägt. Ich denke er hat dazu sehr viel Unterstützung benötigt, es steht ja geschrieben, dieses Buch hat er dem Leben abgetrotzt.
Der Sprachstil ist bedächtig, vermutlich eine Mischung aus dem was für Patrick Charney machbar ist und dem was Jago wiederspiegelt.
Der Begriff entschleunigt trifft es ganz gut. Es geht direkt unter die Haut, wenn Jago in einfachen Worten beschreibt wie gut es ihm tut, dass Jacob alles langsam und bedächtig macht.Eine hektischere Umgebung würde ihm noch mehr seine Einschränkungen vor augen führen.
Eine Geschichte nur von Jago und Jacob wäre langweilig. So kommt noch eine Art Spannungsbogen dazu, als die heile(nde) Welt Jagos und Jacobs bedroht wird.
So sehr ich dem Autor den erfolg gönne, so sehr das Buch vielleicht machem Motivation sein kann oder ihn die Problematik der Patienten verstehen lässt - für mich hat das Buch eine grosse Schattenseite: Das ist Fiktion. Die Realität sieht anders aus. Als Mutter eines errwachsenen Kindes mit Einschränkungen, die man nicht von aussen sieht, weiß ich wovon ich schreibe. Ich kann das Buch nicht ohne diesen Beigeschmack weiterempfehlen.
Patrick Charnley hat vermutlich die Unterstützung und vor allem auch die finanziellen Mittel um weiterzumachen, aber die meisten haben nicht das Glück. Jago wäre ohne Jacob untergegangen, aber wenn man ehrlich ist, ein Jacob wie im Buch, das kann kein Mensch schaffen.
Rezensionen von JennifersBooks:
Treibgut von Freya Jüptner
Starke Frauen im rauen Alltag
Das Buch „Treibgut“ von Freya Jüptner hat mich sofort durch sein besonderes Thema überzeugt. Man liest nicht jeden Tag über Frauen in männerdominierten Berufen, und diese Ausgangssituation hat mich gereizt. Die Kapitel wechseln zwischen Femkes und Sonjas Sicht, was einen klaren und nahen Einblick in die Leben der beiden Frauen ermöglicht.
Sie könnten unterschiedlicher kaum sein, doch jede kämpft mit eigenen Herausforderungen, die realistisch und emotional nachvollziehbar sind.Besonders berührt hat mich Femke. Ich bin zwar keine Fischerin, aber die Belastung pflegender Angehöriger kenne ich gut. Dieser Druck, der sich nicht abstellen lässt, die ständige Sorge, ob man alles schafft und niemand zu kurz kommt, ist in Femkes Perspektive so eindringlich beschrieben, dass ich mehrfach schlucken musste. Einige Kapitel haben mir sogar Tränen in die Augen getrieben.
Sonja hat mir ebenfalls gut gefallen. Obwohl sie Femke viele Jahre nicht gesehen hat, steht sie ihr sofort wieder zur Seite. Sie hilft ihr beim Fischen und unterstützt sie bei der Suche nach einem Pflegeheim für ihren Vater. Gleichzeitig stemmt sie ihr eigenes Leben als Segellehrerin, Anästhesistin und frischverheiratete Frau. Die Freundschaft der beiden Frauen mit ihren Erinnerungen, Erwartungen und Spannungen wirkt sehr realistisch, und die Dynamik zwischen den beiden hat mich immer wieder mitgerissen.
Auch die Nebenfiguren sind stark gezeichnet. Die Zwillinge Bjarne und Anton zeigen sehr deutlich, wie unterschiedlich Geschwister sein können. Ihr Zwiespalt zwischen jugendlicher Unbeschwertheit und familiärer Verantwortung wirkt authentisch und nachvollziehbar. Man spürt, wie sehr sie Femke unterstützen wollen und gleichzeitig selbst noch mitten im Erwachsenwerden stecken. Auch Figuren wie Knuth, die Pflegerinnen von Egon und der Bankberater geben dem Buch eine persönliche Note und zeigen, wie es in einem kleinen Ort zugehen kann, wo jeder jeden kennt. Ich habe mir einige Bilder und Infos zu Freest angesehen und muss sagen, dass ich es mir beim Lesen genau so vorgestellt habe. Freya Jüptner hat die Gegebenheiten sehr treffend beschrieben.
Was mich überrascht hat, ist die Entwicklung der Handlung. Anfangs wirkt „Treibgut“ wie ein Gesellschaftsroman über zwei Frauen in männerdominierten Berufen, über Ungerechtigkeiten, Alltagskämpfe und die Härte des maritimen Lebens. Nach und nach entsteht jedoch eine Krimispannung, die immer dichter wird. Ich habe sogar in Lesepausen oft darüber nachgedacht, welche Entscheidungen Femke und Sonja noch treffen müssen und wohin das alles führen könnte.
Besonders eindrucksvoll fand ich die Darstellung der Schmuggler. Es wird sehr klar beschrieben, wie sie ihre Opfer auswählen, wie sie Vertrauen aufbauen und wie man langsam in einen Kreislauf gerät, aus dem man kaum wieder herauskommt. Das wirkt beklemmend und ist gleichzeitig hervorragend erzählt.
Im Buch kommen viele Begriffe rund um Schiffe, Motoren und Segeln vor, was bei diesem Thema naheliegt. Trotzdem hatte ich persönlich immer wieder Momente, in denen ich etwas nachschlagen musste, um bestimmte Situationen besser zu verstehen. Das berühmte Kartoffel-Kartoffel-Geräusch habe ich erst nach einer kleinen Google-Recherche verstanden, weil ich mit Motoren nichts zu tun habe. Für mich war das manchmal ein kleiner Stolperstein, auch wenn die Recherche am Ende sogar Spaß gemacht hat. Andere Leser:innen haben damit vermutlich weniger Schwierigkeiten, aber für mich war es ein Grund für vier Sterne. Vielleicht wäre es in zukünftigen Büchern sinnvoll, für Landeier wie mich ein kleines Glossar mit den wichtigsten Begriffen hinten anzuhängen, damit man nicht ständig im Intenet nachschauen muss. Trotz dieser Hürde hat mir „Treibgut“ sehr gut gefallen, weil die Geschichte fesselnd, emotional und atmosphärisch erzählt ist. Den historischen Überblick am Ende des Buches fand ich ganz interessant, weil man noch etwas über die Gegebenheiten und die Geschichte der Gegend lernen konnte.
Fazit: „Treibgut“ ist ein eindringlicher Roman über zwei starke Frauen, ihre Freundschaft, ihre Kämpfe und die Schattenseiten des maritimen Alltags. Die Mischung aus authentischer Arbeitswelt, emotionaler Tiefe und langsam wachsender Spannung funktioniert sehr gut. Für mich sind es vier Sterne, weil mich das Buch berührt und überrascht hat, auch wenn ich bei einigen Begriffen öfter nachschlagen musste.
~ Das Buch wurde mir netterweise vom kontrabande Verlag als digitales Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellung des Exemplars hat keinen Einfluss auf meine Bewertung oder meine persönliche Meinung zum Buch. ~
Rezensionen von annamichalea:
Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman
Hat einen starken Eindruck hinterlassen, meine Emfpehlung, lest die früheren Veröffentlichungen.
Bisher habe ich von Rutger Bregman weder etwas gelesen geschweige denn seine Existenz wahrgenommen. Ich bewege mich nicht in diesem Umfeld und suche auch nicht aktiv nach solchen Themen oder Denkern, aber dachte bisher, ich hätte zumindest einen kleinen Einblick. Aber da musste ich erst hier auf ein Buch von ihm stoßen, da ich den sozialen Medien eher fern bleibe.
Dort verbreiten sich zumindest seine Thesen, ich weiß nicht, ob er da auch aktiv schreibt oder spricht.
Ich bin froh, dieses Buch in den Händen zu halten, aber ich glaube als Einstieg um sich mit Bregmann und seiner Message vertraut zu machen ist es nicht die beste Wahl. Da sollte man eher seine Bücher über grundlegende Themen wählen.
In Die Rückkehr der Hoffnung werden Vorträge veröffentlich, die Rutger Bregman im Rahmen der BBC Reith Lectures gehalten hat. Darin hält er uns einen Spiegel vor und sagt schonungslos, was Sache ist. Er stellt historische Vorbilder zusammen, die was verändert haben. Er fordert utopische Konzepte, die was zum Bessern wenden können und warnt nachdrücklich vor der KI.
Das Buch hat bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Um Rutger Bregman kennenzulernen sind jedoch seine früheren Veröffentlichungen vermutlich geeigneter und von meiner Warte aus eine Leseempfehlung.
Rezensionen von brauneye29:
Freunde von früher von Micha Lewinsky
Hat was
Zum Inhalt:
Als Béla erfährt, dass das Haus in der Zederstraße verkauft wird, in dem er damals mit Simone, Serdar und Kim in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, geht ihm der Gedanke nicht aus dem Kopf, das Haus mit den anderen gemeinsam zu kaufen. Aber ist das eine gute Idee, nachdem sie alle in andere Richtungen gegangen sind.
Will er überhaupt so gesetzt sein?
Meine Meinung:
Tja, in der Erinnerung ist die Vergangenheit vermutlich sehr viel besser als sie wirklich war und kann man die Vergangenheit wirklich wieder beleben? Kommen die damaligen WG-Genossen überhaupt noch miteinander klar? Das war so ein Buch, bei dem man selbst auch ins Grübeln kommt, wie es damals war und wie es wohl wäre, daran nochmal anknüpfen zu wollen. Den Schreibstil fand ich sehr gut und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Buch kann ich durchaus empfehlen.
Fazit:
Hat was











