Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Brightsand Bay - Zeit für Liebe von Jo Weil
Gefühlvolle Fortsetzung
Eigentlich bin ich Spannungsleserin, Krimis und Thriller sind meine Welt. Aber ab und zu mache zu gerne auch Ausflüge in andere Genres. Von Brightsand Bay hatte ich vor einiger Zeit schon den ersten Teil "Zeit für Hoffnung" gelesen. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich bin sehr gerne mit Mimi in Brightsand Bay gewesen.
Passenderweise war das im Sommer, jetzt ist Herbst - wie auch im Buch - und wir sind zurück im schönen, idyllischen Cornwall. Aber dort ist es gar nicht so idyllisch, wie wir auf den ersten Blick hoffen. Was sich schon im ersten Teil angedeutet hat, nimmt hier nun Fahrt auf und wird zur Zerreißprobe.
Ich war so gespannt, wie es weitergeht und habe mich gefreut, zu erfahren, wie es Mimi, ihrem Bruder und Aidan geht. Und vor allem wie sie ihre Beziehungen in einem Geflecht von Lügen, Liebe, Familie und Freundschaft meistern. Ich würde sehr empfehlen, zuerst Teil 1 zu lesen, aber dann kann es losgehen! "Zeit für Liebe" ist wieder ein wunderbarer Ausflug in den kleinen Ort am Meer, der soviel Lust aufs Reisen macht. Eine wirklich gefühlvolle Fortsetzung, in der wir lachen, weinen und hoffen, aber vor allem lieben dürfen! Und uns schon jetzt auf den dritten Teil der Saga freuen dürfen!
Rezensionen von milky:
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Gemütlicher Herbstroman
Ich liebe alles an der optischen Gestaltung des Buches: Das Cover und der Farbschnitt sind wirklich schön, detailliert und passen perfekt zum Inhalt des Buches. Schon beim Anblick kommt man in eine gemütliche Herbststimmung und möchte sich am liebsten in eine Decke kuscheln und den Roman lesen. Die gedruckten Bienen auf den Buchseiten finde ich sehr süß und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich eine von ihnen sah.
Die Geschichte handelt von den beiden Hexen-Schwestern Florence und Evie Caldwell und dem Fluch, der die Caldwells belastet: alle dreizehn Jahre fordert er ein Leben von einer Person, die den Caldwells wichtig ist.
Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Florence und Evie, aber auch Clara - Evies Tochter - sowie Regina, Violet und dem Honeysuckle House selbst. Zeitlich gesehen teilt sich die Geschichte auf die unterschiedlichen Fluch-Jahre auf. Das klingt etwas verwirrend, ist es im Roman allerdings nicht und wirkt sehr natürlich und verständlich, sodass sich am Ende ein vollständiges Puzzle der Ereignisse ergibt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Geschichte ist spannend aufgebaut. Ich hatte nie das Gefühl, ich könnte das Buch guten Gewissens weglegen, sondern wollte am liebsten alles in einem Stück lesen, wenn es möglich gewesen wäre.
Rezensionen von Gavroche:
Bretonischer Glanz von Jean-Luc Bannalec
La Fête des Crimes
Und es geht wieder zurück in die Bretagne zu einem neuen spannenden Kriminalfall.
Dieses Mal steht ein Krimi-Festival im Zentrum und keine besondere geographische, kulturelle oder kulinarische Besonderheit oder doch? Denn immerhin spielt der Fall in Roscoff, der für seine Zwiebeln auch bei uns in Deutschland bekannt ist.
Kommissar Dupin hat jedenfalls so gar keine Lust nach Roscoff zu fahren und hier zu ermitteln. Die Zwiebeln ja, die mag er, aber deshalb müsste er ja nicht nach Roscoff fahren. Und dann steht natürlich doch der lokale und kulinarische Aspekt im Vordergrund und ich habe mal wieder viel gelernt und auch wieder Appetit bekommen.
Dupin ist arg genervt von einem ambitionierten Krimischriftsteller und möchte auf keinen Fall in dessen Werk verkörpert werden. Eine Zwiebelbäuerin wurde auf dem Gelände des Krimi-Festivals tot aufgefunden, aber wer steckt hinter der Tat? Denn Verdächtige und Ermittlungs-Richtungen gibt es viele.
Also doch wieder ganz viel Bretagne-Flair und Sehnsucht und Reisefieber bekommt man auch - allerdings wird der kriminalistische Aspekt hier auch nicht an den Rand gedrängt.
Mir hat auch dieser Fall wieder gut gefallen.
Rezensionen von Streiflicht:
Four Heads Missing von Thorsten Schleif
Geniale Zeitreise ins viktorianische London
Mehr zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Den Titel und das Cover fand ich super, der Klappentext hat mir dann den Rest gegeben und mir war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Dann ist mir aufgefallen, dass es schon Band zwei ist und ich habe mir schnell noch Band eins besorgt und zuerst gelesen.
Da war ich total begeistert, so eine spannende Geschichte, die Fiktion und wahre Fakten, die wir heute noch kennen, so geschickt miteinander verknüpft, dass man keine Sekunde daran zweifelt, dass es tatsächlich so hätte sein können. Das hat mich total fasziniert und den Bann von "Killing Red Jack" gezogen. Umso schöner, dass ich dann direkt hier weiterlesen konnte, kaum hatte ich Jack aus der Hand gelegt.
Hier hat mich der Kriminalfall nicht ganz so begeistert, aber trotzdem fand ich es toll, dass es wieder ein wahrer Hintergrund ist. Wahrscheinlich fand ich den ersten Fall einfach spektakulärer, weil er bekannter ist, aber hier war es auch richtig spannend. Und so kurios, dass es zeitgleich zwei Serienmörder gab oder noch mehr? Jedenfalls ist die Historie wunderbar verwebt mit bekannten Tatsachen und erfundenen Details und Figuren!
Die beiden Hauptfiguren kannte ich schon aus dem ersten Buch und habe mich gefreut, weiterlesen zu können. Sie sind perfekte Romanfiguren, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Zu gerne würde ich mehr von Irene Adams und William Berger lesen! Neben der spannenden Handlung in den Mordfällen fand ich es auch total interessant, mehr über diese Zeit, die Standesgrenzen, Traditionen und das Leben damals zu erfahren. Man taucht richtig ein in das viktorianische London.
Fazit: "Four Heads Missing“ ist ein historischer True-Crime-Thriller, der perfekt Wahrheit und Wunsch bzw. Fiktion verbindet, das macht richtig Lesespaß!
Rezensionen von shrimpdumpling:
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Cozy, aber mit Schwächen
Die Hexen vom Honeysuckle House war für mich ein schöner, unterhaltsamer Cozy Read, also perfekt für den Herbst! Das Setting mit dem Buchladen und dem Herbstfest hat mir richtig gut gefallen. Auch das Cover ist total schön! Es gehört definitiv zu meinen neuen Favoriten und bekommt einen Ehrenplatz vorne im Regal.
Besonders gefallen haben mir die Tarotkarten. Da wünscht man sich glatt, dass das im echten Leben auch einfach so klappen würde :D Die Rückblicke in die Vergangenheit haben mir auch gefallen. Dadurch wusste man immer genau so viel wie die Hauptfiguren und ist der Wahrheit Stück für Stück näher gekommen.
So ganz vom Hocker gehauen hat es mich am Ende aber leider nicht. Zwischendurch und vor allem zum Schluss fand ich es etwas verwirrend, was es jetzt eigentlich mit dem Fluch auf sich hat. Die Story hätte für mich auch insgesamt ein bisschen kürzer und bei der Auflösung einfach klarer sein können.
Wer Lust auf eine richtig gemütliche Herbststory mit viel Atmosphäre hat, sollte auf jeden Fall zugreifen. Wenn man nicht mit der Erwartung rangeht, einen völlig glasklaren Plot aufzulösen, hat man hier eine richtig schöne Lesezeit!
Rezensionen von Lesender:
Toter Schatten von Leo Born
Nervenkitzel pur
Schon als ich den ersten Band der Reihe beendet hatte, war mit klar, dass ich hiervon unbedingt mehr lesen möchte. Der Autor versteht es sehr gut, seine Leser tief in die menschlichen Abgründe blicken zu lassen.
Leo Born hat mit Mara Billinsky eine ganz eigene Kommissarin in die Welt der Verbrechen geschickt.
Ihr elfter Fall hat es definitiv in sich und packt einen sofort wieder. Ich liebe solche Reihen, wenn einem die Ermittler ans Herz wachsen und man mit jeden Band tiefer in ihr Leben gezogen wird.
Neben dem Mord an einer jungen Frau, tobt im Hintergrund ein Bandenkrieg in dessen Visier Mara gerät. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Jan Rosen nimmt sie die Ermittlungen auf. Schnell führt die Spur in das Frankfurter Prostitutions- und Bandenmilieu. Das wird richtig spannend und die düstere Atmosphäre die hier allgegenwärtig spürbar ist, zieht einen mitten rein. Eiskalt mit Gänsehauteffekt!
Mara Billinsky, die "Krähe", passt in kein Schema. Sie ist taff, unkonventionell und beisst sich an jedem Fall fest, bis er gelöst ist. Ich freue mich schon auf die nächste Fortsetzung und hoffe der Autor hat noch viele Ideen in petto, mit denen er uns spannende Lesestunden bereitet! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Britta Speer:
Ochsenkopf von Manik Sarkar
"Der mit dem Ochs tanzt"
Hier geht es um vieles, was passiert, bevor das Steak auf unserem Teller landet. Es geht um einen Metzger, für den die Würde des Tieres und die Kunst seines Handwerks kompromisslos an oberster Stelle stehen. Aber bitte jetzt nicht aufhören, zu lesen, denn es geht um so viel mehr, was es in diesem Buch, einem Kleinod, zu entdecken gibt.
Die Hauptfigur Rensing reiht sich in die Riege literaturfähiger außergewöhnlicher Charaktere wie z.B. Grenouille in „Das Parfum“ von Patrick Süskind oder Elias Adler in „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider ein. Nur hier geht es eben um einen Meister der Fleischhauerei, der auf naturalistische Weise Einzug in die Literatur hält: „Das ist der komische Kerl aus der Metzgerei.“ (S.169), den die Gesellschaft ähnlich würdelos behandelt wie die Tiere, die in seelenlosen Schlachtfabriken zu Billigfleisch für den Supermarkt portioniert werden. Uns (noch fleischessenden) LeserInnen wird unsere Doppelmoral deutlich vor Augen geführt. Ein beeindruckendes Werk mit Nachhall.
Rezensionen von gabiliest:
Natur und Technik - Das Duden Kinderlexikon von Anke Peterson; Svenja Ernsten
Ein Buch, um in die Welt zu schauen
Der renommierte DUDEN-Verlag hat ein ausgezeichnetes Lexikon herausgebracht, das sich mit Natur und Technik beschäftigt. Schon das farbenfrohe Hardcover dieses hochwertig ausgestatteten und beeindruckend großen Buches zeigt das breite Spektrum der Wissensgebiete, das von der Liane bis zum Weltraumsatelliten reicht.
Doch wie jedes gute Nachschlagewerk beginnt das Buch beim Buchstaben A, wo unter anderem das Auge anhand von extra großen Grafiken genau erklärt wird. Jeder Begriff ist bebildert und in kindgerechter Weise beschrieben. An vielen Stellen führen Querverweise, die zum Weiterlesen einladen, zu anderen Seiten: So wird beispielsweise beim Akku direkt auf die Batterie hingewiesen. Damit können Kinder und Erwachsene ein Thema tiefergehend ergründen. Um sich zwischen den 350 Begriffen von A bis Z noch besser zurechtzufinden, weist jede Seite am Rand eine praktische Buchstabenleiste auf. Wer nach einem speziellen Begriff sucht, findet am Ende ein hilfreiches Register.
Für jüngere Kinder – das Buch wird ab fünf Jahren empfohlen – und für Leseanfänger bieten sich die Entdeckerseiten an. Diese punkten mit extra großer Schrift, anschaulichen Illustrationen und umfassenden Erklärungen. Besonders gelungen ist die Idee, Hund Schnüffel und Roboter Dudu durch das Buch führen zu lassen: Schnüffel fungiert als Spürnase, die noch mehr Informationen zu spannenden Themen findet, während Dudu von Technik begeistert ist und den Kindern hilft, geniale Ideen zu entdecken. Die lebendige Präsentation der einzelnen Wissensgebiete ist ideal für kleine Forscher und wird auch vielen Erwachsenen Freude bereiten.
Die klare Gliederung, die realitätsnahen Illustrationen, die interessanten Texte und die fröhliche Gestaltung garantieren langanhaltenden Spaß beim Erwerb neuen Wissens. Das dicke Papier und das stabile Hardcover sorgen zudem dafür, dass die kleinen Wissbegierigen das Buch viele Jahre lang nützen können. Damit ist das Lexikon ideal dafür geeignet, Fragen von Vor- und Grundschulkindern zu beantworten, denn es beinhaltet fundiertes Wissen in leicht verdaulichen, kleinen Portionen.
Jüngere Kinder werden das Buch anfangs eher selektiv anschauen, da sie wahrscheinlich mit fünf Jahren noch nicht die nötige Geduld für ein langes Blättern aufbringen. Doch zum Vorlesen für erste eigene Leseversuche ist “DAS DUDEN KINDERLEXIKON” hervorragend geeignet und sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.
Rezensionen von Gavroche:
Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki
Komplexe High-Fantasy
Ich habe mich mal wieder auf eine komplexe High-Fantasy gefreut und die habe ich hier auch bekommen. Man muss schon aufmerksam lesen, es gibt viele Handlungsstränge und die Welt baut sich langsam auf, aber es lohnt sich hier dran zu bleiben, denn diese Welt ist so vielfältig und überraschend. Angelehnt ist das Werk an eine asiatisch oder vielleicht auch nur japanisch inspirierte mythologische Welt.
Eine düstere und komplexe Welt, die nach und nach erklärt wird.
Es geht um Kriege, Clans, Götter, Dämonen, um Ehre in einer feindliche Welt und in dieser Welt Sen und Rui, zwei Menschen. Zu Beginn war ich etwas überfordert mit den vielen Clans und Namen, wechselnden Perspektiven etc., aber das hat sich später dann gegeben. Hilfreich fand ich das Personenregister am Ende des Buches, da konnte ich häufiger noch einmal nachschlagen, um mich zu erinnern.
Ein Fantasy-Abenteuer, für das man Zeit braucht, aber durchhalten lohnt sich. Mir hat die Geschichte um Rui und Sen gefallen.
Rezensionen von Ulgu1978:
Gnadenopfer von Viveca Sten
Todesengel
Todesengel
Hanna wird auf den plötzlichen Tod eines alten Herrn aufmerksam gemacht und gebeten, die Todesursache nachzuprüfen. Zunächst scheint alles seine Richtigkeit zu haben: der Verstorbene war bereits über 90 Jahre alt, krank, einsam und wurde von einem Pflegedienst betreut. Als Hanna von weiteren unvorhersehbaren Todesfällen von Pflegebedürftigen erfährt, wird sie aufmerksam und begibt sich auf Spurensuche.
Zu ihren Zweifeln, ob ihre Vermutung richtig ist, kommt ein Streit mit Daniel hinzu, der sie sehr belastet. Mit ihm hätte sie sich gerne zu diesem Fall ausgetauscht.
Viveca Sten beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich wie alte Menschen vereinsamen können, weil sie aufgrund ihres Alters und ihrer Krankheit kaum noch das Haus verlassen. Oft sind die Mitarbeiter/innen eines Pflegedienstes der einzige Kontakt zur Außenwelt.
Die Spannung kommt auch diesmal wieder nicht zu kurz, da es im Laufe der Geschichte immer mehr verdächtige Personen gibt, die für die Morde "aus Barmherzigkeit" in Frage kommen.
Auch über das Privatleben der Protagonisten erfährt die Leserschaft vieles. Anton und Carl bereiten ihre Hochzeit vor. Leider ist das Verhalten von Antons Vater der Wermutstropfen bei den Vorbereitungen. Daniel lernt Clara kennen und hat doch nur seine Gedanken bei Hanna. Durch diese privaten Einblicke wird das Buch nicht langweilig, im Gegenteil, es erhöht oftmals fie Spannung.
Das fünfte Buch mit Hanna Ahlander ist für mich ein Pageturner. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.










