Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lesen=liebe:
Wilma Wichtel - Weihnachten im Winterwald von Lisa Gastager
Hier kommt Weihnachtsstimmung auf
Wilma Wichtel – Weihnachten im Winterwald ist, wie der Name schon sagt, ein winterliches Weihnachtsbuch für Kinder ab 3 Jahren. Die 32 Seiten sind durchgängig illustriert und noch dazu einzigartig und wunderschön. Die detailreichen Bilder und die schöne Winterlandschaft lassen sofort Weihnachtsstimmung aufkommen.
Wilma ist eine kleine Wichtelin, die in den Winterwald zieht und dort mit ihren liebevollen Streichen die Waldbewohner in Staunen versetzt. Sie färbt den Wald bunt, backt Kekse und verteilt sie überall im Wald. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Tiere mit ihren Schlitten den Hang hinuntersausen können.
Das Buch ist in Reimform geschrieben, sodass besonders die jungen Leser*innen leicht folgen können. Die Reime gehen leicht von den Lippen, ab und an gibt es mal eine holprige Stelle, über die man aber beim erneuten Lesen nicht mehr stolpert.
Zum Schluss darf man noch mit raten wie das Buch endet. Wir waren schon etwas überrascht. Normalerweise machen Wichtel oder Wichtelinnen so etwas nicht. Aber lest und ratet ruhig selbst.
Rezensionen von booklover00:
The Pumpkin Spice Café von Laurie Gilmore
Leckereien aus Dream Harbor
Das Cover vom Buch „The Pumpkin Spice Café – die 60 beliebtesten Rezepte aus Dream Harbor“ von Laurie Gilmore gibt einem direkt das Gefühl, wieder in Dream Harbor zu sein. Doch diesmal kann man die Leckereien von dort wirklich riechen und schmecken, denn man kann sie ganz einfach nachmachen.
Herrlich! Das Buch beinhaltet Rezepte aus „The Cinnamon Bun Book Store“, „The Christmas Tree Farm“, „The Gingerbread Bakery“, „The Strawberry Patch Pancake House“ und „The Daisy Chain Flower Shop“. Somit ist vom Herbst bis zum Sommer alles dabei. Insgesamt ist das Buch wirklich schön anzusehen. Ich mag die Bilder zu den Rezepten, weshalb ich es schade finde, dass nicht jedes Rezept abgebildet ist. Denn die Bilder machen einem wirklich Appetit. Uns haben bisher Noahs Blaubeerpfannkuchen und der Zitronenkuchen am leckersten geschmeckt. Sie waren schnell und einfach zubereitet. Zu den Rezepten gibt es auch immer Tipps bzw. alternative Varianten. Alles in allem ein schönes Koch- und Backbuch, insbesondere für alle, die gerne zurück nach Dream Harbor wollen.
Rezensionen von Nele33:
Aprikosenkind von Judith Merchant
Mittelmaß
"Aprikosenkind" der Autorin Judith Merchant beschreibt das Familienleben mit einem besonderen Kind, in diesem Fall mit Ruby. Ruby malt sehr gerne, allerdings nur einfarbige Quadrate. Dies setzt ihre Mutter Nathalie unter Druck, will sie doch anscheinend nur das Beste für ihr Kind. Ihr Mann sieht dies anders und möchte Ruby alle Zeit der Welt lassen sich zu entwickeln.
Als Leserin des Buches hatte ich nach den vielen positiven Rezensionen einiges mehr erwartet, vor allem nach dem Buch "Schweig" von Judith Merchant, welches mich begeistert hatte.
Schnell wird klar, dass in dieser Familie so einiges nicht stimmt und sowohl Nathalie als auch ihr Mann ein perfides Spiel miteinander zu spielen scheinen.
Leider zogen sich manche Kapitel und die Gedanken der Protagonisten sehr in die Länge, dass ich manchmal mit den Gedanken abschweifte.
Zudem war manches zu vorhersehbar um mich im Verlauf dann noch zu überraschen. Das Ende war zu abrupt und sehr an den Haaren herbeigeschrieben, für mich auch noch zu unrealistisch.
Bedauerlicherweise war dieses Buch für mich von der Spannung her eine Enttäuschung und dadurch nur Mittelmaß.
Rezensionen von bücherliebe74:
Die Herrin vom See - Schatten über Avalon von Sabrina Qunaj
Die Prophezeiung
Britannien im Jahre 506
Die 16jährige Nimue wächst als Tochter eines Waffenschmieds in der kleinen Siedlung Galava im Königreich Rheged auf. An ihrer Seite stets die Brüder Arthur und Kay, mit denen sie eine enge Freundschaft seit Kindertagen verbindet.
Als eines Tages Merlin ihrem Vater den Auftrag erteilt, das Schwert Excalibur für den Hochkönig zu schmieden, muss Nimue sich einer Zukunft stellen, die alle ihre Vorstellungen übertrifft.
Denn Merlin, der mächtigste Druide des Landes, sieht in Nimue die Erfüllung einer Prophezeiung, und Nimue muss dem Druiden folgen.
Wir begleiten Nimue von der 16jährigen, die behütet aufwuchs und nur sporadisch ihrer Gabe des Sehens ausgesetzt war, bis sie 20 Jahre alt ist.
In dieser Zeit begegnet sie Verbündeten, aber auch Feinden, wird zur Vermittlerin zwischen Kriegsparteien und nimmt eine Rolle im Glaubenskampf zwischen Christen und den Anhängern des Alten Glaubens ein.
Ich hatte zuvor noch kein Buch der Autorin Sabrina Qunaj gelesen.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und angenehm zu lesen.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, aus verschiedenen Auslegungen und historischen Fakten rund um Artus einen spannenden und interessanten Roman zu schreiben!
Ich hätte mir für Nimue eine stärkere Ausarbeitung ihrer Persönlichkeit und eine Auseinandersetzung mit ihrer Gabe gewünscht. Sie scheint nur wenig Motivation zu haben, ihre Gabe zu beherrschen.
Morgana hingegen ist als Persönlichkeit stärker ausgearbeitet.
Merlin wird überwiegend als übermächtig, hart und unerbittlich dargestellt, ein kleines bisschen Menschlichkeit hätte ihm gut gestanden.
Im Nachwort erläutert die Autorin, warum sie Nimue`s Gabe und dem Thema Magie keinen großen Raum gegeben hat. Dies ist einleuchtend erläutert und der Fokus der Autorin gefällt mir gut!
Für die Fülle an Charakteren in der Handlung ist die Namensauflistung zu Beginn des Buches recht hilfreich.
Die Covergestaltung und der Farbschnitt sind wunderschön und absolut passend gewählt!
Ich bin gespannt auf den 2.Teil und vergebe 3 von 5 Punkten!
Rezensionen von AndilesOnaut:
Kolabär und Oktopups von Andrea Weller-Essers
Wortspiele, die einfach Spaß machen
Ich mag Kinderbücher, bei denen man beim Vorlesen selbst Spaß hat und genau das ist bei „Kolabär und Oktopups“ definitiv der Fall.
Hier geht es nicht um eine große Geschichte, sondern um jede Menge verrückte Tiernamen. Ein kleiner Buchstabenwechsel reicht und schon wird aus einem bekannten Tier etwas völlig Neues.
Genau daraus entstehen die lustigen Reime und die teilweise ziemlich schrägen Ideen. Da musste ich beim Vorlesen mehr als einmal selbst schmunzeln.
Besonders schön finde ich, dass man die Kinder dabei mitmachen lassen kann. Man kann gemeinsam überlegen, welcher Buchstabe wohl verändert wurde und was aus dem Tier geworden ist. Und irgendwann kommt bestimmt der Punkt, an dem die ersten eigenen Quatschnamen entstehen. Genau das macht das Buch für mich so gelungen, weil es nicht einfach nur vorgelesen wird, sondern zum Ausprobieren einlädt.
Auch optisch hat mir das Buch richtig gut gefallen. Die Illustrationen sind farbenfroh und passen perfekt zu den verrückten Wortideen. Auf den Seiten gibt es einiges zu entdecken und der Oktopus taucht immer wieder mit seinen Tentakeln auf und sorgt für das nächste Buchstabenchaos.
Die Reime sind angenehm kurz und lassen sich prima vorlesen. Dadurch eignet sich das Buch auch gut für eine kleine Runde zwischendurch. Man muss nicht viel Zeit mitbringen und kann trotzdem gemeinsam lachen und die Bilder anschauen.
Für mich ist das vor allem ein schönes Buch um Kindern spielerisch zu zeigen, wie viel Spaß Sprache machen kann. Ein einziger Buchstabe kann ein Wort komplett verändern und plötzlich gibt es Tiere, die es eigentlich gar nicht gibt.
Wir hatten mit den verrückten Namen und Bildern jedenfalls richtig viel Spaß. Von mir gibt es deshalb 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von begine:
Die letzten zehn Sekunden von Bruce Holsinger
Autodrive
Die letzten zehn Sekunden, von Bruce Holsinger, ist ein Roman der neuen Generation.
Das Thema ist das KI Problem. Ich persönlich traue der KI nicht. In neuester Zeit gab es ja schon Defekte die Angst machen, wenn sich die KI selbstständig macht.
Das Auto der fünfköpfigen Familie Cassidy ist mit einem Autodrive ausgerüstet.
Erschreckend wie unbekümmert alle so sicher sind. Der siebzehnjährige Charly sitzt an Steuer, sein Vater sitzt daneben, aber der ist mit seinem Memorandum beschäftigt.
Als seine Schwester schreit, zerreißt Charly das Steuer und es kommt zu einem Unfall. Die fünf überleben, aber das ältere Ehepaar aus dem anderen Auto stirbt.
Da geht es jetzt um die Schuldfrage.
Der Roman ist spannend bis zur letzten Zeile.
Rezensionen von Shilo:
Intrigen in Wien von Ada Caine
Hinter Wiens prachtvollen Fassaden
Hanna von Wildermuth arbeitet als Gouvernante in einer wohlhabenden Familie und hat sich dort ihren eigenen Platz geschaffen. Doch hinter der schönen Fassade des Wiener Lebens zur Jahrhundertwende sieht es anders aus. Schon bald gerät Hanna in Situationen, in denen sie zeigen muss, was wirklich in ihr steckt.
Sie nimmt nicht einfach hin, was um sie herum geschieht. Als die Gräfin Valeria durch Gier und Betrug in Schwierigkeiten gerät, versucht sie zu helfen. Später wird es noch gefährlicher, als ein Attentat geplant wird und Georgs Erfindungen das Interesse eines skrupellosen Fabrikanten wecken. Dadurch bleibt die Handlung in Bewegung und es gibt für Hanna einiges zu bewältigen.
Hanna ist mir schnell vertraut geworden. Sie weiß, welchen Platz sie in der Gesellschaft hat, lässt sich davon aber nicht davon abhalten, ihre eigene Meinung zu vertreten und für andere einzustehen. Auch wenn es schwierig wird, bleibt sie bei ihrer Haltung und versucht, ihren Weg zu gehen. Dabei macht sie auch Fehler und muss manche Dinge erst für sich klären. Genau das hat sie für mich glaubwürdig gemacht.
Georg bringt mit seinen Gefühlen für Hanna noch eine andere Seite in die Geschichte. Zwischen den beiden ist nicht alles einfach, denn ihre Herkunft und ihre Stellung in der Gesellschaft stehen ihnen im Weg. Ich habe gern beobachtet, wie die beiden damit umgehen.
Das Wien der Jahrhundertwende passt sehr gut zum Geschehen. Die prachtvolle Welt der reichen Familien steht im Gegensatz zu den Gefahren, die sich dahinter verbergen. Durch Valerias Probleme, das geplante Attentat und die Sache mit Georgs Erfindungen bleibt es für Hanna aufregend. Dabei waren für mich nicht nur die Gefahren wichtig, sondern auch die Menschen, die hinter den Ereignissen stehen.
Für mich ist es eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Hanna hat sich weiterentwickelt und ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet. An einigen Stellen wollte ich einfach nur wissen, wie es weitergeht. Auch die persönlichen Seiten der Geschichte haben mich wieder erreicht.
Auch dieser dritte Band der Reihe verbindet eine sympathische Hauptfigur mit historischen Einblicken, Intrigen und einigen gefährlichen Situationen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und bin gespannt, wie Hannas Weg weitergeht. 5 Sterne.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Die innere Oma von Franca Cerutti
Die innere Oma meint es gut mit dir
Gerade bin ich mit dem Hörbuch "Die innere Oma" meiner Psychologinnenkollegin Franca Cerutti fertig geworden und ich fühle mich richtig glücklich, erholt und bestärkt. Was für ein schönes Hörbuch, was für ein Hörgenuss!
Vielen Menschen bekannt ist das Konzept des inneren Kindes.
Dem stellt die Autorin, selbst psychologische Psychotherapeutin und erfolgreich einen Psychologie-Podcast betreibend, die Figur der inneren Oma entgegen... unser weises, gereiftes, älteres Selbst, das mit Güte, Erfahrung und Milde auf unser Leben zurückblickt und uns aus dieser Perspektive beraten und unterstützen kann. Zuerst werden verschiedene Methoden vorgestellt, sich der inneren Oma (oder auch dem inneren Opa) anzunähern, zum Beispiel mit einer geführten Imagination oder auch mit einem Brief oder einer Collage... vieles ist möglich und genau das macht das Konzept der inneren Oma und die Haltung der Autorin so sympathisch: vieles darf und kaum etwas muss sein.
Es ist so wohltuend in einer Zeit der Optimierungsbesessenheit und ständigen Vermessung des eigenen Lebens, die so Mainstream geworden sind, mal ein ganz anderes Konzept kennen zu lernen: eines, das einem hilft, mit Distanz und gleichzeitig verbunden mit der Nähe zu einer vorstellbaren, sympathischen inneren Person, auf das eigene Leben zu schauen. Dabei zeigt sich, dass so manche momentanen Ärgernisse aus dieser Perspektive an Bedeutung verlieren, während klarer erkennbar wird, was für einen persönlich wirklich zählt.
Das Hörbuch ist von der Autorin selbst eingesprochen und das ist in diesem Fall ein großer Gewinn: mit einfühlsamer, sympathischer Stimme und einem schönen Humor trägt sie es vor, und es schafft dazu noch eine ganz besondere Verbindung zu ihr, dabei ihre eigene Stimme zu hören. Das passt auch sehr gut zu dem insgesamt sehr persönlichen Hörbuch, in dem die Autorin sich offen und nahbar gibt und auch immer wieder von ihrem eigenen Weg, ihren Schicksalsschlägen und Herausforderungen erzählt und mit uns teilt, wie sie diese bewältigt hat und sich zu der beeindruckenden Person entwickelt hat, die sie heute ist.
Insgesamt ist es eines der allerbesten Werke im Bereich praktische Psychologie und Lebenshilfe, das mir in den letzten Jahren untergekommen ist (und ich habe beruflich viel mit Büchern und Hörbüchern in diesem Bereich zu tun). Ich kann es allen, die sich mit dem eigenen Leben und den eigenen Werten auseinandersetzen und sich weiterentwickeln möchten, wärmstens empfehlen.
Alle vorkommenden psychologischen Konzepte werden auch für Laien gut verständlich erklärt, somit ist das Hörbuch auch für jene, die noch nicht so viel Erfahrung mit Psychologie haben, bestens geeignet. Aber auch Profis in diesem Beruf werden das eine oder andere neue Konzept für sich entdecken können (für mich beispielsweise der "existenzielle Mut") und können sich daraus viele Anregungen und praktische Übungen für die Klientenarbeit mitnehmen.
Rezensionen von Lerchie:
Madame Mort und der tote Onkel von Pierre Lagrange
Die gestohlene Leiche
Berthe Sunier hatte sich eigentlich auf ein ruhiges Wochenende gefreut. Doch daraus wird nichts, denn der Nachbarin hilft sie bei einer Geburt und erfährt, dass der Onkel ihre Gemüsehändlers verschwunden ist. Eher gesagt, die Leiche beim Bestatter gestohlen wurde. Sie wird stutzig, denn wer klaut schon eine Leiche? Und sie stürzt sich in einen haarsträubenden Fall.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten den Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Die Gerichtsmedizinerin Berthe Saunier als Geburtshelferin! Na ja, ganz unbedarft ist sie ja nicht, schließlich musste sie ja auch Medizin studiert haben und das war ja mal was anderes als Leichen aufzuschneiden. Und dann der Onkel des Gemüsehändlers. Ich fragte mich auch wer wohl einen Toten stielt? Auf jeden Fall war das schon sehr verdächtig, da kurz vorher gesagt worden war, dass man sich den nochmal ansehen müsse. Da hat wohl jemand Muffensausen gekriegt, da war wohl was faul. Das hat sich Berthe auch gesagt und sich in die Ermittlungen eingemischt. Eine Sache, wo sie eigentlich nichts zu suchen hatte. Doch sie hat nicht aufgegeben und das Ergebnis hat mich am Ende auch überrascht, obwohl ich auch an diese Person als Mörder gedacht habe. Auf jeden Fall war das Buch spannend, hat mich auch gefesselt und ganz gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und vier Sterne.
Rezensionen von ravenmoon:
The Remarried Empress 1 von Alphatart
Viel Hype, wenig Substanz
Ich muss gestehen: Ich bin absolut ratlos, woher dieser riesige Hype um die Reihe kommt. Nachdem ich so viel Gutes gehört hatte, ging ich mit großen Erwartungen an den ersten Band – und wurde leider auf ganzer Linie enttäuscht. Für mich war das Buch über weite Strecken schlichtweg todlangweilig.
Das größte Problem ist das extrem langsame Pacing. Der gesamte erste Band fühlt sich wie ein ewig langer, zäher Prolog an, in dem kaum nennenswerte Handlung passiert. Stattdessen dreht sich alles gefühlt nur um höfische Etikette, Protokolle und den starren Status quo.
Dazu kommt, dass die Protagonistin Navier mich leider überhaupt nicht abholen konnte. Uns wird von der ersten Seite an eingetrichtert, wie unglaublich klug und perfekt sie ist. Spüren tut man davon im ersten Band aber wenig – vieles wird einfach nur behauptet („Tell, don't show“). Weil ihr Stolz es ihr verbietet, sich auf Konflikte einzulassen oder aktiv gegenzusteuern, lässt sie extrem viel passiv über sich ergehen. Das wirkt auf Dauer nicht stark, sondern einfach nur frustrierend und passiv.
Eines muss man dem Buch allerdings lassen: Optisch ist es ein absolutes Meisterwerk. Die Aufmachung ist wahnsinnig schön geworden – angefangen beim traumhaften Umschlag über das liebevoll gestaltete Innencover bis hin zum wunderschönen Farbschnitt. Hier hat der Verlag wirklich ganze Arbeit geleistet, und das Buch ist im Regal ein absoluter Hingucker.
Fazit:
Wer eine packende Story, spürbare Charakterentwicklung und Tempo sucht, wird hier leider enttäuscht. Der erste Band verliert sich in zähen Hof-Beschreibungen, ohne dass echte Spannung aufkommt. Ob ich mir den zweiten Band antue, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht – für den Auftakt gibt es von mir leider nur knappe 2 von 5 Sternen.











