Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ruth:
Tanzende Frau, blauer Hahn von Dana Grigorcea
Sommer in Busteni
Der Prolog lässt bereits keinerlei Hoffnung auf ein Happy-End aufkommen. Die zarte Freundschafts- und Liebesgeschichte zwischen Roxana und Camil muss irgendwann ein Ende gefunden haben. Denn nun liest die Ich-Erzählerin auf einer spanischen Nachrichtenseite vom Unfalltod ihres „ ersten und besten Freundes“ und beginnt sich an all die Sommerferien zu erinnern, die sie in den 1990er Jahren in Busteni verbracht hat
In diesem kleinen Dorf am Rande der Karpaten haben Großmutter und Großtante ein Sommerhaus und hierher fährt Roxana Jahr für Jahr.
Sie, ein Mädchen aus der gehobenen Bukarester Gesellschaft, freundet sich mit Camil, dem gleichaltrigen Jungen aus der heruntergekommenen Eisenbahnersiedlung an. Dass Welten zwischen ihnen liegen, spielt in diesen Wochen keine Rolle. Sie durchstreifen die Gegend, beobachten die Bewohner des Ortes und erzählen sich Geschichten. So z.B. die von der feinen Madame Smara aus Bukarest, die mit ihrem ehemals notorisch untreuen, nun aber todkranken Mann hierher zog. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihn, bis eines Tages ein Kirschbaum in ihrem Haus zu wachsen beginnt.
Oder die Geschichte von der schönen Frau Helmann, die nicht wegen ihres kleinwüchsigen Ehemannes, der Tag für Tag mit einer Sense auf der Schulter durch den Ort läuft, Aufmerksamkeit erhält. Nein, es ist ihre frappierende Ähnlichkeit mit der „Sklavin Isaura“ aus der gleichnamigen brasilianischen Telenovela, die die Dorfbewohner begeistert.
Das sind aber nicht die einzigen ungewöhnlichen Liebespaare, über die Camil und Roxana sich amüsieren.
Daneben begleiten auch andere Kinder die beiden gerne auf ihren Exkursionen, wollen dazugehören und bleiben während dieser Sommerwochen doch nur Randfiguren. So z.B. Radu, der selbst ein bisschen in Roxana verliebt scheint, dem aber die Rolle des Spaßmachers zufällt. Oder Ana-Mia, die immer von ihrem zweibeinigen Hund begleitet wird. Dass diese aus ärmlichsten Verhältnissen stammt, entgeht selbst Roxana nicht.
Man muss zwischen den Zeilen lesen, um bei all den Geschichten, die Dana Grigorcea fabulierfreudig vor uns ausbreitet, etwas über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Rumänien zu erfahren. Da heißt es dann, „Bitte keine Politik am Tisch“ bei einem Fest des ehemaligen Direktors der örtlichen Papierfabrik. Und dass Einheimische dabei nicht gewünscht sind, erfährt man nur in einem Nebensatz.
Auch wenn der Ort gerade anfangs, als wir alles durch die kindliche Perspektive erleben, wie eine Idylle wirkt, so ist er das keineswegs. Von Klassenunterschieden, von den Unterschieden zwischen den Großstädtern und der einheimischen Landbevölkerung, von prekären Verhältnissen lesen wir in allen Geschichten. Ebenso erfahren wir vom Müll, der auf der Prahova schwimmt oder auf dem Grund des Flusses liegt und an dem man sich beim Baden verletzen kann.
Später hören wir von Ovidiu, der wie Roxana seine Sommerferien in Busteni verbracht hat. Er macht als Erwachsener Karriere in der Politik , bevor er nach einem Korruptionsverdacht untertaucht.
Camil und Roxana werden älter, aus der Kinderfreundschaft wird erste Verliebtheit, doch bald wird klar, dass dies eine Sommerliebe bleibt, leicht, unverbindlich, ohne Zukunft.
Und so etwas Leichtes, Schwebendes liegt über dem ganzen Roman. Es sind einzelne Episoden, die die Autorin miteinander verwebt, voller Atmosphäre, manche witzig, beinahe absurd, andere eher still und traurig. Nicht selten mischen sich Realität mit surrealen Elementen.
Eingebunden ist dies in eine Rahmenhandlung, kursiv gesetzt, in der eine Schriftstellerin auf einer Lesereise unterwegs ist, genau mit den Geschichten, die wir lesen. Begleitet wird sie dabei von einem älteren Musiker, der die Texte mit passenden Musikstücken unterlegt.
Und am Ende überrascht uns die Autorin noch mit einer unerwarteten Volte.
Dana Grigorcea und ihr Schriftstellerkollege Catalin Dorian Florescu haben dieses Frühjahr einen neuen Roman veröffentlicht . Beide stammen aus Rumänien und leben schon viele Jahre in Zürich und beide kehren in ihren Büchern gerne in ihre frühere Heimat zurück.
Catalin Dorian Florescu schlägt in „Matei entdeckt die Freiheit“ einen weiten Bogen von der Zeit noch vor Ceaucescus Diktatur bis in die Nachwendejahre und schildert darin eindrucksvoll das Schicksal seines Protagonisten, der seine Zeit im Arbeitslager nicht vergessen kann und auf Rache sinnt, als er Jahrzehnte später auf seinen ehemaligen Peiniger trifft.
Sein Roman unterscheidet sich nicht nur im Ton von „Tanzende Frau, Blauer Hahn“. Wer tief eintauchen möchte in die unheilvolle Geschichte Rumäniens, ist mit dem emotional packenden „Matei entdeckt die Freiheit“ besser bedient. Wer es stattdessen leichter, luftiger und trotzdem tiefgründig haben will, der greife zu Dana Grigorcea . Am besten lese man beide Bücher und bekomme damit einen Einblick in die rumänische Gesellschaft und gleichzeitig gute Literatur.
Rezensionen von beavielleser :
Das Tränenhaus. Roman von Gabriele Reuter
Anspruchsvoller Schreibstil
Das Tränenhaus wird von der Hebamme Uffenbacher geführt und gibt ledigen Frauen bis zu ihrer Entbindung eine Unterkunft. So war es damals üblich, wollte man gesellschaftlich angesehen bleiben. Das Kind wurde dann nach der Geburt in eine Pflegefamilie gegeben.
Als Cornelie ins Tränenhaus kommt, will sie erst nichts mit den anderen Bewohnerinnen zu tun haben.
Doch als sie mitbekommt, wie gemein die Hebamme zu den anderen Frauen war, kann sie nicht mehr zuschauen und tritt für die Mädchen ein. Es entsteht eine herzliche Gemeinschaft.
Der Schreibstil hat mich sehr gefordert, die alte und poetische Sprache war für mich schwer zu lesen. Deshalb war ich auch froh, als ich am Ende angelangt war.
Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, dem dieser Schreibstil besser liegt.
Rezensionen von Paddy123:
Don't let me fall von Kelsie Rae
Eine mitreißende Hockey-Romance zwischen Herzklopfen und verbotenen Gefühlen
Für mich war dies der erste, aber bestimmt nicht letzte Roman von Kelsie Rae. „Don’t let me fall“ an mir von den ersten Seiten gleich gefallen, dass hier über eine emotionale und fesselnde Slow-Burn-Romance geschrieben wird und die Protagonisten mich auch gleich überzeugen konnten.
Im Mittelpunkt steht Hockey-Star Colt Thorne, der nach einem Skandal an die Los Angeles University wechselt und durch den Wechsel Abstand zu seinem alten Leben zu gewinnen will.
Doch dort begegnet er Ash, die ihn sofort in ihren Bann zieht. Das Problem: Sie ist die Freundin seines Mitbewohners und damit absolut tabu für ihn. Als Ash ausgerechnet auch noch seine Nachhilfelehrerin wird, gerät Colts mühsam kontrollierte Gefühlswelt endgültig ins Wanken. Denn je mehr Zeit die Beiden miteinander verbringen, desto schwerer fällt es ihm, seine Gefühle zu verdrängen.
Mir haben besonders die Dynamik und Chemie zwischen Colt und Ash gefallen und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ash glaubt an den perfekten Golden Boy in Colt, aber er selber weiß, dass ihn ihm noch der alte Bad Boy steckt und er Ash nicht guttun würde. Kelsie Rae schafft es hervorragend, die Spannung zwischen den beiden langsam aufzubauen, ohne dass die Geschichte selber an Tempo verliert oder Langweile beim Lesen aufkommt. Gerade dieses Knistern und die emotionalen Konflikte machen die Geschichte von Colt und Ash für mich so mitreißend. Colt ist dabei mehr als nur der typische Bad Boy: Hinter seiner harten Fassade steckt ein verletzlicher Charakter, der ehrlich versucht, ein besserer Mensch zu sein. Auch Ash überzeugt mit ihrer klugen und authentischen Art, wodurch die Liebesgeschichte glaubwürdig und emotional wirkt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr gefühlvoll, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Für mich war dieses Buch auf jeden Fall nicht der letzte Roman von Kelsie Rae.
Rezensionen von Paddy123:
Sylt oder Sehnsucht von Claudia Thesenfitz
Sehnsucht, Neuanfang und auf der Urlaubsinsel
In „Sylt oder Sehnsucht“ erzählt Claudia Thesenfitz von ehemaligen Mitschülern, die sich zum einem Klassentreffen sehen: 35 Jahre nach dem Abitur trifft Steffi ihre alte Klasse auf Sylt wieder und plötzlich steht ihr ganzes bisheriges Leben auf dem Prüfstand. Zwischen schillernden Erfolgsgeschichten, gescheiterten Biografien und perfekt inszenierten Fassaden wird schmerzhaft klar: Auch sie selbst spielt seit Jahren nur eine Rolle und auch bei vielen der ehemaligen Mitschüler ist es nach außen mehr Schein als Sein.
Mit geliehenem Porsche, Fake-Designerhandtasche und sorgfältig gepflegten Lügen versucht Steffi, ihre Enttäuschungen zu verbergen.
Doch dann begegnet sie während des Klassentreffens Yannick – dem jüngeren Bruder ihrer damaligen Freundin. Unangepasst, ehrlich und voller Leichtigkeit bringt er etwas in Steffi zum Erwachen, das sie längst verloren glaubte: Sehnsucht nach Nähe, Freiheit und einem echten Leben, ohne irgendwelche Lügengeschichten nur um besser dazustehen. Kann sie den Mut finden, aus ihrem alten Leben auszubrechen? Und ist sie bereit, trotz aller Zweifel und des Altersunterschieds auf ihr Herz zu hören?
„Sylt oder Sehnsucht“ überzeugt durch die warme, einfühlsame Erzählweise und eine Atmosphäre, die sofort Fernweh nach Sylt weckt von Claudia Thesenfitz. Mir hat besonders die Balance zwischen Leichtigkeit, Humor und Tiefgang gefallen: Während man sich beim Lesen wunderbar treiben lassen und abschalten kann, regen die Themen Selbstfindung, Mut und Loslassen gleichzeitig zum Nachdenken an. Die Figuren um Steffi und ihre ehemaligen Mitschüler wirken authentisch und nahbar, sodass man sich schnell mit ihnen verbunden fühlt und schnell durch das Bich kommt, weil man gern wissen möchte, in welche Richtung sich die Protagonisten entwickeln. Ich würde diesen Roman allen empfehlen, die leichte Geschichten über Neuanfänge lieben und auch etwas Sehnsucht nach Sylt haben. Ein Buch, das Mut macht, auf das eigene Herz zu hören – und dabei gut unterhält.
Rezensionen von beavielleser :
Walküre von Daniel Zipfel
Sehr empfehlenswert
Benjamin arbeitet 2015 in einer Beratungsstelle für Flüchtling. Er kämpft täglich gegen die Empathielosigkeit im Alltag der Behörden an.
Als er den Fall eines Syrers von seinem Kollegen übernimmt, setzt er sich sehr für diesen ein, doch dann gibt es Hinweise auf Kriegsverbrechen, die er begangen haben soll.
Nun ist Benjamin gezwungen sein Tun und Denken zu hinterfragen.
Zeitgleich findet er bei seiner Großmutter einen Karton mit alten Dokumenten. Was er da über seine Großeltern erfährt, macht ihm zusätzlich schwer zu schaffen.
Benjamin's Zwiespalt wird vom Autor glaubwürdig dargestellt, wem soll er glauben? Ein Buch mit Tiefgang, das kritisch mit dem Thema Asylrecht umgeht und auch die Überforderung der Behörden aufzeigt.
Die Szenen, die in der Vergangenheit spielen, waren nicht immer einfach zu lesen, da sie die Gräueltaten der Nazis sehr deutlich schildern.
Rezensionen von Krani:
Tata von Valérie Perrin
Großartig
Agnes erhält die Nachricht, ihre Tante Colette sei gestorben. Doch diese wurde schon vor drei Jahren beerdigt. Was ist da passiert?
Ein vielversprechender Anfang. Ich hatte einen Spannungsroman erwartet, aber das ist es nicht.
Die Lebensgeschichte der Tante Collette wird zum großen Teil erzählt von ihrer Nichte Agnes, aber in Teilen auch von ihr selbst.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Perspektivwechsel, durch die wir einen Einblick in das Innenleben der jeweils Beteiligten erhalten. Es entsteht ein Familienpanorama, das verschiedenen Handlungssträngen folgt und auf unterschiedlichen Zeiteben spielt. Da muss man sich schon etwas anstrengen, um immer genau zu verstehen, worum und um wen es gerade geht, und was die Person vorher schon erlebt hat. Eine Liste der Figuren wäre hilfreich gewesen.
Der Stil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sehr genau schildert sie Emotionen und Zwischentöne. Es geht um Liebe und Freundschaft, um Schuld, Gewalt und Missbrauch, und darum, einander zu helfen.
Valerie Perrin ist eine moderne französische Autorin, die bewegend und spannend erzählt. Wer komplexe Familiengeschichten mag, ist hier gut aufgehoben.
Rezensionen von nuean:
Dunbridge Academy - Whoever von Sarah Sprinz
Emotionale Second Chance Romance
Ich liebe die Geschichten der Dunbridge Academy und habe gerade den Vorgängerband beendet. Somit sind mir Cleo und ihre Freunde schon bestens bekannt und ans Herz gewachsen. Da war Cleo eher quirlig und manchmal etwas überdreht, trotzdem hatte sie auch schlechte Tage, die alle mit Alexander zusammenhingen und es kam bei mir immer wieder die Frage auf, was ist da bloß passiert.
Zurück nach den Ferien an der Dunbridge Academy ist das erste was Cleo sieht, Alexander Hallendale, ihre große Liebe, die sie tief verletzt hat und der die Academy verlassen hat. Nun ist er zurück und Cleo konfrontiert mit ihrem Schmerz. Nicht nur sein Zwillingsbruder ist ihr bester Freund, sondern auch die gesamte Clique sind auch Alexanders Freunde. So verbringen sie unweigerlich Zeit miteinander und kommen sich wieder näher.
Da ich gerade Scarlets und George Geschichte beendet habe, ist mir der Einstieg ins Buch gut gelungen und die Charaktere waren mit schon bestens bekannt. Nun lernt man auch Alexander kennen und die Kapitel aus seiner Sicht erleichtern es auch ihn nicht komplett zu hassen. Ich bin jetzt kein großer Pferdeliebhaber, fand es aber trotzdem in Ordnung, dass das einen großen Platz in diesem Buch einnimmt, da es Alexanders Leidenschaft ist und es auch etwas ist was ihn mit Cleo verbindet.
Der Support der Mädels untereinander hat mir schon bei Scarlet gut gefallen und jetzt werden sie immer eingeschworener. Auch die anderen Charaktere werden immer vielschichtiger und ich liebe den Umgang miteinander, von den Neckereien bis zu den großen Gefühlen.
Emotionen und Spannung kommen hier nicht zu kurz. Man fiebert und fühlt die ganze Zeit mit und will unbedingt wissen, wie es mit den beiden ausgeht.
Das Ende ist superspannend und verlangt unbedingt nach dem nächsten Band.
Fazit: Eine tolle Second-Chance-Geschichte für Pferdeliebhaber mit ganz viel Emotionen
Rezensionen von Claudia R.:
Garou von Leonie Swann
Widderwollige Unterhaltung
Klappentext / Inhalt:
Die Schafe von Glennkill stürzen sich in das nächste wollsträubende Abenteuer!
Mit ihrer neuen Schäferin Rebecca gehen sie auf Europareise und beziehen bald ihr Winterquartier im Schatten eines abgelegenen, französischen Schlosses. Eigentlich könnten die Schafe es sich hier so richtig gemütlich machen, doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass an Winterruhe nicht zu denken ist.
Ein Werwolf, ein Loup Garou, ist dafür verantwortlich, sagen die Ziegen der Nachbarweide. Für Miss Maple und Co. heißt das: Sie müssen schnell Licht ins Dunkel bringen, um nicht nur ihr eigenes Fell, sondern auch ihre Schäferin zu schützen. Und so folgen sie schon bald – mit ihren unbeirrbaren Schafsnasen – einer ersten Spur. Diese führt sie mitten in ein Gewirr aus eiskalten Schlossfluren, verschneiten Wäldern und unbequemen Fragen. Die Zeit läuft ihnen davon, und der wahre Schrecken lauert näher, als ihnen lieb ist …
Cover:
Auch hier wird die Thematik gut aufgegriffen und ist toll ersichtlich. Der Wiedererkennungseffekt der Cover der Bände ist auch hier vorhanden. Das Ganze ist passend und gut umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Schafskrimi Reihe und auch hier habe ich mich sehr schnell hineingefunden und war erfreut auf das Wiedertreffen von Miss Maple und den anderen. Für die Schafe von Glennkill geht es mit ihrer neuen Schäferin Rebecca nach Europa ins Winterquartier, aber anstelle von Winterruhe wird es hier turbulent und Miss Maple hat einen neuen Fall.
Zu viel sei hier jedoch noch nicht verraten, daher halte ich mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Geschehnisse hinein. Auch den Charakteren ist es sehr nah und zugleich amüsant, die Sicht der Schafe zu beherzigen.
Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man die Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, mehr Spaß ,macht es jedoch, wenn man die Charaktere bereits kennt, da so eine Zuordnung einfacher ist.
Die Beschreibungen sind bildlich und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Geschehnisse werden gut beschrieben und es kommt schnell Spannung hinein. Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut herausgearbeitet und gut erkennbar. Die Überschriften sind kurz und knapp und verraten so nicht zu viel. Gliederung und Gestaltung haben mir wieder sehr gut gefallen. Toll fand ich auch hier das kleine Daumenkino welches sich am Rande des Buches befindet. Wenn man die Seiten schnell umblättert macht es am unteren Rand des Buches den Eindruck, als würden sich die Skizzen bewegen und eine kleine Szene nachstellen. Diese Idee des Daumenkinos finde ich toll gelungen und umgesetzt.
Die Geschichte ist spannend gestaltet und umgesetzt und sorgt auf jeden Fall für Unterhaltung. Ich fand ich es auf jeden Fall wieder sehr gut gemacht und unterhaltsam und hatte schöne Lesemomente.
Fazit:
Schafsstarker Krimi mit widderwolliger Unterhaltung und humorvollem Spürsinn.
Rezensionen von askyfullofpages:
Rassismus im Rückspiegel von Angélique Beldner
Rassismus geht uns alle an!
Ein eindrucksvolles, starkes Buch, das viele wichtige Themen anspricht. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Die geschilderten Erfahrungen sind verabscheuungswürdig und zutiefst rassistisch und zeigen deutlich, wie tief Rassismus in unserer Gesellschaft verankert ist. Wie die Autorin selbst schreibt: Rassismus geht uns alle an!
Eine absolute Leseempfehlung von mir.
Bitte beachtet die Triggerwarnung zu Beginn des Buches.
Rezensionen von Flo :
Don't let me fall von Kelsie Rae
Schade
Hockey-Star Colt Thorne flüchtet vor einem Skandal an die Los Angeles University, doch Hockey möchte, trotzdem ihn alle fragen, nicht mehr spielen.
Es gibt ein süßes meet cute an der Ampel zwischen ihm und Ash. Schon am nächsten Tag bemerkt er, dass Ash absolut tabu ist, da sie die Freundin seines Kindheitsfreunds Logan ist.
Eishockey sucht man in diesem Buch leider vergebens. Die Jungs sind zwar im Team und am Ende gibt es ein Spiel aber ansonsten ist das leider gar nicht Thema.
Der romance Anteil ist immerhin da! Von toxischer Beziehung, Fake dating bis zu heimlichen Dates ist alles dabei! Es gibt auch einige spicy Szenen.
Die Freundesgruppe/das Team erscheint mir leider auch toxisch, denn keiner außer Colt macht etwas gegen einen handgreiflichen Typen :(
Hätte man wirklich mehr rausholen können, ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.










