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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Cellissima:

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Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1) von Emma Carroll

Vampire in Temstown

Die letzte Vampir-Epidemie in Temstown liegt schon zwanzig Jahre zurück.
Dann dann ist eines Tages das Grab einer jungen Schauspielerin, die auf der Bühne zusammenbrach und starb, plötzlich leer. Und es sieht so aus, als ob sie daraus ausgebrochen wäre! Es kann sich also nur um einen Vampir handeln.

Und tatsächlich folgen schnell Vampirangriffe.
Als ihr Freund Varney von dem Vampir gebissen wird, beschließen die Cousinen Mina, Buffy und Bella, Varney zu retten und Temstown von der Vampir-Epidemie zu befreien. Der Arzt möchte Varney studieren, um seine Karriere voranzutreiben, und sein Herz mit einem Weißdornpfahl durchbohren, da er nun ebenfalls zum Vampir wird und das die einzige Möglichkeit zu sein scheint, die Vampire zu bekämpfen. Die Mädchen wollen dies jedoch nicht zulassen und suchen nach einer anderen Lösung. Sie finden ein uraltes Buch, in dem steht, dass die Heilung von Vampiren möglich ist - und dass Frauen, die bisher nur von einem Medizinstudium träumen konnten, Erfolg in der Wissenschaft haben können ...
Doch die entscheidenden Seiten des Buches sind leer - und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ...
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Nachdem "Nacht über Frost Hollow Hall" schon toll war, waren wir sehr gespannt auf "Dracula & Töchter" und freuten uns sehr darauf. Und wir wurden nicht enttäuscht - es war tatsächlich ein Highlight!
Das Cover passt perfekt zur Geschichte.
Emma Carrolls Schreibstil ist toll, er lässt sich absolut angenehm und flüssig lesen. Es gibt viele recht kurze Kapitel. Das Buch eignet sich perfekt sowohl zum Vorlesen als auch zum Selbstlesen, durch die Kapitellänge auch zwischendurch oder abends vor dem Einschlafen im Bett - wobei man dieses Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen kann! Es ist so spannend und gut, dass man es am liebsten in einem Rutsch lesen möchte, weil man unbedingt erfahren möchte, wie es weitergeht. Es geht schon Schlag auf Schlag, die Geschichte hat viel Spannung, Gefahr - und damit natürlich auch Tempo. Für Kinder, die ruhige, langsame Geschichten mögen, ist es also die falsche Wahl. Wir haben es geliebt, und es passt auch einfach perfekt.
Die Geschichte ist extrem atmosphärisch und bildhaft, mit einer düsteren, gefährlichen, mysteriösen Grundstimmung. Auch dies hat uns sehr gefallen.
Auch die Figuren sind absolut gelungen. Toll finde ich hier gerade für Mädchen, dass v.a. diese drei Mädchen, daneben auch etwas ihre beiden Mütter, im Mittelpunkt stehen. In allererster Linie geht es aber zumindest in diesem Auftaktband um Mina, Buffy und Bella. Kinder lernen, dass Freundschaft usw. nichts mit Klassenunterschieden, Geld und dergleichen zu tun haben und dass diese Dinge dafür völlig irrelevant sind. Gerade für Mädchen finde ich auch den Fokus auf Frauen in der Medizin bzw. generell in der Wissenschaft toll, wenn man bedenkt, wie unterrepräsentiert Frauen in Medizin, Jura, generell in der Wissenschaft jedenfalls in Führungspositionen auch heute noch sind, dass der Frauenanteil immer noch erhöht werden muss etc.
Generell ist es super, dass hier mutige, starke, selbstbewusste und tolle Mädchen und Frauen im Mittelpunkt stehen! Und diese Mädchen und Frauen setzen sich gegenüber den Männern durch.
Es gibt überraschende Enthüllungen und Wendungen, nichts ist vorhersehbar, sodass es wirklich bis zum Schluss absolut spannend bleibt.
Der Fall bzgl. dieser Schauspielerin wird in diesem Auftaktband geklärt und gelöst, sodass dieser erste Band quasi in sich geschlossen ist und man ihn durchaus auch nur einzeln lesen könnte, ohne zwingend die ganze Trilogie lesen zu müssen - aber ich glaube kaum, dass irgendjemand diese Reihe nach diesem Auftaktband abbrechen wird! Dafür ist sie einfach viel zu gut. Wir sind richtig gespannt auf die beiden noch folgenden Bände und würden diese am liebsten sofort lesen.
Und die Geschichte hat auf jeden Fall das Potenzial für mehrere Bände! So ist die Abstammung der Kinder höchst spannend. Wir würden gerne etwas, am liebsten auch viel, über den Großvater erfahren, auch über die Mütter der Kinder, über ihre Heimat; vielleicht reisen sie ja auch noch hin?! Im ersten Band erfuhr man nur das Nötigste. Das hat absolut gereicht, macht die Leser aber auch extrem neugierig. Wir denken und hoffen, dass in den Folgebänden in dieser Hinsicht noch was kommen wird.
Einziger Kritikpunkt ist vielleicht das empfohlene Lesealter: ab 10. Das halte ich für oftmals zu früh, da ich nur wenige Kinder kenne, die so eine Geschichte in diesem Alter schon lesen können und wollen. Sie ist wirklich düster und gruselig durch die Thematik und Handlung. Aber hier ist jedes Kind verschieden ... ich persönlich würde das empfohlene Lesealter etwas anheben, jedenfalls gerade bei jüngeren Kindern aber empfehlen, das Buch erst mal selbst (an)zulesen und dann zu entscheiden, ob man es dem Kind schon zum Vorlesen oder Selbstlesen gibt oder ob man lieber noch etwas wartet damit.
Wenn es aber passt, dann kommen kleine und große Gruselfans aber voll auf ihre Kosten! Es ist das perfekte Buch für den Herbst und Winter, gerade jetzt vor Halloween oder auch im November.
Auch ich als Erwachsene fand das Buch richtig spannend und gut, konnte und wollte es ebenfalls nicht mehr aus der Hand legen. Wir haben es zusammen verschlungen.
Absolute Leseempfehlung!

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Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1)

Rezensionen von Danislesestube:

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Ashturia von Naomi Huber

Tolle Fortsetzung einer grandiosen Fantasy Reihe

Kennt ihr das auch? Ihr habt eine Buchreihe „zu Ende“ gelesen, habt damit gedanklich abgeschlossen und schwelgt noch eine Weile in der von Menschenverstand erschaffenen Welt. Die Bücher seht ihr von da an in eurem Regal liegen und denkt immer wieder gerne zurück als ihr den ersten Teil gelesen habt.

So erging es mir unter anderem mit Ashturia. Eine meiner liebsten Buchreihen, die sogar einen Ehrenplatz in meinem Wohnzimmer hat.
Und nun, gibt es einen vierten Teil. Die Abenteuer von Trina und Liam sind eigentlich vorbei. Beide haben viel erlebt und sogar für Nachwuchs gesorgt. Raya, die Tochter der beiden ist zum Glück weder eine 1:1 Kopie ihrer Mutter, noch ein nerviges junges Mädchen, welches die Welt entdecken möchte und sich prompt verliebt. Naomi Huber dafür gesorgt, dass sie über ausreichend Vernunft und Intelligenz verfügt. Aber trotzdem, reicht das und ein Thronfolger aus, um ein ganzes Buch zu füllen, ohne aus dem Takt zu geraten, welcher bereits seit drei Büchern besteht? Nun.
Der Einstieg wurde recht einfach gehalten. Was ist seit dem Ende von Teil drei passiert und wie ging es weiter? Ein paar kurze Ausflüge in die Vergangenheit um alle auf den aktuellen Stand zu bringen. Dann geht es aber wirklich in ein neues Abenteuer. Mit einer neuen Protagonistin. Denn, Trina und Liam sind zwar immer noch da, haben aber größtenteils ihren eigenen Handlungsstrang. Was gut ist, so kann sich Raya mit ihrem Begleiter Elnor und Fecyre (unsere liebenswerte Drachin) relativ ungestört der neuen Aufgabe widmen. Bis diese jedoch erfüllt werden kann, erwartet die beiden ein übersichtliches aber gut gefülltes Abenteuer. Natürlich haben andere Personen wenig Lust, dass der Thronfolger seine Aufgabe erfüllen kann, so kommt es dazu, dass sich unser Dream-Team zur Wehr setzen muss. Auf ihre ganz eigene Art und Weise. Auch hier schwimmt die Autorin im Wohlfühlpool, den sie sich mit den ersten drei Büchern aufgebaut hat. Es gibt viel Neues, genauso wie Altbewährtes. Raya und Elnor entwickeln sich gemessen an den Erlebnissen gut weiter. Natürlich kommen sich die beiden irgendwann näher. Aber nicht sofort, schon gar nicht stürmisch. Sehr subtil und erst gegen Ende ist es nicht mehr nur offensichtlich, dass die beiden etwas mehr füreinander empfinden. Trina und Liam sitzen zum Glück nicht nur auf ihrem Thron herum, sondern bereiten sich auf die große Tagung der Regierenden vor. Es wird gegen Mitte des Buches angedeutet, dass eventuell etwas schiefgehen kann.
Und sonst so? Wieder tolle Beschreibung des Umfeldes. Es wird fleißig Reaka getrunken. Ruhige Momente laden zum Entspannen ein, rasante Momente wiederum zum Mitfiebern. Natürlich gibt es auch Stellen, die etwas überraschend kamen, aber zum Glück kein Plottwist Feuerwerk.
Meine angedeuteten Sorgen waren umsonst. Teil vier schließt nahtlos an die ersten Bücher an und führt die Geschichte rund um und in Ashturia logisch weiter. Ob ein fünfter Teil sinnvoll ist weiß nur die Autorin.

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Ashturia

Rezensionen von Bücher-Queen:

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ADHS Tools für Frauen - zwischen Reizflut, Chaos und Leichtigkeit von Jana Lindauer

Praktisch und unkompliziert

Das Buch ist angenehm verständlich geschrieben und man kann die Tipps direkt ausprobieren. Besonders gut gefällt mir, dass man nicht alles der Reihe nach lesen muss, sondern einfach bei dem Thema einsteigen kann, das gerade aktuell ist.

Viele Ideen sind simpel, aber genau dadurch im Alltag gut umsetzbar.

Für mich definitiv ein Buch, in das man immer wieder reinschauen kann.

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ADHS Tools für Frauen - zwischen Reizflut, Chaos und Leichtigkeit

Rezensionen von v_im_wunderland:

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Theo in Golden von Allen Levi

ein tolles ruhiges Buch

Ich fand die reduzierte Art und Weise des Covers sehr ansprechend, da es nicht an alte Klassiker erinnert hat. Auch die Geschichte ist ruhig und Fokussiert auf das Wesentliche. Denn es geht um Theo Der nach Golden kommt. Dort findet er in einem Café Ganz viele Porträts. Der in Golden lebenden Anwohner.

Diese Porträts kauft er und schenkt sie dem porträtierten zurück. Dabei erfährt er oft die Geschichten der Anwohner und taucht in diese ein. Wir begleiten Theo auf seine Begegnungen in Golden. Und lernen viel über die Menschen, die dort wohnen. Aber nicht so viel über Theo. Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und es hat mich direkt in diese Welt von Golden aufgenommen. Ich mag Bücher Ändere die nicht so schnell sind und entschleunigend sind. Dieses Buch ist eines davon und ich kann es sehr empfehlen. Ich würde sicherlich noch weitere Bücher von diesem Autor lesen.

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Theo in Golden

Rezensionen von v_im_wunderland:

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Leuchtende Schatten von Iris Wolff

sehr gut

Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht und hatte deshalb noch keine Vorahnung oder Erwartung an dieses Buch. Jedoch wurde ich sehr positiv überrascht und kann dieses Buch absolut empfehlen. Denn es handelt von einer Freundschaft, die ganz besonders ist. Denn die beiden jungen Frauen und die es geht kommen aus 2 unterschiedlichen Familien und schaffe mich dennoch eine ganz besondere Freundschaft zwischen beiden Gedeihen zu lassen.

Dieses Buch spielt im Setting des zweiten Weltkriegs in Siebenbürgen. Dabei werden die großen Themen des Krieges behandelt wie Verlust. Der Schreibstil ist sehr poetisch und angenehm zu lesen und er nimmt einen einfach mit. Das Buch über diese Zwei Frauen hat mich sehr bewegt und tiefgründig beeindruckt. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und werde sicherlich jetzt auch noch andere Bücher der Autorin lesen.

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Leuchtende Schatten

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Über der Brandung von Franziska Jebens

Am besten direkt am Meer lesen!

Die namenlose Protagonistin entscheidet am Flughafen spontan wohin sie fliegt: nach Athen. Dort am Flughafen trifft sie auf Dita, die ihr den Tipp gibt, auf Kefonisi nach Hera, ihrer Tante, zu fragen. Der Ort wäre perfekt für sie. Nachdem am Hafen von Kefonisi ein Taxi sie nicht zu Hera bringen will, sie immerhin auf dem Moped ein Stück weit mitgenommen wird, ist sie sich ihrer Sache nicht mehr sicher.

Sie sehnte sich zwar nach dem Ende der Welt, aber so?

Sie landet abgelegen und nur durch einen Wanderweg erreichbar, in einem kleinen Häuschen direkt am Meer. Hera erwartet sie schon. In den nächsten Tagen sieht sie ausser Hera und der Ziege Meltemi kaum jemanden und sie lebt ein Leben am Meer mit fast nichts.

In den Wochen darauf lernt sie den Segler Yannis, Heras Freundinnen und den Schweden kennen. Somit wären alle Figuren bereits erwähnt. Die namenlose Erzählerin wird im Laufe der Geschichte zu Nea. Der Name, übersetzt mit "Die Neue" passt ihr gut. Namen und Orte sind irgendwie nicht wichtig, so bleibt auch der Schwede immer nur "Der Schwede". Die Charaktere sind fast alles Aussteiger*innen, die auf der kleinen Insel mit Wenigem zufrieden sind.

Die Ruhe, die auf der Insel gesucht wird, wird im Roman deutlich hervorgehoben. Das ruhige Leben auf der Kykladeninsel hebt sich ab vom Trubel der Grossstadt, aus der Nea kam. Es geht um Entschleunigung und um in der Ruhe, weit weg von der (übertrieben gesagt) Zivilisation, zu sich zu kommen.

Das bringt die Autorin sehr deutlich rüber. Ebenso auch, dass es sich bei "Über der Brandung" um einen Roman handelt, in der es um die Kraft der Freundschaft geht, ausgelebt nach alten Traditionen. Es ist ein Roman, der vielen Leserinnen vielleicht zu ruhig und zu handlungslos ist. Man sollte die stille und naturverbundene Atmosphäre an der Ägäis-Küste schon mögen und es schadet wahrscheinlich auch nicht, wenn die Leserschaft nicht allzu jung und bereits jenseits der Dreissig ist.

Mir hat "Über der Brandung" gut gefallen. Der Schreibstil, das Setting, der Plot: schön. Bei der Bewertung fehlte gar nicht viel für fünf Sterne. Vielleicht war es mir ein bisschen zu klischeehaft, dieses "Plötzlich ist alles gut"-Feeling. Nichts gegen Kräuterheilkunde und Mystik, aber vielleicht war es gerade diese Kombination, die mir dann doch ein Mü zu viel war. Dafür empfand ich es total nachvollziehbar, wieso Nea aus Deutschland geflüchtet ist.

Meine Lieblingsfigur war eindeutig Meltemi: die einen haben Katzen, die andern Ziegen. Ich kann mir Nea und Meltemi, nebeneinander auf dem Steg liegend so gut vorstellen. Herrlich!

Auf jeden Fall habe ich jetzt grosse Lust, auch Jebens vorherigen Roman "Immer am Meer entlang" zu lesen.

Fazit: Wenn ihr könnt: liest dieses Buch am Meer! Die griechische Ägäis wäre dann noch das Nonplusultra.
4 Sterne.

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Über der Brandung

Rezensionen von carola1475:

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DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe

Atmosphärisch und spannend

Die Berliner Anwältin Luca geht nachts einer ungewöhnlichen Beschäftigung nach. Sie bricht bei boshaften Menschen ein, die straflos mit ihren Vergehen davon gekommen sind und hinterlässt außer einem Gänseblümchen etwas, was diesen Leuten die Sicherheit nimmt, dass ihr Handeln auch in Zukunft ohne Konsequenzen bleiben wird.

Doch plötzlich hängen in der ganzen Stadt Plakate, die sich für Luca wie Drohungen lesen. Wer dreht den Spieß um und bringt ihre ganze Existenz in Gefahr?

Durch Lucas Ich-Perspektive lerne ich die junge Frau gut kennen und teile ihre Gedanken und Gefühle. Da gibt es ein nicht verarbeitetes Trauma, das mit ihrer Jugend zu tun hat, von der in einem zweiten Handlungsstrang ebenfalls in Ich-Perspektive erzählt wird und wodurch Lucas Entwicklung und Beweggründe allmählich klar werden.

Melanie Raabe schreibt bildhaft und eindringlich, die Geschichte fesselt von Beginn an und ich habe mit gerätselt, wer ihr Feind und was seine Motivation ist. Wie Luca war ich mir lange nicht sicher.
Die Figuren sind überzeugend ausgearbeitet, sie sind interessant und erscheinen authentisch, besonders Luca ist ein tiefgründiger und psychologisch schlüssiger Charakter.

Mit seinen unerwarteten Wendungen und einer beklemmenden Atmosphäre hat mir der spannende Thriller um Vertrauen, Geheimnisse und ein bedrohliches Katz-und-Maus-Spiel sehr gut gefallen und mich bestens unterhalten. Wieder ist Melanie Raabe ein lesenswerter Roman gelungen. Das dunkel gehaltene Cover passt perfekt zum Buch.

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DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören

Rezensionen von clematis:

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Sommer im Seehaus von Eva Grübl

Freiheit

Katharina erkrankt mit 66 Jahren an Demenz, es ist Manuel, ihr Enkelsohn, der die Veränderungen als Erster bemerkt. Ihre drei Töchter haben kaum Kontakt zueinander und müssen nun überlegen, wie sie mit der fortschreitenden Krankheit ihrer Mutter umgehen sollen. Ein Treffen im Ferienhaus am Wolfgangsee, wo die Familie glückliche Tage erlebt hat, bringt ungeahnte Tatsachen aus der Vergangenheit ans Licht.

Nicht nur die Demenz beraubt Katharina ihrer gewohnten Freiheit, auch in jungen Jahren ist Freiheit ein ganz großes Thema.

Berührende und einfühlsame Worte wählt Schriftstellerin Eva Grübl, um die Demenzerkrankung von Katharina den Lesern anschaulich und ohne Effekthascherei näherzubringen. In den ersten Kapiteln lernen wir die wesentlichen Figuren kennen, erfahren, wie Katharina ihre Vergesslichkeit einerseits dem Alter zuschreibt, andererseits mit Kalendereinträgen und Merkzetteln geschickt vor anderen verbirgt. Aber nicht nur die sympathische Großmutter leidet unter Problemen, auch ihre Töchter kämpfen mit kleineren Alltagssorgen und schwerwiegenderen Problemen, wodurch der siebzehnjährige Manuel früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen muss. Je weiter wir in diese taktvoll erzählte Geschichte eintauchen, umso mehr tun sich verblüffende Neuigkeiten auf, die Stück für Stück verstehen lassen, warum jede einzelne Person zu der geworden ist, die sie ist, warum die Familie im Laufe der Zeit so auseinandergedriftet ist. Der Wechsel zwischen den Zeiten, die Szenen in der DDR, die Authentizität aufgrund eingehender Recherche, die Puzzlesteine sind ausgewogen ausgelegt und verleihen dem eher ruhigen Roman eine ganz besondere Spannung.

Natürlich bleiben gegen das Ende hin einige Fragen offen, welche nun meine Neugier wecken, wie es beim „Wiedersehen im Seehaus“ wohl weitergehen wird. Absolute Leseempfehlung, wenn man sich für Demenz, Familiengeheimnisse und das Leben in der DDR in den 1970er/1980er-Jahren interessiert!

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Sommer im Seehaus

Rezensionen von Shilo:

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Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova

Die Geschichte einer vergessenen Frau

Die Handlung dieses Romans entwickelt sich in einem ruhigen Tempo und lässt den Figuren viel Raum. Elli Hajek zieht sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus im böhmischen Wald zurück. Dort beschäftigt sie sich immer mehr mit Viktorka, von der ihre tschechische Großmutter erzählt hat. Je mehr Elli über sie herausfindet, desto stärker wird auch ihre eigene Vergangenheit zum Thema.

Je weiter Elli in Viktorkas Leben eintaucht, desto mehr Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Frauen werden sichtbar. Trotz der unterschiedlichen Zeiten verbindet die beiden mehr, als zunächst zu erkennen ist. Beide müssen ihren eigenen Weg finden und sich mit Dingen auseinandersetzen, die lange verdrängt oder von anderen beurteilt wurden. Dadurch bekommt die Handlung mehr Tiefe, ohne dass sie ständig im Vordergrund stehen muss.
Der böhmische Wald wird sehr anschaulich beschrieben und bekommt dadurch seinen eigenen Platz im Roman. Farn, Wege und das Wasser konnte man sich beim Lesen gut vorstellen. Gleichzeitig hat dieser Ort etwas Geheimnisvolles, das gut zu Viktorkas Leben passt.
Ellis persönliche Suche fand ich ebenfalls interessant. Eigentlich möchte sie in dem abgelegenen Haus an ihrem Buch arbeiten. Stattdessen kommt sie immer mehr ihrer eigenen Vergangenheit näher. Ihre Reise nach Tschechien wird dadurch zu mehr als einer Suche nach Viktorkas Wahrheit. Dabei geht es immer wieder um alte Erinnerungen, die eigene Herkunft und das, was man lange hinter sich lassen wollte.
Die Handlung wird eher ruhig erzählt und ist stellenweise märchenhaft. Manches erschließt sich erst nach und nach. Das langsame Tempo hat für mich meistens gut gepasst, auch wenn es zwischendurch etwas zügiger hätte sein dürfen.
Gut gelungen ist außerdem, dass Frauen und ihre Lebenswege eine wichtige Rolle spielen. Dabei zeigt sich auch, wie wenig Frauen früher selbst über ihr Leben bestimmen konnten und wie schnell andere über sie urteilten, wenn sie nicht den Vorstellungen ihrer Zeit entsprachen. Dadurch bekommt Viktorkas Leben eine größere Bedeutung und bleibt nicht nur ihre persönliche Geschichte.
Am Ende bleibt vor allem ein ruhiger und nachdenklicher Eindruck zurück. Nicht jede Stelle hat mich gleich stark erreicht, aber die Verbindung von Elli und Viktorka, der böhmische Wald und die Fragen nach Herkunft und Freiheit haben mir gut gefallen. Ein Roman, für den man sich Zeit nehmen sollte und der noch ein wenig zum Nachdenken einlädt. 4 Sterne.

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Im Licht des neuen Tages

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Mit dem ersten Licht von Florian Knöppler

Einfühlsames Coming-of-Age

"Mit dem ersten Licht" ist ein Buch, das eine spezielle Stimmung braucht beim Lesen. Es ist ein ruhiges, einfühlsames Buch, wir kommen nah an einen Jugendlichen ran, beobachten und erleben die Welt aus seinen Augen, die Treffen mit Freunden, die herausfordernde Situation in seiner Familie, die Annäherung an das Mädchen Laura.

Es ist kein Buch, das von Spannung oder schnellen Handlungen lebt, sondern eines, das dazu einlädt, innerlich ruhig zu werden und sich mit dem jungen Mann zu verbinden, tief mitzufühlen und sich dabei verbunden zu fühlen.... oder auch etwas Neues zu lernen über die Gefühle von Entfremdung, Anders-Sein, Sich-Unverstanden-Fühlen und dann doch wieder Momenten der zarten Verbindung, die so vielen Heranwachsenden vertraut sind.

Ich empfehle das Buch jenen, die gerade in sich die Ruhe und Tiefe spüren, sich darauf einzulassen und dafür mit einem zarten, einfühlsamen Leseerlebnis belohnt zu werden.

Wer hingegen gerade Spannung, schnelle Unterhaltung und Tempo sucht, ist mit anderen Werken besser beraten.

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Mit dem ersten Licht