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Rezensionen von PMelittaM:

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman

Ich liebe diesen Humor!

Vern Blackwood macht sich Sorgen, einer seiner Leibwächter wurde ermordet und ein Zettel mit einer Drohung bei ihm gefunden. Zufällig sieht er die Krimiautorin Rosie D‘Antonio in einer Talkshow, die dort auch von ihrer Detektei mit Namen „Wir finden Mörder“ erzählt. Kurz entschlossen ruft er sie an und bittet um Hilfe.

Zusammen mit dem ehemaligen Polizisten Steve Wheeler und dessen Schwiegertochter, der erfahrenen Bodyguard Amy Wheeler, reist Rosie zu Verns Villa in die Toskana. Bald stecken die Drei wieder mitten in einem verzwickten Fall, der sie zwar nicht rund um den Globus, aber doch in einige Länder führt, und alles andere als ungefährlich ist.

Beim Start in den zweiten Band machten sich Rosie, Amy und Steve noch Gedanken darum, ob die Gründung der Detektei eine gute Idee war, denn nach den Ereignissen im Vorgängerband blieben die Fälle aus. Steve überlegte schon, ob er vielleicht nicht nur auf Morde warten, sondern auch Fälle von verschwundenen Haustieren und ähnlichem annehmen solle.

Neben den schon erwähnten trifft man auch andere Charaktere aus dem Vorgängerband wieder, alle ein bisschen skurril aber größtenteils auch liebenswert. Ein neuer Charakter ist der Spanier Ernesto Manuelo Santiago de Sousa de Cuéllar, der für Interpol arbeitet; ein alter Freund Rosies ist und gut zum Trio zu passen scheint.

Wer die Donnerstagsmordclub-Reihe des Autors kennt, weiß, dass man bei ihm auf Humor hoffen darf, und zwar auch auf schönen schwarzen britischen Humor. Die Wir suchen Mörder-Reihe legt sogar noch ein bisschen oben drauf, wie man auch hier wieder sehen kann. Es geht sehr turbulent und nicht immer gesetzestreu zu, man kann nicht immer erkennen, wer zu den Guten oder zu den Bösen gehört und geschossen wird auch.

Natürlich hat der Fall am Ende einige Überraschungen zu bieten, wird aber nachvollziehbar gelöst. Im Nachwort verspricht Richard Osman einen weiteren Fall, zunächst soll es aber einen neuen Fall für den Donnerstagsmordclub geben, gegen Ende dieses Romans gibt es sogar eine kleine Verknüpfung zwischen den beiden Reihen – ich liebe so etwas ja.

Band 2 der Reihe bietet wie erhofft sehr gute Unterhaltung mit viel britischem Humor. Man trifft einige bekannte Charaktere wieder, reist mit den Protagonist:innen durch mehrere Länder und erlebt eine spannende Geschichte. Ich würde sagen: Zugreifen!

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2)

Rezensionen von libraryoflaura:

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Aprikosenkind von Judith Merchant

Trautes Heim, trügerischer Schein.

WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, du lebst deinen absoluten Traum: ein wunderschönes Haus auf dem Land, ein treusorgender Ehemann und deine kleine Tochter Ruby, die du über alles liebst. Das ist auf den ersten Blick das Leben von Nathalie. Doch unter der glatten Oberfläche dieser Familienidylle schleicht sich etwas zutiefst Unheimliches ein.

Warum weigert sich Ruby standhaft, normale Formen oder Männchen zu zeichnen, und füllt Blätter stattdessen nur mit düsteren Blöcken aus? Warum stehen plötzlich Türen offen und die Blicke der Nachbarn werden immer merkwürdiger? Als schließlich ein einziges Bild der kleinen Ruby alles ins Wanken bringt, gerät Nathalies gesamte Wahrnehmung aus den Fugen. Schleicht sich eine Gefahr von außen in ihr Leben, oder liegt die größte Bedrohung längst mitten im eigenen Zuhause?

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Unterschwellige Spannung: Judith Merchant braucht keine spektakulären Schockmomente, um eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Das Unheimliche schleicht sich ganz langsam in Nathalies Alltag und sorgt dafür, dass man selbst den scheinbar harmlosesten Situationen misstraut.
- Atmosphärischer Schreibstil: Der Schreibstil ist ruhig, klar und unaufgeregt, entwickelt dadurch aber eine enorme Sogwirkung. Gerade weil nicht alles dramatisch ausgeschmückt wird, wirken viele Szenen umso verstörender.
- Grauen im Familienalltag: Besonders stark fand ich, dass die Bedrohung nicht an einem exotischen oder offensichtlich gefährlichen Ort entsteht, sondern in einer vermeintlich perfekten Familie.
- Komplexe Familiendynamik: Die Beziehungen zwischen Nathalie, Gabriel und Ruby sind deutlich vielschichtiger, als man zunächst vermutet. Mutterliebe, Fürsorge, Kontrolle, Manipulation und alte Verletzungen verschwimmen immer stärker miteinander.
- Interessante Perspektivwechsel: Die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen geben nach und nach weitere Informationen preis und sorgen dafür, dass sich das Gesamtbild erst langsam zusammensetzt. Dadurch bleibt die Handlung lange undurchsichtig.
- Starker Lesesog: Obwohl die Spannung eher leise aufgebaut wird, wollte ich ständig wissen, was wirklich hinter Rubys Verhalten, Nathalies Angst und den Geheimnissen der Familie steckt.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Anspruchsvoller Einstieg: Durch die wechselnden Perspektiven und Zeitsprünge hatte ich am Anfang nicht sofort einen sicheren Zugang zur Geschichte. Man muss sich erst orientieren und die einzelnen Informationen einordnen.

FAZIT:
"Aprikosenkind" ist ein atmosphärischer Psychothriller über Mutterliebe, Manipulation und die dunklen Geheimnisse hinter einer scheinbar perfekten Familie. Ich empfehle das Buch besonders Fans von ruhiger, unterschwelliger Spannung und psychologischen Familiendramen. Wer allerdings viel Action, drastische Gewalt oder eine vollkommen spektakuläre Auflösung sucht, sollte wissen, dass Judith Merchant deutlich leiser und subtiler erzählt.

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Aprikosenkind

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Der Buchclub der eigensinnigen Frauen von Marie Bostwick

Unterhaltsame Reise in die sechziger Jahre

Im Mittelpunkt des neuen Romans von Marie Bostwick stehen vier Frauen, die in den 60er Jahren einen Buchclub gründen und durch ihren intensiven Austausch ihr Leben auf den Prüfstand stellen.

Margaret Ryan könnte eigentlich glücklich sein. Die 33-Jährige hat einen liebevollen Ehemann, drei Kinder und ein schönes Eigenheim in der idyllischen Vorstadt Concordia.

Doch wirklich zufrieden mit ihrem Leben ist sie nicht. Als ihr in einer Apotheke die faszinierende und selbstbewusste Charlotte Gustafson begegnet, gründet sie einen Buchclub und lädt Charlotte dazu ein. Die 39-jährige Mutter von vier Kindern erklärt ihre Bereitschaft, wenn der Buchclub sich mit dem gerade erschienenen Buch "Der Weiblichkeitswahn" von Betty Friedan auseinandersetzt. Auch Margarets Freundinnen Bitsy Cobb und Viv Buschetti werden dabei sein. Die 41-jährige Viv ist mit einem Offizier des Pentagons verheiratet und hat sechs Kinder, während Bitsy mit ihren 23 Jahren die Jüngste im Club ist. Sie ist mit einem Tierarzt verheiratet und wünscht sich sehnlichst ein Baby.

Über einen Zeitraum von knapp einem Jahr begleiten wir die "Bettys", wie sich die vier Frauen nach der Autorin von "Der Weiblichkeitswahn" nennen. Im letzten Kapitel springt die Handlung in das Jahr 2006, und wir erfahren, wie es den Freundinnen über die Jahrzehnte hinweg ergangen ist.

Die Geschichte ist in klarer Sprache und angenehmem Tempo erzählt, wir tauchen mit den vier Protagonistinnen ein in die sechziger Jahre und erleben ihren Alltag mit seinen Höhen und Tiefen. Die Frauen sind vom Charakter und ihren persönlichen Lebensumständen her sehr unterschiedlich, sie alle sind nicht zufrieden mit ihrem Leben. Margaret wäre gern Schriftstellerin geworden, Charlotte träumt davon, als Malerin anerkannt zu werden. Betsy ist mit Pferden aufgewachsen und wäre gern Tierärztin geworden, Viv wünscht sich, endlich wieder als Krankenschwester zu arbeiten. Die gemeinsame Lektüre des gerade erschienenen Buchs "Der Weiblichkeitswahn" öffnet den Frauen die Augen. Die Autorin Betty Friedan fordert ein gesellschaftliches Umdenken bezüglich der Rolle der Frau. Frauen seien mehr als nur Hausfrauen, wie die Männer könnten auch sie Erfüllung im Beruf finden. Margaret, Charlotte, Viv und Betsy erkennen, dass sie nicht allein sind mit ihrer Unzufriedenheit, ihren Wünschen und Sehnsüchten. Intensive Gespräche stärken ihr Selbstvertrauen, und sie beginnen, ihre persönlichen Ziele zu verfolgen.

Der Autorin ist es gelungen, den Zeitgeist und das Frauenbild der sechziger Jahre authentisch darzustellen. Damals verdienten die Männer das Geld, während die Frauen sich um den Haushalt und die Kinder kümmerten. Jede Frau brauchte die Erlaubnis ihres Ehemanns, wenn sie ein eigenes Konto eröffnen oder einer Berufstätigkeit nachgehen wollte. Auch für die Ausstellung eines Rezepts für die Antibabypille war eine schriftliche Einverständniserklärung des Ehemanns erforderlich.

Mir hat die Geschichte, in der vier Nachbarinnen zu engen Freundinnen werden und einander mit viel Tatkraft unterstützen, sehr gut gefallen. Auch die Entwicklung der Frauen ist gut dargestellt. Es geht in dem Buch nicht nur um Ehe, Mutterschaft und Freundschaft, sondern auch um bedeutende Lebensveränderungen und feministische Literatur. Darüber hinaus hat die Autorin politische Ereignisse des Jahres 1963 in den Roman einfließen lassen. Die Episode mit Jackie Kennedy kurz vor der Ermordung des Präsidenten fand ich allerdings wenig realistisch und daher überflüssig. Der Blick auf das Jahr 2006 war zwar interessant, dennoch empfand ich das Ende des Romans als recht unrealistisch und ein wenig kitschig.

Auch wenn das Buch ein paar Längen hatte und teilweise vorhersehbar war, habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt.

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Der Buchclub der eigensinnigen Frauen

Rezensionen von Neobook:

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Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo

Spannung, Humor und Emotionen

Der Krimi Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo ist der zweite Band um den Trauerredner Mads Madsen. Das erste Buch hatte ich schon sehr gern gelesen und so hat mir dieser zweite Teil auch sehr gut gefallen.
Mads ist mit Hund Bobby unterwegs, als er Anna sieht, die von der Brücke ins Meer in den Tod springt.

Sie hatte Angst und gibt ihm noch den Auftrag sich ihrer Tochter Tilly anzunehmen. Und schon ist Mads wieder in einem gefährlichen Spiel verwickelt. Sein eigenwilliger Vater Fridtjof bringt wieder Leichtigkeit hinein, wenn er diesmal mit drei rüstigen Nachbarinnen einen Chor gründet und diese gleich für sich putzen und kochen läßt. Das sind witzige Alltagssituationen, die mich oft schmunzeln ließen.
Auch bei diesem Fall ist wieder angenehme Spannung vorhanden und es gibt eine interessante und emotionale Auflösung! Ich kann diese Reihe wirklich sehr weiter empfehlen, nicht nur für Krimifans!

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Niemals geht man so ganz

Rezensionen von clematis:

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Seltsame Sally Diamond von Liz Nugent

Die Irre

Eine erwachsene Frau, zweiundvierzig, zurückgezogen, sozial defizitär, seltsam, gar irre – so beschreiben ihre Nachbarn Sally Diamond. Was sie nicht wissen: warum ist sie so geworden? Was steckt hinter diesem sonderbaren Verhalten?

Auf beeindruckende Weise erzählt Liz Nugent die Geschichte von Sally und stellt eindrücklich dar, wie prägend Bezugspersonen und Kindheit sind, wie schwierig es ist, sich aus frühzeitigen Fesseln zu befreien.

Tatsächlich hat sie ihren toten Vater mit dem Müll entsorgt, genau so, wie er es zuvor angeregt hat. Dass sie auch diese Äußerung wortwörtlich nehmen würde, hat nicht einmal er vorausgesehen. Gut eingeflochten in Sallys Leben werden Rückblenden und Sichtweisen einer anderen Person, wodurch der Roman besonders stimmig wirkt und, fast noch wichtiger, auch beim Leser Verständnis aufkommen lässt für vieles, was man kaum für möglich hält. Sehr gut gelungen ist der Blick in Sallys Gemütslage und Gedankenwelt, aber auch die Figur namens Peter wird ausgesprochen detailliert dargestellt, sodass man auch seine verqueren Handlungen nachvollziehen kann. Grausamkeiten bleiben nicht aus, schicksalhafte Tragödien pflastern die Wege der Hauptfiguren, schlussendlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich einem Trauma zu stellen oder weiter in den Fängen des Bösen zu verweilen.

Der flüssige Text, die wechselnden Schauplätze und die unterschiedlichen Sichtweisen fügen sich zu einem großartigen Roman zusammen, der teilweise starke Nerven erfordert, aber auch tiefe psychologische Zusammenhänge offenbart. Absolut lesenswert!

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Seltsame Sally Diamond

Rezensionen von Lese:

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Die Longevity-Strategie für Frauen von Viyan Dr. med. Sido

Gesund älter werden – speziell für Frauen

Das Buch spricht speziell Frauen an und geht auf unsere besonderen Bedürfnisse ein. Es zeigt, wie Frauen möglichst lange gesund, fit und vital bleiben können, und betrachtet dabei verschiedene Bereiche wie Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress, Hormone, mentale Gesundheit und Vorsorge.
Ich fand den ganzheitlichen Blick auf die Frauengesundheit sehr interessant und mochte, dass die verschiedenen Themen verständlich miteinander verbunden werden.

Es lies sich für ein Fachbuch gut und flüssig lesen. Vieles war mir zwar bereits bekannt, trotzdem habe ich das Buch als hilfreichen Überblick empfunden und konnte einige Anregungen für meinen eigenen Alltag mitnehmen. Für mich ein rundum informativer und leicht verständlicher Ratgeber, der mir noch einmal gezeigt hat, wie viel wir selbst dazu beitragen können, gesund und fit älter zu werden.

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Die Longevity-Strategie für Frauen

Rezensionen von Normanfips:

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Ein Tag in unserem Gehirn von Eveline Crone

Spannend und unterhaltsam

Die Idee, einen Tag mit den Bewohnern in der Bolstraat zu verbringen, und dabei von 6:00 Uhr morgens bis 5:00 Uhr am folgenden Tag das Gehirn stundenweise näher kennenzulernen, finde ich genial. Prof. Dr. Eveline Crone vermittelt dabei Wissenswertes mit einer Leichtigkeit, die einfach Spaß macht. Dabei wirft sie einen Blick auf die Gehirnstruktur, auf Gehirnfunktionen und auch auf Neurotransmitter und Hormone.

Beim Lesen erhält man nicht nur eine Menge an spannenden Fakten, sondern auch die Möglichkeit, sich selbst besser verstehen zu können. Die Kapitel beziehungsweise die einzelnen Stunden widmen sich den Themen Stress, Ernährung, Demenz, Wechseljahren, Schlaf, Sport und Entspannung, um nur einige zu nennen. Für mich ist das Buch rundum gelungen. Auch der Aufbau ist ansprechend mit den Illustrationen, die der Veranschaulichung dienen, und den vielen Brain Facts. Dass die Autorin vom Gehirn fasziniert ist, spürt man deutlich. Diese Begeisterung kommt direkt beim Leser an. Ich hatte viel Freude und Erkenntnisse mit diesem Buch. Toll!

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Ein Tag in unserem Gehirn

Rezensionen von Lese:

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Guinness World Records - 2027 von Guinness World Records Ltd.

Ein Buch zum Staunen und Lachen

Die Guinness World Records-Bücher gehören bei uns schon seit Jahren zu den Büchern, in denen meine Enkelinnen und ich immer wieder gerne stöbern. Auch in Guinness World Records 2027 macht es wieder sehr viel Spaß, die verrücktesten Rekorde zu entdecken, sie uns gegenseitig zu zeigen und dabei immer wieder auf Dinge zu stoßen, die wir bisher noch nicht wussten.

Es ist eine bunte Mischung aus erstaunlichen, kuriosen und manchmal einfach unglaublich wirkenden Rekorden, z.B. das kleinste lebende Pferd, außergewöhnliche menschliche Leistungen oder verrückte Rekorde aus Wissenschaft, Sport und Natur. Die vielen Fotos, kurzen Texte und unterschiedlichen Themen machen das Buch für uns zusätzlich interessant. Man kann auch einfach zwischendurch darin blättern und sich schnell festlesen, ein Buch zum Staunen, Lachen und gemeinsamen Entdecken.

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Guinness World Records - 2027

Rezensionen von Leser:

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Final Show von Dirk Schmidt

Der letzte Vorhang

Crrowl war einmal die lauteste, wildeste und gefährlichste Rockband Europas. Doch ihre Glanzzeit ist längst vorbei...

Trotzdem ist sie noch immer präsent und sei es auch nur was das Thema Mord angeht.

Ein spannender Thriller mit einem eher ungewöhnlichen Thema.
Die verschiedenen Charaktere passen genau in das Bild, dass man von ihnen erwartet.

Allen voran Lucy, die als Social-Media-Beraterin die Band begleitet und weit hinter die Kulissen schaut und den Geheimnissen von Crrowl auf die Spur kommen will. Die Mitglieder der Band entsprechen dem Klischee, dass man von ihnen erwartet.
Das authentische Backstage-Setting einer Comeback-Tour nimmt einen direkt mit und bereitet unterhaltsame Lesestunden.

Dank der wechselnden Perspektiven von Erzähler, Zeiten und Ort, bekommt man ein umfassendes Bild, das sich zum Ende hin zum Großen und Ganzen zusammensetzt.

Mir hat der Thriller gut gefallen, er ist spannungsgeladen, überraschend und authentisch.

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Final Show

Rezensionen von DoraLupin:

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Six Ways to Watch You Fall von Colin Hadler

Hörbuchrezension


Ich habe schon einige Hörbücher des Autors gehört und auch dieses mal ist ihm wieder eine tolle, spannende und mitreißende Geschichte eingefallen! Ich habe das Hörbuch gerne angehört und kann es nur empfehlen.

Es geht um Archer, dieser glaubt an einen schlechten Scherz, als er den gelben Umschlag aus seinem Spind zieht: Er soll eine Entscheidung treffen, sonst wird jemand sterben.

Als er den Brief ignoriert, wird die Drohung wahr – ein Schüler liegt tot vor dem Glockenturm des Internats. Doch es wird nicht bei diesem einen Brief bleiben. Von diesem Moment an zwingt ihn ein unsichtbarer Gegner zu immer neuen Entscheidungen über Leben und Tod. Nach und nach erkennt Archer: Das perfide Spiel ist persönlich – und endet erst, wenn er sich dem dunkelsten Kapitel seiner Vergangenheit stellt. Ein packender Thriller über moralische Dilemmata, Identität, Verrat und die Wahl zwischen sich selbst und anderen.

Der Schreibstil war angenehm zu hören, temporeich und schnörkellos, sodass ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren konnte. Besonders cool fand ich auch die Lokation, die Schule die ein ehemaliges Krankenhaus ist, das alleine macht die Atmosphäre schon unheimlich.

Archer ist ein Protagonist mit dem man schnell mitfiebern kann. Etwas Schwierigkeiten hatte ich mit den vielen Nebencharakteren und diese auseinander zu halten. Gerade die Jungs hätten hier noch mehr Tiefe vertragen und eigene Charaktere. Dafür konnte ich mich sehr gut in Archer heineinversetzen, seine Gedanken und seine Verzweiflung gut nachvollziehen.

Die ganze Story ist größenteils sehr temporeich und spannend erzählt, die Auflösung fand ich jedoch nicht ganz realistisch, auch wenn sie durchaus eine Überraschung war. Nichtsdestotrotz ein toller Jugendthriller, den ich gerne gehört habe.

Der Sprecher des Hörbuchs hat mir sehr gut gefallen und hat die Geschichte schön vorgelesen.

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Six Ways to Watch You Fall