Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Peachybookdreams :
Violet - Die Wasserhexe und der Totengott von I. B. Zimmermann
Eine Geschichte, die mich gesehen fühlen lässt
– Nachdem ich Mona und Boris absolut geliebt habe, war meine Vorfreude auf diese Geschichte immens. Und was soll ich sagen … noch nie habe ich mich von einem Buch so gesehen gefühlt –
Die Geschichte ist deutlich düsterer als Mona, trotzdem gibt es humorvolle und schöne Momente, so dass es nicht zu extrem erdrückend wurde.
Den ganzen Charakter-Cast habe ich wieder so sehr ins Herz geschlossen.
Violet ist eine Wasserhexe. Mit ihren Kräften hilft sie im taumaturgischen Notdienst bei übernatürlichen Angriffen. Die Zombie-Attacken häufen sich immer mehr und das kollektive Bewusstsein der Untoten scheint sich weiterzuentwickeln, was eigentlich nicht passieren dürfte. Gemeinsam mit dem Gott der Toten muss sich Violet noch so viel mehr als Untoten stellen.
Wie Violets Autismus und ADHS repräsentiert und porträtiert wurden, ist so realistisch, dass ich das Gefühl hatte, dass hier gerade meine Geschichte erzählt wird. Ich bin ehrlich, mir sind nicht nur einmal die Tränen gekommen, weil der Autor das Leid meines Alltags mit den genau richtigen Worten erfasst hat. Violet liebt das Leben und trotzdem beinhaltet es so viel Leid und Schmerz, einfach nur zu existieren. Freude kann sie nur durch andere spüren, indem sie ihnen hilft. Bei diesen konstanten Bemühungen ist ein Burnout vorprogrammiert.
Und Athan, ahhh, mein Herz schlägt ebenso für ihn. So ein knuffiger, lieber und verständnisvoller Gott/Mensch. Aber auch er hat es nicht leicht, da die Verantwortung für so viele Seelen auf ihm lastet. Ich finde es so toll, dass in diesem Buch nicht nur Mental-Health-Probleme von weiblich gelesenen Personen dargestellt werden, sondern auch von männlichen.
Die beiden Protagonisten treffen sich am Tiefpunkt ihres Lebens. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich schnell, da sie endlich jemanden gefunden haben, der hinter die aufgebauten Mauern und Masken blicken kann. Die Dynamik zwischen den beiden war wirklich zuckersüß. Ich bin normalerweise kein Fan von Insta-Love, aber hier hat es für mich geklappt.
Im zweiten Abschnitt nimmt die Nachforschung zu den Zombies an Fahrt auf und das Ende habe ich nicht kommen sehen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass mir die Lore zu den Zombies zu oft wiederholt wurde und es mich aus manchen Szenen etwas aus dem Lesefluss gebracht hat. Andererseits passt dieser Erzählstil perfekt zu Violets ADHS. Es gibt auch noch ein paar Zeichnungen und einen Shortcomic in Isaacs wunderschönem Zeichenstil.
Fazit: Mein Quote-Heft ist voll gefüllt, da es so viele Stellen gab, die mir aus der Seele gesprochen haben. Danke, Isaac, für dieses Buch und diese wunderbaren Charaktere, die sich immer wie eine zweite Familie anfühlen. Für mich war es heilsam. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.
Rezensionen von PMelittaM:
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Sehr cozy, aber oft zu langatmig und mit eigenartigem Humor
Finlay Ashowan, meist Fin genannt, der neue Koch des Königshauses von Daxaria kocht wundervoll, dass er auch eine Haushexe ist, sollte aber niemand wissen.
Dieser Roman ist sehr eigen, ja eigenartig. Öfter habe ich überlegt, ob er wirklich für Erwachsene gedacht ist, manches, auch sein Humor, ist oft sehr kindisch.
Dann aber gibt es Szenen, die doch wohl eher für Erwachsene gedacht sind, wenn zum Beispiel ständig Alkohol im Spiel ist, es gibt mehrere heftige Trinkgelage, betrunken, oder wohl eher sternhagelvoll, zu sein, und die Auswirkungen davon, sollen wohl lustig sein, was schon ein bisschen fragwürdig ist. Auch sonst konnte ich nicht immer alles nachvollziehen, manche Handlungen, manche Dialoge, manche Szenen, ob das der Übersetzung geschuldet ist, oder es schon im Original eigenartig ist, kann ich nicht sagen. Manche Motivation, wie zum Beispiel das Geschenk eines Haustieres, bleibt bis zum Ende offen, wird irgendwann nicht weiterverfolgt.
Abgesehen davon ist der Roman im Genre Cozy Fantasy einzuordnen, und er ist wirklich sehr cozy, oft fühlt man sich beim Lesen richtig wohl, da werden die leckersten Sachen gekocht, die diejenigen, die sie genießen dürfen, regelrecht glücklich machen, die Königsfamilie ist ausgesprochen nett und geht liebevoll miteinander um, Fin hat ein Händchen dafür, Freund:innen zu finden, obwohl er oft etwas griesgrämig ist, und einiges mehr trägt dazu bei..
Auch ich mochte Fin schnell, hätte ihm aber manchmal einen anderen Umgangston gewünscht, auch, wenn er oft damit durchkommt, und sogar manchmal Gutes dabei herauskommt. Man merkt aber auch schnell, dass er ein gutes Herz hat und wünscht ihm nur das beste. Andere Charaktere bleiben oft ein wenig blass, und nicht jede:r ist auf Anhieb sympathisch, bei manchen ergibt sich aber eine gewisse Entwicklung.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass man einfach verschiedene Ausschnitte aus Fins Leben erfährt, ein roter Faden oder ein Gefühl, wo die Geschichte hin will, fehlt oft. Gut, der Roman ist ein erster Band, aber eine gewisse Ahnung, worum es geht, sollte man schon bekommen. Hin und wieder rückt kurz in den Fokus, dass ein Krieg droht, ein recht unangenehm dargestelltes Land, in dem man übrigens gerne Sauerkraut isst, ob das eine Anspielung sein soll?, scheint angriffsbereit, doch so wirklich kommt diese Bedrohung noch nicht an. Auch nicht an kommt bei mir die Liebesgeschichte, die ich so gar nicht fühlen kann, und die in meinen Augen ziemlich aus dem Nichts kommt.
Unterm Strich bin ich zwiegespalten, einerseits hatte ich auch manche unterhaltsame Lesestunde, andererseits habe ich aber auch den Kopf schütteln müssen über die Geschichte. Spannend ist es selten, langatmig öfter, einiges erscheint auch eher unnötig, da hätte man doch hin und wieder die Schere ansetzen sollen.
Am Ende bleiben mir gute 3 Sterne zu vergeben. Der Roman hat gute und interessante Ansätze, ist streckenweise unterhaltsam zu lesen, es gibt aber auch vieles, über das ich den Kopf geschüttelt habe, der eigenartige Humor, der selten bei mir ankam, die unnötig erscheinenden und langatmigen Passagen, die Alkoholobsession, die Liebesgeschichte. Ob ich weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht.
Rezensionen von askyfullofpages:
Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Stephan Barth
Die wahren Heldinnen des Stoffwechsels
Dieses lehrreiche Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist verständlich geschrieben, ansprechend illustriert und vermittelt Wissen über die wichtige Rolle der Mitochondrien für unsere Energieversorgung und Gesundheit. Gleichzeitig zeigt es auf, welche Folgen es haben kann, wenn diese nicht mehr optimal funktionieren.
Der Energie-Check hat mich sehr beeindruckt. Der Selbsttest gibt einen guten Überblick über die eigene gesundheitliche Situation und hilft dabei, Bereiche zu erkennen, in denen Veränderungen sinnvoll sein können. Diese Fragen finde ich auch für die ärztliche Praxis sinnvoll.
Der letzte Teil mit seinen praktischen Tipps und Beispielen, wie man unterschiedlichste Aspekte der Gesundheit unterstützen kann, hat mir besonders gut gefallen. Dabei wird deutlich, dass schon kleine Veränderungen im Alltag eine große Wirkung haben können.
Ich kann dieses lehrreiche Buch allen empfehlen, die ihren Körper und ihre Gesundheit besser verstehen und langfristig erhalten möchten.
Rezensionen von rewareni:
Dies irae von Adrian Schmelzenbart
Die Gerechtigkeit wird siegen
Selbst noch nach Jahren nagt der ungeklärte Mord ihrer Tochter Madeleine an Dolly und als sie in das Haus ihres verstorbenen Großvaters zieht, hofft sie, ein wenig Ruhe zu finden. Der kleine Ort Hardegg im Waldviertel scheint dafür wie geschaffen. Doch als eines nachts in ihrem alten Baumhaus ein seltsames Licht erscheint mit einer geisterhaften Erscheinung eines kleinen Mädchens, das sogar ihrer Tochter ähnlich sieht, hält sie das für ein Zeichen und entdeckt kurz darauf ein Kindergrab von einer verstorbenen Melanie Schweiger.
Von nun an beginnt sie unangenehme Fragen zu stellen, wo so mancher Dorfbewohner nervös wird. Einzig bei Hermine, der Schwester der ebenfalls getöteten Melanie findet sie ein offenes Ohr und so haben beide nur ein Ziel, nämlich den Mörder beider Mädchen zu finden.
,,Dies irae- Tage des Zorns“, ist ein Waldviertler Mystery Krimi aus der Feder des Autors Adrian Schmelzenbart.
Darin bekommt man als Leser geisterhafte und mysteriöse Erscheinungen präsentiert wo man immer wieder spürt, wie gequälte Seelen nicht zur Ruhe kommen und auf Erlösung hoffen.
Dafür ist Dolly zuständig, die gerade zu Beginn für mich nicht immer sympathisch rüber gekommen ist mit ihrer ruppigen und aufbrausenden Art. Aber dadurch hat sie das Leben der Dorfbewohner so aufgemischt, dass man vieles über die Menschen erfahren hat und man erlebt hat, wie ein Ort ,,schweigen“ kann. Mit ihren Methoden ist sie dabei oft unkonventionell und handelt oft scheinbar aus der Situation heraus ohne wirklich an die Folgen zu denken. Als perfekte Partnerin hat ihr der Autor Hermine zur Seite gestellt, die von allen nur ,,die Verrückte“ genannt wird, die immer wieder lateinische Worte vor sich her murmelt und die Menschen ihr lieber aus dem Weg gehen. Dass diese aber auch ihre eigenen Ziele verfolgt und dabei Dolly immer wieder manipuliert, merkt diese zu Beginn nicht.
Passend dazu hat auch der Autor die Kapitelüberschriften in Latein verfasst, mit einem deutschen Text darunter.
Besonders charmant habe ich die paar ,,humorvollen“ im österreichischen Dialekt verfassten Dialoge empfunden, wo man sich wunderbar die kauzigen Bewohner vorstellen konnte.
Es ist keine Wohlfühlgeschichte da Dinge ans Tageslicht kommen, die erschüttern und betroffen machen. Es hat zwar bei mir ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin da mir gerade zu Beginn die vielen verschiedenen Andeutungen wer, was gemacht haben könnte und wer aller verdächtigt wird, etwas verwirrt haben, aber mit der Zeit haben sich alle Puzzleteile dann zu einem Gesamtbild zusammen gefügt.
Das Ende ist zwar traurig, aber die Gerechtigkeit hat gesiegt und die Kinderseelen finden endlich ihren verdienten Frieden.
Rezensionen von peppi:
Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer
Claires letzter Wunsch
"Ein unerhörter Wunsch" von Ann Packer ist ein stiller Roman über das Ende eines langen gemeinsamen Lebenswegs.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Claire, die nach vielen Jahren mit einer Krebserkrankung an einen Punkt angekommen ist, an dem sie ihre letzten Entscheidungen bewusst trifft.
Damit fordert sie die Menschen in ihrem engen Umfeld heraus. Den Kern des Romans bildet ihr Wunsch, die ihr verbleibende Zeit nicht mit ihrem Ehemann Eliot, sondern mit ihren beiden engsten Freundinnen zu verbringen. Hier fehlt mir, die Begründung ihrer Entscheidungen. Auch waren die Freundinnen Holly und Michelle für mich zu passiv in die Geschichte eingepasst.
Es wird wird zum größten Teil aus der Sicht von Eliot erzählt. Ein Ehemann, der sich lange Jahre aufopferungsvoll um seine Frau gekümmert hat, muss plötzlich loslassen und versteht nicht warum. Ich eigentlich auch nicht. Will Claire nicht, dass er ihr Sterben mit ertragen muss? Schütz Claire ihren Ehemann, indem sie ihn ausschließt?
Diese Fragen beantwortet der Roman nicht, trotzdem eine Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Murksy:
Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Faszinierende Winzlinge
Obwohl ich als Wissenschaftler nicht ganz unbewandert in der Thematik bin, war ich doch sehr überrascht, welche neuen Erkenntnisse die Forschung in den letzten Jahren über Bakterien gewonnen hat. Wohlleben gelingt es in seiner Art wieder hervorragend zu begeistern. Selbstverständlich wird es einige, wenn nicht gar viele, Leser geben, die ihm vor allem in der Frage, ob Bakterien denken oder bewusst handeln esoterische Ansätze vorwerfen werden.
Trotzdem sind die Forschungsergebnisse, die unterhaltsam und leserfreundlich, sprich nicht zu wissenschaftlich präsentiert werden ein durchaus weltbildveränderndes Sammelsurium an teilweise kuriosen Entdeckungen. Bakterien, die in Gebieten entdeckt werden, die ganz sicher nicht mit Medikamenten überversorgt sind, und dennoch eine deutliche Antibiotikaresistenz zeigen. Oder Bakterien, die gegen Alkohol eine gewisse Unempfindlichkeit entwickeln. Bakterien, die manipulieren, sich mit anderen Lebewesen quasi verbünden oder gar Krieg gegen andere Arten führen. Interessant auch, dass ca. 99 Prozent aller Bakterienarten noch nicht entdeckt sind. Die Frage, wer die wahren Herrscher der Erde sind, stellt sich nach dieser informativen Reise in die Miniaturwelt auf jeden Fall. Einmal mehr ein Sachbuch, das begeistert, vielleicht in Teilen die Leserschaft spaltet, aber auf jeden Fall Einblicke in ein Forschungsgebiet gibt, das voller Überraschungen und Möglichkeiten steckt. Das einzige Manko des Buches sind die fehlenden Illustrationen. Vor allem für Leser, die mit dem Themengebiet weniger vertraut sind, wären einige Zeichnungen, zum Beispiel um Aussehen der Bakterien oder zum Zellaufbau, hilfreich gewesen.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von Claudia R.:
Leola von Rafael Wagner
tolle Grundidee
Klappentext / Inhalt:
Das Königreich Victoria und das umgebende Grenzland werden von grausamen Angriffen seltsamer Wesen heimgesucht; die Natur spielt verrückt. Die eingeborenen Yacari müssen sich dabei sowohl vor ihrem eigenen Daheim als auch vor den Soldaten des Königreichs in Acht nehmen. Inmitten der aufflammenden Konflikte gerät die Kriegerin Leola zwischen die Fronten.
Als junge Soldatin kämpfte sie einst in den Opalkriegen, heute sorgt sie in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung.
Als Leola von einer großen Schlacht heimkehrt, findet sie ihren Bruder, der als Gelehrter im königlichen Dienst steht mit vollständigem Gedächtnisverlust vor. Er scheint an einer Krankheit zu leiden, die immer weiter um sich greift und der Leola – trotz Verbot – auf den Grund gehen will. Sie lässt sich tief ins gefährliche Grenzland versetzen und lernt dort nicht nur sich selbst besser kennen, sondern findet ihre wahre Familie und ihre große Liebe.
Cover:
Das Cover wirkt spannend und geheimnisvoll zugleich. Die Landschaft wirkt etwas karg und ausgedörrt und bringt so einen interessanten Aspekt hinein. der Edelstein im Vordergrund hingegen zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Optisch und farblich finde ich das Ganze toll umgesetzt.
Meinung:
Die Grundidee finde ich spannend und interessant und auch der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Leola gehört der Opalgarde an, doch als ihr Bruder unter vollständigem Gedächtnisverlust leidet, versucht Leola die Ursache herauszufinden. Wird sie das Rätsel lösen und was hat es mit den Opalen auf sich?
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Geschehnisse hinein. Besonderes Highlight war für mich Mustela. Dieses kleine Hermelin sorgt immer wieder für kleine Schmunzler und lockert das Ganze sehr schön auf. Man schließt dieses kleine Wesen schnell ins Herz und es sorgt für einige schöne Momente.
Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und erzeugen so einen Anstieg von Spannung und Tempo und auch ein guter Lesefluss ist so gegeben. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und optisch gut hervorgehoben. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.
Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und auch sehr spannend. Mehr und mehr spitzt sich das Ganze zu und die Konflikte, Intrigen werden undurchsichtiger, auch die politischen Interessen und Zusammenhänge waren für mich manchmal nicht ganz einsehbar. Da hatte ich ab und an etwas Schwierigkeiten. Die Grundidee fand ich jedoch richtig klasse und auch das Setting fand ich gut gewählt. Vom Worldbuilding hätte ich mir fast noch etwas mehr Details gewünscht, aber dies ist Ansichtssache. Die Beschreibungen sind gut und bildlich umgesetzt und man kann sich das Ganze recht gut vorstellen. Die Charaktere sind vielschichtig und man findet sich gut in diese hinein. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und auch das Ende konnte überraschen. Alles in allem wurde ich hier positiv überrascht, mitgerissen und gut unterhalten. Auch am Ende hallt die Geschichte noch nach.
Weitere Highlights waren die Karte am Beginn und das Glossar mit einigen wichtigen Fakten am Ende des Buches. Den Farbschnitt fand ich auch sehr schön und passend umgesetzt.
Fazit:
Die Grundidee und der Einstieg waren vielversprechend und das Ende durchaus überraschend, zwischendrin fehlten mir manchmal die Zusammenhänge.
Rezensionen von annamichalea:
Light my Fire von Sheila de Liz
Etwas enttäuscht
Da habe ich mich nun für das Buch entschieden und es doch länger ungelesen in der Ecke liegen lassen. Der Titel "Light my Fire" hat mich glaube ich unter Druck gesetzt. So als ob man das Buch nur dann lesen kann, wenn man das als Ergenis will. Schon irgendwie komisch.
Interessant fand ich das virwort.
Hier ist die Rede von biologischer, mediziischer und seelischer Komponente der Sexualität. So habe ich das noch nicht gesehen.
die wichtigkeit einer erfolgreichen Sexualität der Frau wird andererseits auch überspitzt gefordert. Ohne Sex beginnt das Siechtum. könnte man fast meinen, obwohl hier grandioser Sex lediglich als Gegenteil von Verfall und Siechtum erwähnt wird. aber schon sehr überspitzt.
Viele Passagen des Buches sind wie smalltalk zu lesen. Mit flapsiger Sprache und auch der Kontakt zu Patient:innen ist ungewöhnlich, in einem Beispiel per whatsapp.
Vieles hört sich schlüssig an, aber ist wohl kaum umsetzbar. Für die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen ist schon kaum ein Termin zu bekommen beim Gynäkologen. Und dann noch eine Hormontherapie, meist als Selbstzahler und kontinuierlich überwacht? Auch einfach in ein Labor gehen und dort zum Beispiel den Testosteronspiegel zu ermitteln ist für die meisten kaum machbar und zu finanzieren.
Vielleicht eine andere medizinische Realität mit ihrer HormonOnlineKlinik.
Rezensionen von Claudia R.:
Widdersehen von Leonie Swann
tierische Unterhaltung
Klappentext / Inhalt:
Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe.
Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!
Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.
Cover:
Das Cover zeigt einige Widder und Schafe und ist einfach klasse umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist deutlich erkennbar. Optisch und farblich ist es auch klasse und passend umgesetzt. Einfach und doch bezeichnend.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten Schafskrimi und die beiden Vorgänger sind mir gut bekannt, da ich diese erst kurz zuvor gelesen hatte. Daher kam ich schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Für Miss Maple und ihre Herde geht es zurück nach Glennkill. Doch werden sie bei ihrer Ankunft ziemlich enttäuscht, da es nicht mehr so ist, wie sie es in Erinnerung hatten. Der nächste Fall wartet auch schon.
Die Bücher können gut unabhängig gelesen werden, Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig, aber natürlich von Vorteil.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück. Schaut aber gern selbst hinein.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und auch die Komik und der Humor kommen nicht zu kurz. Wortwitz und Situationskomik unterstützen das Ganze zusätzlich. Es wird gut beschrieben, so dass man sich das Ganze gut vorstellen kann und auch in die tierischen Charaktere findet man sich gut hinein.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Ein angenehmer Lesefluss ist vorhanden. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend, ohne zu viel zu verraten.
Am unteren Rand der Seite findet man wieder kleine Schafsskizzen. Wenn man diese im schnellen Ablauf umblättert ist es fast wie ein kleines Daumenkino.
Die Geschichte ist wieder sehr spannend und humorvoll umgesetzt und man wird auch hier in jedem Fall gut unterhalten.
Fazit:
Toller Schafskrimi mit Wortwitz und lustigen tierischen Charakteren sorgt für spannende Unterhaltung.
Rezensionen von askyfullofpages:
Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan
Wie man Kinder mit ADHS besser versteht und unterstützt
Wie sehr ich gut durchdachte, hilfreiche, liebevoll gestaltete und wunderschöne Bilderbücher liebe.❤️
Dieses Sachbilderbuch von Doreen Aldugan erklärt kindgerecht und verständlich, was Neurodivergenz bedeutet, welche verschiedenen Erscheinungsformen von ADHS es gibt und wie sich ADHS im Alltag zeigen kann.
Die liebevollen Illustrationen von Emily Claire Völker finde ich wunderschön. Sie untermalen die Inhalte perfekt.
Das Buch zeigt, wie wichtig Verständnis ist. ADHS ist definitiv kein Mangel an Fleiß und Kinder brauchen keine Vorwürfe, sondern eine unterstützende und liebevolle Begleitung. Themen wie Reizüberflutung, Emotionen und Impulskontrolle werden verständlich erklärt und mit praktischen Beispielen und Hilfestellungen ergänzt.
Besonders wichtig finde ich die Botschaft, dass Kinder nicht ihre Diagnose sind. Sie haben nicht nur Herausforderungen zu meistern, sondern auch viele Stärken und besondere Fähigkeiten.
„Konfetti im Kopf“ ist ein wirklich gelungenes Bilderbuch, das hilft, Kinder mit ADHS besser zu verstehen, um sie bestmöglich zu unterstützen.











