Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Havers:
Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French
Spannungsliteratur, wie sie sein sollte
Es gibt in der Spannungsliteratur wenige Reihen die bleiben, aber Tana Frenchs Ardnakelty-Trilogie ist ohne Zweifel eine davon.
„Der Sucher“, „Feuerjagd“ und nun der abschließende Band „Wie ein Fluss in der Nacht“. Die irische Autorin Tana French nimmt uns mit in das fiktive Bauerndorf Ardnakelty im spärlich besiedelten Westen Irland und gewährt uns einen melancholischen Blick auf dessen ländliche Gemeinschaft, deren Leben geprägt ist von der oft leidvollen Historie Irlands, von Erinnerungen und gewachsenen Traditionen, aber auch von Zusammenhalt.
Veränderungen werden mit Misstrauen beobachtet, insbesondere dann, wenn sich kein Sinn darin erkennen lässt und sie Unruhe ins Dorf bringen.
Dort hat sich Cal Hooper, Ex-Cop aus Chicago und begnadeter Handwerker, vor 5 Jahren ein heruntergekommenes Cottage gekauft, renoviert und sich so auch den Respekt der Einheimischen verdient. Er kümmert sich um Trey, ehemals das wilde Kind vom Berg, aber mittlerweile recht gut integriert, und ist mittlerweile mit Lena, einer Einheimischen, die sich am liebsten aus allem raushält, so quasi verlobt. Und dann ist da noch Mart, Schafbauer, graue Eminenz, Strippenzieher und direkter Nachbar Cals, der diesen so nach und nach in den inneren Kreis des Dorfs einführt. Soweit die Personen, die am stärksten in den jeweiligen Handlungen aller drei Bände hervorstechen.
Und ja, natürlich gibt es auch in „Wie ein Fluss in der Nacht“ einen Todesfall (nicht zu vergessen: am Ende noch einen zweiten, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat), der die Ereignisse in Gang setzt und um dessen Aufklärung herum die Autorin diese ganz spezielle Dynamik des Dorfs und seiner Bewohner aufbaut, beobachtet und schildert. Aber dieser Tod ist eigentlich eher nebensächlich, French geht es vielmehr um den Blick ins Innere, in die Seelen der Menschen, was diese ganz besondere, melancholische Atmosphäre schafft, die über der Handlung dieses Romans liegt und Ardnakelty zum eigentlichen Hauptdarsteller macht.
Der Abschied von Ardnakelty fällt mir sehr, sehr schwer, denn selten hat mich in all den Jahrzehnten, seit denen ich lese, ein Buch so beeindruckt zurückgelassen. „Wie ein Fluss in der Nacht“ ist eine Perle der Spannungsliteratur, ein Hochkaräter, ein absolutes Highlight, das ich uneingeschränkt empfehle. Nehmt euch Zeit dafür und genießt es!
Rezensionen von Havers:
Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French
Spannungsliteratur, wie sie sein sollte
Es gibt in der Spannungsliteratur wenige Reihen die bleiben, aber Tana Frenchs Ardnakelty-Trilogie ist ohne Zweifel eine davon.
„Der Sucher“, „Feuerjagd“ und nun der abschließende Band „Wie ein Fluss in der Nacht“. Die irische Autorin Tana French nimmt uns mit in das fiktive Bauerndorf Ardnakelty im spärlich besiedelten Westen Irland und gewährt uns einen melancholischen Blick auf dessen ländliche Gemeinschaft, deren Leben geprägt ist von der oft leidvollen Historie Irlands, von Erinnerungen und gewachsenen Traditionen, aber auch von Zusammenhalt.
Veränderungen werden mit Misstrauen beobachtet, insbesondere dann, wenn sich kein Sinn darin erkennen lässt und sie Unruhe ins Dorf bringen.
Dort hat sich Cal Hooper, Ex-Cop aus Chicago und begnadeter Handwerker, vor 5 Jahren ein heruntergekommenes Cottage gekauft, renoviert und sich so auch den Respekt der Einheimischen verdient. Er kümmert sich um Trey, ehemals das wilde Kind vom Berg, aber mittlerweile recht gut integriert, und ist mittlerweile mit Lena, einer Einheimischen, die sich am liebsten aus allem raushält, so quasi verlobt. Und dann ist da noch Mart, Schafbauer, graue Eminenz, Strippenzieher und direkter Nachbar Cals, der diesen so nach und nach in den inneren Kreis des Dorfs einführt. Soweit die Personen, die am stärksten in den jeweiligen Handlungen aller drei Bände hervorstechen.
Und ja, natürlich gibt es auch in „Wie ein Fluss in der Nacht“ einen Todesfall (nicht zu vergessen: am Ende noch einen zweiten, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat), der die Ereignisse in Gang setzt und um dessen Aufklärung herum die Autorin diese ganz spezielle Dynamik des Dorfs und seiner Bewohner aufbaut, beobachtet und schildert. Aber dieser Tod ist eigentlich eher nebensächlich, French geht es vielmehr um den Blick ins Innere, in die Seelen der Menschen, was diese ganz besondere, melancholische Atmosphäre schafft, die über der Handlung dieses Romans liegt und Ardnakelty zum eigentlichen Hauptdarsteller macht.
Der Abschied von Ardnakelty fällt mir sehr, sehr schwer, denn selten hat mich in all den Jahrzehnten, seit denen ich lese, ein Buch so beeindruckt zurückgelassen. „Wie ein Fluss in der Nacht“ ist eine Perle der Spannungsliteratur, ein Hochkaräter, ein absolutes Highlight, das ich uneingeschränkt empfehle. Nehmt euch Zeit dafür und genießt es!
Rezensionen von Havers:
Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French
Spannungsliteratur, wie sie sein sollte
Es gibt in der Spannungsliteratur wenige Reihen die bleiben, aber Tana Frenchs Ardnakelty-Trilogie ist ohne Zweifel eine davon.
„Der Sucher“, „Feuerjagd“ und nun der abschließende Band „Wie ein Fluss in der Nacht“. Die irische Autorin Tana French nimmt uns mit in das fiktive Bauerndorf Ardnakelty im spärlich besiedelten Westen Irland und gewährt uns einen melancholischen Blick auf dessen ländliche Gemeinschaft, deren Leben geprägt ist von der oft leidvollen Historie Irlands, von Erinnerungen und gewachsenen Traditionen, aber auch von Zusammenhalt.
Veränderungen werden mit Misstrauen beobachtet, insbesondere dann, wenn sich kein Sinn darin erkennen lässt und sie Unruhe ins Dorf bringen.
Dort hat sich Cal Hooper, Ex-Cop aus Chicago und begnadeter Handwerker, vor 5 Jahren ein heruntergekommenes Cottage gekauft, renoviert und sich so auch den Respekt der Einheimischen verdient. Er kümmert sich um Trey, ehemals das wilde Kind vom Berg, aber mittlerweile recht gut integriert, und ist mittlerweile mit Lena, einer Einheimischen, die sich am liebsten aus allem raushält, so quasi verlobt. Und dann ist da noch Mart, Schafbauer, graue Eminenz, Strippenzieher und direkter Nachbar Cals, der diesen so nach und nach in den inneren Kreis des Dorfs einführt. Soweit die Personen, die am stärksten in den jeweiligen Handlungen aller drei Bände hervorstechen.
Und ja, natürlich gibt es auch in „Wie ein Fluss in der Nacht“ einen Todesfall (nicht zu vergessen: am Ende noch einen zweiten, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat), der die Ereignisse in Gang setzt und um dessen Aufklärung herum die Autorin diese ganz spezielle Dynamik des Dorfs und seiner Bewohner aufbaut, beobachtet und schildert. Aber dieser Tod ist eigentlich eher nebensächlich, French geht es vielmehr um den Blick ins Innere, in die Seelen der Menschen, was diese ganz besondere, melancholische Atmosphäre schafft, die über der Handlung dieses Romans liegt und Ardnakelty zum eigentlichen Hauptdarsteller macht.
Der Abschied von Ardnakelty fällt mir sehr, sehr schwer, denn selten hat mich in all den Jahrzehnten, seit denen ich lese, ein Buch so beeindruckt zurückgelassen. „Wie ein Fluss in der Nacht“ ist eine Perle der Spannungsliteratur, ein Hochkaräter, ein absolutes Highlight, das ich uneingeschränkt empfehle. Nehmt euch Zeit dafür und genießt es!
Rezensionen von peedee:
Glitzer geht immer von Ellen Berg
Tohuwabohu mit Glitzer
Anne und Tom freuen sich auf das bevorstehende Weihnachten, denn es ist ihr erstes Weihnachten als Paar. Es versteht sich von selbst, dass die Familienfeier daher bei Anne stattfinden soll. Das sieht Annes Mutter aber ganz anders, denn jahrelange Traditionen sind zu pflegen und somit findet Weihnachten wie gewohnt bei ihr statt.
Der Streit um den Austragungsort ist eröffnet! Zähneknirschend wird ein Kompromiss gefunden, sodass sich die Eingeladenen zuerst bei Anne und Tom einfinden. Es kommt zu unverhofften Gästen und einem Schneesturm…
Erster Eindruck: Das Cover ist wie gewohnt detailreich und witzig – gefällt mir sehr gut.
Bei diesem Buch gibt es ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus „Jünger geht immer!“ (diese Geschichte kenne ich noch nicht, werde also damit „nachsitzen“ müssen!).
Hach, Weihnachten, das Fest der Liebe und Besinnlichkeit… Ja, in Filmen oder Träumen! Anne ist fünfzig, ihr Tom etliche Jahre jünger. Das war für Anne zuerst unvorstellbar, aber nun zeigt ihr Tom, dass das Alter eben nur eine Zahl ist. Die meiste Zeit kann Anne das auch glauben, wenn nicht mal zwischendurch die Eifersucht anklopft und sie wieder ins Schwanken gerät. Annes Mutter Felicitas hat auch einen jüngeren Partner, nämlich Toms Vater Johannes. Das wird eine komplizierte Feier werden, da auch die Eltern dabei sind, die auf ihre Ex-Partner treffen. Wird ein konfliktfreier Apéro möglich sein oder gibt es schon die ersten Wortgefechte?
Mir gefällt der Wortwitz von Ellen Berg, wie z.B. „Leise rieselt der Stress“, „Deeskalations-Seminare für Leute […], die die Weihnachtstage im Familienkreis verbringen“ oder „Freundinnen sind bekanntlich Gottes Entschuldigung für Verwandte“. Und dann noch etwas Kitschig-Romantisches: „Wenn das Herz atmet und die Augen sich nicht sattsehen können, ist es Liebe.“ Seufz…
Uh, das gab so viele Krisenherde in der trauten Weihnachtsrunde, da wurde mir bereits als Leserin ein bisschen unwohl! Von den Protagonisten hat mir Tante Beate sehr gefallen. Sie hat ihre eigene Meinung und hält damit auch nicht hinterm Berg. Nun gut, manchmal wäre Diplomatie angesagt, aber das sieht sie ganz anders. Der unverhoffte Gast Charlie hat mich verwirrt: Aufgrund der Beschreibungen hätte ich sie für 10 Jahre alt oder jünger geschätzt. Aber nein, sie ist 15 Jahre alt! Das hat für mich überhaupt nicht gepasst. Der Ausgang der Geschichte war mir too much – es hat sich zwar durchaus abgezeichnet, aber hätte nicht sein müssen. Nichtsdestotrotz gibt es von mir 5 Sterne.
Rezensionen von Anjulia :
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Tarot, Kerzenmagie und ein tödlicher Fluch
Alle 13 Jahre, am 13. Oktober, stirbt jemand im Honeysuckle House. Die Hexenschwestern Florence und Evie Caldwell glauben jeweils auf ganz eigene Weise, eine Möglichkeit gefunden zu haben, um den Fluch zu brechen. Florence führt einen Buchladen, hat der Magie abgeschworen und Honeysuckle House seit vielen Jahren nicht mehr betreten.
Evie hat aus dem Haus eine verspukte Pension gemacht und nutzt ihre Magie für Gutes. Als sich nach dem letzten Todesfall der 13. Oktober zum 13. Mal nähert, müssen die Schwestern feststellen, dass der Fluch noch intakt ist. Das Geheimnis zur Rettung der von ihnen geliebten Menschen liegt in der Vergangenheit.
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker ist Witchy Fantasy, ein Roman über zwei unterschiedliche Schwestern, einen Fluch und das Heilen generationsübergreifender Traumata. Toxische Familienbeziehungen und das aktuelle Thema Break the Cycle sind zentrale Themen, auch weil die Autorin hier auch eigene Erfahrungen einbringt. Vor allem Evie und Florences Beziehung zueinander ist ein wichtiger Punkt. Ich fand es schön, dass sich ihre Schwesternschaft trotz jahrelanger Meinungsverschiedenheiten durchsetzt. Florence ist dabei ein sehr zurückhaltender Charakter, der aufgrund des Fluches vor Bindung zurückschreckt. Evie ist eher offen und tatkräftig. Beide Hauptcharaktere konnte ich gut nachvollziehen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Handlung des Buches spielt hauptsächlich in Florences Buchhandlung und im Honeysuckle House. Beide Orte haben gemeinsam, dass sie durch die Magie der Hexen praktisch zu Lebewesen geworden sind und auf ihre Art auch kommunizieren können. Dieser Aspekt hat mir gut gefallen, wobei Honeysuckle House durch den Fluch bedrohlich wirkt. Dazu gibt es Kerzenmagie, ganz viel Tarot und kleine (auch queere) Liebesgeschichten, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Trotzdem empfand ich die Stimmung im Buch weniger herbstlich und cosy, als ich erwartet hatte.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker
Trost und Inspiration für Trauernde
Sebastian Becker war erst in seinen 20ern, als er plötzlich und unerwartet seinen Vater durch einen Unfall beim Wandern verlor. Der Vater war noch keine 60 gewesen, Sebastian hatte gedacht, noch Jahrzehnte mit ihm verbringen zu können. Erst vor kurzem hatten die beiden darüber gesprochen, die in der Kindheit verpasste Zeit - aufgrund der Trennung der Eltern war Sebastian nur jedes zweite Wochenende bei ihm - nun nachholen zu wollen, doch dazu kam es leider nicht mehr.
Der Sohn trauert tief, und in diesem Hörbuch, einfühlsam und authentisch eingesprochen vom Autor selbst, erzählt er uns davon. Von den Erinnerungen an den Vater, von all dem Schönen und von den Momenten, denen er nicht genug Beachtung geschenkt hat. Als er beim Auto fahren dem Vater nicht zuhörte, wenn dieser von seinem Leben erzählte, und sich jetzt wünschte, er hätte es getan. Von unglaublichem Schmerz, für den sich kaum Worte finden lassen. Aber auch von der Hoffnung darauf, dass das Leben weitergeht, wie sich etwa in seinem Patenkind zeigt und darin, dass der Schmerz doch mit der Zeit ein bisschen nachlässt. Von schönen Erinnerungen, an denen er festhalten möchte.
Es ist ein kurzes Hörbuch, nur knapp zwei Stunden, doch findet sich viel Tiefe und unterschiedliche Facetten des Trauerns darin.
Wer auch einen geliebten Menschen verloren hat, kann in Sebastian Becker ein authentisches Rollenvorbild in Sachen konstruktiver Umgang mit der eigenen Trauer finden. Besonders interessant ist das Hörbuch für Menschen, die selbst ungewöhnlich jung jemanden verloren haben, in einer Lebensphase, in der die meisten Altersgenossen und -genossinnen dieses Schicksal noch nicht teilen und deshalb oft nicht nachempfinden können. Aber auch insgesamt für Trauernde in allen Lebenslagen findet sich viel Weisheit darin. Für mich selbst war es ebenfalls ein guter Begleiter in einer akuten Trauerphase, herzlichen Dank dafür!
Rezensionen von Anno:
Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp
Wunderbar warm und aufbauend
Das ist kein reiner Ratgeber, das ist eine Lebensgeschichte. Und genau das macht dieses Buch so spannend. Trocken ist es nicht, es fühlt sich an, wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, die aus ihrem Leben erzählt. Und mit 5 Kindern, darunter auch Drillinge, ist einiges los. Dass man dabei sich selbst nicht aus den Augen verliert, ist fast schon eine Kunst.
Wie aber Caroline genau das schafft, davon erzählt sie hier. Sie erzählt von ihrer Einstellung und gibt die unterschiedlichsten Tipps für den Alltag, die bei Küchen Hacks und Haushaltstipps beginnen, Kindererziehung natürlich nicht vernachlässigen, aber vor allem auf das eigene Mindset abzielen.
Sie erzählt dabei warmherzig, echt und nah und ich fand diesen Einblick unheimlich interessant und hilfreich. Gerade, weil das was sie sagt nicht belehrend rüberkommt und die Infos fast schon nebenbei verinnerlicht werden. Für mich war es eine herrliche Lektüre, die erfrischend heilsam auf mich wirkte und mich den Alltag positiver sehen lies. Danke dafür.
Rezensionen von Anno:
Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber
Genau das
Uii, das ist genau das was ich mir vorgestellt habe: schnelle Küche für den Feierabend; für die Momente, wo jeder müde nach Hause kommt und keiner mehr Lust hat noch ewig zu kochen. Und Rezepte mit Pfiff, aber auch nicht zuu kreativ, so dass ich befürchten müsste, dass sich hier in der Familie irgendwer den Gerichten verweigert.
Natürlich treffen nicht alle enthaltenen Rezepte unseren Geschmack (das ist bei Kochbüchern bekanntlich ja immer so), aber doch erstaunlich viele(!), was sich auch deutlich in der Vielfalt unseres Essensplans widerspiegelt.
Die Rezepte im Buch reichen über Bowls, Pasta bis zu Ofengerichten, Snacks und Süßem. Ich fand aber auch das Kapitel zu den Meal Preps mega interessant, da ich noch überhaupt keine Erfahrung in dieser Zubereitungsart hatte und diese Gerichte so super mitzunehmen sind. Für mich hatten diese Kategorie daher, abgesehen von den Abendgerichten, den größten Mehrwert.
Die Darstellung ist im Gegensatz zu der den bunten Essensideen eher schlicht und einfach gehalten und erinnert ein bisschen an einen Messenger inkl dazugehöriger Emojis. Genauso übersichtlich ist die Erklärung zur Zubereitung. Man kommt zwar klar damit, es hätte aber für mein Empfinden an der ein oder anderen Stelle auch gern etwas ausführlicher sein dürfen.
Ausgelegt sind die Rezepte für 2 Personen. Grossen Hunger dürfen diese beiden jedoch nicht haben, denn die Portionen sind nicht gerade übrig berechnet. Auch nutzt das Buch, das sollte man vielleicht vorab wissen, um Zeit zu sparen auch immer wieder Fertigprodukte, wie Spätzle, Pizzateig und so, was in meinen Augen aber durchaus legitim ist und auch nicht überhand nimmt.
Rezensionen von Anno:
Teen-Time von Lisa Harmann
Loslassen und doch verbunden bleiben
Dieses Buch setzt bei der sich verändernden Rolle als Elternteil an. Die Kinder werden größer, das Leben verändert sich. Und nicht immer ist das einfach. Eigene Gefühle, Erfahrungen und Ängste stehen da einem gern auch mal im Weg.
Einen Ratgeber dazu zu lesen, hat mir enorm gut getan, hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine damit bin und mir auch einen Weg gezeigt, wie ein Loslassen funktionieren kann ohne das erwachsen werdende Kind dabei zu verlieren.
Die Kapitel sind wie eine Reise durch die Zeit: Die Themen verändern sich je nach Alter des Kindes dabei immer mehr. Dazu wird als Bild das Meer verwendet, das erst noch ruhig und später immer höhere Wellen schlägt. Doch nicht nur die Kapitelbezeichnungen, auch deren Inhalt sind mehr als treffend. Man erkennt sich und sein Kind in so vielen Situationen auch wieder und fühlt sich dadurch enorm gesehen. Der Ton ist dabei positiv, wertschätzend und einfühlsam. Und besonders Ersteltern mit nun neu pubertierenden Kind werden dadurch sehr profitieren und in diesem Buch einen wertvollen Begleiter finden.
Mein ältestes Kind hat die ersten Stufen bereits hinter sich, aber auch ich konnte noch viel aus diesem Buch mitnehmen und sehe der nächsten Zeit nun etwas gelassener entgegen.
Rezensionen von Bibibabby:
PS: Du bist ein Schatz! (PS: Du bist die Beste! 8) von Natalie Buchholz
Tolles Buch für Teenies
Mir hat die Geschichte in diesem Buch richtig gut gefallen. Ich fand sie gleichzeitig unterhaltsam und herzerwärmend. Die Geschichte fängt die turbulenten Gefühle der Teenagerjahre sehr gut ein und hat mich dabei an meine eigene Jugend erinnert. Die Figuren wirken sehr glaubwürdig und ihre Probleme werden auf eine realitätsnahe Art und Weise dargestellt.
Die Handlung zeigt, wie zerbrechlich Beziehungen sein können, aber auch, wie tief Freundschaften gehen können.
Das gesamte Buch ist in Briefform geschrieben, was sich von den üblichen Romanen für diese Altersgruppe unterscheidet. Ich fand das gerade für die Zielgruppe interessant, da das Schreiben längerer Briefe heutzutage nicht mehr besonders verbreitet ist.
Der Text ist mit vielen kleinen Kritzeleien und dekorativen Elementen illustriert, und die gewählte Schrift erinnert an Handschrift. Dadurch sieht es ein bisschen wie ein Scrapbook aus, mit nicht allzu viel Text auf jeder Seite. Das hält junge Leser bei der Stange und sorgt dafür, dass sich das Buch relativ schnell lesen lässt.
Ein tolles Buch für junge Teenager, die vielleicht gerade selbst mit ihren eigenen turbulenten Gefühlen zu kämpfen haben.









