Kunden em pfehlungen
Rezensionen von leopol:
Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri
Eat the rich - fast wörtlich gemeint?
Ein berühmter und reicher Ex-Fußballstar Jesus Martinez wird tot in seiner Kryosauna in seiner Wohnung aufgefunden. Die Ursache erscheint fraglich. Spannend wird es vor allem als im Internet eine Forderung auftaucht – „Tötet die Reichen“. Jesus Martines war einer der reichsten Männer der Welt und rasch wird klar, dass es auch andere Opfer gibt.
Colomba Caselli nun Privatdetektivin in Mailand, ermittelt nun mit ihrem Partner Dante Torre und taucht in eine Welt der Mächtigen ein.
Besonders gelungen in diesem Thriller, neben einem ausgefeilten Spannungsbogen, ist das einzigartige Ermittlungsduo. Das Duo Colomba und Dante hat in der Vergangenheit so einiges durchgemacht, man wird grob ins Bild gesetzt. Sie funktionieren trotz aller Gegensätze einwandfrei und man schließt das Duo schnell ins Herz. Beide eigenwillig, unangepasst und mit Ecken und Kanten. Mein Favorit: Dante wird als sehr widersprüchliche Figur präsentiert – Vegetarier allerdings dem Alkohol und den Zigaretten zugetan. Außerdem gesegnet mit wahnsinniger Intelligenz und Kombinationsgabe.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und lebendig. Man steigt rasant ein, durch den reichen Toten im Hochhausdschungel von Mailand. Viele falsche Fährten folgen, man lernt eine Vielzahl von Charakteren kennen und reist durch viele Länder. Eben die Welt der Superreichen, die man sich als normaler Bürger nicht vorstellen kann. Subtil schwingt immer eine gewisse Kritik am Leben der Reichen, Machtstrukturen und soziale Ungerechtigkeit mit, die einen auch nach Abschluss des Romans nachdenken lässt.
Generell fordert der Roman volle Konzentration, um sich nicht im großen Umfang der Personen zu verlieren – zum Glück unterstützt einen hier das Personenregister. Auch so manchen Hinweis überliest man sonst bzw. schafft es nicht den Überlegungen Dantes zu folgen.
Definitiv empfehlenswert, wenn man Krimis/Thriller möchte die auch gesellschaftskritische Themen aufgreifen.
Rezensionen von Leser:
A Kiss of Trouble von Tanja Nickel
Kann die Liebe Grenzen überwinden?
Eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack!
Wer auf Cowboys, Ranchleben und Kleinstadtfeeling steht, der ist hier genau richtig.
Elena hätte wohl nie damit gerechnet genau dort zu stranden, in Riverdale.. Eigentlich wollte sie nach Seattle. Aber eine zufällige Begegnung sorgte dafür dass sie auf der Carson-Ranch gelandet ist.
Was keiner weiß, sie lebt illegal in den USA. Deshalb verschweigt sie ihre Herkunft, was es nicht einfacher für sie macht.
Eine schöne Geschichte mit tollen Charakteren, die für jede Menge aufregende, lustige, spannende und emotionale Momente sorgen. Aber eben auch für trouble. Matt und sie stehen sich oftmals im Weg, da beide versuchen einer Beziehung aus dem Weg zu gehen.
Das Besondere, was der Geschichte noch etwas Pep verleiht ist Elenas Herkunft. Sie kommt aus Deutschland, Davon profitieren auch die Carsons, denn sie bekocht sie gerne mit deutschen Gerichten.
Das Ende kam überraschend, aber mir hat es gefallen. Damit hebt sich die Geschichte auch von anderen ab, die immer mit einem Happy End glänzen. So ist die Vorfreude und die Neugier auf die Fortsetzung gegeben!
Von mir gibt es eine 5* Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman!!!
Rezensionen von scorpio:
A Kiss of Trouble von Tanja Nickel
Wohin der Weg führt...
Ellie lebt illegal in den Staaten und ist eigentlich immer auf dem Sprung. So trifft sie zufällig auf den etwas mürrischen Matt Carson, der ihr gezwungenermaßen Arbeit auf seiner Familienranch gibt.
Endlich mal ein Ort, an dem sie sich wohlfühlen kann, der so etwas wie eine neue Heimat für sie werden könnte.
Aber im Hintergrund ist immer die Angst abgeschoben zu werden.
Im Laufe der Geschichte erfährt man, wie sie in diese Situation geraten ist. Da beide abwechselnd zu Wort kommen, erfährt man viel über sie, ihre Gedanken und Gefühle.. Das macht es noch ein bisschen aufregender.
Mir gefällt, dass hier nichts überstürzt wird. Die beiden kommen sich langsam näher und Trouble ist kein leeres Wort. Elenas Geheimnis steht zwischen ihnen und es sieht erstmal nicht nach einem Happy End aus.
Eine Cowboygeschichte, die mal etwas abweicht von den üblichen. Mir hat es richtig Spaß gemacht sie zu lesen und mitzuverfolgen, wohin der Weg Ellie führen wird.
Der kleine heimelige Ort, Freunde, Matt und seine Familie sowie Elena, dazu die bewegende Geschichte, machen diesen Roman perfekt! Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Das Ende des ersten Teils war .... am besten selber lesen und herausfinden, wie es aus geht!!!
Rezensionen von Harakiri:
Die Tiefe: Verloren von Karen Sander
Pageturner
Bereits der 9. Fall für Engelhardt und Krieger
Und einer der persönlichsten. Denn Mascha und Tom geraten selbst in Gefahr beim Aufklären der 8 Todesfälle.
Das Buch startet wo der Vorgängerband „Verblendet“ geendet hat. Die Toten häufen sich und Mascha und Tom finden keinen Ansatz. Das macht das Buch von der ersten Seite an spannend.
Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Sanders Schreibweise ist klar und ausdrücklich, niemals langweilig und sehr strukturiert. Auch das private Umfeld der Protagonisten sowie der Opfer, wird kurz und prägnant aufgegriffen und macht die Handlung lebendig.
„Verloren“ ist Teil der „Die Tiefe“-Trilogie und man sollte die ersten beiden Bände gelesen haben, sonst tut man sich beim
Fazit: Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der im Epilog bereits angekündigt wurde.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Auf einen Kaffee im All von Eva Freistetter; Jana Steuer; Elka Xharo
Cosmic Latte ist die Farbe des Universums - interessant!
Das Buch "Auf einen Kaffee im All" von Eva Freistetter, Jana Steuer und Elka Xharo enthält auf 251 Seiten interessantes Wissen über das Weltall und ist leicht lesbar. Neu war mir beispielsweise, dass das Universum eine eigene spezielle Farbe hat – Cosmic Latte heißt diese und ist ein helles Beige.
Wie es zu dieser Zuschreibung kam, liest mann/frau auf Seite 11.
Besonders aufschlussreich finde ich auch den Abschnitt "Horoskope, Mondmythen und andere Märchen", der den Unterschied zwischen AstroNOMIE und AstroLOGIE gut verständlich und leicht nachvollziehbar argumentiert.
Ein Teil ist „Frauen, die nach den Sternen greifen“ gewidmet. Er hebt Frauen hervor, die für die Astronomie große Bedeutung hatten, deren Namen aber in der Astronomie-Geschichte unter den Tisch fallen. Etwa der von Vera Rubin, die sich Verdienste bei der Jagd nach der Dunklen Materie erwarb (S. 65ff).
Weitere Kapitel behandeln die Exoplanetenforschung, seltsame Objekt im Weltall, die Planetare Verteidigung vor Asterioden und anderes mehr.
Das Buch verschriftlicht die Beiträge des Podcast "Cosmic Latte" (https://cosmiclatte.podigee.io/episodes) von Eva Freistetter, Jana Steurer und Elka Xharo.
Rezensionen von Liselottchen:
Retten wir das ABC! von Paul Friedrich
Das ABC von hinten
In diesem Bilderbuch sucht das Zebra den Apfel, und wandert dabei das gesamte ABC von hinten durch, wobei jedem Buchstaben ein Begriff zugeordnet wird. Das Ganze in Reimform und sparsam illustriert.
Ich habe das Buch zusammen mit meinen fünf Enkelkindern (3 bis 7 Jahre) angesehen und muss leider sagen, dass sie die Story nicht überzeugt hat.
Meist wollen sie ein Buch mehrmals lesen oder vorgelesen bekommen, bei diesem war das nicht der Fall.
Die Idee der Geschichte ist nett, das ABC soll durchgezählt werden, aber das A, nämlich der Apfel, ist verschwunden. Nun macht sich das Z=Zebra auf den Weg. Die Reime sind in flapsig jugendlichem Stil und ergeben nicht immer Sinn. Da musste ich oft erklären, wie es gemeint ist. Auch viele Dinge wie Mumie und Röntgengerät sind schwer für die Kleinen. Dass der Truthahn von der Schlange gefressen wird, hat sie erschüttert (warum? Und kommt der wieder raus?) Bei Q wäre Qualle besser gewesen als Quadrat und die Sache mit den Popeln fanden sie total eklig. Dabei ging die Orange komplett unter.
Auch die Zeichnungen gefielen ihnen nicht, sie sind modern gehalten, teilweise verfremdet und minimalistisch ohne Hintergrund.
Fazit: Die Idee des Buches ist gut, die Umsetzung hätte ein wenig liebevoller sein können.
Rezensionen von ReiShimura:
Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi
Zwischen Rätseln und Emotionen: Eine Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Da ich den ersten Band der Reihe wirklich geliebt habe, konnte ich das Erscheinen des zweiten Bandes kaum erwarten. Ich hatte vermutet, dass ich diesen ebenso lieben und verschlingen werde wie „Die Bibliothek meines Großvaters“. Allerdings musste ich recht schnell feststellen, dass ich so meine Probleme mit „Die Rätsel meines Großvaters“ hatte.
Dies liegt aber nur zum Teil am Buch selbst, sondern auch an meiner derzeitigen Situation.
Das zweite Buch knüpft relativ nahtlos an den ersten Teil an. Wie bereits im ersten Teil gibt es auch hier wieder viele kleine Geschichten und Rätsel, die in sich abgeschlossen sind. Verbunden wird das ganze aber durch die private Geschichte von Kaede, ihrem Großvater und Kaedes Freunden. Um das Buch vollumfänglich verstehen zu können, empfehle ich daher, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.
Wie nicht anderes zu erwarten ist auch dieses Buch wieder eine sehr gelungene Mischung aus Kriminalroman und Familiengeschichte. Wobei dies alleine nicht ausreicht um das Buch zu beschreiben. Denn der Autor Masateru Konishi lässt wieder soviel mehr in dieses Buch einfließen. Natürlich ist die Demenzerkrankungen und die Auswirkungen der Krankheit auf Kaedes Großvater ein zentrales Thema. Allerdings muss ich hierbei anmerken, dass der Autor dies auf eine sehr gefühlvolle und auch wenn es komisch klingt rücksichtsvolle Art und Weise macht.
Die einzelnen Rätsel haben mich in diesem Buch nicht ganz so fesseln und begeistern können wie im ersten Buch. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine große Rolle spielt dabei sicher meine derzeitige Situation, die mir nicht die Möglichkeit gegeben hat, mich voll und ganz auf das Buch einzulassen und darin so einzutauchen wie ich es noch beim ersten Buch konnte. Andererseits liegt es aber auch an dem zentralen Thema, welches die Rätsel verbindet, mit dem ich mich nicht so gut identifizieren konnte wie noch im ersten Buch. Natürlich gibt es wieder sehr viele Anspielungen auf klassische Kriminalromane, aber dieses Mal auch einige Verweise auf Filme von Alfred Hitchcock.
Masateru Konishis Schreibstil bzw. die Übersetzung hat mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Dennoch gab es einige Passagen an denen ich den Überblick verloren habe und mir nicht sicher war, wer gerade spricht oder über wen gerade gesprochen wird. In den meisten Fällen konnte ich meine Verwirrung recht schnell auflösen, einige wenige Teile bleiben aber dennoch rätselhaft und unverständlich.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass mich dieses Buch nicht so fesseln konnte wie ich es erwartet und erhofft hatte. Als kompletten Reinfall würde ich dieses Buch aber auch nicht bezeichnen und die Lust den dritten und abschließenden Band zu lesen, ist nach wie vor ungebrochen.
„Die Rätsel meines Großvaters“ ist eine annehmbare Fortsetzung der Reihe, wenn sie auch nicht mit dem ersten Buch mithalten kann. Auf der anderen Seite entspricht dies meinen Erfahrungen was Trilogien betrifft, der zweite Teil ist immer der schwächste. Daher bleiben meine Erwartungen für den nächsten Band hoch.
Trotz meines durchwachsenen Leseerlebnisses möchte ich dieses Buch gerne weiterempfehlen. Ich denke, dass neben Fans dieser Reihe auch Liebhaber von klassischen Kriminalromanen und Hitchcock Filmen auf ihre Kosten kommen werden. Leser:innen die auf der Suche nach einem spannenden, fesselnden und packenden Krimi sind, sollten von diesem Buch aber eher Abstand nehmen.
Rezensionen von JennifersBooks:
Kennst du Astrid Lindgren? von David Sundin
Bezaubernde Hommage an die Autorin, die meine Kindheit geprägt hat
Schon in der Grundschule war Astrid Lindgren für mich mehr als nur eine normale Autorin. “Pippi Langstrumpf” war mein Lieblingsbuch, “Ronja Räubertochter” mein liebster Film, und das schönste Geburtstagsgeschenk war ein dicker “Madita”-Sammelband, den ich bis heute wie einen Schatz hüte.
In meinem Bücherregal gab es ein eigenes Fach nur für meine Astrid-Lindgren-Sammlung. Rückblickend kann ich also mit voller Überzeugung sagen, dass sie meine erste Lieblingsautorin war.
Vielleicht spricht mich dieses Buch deshalb so an. “Kennst du Astrid Lindgren?” fühlt sich an wie eine liebevolle Einladung, meinen Kindern genau jene zeitlosen Klassiker ans Herz zu legen, die mich selbst geprägt haben. Geschichten über Freundschaft, Mut, Optimismus und den eigenen Kopf; all das, was Kinder brauchen, um ihre ganz persönlichen Abenteuer zu meistern. Besonders spannend fand ich den Blick in Astrid Lindgrens Kindheit und in ihr Leben, lange bevor sie zur weltberühmten Autorin wurde. Irgendwie hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass sie auch die Lieder zu den Filmen und Kinderserien selbst geschrieben hat. Das hat bei uns sofort einen kleinen Familienmoment ausgelöst: Wir haben unser altes Liederbuch wieder hervorgeholt - “Das große Astrid Lindgren Liederbuch” vom Oetinger Verlag aus dem Jahr 2007, das ich früher bei meiner Arbeit im Kindergarten und Schulhort ständig benutzt habe - und gemeinsam ein paar der Lieder gesungen. Meine Kinder kennen diese Lieder seit ihrer Geburt, und das gemeinsame Singen hat viele sehr schöne Erinnerungen in uns wachgerufen.
Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie viel man über Astrid Lindgren erfahren und lernen kann. Ein Zitat von ihr hat uns besonders zum Lachen gebracht, vor allem meine Kinder - sie wissen nur zu gut, wie es aussieht, wenn ich versuche, in Bäumen herumzukraxeln, um Kirschen zu pflücken. Gleichzeitig ist es faszinierend zu entdecken, wie viele Elemente aus ihrem eigenen Leben in ihre Kinderbücher eingeflossen sind.
David Sundin hat Texte geschrieben, die die Stationen ihres Lebens wunderbar einfangen. Sie sind informativ, kindgerecht und genau in der richtigen Länge, damit junge Leser:innen den Inhalt gut aufnehmen können. Die Illustrationen von Amanda Berglund strahlen in kräftigen Farben und machen jede Seite zu einem kleinen Kunstwerk. Überall gibt es liebevolle Details zu entdecken: den Teppich unter Astrids Schreibtisch, aus dem Blumen wie auf einer Wiese wachsen, Bilder von Pippi und Michel an der Wand oder den kleinen Herrn Nilsson, der auf der Sofalehne sitzt.
Für mich ist dieses Buch eine rundum gelungene Hommage an eine der bedeutendsten Kinderbuchautorinnen überhaupt. Ich wünsche mir sehr, dass durch solche Bücher noch viele Kinder und Eltern auf Astrid Lindgren aufmerksam werden. Denn Kinder brauchen nicht nur Figuren wie Peppa Wutz, Paw Patrol oder MarvelHelden. Sie brauchen kleine, echte Helden, mit denen sie sich identifizieren können, weil sie ähnliche Sorgen, Freuden und Herausforderungen erleben wie sie selbst. Genau deshalb hoffe ich, dass uns diese wunderbaren Klassiker noch sehr lange erhalten bleiben.
Fazit: Ein warmherziges, wunderschön gestaltetes Buch, das Astrid Lindgrens Leben für Kinder greifbar macht und gleichzeitig die Magie ihrer Geschichten weiterträgt. Für mich ein echtes Herzensbuch und ein Geschenk an die nächste Generation kleiner Leser:innen.
Rezensionen von Anno:
verwandelt von Geert-Jan Roebers
Augenweide und Wissensquelle
Also, wenn dieses Buch nicht genial ist, dann weiß ich auch nicht. Einerseits ist es ein unglaublich interessantes Sachbuch, das die Metamorphose verschiedenster Tiere recht genau erklärt und zum anderen beinhaltet es auch beeindruckende Linoldrucke- oft sogar mehrfarbige. Kinder begreifen vielleicht nicht, welche Arbeit und welches Können in diesen Arbeiten steckt (auch wenn diese auf der letzten Seite kurz erklärt wurden) aber auch sie werden vom Design angetan sein.
Die Texte, die diese Illustrationen begleiten, haben es jedoch auch in sich. Sie sind gespickt mit Informationen die uns selbst bekannte Tierarten neu erleben ließen: Es gibt große Einzelporträts und Sammelseiten mit mehreren Tieren, die eine Eigenschaft vereint (z.B. Fellwechsel oder geschlechtliche oder alterstypische Unterschiede). Letztere sind durch ihre zweifarbige Optik gut von ersteren zu unterscheiden, sie gehen in kurzen Texten auf Besonderheiten verschiedener Tiere ein und besitzen eine einfachere Bebilderung.
Die ausführlichen Porträts beinhalten dagegen immer eine mehrfarbige, großformatige Darstellung der verschiedenen Entwicklungsstufen, einen Infokasten mit den wichtigsten Daten, aber auch einen Fließtext, der auf jeden Zustand einzeln eingeht und diesen auf gut verständliche und sachliche Weise erklärt. Mein Kind war besonders von diesen ausführlichen Seiten sehr begeistert. Meist thematisieren diese nämlich Tiere, die man selbst nur wenig Beachtung schenkt und entsprechend wenig über sie weiß. Darunter sind Amphibien, Fische, Insekten aber auch vereinzelt Vögel und eine hier nicht heimische Bärenart. Säugetiere sind jedoch auch Teil des Buches. Infos zu ihnen findet man aber mehr auf den Sammelseiten.
Wir nutzen dieses Buch zum privaten Vergnügen und Wissenserwerb. Ich könnte mir es aber durchaus auch als Informationsquelle für Schulreferate vorstellen.
Rezensionen von Petra:
Das Pripjat-Syndrom von Ljubow Sirota
Eine berührende Geschichte
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt – besonders wenn man als Kind der 80er-Jahre die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung auch hier in Österreich miterlebt hat und die Angst vieler Menschen noch in Erinnerung ist. Besonders bewegend fand ich, wie authentisch und emotional die Geschichte erzählt wird.
Das Buch zeigt nicht nur die Katastrophe selbst, sondern auch die Angst, den Verlust und die Hoffnung der Menschen. Absolut lesenswert!“










