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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von beavielleser :

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FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Die Geschichte von fünf Menschen

Ein Bahnsteig am frühen Morgen. Die verschiedensten Menschen warten hier auf ihren Zug. Einer dieser Menschen wird in den nächsten Minuten sterben. Die Frage ist nur: Wer?

Die Leben von fünf Menschen werden uns in fünf Kapiteln erzählt. Fünf Kurzgeschichten, in denen schwierige Kindheiten und Familienverhältnisse erzählt werden.

Zwischen diesen Kurzgeschichten kehren wir immer wieder auf dem Bahnsteig zurück. Die Szenen dort sind verwirrend. Es passiert viel, die Ereignisse überschlagen sich, es bricht Panik aus. Neben den Hauptpersonen sind auch noch andere Personen involviert, die aber nicht namentlich erwähnt werden.

Der Schreibstil ist flüssig, aber für mich hat sich aus den einzelnen Geschichten kein geschlossener Roman ergeben. Die Idee zu dem Buch ist gut, aber irgendwie nicht rund. Es sind zu viele lose Enden.

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FIVE - Das Ticken der Zeit

Rezensionen von Leser:

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Der Furzfuchs von Jan Kaiser

Lustige Geschichte

Der Tirel dieses Bilderbuches klingt schon lustig.
Gerade für Kinder ein Anreiz, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen und sich den Fuchs genauer anzuschauen.

Humorvoll ist der Inhalt auf jeden Fall, denn so ein lauter mysteriöser Knall mitten im Wald ist schon komisch und sehr verdächtig.

Da muss man natürlich herausbekommen, woher er kam und was dahinter steckt.

Eine aufregende Detektivgeschichte der etwas anderen Art mit tollen kurzen Texten in Reimform. Verständlich und kindgerecht.
Die Illustrationen sind einfach zuckersüß und man kann so viel entdecken. Die vielen verschiedenen Walbewohner, die man hier trifft und auch kennenlernen kann, sind wirklich interessant.

Eine schöne Geschichte, nicht nur zum Vorlesen, man kann auch einiges lernen. Denn mal ehrlich, pupsen muss ja jeder mal, auch die Tiere im Wald.

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Der Furzfuchs

Rezensionen von Neobook:

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Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Solider Plot

Für den Thriller Kaltes Versprechen von Katharina Peters vergebe ich 3,5 Sterne.
Nachdem die Kollegin Hannah Jacob tot in ihrem Haus aufgefunden wurde, beginnt Rebekka Just verbissen zu ermitteln, denn sie glaubt nicht an einen Unfalltod. Hilfe bekommt sie von dem zwielichtigen Krolle, der als ehemaliger Killer, illegal und mit äußerst fragwürdigen Methoden ebenfalls den Mörder finden will.

Der Ermittlungen und somit auch der Spannungsbogen sind eher schleppend in Gang gekommen. Erst so ab der Hälfte hat es mich gepackt, da der Plot grundsätzlich gut aufgebaut ist. Es gibt aber auch öfters Wiederholungen und Zusammenfassungen vom Ermittlungsstand. Das hätte es nicht gebraucht, da man es ja selbst gerade gelesen hat.
Es gibt keine großartigen Plottwists aber dafür solide Kriminalarbeit und polizeiliche Nachforschungen.
Ich fand die Geschichte mit der Auflösung gut durchdacht, ab der Hälfte auch interessant, nur hätte es etwas spannender sein können.

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Kaltes Versprechen

Rezensionen von beavielleser :

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Vor dem großen Tag von Eva Ibbotson

Nette Geschichte mit feinsinnigem Humor

Anna eine verarmten russische Adelige, arbeitet in einem englischen Herrschaftshaus, um etwas zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen. Die Stelle ist nur für ein paar Wochen, um das Haus für die Ankunft des einzigen noch lebenden Sohnes vorzubereiten.
Sie gewöhnt sich schnell ein und ist bei allen im Haus beliebt.

Und dann kommt alles, wie es eben kommen muss.
Auch wenn vieles voraussehbar ist, hat mich das Buch gut unterhalten. Es hat viel feinsinnigen Humor, nette Charaktere und war auch in einem gewissen Maße spannend, weil ich natürlich neugierig war, ob ich mit meiner Vorahnung recht habe.

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Vor dem großen Tag

Rezensionen von Ulrike:

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier von Angelika Niestrath

Tolle Geschichte zum Vorlesen

Jasper hatte sich schon so auf den Urlaub mit seinem Vater gefreut. Doch leider wird daraus nichts und er muss die Ferien bei seiner nervigen Tante und doofen Cousine verbringen. Beim Erkunden der Gegend beginnt allerdings ein Abenteuer. Er begegnet einem riesigen Triceratops und freundet sich mit diesem an.

Sogar sprechen und Rad fahren bringt er ihm bei. Gemeinsam erleben sie jede Menge Abenteuer, treffen auf unerwartete Verbündete, müssen sich vor der Verfolgung verstecken und zum Schluss auch einige schwierige Entscheidungen treffen.
Das Buch ist mit seinen 160 Seiten eine große Geschichte und ich hatte die Befürchtung, dass dies meiner Tochter zu anstrengend und langwierig wird. Doch weit gefehlt - sie hat von Anfang an mitgefiebert, mitgelacht, mitgestaunt und kann es kaum erwarten, dass der nächste Band im Frühjahr erscheint.
Der Schreibstil des Buches eignet sich perfekt zum Vorlesen. Die Kapitel sind kurz, sodass man auch bei einer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne genügend Gelegenheit hat, eine Pause zu machen. Die Geschichte ist von Anfang an witzig und mitreißend geschrieben. Die liebevollen Illustrationen und comicartigen Einschübe ergänzen das Geschriebene perfekt. Wir haben die Geschichte von Anfang bis zum Schluss geliebt und freuen uns bereits auf die Fortsetzung!
Fazit: Ein Vorlesebuch nicht nur für Dino-Fans!

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier

Rezensionen von April1985:

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Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith

Bridgerton trifft Fae

Worum geht es?

London, 1848: Die Fae herrschen über die Menschenwelt und junge Adlige können mit Fae-Königin Moryen sogenannte Rose Bargains eingehen. Diese versprechen Schönheit, Reichtum oder die Erfüllung anderer Wünsche – doch bei den Fae hat alles seinen Preis.

Als Kronprinz Bram ankündigt, während der Heiratssaison seine zukünftige Braut auszuwählen, landet ausgerechnet die in Ungnade gefallene Ivy unter seinen sechs Favoritinnen.

Eigentlich verfolgt Ivy ganz andere Ziele: Sie möchte den Ruf ihrer Familie wiederherstellen und herausfinden, was mit ihrer Schwester geschehen ist. Doch plötzlich findet sie sich mitten in einer königlichen Heiratsschau wieder, in der Königin Moryen ihre ganz eigenen Spielchen mit den Kandidatinnen treibt.

Und dann wäre da noch Brams undurchsichtiger Bruder Emmett, dem Ivy besser nicht zu nahe kommen sollte …

Ein Fae-Prinz, sechs Kandidatinnen und Wünsche, die einen verdammt hohen Preis haben können. ????

Meine Gedanken:

Hier glänzt nicht nur das Cover, sondern auch der Inhalt. ✨

Ich liebe es jedes Mal, in die Welt der Fae einzutauchen – wobei "The Rose Bargain" diesmal einen spannenden Twist mitbringt: Nicht die Menschen geraten in die Welt der Fae, sondern die Fae herrschen über die Menschenwelt.

Und diese Mischung hat mich komplett bekommen.

Das Buch hat für mich etwas von "Bridgerton", gepaart mit einer Heiratsshow mit ordentlichen Bachelor-Vibes – nur eben mit Fae, Magie, Intrigen und einer deutlich grausameren Seite.

London im Jahr 1848 entstand durch den unglaublich bildhaften Schreibstil sofort vor meinem inneren Auge. Junge Damen in Spitzenkleidern, Gentlemen im Frack, gesellschaftliche Regeln, höfische Intrigen und mittendrin die faszinierende und gefährliche Welt der Fae.

???? Ich war gedanklich sofort dort.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte hinter ihrer eleganten Fassade immer wieder ihre Zähne zeigt. Denn die Fae sind hier nicht einfach nur wunderschön und magisch. Sie sind unberechenbar, manipulativ und grausam.

???? Wünsch dir nichts von einem Fae – denn jeder Wunsch hat seinen Preis. ????**

Charaktere & Atmosphäre:

Ivy habe ich als starke Protagonistin wahrgenommen, die weiß, was sie will. Sie möchte den Ruf ihrer Familie wiederherstellen und vor allem herausfinden, was mit ihrer Schwester passiert ist. Als aus ihrer Einführung in die Gesellschaft plötzlich eine Heiratsschau für den Fae-Prinzen wird, muss sie sich allerdings ganz neuen Herausforderungen stellen.

Königin Moryen hat mir als Fae-Figur besonders gut gefallen. Sie spielt ihre ganz eigenen Spielchen mit den Heiratskandidatinnen und zeigt wunderbar, dass man sich von Schönheit und Charme der Fae besser nicht täuschen lassen sollte.

Auch die Wettkämpfe haben für mich richtig gut funktioniert. Sie sind grausam, gemein und teilweise ziemlich perfide, ohne tödlich zu sein. Zusammen mit den höfischen Intrigen und den vielen unerwarteten Wendungen sorgen sie dafür, dass hinter der wunderschönen Fassade ständig eine gewisse Bedrohung lauert.

???? Schön, verführerisch und verdammt gefährlich – genau so mag ich meine Fae. ♥️

Ivy ???????????? | Fae ???????????? | Intrigen ???????????? | Wendungen ????????????*

Romance & Chemie:

Die Romantasy entwickelt sich langsam. Sehr langsam. Und genau das hat für mich funktioniert.

Slow Burn? Definitiv. Aber die Funken? Die waren da. ✨

Neben Prinz Bram kommt mit dessen Bruder Emmett ein zweiter Love Interest ins Spiel. Gerade Emmett hat mit seiner undurchsichtigen Art schnell meine Aufmerksamkeit geweckt – und hier habe ich die Chemie deutlich gespürt.

Auf dem Papier haben wir damit ein Love Triangle. Aber selbst wenn man Dreiecksbeziehungen normalerweise nicht mag, würde ich deshalb nicht die Finger von diesem Buch lassen.

Denn diese entwickelt sich ganz anders, als ich erwartet hatte. Mehr sage ich dazu nicht. ????????

Gegen Ende gibt es außerdem eine ziemlich spicy Szene. Insgesamt bleibt die Geschichte für mich aber ganz klar auf der Slow-Burn-Seite.

Slow Burn ????️ | Love Triangle ???? | Royal Romance ???? | Spice ???? | Chemie ✨✨✨✨✨*

Was bleibt?

**DIESES. ENDE. ????**
Ich war auf einiges vorbereitet. Darauf definitiv nicht.
Ich mochte die höfischen Intrigen, die gemeinen Wettkämpfe und vor allem die vielen unerwarteten Wendungen richtig gerne. Immer wieder entwickelte sich die Geschichte anders, als ich zunächst gedacht hatte. Aber das Ende? Das hat mein Herz entzweigerissen.
Es kam für mich komplett überraschend und hat mich kalt erwischt.
Und damit hat "The Rose Bargain" etwas geschafft, was für mich ein echtes Highlight ausmacht:
Ich brauche die Fortsetzung. Dringend. Nicht irgendwann. Am liebsten jetzt. Denn Band 2 muss mein Herz bitte wieder zusammensetzen. ????????

*Intrigen ???? | Fae ???? | Slow Burn ????️ | Wendungen ???? | gebrochenes Herz ????????????*

Würde ich nach dieser Geschichte einen Rose Bargain eingehen? Ich sollte es besser wissen.Würde ich trotzdem sofort wieder in diese Welt eintauchen? ABSOLUT.

???????????????????? / 5**
Spice: ???? / 5**
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5**

Ein absolutes Highlight – wunderschön, intrigant, magisch und mit einem Ende, von dem sich mein Herz erst einmal erholen muss. ????????

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Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain

Rezensionen von bookloving:

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Wirf einen Schatten von Elena Fischer

Zwischen Sprachlosigkeit und Aufbruch - Ein leiser, vielschichtiger Roman

In ihrem berührenden Roman „Wirf einen Schatten“ erzählt Elena Fischer eine stille, eindringliche Geschichte über Verlust, Rettung, die Kraft der Liebe und Gemeinschaft sowie die Möglichkeit eines Neuanfangs.
Dabei setzt die Autorin auf eine ruhige, psychologisch ausgerichtete Erzählweise und verzichtet bewusst auf dramatische Zuspitzungen, was allerdings nicht durchgehend frei von Längen ist.

Im Mittelpunkt der in den frühen 1960er Jahre angesiedelten Geschichte steht der Landwirt Joseph, der auf einem abgelegenen Hof lebt. Sein Lebensalltag ist geprägt von harter Arbeit, Pflichterfüllung und großer Sprachlosigkeit. Als ihn seine Frau Lis mit dem kleinen gemeinsamen Sohn Samuel verlässt, um in der Stadt ein anderes Leben zu beginnen, gerät nicht nur seine gewohnte Ordnung ins Wanken, sondern auch sein Selbstverständnis und Lebenswillen. Das unerwartete Auftauchen der jungen, geheimnisvollen Birdie an Heiligabend lässt das fragile Gefüge seiner Existenz langsam bröckeln und bringt eine leise, aber entscheidende Wendung in sein Leben.
Geschickt hat die Autorin ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen angelegt. Neben der einer Monate umfassenden Gegenwartshandlung werden nicht chronologische Rückblenden in die Vergangenheit eingestreut. Schrittweise werden die biografischen Hintergründe für Josephs innere Zerrissenheit enthüllt, wodurch sich eine subtile Spannung aufbaut. Die ruhig erzählte Geschichte lässt uns immer tiefer in die Entwicklungsgeschichte der Charaktere eintauchen und gewinnt zunehmend an Tiefe und atmosphärischer Dichte, die besonders durch die eindrücklichen Natur- und Jahreszeitenschilderungen verstärkt wird.
Sehr gelungen ist die facettenreiche Ausarbeitung der Hauptfigur und behutsame Figurenentwicklung sowie die einfühlsame Schilderung zwischenmenschlicher Spannungen.
Nach und nach entsteht das facettenreiche Portrait eines sehr verschlossenen Mannes, der kaum Zugang zu zu seinen Gefühlen und inneren Blockaden findet und wenig über sein Leben reflektiert. Rückblickende Episoden zeichnen ein stimmiges Bild seiner Herkunft mit einer schwierigen Kindheit, geprägt von seinem emotional distanzierten Vater, der Härte mit Stärke verwechselt, sowie von einem tragischen familiären Verlusterlebnis, das tiefe Schuldgefühle in Joseph hinterlassen hat. Als Kind seiner Zeit und seines sozialen Umfelds, in dem emotionale Befindlichkeiten keinen Platz haben und tradierte Rollenbilder tief verinnerlicht sind, fällt es ihm schwer, die Bedürfnisse seiner Frau zu verstehen, die unter den täglichen Anforderungen, der beklemmenden Enge des Hoflebens und emotionaler Vereinsamung leidet. Ihr Weggang erscheint so nicht nur als Flucht, sondern auch als ein Versuch der Selbstbehauptung. Mit großem psychologischen Feingefühl zeigt Fischer das Scheitern dieser Ehe nicht als individuelles Versagen zweier Menschen, sondern als Folge widersprüchlicher Bedürfnisse, unausgesprochener Erwartungen und rigider Rollenbilder jener Zeit. Insgesamt konnte mich die psychologische Herleitung überzeugen, auch wenn sie stellenweise erwartbaren Mustern folgt.
Besonders gelungen ist die glaubhafte Darstellung von Josephs schrittweiser, innerer Entwicklung aus seiner Erstarrung. Diese verläuft keineswegs gradlinig, sondern wird als ein von Rückschlägen und Unsicherheiten geprägter Prozess beschrieben, bei dem sich für ihn schließlich die Möglichkeit einer vorsichtigen Hinwendung zum Leben eröffnet.
Sehr überzeugend ist auch die differenzierte und sorfältig ausgearbeitete historische Einbettung der Geschichte. Ohne nostalgische Verklärung beschwört die Autorin jene Zeit herauf, in der soziale Herkunft, ökonomische Zwänge, starre Geschlechterrollen, familiäre Hierarchien und gesellschaftliche Normen die Lebenswege der Menschen maßgeblich bestimmten. Eindringlich wird am Beispiel der Figuren spürbar, wie sehr diese Bedingungen individuelle Entscheidungen beeinflussen und begrenzen.
FAZIT
Ein stiller, eindrucksvoller und psychologisch fein gezeichneter Roman über Einsamkeit, Schuld, Fürsorge, zwischenmenschliche Entfremdung und die Schwierigkeit, sich selbst und andere wirklich zu verstehen. Eine atmosphärisch dichte, nachdenklich stimmende Geschichte, die von einfühlsamen Beobachtungen und der behutsamen Figurenentwicklung lebt.

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Wirf einen Schatten

Rezensionen von Annaja:

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Mehr Himmel, als gut für uns ist von Dominika Meindl

Den Bergen nah sein

Das Cover beeindruckt mit dem schönen Panorama der Berge
Dieser Roman wurde in zwei Teilen verfasst.
Im ersten Teil erzählt Arthur selbst. Er ist beim Land Oberösterreich als Kulturförderbeamter angestellt und sein Job lässt ihm noch viel Freiraum. Er ist gern in den österreichischen Bergen unterwegs, wofür diese ja perfekt geeignet sind.

Nach diversen Beziehungen und einer Ehe mit Kind, wird sein Drang, die eigenen Grenzen zu spüren, immer größer. Er wagt zusehends mehr und man darf auch schöne Erlebnisse, wie beispielsweise eine Gamsrettung und andere Tiererlebnisse mit ihm teilen.
Im zweiten Teil berichtet Johanna, eine Expartnerin aus ihrer Sicht von den Eigenheiten ihres Verflossenen. Von seiner List und seinen kopierten Literaturergüssen und seinen Ansichten vom Leben im Allgemeinen. Arthur hatte sich in den Kopf gesetzt, den Mount Everest zu besteigen und das wurde ihm wohl zum Verhängnis.

Die Geschichte ist mit viel Charme, Witz und sehr realitätsnah geschrieben. Man bekommt direkt Lust auf die Berge, ein Gefühl fürs Wandern und eine Sehnsucht nach Weite.
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Mehr Himmel, als gut für uns ist

Rezensionen von Ulrike:

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Drowning Sorrows in Raging Fire 1 von Priest

Gleichzeitig spannend und verwirrend

'Drowning Sorrowa in Raging Fire' ist der Auftakt einer 4bändigen chinesischen Fantasy-Reihe rund um den Dämon/wiedergeborenen Kaiser Sheng Lingyuan und den mit magischen Fähigkeiten ausgestatteten Mensch Xuan Ji. Die Geschichte fängt gleich zu Beginn rasant an. Magische Kämpfe, gefährliche Konfrontationen und unerwartete Wendungen ziehen sich durch das gesamte Buch.

Das Worldbuilding geschieht fast beiläufig und baut sich etwas langsam auf. Die Mischung aus - soweit ich das beurteilen kann - chinesicher Folklore und moderner Kultur sorgen für eine spannende Umgebung. Dennoch stellten sich mir während des Lesens oft Fragen, da manches zu Beginn etwas zu wenig erklärt/beschrieben wurde. Sobald man das Gefühl hatte, nun gut in der Geschichte angekommen zu sein, kam schon die nächste unerwartete Wendung und das nächste Fragezeichen tat sich auf. Dieser Stil macht meiner Meinung nach das Buch zwar äußerst spannend, trotzdem hatte ich oft das Gefühl, der Handlung nicht ganz folgen zu können, da mir noch wichtige Informationen dazu fehlen.
Die Charaktere in den Büchern sind gut gelungen. Etwas gestört hat mich, dass Sheng Lingyuan im Klappentext als wiedergeborener Kaiser bezeichnet wird, diese Information aber erst gegen Ende des Buches auftaucht. Auch die Anziehung zwischen den beiden Protagonisten ist zumindest in diesem Band noch überhaupt nicht spürbar, da hätte ich mir der Beschreibung nach schon etwas anderes erwartet.
Alles in allem hat mir die Geschichte aber git gefallen. Ich lese gerne und viel Fantasy und habe es daher toll gefunden, mal in eine andere Kultur und eine für mich neue Umgebung einzutauchen. Der Cliffhanger am Ende macht natürlich Lust auf mehr und ich freue mich bereits auf Band 2.
Fazit: Für Fantasy-Fans, die sich gerne mal in eine andere Kultur wagen möchten und sich von offenen Fragen nicht abschrecken lassen.

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Drowning Sorrows in Raging Fire 1

Rezensionen von Dorsay:

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Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter

Gnadenlose Rache

In dem kleinen Ort Porvoo nahe bei Helsinki ereignet sich ein kaltblütiger Mord. In der Nacht fährt die Studentin Lina Saarinen mit ihrem Moped nach Hause. Plötzlich wird sie von einem Auto verfolgt, sie stürzt und wird äußerst brutal gleich mehrmals überfahren. Für Lina gibt es keine Rettung, sie stirbt an Ort und Stelle.

Erst am nächsten Tag wird ihre Leiche von einem Spaziergänger gefunden. Die Kommissarin Leena Victor aus Helsinki und ihr Partner Sebastian Nyberg übernehmen den Fall.
Ein weitverzweigter Plot mit einigen Nebenschauplätzen, sehr spannend platziert. Immer wieder meint man dem Täter oder der Täterin auf der Spur zu sein, doch dann ergeben sich andere Spuren. Lebendig geschrieben, sympathische Protagonisten, wovon jeder so seine eigenen Probleme zu wälzen hat. Fast ein Zuviel an Geschehnissen. Trotzdem kurze aufregende Kapitel lassen einem mitfiebern bis zum unerwarteten Ende.

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Tod in heller Sommernacht