Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Jule:
Building Trust von April Dawson
Über Vertrauen und die Liebe
Building Trust von April Dawson ist ein Buch, das viele verschiedene Facetten von einer Lovestory verbindet. Im Fokus steht dabei die Fake Beziehung von Phyn und Adric, die gemeinsam eine Mission verfolgen: Phyn mit Gideon zusammen zu bringen. Im Laufe der Zeit offenbaren sich allerdings die wahren Gefühle der beiden und es wird immer deutlicher, dass vielleicht nicht alles so ist, wie es scheint.
April Dawson überzeugt mit einem Schreibstil der luftig und leicht ist und mit dem das Lesen Freude bereitet. Sie findet eine sehr gute Balance zwischen ernsteren Themen und den humorvollen Seiten der Protagonisten. Dabei sind die Probleme und Herausforderungen insbesondere von Phyn und Adric sehr authentisch geschildert und in manchen findet man sich als Leser auch selbst wieder. Es harmoniert einfach und das macht viel aus.
Das lebendige Setting mit New York hebt das Lebendige dieser Geschichte nur noch mehr heraus und wie die Stadt steht auch das Leben der Protagonisten niemals still.
Arbeit, Familie und die Presse fordern Phyn und Adric manchmal bis auf das Äußerste. Und an diesen Punkten merkt man, wie stark die zwei sind. Phyn mag vielleicht wie eine sehr in sich gekehrte, introvertierte Person wirken, aber für die Menschen, die ihr wichtig sind, setzt sie sich, ohne zu zögern ein. Auch wenn sie viele Dinge im Leben für ihre Mutter macht, so steht sie zumindest im Geheimen auch zu den Dingen, die ihr am liebsten sind.
Adric dagegen ist anders. Er ist Extremsportler und landet im Knast. Er macht, was er will. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Bis sein Bruder ihm in die Quere kommt. Adric wandelt sich und zeigt Gefühle. Er unterstützt Phyn und ist für sie da, macht sie selbstbewusster. Man merkt, dass sich zwischen den beiden etwas entwickelt und die Vergangenheit wieder zum Vorschein kommt.
Zwar ist die Geschichte sehr schnelllebig und rast an manchen Stellen förmlich, so ist es doch spürbar, wie sich Gefühle entwickeln. Manche kleinen Dinge sind allerdings etwas repetitiv und nichts neues, was etwas schade ist. Denn es wird sich gefühlt oft nur auf die gleichen drei Punkt in dem Leben der zwei beschränkt, ohne dass man etwas anderes über sie erfahren oder entdecken kann.
Insgesamt ist Building Trust aber ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich sehr gerne weiterempfehle. Es bietet Liebe, Emotionen, Gefühle und ein bisschen Drama, davon aber nicht zu viel. Obendrauf gibt es mit New York auch einfach noch ein atemberaubend tolles Setting.
Rezensionen von nessabo:
Super-GAU von Bea Davies
Interessanter Ansatz, aber etwas zu komplex für dieses Format
Ich mag es in der Literatur immer total gerne, wenn scheinbar unzusammenhängende Geschichten miteinander verbunden werden. Bea Davies versucht sich daran im Rahmen ihrer Graphic Novel und schafft das auch überwiegend, konnte mich jedoch nicht ganz zufriedenstellen.
Der gewählte Zeichenstil ist sehr passend, die Reduzierung auf Grautöne dem umspannenden Thema der Fukushima-Katastrophe angemessen.
Ich war lange aber auch ziemlich überfordert von den vielen Figuren und mir haben sich die Zusammenhänge erst spät erschlossen. Ich denke, dass ein so komplexes Vorhaben zumindest für mich nicht optimal zum Format der Graphic Novel passt, weil mir zu viele Zwischentöne durch das hohe Lesetempo verlorengehen.
Auch fand ich, dass die eigentliche Katastrophe sowie ihre Auswirkungen auf die Menschen in Japan hier eine zu kleine Rolle gespielt haben. Sie ist wiederholt Thema, ja, aber wie die Leben in Berlin damit zusammenhängen, hat sich mir nicht immer erschlossen.
Ich glaube, dass es besser gewesen wäre, den Fokus entweder auf die irgendwie miteinander verbundenen Leben oder die Katastrophe zu legen und beides eher weniger miteinander zu vermischen. So konnte die Erzählung dem ernsten Thema in meinen Augen nicht so richtig gerecht werden.
Nichtsdestotrotz respektiere ich diese Debütleistung mit ihren vielen Handlungsfäden sehr und finde es beeindruckend, wie gut die Autorin sie am Ende doch zusammenbringt. Die Graphic Novel ist auch ein Plädoyer für Mitmenschlichkeit und gelebte Solidarität, das ich zwar gern noch intensiver verfolgt hätte, mit dem ich aber dennoch eine gute sowie durchaus emotionale Lesezeit hatte.
Rezensionen von Ulgu1978:
Nebelbeute von Benjamin Cors
Mördersuche
Ein neuer Mila-Jakob-Krimi von Benjamin Cors:
Mila hat es sich zur Aufgabe gemacht den Entführer mehrerer Kinder, Toblach, aufzuspüren und ihn nach dem Verbleib von Romy und Mathilda zu fragen. Sie begibt sich in ein Bergdorf, in dessen Gegend sich Toblach aufhalten soll. Und eines Tages ist Mila verschwunden und die Gruppe 4 beginnt mit der Suche nach ihr.
Der Roman ist in drei Teile aufgebaut. Im ersten Teil wird über Milas Suche nach Toblach berichtet, im zweiten Teil geht es um die Suche nach Mila und im dritten Teil wird alles aufgelöst.
Nebelbeute ist für mich der schwächere Roman in dieser Serie. Vor allem der erste Teil um die Jagd nach Toblach ist etwas langatmig, dafür ist der zweite Teil mit der Suche nach Mila wirklich sehr spannend und man fiebert mit der Gruppe 4 gemeinsam, ob sie es schaffen, Mila lebend zu finden.
Fazit: Insgesamt ein spannender Krimi mit einem doch überraschenden Ende. Trotz des schwächeren ersten Teils insgesamt ein spannendes Lesevergnügen.
Rezensionen von Annabell95:
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Suche nach der Wahrheit
Marsi lebt seit einem Jahrzehnt mit dem Schmerz über das rätselhafte Verschwinden ihrer Schwester. Der Fall schien längst verloren, bis ein unerwarteter Brief neue Spuren legt und Marsi zwingt, sich erneut der Vergangenheit zu stellen. Ihre Suche nach Antworten führt sie zurück in ein altes Verbrechen, das nie abgeschlossen wurde und macht deutlich, dass die Gefahr noch immer präsent ist.
Ihre eigenen Ermittlungen werden damit nicht nur zu einer Reise in ihre eigene Vergangenheit, sondern zu einem Wettlauf gegen jemanden, der weiterhin im Verborgenen agiert.
Die Spannung in Home Before Dark entfaltet sich nicht sofort, sondern entwickelt sich langsam, stetig und entfaltet eine Sogwirkung, die sich festsetzt. Die Handlung wird in wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Schwestern Marsibil und Stina jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt. Maribil begleitet wir in der Gegenwart (1977) bei ihrer Suche nach der Wahrheit um Stinas Verschwinden. In der Perspektive von Stina sind es Rückblenden (ins Jahr 1966/67) in ihr Leben vor ihrem Verschwinden. Durch diese zwei Ich‑Perspektiven entsteht ein intensiver Sog, weil man ständig zwischen Wahrheitssuche und Erinnerungsschatten pendelt. Mit jedem Kapitel fügt sich das Puzzle auch Stück für Stück zusammen bis man endlich versteht, was in jener verhängnisvollen Nacht wirklich passiert ist.
Die Atmosphäre ist beklemmend, dunkel, voller unausgesprochener Wahrheiten. Jede Figur wirkt seltsam, verschlossen und irgendwie verdächtig. Niemand ist leicht zu greifen, jeder trägt seine eigene Last mit sich herum. Man fängt an jedem zu misstrauen. Das hält die Spannung konstant hoch und man will unbedingt wissen, was mit Stina vor zehn Jahren geschehen ist.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die isländischen Namen und Orte könnten allerdings Stolpersteine sein und ein wenig den Lesefluss hemmen, aber sie gehören einfach zu diesem Setting und verstärken die nordische Stimmung.
Ein bisschen störend und nervig war die extreme Alkohlpräsenz. Zumindest ist es mir stark aufgefallen, dass ständig über Alkohol gesprochen wurden bzw. viele der Figuren sehr oft Alkohl getrunken haben.
Mein Fazit:
Ein langsam anschwellender, atmosphärisch dichter Thriller, der mit seinen Perspektivwechseln, seinen Geheimnissen und seinen unerwarteten Wendungen fesselt. Düster, verwirrend, intensiv und es entwickelt eine Sogwirkung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Baerbel82:
Insel der Ratten von Jo Nesbø
Nesbø goes Dystopie
Um es gleich zu sagen, „Insel der Ratten“ von Jo Nesbø ist ein dystopisches, finsteres Werk, das in einem Amerika der nahen Zukunft spielt. Worum geht es?
Der Zusammenbruch der Gesellschaft nach einer Pandemie. Die Elite, die sich alles leisten kann, während Plünderer durch die Straßen ziehen.
Es herrschen Chaos und Gewalt.
Colin Lowe und sein Freund Will Adams stehen auf dem Dach eines Hochhauses. Die Reichsten der Reichen warten auf den Helikopter, der sie zu einem Flugzeugträger bringen soll. Das Schiff hat Platz für 3500 Menschen und ausreichend Lebensmittel, Medikamente und auch alles andere an Bord, was es braucht, um in den nächsten vier Jahren keinen Hafen anlaufen zu müssen.
Davor: Colin, einer der reichsten Unternehmer des Landes, rettet sich mit seiner Familie auf die Insel der Ratten, während sich Will mit seiner Familie in ihrem Haus verschanzt. Dort werden sie eines Tages von Colins Sohn Brad und seiner Bande überfallen. Wills Frau Heidi wird vergewaltigt und seine Tochter Amy getötet. Aber Will sinnt nicht auf Rache, er will Gerechtigkeit…
„Insel der Ratten“ ist spannend und beklemmend. Ganz anders als die Krimis und Thriller, die Jo Nesbø sonst schreibt. Der Autor kann auch Horror und Terror.
Die Angst geht um. Es gilt das Gesetz des Stärkeren. Von wegen vor dem Gesetz sind alle gleich. Was ist freier Wille, wo sind wir unfrei? Diese und andere philosophische Fragen werden gestellt.
Fazit: Spannung gepaart mit Gesellschaftskritik. Hammer!
Rezensionen von Baerbel82:
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger
Tatort Norfolk
Peter Grainger kannte ich bisher nicht. Eine echte Entdeckung! Denn „Ein unglücklicher Tod: Ein Fall für DC Smith“, ist ein richtig schöner britischer Krimi. Humorvoll, wunderbare Sprache. Worum geht es?
Der kürzlich degradierte Detective Constable Smith kehrt trotz des Drucks seiner Vorgesetzten, nach einer internen Untersuchung eines seiner früheren Fälle in den Ruhestand zu gehen, zum Polizeirevier Kings Lake in Norfork zurück.
DC Smith wird mit einem Routinefall betraut. War der Tod des 17-jährigen Wayne Fletcher tatsächlich ein Unfall? Scheinbar ist er ertrunken. Außerdem soll er seinen neuen Kollegen Chris Waters einarbeiten. Smith entdeckt Unstimmigkeiten…
„Ein unglücklicher Tod“ ist spannend und unterhaltsam. Peter Gainger, der eigentlich Robert Partridge heißt, hat einen atmosphärisch dichten Krimi geschrieben. Dazu ein flüssig zu lesender, sprachlich gewandter Schreibstil.
Gut skizzierte Figuren machen die Story authentisch. DC Smith war mir sofort sympathisch. Seine unkonventionellen Methoden. Ein bisschen wie Inspector Rebus aus den Büchern von Ian Rankin.
Und so bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, „Gnade vor Recht“, die im September erscheinen soll.
Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe mit britischem Humor und treffsicheren Dialogen.
Rezensionen von Baerbel82:
Eine zu viel von Samantha Hayes
Rays Erbe
„Eine von uns“ von Samantha Hayes schlummert noch auf meinem SUB. Aber „Eine zu viel“ ist ein wendungsreicher Psychothriller, den ich problemlos auch ohne Vorkenntnisse lesen konnte. Worum geht es?
Ein mysteriöser Prolog. Eine Leiche wird aus einem See geborgen. Ist es einer von ihnen?
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter Kate, Darby und Bea samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein, um ein brisantes Geheimnis zu lüften.
„Eine zu viel“ ist eine spannende, tragische Familiengeschichte. Erzählt wird sie in wechselnden Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen.
Bald wird den Lesenden klar, dass es noch eine weitere Tochter geben muss. Fest steht aber auch, dass Ray nur zwei Töchter hatte. Wie geht das zusammen? Anscheinend war Ray nicht der liebevolle Vater und Großvater, sondern ein herrischer Patriarch, ein Kontrollfreak.
Die Autorin lässt uns in tiefe menschliche Abgründe blicken. Beziehungen auf Lügen aufgebaut, Schmerz und Rache. Nichts ist, wie es scheint, keiner so unschuldig, wie er tut. Fast jeder hat ein Geheimnis, etwas zu verbergen. Nicht alle Figuren sind sympathisch.
Nach einem dramatischen Showdown sind alle Rätsel gelöst - oder etwa doch nicht? Was für ein Durcheinander!
Fazit: Packender Psychothriller voller unvorhersehbarer Wendungen.
Rezensionen von Ameland:
Salute - Das letzte Foto von Friedrich Kalpenstein
Mord mit Urlaubsfeeling
Dieses Mal muss Lanza den Mord an dem Fotografen Domenico Spina, der tot auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda aufgefunden wurde, aufklären. Verdächtige gibt es genug, denn der Fotograf hat sich u. a. mit Leuten angelegt, die besondere Foto-Spots bekannt gemacht haben. Er hätte diese Naturschönheiten gerne vor den Touristenströmen geschützt.
Auch im vierten Fall dieser Reihe mischt natürlich wieder der Barista Paul Zeitler mit. Auch wenn Lanza ihn immer wieder ermahnt, fällt doch auf, dass der Commissario den deutschen Ex-Kommissar selbst mit ins Boot holt und bis zu einem gewissen Grad nichts gegen dessen Hilfe hat. Es scheint als würde aus den beiden Männern noch ein Ermittler-Team.
Trotz Mord und Ermittlungen bereitet sich beim Lesen in mir ein Gefühl von Urlaub und dolce Vita aus. Die Landschaftsbeschreibungen wecken den Wunsch, dem Gardasee selbst einen Besuch abzustatten, um im Café von Zeitler die Köstlichkeiten von Leone zu probieren. Dann könnte ich vielleicht auch Emil kennenlernen, der für eine ganze neue humorvolle Note sorgt.
Ganz leise lässt Friedrich Kalpenstein anklingen welche Auswirkungen der Tourismus auf die Natur hat. Besonders die angesagten und gefragten Destinationen müssen Jahr für Jahr immer mehr Touristen verkraften und nicht alle benehmen sich gesittet und gehen verantwortlich mit der Natur um. Ein zweischneidiges Schwert, denn viele Menschen leben dort von eben diesen Touristen.
Ich reise literarisch immer wieder gerne an den Gardasee, um vom Sofa aus mit Lanza und Zeitler zu ermittlen.
Rezensionen von Baerbel82:
Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter
Zwischen Wahn und Wirklichkeit
Nova Winter ist das Pseudonym von Svenja Diel. „Der Mentor“ und „Der Jäger“ hatten mir gefallen. Die dortige Protagonistin heißt Nova Winter. Das finde ich lustig.
Doch „Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus.“ ist ganz anders. Mehr psycho als blutig und brutal. Worum geht es?
Smilla rettet den kleinen Moritz vor dem Ertrinken - und spürt, dass er ihr Sohn ist, was aber nicht sein kann.
Denn sie war nie schwanger.
Es stellt sich heraus, dass Moritz‘ Eltern, Lou und Quentin, Smilla und Jonas‘ neue Nachbarn sind. Lou ist abweisend, ihr Mann Quentin extrem freundlich.
Und dann ist da noch Fabian. Er ist irgendwo eingesperrt. Scheinbar ist er nicht der Einzige. Wie passt das alles zusammen?
„Die Nachbarin“ ist spannend und unterhaltsam. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven, Fabian, Smilla, Lou etc.
Der Thriller zeichnet sich durch eine bedrückende Atmosphäre, unzuverlässige Erzähler und das ständige Verschwimmen von Wahrheit und Wahnsinn aus.
Unerbittlich seziert Nova Winter die tiefsten Ängste und Abgründe der Figuren.
Mit „Die Nachbarin“ präsentiert sich die Autorin als Meisterin der Irrungen und Wendungen. Und glaubt man, es sei keine Steigerung mehr möglich, dann setzt sie noch einen drauf. Und noch einen. Und noch einen…
Eine Auflösung, die alles in den Schatten stellt.
Fazit: Packender Thriller mit psychologischer Tiefe und hohem Gänsehautfaktor.
Rezensionen von Ecinev:
Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul
War es die große Liebe?
Eine kurze Begegnung im Treppenhaus stellt das Leben von Rosa Müller komplett auf den Kopf. Bepackt mit vollen Einkaufstüten und einem defekten Aufzug nimmt sie den Weg in den 5. Stock auf sich und trifft den, wie von einer KI generierten, Sohn ihrer Nachbarin. Ein paar flapsige Kommentare später trägt er ihr die Tüten hoch und sie hat Schmetterlinge im Bauch.
Nach und nach entwickelt sich eine Freundschaft. Ist es die große Liebe? Oder doch nur eine gute Freundschaft. Schließlich kennt sie keinen seiner Freunde und außer der im gleichen Haus wohnenden Mutter, weiß sie nichts von seiner Vergangenheit.
Als er nach nur 3 Monaten bei einem Unglück plötzlich stirbt, ist sie fassungslos. Gerne überlässt sie seiner dominanten Mutter die Organisation der Trauerfeier. Aber auch dort ist außer dem für einen Tag aus London angereister Bruder nur ein ehemaliger Freund von Nikolas. Rosa ist jetzt fest entschlossen die große Liebe ein zweites Mal kennenzulernen.
Eine rührende Geschichte über Freundschaft über den Tod hinaus. Lediglich das irgendwie zu plötzlich kommende und leicht übertrieben wirkende Happy End, hat mich etwas gestört. Während man Rosa voller Selbstzweifeln über kennengelernt hat, ist sie am Ende wie ausgewechselt.
Der Schreibstil ist melancholisch ohne zu traurig zu sein. Die Personen werden gut beschrieben und das Buch auch für Leser die sonst keine Liebesromane mögen, gut geeignet.











