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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gabiliest:

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Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer

Verlöschendes Leben


Die bekannte, vielfach preisgekrönte amerikanische Autorin Ann Packer hat mit ihrem Roman “Ein unerhörter Wunsch” ein bewegendes Buch über die Endlichkeit des Lebens und die Zumutung der Sterblichkeit geschrieben. Das stimmungsvolle Hardcover täuscht, hier wird keine idyllische Strandszene abgebildet, sondern der letzte Wunsch einer Sterbenden, das Meer noch einmal zu sehen.

Claire hat Krebs im Endstadium, sie ist austherapiert. Schon Jahre lang kümmert sich ihr Mann Eliot liebevoll um sie, begleitet sie durch unsagbare Schmerzen und durch einen Alltag, der unbeeindruckt von einzelnen Schicksalen unerbittlich weiterläuft. “Drei bis sechs Monate” hat die Frau vom Hospiz gesagt, aber wer weiß das schon? Eliot würde gerne die ihnen noch verbleibende Zeit abschätzen können, wissen, wie lange das Leiden noch dauert und wie lange er noch in der Pflegesituation durchhalten muss. Doch Claire hat einen unerhörten Wunsch: Sie will ihre letzten Tage nicht mit Eliot, sondern mit ihren Freundinnen Holly und Michelle verbringen.

Ann Packer beschreibt die Situation der Protagonisten feinfühlig und empathisch, aber immer unspektakulär. Die Autorin beobachtet, doch die Lesenden werden trotzdem in dieses furchtbare Geschehen verstrickt. Claire, die immer schwächer und schwächer wird; Eliot, der sich in seinem eigenen Haus nicht mehr willkommen fühlt, der daran zweifelt, ob seine Pflege bisher gut war oder doch nur zufriedenstellend; dessen Umgebung Claires Wunsch nicht verstehen kann und der selbst nur ein Ziel hat: die Zeit, die noch bleibt, mit Claire zu verbringen und sie zu beschützen. Doch Eliot sei ein gutmütiger Klops, sagen Claires Freundinnen. Claire flieht vor seiner Fürsorge, denn damit erlaubt er ihr aus Furcht nicht mehr die letzten kleinen Freuden, die sie noch genießen könnte. Claire wünscht sich eine weibliche, fürsorgliche Sterbebegleitung, die auch ein Lachen ermöglicht. Wie soll Eliot mit dieser Einstellung umgehen?

“Ein unerhörter Wunsch” ist ein Roman, bei dem man weinen darf, vielleicht über das Schicksal Claires, vielleicht darüber, dass man selbst einen geliebten Menschen verloren hat, und über die Unausweichlichkeit des Todes. Der unaufhaltsame Verfall der todkranken Claire bestürzt, ihre unerträglichen Schmerzen machen tief betroffen. Während des Lesens hätte ich mir für Claire gewünscht, dass das unausweichliche Ende schneller gekommen wäre, dass sie nicht alle Stadien des Verfalls hätte durchmachen müssen. Doch ist oft Claire die Starke, die versucht, über ihr Leben zu bestimmen und Eliot trotz seiner unverbrüchlichen Liebe zu schonen. Viele Gedanken drängen sich auf: Soll Eliot noch einmal heiraten? Claire, die das zur Sprache bringt, ist unsicher. Was wird Eliot ohne Claire machen, wie wird er sein Leben ausfüllen, wie einen neuen Sinn finden?

Ann Packer hat mit “Ein unerhörter Wunsch” einen großartigen Roman geschrieben, der beim Lesen schmerzt, der berührt und mit seiner klaren Sprache tief beeindruckt. Der Übersetzung aus dem Englischen durch Patricia Klobusiczky ist es gelungen, Empathie und Leid auf eine Weise in die deutsche Sprache zu übertragen, dass die bedrückende Atmosphäre, die Hilf- und Hoffnungslosigkeit, die gelebte Trauer und die große Liebe der Eheleute zueinander spürbar und erlebbar werden. Das Buch steuert von Anfang an auf ein bitteres Ende zu, das die Lesenden als Zuschauer auch mit dem Herzen begleiten. Dieser Roman, der so eindrücklich das Verlöschen des Lebens thematisiert, verdient eine besondere Leseempfehlung und eine Bewertung mit fünf Sternen.

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Ein unerhörter Wunsch

Rezensionen von ekiam:

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EXIT® - Das Spiel: Das Haus der Rätsel von Inka Brand; Markus Brand

Perfekt für Einsteiger und junge Detektive

Um das Autorenduo Inka und Markus Brand kommt man im Escape-Game-Genre eigentlich nicht herum. Die beiden sind inzwischen fast schon eine Garantie für clevere Rätsel und ein rundes Spielerlebnis – und auch Exit: Das Haus der Rätsel – Die drei ??? macht da keine Ausnahme.

Wie alle Spiele der Exit-Reihe ist auch dieses einem Schwierigkeitsgrad zugeordnet.

Das Haus der Rätsel gehört zu den Einsteiger-Spielen und ist innerhalb dieser Kategorie eher auf der leichteren Seite angesiedelt. Wir haben es erst gespielt, nachdem wir bereits einige anspruchsvollere Exit-Spiele gelöst hatten. Dadurch war die Herausforderung für uns etwas gering und an manchen Stellen fehlte ein wenig der typische Aha-Moment. Als erstes Spiel der Reihe oder für Familien mit Kindern ab etwa acht Jahren halte ich es dagegen für einen richtig gelungenen Einstieg.

Der Spielmechanismus wird in der Anleitung verständlich erklärt und ist, wie man es von der Exit-Reihe kennt, schnell verinnerlicht. Wer einmal bei einem Rätsel festhängt, kann auf die hilfreichen Tippkarten zurückgreifen, die einen behutsam in die richtige Richtung lenken, ohne sofort die komplette Lösung zu verraten. Auch wenn man nach mehreren Exit-Spielen ein gewisses Schema erkennt, schaffen es die Rätsel immer wieder, mit neuen Ideen zu überraschen.

Ein Kritikpunkt betrifft allerdings nicht nur dieses Spiel, sondern das gesamte Genre: Das Spiel ist nur einmal spielbar. Im Verlauf müssen Materialien zerschnitten, beschrieben oder anderweitig verändert werden, sodass eine erneute Nutzung kaum möglich ist. Das ist schade und aus Nachhaltigkeitssicht nicht ideal, denn selbst wenn man das Spiel selbst kein zweites Mal spielen möchte, würde man es vielleicht gerne weitergeben. Mit etwas Kreativität lässt sich das Zerstören an manchen Stellen zwar umgehen, doch das macht die Rätsel teilweise unnötig umständlich.

Insgesamt ist Exit: Das Haus der Rätsel – Die drei ??? ein gelungenes Escape-Spiel mit cleveren Rätseln und einem angenehm niedrigen Einstiegshindernis. Wer bereits viele Exit-Spiele kennt und vor allem knackige Herausforderungen sucht, könnte sich etwas unterfordert fühlen. Für Einsteiger, Familien oder jüngere Rätselfans ist es dagegen eine klare Empfehlung.

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EXIT® - Das Spiel: Das Haus der Rätsel

Rezensionen von @beautybooks (Instagram):

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Honey von Imani Thompson

Sehr zäh!

Im Roman "Honey" von Imani Thompson geht es um die Doktorandin Yrsa, die an der Universität Cambridge studiert. Sie erlebt immer wieder Ungerechtigkeit und Sexismus. Nachdem ein Professor ihre Freundin schlecht behandelt und durch einen Unfall stirbt, beginnt Yrsa, Männer zu bestrafen, die ihre Macht ausnutzen.

Dabei gerät sie immer tiefer in einen Konflikt zwischen Gerechtigkeit und Rache. Der Roman behandelt Themen wie Machtmissbrauch, Feminismus und gesellschaftliche Ungleichheit.
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Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen. Themen wie Sexismus, Machtmissbrauch und Ungleichheit sind aktuell und wichtig. Auch die Mischung aus Campusroman und Thriller klang vielversprechend und hat mein Interesse geweckt. Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. die Entwicklung der Hauptfigur Yrsa konnte ich nicht immer nachvollziehen. Manche Entscheidungen erschienen mir zu plötzlich oder nicht ausreichend erklärt. Der Schreibstil war leicht verständlich und das Buch ließ sich flüssig lesen. Trotzdem fehlte mir oft die Spannung, und ich konnte keine enge Verbindung zu den Figuren aufbauen. Dadurch hat mich die Geschichte emotional nicht besonders mitgenommen. Insgesamt ist Honey ein Buch mit einer interessanten Idee und wichtigen Botschaften. Für mich blieb jedoch viel Potenzial ungenutzt.

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Honey

Rezensionen von Neluna:

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Insel der Ratten von Jo Nesbø

Ratten gibt es hier wie dort

Mit Insel der Ratten hat Jo Nesbø eine Dystopie geschaffen, die leichtgängig zu lesen ist, einen neuen Ansatz zeigt und im Großen und Ganzen gefällig ist. Leider holt mich die Erzählung nicht ganz ab.
Nach einer Pandemie zerfällt die Gesellschaft in wohlhabende und mittellose Bürger. Letztere schließen sich zu skrupellosen Gangs zusammen, während die Reichen auf eigene Inseln oder auf ein Kreuzfahrtschiff flüchten.

Wir begleiten Will und seine Familie, die einer Gang zum Opfer fällt. Das Buch ist in Rückblenden aus der Sicht von zwei Personen geschrieben. Die von Will und die eines Mädchens aus der Gang. Die Wechsel sind gut gemacht, wobei ich an der Erzählungen des Mädchens mehr interessiert war.
Ein neuer Ansatz ist, dass zwar Anarchie herrscht, jedoch die Gerichte, Polizei und Gefängnisse noch tätig sind. Dieser Umstand ist nett aber irgendwie auch verwirrend und für mich nicht ganz stimmig.
So richtig kann ich auch keinen Zugang zu den einzelnen Charakteren finden. Sie ziehen mich einfach nicht so in den Bann, was ich mir bei Endzeitgeschichten aber wünschen würde. Den schließlich ist es das Auflehnen gegen die brutale Hoffnungslosigkeit, die einen Charakter in solchen Zeiten neu formt. Dieses Kratzen an der Oberfläche ist leider vielleicht auch der Buchlänge geschuldet. Wenn man aber weiß, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt, dann kann man getrost darüber hinwegsehen.
Leider für mich nicht ganz wie erwartet, jedoch solide umgesetzt und flüssig geschrieben.

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Insel der Ratten

Rezensionen von Emmmbeee:

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Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann

Requiem für eine Freundin

Das war schwere Lese-Kost! Die liebste Freundin gestorben, wenige Stunden, bevor der Krieg zwischen Russland und der Ukraine beginnt. Als Motto ein Gedicht von Anna Achmatova. Schmerz, Trauer, Erinnerungen in viel Moll und wenig Dur. Dazu die Schilderungen der gemeinsamen Studentenzeit, die Armut und Unfreiheit, die Eingeschränktheit, Ost und West, universale Politik und das persönliche Leben: ein großes, umfassendes Requiem.

Auf einen Menschen, aber auch auf eine vergangene Epoche.
Wie eng wir mit dem Weltgeschehen verbunden sind, zeigt einmal mehr dieses erschütternde Buch. Die Geschichte, das sind wir, das waren unsere Großeltern und Vorfahren. Keine Geschichte ohne die Menschen, die sie machen oder welche in der betreffenden Zeit leben (müssen). Zwischen Gegenwart und Vergangenheit spielt sich die Handlung ab. Doch auch die Frage nach der Zukunft, nach einer Zukunft möglichst in Frieden und lebenswerten Umständen drängt sich auf.
Durchtränkt von Zuneigung und Liebe, Freundschaft und Zukunftsträumen erzählt Christiane Hoffmann, sehr poetisch. Und das drückt sich bereits in der Form und im Layout aus.
Mir haben besonders die lyrischen Einschübe, hauptsächlich Gedichte von Anna Achmatova, und die eindrucksvollen, kurzen Sätze gefallen. Dass die Autorin so viel von ihren Gedanken und Gefühlen offenbart, führte mich noch mehr in das Buch hinein.
Das Cover finde ich stimmig: ein teilweise überschatteter Weg, der in eine Zukunft führt, die sehr im Ungewissen liegt, aber keineswegs düster. Auch wenn mir einiges bereits aus Büchern bekannt war, hat mich diese Lektüre zutiefst berührt und betroffen gemacht. Ich würde dieses Werk nur sehr gefestigten Personen empfehlen.

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Die Träume, die wir hatten

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Tilda fühlt viel von Sanna Sofia Vuori

Gefühle verstehen mit Tilda – Ein einfühlsames Vorlesebuch für die ganze Familie

„Tilda fühlt viel“ nimmt junge Kinder mit auf eine fantasievolle Reise durch ihre Gefühlswelt. In drei Vorlesegeschichten erlebt Tilda Situationen, die viele Kinder aus ihrem Alltag kennen: Streit in der Familie, Veränderungen in der Kita oder das Gefühl, nicht gehört zu werden. Dabei werden ihre Emotionen durch besondere Tiere dargestellt.

Tiger, Einhörner und Stachelschweine. Diese kreative Idee macht Gefühle für Kinder greifbar und leicht verständlich.

Besonders gefallen hat mir, wie ernst die Gefühle von Kindern genommen werden. Anstatt schnelle Lösungen zu präsentieren, regt die Geschichte dazu an, über Emotionen zu sprechen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, mit ihnen umzugehen. Gerade als Elternteil fand ich viele Situationen sehr nachvollziehbar, weil Kinder Erlebnisse oft ganz anders wahrnehmen als Erwachsene.

Auch die Illustrationen tragen viel zur Wirkung des Buches bei. Sie sind farbenfroh und unterstützen die Stimmung der einzelnen Geschichten hervorragend. Die fantasievollen Gefühlswesen machen das Buch lebendig und laden Kinder dazu ein, sich selbst in Tildas Erlebnissen wiederzufinden.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass manche jüngeren Kinder die symbolische Darstellung der Gefühle möglicherweise nicht sofort verstehen und dabei etwas Unterstützung benötigen. Gleichzeitig bietet genau das viele schöne Gesprächsanlässe zwischen Kindern und Erwachsenen.

Insgesamt ist „Tilda fühlt viel“ ein liebevoll gestaltetes Vorlesebuch, das wichtige Themen kindgerecht aufgreift. Es fördert die emotionale Entwicklung, stärkt das Verständnis für die eigenen Gefühle und schafft wertvolle Momente des Austauschs.

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Tilda fühlt viel

Rezensionen von Katyleh:

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Nächstes Mal für immer von Lucien Marant

Auf nach Paris

Nächstes Mal für immer hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Besonders das Setting konnte mich begeistern, denn ich war selbst schon einige Male in Paris und habe viele Orte sofort wiedererkannt. Dadurch hatte die Geschichte für mich noch einmal einen ganz besonderen Charme.
Die Handlung ist locker und leicht erzählt und eignet sich perfekt als Sommerroman zum Abschalten.

Mona und Thibauld sind zwei sehr sympathische Protagonisten, deren Chemie von Anfang an stimmig wirkt und deren gemeinsame Geschichte ich gerne verfolgt habe.
Ein kleiner Kritikpunkt war für mich der Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen. Ich bin generell kein großer Fan von Geschichten, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen, und musste mich dadurch manchmal erst wieder orientieren. Außerdem ist der Funke emotional nicht ganz auf mich übergesprungen. Ich hatte häufig das Gefühl, die Geschichte eher aus der Ferne mitzuerleben, anstatt komplett darin einzutauchen. Ein bisschen mehr Dramatik und emotionale Tiefe hätten mir persönlich ebenfalls gefallen.
Trotzdem ist Nächstes Mal für immer ein schöner, gefühlvoller Roman mit einer tollen Atmosphäre, sympathischen Charakteren und einer Liebesgeschichte, die zum Träumen einlädt. Wer leichte Wohlfühlromane mit Paris-Flair und einer zweiten Chance für die Liebe mag, wird hier sicherlich schöne Lesestunden verbringen.

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Nächstes Mal für immer

Rezensionen von Allesleser:

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Eisfeld - Fleisch und Blut von Steffen Weinert

Blutige Abgründe

Der dritte Band der „Eisfeld“-Reihe ist ein rasanter und actionreicher Kriminalroman, der einen hohen Unterhaltungswert hat.

Die Berliner LKA-Ermittlerin Mara Eisfeld und ihr perfekt eingespieltes Ermittlerteam stoßen kurz vor Weihnachten auf die Leiche von Magnus Haub, dem Sohn der einflussreichen Fleischerei-Unternehmerin Heidemarie Haub.

Erste Spuren führen die Ermittler zu einer Tierschutz-Aktivistin, die kurz darauf verschwindet. Aber hier steckt viel mehr dahinter und die Ermittlungen werden komplexer und rücken auch die Familie des Opfers in den Fokus. Neue Spuren, neue Opfer, der Fall zieht immer größere Kreise.

Der Autor versteht es seine Leser tief ins Geschehen zu ziehen und schont sie nicht mit grausigen Details. Gekonnt erhöht er die Spannung, legt falsche Fährten und hält einige Überraschungen bereit.

Mir gefällt, dass hier auch das Privatleben von Mara Eisfeld eine größere Rolle spielt. Das bringt sie einem näher und macht die Geschichte nahbarer und vielschichtiger.

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Eisfeld - Fleisch und Blut

Rezensionen von Sassy:

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Edward von Stechowsky von Moritz Neumeier

Kleine Mücke ganz groß

Wir sind ganz begeistert von dem coolen Cover und waren sehr gespannt auf die Geschichte.
Die Illustrationen sind wirklich toll!
Edward wird so niedlich und sympathisch dargestellt.
Auch alle anderen Figuren sind so detailreich gezeichnet. Besonders toll finde ich, dass man anhand der Mimik die Stimmung und Gefühl der Tiere ablesen kann.

Auf jeder Seite gibt es liebevolle und lustige Details zu entdecken.
Wenn man die Bilder ganz aufmerksam betrachtet, entdeckt man sogar eine lustige Nebengeschichte. ????
Uns gefällt Moritz Neumeiers Schreibstil sehr gut. Die Reimform lieben Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die Reime sind ausgesprochen lustig und originell. Mein Achtjähriger und ich haben sehr gelacht und meine Zweijährige hat gebannt gelauscht. Wir haben die Geschichte bereits mehrfach gelesen.
Ein kleines Tier, das wahrscheinlich wirklich niemand mag, wird hier so niedlich mit ganz eigenen Träumen dargestellt.
Botschaft: Hör nicht auf die anderen, glaube an deine Träume, träume groß, du kannst alles schaffen.
Das war für uns definitiv nicht das letzte Buch von Moritz Neumeier und auch nach Büchern, die von Timo Zett illustriert wurden, werde ich die Augen offen halten.
Leseempfehlung für absolut alle Kinder. Sie sollen an ihren Träumen festhalten und losfliegen.

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Edward von Stechowsky

Rezensionen von Shilo:

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Und der Wind steht still von Astrid Lehmann

Zwischen Bretagne und Schwarzwald

Alice lebt zurückgezogen an der bretonischen Küste. Sie liebt die Ruhe, ihre Hündin Marguerite ist ihre ständige Begleiterin und andere Menschen lässt sie nur schwer an sich heran. Doch hinter ihrer rauen Art verbirgt sich eine Vergangenheit, über die sie lange geschwiegen hat.
Der Blick geht zurück in den Schwarzwald des Jahres 1942, zu Elsa, einer jungen Magd, die durch den Krieg in eine Zeit voller Unsicherheit gerät.

Ihre Begegnung mit Heinrich lässt sie zunächst auf ein gemeinsames Leben hoffen. Doch dann verschwindet er im Krieg und Elsa muss ihren eigenen Weg finden. Mit Antoine, einem französischen Soldaten, erlebt sie eine Verbindung, die unter den damaligen Umständen nicht einfach, sondern auch gefährlich sein konnte.
Die beiden Zeitebenen wechseln sich ab und fügen sich langsam zusammen. Anfangs ist noch nicht klar, was Alice und Elsa miteinander verbindet. Erst Stück für Stück werden die Zusammenhänge sichtbar. Diese Entwicklung macht die Geschichte interessant, weil viele Fragen erst im Laufe des Lesens ihre Antworten finden.
Die Protagonisten stehen nicht vor einfachen Entscheidungen. Elsa muss mit den Folgen des Krieges leben und Alice mit Erinnerungen, die sie viele Jahre begleitet haben. Beide Frauen gehen unterschiedlich mit ihren Erlebnissen um, wirken dabei jedoch nicht perfekt, sondern sehr menschlich.
Besonders die Zeit nach dem Krieg spielt eine wichtige Rolle. Das Buch zeigt, dass vergangene Ereignisse nicht einfach verschwinden, nur weil viele Jahre vergangen sind. Manche Erlebnisse bleiben bestehen und beeinflussen Entscheidungen, Beziehungen und das eigene Leben.
Die Bretagne mit ihrer rauen Küste passt gut zu Alice und ihrem zurückgezogenen Leben. Die Rückblicke in den Schwarzwald bringen eine andere Stimmung in die Geschichte und zeigen die schwierige Zeit, in der Elsa ihren Weg finden muss. Die unterschiedlichen Schauplätze machen die beiden Lebensabschnitte sehr gut nachvollziehbar.
Die Geschichte erzählt von Liebe, Verlust und den Spuren, die schwere Zeiten hinterlassen können. Sie bleibt dabei ruhig erzählt und nimmt sich Zeit für ihre Figuren. Besonders die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht den Roman zu einer Geschichte, die noch eine Weile im Gedächtnis bleibt.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Und der Wind steht still