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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

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Mein privates Glück von Michael Köhlmeier

Semper et ubique

Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier erzählt auf undramatische Weise eine Familiengeschichte. Es sind die fünfziger und sechziger Jahre. Das wird deutlich auch ohne das Köhlmeier plakativ viel Zeitkolorit einsetzt. Es ergibt sich ganz aus der Sprache und den Wahrnehmungen des Jungen.

Vieles bleibt in der Schwebe, der Vater bleibt irgendwie ein Fremder.
Mitte des Buches ist der Protagonist Student und man erfährt, was ihn prägt.

Leser, die Spannung suchen, sind hier falsch. Selbst für Köhlmeier-Verhältnisse geht es sehr ruhig zu. Dafür erfährt man viel von einem Leben, und das hat Bedeutung.

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Mein privates Glück

Rezensionen von bedard:

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Das Mosaik der Frauen von Rafik Schami

Ein Mosaik aus Erinnerungen und Begegnungen

Rafik Schami begleitet mich schon viele Jahre, und ich mag seine besondere Art zu erzählen. Seine Geschichten verlaufen selten geradlinig, sie nehmen Umwege, schweifen ab und entfalten sich oft erst nach und nach. So ist es auch in „Das Mosaik der Frauen“. Wer einen straff erzählten Roman erwartet, braucht vielleicht etwas Geduld.

Wer sich jedoch auf Schamis Erzählweise einlässt, wird mit einer vielschichtigen und warmherzigen Geschichte belohnt.

Schon Cover und Titel haben mich sofort angesprochen. Sie passen wunderbar zum Inhalt, denn wie ein Mosaik setzt sich das Leben des Protagonisten Nadim Suri aus vielen einzelnen Erinnerungen und Begegnungen zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Frauen, die ihn geprägt, begleitet, geliebt oder herausgefordert haben. Besonders beeindruckt hat mich dabei der respektvolle und wertschätzende Blick auf diese Frauenfiguren. Sie sind weit mehr als Randfiguren, jede von ihnen hinterlässt ihre eigene Spur.

Neben den persönlichen Schicksalen erzählt Schami auch von Syrien, von kultureller Vielfalt, politischer Unterdrückung, Flucht und Exil. Diese Themen fließen ganz selbstverständlich in die Handlung ein und wirken nie aufgesetzt oder belehrend.

Manchmal waren mir die vielen Abschweifungen und Nebengeschichten etwas zu ausführlich, und nicht jede Figur erhielt den Raum, den sie verdient hätte. Dennoch gehört genau diese Art des Erzählens zu Rafik Schami, und für mich überwiegen die Stärken des Romans deutlich.

„Das Mosaik der Frauen“ ist vielleicht kein perfektes Buch, aber ein sehr menschliches, kluges und berührendes. Es wirkt wie eine Liebeserklärung an die Frauen, die unser Leben prägen, und zugleich wie ein Rückblick auf ein bewegtes Jahrhundert. Sollte dies tatsächlich Rafik Schamis letzter Roman sein, dann ist ihm damit ein würdiger und lesenswerter Abschluss gelungen.

4,5 von 5 Sternen.

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Das Mosaik der Frauen

Rezensionen von annamichalea:

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Die Anderen von Kobi Yamada

Toll, wichtig, herausfordernd

Ich habe mich bisher kaum auf ein Buch so gefreut wie dieses. Und das mit Ü 60 und ohne Enkel. Die Bilder sprechen noch mehr als die Worte.
Sei es der Stamm mit Zweigen, der die Hecke trägt und formt. ( Und wer bitte schneidet sie so akkurat? )
Sei es die Farbgebung ( Regenbogen ) des visionären Bildes von den anderen - auch die erwachsenen Vorleser werden automatisch zum (mi8)denken gebracht.

Vieles ist so einfach, manches eher schwer. Die Diskussion wer ist hier, wer ist drüben gegen Ende des Buches ist dermaßen philosophisch, dass es mir kaum möglich erscheint, dass Kinder dem folgen können. Aber vielleicht irre ich mich auch und es ist ganz einfach. Da es werder hier noch drüben gibt, kann es eh keiner verstehen.
Eine Seite gab mir zu denken, vor allem weil es evt. die Kinder traurig machen kann, denen ich das Buch schenken werde. Das Thema traurigsein ist in Verbindung mit einem Haustier dargestellt, indirekt dadurch natürlich auch das Thema alles müssen sterben. Aber wie sollte man 4 jährigensonst das Thema näherbringen? Sanft geht das gar nicht.
Das Buch ist toll und eine Herausforderung für die Vorlesenden. Aber wer so ein Buch erwirbt, will sich ja mit dem Thema und seinen Kindern auseinandersetzen.

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Die Anderen

Rezensionen von Marie aus E.:

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Tödliches Verderben von Karin Slaughter

Dominierendes Privatleben

Von marie aus e
Ich bin großer Karin Slaughter Fan und freue mich sehr, dass es eine neue Reihe gibt.
Das hier ist Band 2 um Sheriff Emmy Clifton, der im County von North Falls spielt. Einer Kleinstadt, jeder kennt jeden.
Emmys Sohn ist ebenfalls bei der Polizei und Schwester Jude, die gerade zu Besuch ist, unterstützt als ehemalige FBI-Agentin.

Wobei? Bei der Aufklärung eines Mordes an einer Polizistin, mit der Emmy befreundet war. Denn schnell wird klar: North Fall ist keine beschauliche, friedliche Kleinstadt, hier wohnen viele Verbrecher. Unheimlich viele Verbrecher!

Für Slaughters Verhältnisse war das ein nicht ganz so spannender Thriller, für mich war das Privatleben rund um Emmy der spannendere Teil. Die Fall-Aufklärung hingegen zog sich ganz schön.
Dafür mag ich die sperrigen Charaktere, sowohl Emmy als auch Jude und das Kleinstadtleben mit allen Tücken. Wer das private Drumherum aber nicht mag, wird mit dem Buch wahrscheinlich keine Freude haben.

Es gibt keine vorangestellte Triggerwarnung, ich hoffe, ich spoiler nicht - wer es nicht wissen will, bitte hier nicht weiterlesen!
Das Buch behandelt häusliche Gewalt in einem Haushalt, in dem auch Kinder leben, das war heftig.

Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, wohl dosiert spitzt ab und an wieder Slaughters Humor durch wie etwa
„Du kannst nur tun, was du tun kannst“. Emmy musste an sich halten, um nichts zu sagen. Sie hatte das Gefühl, sich mit einem Glückskeks zu unterhalten.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit Emmy und Jude. 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.

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Tödliches Verderben

Rezensionen von rainbowly:

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FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Anders als erwartet

Inhalt
Fünf Menschen treffen am Bahnsteig aufeinander und in fünf Minuten wird einer von ihnen tot sein.

Meinung
Das ist eine besondere Geschichte. Oder eher eine besondere Art eine Geschichte zu erzählen. Der Einstieg war wirklich spannend. Die auktoriale Erzählperspektive hat mich direkt neugierig gemacht.

Und ich habe mich gefragt, wie es funktionieren soll auf über 300 Seiten nur das Geschehen von fünf Minuten zu beschreiben. Und gleich vorneweg: Es wird nicht nur erzählt, was in den fünf Minuten auf dem Bahnsteig passiert.
Man wechselt immer zwischen dem Geschehen auf dem Bahnsteig und einem Kapitel, in dem die Vergangenheit einer der Protagonisten beleuchtet wird. Aber auch diese überraschende Wendung hat mir zuerst gefallen. Denn so erfährt man, was das für Personen sind, die da auf dem Bahnsteig stehen - was für ein Leben sie führen, wie sie aufgewachsen sind, mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen haben. Das hätte einem die Figuren näher bringen können und dafür sorgen, dass man noch mehr mit ihnen mitfiebert und noch gespannter ist, was auf dem Bahnsteig passiert. Das Problem für mich war - diese Hintergrundgeschichten haben mir die Personen nicht näher gebracht, sondern sie haben sie alle samt unsympathisch gemacht. Und ich war einfach nur schockiert, was die Personen erlebt haben. Zu Anfang konnte ich mich zum Beispiel gut in Emma, die gestresste Mutter, hineinfühlen. Doch nach ihrem Kapitel fand ich sie nur noch schrecklich, genauso wie ihren Sohn. Andere Geschichten waren mir zu ähnlich und sind in meiner Erinnerung miteinander verschmolzen.
Also irgendwie eine spannende Erzählweise, die mich überrascht hat, aber keine Sympathie für die Protagonisten ausgelöst hat. Und das wäre ja auch nicht unbedingt notwendig, aber der auktoriale Erzähler hat immer mal wieder darauf Bezug genommen, dass man jetzt sicherlich eine Liebling hat und es einem anderen gönnen würde, das er das Opfer wird. Und das war bei mir eben nicht der Fall.
Trotzdem war es eine gute Geschichte, die einen in psychologische Abgründe eintauchen lässt.

Fazit
Ganz anders als erwartet, aber trotzdem hat es mich gefesselt.

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FIVE - Das Ticken der Zeit

Rezensionen von Niko:

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Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones

Wunderschöne Aufforderung zur Selbstreflexion

Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones erzählt die Leben von Annie und Vernice, die von einer lebenslangen Freundschaft verbunden sind.
Annie und Vernice wachsen beide ohne Mutter in der Kleinstadt Honeysuckle auf. Annie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verlassen und von der Großmutter großgezogen.

Vernices Mutter wurde von ihrem Ehemann erschossen; so wächst Vernice bei ihrer strengen Tante Irene auf.
Dieses tiefe Trauma verbindet die zwei Freundinnen von Anfang an und später wird sie ihren ganzen Leben beeinflussen. Nach der Schule wird Annie nach Menphis umziehen und in einem Nachtclub arbeiten, in der Hoffnung, dass ihre Mutter eines Tages am Tresen erscheint. Während dessen zieht Vernice nach Atlanta, wo sie am Spelman College studieren wird. Sie bleiben in Kontakt durch Briefe, auch wenn ihren Leben nicht unterschiedlicher sein können.
Tayari Jones schreibt klar und präzise, emotional und sehr persönlich. Durch die Briefe habe ich das Gefühl gehabt, dass ich die zwei Freundinnen viel besser kennenlerne.
Obwohl der Schreibstil leicht zugänglich ist, finde ich das Buch anspruchsvoll, vor allem wegen den vielen Themen. Annie und Vernice wachsen in Honeysuckle auf, eine Kleinstadt in Louisiana. Da merkt man gleich die Kleinstadt Atmosphäre, die Armut und die rassistischen Strukturen der 1940er–1950er‑Jahre.
Beide Mädchen sind durch Leben getrieben von dem Wunsch zu Zugehörigkeit und suchen nach eigener Identität. Das Leben hat ihnen unterschiedliche Wege bereitet. Annie arbeitet in einem Nachtklub, wo sie wenig berufliche Perspektiven hat, ist von Männern abhängig und muss mit Rassismus und Sexismus kämpfen. Vernice wird Studentin, wo sie den Druck Erwartungen zu erfühlen spürt.
Eine Tragödie wird die Stimmung radikal ändern und all das Gute, das immer vorhanden war, ins Licht bringen.

Ich empfehle Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones sehr gerne weiter. Der Roman lädt zur Selbstreflexion ein und zeigt, dass ein Verlust gleichzeitig ein Neubeginn bedeuten kann.

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Goodbye, Honeysuckle

Rezensionen von cosmea:

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Frag nach Susan von Souvankham Thammavongsa

Ein etwas anderer Beichtstuhl

Ich-Erzählerin Ning, 42, war früher eine talentierte Boxerin und betreibt nach einer Zeit als Angestellte in einem anderen Laden seit fünf Jahren ihr eigenes Nagelstudio. Sie und ihre drei Angestellten heißen alle Susan, tragen identische schwarze Kleidung und die gleiche Frisur mit mittellangen Haaren.

Ihre Kundinnen könnten ihre wirklichen Namen ohnehin nicht aussprechen. Im Roman geht es um einen einzigen Arbeitstag in diesem Salon. Beschrieben werden die Leistungen, die das Nagelstudio anbietet, die dafür benötigten Utensilien und die Kunden und Kundinnen selbst - Stammkunden und Laufkundschaft.
Die meisten Kunden sind bereit, auf Fragen zu antworten und geben bereitwillig sehr persönliche Details aus ihrem Leben preis. Ning und ihre Mitarbeiterinnen kommentieren in ihrer eigenen, für die Kunden unverständlichen Sprache, was sie hören und machen sich häufig darüber lustig. Einige Bemerkungen sind ausgesprochen bissig und abfällig. Ning selbst ist ein Mensch, der fast nichts über sich preisgibt, auch nicht gegenüber den Mitarbeiterinnen. Sie bezeichnet sich selbst als einköpfige Familie und lässt keine Nähe zu. Das mag an ihrer Vorgeschichte liegen, daran, dass Trainer Murch sie damals rausgeschmissen hat genauso wie später ihre rabiate Chefin Rachel. Ning fühlt sich zunehmend einsam, vermisst so viele Dinge, die eigentlich zu einem normalen Alltag gehören.
“Frag nach Susan“ ist ein Roman, der abgesehen von der detaillierten Beschreibung eines normalen Arbeitstages im Nagelstudio keine Handlung aufweist. Er beschreibt zwar gesellschaftliche Phänomene wie herabsetzendes Verhalten gegenüber den unteren Schichten der Gesellschaft, vor allem Frauen oder Rassismus gegenüber Einwanderern, aber darüber hinaus passiert nicht viel. Das Ganze wird aufgelockert durch teilweise recht derbe Witze. Für mich war das Buch eher eine Enttäuschung, mit Sicherheit nicht einer der besten Romane, die ich je gelesen habe.

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Frag nach Susan

Rezensionen von Dorsay:

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Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

Heimtückisches Spiel

Eine junge Frau wird in einem Waldstück in einem Bach treibend leblos aufgefunden. Ihr Kopf ist kahlgeschoren, der Körper ausgezehrt und zahlreiche Hämatome am Körper weisen darauf hin, dass sie möglicherweise gefangen gehalten wurde. Kommissar Björling und Johanna von der Kriminalstelle Stockholm nehmen die schwierigen Ermittlungen auf.

Es gibt keine Hinweise auf die Herkunft der jungen Frau und das Waldgebiet, in dem sie gefunden wurde, ist ein unübersichtliches, riesiges Areal. Kommissar Björling ist Alleinerzieher, denn seine Frau hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Seine siebzehnjährige Tochter Malin kommt von einem Campingausflug nicht nach Hause, von ihr fehlt jede Spur. Das Ermittler Team sucht verzweifelt nach Anhaltspunkten. Ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit beginnt. Kann Malin gerettet werden? Dieser Fall lehrt einem einerseits das Gruseln, wer treibt so ein bösartiges Spiel, und andererseits taucht man in die privaten Probleme der Ermittler ein. Sehr einfühlsam und gleichzeitig auch spannend geschrieben.

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Deine Zeit wird kommen

Rezensionen von Dorsay:

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Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

Heimtückisches Spiel

Eine junge Frau wird in einem Waldstück in einem Bach treibend leblos aufgefunden. Ihr Kopf ist kahlgeschoren, der Körper ausgezehrt und zahlreiche Hämatome am Körper weisen darauf hin, dass sie möglicherweise gefangen gehalten wurde. Kommissar Björling und Johanna von der Kriminalstelle Stockholm nehmen die schwierigen Ermittlungen auf.

Es gibt keine Hinweise auf die Herkunft der jungen Frau und das Waldgebiet, in dem sie gefunden wurde, ist ein unübersichtliches, riesiges Areal. Kommissar Björling ist Alleinerzieher, denn seine Frau hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Seine siebzehnjährige Tochter Malin kommt von einem Campingausflug nicht nach Hause, von ihr fehlt jede Spur. Das Ermittler Team sucht verzweifelt nach Anhaltspunkten. Ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit beginnt. Kann Malin gerettet werden? Dieser Fall lehrt einem einerseits das Gruseln, wer treibt so ein bösartiges Spiel, und andererseits taucht man in die privaten Probleme der Ermittler ein. Sehr einfühlsam und gleichzeitig auch spannend geschrieben.

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Deine Zeit wird kommen

Rezensionen von Dorsay:

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Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

Heimtückisches Spiel

Eine junge Frau wird in einem Waldstück in einem Bach treibend leblos aufgefunden. Ihr Kopf ist kahlgeschoren, der Körper ausgezehrt und zahlreiche Hämatome am Körper weisen darauf hin, dass sie möglicherweise gefangen gehalten wurde. Kommissar Björling und Johanna von der Kriminalstelle Stockholm nehmen die schwierigen Ermittlungen auf.

Es gibt keine Hinweise auf die Herkunft der jungen Frau und das Waldgebiet, in dem sie gefunden wurde, ist ein unübersichtliches, riesiges Areal. Kommissar Björling ist Alleinerzieher, denn seine Frau hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Seine siebzehnjährige Tochter Malin kommt von einem Campingausflug nicht nach Hause, von ihr fehlt jede Spur. Das Ermittler Team sucht verzweifelt nach Anhaltspunkten. Ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit beginnt. Kann Malin gerettet werden? Dieser Fall lehrt einem einerseits das Gruseln, wer treibt so ein bösartiges Spiel, und andererseits taucht man in die privaten Probleme der Ermittler ein. Sehr einfühlsam und gleichzeitig auch spannend geschrieben.

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Deine Zeit wird kommen