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Rezensionen von Danislesestube:

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Sera: Verlorene Vergangenheit von Rebecca L. Knippen

Großartige Fortsetzung

Vor einer Weile, fast einem Jahr, habe ich den ersten Teil der Sera Reihe gelesen. „Sera: Verborgene Macht“ hat mir wirklich gut gefallen. Toller Aufbau der Welt. Spannende Charaktere mit sehr unterschiedlichen Wesenszügen und Fähigkeiten. Nach einem gelungenen Ende wartete ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil.

Hat sich das Warten gelohnt?

Zu Beginn der neuen Handlung wird Sera samt ihrer Begleiterin Soela in eine neue Umgebung transportiert, in der sie laut Talim ihre Eltern wiedersehen wird, aber zuvor muss noch einiges erledigt werden. Sehr zum Leidwesen von Sera. Was sie nicht weiß, er war mehr an den Ereignissen in der Vergangenheit beteiligt als zunächst angenommen. Zudem wirken seine Begleiter alles andere als vertrauenswürdig. Noch nie fühlte sie sich so fremd und alleingelassen. Zum Glück weichte ihr Soela nie von der Seite. Immerhin lernt sie eine neue Gegend kennen. Lernt ihre neuen Fähigkeiten besser einzusetzen. Etwas Geschichte rund um die Inseln und Begleitwesen kommt noch obendrauf. Aber was, wenn das auch zu seinem Plan gehört?

Zwei Absätze, die ich mit einer Frage beendet habe. Das kann nur eines bedeuten. Spannung ohne Ende. Fragen bis zum Abwinken. Ereignisse, die an Seras Nerven zehren. Wo ist sie da nur hineingeraten? Egal, wie schlimm es ist und vor allem noch kommen wird. Sie hält tapfer durch. Aus dem eher schwächlichen Mädchen ist eine starke junge Frau geworden, die sich mit jedem Widerstand immer weniger gefallen lässt. Wer wird schon gerne durch die Gegen gescheucht? Diesen Mut braucht sie dringend. Die Handlung ist vollgepackt mit Fallen. Menschen, die ihr nichts Gutes wollen. Sogar ihre Eltern könnten einfach nur ein Köder in einer Falle sein, aus der sie nicht mehr entwischen kann. Gutes Stichwort. Denn das kann Sera unglaublich gut. Talim und seinen Begleitern ist sie zwar körperlich nicht wirklich gewachsen, aber dafür geistig meilenweit voraus. Vor allem merkt man hier umso mehr, dass sie tatsächlich nachdenkt, bevor sie etwas macht. Sogar ihre impulsiven Momente hatten zuvor mindestens eine Überlegungsphase. Das Thema Liebesgeschichte (oder angedeutet, wie ich geschrieben hatte), könnt ihr knicken. Zugegeben, diese hätte spätestens hier keinen Platz gefunden. Die Handlung hatte so auch genug Material, um zu funktionieren.

Das Ende des letzten Teiles konnte die Autorin toppen. Was bleibt mir also zu schreiben als: Ich freue mich auf Teil drei. Yay.

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Sera: Verlorene Vergangenheit

Rezensionen von hohleborn8:

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Sonnenberg von Brigitte Glaser

Aufstand im Paradies

Im Alter von 50 Jahren habe ich im Jahr 2009 das erste Mal den Kaiserstuhl besucht und mich als Thüringerin direkt in diese Region verliebt. Mir erschien diese landschaftlich so reiche Gegend wunderschön und die vom Weinanbau lebenden Menschen mit ihrem allemanischen Geschwätz so freundlich- ein Paradies auf Erden.

Als 2022 das Buch "Kaiserstuhl" von Brigitte Glaser auf den Markt kam, musste ich es sofort lesen und war begeistert. Seitdem verfolge ich das Schaffen dieser Autorin und habe mich sofort für "Sonnenberg" beworben.
Die Autorin hat es erneut geschafft, mich mitzureißen. Als Ostdeutsche hatte ich von den Plänen um den Bau eines Kernkraftwerkes am Kaiserstuhl und der dagegen gerichteten Protestbewegung in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts noch nie etwas gehört. Wie ich erkennen musste, können auch die Kaiserstühler erfolgreich eine kleine Revolution gewaltfrei und engagiert für eine gute Sache führen. "Hut ab" noch heute für diesen Mut.
Wie bereits in ihren vorangegangenen historischen Romanen gelingt es der Autorin erneut, die Leser mittels der Geschichte zweier recht gegensätzlicher Freundinnen während der Protestbewegung 1975 für die historischen Ereignisse damals zu interessieren. Ich habe mich in den beiden Frauen sofort wiedergefunden. Obwohl ich rund 5 Jahre jünger bin und aus Ostdeutschland komme, konnte ich mich mit Johanna und Luzie identifizieren. Auch die geschilderten Ortschaften kenne ich von meinen inzwischen recht zahlreichen Besuchen am Kaiserstuhl sehr gut wieder. In Ihringen befindet sich unser Stammquartier, in Burgkheim, dem Wohnort von Dr. Sänger, haben wir dieses Jahr den Vatertag verbracht und auch in Endingen sind wir erst im Mai über den Markt geschlendert. Nur Wyhl- das sagte mir bisher nichts.
Am meisten begeistert war ich von dem allemanischen Gerede der Einheimischen. Das war im Buch "Kaiserstuhl" noch nicht so augeprägt, trägt aber gut zur Authentizität der Geschichte bei.
Brigitte Glaser ist mit diesem Buch eine interessante, spannende Abhandlung der damaligen Ereignisse, ein Zeugnis der Ursprünge der Umweltbewegung in der damaligen BRD, aber auch ein Zeugnis der Frauenbewegung in diesem Teil Deutschlands gelungen.
Dem Schlusswort der Autorin im Nachwort:
"Ich finde, in Zeiten des Hasses und der Hysterie brauchen wir Geschichten, die Mut machen , einen anderen Weg zu gehen.Und Wyhl ist dafür eine verdammt gute Geschichte." kann ich mich nur anschließen.

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Sonnenberg

Rezensionen von lese maus:

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

tolles wissenbuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.
Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall.

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen

Rezensionen von Kate:

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Blutleere Mädchen (Thriller) von Gunnar Schwarz

Tödliche Meisterwerke

In Köln werden zwei Frauen ermordet und wie berühmte Kunstwerke inszeniert. Die Ermittler Kat Winkler und Sebastian Fischer jagen einen Serienmörder, der seine Opfer als makabre Kunstwerke präsentiert. Als eine weitere Tat angekündigt wird, geraten sie in einen Wettlauf gegen die Zeit und der Fall wird persönlich.

Wieder ein richtig spannender Thriller von Gunnar Schwarz, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Kat und Sebastian ergänzen sich perfekt: Kat ist sehr empathisch und emotional, während Sebastian mit seiner gradlinigen, analytischen Art und seiner sozialen Unbeholfenheit oft unabsichtlich komisch wirkt. Gerade diese Eigenart sorgt immer wieder für kleine Schmunzler, ohne der Spannung etwas zu nehmen. Im Gegenteil, seine besonnene Art verhindert häufig, dass er und Kat von den Abgründen ihrer Fälle mitgerissen werden. Besonders schön finde ich, dass Sebastian sich zwischenmenschlich langsam weiterentwickelt und, wenn auch zunächst vorsichtig, Freundschaften zulässt. Auch Lilly bringt dabei frischen Wind in die Geschichte.

Die Geschichte startet direkt rasant und hält das Tempo bis zum Schluss. Es gibt viele Verdächtige, überraschende Wendungen und immer wieder falsche Fährten, sodass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Täter ist. Besonders die Kapitel aus der Sicht des Täters fand ich spannend und verstörend.

Auch die Einblicke in die Kunstszene haben mir sehr gut gefallen und verleihen der Geschichte eine interessante zusätzliche Ebene.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Das Finale ist noch einmal richtig packend und rundet die Geschichte perfekt ab.

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Blutleere Mädchen (Thriller)

Rezensionen von lese maus:

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tiptoi® Abenteuer Großwerden - Smilla lernt ein gutes Miteinander von Sandra Grimm

tolles mitmachbuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.

Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall.

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Rezensionen von BarbaraM:

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Das Flüstern der Marsch von Katja Keweritsch

Leise, atmosphärisch und voller Familiengeheimnisse

„Das Flüstern der Marsch“ von Katja Keweritsch hat mir sehr gut gefallen. Schon der Titel klingt geheimnisvoll und passt wunderbar zur Stimmung des Buches. Die Marsch, das weite Land, das reetgedeckte Haus und die besondere Atmosphäre haben mich direkt angesprochen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst dort zu stehen, den Wind zu spüren und zu ahnen, dass in dieser Familie einiges unausgesprochen geblieben ist.

Besonders gefallen hat mir, wie Katja Keweritsch die Familiengeschichte über mehrere Generationen hinweg erzählt. Nach und nach wird deutlich, wie sehr Schweigen, alte Verletzungen und unausgesprochene Wahrheiten das Leben einer Familie prägen können. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt, aber gerade das passt für mich sehr gut zum Buch. Es ist kein Roman, der mit lauten Effekten arbeitet, sondern einer, der langsam seine Wirkung entfaltet. Die Figuren wirken menschlich und glaubwürdig. Man merkt, dass jede von ihnen ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Verletzungen und ihre eigene Sicht auf die Vergangenheit mitbringt. Besonders spannend fand ich, wie sich die einzelnen Zusammenhänge nach und nach erschließen. Dabei geht es nicht nur um ein Familiengeheimnis, sondern auch darum, wie Erinnerungen weitergegeben, verdrängt oder verschwiegen werden.
Für mich ist „Das Flüstern der Marsch“ ein stimmungsvoller und berührender Roman über Familie, Vergangenheit, Schweigen und die Frage, was unausgesprochene Geschichten mit den nächsten Generationen machen. Ein leises, atmosphärisches Buch.

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Das Flüstern der Marsch

Rezensionen von lese maus:

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Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen

schönes kinderbuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.
Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall.

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Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge

Rezensionen von beavielleser :

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Keine Angst, Darling von Vera Buck

Nicht nur ein Thriller

Paulas Schwester Lea lebt in Amerika. Die beiden haben kaum noch Kontakt. Nur über Leas Videos, die sie als Influenzerin postet, erfährt Paula etwas von deren Leben. Doch als auf einmal keine neue Videos mehr erscheinen, macht sich Paula Sorgen. Zumal ihre Schwester auch telefonisch nicht erreichbar ist.

Kurz entschlossen fliegt Paula nach Amerika. Doch als sie in der Community ankommt, in der Lea mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter lebt, trifft sie Lea nicht an. Angeblich ist sie in einem Retreat zur Erholung. Wo genau weiss Matt, ihr Mann nicht. Paula kommt bald dahinter, dass die scheinbar heilen Welt ein Trugbild ist.
Vera Buck hat ein Buch geschrieben, dass sehr vielschichtig ist. Es werden Themen wie der Tradewife-Trend, toxische Beziehung und häusliche Gewalt behandelt.
Eine großartig aufgebaute Story, mit hohem Spannungsgehalt. Grosse Leseempfehlung!

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Keine Angst, Darling

Rezensionen von lese maus:

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Wann werden wir uns wiedersehen? – Zwei Freundinnen, die Ostsee und eine Flucht in die Freiheit von Constanze Neumann

tolles Buch

Hut ab, dass sich ein Kinderbuch mit diesem Thema befasst! Finde ich ganz große Klasse.

Das Cover ist bereits richtig schön gestaltet und spricht Kinder auf jeden Fall an. Ich finde es mutig, Kinder an Probleme heranzuführen, die mit der Wendezeit DDR-BRD zu tun hatten. Viele Großeltern werden diese Zeit noch selbst miterlebt haben, auch in der Schule wird sich dem Thema gewidmet.

Ich finde das Buch sehr kindgerecht. Die Geschichte wird abwechselnd von Jana und Katja erzählt, Jana ist in der DDR und ihr Leben wird zunehmend schwieriger, da ihre Eltern die Flucht in die BRD planen. Aber sie darf niemandem davon erzählen und das brennt sich in die Kinderseele ein.

Ich finde den Schreibstil sehr gut für Kinder angepasst und äußerst spannend. Bleibt zu hoffen, dass das Buch auch sehr oft von der Zielgruppe gelesen wird. Ich hätte es meinem Kind gekauft.

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Wann werden wir uns wiedersehen? – Zwei Freundinnen, die Ostsee und eine Flucht in die Freiheit

Rezensionen von BarbaraM:

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Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Bernstein, Erwartungen und neue Entscheidungen

„Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil ich so gern in das Leben von Edda und Julika eingetaucht bin. Die beiden Frauenfiguren stehen im Mittelpunkt und könnten auf unterschiedliche Weise kaum spannender sein.
Besonders gelungen fand ich, wie Lisa Quentin die Lebensgeschichten von Edda und Julika miteinander verknüpft.

Beide Frauen erleben, dass Erwartungen anderer Menschen ihr Leben zunächst stark beeinflussen. Gerade dadurch wirken ihre Entscheidungen später umso glaubwürdiger: Schritt für Schritt finden sie den Mut, sich davon zu lösen und ihren eigenen Weg einzuschlagen.
Auch das Thema Bernstein sammeln fand ich sehr spannend. Es ist etwas Besonderes, weil es nicht nur um einen schönen Fund am Strand geht, sondern auch um Wissen, Geduld und das Leben an der Küste. Dadurch bekommt die Geschichte eine eigene Atmosphäre, ohne dass dieser Aspekt zu sehr im Vordergrund steht.
Man begleitet Edda und Julika durch schwierige Situationen, erlebt ihre Zweifel, Hoffnungen und Wendepunkte mit und möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Figuren wirken nicht übertrieben perfekt, sondern menschlich und nahbar. Genau das hat mir besonders gefallen.
„Die Bernsteinfischerin“ ist für mich ein spannender und emotionaler Roman über Familie, Vergangenheit, Erwartungen und den Mut, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Besonders Leserinnen und Leser, die starke weibliche Figuren und Geschichten mit einem besonderen historischen Thema mögen, werden an diesem Buch ihre Freude haben.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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Die Bernsteinfischerin