Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lesen=liebe:
Worst Pets Ever – Eingesperrt! von Matt Cosgrove; Eva Amores
Sehr lustig!
Worst Pets Ever ist die Nachfolger‑Reihe von Worst Week Ever, allerdings für jüngere Kinder ausgerichtet. Das Buch dreht sich um das Haustier des Protagonisten aus Worst Week Ever. Man muss die andere Reihe jedoch nicht kennen, um dieses Buch zu lesen. Der Textanteil ist gering; im Mittelpunkt stehen die Comics und Illustrationen, weshalb das Buch theoretisch schon für jüngere Kinder geeignet ist.
Mein jüngerer Sohn hat dieses Buch als Urlaubslektüre bekommen, und mein älterer Sohn den ersten Band von Worst Week Ever. Für meinen jüngeren Sohn (7) war der Comic aufgrund der vielen englischen und modernen Ausdrücke aber noch etwas zu schwierig. Schließlich hat sich mein älterer Sohn (9) das Buch geschnappt. Er war zwar in weniger als einer Stunde damit durch, dafür hat er es jeden Tag mindestens einmal gelesen. Er ist hellauf begeistert und hat mir viele Stellen daraus vorgelesen. Die Aktionen des Katers sind so witzig gezeichnet und geschrieben, dass er oft laut lachen musste.
Rezensionen von Barbara G.:
Disney Die Eiskönigin: Olafs liebste Gutenacht-Geschichten von Matt Cosgrove; Eva Amores
In diesem Band kommt Olaf aus der Eiskönigin voll zur Geltung. Er erlebt ganz unterschiedliche Abenteuer. Besonders passend fand ich gerade die Geschichte über seinen Sommertag. Auch die letzte Geschichte mit seinen Brüdern und die mit den Trollkindern war irgendwie witzig. Mit den anderen beiden Geschichten wurden wir nicht so recht warm; und irgendwie wird Olaf im Buch auch nicht so ganz einheitlich dargestellt.
Es verwunderte uns etwa, dass jemand im Schloss in gar nicht kannte; und dass Olaf das Konzept von Arbeit nicht kannte; dass der erste Ball seit Jahren stattfinden sollte (war der nicht in Teil 1?) und sie Olaf da schon kannten. Ich mag Sidestorys, aber sie müssen irgendwie zusammenpassen - bei Olaf passten so einige, die eine oder andere Ungereimtheit fanden wir dann doch. Trotzdem wieder schöne Bilder und manch lustige Story!
Rezensionen von Barbara G.:
Disney: Das große goldene Buch der Gute-Nacht-Geschichten von Walt Disney
Dieses Buch ist schon optisch ein wahrer Schatz! Der Goldschnitt ist wunderschön und gibt dem Buch gleich eine wertige Optik. Es ist ein richtig großes Buch mit ca. 20 Geschichten auf ca. 300 Seiten aus der Walt Disney Welt, wobei sich darunter genauso Charaktere der alten Klassiker finden wie neuere Geschichten.
Bambi geht dabei etwa auf Sternschnuppenjagd, Arielle auf Sternenbetrachtung, Simba auf Glühwürmchenfang, Dumbo lernt Timothys Familie kennen, Klopfer erlebt ein nächtliches Abenteuer, Puh erschrickt Ferkel mit seinem Geschnarche, Olaf erlebt eine besondere Zeit mit Trollkindern,... es sind ganz viele verschiedene Geschichten, eingehüllt in nächtliche Atmosphäre und tolle Bilder. Jede Seite hat bunte, farbenfrohe Illustrationen, ganz im Stil des jeweiligen Filmes. Von den ganz neuen Filmen ist nur Vaiana eingezogen (zählen die Eiskönigin und Rapunzel neu verföhnt noch als neu? Die wären auch drinnen) - sodass das Buch trotz der Neuausgabe auch ein wenig was nostalgisches hat. Es ist ein wenig, als würde man wieder in seine eigene Kindheit reisen mit dem Buch und den eigenen Kids ein Stück unserer eigenen Kindheit näher bringen - ein schöner Gedanke!
Rezensionen von Barbara G.:
Fußball Academy: Das große Fußball-Rätselbuch von Irene Margil
Ein vielseitiges Rätselbuch, das für unseren Sohn mit 9 gepasst hat, teils sogar ziemlich knifflig war, vor allem bei den eher deutschen Bezügen, weil er sich im deutschen Fußball nicht so auskennt - einfach aufgrund unseres Standorts in Österreich. Demensprechend wäre es cool gewesen, wenn diese weniger präsent gewesen wären.
Aber: Es gab genügend anderes auch. So hatte er viel Spaß und ganz unterschiedliche Aufgaben, unter anderem auch mathematische und naturwissenschaftliche wie die optische Täuschung. Ein cooles Rätselbuch!
Rezensionen von Barbara G.:
Kindheit in aller Welt von Yvonne Hergane
In diesem bunt gestalteten und vielfältigen Buch werden Geschichten aus dem Alltag von Kindern unterschiedlicher Regionen der Welt mit allem, was dazugehört, erzählt. Jede einzelne Geschichte ist dabei so kurz, dass sie auch perfekt für eine Gute-Nacht-Geschichte passt.
Die Kinder kommen über die Geschichten in Kontakt zu unterschiedlichen Sportarten, Gerichten, aber auch Bräuchen und Religionen; ja sogar Krankheiten und ihr Umgang damit werden thematisiert (zum Beispiel bei Ifo ifo!, wo es um Neurodermitis geht).
Die Geschichten selbst berwerten wenig, sie erzählen einfach nur. Im Anschluss an die jeweilige Geschichte gibt es aber auch mal sachliche Texte (die auch mal kritisch sein können wie über die Kolonialisierung), die auch spannende Fakten auspacken wie tiefste U-Bahn-Stationen, Bräuche rund Ums Essen oder Begrüßen,.... Auch Rezepte finden sich nach der Geschichte, wenn sie zur Geschichte passen, wie etwa für afghanische Teigtaschen.
Die Vorlesegeschichten bringen ganz unterschiedliche Kinder näher und sind dabei reich illustriert und einfach genug gehalten, um auch schon jüngere Kinder für andere Länder und Kulturen zu begeistern. Ein so wichtiges Thema - man kann nicht früh genug über den eigenen Tellerrand schauen!
Rezensionen von Tina:
Beth is dead von Katie Bernet
Vier Schwestern, ein Geheimnis
Als ich mit "Beth is Dead" begonnen habe, war ich sofort mitten in der Geschichte. Schon der Einstieg ist sehr intensiv: Beth, die scheinbar perfekte Schwester, wird tot im Schnee gefunden. Von diesem Moment an wollte ich unbedingt wissen, was passiert ist und vor allem, wer dafür verantwortlich sein könnte.
Die Geschichte dreht sich um vier Schwestern, die alle ihre eigenen Geheimnisse und Probleme haben. Während des Lesens wurde mir schnell klar, dass jede von ihnen ein mögliches Motiv haben könnte. Genau das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht. Mit jedem Kapitel kamen neue Informationen ans Licht, die mein Bild der Figuren immer wieder verändert haben. Ich habe ständig versucht, Hinweise zu sammeln und mir meine eigene Theorie zusammenzubauen.
Besonders gefallen hat mir, wie unterschiedlich die Schwestern dargestellt werden. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Wünsche und Konflikte, wodurch die Geschichte sehr lebendig wirkt. Gleichzeitig merkt man, dass sie trotz aller Spannungen eine Familie sind, die durch Beths Tod komplett aus dem Gleichgewicht gerät. Diese Mischung aus Familiendrama und Thriller fand ich sehr gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen, wodurch ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich und spannend, weil man immer wieder neue Einblicke bekommt. Gerade diese verschiedenen Blickwinkel haben dafür gesorgt, dass ich mir nie ganz sicher war, wem ich wirklich trauen kann.
Das Cover ist eher schlicht gestaltet, passt aber gut zur düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre der Geschichte. Es spiegelt die Grundstimmung des Thrillers wider, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Insgesamt hat mir "Beth is Dead" gut gefallen. Es ist ein spannender Thriller mit vielen Wendungen und interessanten Figuren, der zeigt, dass hinter einer scheinbar perfekten Familie oft mehr Geheimnisse stecken, als man zunächst denkt.
Rezensionen von Barbara G.:
Vier Viertel und ein Haufen Chaos 1: Ein Zuhause für Loki von Constanze von Kitzing; Cally Stronk
Mir hat die Geschichte so gut gefallen! Ich fand so schnell ins Buch und fühlte so mit- ich selbst durfte auch nie ein Haustier wegen Allergien haben (jetzt haben wir welche). So geht es auch dem Mädchen, das auch von einem Hund träumt (wortwörtlich). Und dann wird ein Hund der Schule ausgesetzt mit Schild.
.. Chaos vorprogrammiert.
Die Geschichte ist witzig und spannend, und das blieb es auch, weil das eine oder andere nicht vorhersehbar war. Auch grafisch gefiel mir das Buch! Bunt und aufgeweckt wirkte auch die Schrift, aber auch die Bilder. Jedenfalls empfehlenswert!
Rezensionen von Barbara G.:
Die Schule der magischen Tiere Beschäftigung: Das große Abc-Lernheft von Margit Auer; Nikki Busch
Mein Jüngster ist großer Fan der Reihe und hat sich gut selbstständig mit dem Buch beschäftigt. Er ist jetzt in der 1.Klasse. manches fiel im leicht und machte ihm viel Spaß, anderes war für ihn gar nicht so leicht, weil er es anders gelernt hat. Für ihn beginnt etwa die Eule nicht mit E, sondern mit Eu, die Schildkröte nicht mit S, sondern mit Sch.
Nun gab es aber mehrere Aufgaben, wo man Anfangsbuchstaben der Tiere zu einem Lösungswort zusammensetzen musste. Das fiel ihm ziemlich schwer- dass er dann einmal auch den Namen, der die Lösung war, nicht kannte, weil er noch nie einen Detlef getroffen hatte, auch nicht in Büchern, machte es nicht leichter. Außerdem las er wenn sehr genau und hat deshalb sich auch der Übung zu b/p auch nicht gleich ausgekannt, weil da die Burg versehentlich zu einer Burb wurde und er da nicht wusste, was gemeint war. Beim G gab es auch ein Rätsel mit Anfangsbuchstaben, da war als Hinweis vermute ich ein Pfeil zu den Tupfen gemalt, er glaubte dann es sei der Schwanz gemeint und kam auch nicht gleich allein auf die richtige Lösung. Viele andere Seiten wieder waren gar kein Problem, manche waren für ihn schon recht leicht, wie das T ausmalen oder die Schwungübungen. Er hatte oft viel Spaß, war aber auch zwischendurch ziemlich gefrustet, dass er nicht alles ganz alleine geschafft hat. Die Siete mit den Uhrzeiten hat er zum Beispiel dann gamz ausgelassen, weil er sich das nicht selbst zugetraut hat.
Ich finde jedenfalls die einzelnen Seiten sehr bunt und auch nicht überladen. Auch, dass das Thema "Schule der magischen Tiere" immer wieder durchkam und es auch Seiten zu "die mag ich besonders gern!" oder "das mag ich" gab, hat uns gut gefallen. Es ist ein schönes Beschäftigungsbuch, dass bei uns mit Begleitung dann auch gut funktioniert hat.
Rezensionen von Barbara G.:
Die Zauberkicker, 9, Freundschaftsspiel! von Christian Gailus
Beim re-read von Band 8 vor diesem Band merkte ich, dass Band 8 meinem Sohn weniger gefallen hat als mir - bei dem Band war das dann ganz anders. Er hat wieder alles, was ihn von den Zauberkickern so begeistert hat und konnte ihn gut abholen!
Mit Band 9 der Zauberkicker geht es wieder nach Tannwald.
Es lohnt sich natürlich, mit Band 1 zu starten, für Neueinsteiger gab es aber auch ein kurzer "was bisher geschah", sodass man problemlos wieder einsteigen konnte. Tannwald ist ein Internat für Fußballkids, man könnte meinen wie jedes andere, aber es gibt eine Besonderheit, von der selbst am Internat kaum jemand etwas ahnt. Maskottchen bewachen die Schule und helfen einzelnen Schüler:innen, geben ihnen Tipps und stehen ihnen zur Seite. Nun soll an dieses Internat eine Gruppe französischer Austauschschüler:innen kommen. Das Problem: So gut können alle noch nicht Französisch und die Kommunikation und das Miteinander fällt schwer. Auch auf dem Feld merkt man das. Dennoch soll ein Turnier mit einer gemischten Mannschaft stattfinden. Ob das gelingt?
Ich fand, der Band wurde der Reihe wieder voll gerecht. Die Maskottchen bekamen wieder mehr Raum als in den vorherigen Bänden, die Dynamik der Gruppe und damit verbunden die Themen Teamgeist und co passten sich in die Vorgängerbände ein und bekamen ausreichend Platz. Auch die Illustrationen dazwischen gefielen uns gut und machten Lust, immer weiterzulesen. Auch geht vom Zeilenabstand und der Dicke des Buches das Selbst lesen auch für meinen Sohn bereits gut - er ist mit seinen 9 Jahren mit dem Buch zwar noch ein wenig beschäftigt mit gut 100 Seiten, aber es ist schaffbar und durch die Kapitel kann man gut Pausen machen. Ich mag die Reihe sehr, weil sie Fußball mit Magie verbindet, Freundschaften untereinander genügend Platz einnehmen und Teamgeist gut transportiert wird!
Rezensionen von Shilo:
Mama mag keine Spaghetti von Tessa Hennig
Zwischen Hochzeitschaos, Toskana und neuen Wegen
Manchmal reicht ein anderer Ort aus, damit festgefahrene Gefühle wieder in Bewegung kommen. Genau das passiert während der Hochzeitsvorbereitungen in der Toskana. Zwischen vielen kleinen Missverständnissen, familiärem Durcheinander und italienischer Lebensfreude entwickelt sich eine Geschichte, die oft zum Schmunzeln bringt, aber auch nachdenkliche Augenblicke bereithält.
Hanna wirkt an vielen Stellen verletzlich und manchmal auch etwas hilflos. Vieles, was sie denkt oder tut, passt zu ihrer Situation. Die Begegnungen mit der deutlich jüngeren neuen Partnerin ihres Mannes sorgen immer wieder für kleine Spannungen, die glaubwürdig beschrieben sind. Gleichzeitig lockern Gina und ihre offene Art viele Situationen auf. Mit ihrer herzlichen Art bringt sie immer wieder Ruhe in das ganze Durcheinander.
Die Toskana passt einfach gut zu dieser Geschichte. Die Hochzeitsvorbereitungen, das gemeinsame Essen und die vielen kleinen Missverständnisse sorgen immer wieder für unterhaltsame Szenen. Mal wird es lustig, dann wieder etwas ernster. Genau dieser Wechsel hält die Geschichte lebendig und macht das Weiterlesen leicht.
Die Geschichte zeigt, dass auch nach einer großen Enttäuschung noch vieles möglich ist. Dabei stehen nicht nur Liebe und Familie im Mittelpunkt, sondern auch der Mut, den eigenen Weg neu zu finden. Humor, leise Gefühle und das italienische Lebensgefühl passen gut zusammen und tragen die Geschichte bis zum Schluss. Viele Figuren bleiben im Gedächtnis, weil sie Ecken und Kanten haben und nicht perfekt wirken. Am Ende bleibt ein warmes Gefühl zurück. Dafür gibt es von mir sehr gern fünf Sterne.











