Kunden em pfehlungen
Rezensionen von froschman:
Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola
Osterfeiertage einmal anders
Commissario Salvatore Gaetano verbringt wie jedes Jahr die Osterfeiertage auf dem Weingut seines Vaters, in Neapel finden zahlreiche Osterprozessionen statt. Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn jedoch an und teilt mit, dass sie am Hafen einen toten Mann im Wasser entdeckt habe. Da Beppa noch nie einen großen Fall zu bearbeiten hatte und außerdem wegen der Osterzeit viele Kollegen auf Urlaub sind, unterbricht Salvatore sein Urlaubswochenende, um Beppa zu unterstützen.
Es stellt sich heraus, dass der Tote ein wichtiger Mitarbeiter der Firma Spirafarm ist, ein Aushängeschild der neapolitanischen Wirtschaft und knapp vor dem Börsengang. Da Gaetanos Vorgesetzte den Todesfall als Selbstmord deklarieren wollen, muss er im Geheimen weiterermitteln. Zahlreiche Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend.
Fabio Nola gelingt es hervorragend, die Landschaft, die Gerüche und traditionelle religiöse Osterbräuche zu beschreiben. Etliche italienische Wörter und Ausdrücke werden zum besseren Verständnis in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
Rezensionen von froschman:
Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola
Osterfeiertage einmal anders
Commissario Salvatore Gaetano verbringt wie jedes Jahr die Osterfeiertage auf dem Weingut seines Vaters, in Neapel finden zahlreiche Osterprozessionen statt. Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn jedoch an und teilt mit, dass sie am Hafen einen toten Mann im Wasser entdeckt habe. Da Beppa noch nie einen großen Fall zu bearbeiten hatte und außerdem wegen der Osterzeit viele Kollegen auf Urlaub sind, unterbricht Salvatore sein Urlaubswochenende, um Beppa zu unterstützen.
Es stellt sich heraus, dass der Tote ein wichtiger Mitarbeiter der Firma Spirafarm ist, ein Aushängeschild der neapolitanischen Wirtschaft und knapp vor dem Börsengang. Da Gaetanos Vorgesetzte den Todesfall als Selbstmord deklarieren wollen, muss er im Geheimen weiterermitteln. Zahlreiche Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend.
Fabio Nola gelingt es hervorragend, die Landschaft, die Gerüche und traditionelle religiöse Osterbräuche zu beschreiben. Etliche italienische Wörter und Ausdrücke werden zum besseren Verständnis in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
Rezensionen von PMelittaM:
Fables, Band 5 - Aufmarsch der Holzsoldaten Fables von Bill Willingham
Auch der fünfte Band führt die Reihe gelungen weiter
Die Holzsoldaten greifen im Auftrag des Feindes an und die Fables müssen sich zusammenschließen, um eine Chance zu haben, sie zu besiegen..
Der Konflikt mit den Holzsoldaten hatte sich bereits im vierten Band angekündigt, und findet nun in diesem fünften seinen Höhepunkt. Das alles vor den Menschen geheim zu halten, ist schwierig, wir erfahren ein bisschen darüber, wie die Fables das anstellen.
Außerdem trifft man einige Charaktere, die bisher keine oder kaum eine Rolle spielten, wie zum Beispiel Pinocchio und mehrere Hexen.
Im Anschluss gibt es eine kürzere und recht überraschende Geschichte mit Cinderella als Protagonistin und einem etwas speziellen Ichabod Crane.
Den fünfte Band dominieren ähnlich wie den vierten Kampfhandlungen, jedoch dieses Mal in unserer Welt. Das ist ziemlich spannend und wird zeichnerisch gut umgesetzt. Auch die zweite Geschichte weiß zu gefallen, insgesamt eine gelungene Fortführung der Reihe.
Rezensionen von BR:
Hope Joanna von Horst Evers
Ohrwurm-Alarm
Sobald ich dieses Buch in die Hand nahm, hatte ich einen Ohrwurm. Da das ein toller Song ist war das aber gut auszuhalten. Ich gehöre zu der Generation die diesen Hit und seine Bedeutung live erlebt hatten.
Schon die Geschichte mit der Namensgebung von Hope Joanna ist ne Wucht und definiert ihre Eltern als typische Berliner mit Herz und Schnauze und viel Humor.
Der Fall selbst ist eher skurill aber diese Berliner Schnoddrigkeit, der Wortwitz und der rauhe Umgangston führen uns Leser mitten rein in fremde Welten.
Ich habe mich bei dieser Jagd durch Berlin recht wohlgefühlt und dieses Trio mit Hope, Zecke Neuendorf und die Kommissar-Anwärterin Siri liebgewonnen. Ich kann mir gut vorstellen dass sie weitere Fälle angehen. Zumal direkt in ihrem Umfeld der Kollege Lannert spurlos verschwunden ist und es da wohl was zu ermitteln gäbe.
Rezensionen von Lori:
She's a Star! von Meredith Hambrock
Eine Geschichte, der man sich nicht entziehen kann
Mich hat die Buchbeschreibung neugierig gemacht, sie versprach eine interessante Geschichte mit einer Hauptfigur, die mich sofort angesprochen hat.
Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, da es wirklich sehr unterhaltsam, war auf eine ungewöhnliche Art.
Jessamyn St. Germain ist für die große Bühne gemacht! Ein Star im Rampenlicht, dem alle zu Füßen liegen.
So jedenfalls in ihrer Fantasie, in ihrer eigenen Welt.
Das sehen die anderen aber nicht, während sie sich in Selbsttäuschung und Fantasie verliert, nimmt ihr Wahn ungeahnte Wege.
Ein sehr unterhaltsames Buch mit einer Buchfigur, die man skeptisch beäugt und kaum Sympathien entgegenbringen kann. Das macht sie aber so einzigartig und mit jedem Kapitel war ich gespannt, wie es weitergehen und vor allem ausgehen wird.
Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist aufregend, ein bisschen böse, hat Humor und ist absolut mitreißend!
Rezensionen von LillyCat:
Die Lockvögel von Anna Nicholas
Spannender Krimi mit Urlaubsfeeling
Verschwundene Haustiere - verschwundene Menschen. Dies bereitet der Polizei von Sant Martí einiges Kopfzerbrechen. Isabel Flores, ehemalige Polizistin und nunmehr mit dem Vermieten von Ferienwohnungen beschäftigt, unterstützt ihre früheren Kollegen tatkräftig bei der Aufklärung der Verbrechen.
Das Buch liest sich sehr flüssig, die verschiedenen Charaktere sind so gut beschrieben, dass man diese lebhaft vor Augen hat.
Wie in einem kleinen Dorf so üblich, gibt es auch in Sant Martí Streitereien und Meinungsverschiedenheiten, aber schlussendlich raufen sich dann alle Bewohner wieder zusammen.
Was die verschwundenen Personen betrifft, ist die Lösung des Rätsels zwar etwas makaber, aber es ist ja Gott sei Dank "nur" ein Buch. Trotzdem macht der Krimi auch Lust auf einen Urlaub auf Mallorca - ich habe beim Lesen oft das Gefühl gehabt, auf der Insel zu sein und den Duft der Pinien, der Orangen und des Meeres riechen zu können. Von mir gibt es eindeutig eine Lese-Empfehlung !
Rezensionen von Bisco:
The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro
Einmal entschlacken, weniger Wiederholungen und stärkere Charaktere bitte
Was ist es für ein wunderschönes Buch, vom Cover über den Buchschnitt. Aber leider konnte mich die Geschichte nicht ansatzweise genauso überzeugen.
Die Geschichte umfasst nicht mal 3 Tage wird aber auf 640 Seiten in die Länge gezogen. Mit ständigen Wiederholungen, ausschweifenden Erklärungen und teilweise Szenen, geschrieben für Menschen die eine Merkfähigkeit eines Goldfisches haben.
Alleine die Einleitung von gut 200 Seiten hat mich schon gruseln lassen, wo die Geschichte noch hingehen wird.
Warum müssen Gedankengänge zu lesen sein und im nächsten Abschnitt erklärt Person A Person B seine Gedanken, um den Leser somit diese doppelt zu präsentieren.
Dann kommt leider auch die zu große Anzahl an Charaktere, die alle keine wirkliche Tiefe mit sich bringen. Gerade der jüngste mit dem 10-Jährigen Haru, der Kronprinz, konnte ich mich nicht anfreunden.
Toshiko muss dafür kämpfen, dass sie mit ihren 17 Jahren als erwachsen betrachtet wird. Dann kommt der 10-Jährige der sich über ein Schatteneichhörnchen als Freund erfreut und dann an anderer Stelle wie ein Erwachsener agiert und denkt. Er wird dann für Szenen benutzt, um die Welt zu erklären, wie man es hätte schöner machen können (z.B. die Sonnengeister).
Gefühlt hatte die tote Tante Reiko mehr Tiefgang als die meisten Charakter und das ist schon heftig bei einer Person, über die man nur spricht und selbst nicht mehr aktiv wirken kann. Kater Mochi war für mich mein Highlight aller Lebewesen.
Die Sprache ist bildhaft und bunt. Man hat immer das Gefühl in einem Garten voller Kirschbäume zu sein, egal wie dunkel die Szene auch ist. Die Stimmung hat immer etwas von einem Film. Leider ist sie aber auch stellenweise zu einfach und zu langweilig und man möchte den Szenen mehr Drive geben.
Die Welt, welche an eine Vermischung aus Fantasy mit Sci-Fi Elementen erinnert, konnte mich leider nicht überzeugen. Gerade zum Ende musste ich queer lesen, da ich nicht mehr den Nerv fand mich durch die Story zu beißen. So schwerfällig war es nach 500 Seiten geworden.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Britta Speer:
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Wie das Leben ein Fest werden kann
In diesem Roman lernen wir die Bewohner der Siedlung „Am Kastanienbaum“ kennen. Es sind ganz normale, meist sehr sympathische Menschen, mit denen wir unterschiedliche Lebenskonstellationen durchleben. Wir begegnen viel alltäglicher, unaufgeregter Lebensweisheit, Poesie, Sprachwitz und Humor. Vordergründig werden diese unterschiedlichen Lebensläufe durch den gemeinsamen Wohnort verbunden, aber auch die Protagonistin Ina, eine alleinerziehende Mutter, die mutig und mit mehreren Jobs das Leben meistert, stellt fürsorglich - bewusst und unbewusst - Verknüpfungen her.
Zudem fädelt die Autorin weitere schicksalhafte Fügungen ein, die an einigen Stellen etwas konstruiert wirken, und lässt so ein Beziehungsgeflecht zwischen den Bewohnern entstehen. Angesichts der Entschärfung einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg werden die Figuren mit der Endlichkeit ihres Lebens und der Frage konfrontiert, was wirklich wichtig ist. Diese Bombe fungiert als Spannungsmoment und Katalysator zugleich. Es gilt Bilanz zu ziehen, das eigene Leben bewusst in die Hand zu nehmen und Einsamkeit zu überwinden. Dabei folgt man den unterschiedlichen Charakteren sehr gerne. Auch weil Tanja Kokoska jeglichen Kitsch vermeidet und für ihren Roman eine schlichte Sprache wählt, die diesem feinfühligem Alltagspragmatismus gerecht wird. Gelegentlich stört dabei allerdings der auktoriale Erzähler, wenn er Offensichtliches nochmals auf den Punkt bringt. Jedoch kann dies das große Lesevergnügen keineswegs schmälern!
Rezensionen von nuean:
A Girl Named Josie von Kristina Moninger
Schöner Abschluss der Reihe
Noch einmal zurück nach Harbour Bridge. Darauf habe ich mich sehr gefreut. Da ich alle anderen Teile schon kannte, war ich nun sehr gespannt auf Josies Geschichte.
Josie war jahrelang auf der Flucht, wurde für tot gehalten, doch sie kann ihrer Vergangenheit nicht entkommen. Jetzt ist sie bereit sich ihren Dämonen zu stellen, um frei leben zu können.
Ich bin sehr schnell wieder ins Buch hineingekommen. Josie war mir bis jetzt sind sonderlich sympathisch, trotzdem wollte ich unbedingt wissen, was mit ihr passiert ist. Die Erzählung handelt sowohl von Josies Vergangenheit, als auch von der Gegenwart. Was am Anfang etwas verwirrt, wird im Verlauf immer spannender, bis es zum großen Showdown kommt und mit einem Knall endet. Man lernt Josie im Verlauf immer besser kennen und auch verstehen. Sie ist im Rampenlicht aufgewachsen, ohne Unterstützung und hat in Harbour Bridge echte Freundinnen und ihre große Liebe gefunden.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn der Schreibstil ist spannend und emotional, man fühlt mit Josie und ihrer Situation. Odina, Avery, Lee und Isa sind auch wieder mit dabei und Andrea, dem Josies Herz gehört. Alle Charaktere sind einfach toll, die Loyalität zueinander, die Liebe und der Rückhalt sind einfach nur wundervoll.
Mich hat das Buch sehr berührt und bin traurig, dass es nun vorbei ist.
Fazit: Ein wundervoller Abschluss einer berührenden und spannenden Reihe.
Rezensionen von Anndlich:
Tokyo von Tokuro Nukui
Zwischen Verwirrung und Genialität!
1990, Tokyo. Ein weiteres Mädchen wird vermisst und plötzlich findet man die Leiche der ersten Vermissten. Die Angst steigt und die Ermittler geraten immer mehr unter Druck, während ein verzweifelter Vater Zuflucht in einer Glaubensgemeinschaft findet und damit Zugang zu seltsamen Ritualen erhält.
Tokyo von Tokuro Nukui ist ein japanischer Thriller aus den 90ern. Positiv überrascht war ich davon, dass ich dem Buch das Alter weniger angemerkt habe und das obwohl mehr als 30 Jahren vergangen sind. Möglicherweise liegt das auch an der Übersetzung von Heike Patzschke, die den heutigen Zeitgeist mitfließen lässt und daher kaum Distanz vorhanden ist.
Doch inhaltlich konnte mich das Buch über weite Strecken kaum überzeugen. Den Einstieg fand ich noch gut, wir beginnen mit dem Fund des Mädchens, doch das war es dann lange an spannenden Szenen. Die zwei Perspektiven wechseln kapitelweise, das hat mir das Lesen erleichtert, weil es eine Abwechslung reingebracht hat, die ich nach jedem Kapitel benötigte, denn es ist kaum etwas passiert und die Story plätschert nur so vor sich hin.
Obwohl Glaubensgemeinschaften und Sekten nicht mein liebstes Thema sind, war die Perspektive am Ende doch die interessantere, denn die Perspektive des Ermittlerteams dreht sich vorwiegend lediglich um private Probleme einzelner und gibt kaum Aufschluss über die eigentlichen Taten/Ermittlungen. Ein weiterer Thriller, der mir eher das Gefühl eines Kriminalromans vermittelt hat, aber vom eigentlich Genre meilenweit entfernt blieb.
Und eigentlich wären das zwei Sterne für Tokyo geworden, doch dann kam das Ende und das hat eine Menge in mir bewegt. Die Auflösung war nicht nur unglaublich überraschend, sondern sie hat auch den ganzen Aufbau des Buchs in Frage gestellt. Mit dem Wissen, das ich jetzt habe, hätte mir das Buch vermutlich unheimlich Spaß gemacht, weil die Konstruktion wirklich genial ist. Trotzdem kann ich nicht mehr als drei Sterne geben, weil das Lesegefühl lange eher mau war.










