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Rezensionen von Karin_50:

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Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Zwischen Apfelblüten und großen Entscheidungen

Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, durch die Obstgärten von Finkenwerder zu spazieren. Die Beschreibungen der Apfelbäume, der Natur und des alten Gartens haben in mir viele Bilder entstehen lassen und der Geschichte eine ganz besondere Wärme verliehen. Der Apfelgarten ist für mich weit mehr als nur ein Schauplatz.

Er steht für Erinnerungen, Hoffnung und den Wunsch, etwas Wertvolles zu bewahren. Genau das hat mich sehr angesprochen.
Kea war mir von Anfang an sympathisch. Sie fügt sich nicht einfach den Erwartungen ihrer Zeit, sondern versucht ihren eigenen Weg zu finden. Dabei bleibt sie trotzdem glaubwürdig und wirkt nie übertrieben mutig. Auch Kristen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die unter den damaligen Umständen alles andere als selbstverständlich ist. Gerade weil ihre Liebe auf so viele Hindernisse trifft, habe ich ihnen besonders die Daumen gedrückt.
Ebenso gefallen hat mir die Bedeutung der Familie innerhalb der Geschichte. Nicht jede Entscheidung ist leicht nachzuvollziehen, doch gerade dadurch wirken die Figuren sehr menschlich. Auch die historischen Ereignisse fügen sich stimmig in die Handlung ein und machen deutlich, wie sehr politische Grenzen und die Cholera das Leben der Menschen beeinflusst haben.
Der Schreibstil liest sich ruhig, bildhaft und angenehm flüssig. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt wunderbar zur Atmosphäre des Romans. Es macht schon vor dem Lesen neugierig auf die Geschichte.
Das Ende lässt noch viele Fragen offen, aber genau dadurch freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und werde Kea und ihren Apfelgarten sicher nicht so schnell vergessen.

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Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten

Rezensionen von Karin_50:

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The Brave and the Reckless von Dilan Dyer

Mehr als nur eine Liebesgeschichte

Manchmal greife ich zu einem Buch, das mich einfach ein paar Stunden gut unterhalten soll. Hier habe ich genau das bekommen und sogar noch etwas mehr. Hinter den humorvollen Szenen verbirgt sich eine Geschichte über Neuanfänge, das Loslösen von Erwartungen und die Frage, ob man alten Gefühlen noch einmal vertrauen kann.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es versprüht genau die verspielte Stimmung, die ich später auch beim Lesen empfunden habe, und passt wunderbar zum außergewöhnlichen Wildwest-Setting.
Besonders gefallen hat mir Esra. Sie wirkt lebendig, manchmal etwas chaotisch und trifft nicht immer die vernünftigsten Entscheidungen. Gerade deshalb erschien sie mir sehr menschlich. Man spürt, wie wichtig es ihr ist, sich von den Erwartungen ihrer Eltern zu lösen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Auch Noah hat mich nach und nach überzeugt. Hinter seiner kontrollierten und oft schroffen Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Es war schön zu beobachten, wie sich beide Figuren langsam aufeinander zubewegen, ohne dass ihre Unterschiede plötzlich verschwinden.
Das Wildwest-Themenpark-Setting fand ich herrlich originell. Die täglichen Shows, die Rollen auf der Bühne und das Leben hinter den Kulissen verleihen der Geschichte ihren ganz eigenen Charme. Ich hatte oft das Gefühl, selbst durch Bravetown zu spazieren und das bunte Treiben zu beobachten.
Neben der Liebesgeschichte mochte ich besonders die Nebenfiguren. Sie bringen Wärme in die Geschichte und sorgen dafür, dass sich Bravetown wie ein Ort anfühlt, an den man gerne zurückkehren würde.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Viele Dialoge haben mich zum Schmunzeln gebracht, weil Esra und Noah sich nichts schenken und ihre Schlagabtausche wunderbar lebendig wirken.
Die Annäherung der beiden hat sich für mich glaubwürdig entwickelt. Aus anfänglichen Reibereien entstehen nach und nach Vertrauen und Nähe, sodass ich ihre Geschichte gerne bis zum Schluss begleitet habe.
Lediglich die sehr ausführlichen romantischen Szenen waren für meinen Geschmack etwas umfangreicher, als ich sie persönlich brauche. Sie passen zwar zur Geschichte, hätten für mich aber etwas kürzer ausfallen dürfen.
Ich habe das Buch mit einem Lächeln zugeklappt. Es hat mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt und mich mit seinen liebenswerten Figuren und dem ungewöhnlichen Setting bestens begleitet.

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The Brave and the Reckless

Rezensionen von Thorsten:

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Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos

Herkunft

Der erste Roman von Alexandra-Maria Pipos "Gib mir alles" hat mich positiv überrascht.
Die Autorin erzählt in einem schwungvollen und gut lesbaren Schreibstil die Geschichte ihrer rumänischen Herkunft, ihres Lebens in Deutschland das Leben ihrer restlichen Familie in Rumänien. Ioana, in Deutschland Johanna genannt, wächst nach der Ausreise ihrer Eltern aus Rumänien in Deutschland auf.

In der Schule und während des Studiums wird sie aufgrund ihrer Herkunft und mancher rumänischen Eigenarten oft ausgegrenzt. Mühsam erschafft sie sich ein perfektes Leben. Sie arbeitet hart in ihrer Firma und an sich selbst. Immer die Selbstoptimierung im Blick und keinen Gedanken mehr an ihre ärmliche Herkunft. Als ihr Großvater verstirbt, begibt sie sich auf die Reise nach Rumänien und wird dort mit der von ihr ignorierten Familie konfrontiert. Ein sehr gut geschriebener Roman, der zeigt, wie wichtig die Herkunft für das persönliche Leben ist.

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Gib mir alles

Rezensionen von Christina:

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Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück von Mia Andersen

Auf geht's nach Rosenholm

Schon das Farbenfrohe Cover spricht mich an und man sieht sofort eine der Hauptprotagonistinnen und den Handlungsort. Es geht um 3 Mädchen die nun in die Sommerferien gestartet sind . Und dann so einiges in den Ferien erleben. Themen sind Freundschaft, erste Liebe , Hobbys aber auch Tiere kommen nicht zu kurz und das ganze in einem Setting der Lust auf Urlaub macht.

Der Schreibstil ist unterhaltsam, witzig und altersgerecht , so macht es viel Spaß in die Geschichte abzutauchen. Dazu gibt es Comicseiten , DIY Ideen und so kann man nach dem lesen , noch kreativ werden. Ich finde es als Einstieg in die Reihe klasse . Es ist aus der Sicht von Lene geschrieben. Nach und nach lernt man auch Elsa , Amber und das neue Mädchen Frieda kennen. Jede von ihnen hat ganz eigene Stärken und bringt sie ein. Ich selbst habe es als Hörbuch gehört und Chantal Busse hat eine angenehme Stimme und sie verleiht jeder von ihnen eine besondere Stimme. Ich finde den Auftakt gelungen und freue mich schon auf die Fortsetzung

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Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück

Rezensionen von Christina Schmädicke:

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Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück von Mia Andersen

Auf geht's nach Rosenholm

Schon das Farbenfrohe Cover spricht mich an und man sieht sofort eine der Hauptprotagonistinnen und den Handlungsort. Es geht um 3 Mädchen die nun in die Sommerferien gestartet sind . Und dann so einiges in den Ferien erleben. Themen sind Freundschaft, erste Liebe , Hobbys aber auch Tiere kommen nicht zu kurz und das ganze in einem Setting der Lust auf Urlaub macht.

Der Schreibstil ist unterhaltsam, witzig und altersgerecht , so macht es viel Spaß in die Geschichte abzutauchen. Dazu gibt es Comicseiten , DIY Ideen und so kann man nach dem lesen , noch kreativ werden. Ich finde es als Einstieg in die Reihe klasse . Es ist aus der Sicht von Lene geschrieben. Nach und nach lernt man auch Elsa , Amber und das neue Mädchen Frieda kennen. Jede von ihnen hat ganz eigene Stärken und bringt sie ein. Ich selbst habe es als Hörbuch gehört und Chantal Busse hat eine angenehme Stimme und sie verleiht jeder von ihnen eine besondere Stimme. Ich finde den Auftakt gelungen und freue mich schon auf die Fortsetzung

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Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück

Rezensionen von tonton:

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National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon

Wunderschönes Lexikon

Wir sind große Fans der "National Geographic Kids"-Sachbuchreihe und auch dieses Buch hat uns begeistert.
Schon das Cover mit dem lustigen Kugelfisch fällt sofort ins Auge.
Die Themen im Buch sind vielfältig und gleichzeitig übersichtlich strukturiert. Natürlich geht es um Meerestiere, aber auch viele weitere wichtige Aspekte werden vorgestellt, z.

b die Geografie und Hydrologie der Ozeane, die Beziehung des Menschen zum Meer sowie die Arten- und Umweltschutz.
Die Texte sind kurz und einfach zu verstehen, und dennoch voller spannender Informationen, von denen selbst ich als Erwachsene noch einiges Neues gelernt habe. Es gibt viele Steckbriefe und Infokästchen, die das Lesen auflockern.
Die Texte werden von vielen wunderschönen Fotos begleitet, die mein Kind immer wieder zum Staunen gebracht haben. Auch als Erwachsene hatte ich viel Spaß daran, das Buch einfach durchzublättern und die zahlreichen großformatigen Bilder zu bewundern.
Fazit: Ein wunderschönes Sachbuch für Groß und Klein.

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National Geographic Kids - Lexikon der Meere

Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

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Winzermord von Andreas Wagner

Tod im Weinbaudorf

Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Winzermord“ ein geschickt eingefädelter, kurzweiliger Cosy Crime mit viel Lokalkolorit der Weingärten Rheinhessens sehr gut gelungen.

Während der Weinlese im Selztal kommt es zu mehreren merkwürdigen Unfällen mit teilweiser Todesfolge. Kurt-Otto Hattemer, pensionierter Winzer, glaubt nicht so recht an die Unfalltheorien und beginnt herumzuhorchen bzw.

herumzuschnüffeln. Dabei stößt er auf alte Geheimnisse, die bis in die Gegenwart nachwirken und nun zu tödlichen Verwicklungen führen.

Was ich an dem Kriminalfall besonders mochte, war das Lokalkolorit der Weinberge und die fachlich zum Weinbau passenden eingebauten Informationen. Das mag ich immer besonders gerne, wenn ich neben unterhaltsamer Lektüre noch etwas Neues dazulernen kann. Manch skurrile, aber lustige Szenen gaben der Geschichte eine humorvolle Note, ohne dass die Spannung dabei auf der Strecke blieb. Lange tappte ich bei der Tätersuche im Dunkeln, bevor sich eine gewisse Ahnung einstellte, die dann mit einem schlüssigen Ende auch bestätigt wurde.

Was mir beim Einstieg in das Buch ein wenig zu schaffen machte, sind die vielen Namen der Winzer, die sich für mich nur schwer auseinanderhalten ließen, da sie zunächst wenige Unterscheidungsmerkmale aufwiesen. Hier wäre vielleicht ein Personenregister hilfreich gewesen.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem nicht allzu blutrünstigen Krimi mit viel Lokalkolorit der Weinbaugegend Rheinhessens ist, dem sei „Winzermord“ empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig unterhalten und konnte gleichzeitig meine Kenntnisse zum Weinbau erweitern.

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Winzermord

Rezensionen von Christina:

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Sturmland von Miriam Georg

Norderney eine spannende Insel mit seinen Geschichten

Die Autorin Miriam Georg nimmt uns dieselmal mit nach Hamburg , ehe es nach Norderney geht. Wir lernen Nora eine Reeederstochter kennen , die mehr vom Leben möchte. Zur damaligen Zeit aber kaum möglich, schafft sie es als Gouvernante bei einer Familie anzuheuern.
Zu Beginn der Geschichte ist nicht klar warum sie unter falschem Namen flüchtet .

Erst später mit Rückblicken kommt es heraus und macht sie für mich noch greifbarer.
Das Leben und die Gesetzmäßigkeiten zur damaligen Zeit sind detailreich beschrieben und man kann sich in die Zeit einfühlen. So manches, besonders die medizinische Versorgung die für ihr anvertrauten Schützling Emmi lässt mich den Kopf schütteln. Was mir aber gefällt ist ihr eigner Kopf und ihre Wissbegierde auch wenn sie damit aneckt. Auch das Thema Seenotrettung kommt zur Sprache und die Anfänge die alles andere als einfach sind.

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Sturmland

Rezensionen von Christina Schmädicke:

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Sturmland von Miriam Georg

Norderney eine spannende Insel mit seinen Geschichten

Sturmland

Rezensionen von Shilo:

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Eine echte Komtess von Ada Caine

Hannas Weg zu sich selbst

Hanna ist eine junge Frau, die zwischen zwei Welten steht. Als Gouvernante begleitet sie Antonia, doch ihre Herkunft als Komtess bleibt immer ein Teil von ihr. Dieser Gegensatz zieht sich durch die Geschichte und macht ihren Weg interessant.
Ich habe Hanna gerne begleitet, weil sie nicht einfach alles hinnimmt.

Sie denkt viel nach, ist manchmal unsicher und versucht trotzdem, ihren eigenen Platz zu finden. Gerade diese Seiten machten sie für mich nahbar.
Die Beziehung zu Antonia entwickelt sich auf eine schöne Art. Die beiden begegnen sich nicht nur als Gouvernante und Schülerin, sondern lernen auch voneinander. Diese gemeinsamen Momente gehören für mich zu den ruhigen Stellen im Buch, die der Geschichte viel Wärme geben.
Auch Heiligendamm hat mir als Schauplatz gefallen. Die Umgebung, die gesellschaftlichen Regeln und die Erwartungen der damaligen Zeit passen gut zu Hannas Situation. Man spürt, dass es für sie nicht einfach ist, den Vorstellungen anderer zu entsprechen.
Die Begegnungen mit dem Freiherrn von Striegenberg fügen sich gut in die Handlung ein. Die Annäherung der beiden entwickelt sich langsam und passt dadurch gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Gleichzeitig sorgen die Ereignisse rund um Gräfin Valeria für einige Spannungsmomente.
Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Figuren. Viele kleine Gespräche zeigen, was sie beschäftigt und welche Wünsche oder Sorgen sie haben. Dadurch entstehen Menschen, die nicht nur eine Rolle in der Geschichte spielen, sondern lebendig wirken.
Dieser zweite Band der Reihe hat mir wieder schöne Lesestunden geschenkt. Hannas Entwicklung mitzuerleben, war für mich der wichtigste Teil der Geschichte. Sie musste ihren Weg erst finden, und genau das machte sie so sympathisch.
Eine historische Geschichte mit einer starken, aber nicht perfekten Hauptfigur, viel Gefühl und einer angenehmen Spannung. Dafür vergebe ich sehr gerne fünf Sterne.

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Eine echte Komtess