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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Thorsten:

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Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Erste Gefühle

In „ Leuchtende Schatten „ von Iris Wolff wird die turbulente Geschichte einer Mädchenfreundschaft zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Siebenbürgen erzählt, in deren Mittelpunkt die Ich- Erzählerin Ella steht, die zusammen mit Eltern, Großeltern, Tanten, Onkeln und deren Kinder in einer Großfamilie lebt.

Ihre Freundin Harriet kommt aus einer reichen Familie mit wenigen Angehörigen. Trotz dieser Unterschiede bauen sich die beiden Mädchen eine feste Freundschaft auf. Ellas mag ihre Freundin sehr und schon bald gehen ihre Gefühle über eine normale Mädchenfreundschaft hinaus. Auch ihre Gefühle für ihren langjährigen Freund Leo ändern sich. Im Hintergrund breitet sich der Zweite Weltkrieg immer weiter aus. Iris Wolff schreibt sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar über das Gefühlsleben ihrer Protagonistin, wobei der Schrecken des Krieges mehr im Hintergrund verläuft. Der teilweise etwas melancholische Roman über die Freundschaft der beiden Mädchen ist interessant und hat mir gefallen. Besonders der Hintergrund des Krieges und die Beschreibungen des Kriegsgeschehens fand ich interessant und aufschlussreich.

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Leuchtende Schatten

Rezensionen von Emmmbeee:

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Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett

Starker Zusammenhalt

Zwei Frauen erzählen ihre Geschichte, stellverstretend für viele andere Betroffene. Ich dachte zuerst, die beiden hätten nichts miteinander zu tun. Doch nach und nach zeigen sich Querverbindungen, auch zu anderen Hauptpersonen.
Amerika, das sich so gern fortschrittlich und überaus modern gibt, ist in Wahrheit noch weit hinten, was die Menschen, ihre Würde und ihr Recht betrifft.

Stammen sie etwa nicht allesamt von Einwanderern ab? Längst ist es zum Land der begrenzten Möglichkeiten geworden.
Es ist die Zeit der Prohibition, der großen Weltwirtschaftskrise, und es geht um Entschlossenheit, Mut, Zusammenhalt, Festigkeit. Weitere Stichworte wären Freundschaft, Trauer, Verbundenheit, Gemeinsamkeit, Selbstbestimmung und Identität. Birdie, Frances, das Mädchen Meg, Mrs. Tartt und Charlie sind die Charaktere, um die es hauptsächlich geht.
Das harte Leben, besonders für Schwarze und Menschen am Rand der Gesellschaft, prägt während der 1930erjahre den Alltag in Mississippi. Frauen gelten nicht viel, Reiche haben immer mehr das Sagen. Wären da nicht verzweifelte Menschen, die nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen haben, würde die Schere wohl immer weiter auseinanderklaffen, würde das Leben immer noch schwieriger.
Kathryn Stockett verfügt über einen Schreibstil, der begeistert und seine Leser sofort mit sich reißt. Spannung herrscht von Beginn an, erzählt wird plastisch, farbig, fließend, mit Blick aufs Detail. Wichtige, ernste, ja schwierige Themen greift die Autorin auf, doch durch eine unterhaltsame und federleichte Verarbeitung werden sie so behandelt, dass sie nicht allzu schwer „im Magen liegen“. Stockett erzählt in anschaulicher, plastischer Sprache, und gerade in der wörtlichen Rede hat sie aufmerksam den Menschen auf den Mund geschaut.
Das Cover zeigt einen auffliegenden Vogel, der für mich ein Symbol für die Freiheit, aber auch für neue Hoffnung, eine neuartige Lebensform und Selbstvertrauen ist. Sehr passend, finde ich.

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Der Club der Unbeugsamen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser*in:

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Darkly von Marisha Pessl

Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Kufstein)

Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Kufstein)

Seit Louisiana Veda, eine bekannte Spielbrett-Erfinderin, tot ist, kursieren verschiedene Gerüchte um sie. Um die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen gibt es jetzt eine Stiftung, ein Praktikum, um das längst verlorene Spiel "Walküre" zu finden.

Dia wird gemeinsam mit sechs anderen Siebzehnjährigen auf eine Insel verfrachtet, denn dort steht die Fabrik und das Haus der Erfinderin. Doch nach kurzer Zeit wird klar: Man darf niemandem trauen. Auch nicht den neuen Freunden und Freundinnen. Es stellt sich auch heraus, dass Louisiana mehr Geheimnisse hatte als gedacht: Sie hatte eine schreckliche Kindheit und selber auch drei Kinder...
Das Buch ist das Richtige für den Urlaub!

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Darkly

Rezensionen von Tyrolia-Testleser*in:

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The Lost Girl King von Catherine Doyle

Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Kufstein)

Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Kufstein)

Amy und Liam verbringen ihre Ferien bei ihrer Großmutter in Connemara. Da es auch nur regnet und langweilig ist, beschließt Amy die Chance zu nutzen, um endlich ein Abenteuer zu suchen. Woraufhin sie mit Liam in den Wald geht und auf einen mysteriösen Wasserfall stößt.

Denn wenn man durch ihn hindurchgeht, gelangt man in das Reich Tir na nÓgs. Ein verfluchtes Land, wo es ständig nur Tag ist und die Zeit stillsteht. Als Liam dann auch noch von kopflosen Reitern entführt wird, ist Amy klar: Noch kann sie nicht weg. Sie muss Liam retten und vielleicht auch nebenbei das Volk diesen schlimmen Fluches...

Dieses Buch fesselt einen richtig, so spannend ist es!

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The Lost Girl King

Rezensionen von Lerchie:

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Dragons in Secret - Seele aus schwarzem Gold (kostenlose Bonusstory) von Andreas Suchanek

Gefährliche Abenteuer

Jacob Argent besucht seinen Freund in Paris und erlebt mit ihm ein gefährliches Abenteuer, denn er hat in den Schriften der Clermont Bibliothek Hinweise auf einen vergessenen Drachenhort gefunden. Sie werden bei der Erkundung mit Gefahren konfrontiert und können ihr nur in Drachengestalt begegnen, wenn überhaupt.

Das ist die Vorgeschichte von den Büchern Dragon in Secrets und hier Jadeblut.

Meine Meinung
Diese Vorgeschichte macht richtig Appetit auf die nachfolgenden Bücher und das soll eine solche Bonusgeschichte wohl auch tun. Sie ließ sich sehr gut lesen, der Schreibstil gefällt mir und ist mir sowieso auch bekannt, da ich schon mehrere Bücher dieses Autors gelesen habe. Ich fand diese Geschichte sehr spannend, fesselnd und unterhaltsam. Daher werde ich die nachfolgenden Bände auf jeden Fall lesen. Ich war mir vor dem Lesen dieser Bonusgeschichte schon sicher, dass ich diese Geschichten lesen würde, wollte mir ab er diese nicht vorenthalten. Von mir eine Leseempfehlung, man lernt wenigstens zwei der Charaktere, die auch später vorkommen, kennen, und fünf Sterne.

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Dragons in Secret - Seele aus schwarzem Gold (kostenlose Bonusstory)

Rezensionen von beavielleser :

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Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber

Eher was für junge Leute


Koch! Mich! Jetzt! Ist eher was für junge Leute. Dafür spricht schon mal, das am Anfang des Kochbuchs darauf hingewiesen wird welche Basics in der Küche vorhanden sein sollten.

Die Rezepte sind einfach erklärt und schnell zuzubereiten. Gut gefällt mir, dass die meisten Rezepte ohne Fleisch (nur Hühnchen) auskommen.

Ich habe für mich 16 Rezepte gefunden, die ich ausprobieren will. Hauptsächlich bei den Pastagerichten.

Was mir nicht gefällt sind die Zutaten aus dem Kühlregal. Mir schmecken die einfach nicht. Aber klar, mit denen geht es einfacher und schneller.

Manche Rezepte enthalten auch Zutaten von denen ich noch nichts gehört habe, z.B. Orzo, Panko, Udon-Nudeln, Gochujang. Das liegt aber vielleicht an mir.

Fazit: Ein modernes Kochbuch mit einfachen Gerichten, die schnell und preiswert zubereitet werden können.

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Koch! Mich! Jetzt!

Rezensionen von Lesemaus:

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Das Knistern im All von Stephan Lohse

Authentisches Jugendbuch

Das Cover ist mir durch seine auffälligen Farben und die Antilope gleich ins Auge gefallen.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist kurz, prägnant, direkt und trotzdem atmosphärisch. Auch die Sprache wirkt authentisch und sehr nah an der Lebenswelt von Jugendlichen. Es lies sich sehr flüssig lesen und ich hatte es in einem Rutsch fertig (es sind auch nur 166 Seiten).

Im Mittelpunkt steht der 15-jährige Matti, der während einer Klassenfahrt nach Amrum einen psychischen Zusammenbruch erlebt.
Die Themen wie Klassenfahrt, Freundschaft, erste Küsse, Alkohol und Gruppendynamik werden realistisch und ungeschönt dargestellt. Es gibt sowohl humorvolle, traurige und teilweise auch raue Momente.
Ich bin zwar nicht mehr die typische Zielgruppe eines Coming-of-Age-Jugendbuchs, aber die Geschichte über das Erwachsenwerden, Identität, erste Erfahrungen und die Bedeutung echter Freundschaft hat mich berührt.

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Das Knistern im All

Rezensionen von beavielleser :

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Querfeldein von Alex Capus

Hat mir sehr gut gefallen

Arnold hat ein rastlos Leben geführt. Nie blieb er länger als 100 Tage an einem Ort oder bei einer Arbeitstelle. Dies ging zwölf Jahre so. Als er dann durch einen Glücksfall zu viel Geld kommt, kauft er günstig ein Grundstück und lässt darauf einen Gasthof erbauen. Dieser Gasthof liegt in der Schweiz an der Grenze zu Deutschland und wird zu seiner Herzensangelegenheit.

Er hat klare Pläne für die Zukunft. Dazu gehörte es auch eine Frau zu finden und so wartete er geduldig bis die Richtige zu ihm kommen würde, denn selbst auf die Suche macht er sich nicht. Als es dann so weit ist, heiraten die beiden schnell und bekommen acht Kinder.

Das einzige Kind von dem man mehr erfährt, ist die schräge Clara. Sie hat ihren eigenen Kopf. Als sie sich dann in einen Schmuggler verliebt und es zum Konflikt mit den Nazis kommt, hält das ganze Dorf zusammen. Wie die Behörden dann einknicken, hat mich sehr schmunzeln lassen.

Ein ruhiger Roman, der durch seine schöne Sprache besticht. Die besonderen, etwas skurrilen Menschen beleben die Geschichte und machen sie zu etwas besonderem.

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Querfeldein

Rezensionen von Lesemaus:

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Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

Düster und geheimnisvoll

Smilla zieht mit ihrem Mann für einen Neuanfang in den Schwarzwald. Als sie einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken rettet, ist sie plötzlich überzeugt, dass er ihr Sohn ist, obwohl das unmöglich sein kann.
Der Thriller hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.

Die Spannung entsteht dabei nicht durch viel Action, sondern durch das ständige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Mit jeder Seite wurden die Fragen größer und die Handlung überraschte immer wieder mit unerwarteten Wendungen.
Die kurzen Kapitel und wechselnden Erzählperspektiven machten das Buch zudem sehr abwechslungsreich. Der ruhige, flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen, gleichzeitig ist das Erzähltempo sehr hoch. Die Figuren tragen viele Geheimnisse mit sich und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter.
Ein außergewöhnlicher Thriller, der sich deutlich von vielen anderen Büchern dieses Genres abhebt.

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Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus.

Rezensionen von Ameland:

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Die Honigfrauen - Eine neue Heimat von Mirjam Müntefering

Ungeahnte Frauenpower

Die von Irma und Auguste geplante Eröffnung ihres Landcafés lief leider nicht so wie erhofft. Der eingestellte Konditor konnte die Gäste nicht mit seinen Backwerken überzeugen. Es fehlen die Kreationen, die Ludwig Honig zu erschaffen verstand. Irma hätte eine Idee, aber ob da die entsprechenden Personen mitspielen werden? Zu alldem kommen noch zwischenmenschliche Probleme und üble Schachzüge der Konkurrenz hinzu.

Ich habe mich gefreut wieder ins Bergische Land zu reisen und die drei Honigfrauen eine Weile zu begleiten. Beim Lesen war ich mal wieder froh im Hier und Jetzt zu leben. Anfang des letzten Jahrhunderts hatten es die Frauen nicht leicht wie auch dieser Roman zeigt. Männer hatten das Sagen und aus geschäftlichen Dingen hatten sich die Frauen rauszuhalten. Die Honigfrauen widersetzen sich diesen allgemein gültigen Regeln und zeigen, dass Frauen im Geschäftsleben den Männern in nichts nachstehen.
Eine mitreißende und emotionale Familiensaga, die Mirjam Müntefering in einem flüssigen und bildhaften Schreibstil zu Papier gebracht hat. Ihre drei Protagonistinnen sind starke und für die damalige Zeit sicher ungewöhnliche Charaktere. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es solche Frauen durchaus gegeben hat. Mir hat der erste Band schon so gut gefallen und die Fortsetzung steht dem in nichts nach.
Die Geschichte hat gezeigt was man alles mit Zusammenhalt und Engagement erreichen kann. Gerne hätte ich von den Honigfrauen noch mehr gelesen, aber so war es auch ein schönes und passendes Ende.

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Die Honigfrauen - Eine neue Heimat