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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Eine Seite noch von Meike Winnemuth

Für Menschen, die schöne Bücher mögen

Meike Winnemuth hat schon mehrere persönliche Bücher verfasst, zum Beispiel "Das große Los", in dem sie ihre Reisen beschrieb, nachdem sie bei Günther Jauch eine halbe Million Euro gewonnen hatte. Wer ihre bisherigen, im persönlichen Stil verfassten Bücher mag, und das Lesen liebt, der wird wahrscheinlich auch dieses Buch mögen.

Es handelt sich um ein äußerst hochwertig und schon in der Umschlaggestaltung wunderschön und ansprechend gestaltetes Buch mit dicken Seiten, das sich bestens als Geschenk für Menschen eignet, die Bücher lieben und immer auf der Suche nach neuer Inspiration sind.

Die Autorin nimmt uns mit auf ihre Lesereise zwischen Mai und Oktober eines Jahres. Dabei stellt sie uns nicht nur viele interessante Bücher vor, die sie selbst gelesen hat, sondern es geht auch um unseren Umgang mit Büchern, um verschiedene Leseorte, Arten, Bücher zu sortieren, Lesen in verschiedenen Phasen unseres Lebens, um Buchclubs und Buchbesprechungen, den Besuch einer Thomas-Mann-Tagung und vieles mehr.

Kurzweilig und unterhaltsam werden wir angeregt, über so unterschiedliche Bücher wie Senecas "Von der Kürze des Lebens", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder auch Rebecca Yarros' "Fourth Wing" nachzudenken. Am Ende jedes Kapitels/Lesemonats findet sich eine Liste der von der Autorin in diesem Monat gelesenen Bücher.

Auch viel beschäftigte Menschen werden mit diesem Buch ihre Freude haben: die kurzweilig geschriebenen, übersichtlichen Kapitel machen es leicht, immer wieder mal zwischendurch einen Blick hineinzuwerfen, ohne zu viel Lesezeit am Stück zu brauchen. So eignet es sich auch bestens als Büchlein, das man eingesteckt hat, um immer wieder mal eine kurze Wartezeit zu überbrücken. Ganz am Ende findet sich dann noch eine Liste weiterer Bücher über das Lesen, für alle, die diesen Themenbereich vertiefen möchten.

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Eine Seite noch

Rezensionen von rewareni:

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Die weiße Dame von Yngra Wieland

Was ist damals passiert?

Die Psychotherapeutin Salome Liebeskind kann es nicht fassen, dass ihre Kollegin Eva in ihrer Gemeinschaftspraxis brutal ermordet worden ist. Hauptkommissar Julian Christ, hält Salome vorerst für verdächtig. Als es noch zwei weitere Tote gibt und es scheinbar keinen Zusammenhang zu finden gibt, beginnt Salome eigene Nachforschungen anzustellen, was dem Kommissar so gar nicht passt.

Mit der Zeit muss sie feststellen, dass ihre Kollegin einiges zu verbergen hatte und was sie dabei heraus findet erschüttert sie zu tiefst und dabei ahnt sie nicht, dass der Mörder bereits sein nächstes Opfer im Visier hat.
Im Auftaktband ,, Die weiße Dame“, lässt die Autorin Yngra Wieland, Salome Liebeskind, sehr zum Leidwesen des Kommissars Julian Christ, bei spannenden Mordfällen ,,ermitteln“.
Man landet als Leser schnell in einer interessanten Geschichte, wo die Autorin nicht nur ihre Erfahrung in der Psychotherapie einbringt, sondern auch spannende und vor allem emotionale Momente in ihre Geschichte hinein bringt.
Schön dabei ist, dass sowohl Salome, als auch Julian Protagonisten sind, die nicht immer rational handeln, die ihre Schwächen haben und sie auch zeigen und vor allem, dass sie beide spüren, dass trotz anfänglicher gegenseitiger Ablehnung, sie doch einen Draht zueinander gefunden haben und beide ein Ziel haben, nämlich weitere Morde zu verhindern.
Dass es auch kleine humorvolle Szenen gibt, wo ein sympathischer Nachbar mit seinem Hund Seppl eine nicht unwichtige Rolle spielt, lockert die doch eher düstere Geschichte ein wenig auf.
Dass der Auslöser der ganzen Ereignisse in der Vergangenheit liegt und nun in der Gegenwart ihr trauriges Ende findet, hat die Autorin gut beschrieben, wo es sicherlich gut wäre eine Triggerwarnung einzufügen, da es vielleicht bei so manchen eine starke emotionale Reaktion oder Erinnerungen an traumatische Erlebnisse auslösen könnte.
Ein interessanter erster Fall, der oft tief in das Seelenleben der Protagonisten blicken ließ und man nun gespannt sein darf, wie es mit Salome, dem Kommissar und natürlich auch Seppl weiter geht.

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Die weiße Dame

Rezensionen von _Le4_:

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Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen

Ein düsterer Schauerroman

Roos führt Seancen mit ihrer Maman durch. Anders als andere Medien kann sie jedoch tatsächlich Geister sehen oder zumindest einen. Nämlich Ruth. Sie ist schon vor Ewigkeiten verstorben und erinnert sich nicht mehr an ihr ehemaliges Leben. Als Agnes Knoop an einer ihrer Seancen teilnimmt, ändert sich Roos Leben schlagartig.

Agnes nimmt sie mit auf ihr dunkles, verfallenes, bezauberndes Anwesen. Beide kommen sich immer näher, doch irgendetwas stimmt nicht auf dem Anwesen und Roos muss herausfinden, was es ist, bevor es sie alle verschlingt.

Die Stimmung der Geschichte war ganz herausragend. Sie schafft es unheimlich düster und gespenstisch zu sein. Das Buch ist einfach die Verkörperung eines Schauerromans. Es gibt dunkle Geheimnisse, abgründige Familiengeschichten und natürlich wortwörtliche Geister, die die Hauptcharaktere verfolgen.
Die Erlebnisse sämtlicher Hauptcharaktere sind düster und differenziert betrachtet. Jeder von ihnen ist eindeutig etwas wahnsinnig, aber ihre Gründe sind immer erklärt und damit für die lesende Person völlig klar.
Die Geschichte war unheimlich aufregend mitzuverfolgen. Die Aufmachung, dass wir die Notizen des Psychologen mitlesen, der Roos Fall behandelt, während wir nach und nach die Geschichte erfahren, war fantastisch gemacht.
Die Obsession der Charaktere untereinander war faszinierend zu lesen. Das fand ich vor allem gelungen, denn basierend auf ihren Lebenserfahrungen hat es total Sinn gemacht, dass Roos zum Beispiel verzweifelt versucht hat, Agnes Zuneigung zu halten.

Das Buch ist ganz fantastisch geschrieben und kann einfach als Beispiel für Schauerliteratur (in sapphisch) genutzt werden.

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Mein zärtlicher Schatten

Rezensionen von lesen=liebe:

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Was wir über Leben auf der Erde wissen. Urknall, Weltall und wir alle. von Ziggy Hanaor

Wie das Leben auf der Erde entstand

Das Buch „Was wir über Leben auf der Erde wissen“ macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck, wozu die silbern glänzende Schrift des Buchtitels maßgeblich beiträgt.
Der erste Blick ins Buch hat uns dennoch sehr überrascht. Der Verlag ist bekannt für künstlerische Kinderbücher, und genau das findet man im Inneren.

Für meine Kinder waren die außergewöhnlichen Illustrationen anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie fanden sie durchaus ansprechend.

Inhaltlich gefällt uns das Buch ausgesprochen gut. Positiv zu erwähnen ist, dass hier mit wenig Text sehr viele Informationen vermittelt werden. Man erfährt alles Wesentliche, ohne lange Erklärungen lesen zu müssen. So werden jüngere Kinder nicht überfordert. Andererseits bietet das Buch auch genügend Tiefe, um die Neugierde älterer Kinder oder auch Erwachsener zu wecken. Schön ist, dass viele philosophische Elemente eingebaut wurden. Wir haben das Buch gemeinsam gelesen und viel über die großen Fragen des Lebens gesprochen und nachgedacht.

Meine Kinder und ich sind begeistert von diesem Buch. Es wird immer wieder gerne zur Hand genommen, durchgeblättert und durchgelesen.

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Was wir über Leben auf der Erde wissen. Urknall, Weltall und wir alle.

Rezensionen von Sheilo:

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Burning Revenge von Nina Martin

Forbidden Love mit Mafia-Setting und fantastischem Plot-Twist

Eleonora wächst in einer sehr privilegierten Familie auf und sie kennt nur ein Leben in Luxus. Doch neben der Tragödie, dass ihre Erzfeinde ihren Vater und ihre Schwester erschossen haben, erfährt sie auch noch, dass der Reichtum ihrer Familie auf einer mysteriösen Droge beruht. Noch dazu geht ihr Bruder einen Deal mit der verfeindeten Familie ein und Eleonora sieht sich gezwungen, Valerio Mariani zu heiraten, damit ihre Familie in Sicherheit ist.

Doch ausgerechnet Dante, Valerios Bruder, versucht sie in diesen schweren Zeiten zu beschützen.

"Burning Revenge" ist der fesselnde Auftakt der Romantic-Suspense-Dilogie von Nina Martin, die eine perfekte Mischung zwischen Forbidden Love, Enemies-to-Lovers und Mafia Romance beinhaltet. Einmal mit dem Lesen begonnen, fiel es mir wirklich schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, da mich die Geschichte sehr gefesselt hat. Mein Highlight war der Plot-Twist der Geschichte und aufgrund des Endes kann ich es jetzt schon kaum erwarten, mit dem zweiten Band starten zu können.

Eleonora ist ein richtiger Familienmensch und man spürt ab Beginn, dass sie für ihre Liebsten alles tun würde, selbst wenn sie sich dafür opfert. Ihr gelingt es, eine Fassade aufrecht zu erhalten, obwohl ihre inneren Mauern wanken und man merkt, wie schwer es ihr fällt abzuwiegen, wem sie wirklich vertrauen kann.

Dante und Valerio sind in der Welt ihres Clans groß geworden und könnten doch nicht unterschiedlicher sein. Während Dante sich in mein Herz gestohlen hat, empfinde ich nur Verachtung für seinen Bruder. Sie besitzen aufgrund ihres Wissens rund um die geheimnisvolle Droge einen großen Vorteil gegenüber Eleonora und es wird in diesem Punkt wirklich sehr interessant.

Zwischen Dante und Eleonora war quasi auf den ersten Blick ein gewisses Knistern zu spüren und die Chemie zwischen den beiden scheint trotz Feindschaft zu stimmen. Gerade vom zweiten Band erhoffe ich mir, dass wir die beiden Protagonisten noch besser kennenlernen werden, da hier offensichtlich noch jede Menge Informationen verborgen sind.

Ich selbst liebe die Geschichte sehr und der kleine Fantasy-Touch aufgrund der Wirkung der Drogen bringt eine interessante Entwicklung in die Handlung. Wer überraschende Plot-Twists liebt und gerne in die Welt der Clans abtaucht, für den ist Burning Revenge genau das Richtige.

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Burning Revenge

Rezensionen von _Le4_:

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Moosland von Katrin Zipse

Ein neues Zuhause

Im Buch greift die Autorin einen Teil des Geschichte auf, als deutsche Frauen sich als Helferinnen auf Farmen in Irland anmelden konnten. Das Buch behandelt ein fiktionalisiertes Schicksal von Elsa, die 1949 nach Island auf einem abgelegenen Hof ankommt. Wir sehen, wie sie sich trotz ihrer Traumata, fehlenden Sprachkenntnisse und Fähigkeiten in der Familie und dem Hof einfindet.

Wir lernen Elsa kennen, die unerklärte Traumata hat und auf Island abgesetzt wird. Jetzt muss sie sich auf dem Hof zurechtfinden, obwohl sie dafür gar nicht die richtigen Fähigkeiten hat. Elsa selbst ist ein bisschen seltsam, aber es ist schön zu sehen, wie sie sich immer und immer mehr öffnet und schließlich Freude empfindet, als sie neue Fertigkeiten entwickelt.
Die Familiendynamik ist spannend. Mir gefällt zu lesen, wie die Familie Elsa aufnimmt und wie sich die verschiedenen Beziehungen der Leute zueinander entwickeln.
Die Geschichte um die Zeit herum wird gekonnt peripher angeschnitten und so wird das Setting gekonnt aufgebaut, ohne dass wir erst einmal ein Geschichtsbuch lesen müssen.
Der Lebensstil und die abgeschottete Schönheit von Island werden großartig dargestellt.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es greift einen Aspekt der Geschichte auf, den ich vorher nicht kannte und ist durchaus lesenswert.

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Moosland

Rezensionen von Lealein1906:

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Die Briefträgerin von Francesca Giannone

Eine tolle Geschichte über die erste Briefträgerin Italiens

Ich habe dieses Buch quasi verschlungen, so begeistert war ich davon. Für „Die Briefträgerin“ gibt es deshalb auf jeden Fall fünf Sterne und eine herzliche Leseempfehlung. Ich war von Anfang bis zum Ende von der Geschichte gefesselt und hätte am liebsten noch viel mehr davon gelesen. Ich hoffe, es ist nicht das letzte Buch von Francesca Giannone, die auch in meinen Augen ein richtig tolles Debut gefeiert hat.

Bücher, die auf einer wahren Geschichte basieren, faszinieren mich immer sehr, tatsächlich war Giannones Urgroßmutter die erste Briefträgerin Italiens. Ich bin froh, dass sie diese Geschichte nun mit der Welt teilt, weil es sich um eine so starke Frau handelt, die stets für ihre Rechte gekämpft hat. Annas Geschichte hat mich Seite um Seite berührt. Wie sie in das ihr unbekannte Dorf kommt, wie sie versucht, ihre Freiheit zu behalten und ihre Prinzipien nicht zu verraten, wie sie aller Vorurteile zum Trotz den Job als Briefträgerin bekommt, wie sie sich für andere Frauen einsetzt.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen, macht ihre Handlungen und Beweggründe nachvollziehbar. Es werden aber auch viele andere Schicksale mit in ihre Lebensgeschichte eingewoben, von anderen Familienmitgliedern und Dorfbewohnern, deren Geschichten ebenfalls sehr interessant und lesenswert sind. Nie wird es langweilig, man ist immer gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht, wie sich ihre Geschichten entwickeln. Die Ausschnitte, die erzählt werden, sind geschickt gewählt, sodass man ein gutes Gesamtbild erhält, ohne etwas zu vermissen, obwohl über eine so lange Zeitspanne berichtet wird.

Ich war wirklich ein bisschen traurig, dass das Buch zu Ende war und habe noch viel daran gedacht, hätte gerne noch mehr Kapitel gelesen. Aber jede gute Geschichte geht irgendwann zu Ende. Ich lege das Buch allen ans Herz, die gerne über starke Frauen lesen, über historische Begebenheiten, die auch noch heute inspirieren können und über menschliche Gefühle, die nicht immer nur die Sonnenseite beschreiben.

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Die Briefträgerin

Rezensionen von Lealein1906:

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Kleine und große Wunder des Weltalls von Gabby Dawnay

Das Weltall für Kinder erklärt

Schon das Cover zeigt, mit wie viel Liebe die Illustrationen in diesem Buch angefertigt sind und im Inneren geht es genauso bunt und liebevoll weiter. Das Versprechen auf dem Titel „Vorlesegeschichten mit ganz viel Sachwissen“ wird völlig erfüllt. Ich gebe für das Buch vier Sterne.

„Kleine und große Wunder des Weltalls“ ist in neun Kapitel unterteilt.

Es geht um den Mond, die Erde, das Sonnensystem, die Planten, die Sonne, die Galaxie. Zunächst gibt es einige Seiten lang die Vorlesegeschichte, dann wird auf einer Seite noch einmal kompakt alles Wissenswerte aus dem Kapitel mit etwas mehr Text (aber trotzdem noch kurz und kindgerecht) zusammengefasst. Mit einem netten vierzeiligen Text wird dann zum nächsten Kapitel übergeleitet.

Die Aufteilung des Buchs gefällt mir sehr gut. Es ist alles sehr übersichtlich. Man kann je nach Alter des Kindes selbst entscheiden, ob man nur die Vorlesegeschichte vorliest, oder noch die Wissensseite mit dazu nimmt. Übrigens habe auch ich beim Lesen des Buchs noch einiges gelernt, es ist also durchaus für Erwachsene interessant. Die Sätze sind kurz und vermitteln das Wissen wirklich auf kindgerechte uns spielerische Weise.

Wie schon am Anfang angesprochen, gibt es ein großes Lob für die Illustrationen, die machen wirklich was her und laden die Kinder ein, ganz genau hinzuschauen. Die Farben sind super schön, Sonne, Mond und Planeten werden mit Gesichtszügen und schöner Mimik für Kinder schön dargestellt. Das Thema Weltall ist natürlich auch ein tolles Motiv.

Mein einziger Kritikpunkt: Die kursiven Absätze in den Geschichten sind in Reimform geschrieben, die anderen Absätze sind ebenfalls in vier Reihen geschrieben, reimen sich aber nicht. Tatsächlich wollte das in meinen Kopf aber beim Vorlesen nicht so rein, das fand ich etwas schwierig. Also sowohl der Wechsel zwischen normalen Sätzen und Reimen, als auch, dass die nicht kursiven Absätze eben ganz normale Sätze sind, man aber irgendwie zunächst automatisch versucht, sie als Reim vorzulesen und nicht wie einen normalen Satz von der Betonung her. Dort hätte man vielleicht nicht immer diese einem Gedicht anmutenden Form wählen müssen.

Aber im Großen und Ganzen finde ich das Buch wirklich wunderschön, vor allem von der Aufmachung her und eben wie das Wissen schon an die Kleinen vermittelt werden kann.

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Kleine und große Wunder des Weltalls

Rezensionen von _Le4_:

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Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard

Nicht, was ich mir erhofft hatte

Die Autorin des Buches beschließt, in einem Jahr alle dänischen Tagfalter sehen zu wollen. Um dies zu erreichen, muss sie sich einen genauen Plan machen und tief in die Community rund um die Tiere eintauchen. Dafür unterhält sie sich mit Profis und muss sich letztendlich fragen, was diese Leute und sie selbst dazu bewegt, so viel Zeit und Energie in die Suche nach Schmetterlingen zu stecken.

Das Thema des Buches klingt super. Ich lese gerne Sachbücher, die sich auf eine biologische Nische spezialisieren und die Autorin bei ihrer Suche zu begleiten, klang super. Das Buch hat wunderschöne Illustrationen der Schmetterlinge, die immer wieder vorkommen, um zu zeigen, wie die Exemplare aussehen, die sie gefunden hat. Wir erhalten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und die jetzige Perspektive von Schmetterlingssammlern. Die Autorin greift dabei auch auf, wie der Einfluss der Umweltverschmutzung unserer heutigen Zeit ist und wie Amateur-Lepidopterologen (Schmetterlingssammler) einen signifikanten Teil der Arbeit für diese Erkenntnis zusammengetragen haben.
Das Buch war sehr persönlich, was ich grundsätzlich nicht schlimm fand. Leider hat das Ausmaße angenommen, dass ich mich gefragt habe, warum wir so persönliche unzusammenhängende Dinge lesen, wenn ich doch lieber wieder zum Thema zurückgekommen wäre.
Außerdem gab es eine Stelle, an der die Autorin unkritisch Freud als Genie zitiert und seine Behauptung, leidenschaftliche Hobbies hätten irgendwas mit sexueller Begierde zu tun, aufgreift und das allen möglichen Leuten andichtet.

Das Buch hat gut angefangen und hat mich abgeholt, aber dann haben sich die Kritikpunkte gehäuft und spätestens als sie Freud als Genie bezeichnet hat, war es für mich vorbei.

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Das Jahr der Schmetterlinge

Rezensionen von Lealein1906:

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Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling

Känguru Nummer fünf

Wer rebelliert mit dem Känguru? Ich bin dabei! Ich bin seit Jahren großer Fan von den Känguru-Chroniken (auch wenn vielleicht nicht jedes Buch gleich überzeugend war) und freue mich deswegen über jede Fortsetzung. Wer die vorherigen Bände gelesen hat, weiß schon woran er ist: Bissige Kritik an der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage mit viel Humor in den Begebenheiten von Chronist Marc-Uwe Kling und dem Känguru erzählt.

Es gibt wieder viel zu schmunzeln (schon mal die Sagenfiguren von Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter mit den Parteien verglichen?), lustig zugeordnete Zitate und Fettnäpfchen, in die getreten wird. Das Buch hat eine angenehme Länge, die Kapitel sind wie meistens eher kurz, sodass auch das Lesen kurzweilig bleibt. Neu ist, dass auch das Känguru selbst ein paar Kapitel zum Buch beisteuern durfte. Etwas schade fand ich, dass der Pinguin kein Comeback hatte, aber man kann nicht alles haben. Wie immer gab es Kapitel, die ich besser fand - aber das ist, denk ich, ganz normal, dass man sich für manche Sachen einfach mehr interessiert als andere. Als Nicht-Berliner habe ich immer ein paar Probleme bei den langen Texten von Hertha, die in diesem Buch mit ihrem Podcast recht oft vorkommt, aber es bringt halt auch eine authentische Note rein. Also ich hatte auf jeden Fall wieder viel Spaß beim Lesen, das Buch ist momentan einfach auch schön aktuell, und es gibt viele witzige Ideen (die man beim Lesen am liebsten direkt den anderen Personen im Raum erzählt. Und trotz allem Humor werden eben auch Denkanstöße zu Politik und Weltgeschehen gegeben. Ich gebe dem Buch sehr gute vier Sterne und bin einem sechsten Teil der Känguru-Reihe sicher nicht abgeneigt.

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Die Känguru-Rebellion