Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Annaja:
Maja & Natascha von Elyse Durham
Sowjetisches Ballett und ihre Schüler
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm.
Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Rezensionen von Claudia R.:
Rios magische Reisen - Unsichtbar am Kilimandscharo von Christoph Karrasch
Afrika Abenteuer
Klappentext / Inhalt:
Komm mit zum Kilimandscharo und löse mit Rio das Rätsel!
Herzlich willkommen im magischsten Hotel der Welt! Von hier aus kannst du an jeden Ort der Erde reisen.
Rio hat eine super Idee: Für ein Schulreferat über Pandas will er mit dem Hotel Fernweh zu den schwarz-weißen Bären nach China reisen.
Doch der Plan geht gehörig schief … Stattdessen landet er mit Nelly, Anna und Ben mitten in Kenia. In der afrikanischen Savanne treffen sie auf Löwen und Elefanten, Giraffen und Zebras und staunen über die Schönheit der Natur. Nur die Suche nach Phil A. Delphias magischem Gegenstand ist diesmal ziemlich schwierig. Bis sie einen besonderen Ort finden, an dem irgendetwas seltsam ist …
Cover:
Eine Gruppe von Kindern ist hier erkennbar und die Natur, sowie Tiere Afrikas lägen den Hintergrund des Covers. neben Löwen und Giraffen, sind auch Elefanten und einige weitere Tiere und die wundervolle Natur Afrikas hier im Hintergrund abgebildet. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt der Reihe ist auch vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine wundervolle und spannende Kinderbuchreihe, bei der es nicht nur um Abenteuer geht, sondern auch über Land und Natur kann man hier so einiges lernen. Diesmal geht es für Rio und seine Freunde nach Kenia und was sie dort erleben, sei hier noch nicht verraten.
Inhaltlich möchte ich hier weder Spoilern noch zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band, aber auch wenn man den ersten band nicht kennt, findet man sich schnell und gut in alles hinein. Jeder band hat sein eigenes Abenteuer und befindet sich in einem anderen Land und so ist es nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht kennt.
Am Beginn lernt man die Charaktere sehr gut kennen und bekommt einige Informationen und auch Bilder zu diesen und auch die Einleitung ist toll gewählt, so dass der Einstieg gut gelingt.
Die Geschichte selbst ist spannend und interessant umgesetzt. Man lernt nebenbei Afrika und besonders auch die Tierwelt Afrikas näher kennen. Es wird alles dabei sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Die tollen schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene sehr gut und setzen es toll um.
Das Abenteuer ist spannend umgesetzt und auch wenn es für Erwachsene vielleicht ein wenig vorhersehbar ist, so sind die Rätsel und ds Gesamtkonzept für die Altersgruppe schon sehr gut und passend gewählt. Die Geschichte ist toll, spannend und interessant umgesetzt und auch die Informationen, welche man am Ende noch über Afrika erhält sind sehr informativ und toll gewählt.
Eine tolle und gelungene Mischung aus Abenteuer und Wissen über Afrika. Ich fand es spannend und auch die Umsetzung sehr gut gelungen.
Fazit:
Spannendes Afrika Abenteuer mit Rätseln und allerhand wissenswerter Informationen.
Rezensionen von LeserinLu :
Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Nachdenklich
„Wirf einen Schatten“ war für mich ein Buch, das vor allem durch seine Atmosphäre und seine Figuren gewirkt hat. Ich bin mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und war zunächst überrascht, wie ruhig und entschleunigt sie erzählt wird. Im Mittelpunkt steht Joseph, ein Mann, der sein Leben lang gelernt hat zu funktionieren, aber nie wirklich gelernt hat, über seine Gefühle zu sprechen.
Joseph war für mich eine Figur, mit der ich sehr mitfühlen konnte, gerade weil er so unauffällig und menschlich wirkt. Seine Sehnsucht nach Nähe, sein Bedauern über verpasste Chancen und seine Schwierigkeiten, sich anderen zu öffnen, waren sehr emphatisch dargestellt. Besonders gefallen hat mir dabei die Sprache des Romans. Sie ist ruhig, oft poetisch und transportiert die melancholische Stimmung der Geschichte. Viele Kapitel leben weniger von dramatischen Ereignissen als von Gedanken und Erinnerungen.
„Wirf einen Schatten“ ist kein lauter Roman und keine Geschichte voller Wendungen. Stattdessen erzählt er langsam, nachdenklich und einfühlsam von Menschen, die lernen müssen, sich ihren Wahrheiten zu stellen. Gerade diese Ruhe und Melancholie haben das Buch für mich besonders gemacht.
Rezensionen von annaja:
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Ein großer Familiengenerationenroman
Von annaja
Blauer Himmel über roter Erde verkörpert hier Australien, ein passendes Cover.
Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hinweg zieht. Im westaustralischen Outback befindet sich die Schaffarm der Familie Mac Bride. Ihr gepachtetes Land verfügt über einen riesige Fläche.
Es beginnt mit einem Unfall, bei dem der Vater und der ältere Sohn ums Leben kommen. Der jüngere Sohn Matt überlebt, schwer verletzt und benötigt längere Zeit, bis er wieder ein normales Leben führen kann und sein Gehirn weitgehend normal funktioniert. Die Mutter und Schwester Rose helfen ihm bei der Rehabilitation. Nachdem Rose nach der Geburt ihres Sohnes Andy Selbstmord begangen hat, müssen Matt, seine Mutter und Andy die Farm alleine weiterführen.
Man erfährt viel über das harte, recht einsame und entbehrungsreiche Leben auf der Schaffarm, die Rückschläge durch Naturereignisse, die naturbelassene Landschaft, Hitze und Dürre, das oft fehlende Wasser, das mühsam hochgepumpt werden muss, damit die Tiere überleben können und über die geringe Bevölkerungsdichte in dieser Wildnisregion. Ebenso wird über die geologischen Untersuchungen berichtet, um eventuelle Bodenschätze aufspüren zu können.
Ein atmosphärisch wunderbar konstruierter Roman mit Tiefgang, der sehr packend und mit Intensität geschrieben wurde und mit seinen familiären Verstrickungen für Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende sorgt.
Rezensionen von Claudia R.:
Das Ende des Leviathans von Sebastian Schwarz
still wandernd
Klappentext / Inhalt:
Nach 207 Jahren der Suche kehrt der Wanderer in seine Heimat zurück und findet dort nur verlassene Städte vor.
Ausgesandt auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die Seuche, die jedes einzelne Mitglied seines Volkes betroffen hat, verbrachte er über die Hälfte seines Lebens fern der Heimat.
Nun scheint all das vergebens gewesen zu sein.
Eine einsame Kriegerin, der er in den Ruinen begegnet, gibt ihm Hoffnung: In der Hauptstadt Solnedgang weit im Süden haben sich die letzten Überlebenden seines Volkes versammelt.
Kann er seiner Heimat Frieden schenken oder birgt das Geheimnis, das er bei sich trägt, nur die Saat für mehr Zwietracht?
Cover:
Das Cover zeigt einen Wanderer auf einer Anhöhe und einen weitreichenden Blick. Das Ganze ist optisch und auch farblich sehr schön umgesetzt. Die recht warmen Farben machen eine sehr schöne Atmosphäre aus, auch wenn des etwas dunklere Himmel, die Stimmung ein wenig drückt. Optisch und auch farblich finde ich das Ganze sehr gut und passend umgesetzt.
Meinung:
Eine Reise, die durch die stillen Momente geprägt ist. Man begleitet den Wanderer auf seinem Weg und an seiner Seite und bekommt dabei ganz besondere Einblicke und Momente, des Lebens und der Reise mit. Die Atmosphäre wird besonders auch durch die recht stillen Momente aufrecht erhalten und es hat seine ganz eigene Atmosphäre. Eine eher ruhige und melancholisch geprägte Geschichte, die durch eine gewisse Stille und Tiefe geprägt ist.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und gut wahrnehmbar. Man kommt in Charaktere und Situationen gut hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gut und angenehme Länge und ermöglichen so auch einen schönen Lesefluss. Nicht die Action, sondern auch die Atmosphäre ist hier eher prägent. Das Ganze wird gut beschrieben und auch in die Situationen findet man sich schnell und gut hinein. Es lebt von der Stille und Tiefe des Gesamten.
Die Anfänge der Kapitel sind sehr gut erkennbar und gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend, ohne selbst zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Teils blieben einige Fragen für mich offen und nicht immer konnte ich sofort folgen, aber mehr und mehr fand ich mich in das Gesamte hinein und wurde auf jeden Fall mitgenommen und gut unterhalten. Ein etwas anderer Fantasy Roman, der auch durch Ruhe, Stille und Erkenntnis überzeugt. Von der Welt selbst, den Umständen und drumherum bekommt man teils nur recht wenig mit, dahingehend hätte ich mir ruhig tiefere Einblicke gewünscht. Die Reise und das Ganze bleibt eher ruhig und melancholisch, vom Ganzen fand ich es aber sehr gut umgesetzt.
Die erzählende Perspektive in der dritten Person gibt eine gewisse Distanz, aber auch dies fand ich bei dieser Geschichte recht passend. Alles in allem auf jeden Fall interessant und gut umgesetzt.
Fazit:
Eine Reise, die durch die stillen Momente geprägt ist.
Rezensionen von Annaja:
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Ein großer Familiengenerationenroman
Blauer Himmel über roter Erde verkörpert hier Australien, ein passendes Cover.
Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hinweg zieht. Im westaustralischen Outback befindet sich die Schaffarm der Familie Mac Bride. Ihr gepachtetes Land verfügt über einen riesige Fläche.
Es beginnt mit einem Unfall, bei dem der Vater und der ältere Sohn ums Leben kommen.
Der jüngere Sohn Matt überlebt, schwer verletzt und benötigt längere Zeit, bis er wieder ein normales Leben führen kann und sein Gehirn weitgehend normal funktioniert. Die Mutter und Schwester Rose helfen ihm bei der Rehabilitation. Nachdem Rose nach der Geburt ihres Sohnes Andy Selbstmord begangen hat, müssen Matt, seine Mutter und Andy die Farm alleine weiterführen.
Man erfährt viel über das harte, recht einsame und entbehrungsreiche Leben auf der Schaffarm, die Rückschläge durch Naturereignisse, die naturbelassene Landschaft, Hitze und Dürre, das oft fehlende Wasser, das mühsam hochgepumpt werden muss, damit die Tiere überleben können und über die geringe Bevölkerkungsdichte in dieser Wildnisregion. Ebenso wird über die geologischen Untersuchungen berichtet, um eventuelle Bodenschätze aufspüren zu können.
Ein atmosphärisch wunderbar konstruierter Roman mit Tiefgang, der sehr packend und mit Intensität geschrieben wurde und mit seinen familiären Verstrickungen für Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende sorgt.
Rezensionen von Mabla59 :
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Wenn das Leben plötzlich in Unordnung gerät
Das wunderschöne Cover von "Mirabellentage" weckte sofort Erinnerungen an die Obstbäume im Garten meiner Eltern.
Und ich wurde auch durch das Lesen des Buches von Martina Bogdahn als Kind der sogenannten Boomer Generation nicht enttäuscht. Auf dem Land groß geworden, kamen immer wieder Kindheit und Jugend Erinnerungen hoch.
Anna ist Haushälterin beim Pfarrer ihres Heimatdorfes Blumfeld. Blumfeld und die Dorfgemeinschaft könnte überall in Deutschland sein und Anna ist noch nie hier herausgekommen.
Als Pfarrer Josef plötzlich stirbt und Anna seinen letzten Wunsch, seine Asche im Meer zu verstreuen, erfüllen muss, sieht sie sich urplötzlich neuen Herausforderungen gegenüber. Zu diesem Zweck muss sie beispielsweise noch einmal Fahrstunden nehmen, um Josefs Asche ans Meer zu bringen.
Martina Bogdahn hat ein berührende Geschichte um Verlust,Trauer und ihrer Bewältigung und dem sich neuen Herausforderungen stellen geschrieben.
Martina Bogdahn erzählt die Geschichte aus Sicht von Anna, die sich an Begebenheiten aus ihrem Leben erinnert.
Mal melancholisch, mal witzig und oft mit Klischees der "guten, alten Zeit" behaftet.
Wer schon "Mühlensommer" von Martina Bogdahn gelesen und für gut befunden hat, wird von einem"Mirabellentage" auch nicht enttäuscht werden.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer
Ein Wunsch, der alles verändert
In ihrem aktuellen Roman "Ein unerhörter Wunsch" erzählt die amerikanische Autorin Ann Packer die Geschichte von Claire und Eliot. Die beiden sind in den Sechzigern, seit 35 Jahren glücklich verheiratet und haben zwei Kinder und zwei Enkel. Während ihre Tochter Abby als Kinderärztin arbeitet, verheiratet ist und bereits zwei Kinder hat, versucht ihr Sohn Josh, als Musiker Karriere zu machen und verdient seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten.
Claire ist seit fast 9 Jahren krebskrank, und der Besuch beim Onkologen ergibt, dass sie austherapiert ist und sich nun in ihrer letzten Lebensphase befindet. Eliot, der sich liebevoll um seine Frau kümmert, ist vorzeitig in den Ruhestand gegangen, um für sie da zu sein. Er weiß, dass er in wenigen Monaten allein sein wird und ist vollkommen erschüttert, als Claire ihm eröffnet, dass sie ihre letzten Wochen nicht mit ihm, sondern mit ihren engsten Freundinnen Holly und Michelle verbringen möchte. Eliot muss nun entscheiden, ob er Claires Wunsch erfüllen oder darauf bestehen soll, bis zu ihrem Ableben an ihrer Seite zu bleiben.
Die Geschichte ist in sehr schöner Sprache und teilweise feinem Humor aus Eliots Sicht mit viel Empathie erzählt und liest sich sehr flüssig. Die Charakterzeichnung ist der Autorin hervorragend gelungen, die Figuren sind authentisch dargestellt, und sie lässt uns tief in Eliots Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Ich konnte gut verstehen, dass Claires Wunsch ihn zutiefst verletzt hat und hatte wenig Verständnis für Claires in meinen Augen recht egoistisches Bedürfnis, die letzten Wochen nur ihre Freundinnen um sich haben zu wollen. Ich mochte Abby und Josh, doch meine Lieblingsfigur war der fürsorgliche Eliot, der immer für Claire da war. Er versorgte und pflegte sie hingebungsvoll, und er tat alles, um ihr das Leben zu erleichtern.
Ich fand die Lektüre herausfordernd, Claires Wunsch hat mich verärgert, und ich habe auch ihre Freundinnen nicht verstanden. Statt ihren Ehemann einfach beiseite zu schieben, hätte Claire versuchen können, einen Kompromiss zu finden. Ich habe Eliots Geduld bewundert und mich gefragt, wie ich an seiner Stelle reagiert hätte. Hätte ich den Freundinnen kampflos das Feld überlassen oder darauf bestanden, die Claire noch verbleibende Zeit mit ihr zu teilen? Mich hat auch die Frage beschäftigt, ob man einem Sterbenden jeden Wunsch erfüllen muss. Hat ein Sterbender das Recht, einen anderen Menschen mit seinem letzten Wunsch zu verletzen?
Ann Packer beschreibt den Verlauf von Claires Krankheit glaubhaft und romantisiert auch ihre letzte Lebensphase nicht. Claire tat mir von Herzen leid, ihre Kräfte ließen zunehmend nach, und sie litt unter unbeschreiblichen Schmerzen. Ich hatte auch tiefes Mitgefühl für Eliot, der über viele Jahre an Claires Seite war, sie pflegte und es nicht verdient hatte, aus dem gemeinsamen Haus ausquartiert und aus dem Leben seiner Frau ausgeschlossen zu werden.
"Ein unerhörter Wunsch" hat mir bis zum stimmigen Ende sehr gut gefallen, die Geschichte hat mich aufgewühlt und erschüttert, gefesselt und zutiefst berührt. Sie wird mich noch lange beschäftigen.
Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Roman!
Rezensionen von Mabla59 :
Bachelorette Party von Camilla Sten
Gefährliche Insel
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Bachelorette Party" von Camilla Sten, gelesen von Julia Nachtmann und erschienen im Der Audio Verlag.
Beim ersten Blick auf die Inhaltsangabe dachte ich, dass ich dieses Thema erst kürzlich gelesen hätte, würde aber schnell eines Besseren belehrt.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, den Jahren 2012 und 2022.
Zu beiden Zeiten fahren junge Frauen zum Junggesellinnenabschied auf eine Schären Insel.
2012 verschwinden die Frauen auf mysteriöse Weise und tauchen nie mehr auf.
10 Jahre später sind wieder junge Frauen in Feierlaune und zum Junggesellinnenabschied auf eben jene Insel zurück gekehrt, auf der die Schwester eines der damals Verschwundenen ein Luxus-Resort eröffnen will.
Fern der Zivilisation wird plötzlich eine von ihnen ermordet aufgefunden und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.
Erst ab der Hälfte des Hörbuches wird es spannend, aber dann mit großer Intensität.
Ich freue mich, durchgehalten zu haben und vergebe gute vier Sterne
Rezensionen von AndilesOnaut:
Rios magische Reisen - Unsichtbar am Kilimandscharo von Christoph Karrasch
Magisches Abenteuer mit viel Spannung und Herz
Rios magische Reisen – Unsichtbar am Kilimandscharo war unser erster Ausflug in diese Buchreihe, und wir sind begeistert. Der Einstieg gelingt sofort, da die wichtigsten Figuren von Anfang an vorgestellt werden und man schnell einen Bezug zu ihnen aufbauen kann. Schon die geheimnisvolle Atmosphäre im Hotel sorgt für Spannung und macht neugierig auf die magischen Geheimnisse, die sich hinter den Türen verbergen.
Besonders gut gefallen hat uns, dass die Geschichte immer wieder Überraschungen bereithält. Die magische Reise verläuft nicht wie geplant, was die Handlung noch interessanter macht. Die Reise nach Afrika bietet viele spannende Momente und vermittelt ganz nebenbei Wissenswertes über die faszinierende Tierwelt des Kontinents. Beim Lesen bekommt man direkt Fernweh und Lust, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.
Die Suche nach dem magischen Gegenstand ist abwechslungsreich gestaltet und hält die Spannung konstant hoch. Einige Wendungen konnten uns tatsächlich überraschen. Auch die Botschaften der Geschichte haben uns gefallen. So wird beispielsweise gezeigt, wie schnell man Menschen falsch einschätzen kann und wie wichtig es ist, eigene Fehler einzugestehen und sich ehrlich zu entschuldigen.
Ein weiteres Highlight sind die liebevollen Illustrationen. Sie passen hervorragend zur Handlung und machen das Abenteuer noch lebendiger. Der geheimnisvolle und magische Charakter zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Selbst als Erwachsene hatten wir viel Freude an der Geschichte.
Das Ende rundet das Abenteuer gelungen ab und macht Lust auf weitere Reisen mit Rio. Das Konzept des magischen Hotels bietet noch jede Menge Potenzial für weitere spannende Geschichten. Für uns steht fest: Weitere Bände werden folgen.









