Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tina:
Kiss me under the Winter Lights von Anna Augustin
Winterzauber zwischen Schnee und Gefühlen
Schon das Cover von „Kiss me under the Winter Lights“ hat mich direkt angesprochen. Ich finde es wunderschön gestaltet und besonders die geprägten Schneeflocken sind ein richtig schönes Detail.
Auch die Geschichte selbst hat mir richtig gut gefallen. Amber ist eine interessante Protagonistin, die nach außen hin stark wirkt, gleichzeitig aber mit ihrer Vergangenheit und besonders mit den Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter zu kämpfen hat.
Dadurch bekommt ihre Abneigung gegen Weihnachten eine sehr emotionale Seite.
Luke mochte ich ebenfalls sehr gerne. Sein Leben im verschneiten Churchill und seine enge Verbindung zu seiner Familie sorgen für eine wunderschöne Winteratmosphäre.
Beide haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und müssen sich mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten und der Frage auseinandersetzen, wo sie eigentlich hingehören. Dadurch bekommt die Geschichte für mich deutlich mehr Tiefe.
Ich mochte es sehr, die Entwicklung zwischen Amber und Luke mitzuerleben. Die emotionalen und gleichzeitig gemütlichen Momente passen für mich perfekt zu einer Winterromance.
Besonders die gesamte Atmosphäre mit Schnee, Weihnachten und gemütlichen Momenten hat mir richtig gut gefallen.
„Kiss me under the Winter Lights“ ist für mich eine richtig schöne Winterromance mit viel Gefühl, einer tollen Atmosphäre und sympathischen Charakteren. Genau das richtige Buch, um es sich mit einer Decke und einer Tasse Tee gemütlich zu machen.
Rezensionen von Tina:
Im letzten Moment (Paper Hearts 2) von Maxine Reuker
Emotional und bewegend
Schon das Cover von „Im letzten Moment“ hat es mir angetan. Ich finde es wunderschön gestaltet und besonders der Farbschnitt mit den kleinen Herzchen ist ein echter Hingucker. Das sieht einfach traumhaft schön aus und macht das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem.
„Im letzten Moment“ ist der zweite Band der Paper-Hearts-Reihe und ich habe mich sehr gefreut, wieder in die Geschichte einzutauchen.
Mila ist zurück und natürlich sind nicht alle Gefühle und Dinge aus ihrer Vergangenheit einfach verschwunden. Gerade das fand ich schön dargestellt, weil man merkt, dass sie noch einiges beschäftigt und sie ihren eigenen Weg finden muss.
Auch Juno und ihre Geschichte spielen wieder eine Rolle. Ich mochte die Freundschaft zwischen den beiden sehr gerne und fand es schön zu sehen, wie sie füreinander da sind. Dazu kommen neue Begegnungen, alte Gefühle und einige emotionale Momente, die die Geschichte für mich abwechslungsreich gemacht haben.
Der Schreibstil ist schön flüssig und ich bin schnell durch die Seiten gekommen. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte emotional ist, ohne für mich zu überladen zu wirken. Mila und ihre Gedanken waren für mich gut nachvollziehbar und ich konnte mich immer wieder in sie hineinversetzen.
Für mich ist „Im letzten Moment“ ein schöner zweiter Band, der mich wieder gut unterhalten und emotional mitgenommen hat. Und jetzt bin ich natürlich schon gespannt, wie es im dritten Band weitergeht. Nach diesem Teil möchte ich auf jeden Fall wissen, was noch auf Mila und die anderen zukommt. Ich freue mich schon darauf, wieder in die Paper-Hearts-Welt einzutauchen.
Rezensionen von Nele33:
Canvas (Cryptos, Band 2) von Ursula Poznanski
Poznanski TOP
"Canvas" der Autorin Ursula Poznanski ist der zweite Band der Cryptos Reihe der Autorin. Bei dieser Buchreihe handelt es sich um eine Story für Jugendliche. Empfohlen wird es ab dem Alter von 14 Jahren.
Die Fortsetzung der Geschichte schließt nahtlos an den Vorgängerband Cryptos an und als Leserin treffe ich schon zu Beginn wieder auf Weltendesignerin Jana Pasco.
In der dystopischen Welt geht es erneut um die oberen, die Elite, die versucht die niederen für nicht nützlichen Bewohner zu eliminieren, um so die knappen Ressourcen zu schonen.
In der Zwischenzeit hat Jana einige neue virtuelle Welten geschaffen, in denen allerdings rätselhafte Dinge vor sich gehen. Allen voran ist die Welt Canvas zu nennen, in denen die Regel andere sind. Jana als Designerin nimmt die Überwachung und Auflösung selber in die Hand, wobei sie doch überambitioniert wirkt.
Die dystopische Welt ist in diesem Teil nur ein Randthema, es wird sich ausführlich mit den von Jana geschaffenen virtuellen Welten beschäftigt, was ich sehr interessant, allerdings teilweise auch etwas langatmig empfunden habe.
Insgesamt hat Ursula Poznanski hier wie gewohnt ein spannendes Buch mit ihrem unverkennbaren Schreibstil geschaffen, welches für die empfohlene Altersgruppe sehr zu empfehlen ist.
Rezensionen von Harakiri:
Blendwerk von Volker Klüpfel; Michael Kobr
#kluftigoesonline
Klufti goes online
… oder: wie ein kleiner Zettel einen Mord löst
Ein Ausflug in den Eistobel verläuft nicht so, wie sich Familie Kluftinger das vorgestellt hat. Eine Leiche treibt in der Oberen Argen. Zwischen Realität und Social Media muss Klufti seinen neuen Fall lösen – und das gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Schön, dass Klufti wieder wie ein normaler Kommissar rüberkommt und nicht mehr wie ein Dussel, der allem hinterherrennt und nichts auf die Reihe bekommt. In „Blendwerk“ glänzt Klufti durch seine Ermittlungsarbeit und es ist witzig zu lesen, wie er einen CEO von Meta ans Telefon bekommt. Das Buch lebt von der humorvollen Sprache und dem scheinbar aussichtslosen Fall. Dennoch kommt das Ermittlerteam Schritt für Schritt voran, so dass keine Langeweile aufkommt, weil der Fall auf der Stelle tritt.
Zugegeben: der eigentliche Fall geht stellenweise etwas im Privatleben von Klufti unter. So ist er doch mit seinem neuen Job als Gemeinderat schwer beschäftigt und auch die Familie darf ja nicht zu kurz kommen. Dennoch ist genug Platz für die Ermittlungen, die es dieses Mal auf ein Halloween- und auch ein Schulfest führt.
Fazit: Die beiden Autoren geben wieder alles und Kluftingers Ausflug in die Welt der Social Media hat viel Spaß gemacht beim Lesen.
Rezensionen von Barbara G.:
Wundervolle Welt - Kleine Schätze. Fossilien von Dean Lomax
Das Buch ist für uns das zweite Buch aus der Serie und ich muss sagen, allein optisch sind diese Bücher schon ein echter Hingucker. Der Goldschnitt gibt den Büchern ein edles Design und die Schrift wirkt auch edel. Auch vom Format her überzeugen die Bücher. Sie sind nicht zu groß und liegen dadurch gut in der Hand.
Im Buch selbst kennt man sich schnell aus. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr ausführlich und man findet aufgrunddessen alles. Auf den einzelnen Seiten gibt es immer ein kleines Symbol, um das einzelne Fossil auch zeitlich einordnen zu können. Die einzelnen Seiten sind gefüllt mit wundervollen Fotos der originalen Funde, die dann auch ergänzt werden mit Illustrationen, um sich alles besser vorstellen zu können. Neben klassischen Fakten gibt es auch viele Rekorde, die neues Wissen einbauen und es auch aufpeppen und nicht trocken wirken lassen. Die Rekorde, das Detailwissen, die Illustrationen und das aufgelockerte Design lassen einen durch das Buch fliegen und machen Lust, immer mehr Fossilien zu entdecken. Dass dies aber rein im Buch geht, wird auch sehr deutlich gemacht, was mir als Erwachsene auch wieder imponiert hat. Denn: So toll Fossilien im Buch aussehen, selbst sollte man nicht auf Fossiliensuche gehen!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Landleute von Daniel Mason
Bisschen irre
Der Start ins Buch war für ein Empfinden eher träge angelegt, man wird langsam ins Setting und die Familiendynamik eingeführt, wobei Miles eine eher unspektakuläre Rolle zukommt. Eingerichtet in der Häuslichkeit des ländlichen Lebens wird er dann immer empfänglicher für neue Freundschaften, Hobbys und allerlei abstruses Gedankengut, um nicht in der Langeweile seines eintönigen Lebens zu versinken
Miles fand ich ja so ein bisschen unsympathisch, wie er sich im Drückebergertum profiliert und sich in seiner Langeweile suhlt.
Er könnte ja was tun- Dissertation verfassen, eine Anstellung finden, umschulen. Aber irgendwie sonnt er sich in der zu Anfang der Beziehung geleisteten Care-Arbeit und schafft es nicht, sich aus dem selbstgebuddelten Sumpf zu befreien, den er mit Ehrenämtern und Freizeit-Aktivitäten füllt. Schlimmer finde ich eigentlich nur, dass der Rest der Familie nicht mal eine Persönlichkeit zu haben scheint. Die Handlung ist wirklich rund um Miles angelegt und auf ihn ausgelegt.
Vor allem die „Bunte Minute“ war für mich jedes Mal ein irrwitziges Spektakel aus Nonsense-Gebabbel und männlicher Profilierung. Braucht kein Mensch- unterhaltsam ist es leider trotzdem.
Die Geschichte ist gefühlt eine Aneinanderreihung von Fakten, Fiktionen und Irrglauben. Der Erzählstil ist ein bisschen eigen, die klassische Roman-Form wird immer mal wieder aufgebrochen, der lange Epilog ist fast schon unfassbar spektakulär und wurde für mich zum Herzstück der Geschichte.
Zwischendurch hab ich mich immer mal gefragt, was ich da eigentlich lese. Trad-Wife Trend gefühlt mal anders, aber nicht weniger abstrus. Kann man machen, ich bleibe mit gemischten Gefühlen zurück.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French
Ardnakelty auf der Schneide
Ich liebe diese Buchreihe und auch dieser Band war für mich wieder ein absoluter Lesegenuss. Wenige Autoren können in meinen Augen so plotten und Schicksale miteinander verweben wie Tana French- es ist ein Fest.
Wie Tommy die Stadt in seiner eisernen Klaue hat ist einfach nur erschreckend und nervenzehrend.
Ein Glück, dass Lena und Cal sich davon weder beeindrucken, noch unterkriegen lassen. Die beiden gehen gewohnt forsch ans Werk. Generell fand ich die Figurenentwicklung wieder sehr gelungen und vor allem Mart und Trey sind einfach herrlich.
Ich fand vor allem die Dynamiken innerhalb des Ortes wieder wahnsinnig faszinierend. Die kleinen Schikanen, die Gerüchte, das Misstrauen. Hier wird für ordentlich Stimmung gesorgt. Die Spaltung des Dorfes ist spürbar, es brodelt und läuft unwillkürlich auf einen Kipppunkt zu.
Ich fand die Geschichte wieder unfassbar packend und wurde richtige in den brodelnden Kessel rund um Ardnakelty hineinzogen. Sehr atmosphärisch und vor allem auch authentisch geplottet war dieses Buch wieder ein absoluter Hit.
Rezensionen von Shilo:
Frostblüten von Holly-Jane Rahlens
Eine ungewöhnliche Freundschaft
Lotte und Estera könnten unterschiedlicher kaum sein. Die eine ist ein deutsches Mädchen, das den Krieg und die Nachkriegszeit in Berlin erlebt hat. Die andere ist eine polnisch jüdische Überlebende, die fast ihre ganze Familie verloren hat. Trotzdem entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft, mit der wohl keine von ihnen gerechnet hat.
Die Begegnungen der beiden Mädchen haben mich beim Lesen oft beschäftigt. Beide tragen ihre eigene Vergangenheit mit sich herum und müssen mit Dingen zurechtkommen, die für so junge Menschen eigentlich kaum zu fassen sind. Lotte muss sich mit den Lügen auseinandersetzen, mit denen sie aufgewachsen ist. Estera hat dagegen ihre Eltern verloren und weiß nicht, was aus ihrer kleinen Schwester geworden ist.
Auch das Leben im Berliner Hungerwinter 1946/1947 wird sehr anschaulich beschrieben. Die Kälte, der Hunger und die schwierigen Bedingungen im DP Camp waren für mich beim Lesen gut vorstellbar. Dabei geht es nicht nur um die großen Ereignisse dieser Zeit. Gerade die Gespräche und Begegnungen zwischen Lotte und Estera haben mir gezeigt, wie vorsichtig sich Vertrauen entwickeln kann.
Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht. Trotzdem ist sie nicht nur von Verlust und schweren Erlebnissen geprägt. Beide Mädchen haben trotz allem den Wunsch, irgendwann wieder nach vorne zu schauen. Diese Hoffnung fand ich sehr schön, weil sie nicht übertrieben wirkt.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Freundschaft nicht einfach von Anfang an funktioniert. Beide müssen erst verstehen, was die andere erlebt hat. Gerade dadurch wirkte ihre Annäherung auf mich glaubwürdig.
Die Beschreibungen vom Winter und vom Leben nach dem Krieg konnte ich mir gut vorstellen. Man merkt beim Lesen, wie schwer es die Menschen damals hatten.
Trotz allem fand ich es schön zu sehen, dass Lotte und Estera nicht nur mit ihrer Vergangenheit beschäftigt sind. Beide wünschen sich, dass ihr Leben irgendwann wieder leichter wird.
Die Geschichte von Lotte und Estera ist mir nach dem Lesen noch durch den Kopf gegangen. Vor allem Esteras Schicksal hat mich beschäftigt. Ich mochte, dass trotz allem, was die beiden erlebt haben, am Ende auch Hoffnung bleibt. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
The Story Keeper: A Tale of Hearts and Magic von Rachel Mavie
Zeilenmagie
Buchige Fantasy gefällt mir richtig gut und ist eine angenehme Mischung aus cosy und spannend. Ich fand die Idee der Storykeeperin und ihrer Reise in die Geschichten richtig gelungen und sehr einnehmend beschrieben. Auf emotionaler Ebene hat mich die Geschichte zwar nicht 100% abgeholt, aber ich hab das Buch trotzdem super gern gelesen.
Lumina ist eine richtig coole Protagonistin und ihre Bedeutung für Avalora macht sie zur wichtigsten Figur der Geschichte. Daran lag es vielleicht, dass ich Reeds Blick auf sie und ihre Beziehung zu ihm so ein bisschen unvorteilhaft klischeehaft empfunden habe.
Reed als Gatekeeper hätte bis fast zum Schluss gefühlt auch komplett fehlen können, denn Lumina kommt gut alleine klar und er stolpert mehr in seine Rolle als dass er dafür irgendwie qualifiziert wäre. Ich mag ihn eigentlich, aber irgendwie steht er immer so ein bisschen blass und eher unfähig im Schatten.
Den Twist, den die Geschichte nimmt, fand ich aber wieder richtig gelungen und alles rund um Avalora und die Zeilenmagie hat mir richtig gut gefallen.
Rezensionen von Barbara G.:
Woodwalkers – Graphic Novel (1). Jeffreys große Chance von Katja Brandis
Wir haben die Woodwalkers bisher noch nicht gelesen gehabt und für uns war der Graphic Novel das erste Buch aus dieser Welt. Was wir jedoch kannten, war der Film, der uns gut gefallen hat und Lust gemacht hat auf mehr. Das Buch spielt vor diesem von der Handlung und erzählt, wie einer der Wölfe an die Schule kommt und seinen Platz findet.
Für mich war das ja ein eher unsympathischer Charakter, dennoch hat es das Buch geschafft, ihn ein wenig greifbarer zu machen (wenn er dennoch ein wenig arrogant noch immer wirkte; da ging es mir ein wenig wie mit vielen Charakteren aus unterschiedlichsten Büchern, die man zwar versteht dann, aber zu denen man nie wirklich einen Draht aufbaut). Ich fand die Story spannend erzählt, wäre denke ich ohne ein wenig Kenntnisse aus dem Film aber ausgestiegen. Mein 9-Jähriger hat das Buch auch gelesen, er hat ein wenig gebraucht, um Jeffrey einordnen zu können und zu verstehen, um wen es jetzt überhaupt zu welchem Zeitpunkt geht. Als er dann in der Geschichte ganz angekommen war, fand er sie richtig gut und spannend und hat das Buch ziemlich verschlungen, da es auch spannend war und ja mit dem hohen Bildanteil viel zu entdecken gibt und verhältnismäßig schnell gelesen ist. Für uns beide wird es nicht das letzte Buch aus dieser Phantasywelt sein, es ist eine Welt, die wieder so vieles bietet: spannende Tiere, wo es nicht nur die größten und mächtigsten gibt; ein Schulsetting mit vielen unterschiedlichen Lehrer:innentypen, wo man seinen eigenen Frust gut hineininterpretieren kann; einen Charakter, der erst ankommen muss und seinen Platz finden muss - einfach alles, um richtig in eine eigene Welt abzutauchen!











