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Rezensionen von C. P.:

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Die Housesitterin - Ein Traum von einem Job. Oder? von Emily Rudolf

Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird

Cecilia ist eine Housesitterin: Sie bewohnt Häuser, deren Besitzer eine Weile nicht da sind, kümmert sich um alles, schreckt dadurch Einbrecher ab und bereitet die Häuser für die Wiederkehr der Besitzer vor. Aktuell bewohnt sie im Wechsel verschiedene Villen und Ferienhäuser der reichen Familie Waldner, deren Sohn Johannes ein Auge auf die schöne Frau geworfen hat.

Doch dies ist ein Thriller, kein Romantikroman. Entsprechend verfolgt Cecilia ihre eigenen, perfiden Pläne. Und die haben mit einem Ereignis in ihrer Vergangenheit zu tun, welches in Verbindung zu den Waldners steht. In weiteren Rollen: Cecilias Clique, die sich in Kürze auf den Weg zu ihr macht.
Geschickt baut die Autorin die Handlung auf, serviert häppchenweise Details zu den jeweiligen Charakteren, welche sich nach und nach zu einem bewegenden Gesamtbild zusammenfügen. Parallel erfährt man Schrittweise von den Plänen einiger weiterer Personen. Dadurch ergeben sich Wendungen und Erkenntnisse, die den Spannungsbogen immer wieder nach oben ziehen. Ich muss sagen, einige Charaktere und deren Beweggründe, welche mit der Zeit aufgedeckt wurden, waren schon ziemlich grenzwertig, dennoch glaubwürdig. Insgesamt hatte die Spannung für mich einige Durchhänger, die durch bereits erwähnte Twists wieder nach oben gerissen wurden. Der Aufbau selbst ist solide und gut durchdacht, vor Cecilias Plänen ziehe ich den imaginären Hut.

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Die Housesitterin - Ein Traum von einem Job. Oder?

Rezensionen von Tina:

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Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel

Dunkle Geheimnisse, starke Spannung

Ich habe "Ungelöst - Die erste Zeugin" als spannenden Auftakt einer neuen Thriller-Reihe erlebt, der mich von den ersten Seiten an gepackt hat. Die Geschichte dreht sich um die Cold-Case-Einheit mit Luisa und Ramin, die sich einem lange zurückliegenden, scheinbar unlösbaren Fall stellen.

Besonders reizvoll fand ich die Idee, dass eine Zeugin auftaucht, deren Aussage alles infrage stellt, was bisher als Wahrheit galt.

Wie ich es von Arno Strobel gewohnt bin, ist der Schreibstil sehr flüssig, klar und temporeich. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel sorgen dafür, dass ich ständig weiterlesen wollte. Die Spannung baut sich eher subtil, aber konstant auf, ohne künstlich überladen zu wirken. Die Figuren sind realistisch gezeichnet, vor allem Luisa wirkt vielschichtig und glaubwürdig, auch in ihren inneren Konflikten.

Inhaltlich hat mir gefallen, dass der Thriller weniger auf brutale Effekte setzt, sondern auf psychologische Spannung und Ermittlungsarbeit. Einige Wendungen konnte ich zwar erahnen, insgesamt blieb die Geschichte für mich aber fesselnd und schlüssig. Als Serienauftakt funktioniert der Roman sehr gut, weil er neugierig auf die weitere Entwicklung der Ermittler macht.

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Ungelöst - Die erste Zeugin

Rezensionen von Tina:

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Liars all around me von Clara Blais

Voller Spannung

Ich bin mit großen Erwartungen an Liars all around me herangegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Roman verbindet spannend aufgebaute Mystery-Elemente mit emotionaler Tiefe und einer leisen, aber konstanten Spannung, die mich durch die Seiten getragen hat.

Schon das Cover hat mich direkt angesprochen: Die kräftigen Farben, die gespannten Fäden und Büroklammern wirken düster und unruhig und spiegeln perfekt das Netz aus Lügen, Geheimnissen und Verdächtigungen wider, das sich durch die gesamte Geschichte zieht.

Für mich passt die Gestaltung hervorragend zum Titel und zur Atmosphäre des Romans und macht sofort neugierig auf den Inhalt.

Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt, in der nach dem Tod einer Schülerin nichts mehr so ist, wie es scheint. Besonders gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive zwischen Avery und Ryle. Dadurch hatte ich ständig das Gefühl, mehr zu wissen als die Figuren – und gleichzeitig doch nie genug, um mir sicher zu sein. Beide Charaktere sind vielschichtig, fehlerhaft und glaubwürdig. Avery wirkt nach außen kontrolliert und perfekt, innerlich jedoch zerrissen und voller Angst. Ryle dagegen ist das klassische Opfer von Vorurteilen, dessen Hintergrundgeschichte mich emotional sehr berührt hat.

Der Schreibstil ist flüssig, modern und atmosphärisch. Clara Blais schafft es, ernste Themen wie Leistungsdruck, Angst, Schuldzuweisungen und gesellschaftliche Rollenbilder sensibel in die Handlung einzubauen, ohne dass es belehrend wirkt. Die Spannung entsteht weniger durch schnelle Action, sondern durch unterschwellige Bedrohung, Gerüchte und Lügen – was ich als besonders gelungen empfunden habe. Bis zum Schluss blieb für mich offen, wem ich trauen kann.

Liars all around me ist für mich ein starker Romantic-Suspense-Roman mit Tiefgang, der nicht nur spannend unterhält, sondern auch emotional nachhallt.

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Liars all around me

Rezensionen von C. P.:

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The Jewel Secrets (1). Um dieses Spiel zu gewinnen, musst du dich in deinen größten Feind verlieben von Jana Hoch

Arme Protagonistin glänzt inmitten reicher Schnösel

Das Buch ist der erste Teil einer Dilogie und einfach genial gemacht. Darcy erhält unerwartet die Einladung zu einem Erbschafts-Spiel auf der Insel einer kürzlich verstorbenen Künstlerin, bei welchem es unter anderem um ein besonderes Kunstwerk geht. Eingeladen sind sämtliche junge Nachfahren zweier Familien, eine wohlhabender als die andere.

Die Einladung an Darcy muss ein Versehen sein und dennoch ergreift sie die Chance, aus ihrem bisherigen Leben und vor einem toxischen Typen zu fliehen. Mit nichts als den Sachen an ihrem Leib findet sie sich inmitten einer Gruppe jugendlicher Schnösel wieder, die ihr nicht die geringe Chance einräumen. Doch bei dem Spiel ums Erbe hat Darcy einen unschlagbaren Vorteil: ihr Kunstwissen. Wäre da noch die Klausel, dass das Rennen nur von einem Paar gelöst werden darf. Eine Wahl wäre Dorian, denn der ist ihr aus gewissen Gründen noch etwas schuldig.
An dem Buch habe ich einfach alles geliebt. Schon die Vorstellung von Darcy gleich zu Beginn war eine gelungene Idee der Autorin. Diese rätselhafte Schnitzeljagd auf der Insel ist ziemlich anspruchsvoll gestaltet und die Dynamik zwischen Darcy und Dorian sowie den weiteren Charakteren rund um die beiden ist nicht nur äusserst unterhaltsam, sondern gewisse Ereignisse sorgen dafür, dass niemandem zu trauen ist. Nicht zu verachten ist natürlich das Knistern zwischen Darcy und Dorian, dass wiederholt durch sein undurchschaubares Verhalten getrübt wird.
Bei diesem Buch ist wirklich jede Seite ein Lese-Genuss und ich freue mich bereits auf den zweiten Teil.

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The Jewel Secrets (1). Um dieses Spiel zu gewinnen, musst du dich in deinen größten Feind verlieben

Rezensionen von Tina:

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Liars all around me von Clara Blais

Voller Spannung

Ich bin mit großen Erwartungen an Liars all around me herangegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Roman verbindet spannend aufgebaute Mystery-Elemente mit emotionaler Tiefe und einer leisen, aber konstanten Spannung, die mich durch die Seiten getragen hat.

Schon das Cover hat mich direkt angesprochen: Die kräftigen Farben, die gespannten Fäden und Büroklammern wirken düster und unruhig und spiegeln perfekt das Netz aus Lügen, Geheimnissen und Verdächtigungen wider, das sich durch die gesamte Geschichte zieht.

Für mich passt die Gestaltung hervorragend zum Titel und zur Atmosphäre des Romans und macht sofort neugierig auf den Inhalt.

Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt, in der nach dem Tod einer Schülerin nichts mehr so ist, wie es scheint. Besonders gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive zwischen Avery und Ryle. Dadurch hatte ich ständig das Gefühl, mehr zu wissen als die Figuren – und gleichzeitig doch nie genug, um mir sicher zu sein. Beide Charaktere sind vielschichtig, fehlerhaft und glaubwürdig. Avery wirkt nach außen kontrolliert und perfekt, innerlich jedoch zerrissen und voller Angst. Ryle dagegen ist das klassische Opfer von Vorurteilen, dessen Hintergrundgeschichte mich emotional sehr berührt hat.

Der Schreibstil ist flüssig, modern und atmosphärisch. Clara Blais schafft es, ernste Themen wie Leistungsdruck, Angst, Schuldzuweisungen und gesellschaftliche Rollenbilder sensibel in die Handlung einzubauen, ohne dass es belehrend wirkt. Die Spannung entsteht weniger durch schnelle Action, sondern durch unterschwellige Bedrohung, Gerüchte und Lügen – was ich als besonders gelungen empfunden habe. Bis zum Schluss blieb für mich offen, wem ich trauen kann.

Liars all around me ist für mich ein starker Romantic-Suspense-Roman mit Tiefgang, der nicht nur spannend unterhält, sondern auch emotional nachhallt.

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Liars all around me

Rezensionen von Tina:

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Das gute Leben von Nadine Schneider

Was bleibt, wenn Generationen schweigen

Ich habe "Das gute Leben" mit einer stillen Erwartung begonnen – und das Buch hat mich langsamer, aber tiefer erreicht, als ich zunächst dachte. Es ist kein Roman, der sich aufdrängt oder laut um Aufmerksamkeit bittet. Stattdessen entfaltet er seine Wirkung leise, beharrlich und mit großer emotionaler Präzision.

Im Mittelpunkt steht für mich die Frage, was ein „gutes Leben“ eigentlich ist und wer darüber entscheidet. Über mehrere Generationen hinweg erzählt Nadine Schneider von Müttern und Töchtern, von Weitergabe und Abbruch, von Fürsorge, Schuld, Migration und den Entscheidungen, die Frauen treffen (müssen), um zu überleben oder frei zu sein. Besonders berührt hat mich die Figur der Anni: ihre Härte, ihre Widersprüche, ihre Entschlossenheit und ihre Verletzlichkeit. Ich habe sie nicht immer gemocht, aber fast immer verstanden.

Die Sprache ist dicht, körperlich und sehr atmosphärisch. Viele Szenen (etwa Hitze, Hunger, Enge oder Scham) habe ich beim Lesen beinahe selbst gespürt. Mir gefiel besonders, dass der Roman nicht erklärt oder urteilt. Er lässt stehen, hält aus, blickt zurück und nach innen. Manchmal verlangte das Konzentration und Geduld von mir, doch genau darin liegt auch seine Stärke.

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Das gute Leben

Rezensionen von C. P.:

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A Lesson in Murder von Celine Leonora

Perfider Mordfall an Eliteschule

Dieser Jugendthriller konnte mich positiv überraschen. Die Protagonistin Astoria bringt neben ihrer Cleverness eine angenehme Reife mit sich. Diese Stärken kommen ihr zugute, als sie plötzlich für den Mord an einer Schülerin beschuldigt wird, welchen sie nicht begangen hat. Irgendwer hat ihr da was untergeschoben, nur warum? Gemeinsam mit zwei Mitschülern bildet sich allmählich ein Ermittlertrio, mit welchem ich so zunächst nicht gerechnet hätte.

Dass ihre Gefühle zwischen all der Aufregung Achterbahn fahren und sie plötzlich zwei potentielle Love Interests hat passt perfekt zum Setting.
Spannend fand ich auch die Aufteilung dieser Eliteschule: Wer das Glück, Geld oder die Beziehungen hat, auf die St. Moriarty gehen zu können, wird schwerpunktmäßg in den Häusern Moriarty (Kriminologie und Recht), Holmes (Politik) oder Watson (Naturwissenschaften) unterrichtet. Dadurch können die Jugendlichen sich manchmal durch ihr spezielles Wissen ergänzen.
Das Buch lädt alle zum Miträtseln ein, die Spaß daran haben, sich selbst Gedanken zum Fall zu machen. Der Romance-Part schmiegt sich geschickt in die Handlung, ohne zuviel Raum einzunehmen. Und der Fall selbst ist ebenfalls gelungen. Von mir wohlverdiente 4,5/5 Sterne.

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A Lesson in Murder

Rezensionen von lesen=liebe:

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Licht ins Dunkel von Steffen Gumpert

Abgefahren

Licht ins Dunkel von Steffen Gumpert ist ein Graphic Novel für junge Comicliebhaberinnen und Rätselfreundinnen. Der Blick auf das Cover sagt: „Dieses Buch ist gruselig und abgefahren!“ Ich hätte es sehr cool gefunden, wenn man hier fluoreszierende Elemente eingepflegt hätte. Das hätte sowohl zum Layout als auch zum Titel super gepasst.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch grafisch einfach phantastisch.

Leider riechen diese Bücher, die auf diese Art gedruckt sind, immer etwas chemisch, und ich bekomme davon Kopfschmerzen. Keine Ahnung, woran das liegt.

Die Sprechblasen kommen mit sehr wenig Text aus. Das ist auch gar nicht notwendig, weil sich hinter den Illustrationen sehr viele Details verstecken. Jede Doppelseite endet mit einem Rätsel, die teilweise sehr schwierig und teilweise auch einfach sind. Rätseltechnisch wird hier einiges geboten. Ich finde das sehr kurzweilig, und es macht auch den Kindern große Freude. Die Auflösung gibt es direkt auf der Folgeseite.

Die Story ist in Ordnung und sehr passend für fortgeschrittene Leseanfänger*innen. Gruselig finde ich sie nicht, aber das hängt wahrscheinlich stark vom Kind ab. Alles in allem ein cooles Buch – da kann man nicht meckern.

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Licht ins Dunkel

Rezensionen von C. P.:

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The Baby Dragon Café von A. T. Qureshi

Kindisch, zäh und unlogisch

Bei diesem Buch kann ich die positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Wo fange ich an?
Im Grunde genommen liest sich das Buch wie der Traum eines kleinen Kindes ohne Lebenserfahrung, das sich die Erwachsenenwelt vorstellt und dabei viele Punkte schlichtweg nicht beachtet sowie vieles unangenehm romantisiert darstellt.

Ich fange mal bei Protagonistin Saphira an, die sich den Traum eines Drachenbaby-Cafés erfüllt hat. Also ein Café, in welches Drachenbesitzer ihre Drachen-Babies im Hundegröße mitbringen können. Ja, auch Baby-Drachen speien Feuer, oftmals unkontrolliert. Zudem tollen sie gern wild herum. Doch anstatt das Café auch nur ansatzweise drachenkompatibel zu gestalten mit feuerfester und robuster Einrichtung geht ihre fragile Inneneinrichtung regelmäßig zu Bruch oder in Flammen auf, was weder die Versicherung noch die Drachenbesitzer zahlen. Muss ich dazu was sagen?
Dann verhält sich Saphira den kleinen Drachen gegenüber so, wie kleine Kinder mit ihrem Plüschhund umgehen: Als würden die Drachen jedes Wort verstehen, werden diese Tiere komplett vermenschlicht. Da schauen Drachen plötzlich mit menschlichem Gesichtsausdruck in der Schnauze (also sowas wie schmollend etc.) und hören von ihr Kommentare wie brav oder böse. (Ja, man kann beim Lesen die Augen verdrehen).
Und als wenn das nicht genug wäre, schreibt ihr die Autorin einen Love Interest namens Aiden an die Seite, der allein scheinbar nicht sozialfähig wäre. Anstatt sich um seinen kleinen Drachen Sparky zu kümmern stellt er sich so dämlich dabei an, dass Saphira dessen Erziehung mit Freude übernimmt (schon hat er eine Aufgabe weniger am Hals, ich sag nur: Strategische Inkompetenz). Und besonders gruselig war eine Szene noch während der Vor-Dating-Phase, in der Aiden allen Ernstes eifersüchtige Besitzansprüche gegenüber Saphira stellt, als diese sich mit einem langjährigen Freund unterhält. Als Saphira dieses toxische Verhalten als romantischen Liebesbeweis wertete, wurde mit richtiggehend übel.
Diese Kinderlogik samt Romantisieren falschen Verhaltens zieht sich dann durch den gesamten Roman, der stellenweise sehr zäh voranschreitet. Entsprechend entäuscht bin ich von dem Buch und kann nur 1,5/5 Sterne vergeben.

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The Baby Dragon Café

Rezensionen von C. P.:

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Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung von J. J. Arcanjo

Der Abschlussband hat es nochmal so richtig in sich

Das letzte Schuljahr in Crookhaven bricht an für Gabriel und seine Bande. Die Schule der Meisterdiebe fordert die Jugendlichen nicht nur mit neuem Unterricht und Wettbewerben heraus, sondern mit DER Prüfung überhaupt: Einen Einbruch in Crookhaven selbst. Etwas, was nebst Gabriels Eltern bisher nur einer Person gelungen ist.

Ein großes Thema ist zudem, endlich Gabriels Eltern hinter Gitter zu bringen. Die Anführer der Namenlosen haben es weiterhin auf Gabriels Zieh-Oma und dessen Gefährten abgesehen, die offiziell tot, in Wirklichkeit jedoch gut versteckt sind. Auch so ein Geheimnis, welches Gabriel mit sich herumträgt. Doch Gabriels Eltern sind ihnen leider dicht auf der Spur, was Gabriel die Konzentration auf das Schuljahr erheblich erschwert. Jetzt liegt es an seinen Freunden, auch mal für Gabriel da zu sein und alle Anforderungen gemeinsam zu schaffen.
Der Spannungslevel ist auf allen Ebenen hoch: Unterricht, Sorgen, Freundschaft, Familie, Prüfungsplanung sowie die Überlegung, Gabriels Eltern auszutricksen. Der Autor hat diesmal erneut tief in die Trickkiste gegriffen und bietet einiges an Überraschungen. Und obwohl die Bande im fünften Schuljahr und somit älter geworden ist, ist das Buch weiterhin sehr gut für Kinder ab 10 Jahre lesbar.
Wer die ersten vier Bände bereits geliebt hat wird das Finale feiern. Allen anderen kann ich die Reihe um Gabriel und seine Bande uneingeschränkt ans Herz legen.

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Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung