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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985:

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Queen of Faces - Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord

Wer bin ich und wer möchte ich sein?

Meine Gedanken

**Jahres-Highlight 2026.**

Ich bin immer noch begeistert davon, wie viel mir *Queen of Faces* gegeben hat.

Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten.

Es hat mich nachdenklich gemacht.

Es hat meinen Blick erweitert.

Und es hat Fragen aufgeworfen, die weit über die eigentliche Handlung hinausgehen.

Im Mittelpunkt stehen Geschlechterrollen, Identitätskonflikte und vor allem die großen Fragen:

**Wer bin ich?**

**Und wer möchte ich sein?**

Der Körper wird dabei beinahe zu einem Gefäß.

Und genau daraus entsteht eines der außergewöhnlichsten Konzepte, die ich seit Langem in einer Fantasygeschichte gelesen habe.

Ana:

Ana steckt seit einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit in einem männlichen Körper fest.

Und allein diese Ausgangslage gibt ihrer Geschichte unglaublich viele Ebenen.

Ana ist tough, willensstark und weiß sehr genau, was sie erreichen möchte.

Ihr großer Traum ist die Paragon Academy.

Doch sie gehört zu den Gramänteln und kommt aus armen Verhältnissen.

Noch dazu läuft ihr die Zeit davon.

Die Edgar-Hülle, in der sie lebt, ergraut immer weiter.

**Ihr Körper hat ein Ablaufdatum.**

Die Paragon ist deshalb nicht nur irgendein Studienplatz.

Sie ist Hoffnung.

Sie ist die Aussicht auf eine neue Hülle.

Auf eine Zukunft.

Auf Leben.

Und genau deshalb konnte ich Anas Entscheidungen so gut nachvollziehen.


Eine Welt kurz vor dem Umbruch:

Natürlich kommt alles anders.

Caimor ist in Aufruhr.

Revolution.

Rebellion.

Geheime Gruppierungen.

Menschen, die genug von einer Elite haben, die über ihr Leben bestimmt.

Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Anas persönlichen Traum.

Die ganze Gesellschaft beginnt zu wanken.

**Und nirgendwo fühlt man sich wirklich sicher.**

Die Atmosphäre ist dicht, düster und permanent bedrohlich.

Das Gefühl, dass hinter jeder Entscheidung etwas Größeres lauert, zieht sich durch die gesamte Geschichte.

Found Family:

Und dann wären da die Figuren.

**Ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen.**

Nach und nach entsteht eine Gruppe, die für mich ganz klar Found-Family-Vibes hatte.

Ein bisschen musste ich dabei tatsächlich an Leigh Bardugos Krähen denken.

Nicht, weil die Figuren Kopien wären.

Sondern wegen dieses Gefühls:

Eine Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen.

Jede mit eigenen Geheimnissen.

Eigenen Motiven.

Eigenen Wunden.

Und trotzdem wachsen sie irgendwie zusammen.

**Genau solche Gruppen liebe ich.**

*Niemals ganz vertrauenswürdig – aber irgendwann trotzdem Familie.*

Wes, Nima & Korin:

Ach, Wes.

**Man hasst ihn. Man liebt ihn. Man misstraut ihm. Und eigentlich möchte man genau das nicht.**

Er war für mich einer der spannendsten Charaktere des Buches und ist definitiv zu einem meiner Lieblinge geworden.

Gerade weil man nie ganz sicher weiß, woran man bei ihm ist.

Und dann Nimah und Korin.

Zwei, oder sollte ich sagen drei weitere Seelen, die ich jetzt schon vermisse.

Die Charaktere sind überhaupt eine der ganz großen Stärken des Buches.

Sie sind greifbar.

Fehlerhaft.

Widersprüchlich.

Moralisch grau.

**Hier gibt es selten ein klares Richtig oder Falsch.**

Jede Figur verfolgt eigene Ziele.

Und selbst wenn ich nicht jede Entscheidung gutheißen konnte, konnte ich die Motivation dahinter verstehen.

Genau das macht ihre Handlungen so schmerzhaft.

Denn fast jede Entscheidung fordert einen Preis.

Moralisch grau – und genau deshalb so gut:

Was ich besonders geliebt habe:

Das Buch macht es einem nicht einfach.

Es gibt nicht die Guten auf der einen und die Bösen auf der anderen Seite.

Menschen handeln aus Angst.

Aus Liebe.

Aus Machtstreben.

Aus Verzweiflung.

Aus Überzeugung.

Und manchmal aus all diesen Gründen gleichzeitig.

**Man versteht Entscheidungen – und kann trotzdem unter ihren Konsequenzen leiden.**

Diese moralische Grauzone hat die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht.

Sie zwingt dazu, selbst Stellung zu beziehen.

Und manchmal die eigene Meinung wieder zu ändern.

Magiesystem & Sprache:

Auch das Magiesystem ist gewaltig.

Ungewöhnlich.

Komplex.

Und gefährlich.

Die Idee von Hüllen, magischer Entwicklung und Identität greift so eng ineinander, dass sich Magie und gesellschaftliche Ordnung kaum voneinander trennen lassen.

Gerade am Anfang musste ich mich allerdings erst einmal in die Begrifflichkeiten einfinden.

Bezeichnungen wie **Alltag** für eine Rebellengruppe oder **Kodex** für magische Entwicklung waren zunächst ungewohnt.

Aber nach und nach ergibt alles Sinn.

Und irgendwann fühlt sich diese Sprache ganz selbstverständlich an.

**Das Worldbuilding verlangt Aufmerksamkeit – belohnt sie aber auch.**

Twists & Enthüllungen:

Und dann kommen die Twists.

**Was bitte waren das für Enthüllungen?!**

Gerade gegen Ende hat mir die Geschichte mehrfach den Boden unter den Füßen weggezogen.

Immer wenn ich dachte, ich hätte die Zusammenhänge verstanden, kam eine neue Information hinzu, die meinen Blick auf Figuren oder Ereignisse wieder verändert hat.

Dabei wirken die Wendungen nicht wie bloße Schockmomente.

Sie greifen ineinander.

Sie verändern Dinge.

Und sie sorgen dafür, dass man plötzlich zurückdenkt und sich fragt, was man vorher vielleicht übersehen hat.

**Genau so liebe ich Twists.**

Das Ende:

Nach all diesen Enthüllungen hätte ich mit einem völlig zerstörerischen Ende gerechnet.

Stattdessen hat mich das Finale überraschend geerdet.

Es fühlt sich nicht an wie ein endgültiger Abschluss.

Eher wie:

**eine Pause vor dem großen Knall.**

Ein Moment, in dem man kurz Luft holen darf.

Die Figuren dürfen stehen bleiben.

Wir dürfen stehen bleiben.

Und trotzdem weiß man:

Das hier ist noch lange nicht vorbei.

Genau dieses Gefühl fand ich unglaublich passend.

Was bleibt?

**Große Liebe.**

Mehr kann ich fast nicht sagen.

*Queen of Faces* hat mich auf so vielen Ebenen erreicht.

Als Fantasygeschichte.

Als Geschichte über Macht und Gesellschaft.

Als Geschichte über Identität und Geschlechterrollen.

Als Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr unser Körper eigentlich bestimmt, wer wir sind.

Dazu kommen ein außergewöhnliches Magiesystem, moralisch graue Figuren, eine Found Family, die ich nicht mehr loslassen möchte, ein düsteres Worldbuilding und Twists, die mich komplett erwischt haben.

**Dieses Buch hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt – es hat meinen Blick erweitert.**

Und genau dafür liebe ich Geschichten.

/ 5 + Jahres-Highlight 2026

Fünf Eulen reichen kaum für eine Geschichte, die mich gleichzeitig begeistert, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht hat. Queen of Faces ist für mich ganz große Fantasy-Liebe. ✨

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Queen of Faces - Die Königin der tausend Gesichter

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Der gebrochene Kreis von K. J. Ellinger

Ein Pageturner mit Gänsehaut-Garantie

Ja, Ihr wisst es : Marsolleks Morde, also die Bücher von K.J. Ellinger, sind mir heilig ! Ich suchte die Bände weg und habe bei jedem neuen Buch Angst, dass es wieder zu Ende geht. Band 4 „Der gebrochene Kreis“ hat mich auf meiner Reise nach Irland begleitet und meinen Urlaub perfekt abgerundet :
Direkt spannend geht es los und direkt ist man mitten im Fall.

Komplex und spannend durchdacht beschert uns hier die Autorin wieder einmal Lesegenuss auf höchstem Niveau : Die Figuren ( ja, auch hier, ich gebe es zu : Lukas und Aki sind meine Bro´s, ich lieb sie einfach ) sind so authentisch und bildhaft, dass man das Gefühl hat, nach Hause zu kommen. Ich fühl mich wohl mit den Familien von Lukas und Aki und mag es, mit ihnen im Garten ein Bierchen zu trinken.
Doch nicht nur private Hintergründe, sondern vor allem die Ermittlungen sind spannend durchdacht, führen einen durch das Buch, als wäre man Teil der Crew und auch der Fall, der sowohl grausam als auch fesselnd ist, bescheren einem hier Gänsehaut-Momente.
K.J. Ellinger hat für mich einen absolut genialen vierten Teil geschrieben, der ein wahrer Pageturner ist – man kann das Buch einfach nicht zur Seite legen. Nun bleibt uns nichts anderes, als auf den nächsten Band zu warten; und das mit riesiger Vorfreude.
Von mir gibt es eine absolute und ganz klare Kauf- und Leseempfehlung – und zwar nicht nur für diesen Teil, sondern allen Teilen der Marsollek Morde ! Wer Spannung auf höchstem Niveau sucht, der ist bei der Autorin an der richtigen Stelle !

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Der gebrochene Kreis

Rezensionen von Anno:

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Backen im Winter von Theresa Knipschild

Wunderbar winterlich

Der Winter ist vielfältiger als gedacht! Entsprechend überrascht war ich von der Rezeptauswahl dieses Buches- sehr positiv überrascht, wohlgemerkt!
Die enthaltenen Rezepte gehen weit über die üblichen Plätzchen hinaus. Das Hauptaugenmerk liegt sogar auf anderen Kleinigkeiten, Kuchen und Torten.

Fasziniert hat mich dabei, wie viele Zutaten doch eindeutig dem Winter zuzuordnen sind und dass die hier gebotenen Ideen meinen eigenen Einfallsreichtum deutlich in den Schatten stellen. Und ich liebe alles daran! Ich werde aus diesem Buch zukünftig nicht nur einige weitere Plätzchen in mein Repertoire aufnehmen, nein, ab jetzt wird es auch Spekulatiuseis bei uns geben, Pekannuss-Cheescake und Pflaumenbiskuitrolle. Da im Winter bei uns auch einige Feiern anstehen, kommt mir das wie gerufen!

Das Buch selbst ist strukturiert aufgebaut, hat aber meiner Meinung nach auch leichte Schwächen. Die Einteilung der Rezepte empfinde ich nicht als ganz eindeutig. So sind unter Kuchen auch ein paar Geschenkideen zu finden, die wenig mit Kuchen und Torten gemein haben. Und neben dem Plätzchen-Kapitel findet man auch in „Kleinigkeiten im Winter“-Kapitel ein paar Rezepte, die ich eher zu ersterem gezählt hätte.

Theresa Knipschild setzt in diesem Buch auch weiterhin auf Individualität und beginnt das Buch mit praxisorientiertem Wissen und abwandelbarem Grundrezepten, auf die sich auch die nachfolgenden Rezepte beziehen. Hier ist es z.B. ein Mürbeteig, der sowohl als normales Rezept, als auch in den Varianten Kakao und Vegan aufgeführt ist. Doch genau dieser Ansatz verursacht unter Umständen beim Nachbacken auch Probleme, da die Zutaten für diese Grundrezepte auf den nachfolgenden Seiten nicht nochmals aufgeführt werden. (Also Vorsicht beim Zutatenkauf!) Die Herstellung der Leckereien ist dann aber, nach meinem Empfinden gut umzusetzen und auch ausreichend erklärt. Und was ich bisher selbst getestet habe, schmeckte auch ganz gut. Ein paar wenige Rezepte laufen unter dem Motto Sommersehnsucht und sind bereits in der wärmeren Jahreszeit ein Genuss.

Ich freue mich jedenfalls, auf dieses Buch gestoßen zu sein. Es wird den kommenden Winter definitiv kulinarisch aufwerten.

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Backen im Winter

Rezensionen von Lesender:

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Aus der Asche von Arne M. Boehler

spannender Albtraum




Im dritten Band dieser Krimireihe wird Hauptkommissarin Svenja Paulus mit den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Ihr Freund der vor Jahren bei einem Brand ums Leben gekommen ist, scheint noch am Leben zu sein. Aber kann sie dem trauen, was sie zu sehen glaubt oder spielt ihre Fantasie ihr einen Streich? Was ist damals wirklich geschehen? Der Albtraum in dem sie steckt nimmt mit jedem Kapitel an Fahrt auf.

Ein düsterer, wendungsreicher und auch emotionaler Psychothriller, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Man spürt direkt die unterschwellige Bedrohung und die Schatten die im Dunkeln lauern. Der Autor hat das sehrgut umgesetzt und nimmt einen direkt mit.

Svenja Paulus wirkt authentisch und nahbar. Man leidet, zweifelt und fiebert in jedem Kapitel mit ihr mit und versucht der Lösung auf die Spur zu kommen.

Ich kenne die ersten beiden Teile noch nicht, aber man findet sich durch die geschickten Rückblenden problemlos in der Geschichte zurecht. Jetzt werde ich sie auf jeden Fall erstmal lesen.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!

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Aus der Asche

Rezensionen von robertp:

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Abfahrt ins Jenseits von Salvatore Simonetti

Allora, Miss Marple

Marcella ist nach Jahren in Deutschland wieder in ihre Heimat Dolceaqua (ein kleiner italienischer Ort in Ligurien) zurückgekehrt. Ihr Ehemann bleibt notgedrungen zurück, da er eine Haftstrafe absitzen muss. Ihr Sohn, schon länger wieder in Italien, ist Polizist in der Gemeinde.
Marcella kommt die neue Freundin ihres Sohnes nicht geheuer vor und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.

Dabei wird sie von ihrem Untermieter Harry, einem deutschen Künstler, mehr oder weniger freiwillig unterstützt. Parallel dazu fällt ihr auf, das in der Umgebung immer mehr jüngere Senioren sterben und deren Beerdigung nur mittels teurer Transporte in ihre Heimat stattfindet.
Salvatore Simonetti ist wieder einmal das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers (Simon Sahnder) der kurzweiliges Lesevergnügen in einem der beliebten Regionalkrimis verspricht. Tatsächlich gelingt ihm das auch hier. Ich bin anfangs wirklich gespannt auf die Geschichte, die sich hier vor mir entwickelt. Leider wird dann mein Interesse durch eine etwas fabulierte Handlung abgeschwächt. Auch der Trick mit italienische Phrasen (zumeist gleich auch Deutsch übersetzt) um original/originell zu wirken wird mit der Zeit langweilig (ist aber bis zum Schluss durchgehalten worden). Etwas italienisch lernt man als bei der Lektüre quasi im Mitlesen. Das Lokalkolorit ist treffend beschrieben, das Dorf, die Menschen, der Verkehr und die Umgebung scheinen wunderschön zu sein – der Tourismus weniger.
Für alle die einen italienischen Krimi lesen wollen, ohne sich anzustrengen. Die Ermittlerin ist eine italienische Mamma, die Miss Marple spielt und beinahe im Alleingang eine Bande Verbrecher zur Strecke bringt. Nebenbei lernt man viele italienische Floskeln kennen. Va bene, allora.

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Abfahrt ins Jenseits

Rezensionen von Kathie:

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Sturmland von Miriam Georg

Beeindruckender und wirkungsvoller Auftakt

Miriam Georgs erster Band des Zweiteilers hat mich tief beeindruckt. Die Autorin hat mich schon mit ihren letzten historischen Romanen begeistern können, deswegen habe ich mich sehr auf eine neue Reihe gefreut. Diesen habe ich als Hörbuch gehört, angenehm und einfühlsam gesprochen von Tanja Fornaro.

Cora flüchtet im Jahr 1860 vor ihrer Vergangenheit und nimmt auf Norderney eine Stelle als Gouvernante der kranken Emmi an. Dort lernt sie den Fischer Onnen kennen, der ebenfalls ein Geheimnis mit sich trägt. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine zarte Liebesgeschichte.
Die komplexen und glaubwürdigen Charaktere sind individuell und facettenreich. Die sorgfältige Recherche der historischen Lebensumstände vom harten Leben auf den ostfriesischen Inseln, von Armut, Krankheiten, gesellschaftlichen Unterschieden und der schwierigen Stellung der Frau macht die Geschichte authentisch und spannend. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu hören. Der Auftakt dieser Dilogie hat mich berührt und gefesselt. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung der Geschichte, leider muss man sich noch bis Oktober gedulden.

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Sturmland

Rezensionen von Arambol:

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Totensee von Sophie Czerny

Gnadenlos abgründig


„Hör gut zu. Dein größter Feind wird nicht da draußen warten. Er steckt in dir…“

Die suspendierte Kommissarin Ada Sabel ist verzweifelt auf der Suche nach ihrer entführten 14-jährigen Tochter Mara. Als eine kopflose Leiche gefunden wird, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt wurde, glaubt sie an einen Zusammenhang mit der Entführung.

Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln und stößt dabei auf immer mehr dunkle Geheimnisse. Die Spuren führen sie schließlich tief in ihre eigene Vergangenheit.

Hamburg, Berlin, München, Wien und Salzburg, dazu mehrere Zeitebenen und zahlreiche Handlungsstränge: „Totensee“ verlangt dem Leser zunächst einiges ab. Der Einstieg ist überaus anstrengend und verwirrend. Selbst nach knapp 100 Seiten hatte ich noch keine wirkliche Vorstellung davon, welche Geschichte hier eigentlich erzählt werden soll. Das hat mir zunächst überhaupt nicht gefallen.

Auch mit den Figuren wurde ich anfangs nicht warm. Alle Charaktere, einschließlich Ada, wirkten auf mich unsympathisch oder zumindest schwer zugänglich. Ich musste mich tatsächlich dazu zwingen, das Buch an dieser Stelle nicht einfach abzubrechen.

Und was soll ich sagen: Das Durchhalten hat sich gelohnt.

Sobald die einzelnen Erzählstränge allmählich zusammenlaufen und die Geschichte ihren Rahmen findet, nimmt der Thriller deutlich an Fahrt auf. Es entwickelt sich eine rasante Achterbahnfahrt, die es stellenweise ordentlich in sich hat. „Totensee“ ist ein äußerst harter Thriller, der auch vor drastischen Details und expliziter Gewaltdarstellung nicht zurückschreckt. Definitiv kein Lesestoff für zart besaitete Seelen!

Je mehr Zusammenhänge sich erschließen, desto spannender wird die Geschichte. Auch Adas zunächst verstörendes Verhalten bekommt nach und nach einen nachvollziehbaren Hintergrund. Ihre Handlungen kann man zunehmend verstehen, sodass ich schließlich doch mit ihr mitgefiebert habe.

Die oftmals extrem kurzen Kapitel treiben die Handlung zusätzlich voran. Irgendwann möchte man das Buch kaum noch aus der Hand legen: nur noch ein kurzes Kapitel … und dann noch ein allerletztes.

Wer sich von der zunächst verwirrend komplexen Handlung nicht abschrecken lässt und gnadenlos abgründige Thriller mag, liegt mit „Totensee“ durchaus richtig.

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Totensee

Rezensionen von Kathie:

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Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1) von Emma Carroll

Ein gruseliges Abenteuer

Meine Töchter waren gleich magisch angezogen von dem ausdrucksstarken Cover. Das Buch war eine spannende Vampirgeschichte mit einer leicht düsteren, aber trotzdem kindgerechten Gruselatmosphäre. Ein wenig Humor lockert die unheimliche Stimmung immer wieder auf.
Als in Temstown merkwürdige Dinge auf einem Friedhof geschehen und ihr Freund Varney nach einem Biss in Gefahr gerät, müssen Mina, Buffy und Bella schnell handeln.

Dabei gibt es viele kleine Verweise auf bekannte Figuren und Geschichten aus der Welt der Vampire. Die drei Cousinen sind unterschiedlich und sympathisch und ergänzen sich mit ihren jeweiligen Stärken gut.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, die kurzen Kapitel passen gut zur Zielgruppe ab etwa 10 Jahren.
Auch für Erwachsene war das Buch noch unterhaltsam, ich hatte es in einem Rutsch gelesen.
Der Auftakt dieser Trilogie hat uns sehr gut gefallen, und wir sind neugierig auf die weiteren Abenteuer von Mina, Buffy und Bella.

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Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1)

Rezensionen von Kathie:

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Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova

Geheimnisvolle Atmosphäre

Es geht um die Schriftstellerin Elli, die sich in ein Haus im Wald zurückzieht und dort über ihre tschechischen Wurzeln, ihre Großmutter und verdrängte Erinnerungen nachdenkt. Eine alte Geschichte über die geheimnisvolle Viktorka führt sie schließlich nach Tschechien und immer tiefer in ihre eigene Vergangenheit.

Ich mag Geschichten, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben werden und nach und nach Geheimnisse ans Licht kommen. Auch die geheimnisvolle Atmosphäre und der angenehme Schreibstil haben mir gut gefallen. Es tauchen immer wieder Frauen auf, die in der Vergangenheit häufig falsch beurteilt oder zum Schweigen gebracht wurden, das fand ich sehr interessant.
Auch die Landschaft wurde sehr bildhaft und stimmungsvoll beschrieben und die märchenhaften und mystischen Elemente haben gut dazu gepasst. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Es war kein klassischer Pageturner, aber sehr atmosphärisch und emotional geschrieben.

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Im Licht des neuen Tages

Rezensionen von yellowdog:

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Nichts als heiße Luft von Yves Ravey

Ein spontaner Plan

Yves Ravey ist der Meister des Kurzromans. Nichts als heiße Luft hat den Hauch von Wenn der Postmann zweimal klingelt. Dazu gehören ein Loser, ein reicher Mann und eine Femme Fatal.
Noir-Elemente gibt es, aber ein Kriminalroman ist es kaum. Vorherrschend sind eine Stimmung, die sich aus der Situation heraus ergibt und ein nüchterner Ton des Icherzählers, der von Lakonie durchzogen ist.

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Nichts als heiße Luft